Jochen Frech Dezembermord

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Inhaltsangabe zu „Dezembermord“ von Jochen Frech

Ein packender Kriminalroman im winterlichen Stauferland – knallhart und verstörend realistisch.

Wer ist der unbekannte Mann, der im Göppinger Stauferbrunnen ertränkt wurde? Es gibt keine Zeugen, und die wenigen Spuren führen in eine Sackgasse. Dann wird ein zweiter Toter gefunden, auch er starb durch Ertrinken. Auf den ersten Blick haben die beiden Fälle nichts miteinander zu tun, doch schon bald droht der ehemalige SEK Ermittler Moritz Kepplinger in einem Strudel unvorstellbarer Gewalt unterzugehen. Kann er den nächsten Mord verhindern?

Krimi aus Württemberg

— ElfriedeKohlhase

"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht."

— ChattysBuecherblog

Die Handlung ist zwar spannend, aber doch recht verwirrend

— fredhel

Sehr realistisch und super ausgearbeitet

— dartmaus

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  • Dezembermord

    Dezembermord

    schlumeline

    20. January 2018 um 12:50

    Ein Mann wird im Göppinger Stauferbrunnen tot aufgefunden. Wurde er ertränkt? Das Ermittlungsteam rund um Moritz Kepplinger tappt im Dunkeln. Dann gibt es einen weiteren Toten und viele Spuren führen in unterschiedliche Richtungen. Zwischen den beiden Toten scheint es zunächst keine Verbindung zu geben, doch Kepplinger und sein Team suchen nach Zusammenhängen. Dezembermord ist ein weiterer Fall für Moritz Kepplinger und Lea Thomann, die eingefleischte Leser vielleicht bereits aus dem Vorgänger „Hochsommermord“, der 2013 im btb Verlag erschienen ist, kennen. Moritz und Lea verstehen sich gut, fühlen sich auch privat zueinander hingezogen, sind aber von ihrer Persönlichkeit unterschiedlich. Während Kepplinger eher besonnen an eine Ermittlung oder Sache herangeht ist Lea oft zu voreilig und bringt sich damit auch gerne einmal in größere Gefahr. Bei dieser Ermittlung hier ist es ähnlich. Für den Leser ist dieser Krimi keine leicht Kost, was leider auch daran liegt, dass einfach zu viele Personen auftauchen und zu viele Perspektiven, die man auf Anhieb gar nicht zuordnen kann. Das ist stellenweise sehr verwirrend und schmälert auch die Spannung und den Lesegenuss etwas. Nichtsdestotrotz ist „Dezembermord ein lesenswerter Krimi mit einer gelungenen Aufklärung und einem schlüssigen Ende. Der Leser sollte in jedem Fall am Ball bleiben und den Krimi in einem Rutsch lesen mit keinen großen Unterbrechungen. Dafür ist die Handlung zu umfangreich und die Wege zur Auflösung zu komplex. In jedem Fall merkt man auch diesem Krimi deutlich an, dass der Autor sich mit der Ermittlungsarbeit auskennt. So ist es für ihn ein leichtes alles sehr detailliert zu beschreiben. „Dezembermord“ basiert auf einer guten Story, die hier leider etwas zu ausufernd präsentiert wird. Copyright © 2018 by Iris Gasper

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  • Rezension zu "Dezembermord" von Jochen Frech

    Dezembermord

    dorli

    05. January 2018 um 16:27

    Göppingen. Im Stauferbrunnen wird die Leiche eines Mannes entdeckt. Kleidung und erste Befragungen lassen vermuten, dass der Mann, bei dem es sich laut seinem Pass um den 58-jährigen Henry Foret handelt, dem Obdachlosenmilieu angehört, doch es gibt auch Hinweise, die dieser Annahme widersprechen. Die Ermittlungen der Kripo kommen mangels Spuren nicht richtig in Gang, alle Überlegungen verlaufen im Sande und die Frage wird laut, ob es sich womöglich gar nicht um Mord, sondern um einen tragischen Unglücksfall handelt…Ein weiterer Toter wird aufgefunden, der erkennbar einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Da dieser Mord, abgesehen von der Tatsache, dass der Mann auch durch Ertrinken ums Leben gekommen ist, auf dem ersten Blick keine Verbindungen zum Fall Foret aufweist, gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden Fälle nicht zusammenhängen…„Dezembermord“ ist bereits der zweite Fall für den ehemaligen SEK Ermittler Moritz Kepplinger und die Polizeiobermeisterin Lea Thomann, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis des vorherigen Bandes bestens verständlich.Jochen Frech versteht es ausgezeichnet, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Spannung wird schnell aufgebaut und bleibt durchgehend auf einem hohen Level. Zahlreiche im Handlungsverlauf auftauchende Fragen haben mir viel Platz zum Miträtseln und Mitgrübeln über Täter, Motive, Zusammenhänge und Hintergründe gegeben.Die Krimihandlung ist vielschichtig und realitätsnah. Eine Vielzahl an Personen, häufige Perspektivwechsel, unterschiedliche Schauplätze und diverse Nebenhandlungen verlangen konzentriertes Lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Auch wenn es nicht immer ganz leicht ist, den Überblick zu behalten, haben mir das abwechslungsreiche Geschehen und der komplexe Handlungsaufbau besonders gut gefallen. Jochen Frech wartet mit einer Fülle von Details auf. Der Autor schildert nicht nur die Ermittlungsarbeit in den aktuellen Fällen sehr ausführlich - man ist als Leser bei allen Ermittlungsschritten dabei, hat Anteil an den Ideen, Überlegungen und Bedenken der Kommissare und bekommt sowohl die Erfolge wie auch die Fehlschläge präsentiert - auch den Polizeialltag und die privaten Angelegenheiten der Ermittler erlebt man intensiv mit. „Dezembermord“ hat mich durchweg gefesselt. Ein spannender Krimi, der den Leser umfassend an den Höhen und Tiefen des Ermittleralltags teilhaben lässt.

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  • Stille Wasser sind tödlich

    Dezembermord

    badwoman

    02. January 2018 um 22:17

    Ex SEK-Ermittler Moritz Kepplinger untersucht mit seinem Team den Tod eines unbekannten Mannes, der in einem Göppinger Brunnen ertrank. Es gibt keine Zeugen für diesen Vorfall und auch die Identität des Toten ist geheimnisvoll. Nachdem ein zweiter Toter, der ebenfalls ertrunken ist, gefunden wurde, ermittelt die Polizei in alle Richtungen, doch auf den ersten Blick gibt es keinen Zusammenhang zwischen diesen beiden Fällen. Kepplinger und sein Team suchen verzweifelt nach einem Ansatzpunkt für ihre Ermittlungen. Der Kriminalroman „Dezembermord“ wurde von dem äußerst kompetenten Autoren Jochen Frech verfasst. Er war Angehöriger eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei und lässt sein Wissen um polizeiliche Ermittlungsarbeit in dieses Buch einfließen. Der Schreibstil ist flüssig und nüchtern, damit einfach zu lesen. Der Spannungsaufbau erfolgt etwas langsam, manche Passagen sind ein wenig langatmig, so wird der Spannungsbogen leider nicht über alle 431 Seiten dieses Buches gehalten. Mit dem einen oder anderen Nebenschauplatz weniger wäre der Spannung sicher gedient gewesen. Auch gibt es für meinen Geschmack zu viele handelnde Personen und damit zu viele Namen, die der Leser nicht immer zuordnen kann, zumindest erging es mir so. Sehr interessant ist die Beschreibung der Ermittlungsarbeit, da spürt man den Fachmann Jochen Frech. Die Protagonisten Kepplinger und seine Kollegin Lea sind sympathische Polizisten, denen vom Autoren auch Gefühle zugestanden werden. Das macht das Buch noch realistischer und die Personen menschlich. Mein persönliches Fazit ist, dass dieses Buch etwas überladen ist, was manchmal dem Leseverständnis zuwiderläuft. Von diesen Ermittlern bin ich allerdings überzeugt und würde gern mehr von ihnen lesen, vielleicht ein Krimi in etwas „abgespeckter“ Form. Das Cover ist ziemlich neutral gehalten, passt mit der winterlichen Atmosphäre aber sehr gut zum Titel „Dezembermord“.

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  • Krimi aus Württemberg

    Dezembermord

    ElfriedeKohlhase

    26. December 2017 um 09:50

    Ich lese sehr gerne Krimis. Mir hat Jochen Frech Krimi Dezembermord gut gefallen. Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Manchmal ist die Handlung etwas verwirrend. Mir hat der Kommissar Moritz Kepplinger gefallen. Freue mich auf seinen nächsten Fall.

  • Rezension - Dezembermord

    Dezembermord

    glanzente

    14. December 2017 um 16:51

    Ein Toter im Stauferbrunnen in Göppingen. SEK Ermittler Moritz Kepplinger, noch nicht mal richtig vom Urlaub zurück, nimmt sofort die Untersuchung in diesem Fall auf. Nachdem ich den ersten Band der Serie gelesen habe, musste ich auch einfach diesen Band lesen. Wer reine Ermittlungskrimis mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Es ist aber kein Krimi der so nebenbei gelesen werden kann, denn dann verliert man schnell den Zusammenhang. Mein einziger Kritikpunkt: etwas zu viele Sprünge zwischen den einzelnen Handlungssträngen. Natürlich werde ich den nächsten Band der Serie lesen, denn ich möchte ja wissen wie es mit Moritz und Lea weitergeht.

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  • "Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht."

    Dezembermord

    ChattysBuecherblog

    14. December 2017 um 11:21

    Mit einem sensationellen Prolog startet JOCHEN FRECH in seinem zweiten Fall für Kommissar Moritz Kepplinger, in die Tiefen der menschlichen Psyche. Zusammen mit seiner Kollegin Lea ermittelt Kepplinger in einem sehr verzwickten Fall. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Handlungen von Moritz echter, glaubhafter erschienen. Die Handlungen von Lea hingegen waren oft für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Für mich geht der Protagonistenpunkt ganz klar an Kommissar Moritz Kepplinger. Man merkt als Leser schon, dass sich der Autor mit der Polizeiarbeit sehr gut auskennt. Klar, ist er doch selbst Polizist. Was mich jedoch etwas störte und ich deshalb auch von einem verzwickten Fall geschrieben habe, ist, dass ich oft mit den Wechseln nicht so ganz klar gekommen bin. Ständige Wechsel der Perspektiven, Protagonisten etc. haben mir das Lesen und gedankliche Mitermitteln nicht leicht gemacht. Von einem Lesefluß kann ich deshalb auch nicht sprechen, da ich oft Mühe hatte, der Story zu folgen. Abschließend möchte ich noch ein paar Worte über das Cover und den Klappentext verlieren. Der spezielle Wiedererkennungswert des Verlages liegt ganz klar in dem weißen Hintergrund des Covers. So auch hier, bei Dezembermord.  Winterliche Stimmung macht sich breit - Dezember eben. Meines Erachtens wurde das Cover passend gewählt. Es vermittelt eine gewisse Kälte, die jedoch nicht allzuviel mit dem Plot zu tun hat.Der Klappentext verrät nicht zuviel und nicht zu wenig. Gerade richtig um interessant zu wirken und neugierig zu machen. Fazit: Krimiliebhaber und Serienjunkies werden an diesem Band ihre wahre Freude haben. Man kann dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, jedoch ist es ratsam, sich  vorab mit den Protagonisten auseinander zu setzen. Hierfür ist Band 1 "Hochsommermord" hervorragend geeignet. Anzumerken wäre hingegen, dass es sich um keinen Krimi handelt, den man so mal schnell nebenbei lesen kann. Durch die vielen Perspektiven- und Protagonistenwechsel ist es teilweise schon recht anspruchsvoll, der Handlungsstrang zu folgen.

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  • Wasserleichen

    Dezembermord

    fredhel

    13. December 2017 um 18:33

    Moritz Kepplinger kommt gut erholt aus dem Urlaub in die Mordkommission zurück. Sofort wird er zum Leiter der Ermittlung an einem rätselhaften Todesfall ernannt: eine Leiche liegt im Göppinger Stauferbrunnen... Kepplinger, und ihm zur Seite die junge Kollegin Lea, haben gedanklich schwere Rätsel zu knacken. Der Tote hatte ein Doppelleben, und auch andere Beteiligte sind nicht immer unter ihrem richtigen Namen aufgetreten. Es beginnt ein Verwirrspiel von Identitäten und Motiven, die Aufklärung kommt nur mühselig voran. Da der Autor selbst im Polizeidienst tätig ist, wird die oft frustrierende Ermittlungsarbeit authentisch dargestellt. Lea und Moritz sind ein sympathisches Paar, das sich gut ergänzt. Ihr Beziehungsstatus hängt absolut in der Schwebe, hoffentlich erfährt man die Weiterentwicklung im Folgeband. Der Plot ist eigentlich recht spannend, aber zugleich auch sehr verwirrend. Jetzt im Nachhinein könnte ich nicht mehr sagen, wie die Personen untereinander zusammenhängen und wer welche Motive hatte. Deswegen gibt es leichten Punktabzug, obwohl ich das Buch gern gelesen habe. Und wie immer bin ich von der Emons-Covergestaltung mit dem hohen Wiedererkennungswert begeistert.

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  • Dezembermord

    Dezembermord

    nellsche

    12. December 2017 um 22:37

    Im Göppinger Stauferbrunnen wird eine Leiche entdeckt. Wer war der Mann? Wurde er ertränkt oder starb er durch einen Unfall? Dann taucht ein weiterer Toter auf, ebenfalls ertränkt. Gehören die beiden Fälle zusammen, auch wenn es scheinbar keine weiteren Gemeinsamkeiten gibt? Der SEK Ermittler Moritz Kepplinger und sein Team nehmen die Untersuchungen auf.Nachdem ich seinerzeit den ersten Fall für Moritz Kepplinger “Hochsommermord” gelesen hatte und total begeistert war, freute ich mich sehr auf den zweiten Fall “Dezembermord”. Dieses Buch musste ich unbedingt lesen.Die beiden Hauptcharaktere Moritz Kepplinger und seine Kollegin Lea sind interessant beschrieben und ich hatte ein gutes Bild von ihnen. Moritz empfand ich als sehr kompetent und intelligent, der durchdacht handelte. Lea dagegen hatte ihre ganz eigene Art zu ermitteln und war dabei auch manchmal unvorsichtig. Doch beide kamen letztlich gut miteinander klar und wollten den Fall lösen.Die Ermittlungsarbeit hat mir richtig gut gefallen. Sie war spannend und sehr authentisch geschrieben. Hier merkt man als Leser, dass der Autor ganz genau weiß, wovon er schreibt, da er selbst bei der Polizei tätig ist.Die Idee des Falles gefiel mir gut und es gab für mich viel zu überlegen und rätseln. Wie letztlich alles zusammenhängt, war für mich nicht durchschaubar. Auch bezüglich des Täters und seines Motives konnte ich mich nicht festlegen. Da musste ich bis zum sehr spannenden Ende warten, bei dem dann alles aufgelöst wurde.Was mir sehr zu schaffen machte, waren die unheimlich vielen Perspektivwechsel. Ich hatte keine Zeit, mich so richtig in eine Szene zu versetzen und einzutauchen, weil dann schon wieder ein Wechsel war. Auch gab es sehr viele Erzählstränge, bei deren Zuordnung ich Schwierigkeiten hatte. Mir war das alles zu viel und zu verwirrend. Dadurch fiel es mir auch recht schwer, ins Buch hineinzufinden und voranzukommen. Ich musste mich sehr konzentrieren.Insgesamt ein guter Krimi, der von dem Leser eine hohe Konzentration fordert, dafür aber einen interessanten Fall und tolle Ermittlungsarbeit bietet. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Dezembermord" von Jochen Frech

    Dezembermord

    JochenFrech

    Ein neuer Fall für Moritz Kepplinger Jochen Frech Dezembermord - Kriminalroman [Der Nachfolger von Hochsommermord]   Wer ist der unbekannte Mann, der im Göppinger Stauferbrunnen ertränkt wurde? Es gibt keine Zeugen, und die wenigen Spuren führen in eine Sackgasse. Dann wird ein zweiter Toter gefunden, auch er starb durch Ertrinken. Auf den ersten Blick haben die beiden Fälle nichts miteinander zu tun, doch schon bald droht der ehemalige SEK-Ermittler Moritz Kepplinger in einem Strudel unvorstellbarer Gewalt unterzugehen. Kann er den nächsten Mord verhindern?   Von Göppingen bis nach Frankreich Der ehrgeizige Kriminalkommissar Moritz Kepplinger und seine Kollegin Lea Thomann müssen in diesem düsteren Psycho-Krimi den Fall eines Göppinger Mordes aufklären. Die Handlung ist actionreich und führt von Leichenfunden über eine Geiselnahme zu einem aufreibenden Finale. Die Ermittlungsarbeit beruht vor allem auf Faktenanalyse und liegt besonders nah an der Realität, was der Berufserfahrung des Autors geschuldet ist. Jochen Frech war selbst in einem polizeilichen Spezialeinsatzkommando tätig und hat dort mit internationalen Anti-Terror-Einheiten zusammengearbeitet. Seine Expertise lässt er gekonnt in den Roman einfließen. Die Darstellung der komplexen Ermittlungsarbeit ist überzeugend, und die Beschreibungen von Zwischenmenschlichem abseits des Falles besitzen psychologische Tiefe. Vom beschaulichen Göppingen quer durch Deutschland bis nach Frankreich treibt Frech die Leser auf einer atemlosen Hetzjagd. Eine mörderisch-packende Tour de Force aus dem winterlichen Baden-Württemberg.   Autor Jochen Frech, Jahrgang 1967, war Angehöriger eines Spezialeinsatzkommandos der Polizei und arbeitete mit internationalen Anti-Terror-Spezialisten. Heute ist er Leiter der Foto- und Videozentrale einer Bereitschaftspolizeidirektion und widmet sich, wann immer es ihm sein Dienst erlaubt, dem Schreiben von Kriminalromanen und Thrillern.

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  • Kommissar Kepplinger ermittelt wieder

    Dezembermord

    ejtnaj

    09. December 2017 um 16:43

    Ein Mann wird tot im Stauferbrunnen in Göppingen aufgefunden. Da es keine Zeugen gibt tappt die Polizei im dunkeln und weiß nicht wo sie mit ihren Ermittlungen ansetzten soll.Als dann ein zweiter Toter gefunden wird welcher auch ertrunken ist, sind die Ermittler zuerst der Meinung es gibt keine Gemeinsamkeiten. Doch Moritz Kepplinger ist sich da nicht so Sicher und sucht nach Gemeinsamkeiten in den beiden Fällen.Da ich schon vor einigen Jahren den Krimi Hochsommermord von Jochen Frech gelesen und diesen in sehr guter Erinnerung hatte war ich doch neugierig was hier wieder für Abgründe der Menschheit passieren werden.Leider bin ich nur sehr schwer in den Krimi reingekommen und bin auch nur sehr langsam durch das Buch durchgekommen.Zum einen lag dies an den vielen wechselnden Erzählsträngen und am Anfang des Buches gab es noch Markierungen zwischen den Absätzen, woran man erkannte dass hier der Erzählstrang wechselt aber beim Hauptteil des Buches gab es diese Markierungen nicht mehr und erst zum Ende des Buches hin gab es diese dann wieder. Diese fehlenden Markierungen haben mich allerdings sehr im Lesefluss gehindert, denn dadurch wusste man als Leser nie ob der Erzählstrang nun wechselt oder ob es mit der gleichen Person weitergeht und man manchmal etwas gebraucht hat ob es dann auch der richtigen Figur zuzuordnen. Hier sollte der Verlag oder Autor nochmal drüberschauen und die Markierungen in einer weiteren Auflage einfügen damit es für den Leser übersichtlicher wird.Aus dem oben genannten Grund hatte ich auch etwas Probleme der Handlung gut zu folgen und ich musste oft eine Pause machen um alles sacken zu lassen und es den richtigen Figuren zuzuordnen.Als Leser kennt man recht schnell den Täter, allerdings weiß man lange nicht wie alles zusammenhängt und was die Beweggründe waren.Die Handlungsorte fand ich alle sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir alle ohne Probleme vor dem inneren Auge entstehen lassen, egal ob bei bekannten Orten oder bei fiktiven.Auch die Figuren fand ich alle sehr detailliert beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens gut vorstellen.Alles in allem fand ich den Krimi sehr gut und ich habe wirklich sehr lange überlegt wie viele Sterne ich für das Buch vergebe. Da mich ja die fehlenden Markierungen im Lesefluss gehindert haben, habe ich mich für vier von fünf Sternen entschieden.

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  • Tod im Brunnen

    Dezembermord

    irismaria

    09. December 2017 um 10:37

    "Dezembermord" von Jochen Frech ist der zweite Fall für den Göppinger Kommissar Moritz Kepplinger. Dieser kommt zu Beginn der Geschichte aus Griechenland zurück, wo er einen Marathon mitgelaufen ist und freut sich auf einige weitere Urlaubstage, doch schon im Taxi vom Flughafen erfährt er von einem ungewöhnlichen Mordfall. Ein Mann wurde im Göppinger Stauferbrunnen ertrunken aufgefunden und der erste Anschein deutet auf eine Tat im Wohnsitzlosen-Milieu. Doch dann gibt es seltsame Befunde, die darauf hindeuten, dass der Tote ein Doppelleben geführt hat. Wie schon im Vorgängerband "Hochsommermord" schildert der Autor sehr authentisch die Ermittlungsarbeit der Polizei, was ihm als ehemaligem Polizisten und Sek-ler ja auch nicht schwer fällt. Die Geschichte ist spannend und voller überraschender Wendungen und hat eine gute Mischung zwischen Ermittlungsarbeit und Einblick in das Seelenleben der Ermittler (vor allem Kommissar Kepplinger und seiner jungen Kollegin Lea). Mir hat "Dezembermord" sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf einen weiteren Fall der Göppinger Ermittler.

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  • Mord in Göppingen

    Dezembermord

    tweedledee

    08. December 2017 um 15:19

    Schauplatz Göppingen: Im Staufenbrunnen wird die Leiche eines Mannes gefunden. Moritz Kepplinger, der gerade aus dem Kurzurlaub zurück ist, hätte eigentlich noch einige Tage frei, stürzt sich aber in die Ermittlungen. Starb der Obdachlose durch Fremdverschulden oder handelt es sich um einen bedauernswerten Unfall? Moritz und sein Team ermitteln, als die nächste männliche Leiche entdeckt wird. Tod durch ertrinken. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Toten?  "Dezembermord" ist nach "Hochsommermord" der zweite Fall für den Göppinger Ermittler Moritz Kepplinger. Teil eins habe ich nicht gelesen, konnte aber problemlos in die Geschichte einsteigen. Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen, die Protagonisten gut gezeichnet. Moritz ist kompetent und ein ehrlicher Kerl, er kommt total sympathisch rüber. Meine Lieblingsprotagonistin war aber seine junge Kollegin Lea, die tough und mutig ist. Sie will sich profilieren und geht dabei an ihre Grenzen, ist manchmal ganz schön unvorsichtig. In einem anderen Strang lernt man einen Ermittler kennen, der das Gegenteil von Moritz ist, ein Typ der sehr fragwürdige Methoden verwendet. Der Fokus bei diesem Krimi liegt auf der Ermittlungsarbeit der Polizei, die sehr  detailliert und authentisch  beschrieben ist. Man merkt, dass der Autor vom Fach ist. Ich habe lange gerätselt wie die ganze Geschichte zusammenhängt, die Aufklärung kommt dann erst am Ende. Die Story wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, die Wechsel bieten verschiedene Blickwinkel. Allerdings hat mich der Strang aus Sicht einer Unbekannten stellenweise verwirrt, aber vielleicht war das auch gewollt. Insgesamt hat mir der Krimi gut gefallen, ein wenig mehr Spannung und Lokalkolorit und ich hätte fünf Sterne vergeben, so bleibt es bei vier Sternen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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  • "Eiskalte Rache"

    Dezembermord

    Sternenstaubfee

    04. December 2017 um 14:10

    Im Göppinger Stauferbrunnen wird eine Leiche entdeckt. Wurde der Mann ertränkt, oder war es ein Unfall? Kurz darauf wird ein zweiter Toter entdeckt - auch er starb durch Ertrinken. Ein Zufall? Oder gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen? Das versucht der Ermittler Moritz Kepplinger mit Hilfe seiner Kollegen herauszufinden. Mein Leseeindruck: Dieses Buch ist zwar bereits der zweite Band, aber ich denke, man kann ihn auch problemlos als Einzelband lesen. Die Hauptprotagonisten sind der Ermittler Moritz Kepplinger und seine Kollegin Lea, die unter Hochdruck versuchen, zwei Todesfälle aufzuklären. Es gibt viele Perspektivwechsel. Der Leser lernt viele unterschiedliche Charaktere kennen und muss sich immer wieder umstellen. Eigentlich mag ich diese Perspektivwechsel sehr gerne, da sich so eine Geschichte aus vielen Blickwinkeln aufbaut, aber hier waren es mir manchmal fast zu viele Wechsel. Kaum hatte ich mich ein bisschen eingelesen, folgte schon die nächste Perspektive. Das hat es mir ein wenig schwer gemacht, Zugang zu den Charakteren zu bekommen. Sie waren alle irgendwie nicht fassbar für mich. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen! Auch wenn mir die Figuren nicht richtig nahe kamen, so war die Geschichte an sich doch sehr spannend und geheimnisvoll. Bis zum Ende war mir nicht wirklich klar, was da nun passiert ist bzw. wer verantwortlich war. Ein paar kleine Ereignisse hat es dann noch gegeben, die für mich persönlich nicht ganz logisch waren, aber im Ganzen gesehen hatte ich viel Lesefreude mit diesem Buch.

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  • Es macht neugierig auf mehr

    Dezembermord

    MissWatson76

    02. December 2017 um 22:38

    Ich habe überlegt, ob ich hier drei oder vier Punkte gebe für das Buch, aber habe mich dann doch für drei entschieden, aber drei sehr gute. Und immerhin bin ich trotzdem neugierig auf ein weiteres Buch. Ich konnte das Buch über eine Leserunde lese und habe mich auch sehr darüber gefreut. Die Aufmachung des Buches ist wirklich sehr gut gearbeitet und passt gut zum Buch und zum Titel. Der Titel passt sowieso super in diese Jahreszeit. Ich finde die Schreibweise selbst sehr gut und passend. Das einzige was mich etwas gestört hat, sind sehr viele und genaue Beschreibungen, wenn es nicht nötig ist und wenn etwas passiert, dann geht das plötzlich ganz schnell. Während des Falles geht es natürlich um Mord und um Morde durch Ertränken. Scheinbar haben diese Fälle nichts miteinander zu tun, aber der Ermittler Moritz Kepplinger sieht etwas anderes dahinter. Hilfe erhält er dabei von der Streifenpolizistin Lea Thomann, die schon ihre eigene Art zu ermitteln hat. Aber nach und nach kommen die beide doch gut klar und finden einen Weg den Fall zu lösen. Auch wenn es während des Buches für mich eher etwas konfus und durcheinander war, ging es zum Ende hin doch sehr spannend zu. Und gerade die Auflösung des Falles war wirklich sehr überzeugend. Auch wenn das Buch teilweise ein wenig holprig war, kamen die Ermittler doch sehr sympathisch rüber und der Fall nahm immer mehr an Fahrt auf. Nicht ganz perfekt aber doch sehr gut, spannend und macht neugierig auf mehr.

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  • Der zweite Fall für Moritz Kepplinger

    Dezembermord

    dartmaus

    02. December 2017 um 11:59

    Das Cover des Buches wirkt richtigidyllisch. Eigentlich so gar nicht passend zum Krimi, aberwunderschön, diese winterliche Landschaft. Inahlt: In seinem zweiten Fall bekommtes Moritz Kepplinger mit einer Leiche am Stauferbrunnen zu tun. Leaund er nehmen die Ermittlungen auf. Doch es passieren weitere Mordeund alle Opfer werden ertränkt. Leas Ermittlungsmethoden sindmanchmal äußerst fragwürdig, aber doch sehr erfolgsversprechend.Auch im Privatleben der Beiden scheint es immer mal wieder zuKnistern. Doch während der Ermittlungen bleibt wenig Zeit fürPrivates, denn die beiden st0ßen auf ein Netz aus Hass, Rache undGewalt. Meine Meinung: Ein absolut gelungenerRoman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.Lea ist mir trotz ihrer sehr fragwürdigen Ermittlungsmethoden sehrans Herz gewachsen. Das sie sich immer wieder in Gefahr begibt treibtmich zwar in den Wahnsinn, aber OK. Ist halt ihre Art. MoritzKepplinger mag ich auch, allerdings kommt bei ihm in vielenSituationen der Balzhirsch durch. Irgendwie möchte er jeder Frauschmeicheln. Der Fall an sich ist spannend,interessant und super recherchiert. Auch die Hintergründe für dieTaten werden sehr realistisch und detailiert aufgeführt. So das manam Ende vielleict sogar Mitleid mit dem Täter/Täterin hat. Auch die einzelnen Ermittlungsschrittesind sehr authentisch dargestellt. Da erkennt man den beruflichenHintergrund von Jochen Frech. Ich hoffe auf weitere Fälle derBeiden, denn ich bin auch echt gespannt, wie es privat mit Moritz undLea weitergeht. Mein Fazit: Gelungene Fortsetzung,bitte emrh davon

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