Jochen Frech Hochsommermord

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Inhaltsangabe zu „Hochsommermord“ von Jochen Frech

Der Debüt-Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten

Nach seinem Studienabschluss an der Hochschule der Polizei tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kriminalpolizei in Göppingen an, einer kleinen Stadt am Rande der Schwäbischen Alb. Doch gleich sein erster Fall erweist sich als unerbittliche Zerreißprobe. Ein kleines Mädchen wird vermisst, es fehlt jede Spur von ihr. Für Kepplinger beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier …

Spannender, unterhaltsamer aber auch bedrückendes Krimi-Debüt. Man darf auf die Fortsetzung der Reihe gespannt sein...

— Seehase1977

Solider, spannender Krimi mit guten Einblicken in die Polizeiarbeit

— makama

Solider und spannender Cosy-Crime mit Stil.

— J-B-Wind

Ein Wettlauf gegen die Zeit eingebettet in eine ruhige und sachliche Ermittlung.

— schlumeline

Man sieht nur, was man weiß. Und ich weiß da kommt noch mehr.

— glanzente

Fesselnder Krimi, realistische Polizeiarbeit, tolles Team - ein rundum gelungener Debütroman

— elisabethjulianefriederica

Ein brillianter Krimi - spannend bis zum überraschenden Ende, klasse!!!!

— glorana

Realistische Ermittlungen auf der spannenden Suche nach einem Kindermörder machen diesen Krimi zu einem Leseerlebnis!

— sommerlese

Ich bin total begeistert und würde gerne sofort eine Fortsetzung lesen. Spannung und Unterhaltung pur - ein Lesegenuss für Krimifans!

— ChattysBuecherblog

kurzweilig. interessant. spannend. Durch das umfangreiche Fachwissen des Autors ist der Krimi sehr authentisch. Wann kommt die Fortsetzung?

— Gitti_19

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  • Man sieht nur, was man weiß

    Hochsommermord

    Seehase1977

    Klappentext: Der Debüt-Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten Nach seinem Studienabschluss an der Hochschule der Polizei tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kriminalpolizei in Göppingen an, einer kleinen Stadt am Rande der Schwäbischen Alb. Doch gleich sein erster Fall erweist sich als unerbittliche Zerreißprobe. Ein kleines Mädchen wird vermisst, es fehlt jede Spur von ihr. Für Kepplinger beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier … Im Prolog spielen im Jahr 1997 eine Gruppe Kinder ein Versteckspiel in einer alten Burgruine. Für eins der Kinder endet dieses Spiel tödlich.. In der Gegenwart beginnt der ehemalige SEK-Beamte und Polizei-Hochschulabsolvent Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kripo Göppingen. Gleich an seinem ersten Arbeitstag wird ihm die Leitung im Fall der vermissten zehnjährigen Manuela Jessen übertragen. Das kleine Mädchen ist auf dem Weg von der Schule nach Hause spurlos verschwunden. Die Streifenpolizistin Lea Thomann, wird Moritz zur Seite gestellt, weil die Familie der kleinen Manuela aus früheren Einsätzen schon polizeilich bekannt ist. Alles spricht zunächst dafür, dass der alkoholkranke und gewaltbereite Vater des Mädchens für ihr Verschwinden verantwortlich ist. Es beginnt eine rasante Ermittlung und eine nervliche Zerreißprobe für alle Beteiligten in einem heißen Sommer im Jahr 2013… Jochen Frech ist selbst ehemaliger SEK-Beamter und „Hochsommermord“ ist sein Debüt-Roman. Der Fall gestaltet sich von Anfang an als knifflig und überaus spannend, leider aber auch sehr bedrückend, wie so oft, wenn es um das Verschwinden von Kindern geht. Der Krimi liest sich leicht und flüssig und man merkt doch, dass der Autor weiß von was er da schreibt, denn Jochen Frech schildert die Polizeiarbeit hier vor allem mit den Möglichkeiten von Handyortung und Hubschraubereinsatz mit Infrarotkamera durchaus authentisch und realistisch. Mit den beiden Hauptcharakteren Moritz und Lea hat der Autor ein junges und formbares Ermittlerduo geschaffen, über die der Leser hoffentlich in den Fortsetzungen der Reihe noch mehr erfahren darf. Schön fand ich, wie dem Autor der Bogen vom Prolog, mit dem man Anfangs nicht viel anfangen kann, bis zum aufklärenden Ende, gelungen ist. Ein solider, spannender, aber auch beklemmender Regional-Krimi, der flüssig zu lesen ist und gute Unterhaltung bietet. Ich bin auf die Fortsetzung der Reihe gespannt. Keine Frage eine Leseempfehlung von mir!

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    • 2
  • Das Inferno

    Hochsommermord

    walli007

    Mit Wehmut verlässt Moritz Kepplinger die Polizeihochschule. Soeben hat er die Prüfung mit guten Ergebnissen abgelegt und schon muss er die nach fast drei Jahren vertraute Umgebung verlassen. Am Montag, den 23.Juli 2013, tritt er seine erste Stelle bei der Polizei-Inspektion in Göppingen an. Es bleibt ihm kaum eine halbe Stunde Zeit sich einzugewöhnen, denn es wird das Verschwinden eines 10jährigen Mädchens gemeldet. Eine Sache, die sofortigen vollen Einsatz erfordert. Denn je länger ein Kind verschwunden ist, desto geringer ist die Hoffnung. Und dieses kleine Mädchen verschwand schon am Freitag. Die geschiedenen Eltern bemerkten nichts, weil sie dachten, die Kleine sei beim jeweils anderen. Der frischgebackene Kommissar Moritz Kepplinger macht sich mit großem Eifer an seine Aufgabe. Ins kalte Wasser gestürzt muss er versuchen zu bestehen und er macht seine Sache nicht schlecht. Sich immer der Möglichkeit von Fehlern bewusst, dabei aber an den Dozenten denkend, dass nur unbedingter Perfektionismus einen von Taten abhält, die die Ermittlung voranbringen. Eine gewisse Anzahl von Fehlern sei erlaubt. Bei seinen ersten Schritten steht ihm die Streifenpolizistin Lea zur Seite, die auch manchmal an ihrem Beruf zweifelt und doch gerne zur Kripo möchte. Mit ihrem Einfühlungsvermögen und wachen Verstand ist sie dem Kommissar manchmal voraus. Doch beide bringt der Fall an ihre Grenzen. Die zerstrittenen Eltern des Kindes, die Mutter erleidet einen Nervenzusammenbruch, der Vater neigt zur Gewalttätigkeit, keine leichte Ausgangslage, nicht leicht einen Ermittlungsansatz zu finden. Lange müssen die Ermittler im Trüben fischen, etliche Spuren führen ins nichts. Der Autor, selbst im Polizeidienst tätig, weiß wovon er schreibt. Eindringlich schildert er die mühsame Kleinarbeit der Spurensuche, die Enttäuschung über einen vergeblichen Gedanken, die langsam schwindende Hoffnung, das Kind lebend zu finden, den Versuch sich dennoch an diese Hoffnung zu klammern, das langsame sich herauskristallisieren eines Zusammenhangs. Hin und her schwankend zwischen Schilderungen, die eher einem Polizeibericht gleichen, und den emotionalen Befindlichkeiten der Protagonisten, die einen beim Lesen mitfiebern und mitempfinden lassen, bietet dieser Krimi mit dem sympathischen Kommissar-Neuling Kepplinger einen hervorragenden Einblick in die Ermittlungstätigkeit der Beamten. Ein erster Fall, der nicht nur dem Kommissar im Gedächtnis bleiben wird.

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    • 4
  • Realistisch

    Hochsommermord

    makama

    23. August 2014 um 19:25

    Moritz Kepplinger, ehemaliker SEK-Beamter und frisch von der Polizeihochschule ist neu bei der Mordkommission in Göppingen. Gleich am ersten Tag bekommt er harten Fall auf den Tisch. Manuela ein 10jähriges Mädchen ist seit drei Tagen spurlos verschwunden. Der Vater neigt zu Brutalität und ist schwer alkoholkrank, die Mutter (vom Vater geschieden) bricht verzweifelt zusammen und landet in der Psychatrie.... Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt..... Wird es Moritz und seinem Team gelingen das Kind unversehrt zu finden. Viele Spuren verlaufen im Sand. Nur langsam kommt Licht in den Fall, der am Ende gelöst werden kann. Im Prolog stürzt ein Kind viele Jahre vorher  von einer Burgruine beim Verspeckspielen in den Tod. Was haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Mir hat das Buch recht gut gefallen, der Autor ist selbst Ermittler und man bekommt einen guten Einblick in die Arbeit der Polizei. Das Buch ist sehr realistisch und lässt sich gut und zügig lesen. Ich hoffe wir hören noch mehr von dem Autor Jochen Frech.

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  • Spannender, getragener Kriminalroman für Fans von nicht so brutalen Krimis.

    Hochsommermord

    J-B-Wind

    03. August 2014 um 18:31

    „Hochsommermord“ ist das Debüt von Jochen Frech, Polizeibeamten und ehemaligen SEK Beamten und gleichzeitig der Auftakt zur Serie mit dem Ermittler Moritz Kepplinger, einem frischgebackenen Kriminalkommissar und ehemaligen SEK-Beamten. Ihm zur Seite steht Lea Thomann.  In „Hochsommermord“ dürfen wir Kepplinger bei seiner allerersten Ermittlung auf Schritt und Tritt begleiten. Gleich am ersten Arbeitstag überreicht ihm sein Chef eine Vermisstenanzeige, inder ein 10-jähriges Mädchen gesucht wird. Natürlich weiß jeder Kriminalbeamte, dass in so einem Fall jede Minute zählt, denn je länger ein Kind verschwunden ist, desto schlechter ist die Chance es noch lebend aufzufinden. Der Fall entwickelt sich nicht nur zu einer Zerreißprobe, er konfrontiert Kepplinger auch mit seiner eigenen Vergangenheit: Ein Einsatz beim SEK hinterließ tiefe Narben und ein kleines Trauma, weil er in einer Katastrophe geendet hat. Als im Fall des vermissten Mädchens ein Pädophiler in den Fokus der Polizei rückt, der mit dem Verschwinden etwas zu tun hat, überschlagen sich die Ereignisse: Es zieht ein Unwetter auf und die Jagd nach dem Täter wird ein Wettlauf gegen den Tod. Werden Sie das Mädchen noch lebend finden? „Hochsommermord“ ist in typischer Krimimanier geschrieben, sehr solide wie man es gewohnt ist. Er liest sich leicht, locker und flüssig, auch der Aufbau ist sehr gut. Den Kapiteln sind immer Tag und Jahr vorangestellt, damit man weiß, wo man sich gerade befindet. Die Kapitel selbst sind jedoch recht lang, die Erzählperspektiven wechseln manchmal recht rasch innerhalb eines Kapitels, was die volle Aufmerksamkeit des Lesers benötigt. „Hochsommermord“ zählt dennoch eher zu den klassischen Krimis alla Agatha Christie, ruhiger getragener, keine schnellen Schnitte, die Brutalität hält sich in Grenzen. Wann immer Kinder im Spiel sind, beginnt natürlich das Kopf-Kino zu laufen und diese Bilder sind bisweilen schon brutal genug. Moritz Kepplinger selber ist ein junger sympathischer Beamter, der in seinen Beruf noch hineinwachsen muss, auf der anderen Seite in der Vergangenheit schon einiges erlebt, was ihn geprägt hat. Das macht ihn als Figur spannend und interessant.   Die Geschichte ist glaubwürdig, der Spannungsbogen mäßig bis mittelhoch, wird aber gut bis zum Ende durchgehalten. Kleine Schnitzer vermögen das Lesevergnügen auf keinen Fall zu trüben. „Hochsommermord“ liest sich in einem Rutsch ganz gemütlich am Abend und ist gerade jetzt zur Sommerzeit sehr zu empfehlen. Ich lege diesen spannenden Krimi und dieses wunderbar gelungene Debüt von Jochen Frech allen Krimliebhabern ans Herz und man darf gespannt sein, was Moritz Kepplinger als nächstes erlebt, wie er sein Trauma verarbeitet, welche Fälle er noch lösen darf und wie er sich als Figur dadurch weiterentwickelt und verändert. Das ist das Schöne an Moritz Kepplinger. Er ist eine junge, unfertige Figur, nicht dieser klassische 50 Jährige „Grantler“, der am Glimmstängel hängt (oder an anderen Drogen), sondern eine erfrischende andere Ermittlungsfigur in der noch sehr viel Potential steckt, das Jochen Frech in den nächsten Romanen sicher herausarbeiten wird. Lea Thomann ist ebenfalls sehr sympathisch und eine gute Identifikationsfigur für die Leserinnen. Der Schreibstil des Autors ist professionell gut und packend. Von mir gibt es daher 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Krimifans, die es nicht so gerne blutig und brutal haben oder actiongeladen mögen, sondern die Krimis bevorzugen, wo man sich entspannt zurücklehnen kann in dem Wissen, dass das Gute auf jeden Fall siegen wird.  

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  • Schnörkellos und einfach gut

    Hochsommermord

    SusanneSH68

    Bin durch Zufall zu diesem Buch gekommen und begeistert. Habe es in zwei Zügen durchgelesen, was mir nur selten passiert.

    Es ist spannend und gut zu lesen. Man merkt, dass der Autor "vom Fach" ist. Gut gefallen hat mir auch , dass dieses Buch irgendwie schnörkellos geschrieben ist, dadurch ist es gut zu lesen.

    • 2
  • Leserunde zu "Hochsommermord" von Jochen Frech

    Hochsommermord

    JochenFrech

    "Jochen Frech verstößt gegen beinahe alle Regeln moderner Krimis." Liebe LovelyBooks-Leserinnen und Leser, mit diesem Zitat von Jan Kanter [tatort: krimi] darf ich Euch zu einer spannenden Leserunde einladen, in der sich alles um meinen Debütroman mit dem jungen Kriminalkommissar Moritz Kepplinger und seinem ersten Fall dreht. Worum geht es in Hochsommermord: »Man sieht nur, was man weiß « – Diese gern zitierte Redensart seines Kriminologie-Dozenten begleitet den frischgebackenen Kriminalkommissar Moritz Kepplinger in seinem ersten Fall auf Schritt und Tritt. Gleich am ersten Arbeitstag überreicht ihm sein neuer Chef eine Vermisstenanzeige. Gesucht wird ein zehnjähriges Mädchen. Es gibt weder Zeugen noch Hinweise, und die üblichen Fahndungsmaßnahmen enden in einer Sackgasse. Moritz weiß: Mit jeder Minute, die vergeht, schwinden die Chancen das Mädchen lebend zu finden. Der Fall entwickelt sich für ihn zu einer unerbittlichen Zerreißprobe und konfrontiert ihn mit seiner eigenen Vergangenheit – seinem letzten Einsatz beim SEK, dessen katastrophaler Ausgang tiefe Narben zurückgelassen hat. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein Pädophiler rückt in den Fokus der Polizei. Während ein Unwetter in der Gegend wütet, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod ...  "Der erste Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten - realistische und packend." btb Über den Autor: Jochen Frech, Jahrgang 1967, ist Polizeibeamter und studierter Diplom-Verwaltungswirt. Fünf Jahre lang war er beim Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach einem anschließenden Studium an der Hochschule der Polizei, seiner Tätigkeit als Fachlehrer bei der Bereitschaftspolizei und Leiter der Sportbildungsstätte der Polizei des Landes Baden-Württemberg, arbeitet Frech mittlerweile beim Polizeipräsidium Einsatz. Seit einigen Jahren widmet er sich intensiv dem Schreiben.   Sein Debütroman ‚Hochsommermord‘ erschien am 9. Dezember 2013 im btb-Verlag. "Jochen Frech ist selbst bei der Polizei und ehemaliger SEK-Beamter und man merkt ab der ersten Seite, dass der Autor somit ganz genau weiß, wovon er schreibt. Allerdings begeht Jochen Frech dabei jedoch nicht den Fehler, seine Leser mit seinem Wissen über die Polizeiarbeit zu überschütten. Gut dosiert, nachvollziehbar und verständlich baut der Autor seine Kenntnisse in seinen fesselnden Debütkrimi ein. So wirkt der gesamte Krimi sehr realistisch." Belle's Leseinsel Die Bewerbungsrunde endet am Mittwoch, 12. Februar 2014. Der btb-Verlag stellt 15 Freiexemplare für die Leserunde zur Verfügung, die unter allen Bewerberinnen und Bewerbern verlost und rechtzeitig zum Beginn der Leserunde am Donnerstag, 20. Februar 2014, an Eure Postadresse versandt werden.  Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und einen spannenden Austausch ... Herzlichst Euer Jochen Frech www.jochenfrech.de | info@jochenfrech.de . 

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    • 473
  • Hochsommermord

    Hochsommermord

    schlumeline

    Der Prolog, der einen Ausflug schildert und in einem schrecklichen Unglück endet, scheint lange Zeit nichts mit der Handlung der sonstigen Geschichte zu tun zu haben. Aber natürlich ist dem nicht so… Moritz Kepplinger hat die Polizeihochschule beendet und tritt seinen Dienst als Kriminalkommissar in Göppingen an. Sein allererster Einsatz hängt mit dem Verschwinden eines Mädchens zusammen. Manuela Jessen ist an einem Freitag nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Die Mutter vermutet sie zunächst bei ihrem Ex-Mann, bis ihr erst am Sonntag bewusst wird, dass ihr ehemaliger Mann das Wochenende ganz woanders verbracht hat und die Tochter zwangsläufig gar nicht bei ihm sein kann. Zu den Ermittlungen hinzugezogen wird die Polizistin Lea Thomann, die eigentlich im Streifendienst arbeitet, die die Familie Jessen aber aus vorangegangenen Einsätzen kennt bei denen sie Manuelas Vater als gewalttätig kennengelernt hat. Zwischen Moritz und Lea entwickelt sich relativ schnell eine angenehme Harmonie, mit der die Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit geschaffen ist. Beide haben auch im privaten Bereich mit Problemen zu kämpfen, verstehen es aber damit umzugehen. Die Suche nach dem vermissten Mädchen gleicht einem Wettlauf mit der Zeit. Wenngleich der Leser mehr weiß als die Ermittler, schafft es der Autor hier durchweg eine hohe Spannungslinie zu halten, denn bis zum Schluss ist nicht klar welches Motiv hinter der Tat steckt und damit bleibt auch der Täter lange Zeit im Verborgenen. Die Ermittlungsarbeiten werden sehr sachlich beschrieben und hieran merkt man ganz deutlich, dass der Autor Jochen Frech sich bestens in Polizeikreisen auskennt und weiß wie eine Ermittlung läuft. Hier gibt es auch alltägliche Dinge zu erledigen und nicht nur ständige Action zu erleben. Moritz Kepplinger ist ein Mensch wie du und ich, der seine Arbeit manchmal liebt und manchmal hasst und nicht aus der Masse heraus sticht. Ein sympathischer Ermittler, der gemeinsam mit seiner Kollegin Lea noch weitere Fälle lösen sollte und das bitte genauso ruhig und sachlich wie in diesem Debütroman hier.

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    • 2
  • Spannendes Debut

    Hochsommermord

    Spatzi79

    20. March 2014 um 10:35

    Moritz Kepplinger fängt gerade neu bei der Kriminalpolizei in Göppingen an. Gleich an seinem ersten Tag wird ihm ein großer Fall übertragen. Ein kleines Mädchen wird vermisst. Durch eine Verkettung von Umständen ist ihr Verschwinden erst nach mehreren Tagen aufgefallen und nun ist höchste Eile geboten. Oder ist es vielleicht schon zu spät? Jochen Frech ist ehemaliker SEK-Beamter und dies ist sein Debut als Autor. Weitere Fälle mit Moritz Kepplinger sollen folgen. Dieser Auftakt hat mir gut gefallen, Moritz Kepplinger ist ein sympathischer Ermittler, kein Alleskönner, sondern jemand, der auch Fehler macht und nicht perfekt ist. Zur Seite stellt ihm der Autor eine junge Streifenpolizistin mit Ambitionen. Ich bin gespannt, ob Lea im nächsten Teil auch bei der Kripo sein wird, in jedem Fall hoffe ich auf weitere gemeinsame Ermittlungen dieses Duos! Der Fall ist spannend und bedrückend, wie eigentlich immer, wenn es um Kinder geht. Lange Zeit ist nicht klar, wie der Prolog in die Handlung hineinpasst und wo die Verbindung ist. Durch Einschübe aus Tätersicht ist der Leser den Ermittlern ein kleines Stück voraus und kommt so ein bisschen früher auf die Auflösung, aber spannend bleibt es dennoch bis zum Schluss. Die oftmals schwierige und langwierige Ermittlungsarbeit nimmt einen großen Raum in der Geschichte ein und es ist beeindruckend zu lesen, wieviele Details und Informationen die Ermittler in so einem Fall zu untersuchen, einzuordnen und zu verknüpfen haben. Insgesamt ein spannendes Debut von einem Autor, den ich sicherlich im Auge behalten werde!

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  • Ein Debüt, der es in sich hat...

    Hochsommermord

    glorana

    13. March 2014 um 10:53

    „MAN SIEHT NUR, WAS MAN WEISS“ Ein Debütroman, der es in sich hat. Moritz Kepplinger, gerade frisch zum Kriminalkommissar ernannt, freut sich auf auf einen gemächlichen und gemütlichen ersten Arbeitstag in seiner neuen Dienststelle in Göppingen, als sein neuer Chef Brandstätter ihm aufgrund von Personalmangel den Fall der 10-jähringen Manuela in die Hände drückt. Manuela, das erfahren wir zu Beginn des Buches, kommt nach der Schule am Freitag nicht nach Hause. Ihr Mutter Susanne Jessen vermutet sie bei ihrem Ex-Mann und so kommt erst Tage später die Gewissheit, dass Manuela vermisst wird. Lea Thomann, eine sehr engagierte Streifenpolizistin, wird Moritz Kepplinger zur Seite gestellt. Sie war es, die bereits schon einige Monate vorher wegen heftiger körperlicher Angriffe innerhalb der Familie mit den Jessens zu tun hatte. Als sie den Anruf der Mutter auf dem Polizeirevier hört, ist sie sensibilisiert und spürt, dass etwas schlimmes passiert sein muss... Lea Thomann hat mir gleich von Anfang an sehr gefallen. Sie ist absolut authentisch und jemand, die genauer hinschaut, die sich nicht ablenken lässt und die eben alles hinterfragt. Das gefällt auch Moritz Kepplinger, der vom SEK zur Kriminalpolizei wechselte. Genau wie der Autor Jochen Frech, der mit seinem Hintergrundwissen, ehemaliger SEKler, eine klasse Story liefert und immer ganz Nahe am Detail bleibt. In manchen Passagen finde ich es richtig spürbar, wenn Hintergrundinformationen erzählt werden oder wenn es um klassische Fakten geht. Man spürt, dass der Autor sich nichts aus den Fingern saugt, sondern Erfahrung hat und diese perfekt mit einem angenehmen Schreibstil verbindet. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und das ganz Buch hindurch, hat man zwar Verdächtige, man kommt aber nicht unbedingt weiter mit seinen Vermutungen. Da bleibt dem Leser dann nichts anderes übrig, als durch das Buch zu rasen, um am Ende mit der Lösung überrascht zu werden. Spannende und packende Passagen wechseln sich ab und man kann nicht anders als es schnell und flüssig „weglesen“. Natürlich will ich nun unbedingt weiterlesen und wissen, was kommt beim nächsten Thomann/Kepplinger - Fall. Wird Lea nun die Hochschule meistern und kann sich eine Beziehung entwickeln zwischen den beiden? Seid ihr genauso neugierig geworden beim Lesen von HOCHSOMMERMOD? Ich bin begeistert von diesem Erstlingswerk und hoffe, dass der Autor schnellstens zur Feder greift und uns diese ungeklärten Fragen beantwortet.

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  • Nichts für Wortklauber

    Hochsommermord

    Wortklauber

    12. March 2014 um 21:11

    In einem kleinen Ort am Rande der Schwäbischen Alb kommt ein Mädchen nicht aus der Schule nach Hause. Die Mutter wähnt das Kind beim Vater, ihrem Ex-Mann, deshalb vergeht wertvolle Zeit. Nur der Leser erfährt rasch, dass etwas Schlimmes geschehen ist: Ein Luchs ist in der Gegend und stößt im Wald auf eine Leiche. Als schließlich offenbar wird, dass die kleine Manuela verschwunden ist, bekommt ein Neuling die Vermisstensache zugeteilt: Moritz Kepplinger, frischgebackener Kommissar. Unterstützt wird er dabei von einer Kollegin aus dem Streifendienst, POM Lea Thomann. Die Polizistin ahnt sofort Schlimmes, ist sie der Familie doch schon einmal begegnet. Der Vater des Kindes ist handgreiflich gegenüber der Mutter geworden – ist ihm etwa auch zuzutrauen, dass er seiner Tochter etwas angetan hat? „Hochsommermord“ ist das Debüt von Jochen Frech, einem Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten. Dies lässt auf einen Roman mit solidem Hintergrundwissen schließen, Hintergrundwissen, das nicht jeder Autor unbedingt von Haus aus hat und deshalb mühsam zusammentragen muss. Und diesen Realismus muss man dann auch noch mit einer packenden Story verweben – keine leichte Aufgabe. Einen allzu realistischen Ermittlerkrimi kann man wahrscheinlich gar nicht schreiben. Polizeikrimis sind selten realistisch, weder im Fernsehen noch als Roman. Ermittlungsarbeit ist zäh und zeitaufwendig, eingeschränkt durch viele Regeln und Zwänge und verteilt auf viele Schultern, was einem klassischen Romanhelden abträglich ist. Und oft kommt im wahren Leben Kommissar Zufall ins Spiel. All das ist jedoch Gift für einen spannend erzählten Roman. So wartet „Hochsommermord“ auch z. B. mit interessanten Details über Handyortung auf. Wer eine konventionell erzählte Täterjagd erwartet, ist mit „Hochsommermord“ tatsächlich gut bedient. Er sollte sich nicht an schiefen Bildern (wie z. B. dem der „tiefschwarzen Dämmerung“) stören. Und nicht daran, dass eigentlich nahe liegende Ermittlungsschritte (wie dem des Abgleichs eines gefundenen Schuhs mit den Fundstücken am Fundort der Leiche) ausgelassen werden. Und nur am Rande: Dass der Luchs tut, was er im Roman tut, ist unwahrscheinlich. Und der Vatnajökull ist nicht der aktivste Vulkan Islands (noch überhaupt einer). Das tut vielleicht alles nichts zur Sache, und dem Lesegenuss nicht unbedingt Abbruch – aber diese Punkte sind da. In Abwandlung eines oft benutzten Mottos Moritz Kepplingers: Wenn man’s weiß, sieht man’s auch.

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  • authentischer Krimi aus der Feder eines Insiders

    Hochsommermord

    irismaria

    11. March 2014 um 08:23

    „Hochsommermord“, das Krimidebüt von Jochen Frech, ist ein echter Volltreffer. Der Autor ist selbst Polizist und war beim SEK und man merkt beim Lesen, dass er Ahnung von dem hat, was er schreibt. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog in der Vergangenheit, bei dem ein Versteckspiel in einer Burgruine tödlich endet. In der Gegenwart lernen wir dann den Kriminalkommissar Moritz Kepplinger kennen. An seinem ersten Tag an der neuen Stelle in Göppingen wird er gleich mit einem kniffligen Fall konfrontiert. Ein Mädchen ist verschwunden. Da die getrennt lebenden Eltern jeweils dachten, sie sei beim anderen, ist wertvolle Zeit verstrichen. Moritz ermittelt und erhält Hilfe von der Polizistin Lea Thomann, die die Familie des Mädchens kennt, da der Vater bereits wegen Gewalt aufgefallen ist. Ein weiterer Erzählstrang gibt Einblicke in die Denkwelt des Täters. „Hochsommermord“ ist von Anfang bis Ende spannend, absolut authentisch, der fall logisch aufgebaut und mit überraschenden Wendungen. Von den beiden Ermittlern würde ich sehr gerne noch mehr lesen. Sehr zu empfehlen!

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  • Ein schwieriger Fall für Moritz Kepplinger

    Hochsommermord

    ejtnaj

    Moritz Kepplinger hat gerade seine Prüfung an der Hochschule in Villingen-Schwenningen bestanden und hat seinen ersten Arbeitstag im Kriminalkommissariat Göppingen vor sich. Kaum ist er auf der Dienststelle angekommen gibt es die Meldung über ein vermisstes Mädchen, Moritz übernimmt die Ermittlungen. Durch diesen Fall lernt Moritz auch Lea eine Polizistin kennen die ihn so gut es geht unterstützt und das Ermittlerteam in diesem besonderen Fall ergänzt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und Moritz hofft sehr, dass die Zeit ausrecht das Mädchen leben zu finden. Da dies der Debütroman des Autoren Jochen Frech ist, war ich neugierig wie dieses Buch wohl sein würde und mich hat der Roman wirklich überrascht. Dadurch dass der Autor selbst Polizist ist und auch ehemaliger SEK-Beamter ist konnte er die Handlung wirklich sehr realistisch erzählen und darstellen. Die ganze Handlung hat nicht mal die Dauer von einer Woche, aber man erfährt trotzdem eine ganze Menge. Man wird als Leser richtig in die Ermittlungen hineingezogen und rätselt und fiebert selbst mit, dass der Fall hoffentlich gelöst werden kann. Als ich mit dem Buch begonnen habe, hätte ich nicht gedacht dass ich gerade mal zwei Tage brauchen würde um diesen Roman zu lesen. Doch die Handlung und die detaillierten Erzählungen haben mich so gefesselt, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Aber nicht nur die Handlung war gut erzählt, nein, auch alle im Roman vorkommenden Figuren waren so detailliert beschrieben, dass man sie sich beim Lesen sehr gut vorstellen konnte. Genauso waren aber auch alle Handlungsorte sehr genau beschrieben und selbst für jemand der Göppingen und das Umland nicht so genau kennt sollte es eigentlich kein Problem sein sich alles sehr genau vorstellen zu können. Auch fand ich gut, dass auch Dinge erwähnt wurden wie z.B. „Der Hammermörder“ wo auch damals im Ländle passiert ist und doch bei den meisten wieder in Vergessenheit geraten ist. Dieser Krimi hat mich als Leser wirklich sehr überzeugt und für mich war er jetzt schon das Lesehighlight des Monats. Sollte es einen Neuen Fall mit Moritz und Lea geben, oder ein anderes Buch des Autoren, dann werde ich ihn garantiert lesen. Alles in allem kann ich den Krimi wirklich nur weiterempfehlen.

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    • 2
  • Realistische Strafverfolgung

    Hochsommermord

    sommerlese

    Der Kriminalroman *"Hochsommermord"* erschien im btb-Verlag und ist das Debüt von "*Jochen Frech*". Als ehemaliger Polizeibeamter beim SEK versteht er es gekonnt, sein Wissen über die Polizeiarbeit hier realistisch einzubringen. *"Man sieht nur, was man weiß!"* Zitat aus dem Buch S. 193 Nach Abschluß seines Studiums an der Polizeihochschule tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kripo in Göppingen an. Schon am 1. Arbeitstag erwartet ihn der Fall eines vermissten 10jährigen Mädchens. Für die Einsatztruppe beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Der Prolog gibt einen Eindruck wieder vom tragischen Unfalltod eines Mädchens bei einem Ausflug im Jahr 1997. Durch diese Geschichte erschüttert, beginnt man den aktuellen Fall Kepplingers am 19.7.2013. Auch hier geht es wieder um ein Mädchen gleichen Alters. Die Ermittlungen laufen nun unter Hochdruck. Die Spannung ist geweckt! Die Protagonisten Moritz und Lea, die ebenfalls mitermittelt, werden sehr genau charakterisiert. Moritz wird als selbstzweifelnder Mensch dargestellt, der einen Hang zur Perfektion besitzt. Seine wiederkehrenden Alpträume resultieren aus seiner nervenaufreibenden Zeit beim SEK. Einige Sitzungen bei einer Psychologin werden im Buch in kursiver Schrift beschrieben. Lea Thomann ist Streifenpolizistin mit dem Hang nach Höherem, daher möchte sie sich in diesem Fall profilieren und engagiert sich stark. Zwischen diesen Ermittlern beginnt eine vertraute Zusammenarbeit, die sie schließlich einander näher kommen läßt. Zwischendurch gibt es wiederkehrende Einschübe, deren Inhalte den Täter annonym beschreiben. Ich konnte mir dadurch ein Bild dieses psychotischen Menschen machen. Das schafft eine unheimliche Spannung, hofft man doch ihn jeden Moment zu erkennen. Realistisch dargestellt, so empfinde ich die trockene und zeitraubende Arbeit wie sie bei der Auswertung von etlichen Handydaten gezeigt wird. Der Sucheinsatz von Hubschrauber mit Infrarotkamera sowie einer Hundestaffel vervollkommnen das Bild von authentischer Polizeiarbeit ebenso wie auch deutlich werdende Fehler in den Ermittlungen. Autor Jochen Frech entwickelt hier einen realistischen und logisch durchdachten Krimi, der mich schnell mitgerissen hat. Die komplexe Story und die Suche nach dem Täter haben mich gepackt. Rache als Mordmotiv war dann auch überraschend für mich, aber auch der logische Bezug zum Prolog. Eine authentische Schilderung von Ermittlungstätigkeit ließ mich schnell hineindenken. Ein logisch erzählter spannender Krimi, der mich dem Täter auf die Spur brachte. Gleichzeitig aber auch gute Unterhaltung und Informationen zum Thema Handyortung, die sonst nicht unbedingt in Krimis zu finden sind.

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    • 3

    Arun

    06. March 2014 um 08:15
  • Erzwungener Sprung ins kalte Wasser

    Hochsommermord

    bs1958

    03. March 2014 um 22:28

    Dieser Krimi wird uns von einem Polizeibeamten, der u.a. auch 5 Jahre SEK in B-W in seiner Vita aufweisen kann, präsentiert. Sprach- und Schreibstil sind wirklich gut und flüssig zu lesen. Da Jochen Frech weiß wovon er spricht bzw. schreibt, bekommen wir einen tieferen und realistischen Eindruck von der gesamten Ermittlungsarbeit. Der Autor kommt aber niemals schulmeisterlich oder dozierend rüber. Er schafft die Balance zwischen Fiktion und Realität mit einer Leichtigkeit, die man eher einem „alten Hasen“ zutrauen würde als einem Debütautoren. Chapeau! Jochen Frech fängt uns mit seinem Prolog ein, der uns gedanklich bis zum Ende begleitet. Man stellt immer wieder eigene Vermutungen an, wie er zur Geschichte passen könnte und wird dann am Schluss doch noch überrascht. Durch diesen Prolog baut er gekonnt Spannung auf, die bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Dieses Buch kommt einem Pageturner sehr nahe. Immer wieder läßt er uns auch an den Gedankengängen des Täters teilhaben ohne dass in irgend einer Weise aufklärende Rückschlüsse auf die “namenlose“ Person gezogen werden können (sehr nervig, aber sehr gut für die Geschichte). In seinem ersten Buch, einer hoffentlich langen Serie, lernen wir Moritz Kepplinger und Lea Thoman als erfrischend anderes Ermittlerduo kennen. Moritz bekommt an seinem ersten Arbeitstag als Kriminalkommissar (er war vor seinem Studium, wie unser Autor, beim SEK) als “harmlos“ eingestuften Fall, der sich dann aber als sehr komplex, erschütternd und spektakulär herausstellt. Er holt die “Streifenbeamtin“ Lea, die eine in den Fall verstrickte Familie bereits aus früheren “häuslichen“ Einsätzen kennt, als wirkliche Bereicherung mit ins Boot. Die beiden Hauptprotagonisten ergänzen sich bei der Arbeit sehr gut. Sie haben beide leider (was sie aber sehr menschlich macht) ein enormes Päckchen an seelischem Ballast mit sich rumzuschleppen. Man spürt das Knistern zwischen ihnen förmlich, ….. Die allgemeinen Beschreibungen der Orte und Personen von Jochen Frech sind nicht zu weit schweifend, sondern sehr gut auf das Kopfkino abgestimmt. Glaubhafte und sehr gut gezeichnete Hauptprotagonisten, die mir persönlich sehr sympathisch sind, runden das fesselnde Krimierlebnis ab. Moritz geht mit dem “Griechen seiner Wahl“ eine körperlich sehr anspruchsvolle Wette ein. Sollte er diese verlieren, mutiert er für einen Monat zum Tellerwäscher. Seine zeitraubende Ermittlungsarbeit, die zu seinem und unserem Leidwesen immer wieder in Sackgassen endet, bleibt keine Zeit zum vorbereitenden Training, daher....... Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich sehr auf den neuen Fall dieses Ermittlerteams freue und aus diesem Grund hier eine absolute Leseempfehlung ausspreche.

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  • Spannung, mehr Spannung, Hochspannung, Hochsommermord!

    Hochsommermord

    Wildpony

    03. March 2014 um 10:48

    Hochsommermord - Jochen Frech Kurzbeschreibung Amazon: Der Debüt-Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten Nach seinem Studienabschluss an der Hochschule der Polizei tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kriminalpolizei in Göppingen an, einer kleinen Stadt am Rande der Schwäbischen Alb. Doch gleich sein erster Fall erweist sich als unerbittliche Zerreißprobe. Ein kleines Mädchen wird vermisst, es fehlt jede Spur von ihr. Für Kepplinger beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier … Mein Leseeindruck:   Erst einmal nur WOW! Dieser Krimi hat es wirklich in sich. Er hat mich absolut in den Bann gezogen und gefesselt. Es war wirklich eine Qual dieses Buch in einer Leserunde mit vorgegebenen Zeitabschnitten zu lesen. Ich wollte nämlich nur eins: immer weiter lesen!   Die Hauptprotagonisten dieses Buches wie z.B. Moritz als frischgebackener Kriminalkommisar und die Streifenpolizistin Lea, die bei Der Fall beginnt aber auch tragisch mit dem Tod eines jungen Mädchens - den Ermittlungen behilflich ist, sind super sympatisch. und dann bekommt Moritz noch am ersten Tag bei der Kripo gleich die Aufgabe eine verschwundene 10 Jährige zu suchen.   Die Fäden in dem Ermittlungsfall laufen nicht immer gerade - und manchmal hat man es als mitermittelnder Leser nicht einfach zu kombinieren und ebenfalls auf Tätersuche zu gehen.   Man sieht nur, was man weiß!   Fazit:   Ein Erstlingswerk, das man absolut empfehlen kann!!! Das Spannung, mehr Spannung und dann Hochspannung zum Ende bietet und das echt super geschrieben ist. Von mir bekommt das Buch uneingeschränkt 5 Sterne und ich würde mich über einen weiteren Fall des sympatischen Ermittler-Teams freuen. Absolut empfehlenswert!    

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