Hochsommermord

von Jochen Frech 
4,3 Sterne bei39 Bewertungen
Hochsommermord
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Neue Kurzmeinungen

renatchens avatar

Spannender Auftakt zu einer neuen Krimireihe

Seehase1977s avatar

Spannender, unterhaltsamer aber auch bedrückendes Krimi-Debüt. Man darf auf die Fortsetzung der Reihe gespannt sein...

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Inhaltsangabe zu "Hochsommermord"

Der Debüt-Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten

Nach seinem Studienabschluss an der Hochschule der Polizei tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kriminalpolizei in Göppingen an, einer kleinen Stadt am Rande der Schwäbischen Alb. Doch gleich sein erster Fall erweist sich als unerbittliche Zerreißprobe. Ein kleines Mädchen wird vermisst, es fehlt jede Spur von ihr. Für Kepplinger beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442744640
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:09.12.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 10 Monaten
    Starker Debütkrimi!

    Jochen Frech hat einen neuen Fan gewonnen, denn dieser Krimi hat einfach alles, was ich mir von spannender Lektüre wünsche: einen sympathischen, interessanten Protagonisten, eine gut durchdachte, spannende Story und das nötige Maß an Emotionen.

    Im Mittelpunkt steht Moritz Kepplinger, dem als ganz frisch gebackener Kriminalkommissar sofort die Leitung eines Vermisstenfalles übertragen wird. Hilfe bei der Aufklärung bekommt er nicht nur von seinen durchgehend sympathischen Kollegen, sondern auch von Lea, einer Streifenpolizistin. Alle arbeiten so wunderbar zusammen, es gibt kein Kompetenzgerangel und keine Rivalität, was zur Abwechslung mal ganz tröstlich ist.

    Der Fall ist sehr fesselnd und da das Opfer ein unschuldiges Mädchen ist, auch etwas tragisch. Es ist zwar schon ein Ermittlerkrimi, aber es wird an keiner Stelle langweilig, die nötige Action ist auch vorhanden. Die Figuren wirken genauso lebendig wie die Schauplätze und die Dialoge. Ein toller Schreibstil, der dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Das hohe Maß an Authentizität ist auch ein Pluspunkt, schließlich weiß der Autor aus eigener Erfahrung, worüber er da schreibt.

    Mich hat dieser Krimi absolut bestens unterhalten und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der sofort auf meine Wunschliste gewandert ist. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender, unterhaltsamer aber auch bedrückendes Krimi-Debüt. Man darf auf die Fortsetzung der Reihe gespannt sein...
    Man sieht nur, was man weiß

    Klappentext:
    Der Debüt-Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten
    Nach seinem Studienabschluss an der Hochschule der Polizei tritt Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kriminalpolizei in Göppingen an, einer kleinen Stadt am Rande der Schwäbischen Alb. Doch gleich sein erster Fall erweist sich als unerbittliche Zerreißprobe. Ein kleines Mädchen wird vermisst, es fehlt jede Spur von ihr. Für Kepplinger beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter hat bereits sein nächstes Opfer im Visier …

    Im Prolog spielen im Jahr 1997 eine Gruppe Kinder ein Versteckspiel in einer alten Burgruine. Für eins der Kinder endet dieses Spiel tödlich..
    In der Gegenwart beginnt der ehemalige SEK-Beamte und Polizei-Hochschulabsolvent Moritz Kepplinger seinen Dienst bei der Kripo Göppingen. Gleich an seinem ersten Arbeitstag wird ihm die Leitung im Fall der vermissten zehnjährigen Manuela Jessen übertragen. Das kleine Mädchen ist auf dem Weg von der Schule nach Hause spurlos verschwunden. Die Streifenpolizistin Lea Thomann, wird Moritz zur Seite gestellt, weil die Familie der kleinen Manuela aus früheren Einsätzen schon polizeilich bekannt ist. Alles spricht zunächst dafür, dass der alkoholkranke und gewaltbereite Vater des Mädchens für ihr Verschwinden verantwortlich ist. Es beginnt eine rasante Ermittlung und eine nervliche Zerreißprobe für alle Beteiligten in einem heißen Sommer im Jahr 2013…

    Jochen Frech ist selbst ehemaliger SEK-Beamter und „Hochsommermord“ ist sein Debüt-Roman. Der Fall gestaltet sich von Anfang an als knifflig und überaus spannend, leider aber auch sehr bedrückend, wie so oft, wenn es um das Verschwinden von Kindern geht. Der Krimi liest sich leicht und flüssig und man merkt doch, dass der Autor weiß von was er da schreibt, denn Jochen Frech schildert die Polizeiarbeit hier vor allem mit den Möglichkeiten von Handyortung und Hubschraubereinsatz mit Infrarotkamera durchaus authentisch und realistisch. Mit den beiden Hauptcharakteren Moritz und Lea hat der Autor ein junges und formbares Ermittlerduo geschaffen, über die der Leser hoffentlich in den Fortsetzungen der Reihe noch mehr erfahren darf. Schön fand ich, wie dem Autor der Bogen vom Prolog, mit dem man Anfangs nicht viel anfangen kann, bis zum aufklärenden Ende, gelungen ist.

    Ein solider, spannender, aber auch beklemmender Regional-Krimi, der flüssig zu lesen ist und gute Unterhaltung bietet. Ich bin auf die Fortsetzung der Reihe gespannt.  Keine Frage eine Leseempfehlung von mir!

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    walli007s avatar
    walli007vor 4 Jahren
    Das Inferno


    Mit Wehmut verlässt Moritz Kepplinger die Polizeihochschule. Soeben hat er die Prüfung mit guten Ergebnissen abgelegt und schon muss er die nach fast drei Jahren vertraute Umgebung verlassen. Am Montag, den 23.Juli 2013, tritt er seine erste Stelle bei der Polizei-Inspektion in Göppingen an. Es bleibt ihm kaum eine halbe Stunde Zeit sich einzugewöhnen, denn es wird das Verschwinden eines 10jährigen Mädchens gemeldet. Eine Sache, die sofortigen vollen Einsatz erfordert. Denn je länger ein Kind verschwunden ist, desto geringer ist die Hoffnung. Und dieses kleine Mädchen verschwand schon am Freitag. Die geschiedenen Eltern bemerkten nichts, weil sie dachten, die Kleine sei beim jeweils anderen.


    Der frischgebackene Kommissar Moritz Kepplinger macht sich mit großem Eifer an seine Aufgabe. Ins kalte Wasser gestürzt muss er versuchen zu bestehen und er macht seine Sache nicht schlecht. Sich immer der Möglichkeit von Fehlern bewusst, dabei aber an den Dozenten denkend, dass nur unbedingter Perfektionismus einen von Taten abhält, die die Ermittlung voranbringen. Eine gewisse Anzahl von Fehlern sei erlaubt. Bei seinen ersten Schritten steht ihm die Streifenpolizistin Lea zur Seite, die auch manchmal an ihrem Beruf zweifelt und doch gerne zur Kripo möchte. Mit ihrem Einfühlungsvermögen und wachen Verstand ist sie dem Kommissar manchmal voraus. Doch beide bringt der Fall an ihre Grenzen. Die zerstrittenen Eltern des Kindes, die Mutter erleidet einen Nervenzusammenbruch, der Vater neigt zur Gewalttätigkeit, keine leichte Ausgangslage, nicht leicht einen Ermittlungsansatz zu finden. Lange müssen die Ermittler im Trüben fischen, etliche Spuren führen ins nichts.


    Der Autor, selbst im Polizeidienst tätig, weiß wovon er schreibt. Eindringlich schildert er die mühsame Kleinarbeit der Spurensuche, die Enttäuschung über einen vergeblichen Gedanken, die langsam schwindende Hoffnung, das Kind lebend zu finden, den Versuch sich dennoch an diese Hoffnung zu klammern, das langsame sich herauskristallisieren eines Zusammenhangs. Hin und her schwankend zwischen Schilderungen, die eher einem Polizeibericht gleichen, und den emotionalen Befindlichkeiten der Protagonisten, die einen beim Lesen mitfiebern und mitempfinden lassen, bietet dieser Krimi mit dem sympathischen Kommissar-Neuling Kepplinger einen hervorragenden Einblick in die Ermittlungstätigkeit der Beamten. Ein erster Fall, der nicht nur dem Kommissar im Gedächtnis bleiben wird.

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    makamas avatar
    makamavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Solider, spannender Krimi mit guten Einblicken in die Polizeiarbeit
    Realistisch

    Moritz Kepplinger, ehemaliker SEK-Beamter und frisch von der Polizeihochschule ist neu bei der Mordkommission in Göppingen. Gleich am ersten Tag bekommt er harten Fall auf den Tisch. Manuela ein 10jähriges Mädchen ist seit drei Tagen spurlos verschwunden.
    Der Vater neigt zu Brutalität und ist schwer alkoholkrank, die Mutter (vom Vater geschieden) bricht verzweifelt zusammen und landet in der Psychatrie....
    Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.....
    Wird es Moritz und seinem Team gelingen das Kind unversehrt zu finden.
    Viele Spuren verlaufen im Sand.
    Nur langsam kommt Licht in den Fall, der am Ende gelöst werden kann.
    Im Prolog stürzt ein Kind viele Jahre vorher  von einer Burgruine beim Verspeckspielen in den Tod.
    Was haben die beiden Fälle miteinander zu tun?
    Mir hat das Buch recht gut gefallen, der Autor ist selbst Ermittler und man bekommt einen guten Einblick in die Arbeit der Polizei. Das Buch ist sehr realistisch und lässt sich gut und zügig lesen.
    Ich hoffe wir hören noch mehr von dem Autor Jochen Frech.

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    J-B-Winds avatar
    J-B-Windvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Solider und spannender Cosy-Crime mit Stil.
    Spannender, getragener Kriminalroman für Fans von nicht so brutalen Krimis.

    „Hochsommermord“ ist das Debüt von Jochen Frech, Polizeibeamten und ehemaligen SEK Beamten und gleichzeitig der Auftakt zur Serie mit dem Ermittler Moritz Kepplinger, einem frischgebackenen Kriminalkommissar und ehemaligen SEK-Beamten. Ihm zur Seite steht Lea Thomann.  In „Hochsommermord“ dürfen wir Kepplinger bei seiner allerersten Ermittlung auf Schritt und Tritt begleiten. Gleich am ersten Arbeitstag überreicht ihm sein Chef eine Vermisstenanzeige, inder ein 10-jähriges Mädchen gesucht wird. Natürlich weiß jeder Kriminalbeamte, dass in so einem Fall jede Minute zählt, denn je länger ein Kind verschwunden ist, desto schlechter ist die Chance es noch lebend aufzufinden. Der Fall entwickelt sich nicht nur zu einer Zerreißprobe, er konfrontiert Kepplinger auch mit seiner eigenen Vergangenheit: Ein Einsatz beim SEK hinterließ tiefe Narben und ein kleines Trauma, weil er in einer Katastrophe geendet hat.

    Als im Fall des vermissten Mädchens ein Pädophiler in den Fokus der Polizei rückt, der mit dem Verschwinden etwas zu tun hat, überschlagen sich die Ereignisse: Es zieht ein Unwetter auf und die Jagd nach dem Täter wird ein Wettlauf gegen den Tod. Werden Sie das Mädchen noch lebend finden?

    „Hochsommermord“ ist in typischer Krimimanier geschrieben, sehr solide wie man es gewohnt ist. Er liest sich leicht, locker und flüssig, auch der Aufbau ist sehr gut. Den Kapiteln sind immer Tag und Jahr vorangestellt, damit man weiß, wo man sich gerade befindet. Die Kapitel selbst sind jedoch recht lang, die Erzählperspektiven wechseln manchmal recht rasch innerhalb eines Kapitels, was die volle Aufmerksamkeit des Lesers benötigt.

    „Hochsommermord“ zählt dennoch eher zu den klassischen Krimis alla Agatha Christie, ruhiger getragener, keine schnellen Schnitte, die Brutalität hält sich in Grenzen. Wann immer Kinder im Spiel sind, beginnt natürlich das Kopf-Kino zu laufen und diese Bilder sind bisweilen schon brutal genug.

    Moritz Kepplinger selber ist ein junger sympathischer Beamter, der in seinen Beruf noch hineinwachsen muss, auf der anderen Seite in der Vergangenheit schon einiges erlebt, was ihn geprägt hat. Das macht ihn als Figur spannend und interessant.  

    Die Geschichte ist glaubwürdig, der Spannungsbogen mäßig bis mittelhoch, wird aber gut bis zum Ende durchgehalten. Kleine Schnitzer vermögen das Lesevergnügen auf keinen Fall zu trüben. „Hochsommermord“ liest sich in einem Rutsch ganz gemütlich am Abend und ist gerade jetzt zur Sommerzeit sehr zu empfehlen. Ich lege diesen spannenden Krimi und dieses wunderbar gelungene Debüt von Jochen Frech allen Krimliebhabern ans Herz und man darf gespannt sein, was Moritz Kepplinger als nächstes erlebt, wie er sein Trauma verarbeitet, welche Fälle er noch lösen darf und wie er sich als Figur dadurch weiterentwickelt und verändert. Das ist das Schöne an Moritz Kepplinger. Er ist eine junge, unfertige Figur, nicht dieser klassische 50 Jährige „Grantler“, der am Glimmstängel hängt (oder an anderen Drogen), sondern eine erfrischende andere Ermittlungsfigur in der noch sehr viel Potential steckt, das Jochen Frech in den nächsten Romanen sicher herausarbeiten wird. Lea Thomann ist ebenfalls sehr sympathisch und eine gute Identifikationsfigur für die Leserinnen. Der Schreibstil des Autors ist professionell gut und packend.

    Von mir gibt es daher 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Krimifans, die es nicht so gerne blutig und brutal haben oder actiongeladen mögen, sondern die Krimis bevorzugen, wo man sich entspannt zurücklehnen kann in dem Wissen, dass das Gute auf jeden Fall siegen wird.

     

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    SusanneSH68s avatar
    SusanneSH68vor 4 Jahren
    Schnörkellos und einfach gut

    Bin durch Zufall zu diesem Buch gekommen und begeistert. Habe es in zwei Zügen durchgelesen, was mir nur selten passiert.

    Es ist spannend und gut zu lesen. Man merkt, dass der Autor "vom Fach" ist. Gut gefallen hat mir auch , dass dieses Buch irgendwie schnörkellos geschrieben ist, dadurch ist es gut zu lesen.

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    schlumelines avatar
    schlumelinevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Wettlauf gegen die Zeit eingebettet in eine ruhige und sachliche Ermittlung.
    Hochsommermord

    Der Prolog, der einen Ausflug schildert und in einem schrecklichen Unglück endet, scheint lange Zeit nichts mit der Handlung der sonstigen Geschichte zu tun zu haben. Aber natürlich ist dem nicht so…

    Moritz Kepplinger hat die Polizeihochschule beendet und tritt seinen Dienst als Kriminalkommissar in Göppingen an. Sein allererster Einsatz hängt mit dem Verschwinden eines Mädchens zusammen. Manuela Jessen ist an einem Freitag nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Die Mutter vermutet sie zunächst bei ihrem Ex-Mann, bis ihr erst am Sonntag bewusst wird, dass ihr ehemaliger Mann das Wochenende ganz woanders verbracht hat und die Tochter zwangsläufig gar nicht bei ihm sein kann. Zu den Ermittlungen hinzugezogen wird die Polizistin Lea Thomann, die eigentlich im Streifendienst arbeitet, die die Familie Jessen aber aus vorangegangenen Einsätzen kennt bei denen sie Manuelas Vater als gewalttätig kennengelernt hat. Zwischen Moritz und Lea entwickelt sich relativ schnell eine angenehme Harmonie, mit der die Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit geschaffen ist. Beide haben auch im privaten Bereich mit Problemen zu kämpfen, verstehen es aber damit umzugehen.

    Die Suche nach dem vermissten Mädchen gleicht einem Wettlauf mit der Zeit. Wenngleich der Leser mehr weiß als die Ermittler, schafft es der Autor hier durchweg eine hohe Spannungslinie zu halten, denn bis zum Schluss ist nicht klar welches Motiv hinter der Tat steckt und damit bleibt auch der Täter lange Zeit im Verborgenen.

    Die Ermittlungsarbeiten werden sehr sachlich beschrieben und hieran merkt man ganz deutlich, dass der Autor Jochen Frech sich bestens in Polizeikreisen auskennt und weiß wie eine Ermittlung läuft. Hier gibt es auch alltägliche Dinge zu erledigen und nicht nur ständige Action zu erleben.

    Moritz Kepplinger ist ein Mensch wie du und ich, der seine Arbeit manchmal liebt und manchmal hasst und nicht aus der Masse heraus sticht. Ein sympathischer Ermittler, der gemeinsam mit seiner Kollegin Lea noch weitere Fälle lösen sollte und das bitte genauso ruhig und sachlich wie in diesem Debütroman hier.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Spannendes Debut

    Moritz Kepplinger fängt gerade neu bei der Kriminalpolizei in Göppingen an. Gleich an seinem ersten Tag wird ihm ein großer Fall übertragen. Ein kleines Mädchen wird vermisst. Durch eine Verkettung von Umständen ist ihr Verschwinden erst nach mehreren Tagen aufgefallen und nun ist höchste Eile geboten. Oder ist es vielleicht schon zu spät?

    Jochen Frech ist ehemaliker SEK-Beamter und dies ist sein Debut als Autor. Weitere Fälle mit Moritz Kepplinger sollen folgen. Dieser Auftakt hat mir gut gefallen, Moritz Kepplinger ist ein sympathischer Ermittler, kein Alleskönner, sondern jemand, der auch Fehler macht und nicht perfekt ist. Zur Seite stellt ihm der Autor eine junge Streifenpolizistin mit Ambitionen. Ich bin gespannt, ob Lea im nächsten Teil auch bei der Kripo sein wird, in jedem Fall hoffe ich auf weitere gemeinsame Ermittlungen dieses Duos!

    Der Fall ist spannend und bedrückend, wie eigentlich immer, wenn es um Kinder geht. Lange Zeit ist nicht klar, wie der Prolog in die Handlung hineinpasst und wo die Verbindung ist. Durch Einschübe aus Tätersicht ist der Leser den Ermittlern ein kleines Stück voraus und kommt so ein bisschen früher auf die Auflösung, aber spannend bleibt es dennoch bis zum Schluss. Die oftmals schwierige und langwierige Ermittlungsarbeit nimmt einen großen Raum in der Geschichte ein und es ist beeindruckend zu lesen, wieviele Details und Informationen die Ermittler in so einem Fall zu untersuchen, einzuordnen und zu verknüpfen haben.

    Insgesamt ein spannendes Debut von einem Autor, den ich sicherlich im Auge behalten werde!

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    gloranas avatar
    gloranavor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein brillianter Krimi - spannend bis zum überraschenden Ende, klasse!!!!
    Ein Debüt, der es in sich hat...

    „MAN SIEHT NUR, WAS MAN WEISS“ Ein Debütroman, der es in sich hat.

    Moritz Kepplinger, gerade frisch zum Kriminalkommissar ernannt, freut sich auf  auf einen gemächlichen und gemütlichen ersten Arbeitstag in seiner neuen Dienststelle in Göppingen, als sein neuer Chef Brandstätter ihm aufgrund von Personalmangel den Fall der 10-jähringen Manuela in die Hände drückt.

    Manuela, das erfahren wir zu Beginn des Buches, kommt nach der Schule am Freitag nicht nach Hause. Ihr Mutter Susanne Jessen vermutet sie bei ihrem Ex-Mann und so kommt erst Tage später die Gewissheit, dass Manuela vermisst wird.  Lea Thomann, eine sehr engagierte Streifenpolizistin, wird Moritz Kepplinger zur Seite gestellt. Sie war es, die bereits schon einige Monate vorher wegen heftiger körperlicher Angriffe innerhalb der Familie mit den Jessens zu tun hatte. Als sie den Anruf der Mutter auf dem Polizeirevier hört, ist sie sensibilisiert und spürt, dass etwas schlimmes passiert sein muss...

    Lea Thomann hat mir gleich von Anfang an sehr gefallen. Sie ist absolut authentisch und jemand, die genauer hinschaut, die sich nicht ablenken lässt und die eben alles hinterfragt. Das gefällt auch Moritz Kepplinger, der vom SEK zur Kriminalpolizei wechselte. Genau wie der Autor Jochen Frech, der mit seinem Hintergrundwissen, ehemaliger SEKler, eine klasse Story liefert und immer ganz Nahe am Detail bleibt. In manchen Passagen finde ich es richtig spürbar, wenn Hintergrundinformationen erzählt werden oder wenn es um klassische Fakten geht. Man spürt, dass der Autor sich nichts aus den Fingern saugt, sondern Erfahrung hat und diese perfekt mit einem angenehmen Schreibstil  verbindet.

    Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und das ganz Buch hindurch, hat man zwar Verdächtige, man kommt aber nicht unbedingt weiter mit seinen Vermutungen. Da bleibt dem Leser dann nichts anderes übrig, als durch das Buch zu rasen, um am Ende mit der Lösung überrascht zu werden.

    Spannende und packende Passagen wechseln sich ab und man kann nicht anders als es schnell und flüssig „weglesen“. Natürlich will ich nun unbedingt weiterlesen und wissen, was kommt beim nächsten Thomann/Kepplinger - Fall. Wird Lea nun die Hochschule meistern und kann sich eine Beziehung entwickeln zwischen den beiden? 

    Seid ihr genauso neugierig geworden beim Lesen von HOCHSOMMERMOD? Ich bin begeistert von diesem Erstlingswerk und hoffe, dass der Autor schnellstens zur Feder greift und uns diese ungeklärten Fragen beantwortet. 


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    Wortklaubers avatar
    Wortklaubervor 5 Jahren
    Nichts für Wortklauber

    In einem kleinen Ort am Rande der Schwäbischen Alb kommt ein Mädchen nicht aus der Schule nach Hause. Die Mutter wähnt das Kind beim Vater, ihrem Ex-Mann, deshalb vergeht wertvolle Zeit. Nur der Leser erfährt rasch, dass etwas Schlimmes geschehen ist: Ein Luchs ist in der Gegend und stößt im Wald auf eine Leiche. Als schließlich offenbar wird, dass die kleine Manuela verschwunden ist, bekommt ein Neuling die Vermisstensache zugeteilt: Moritz Kepplinger, frischgebackener Kommissar. Unterstützt wird er dabei von einer Kollegin aus dem Streifendienst, POM Lea Thomann. Die Polizistin ahnt sofort Schlimmes, ist sie der Familie doch schon einmal begegnet. Der Vater des Kindes ist handgreiflich gegenüber der Mutter geworden – ist ihm etwa auch zuzutrauen, dass er seiner Tochter etwas angetan hat?

    „Hochsommermord“ ist das Debüt von Jochen Frech, einem Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten. Dies lässt auf einen Roman mit solidem Hintergrundwissen schließen, Hintergrundwissen, das nicht jeder Autor unbedingt von Haus aus hat und deshalb mühsam zusammentragen muss. Und diesen Realismus muss man dann auch noch mit einer packenden Story verweben – keine leichte Aufgabe. Einen allzu realistischen Ermittlerkrimi kann man wahrscheinlich gar nicht schreiben. Polizeikrimis sind selten realistisch, weder im Fernsehen noch als Roman. Ermittlungsarbeit ist zäh und zeitaufwendig, eingeschränkt durch viele Regeln und Zwänge und verteilt auf viele Schultern, was einem klassischen Romanhelden abträglich ist. Und oft kommt im wahren Leben Kommissar Zufall ins Spiel. All das ist jedoch Gift für einen spannend erzählten Roman.

    So wartet „Hochsommermord“ auch z. B. mit interessanten Details über Handyortung auf. Wer eine konventionell erzählte Täterjagd erwartet, ist mit „Hochsommermord“ tatsächlich gut bedient. Er sollte sich nicht an schiefen Bildern (wie z. B. dem der „tiefschwarzen Dämmerung“) stören. Und nicht daran, dass eigentlich nahe liegende Ermittlungsschritte (wie dem des Abgleichs eines gefundenen Schuhs mit den Fundstücken am Fundort der Leiche) ausgelassen werden. Und nur am Rande: Dass der Luchs tut, was er im Roman tut, ist unwahrscheinlich. Und der Vatnajökull ist nicht der aktivste Vulkan Islands (noch überhaupt einer). Das tut vielleicht alles nichts zur Sache, und dem Lesegenuss nicht unbedingt Abbruch – aber diese Punkte sind da. In Abwandlung eines oft benutzten Mottos Moritz Kepplingers: Wenn man’s weiß, sieht man’s auch.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JochenFrechs avatar

    "Jochen Frech verstößt gegen beinahe alle Regeln moderner Krimis."


    Liebe LovelyBooks-Leserinnen und Leser,

    mit diesem Zitat von Jan Kanter [tatort: krimi] darf ich Euch zu einer spannenden Leserunde einladen, in der sich alles um meinen Debütroman mit dem jungen Kriminalkommissar Moritz Kepplinger und seinem ersten Fall dreht.


    Worum geht es in Hochsommermord:

    »Man sieht nur, was man weiß « – Diese gern zitierte Redensart seines Kriminologie-Dozenten begleitet den frischgebackenen Kriminalkommissar Moritz Kepplinger in seinem ersten Fall auf Schritt und Tritt. Gleich am ersten Arbeitstag überreicht ihm sein neuer Chef eine Vermisstenanzeige. Gesucht wird ein zehnjähriges Mädchen. Es gibt weder Zeugen noch Hinweise, und die üblichen Fahndungsmaßnahmen enden in einer Sackgasse. Moritz weiß: Mit jeder Minute, die vergeht, schwinden die Chancen das Mädchen lebend zu finden. Der Fall entwickelt sich für ihn zu einer unerbittlichen Zerreißprobe und konfrontiert ihn mit seiner eigenen Vergangenheit – seinem letzten Einsatz beim SEK, dessen katastrophaler Ausgang tiefe Narben zurückgelassen hat. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein Pädophiler rückt in den Fokus der Polizei. Während ein Unwetter in der Gegend wütet, beginnt ein Wettlauf mit dem Tod ... 


    "Der erste Roman des Polizisten und ehemaligen SEK-Beamten - realistische und packend." btb


    Über den Autor:

    Jochen Frech, Jahrgang 1967, ist Polizeibeamter und studierter Diplom-Verwaltungswirt. Fünf Jahre lang war er beim Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach einem anschließenden Studium an der Hochschule der Polizei, seiner Tätigkeit als Fachlehrer bei der Bereitschaftspolizei und Leiter der Sportbildungsstätte der Polizei des Landes Baden-Württemberg, arbeitet Frech mittlerweile beim Polizeipräsidium Einsatz. Seit einigen Jahren widmet er sich intensiv dem Schreiben.  
    Sein Debütroman ‚Hochsommermord‘ erschien am 9. Dezember 2013 im btb-Verlag.

    "Jochen Frech ist selbst bei der Polizei und ehemaliger SEK-Beamter und man merkt ab der ersten Seite, dass der Autor somit ganz genau weiß, wovon er schreibt. Allerdings begeht Jochen Frech dabei jedoch nicht den Fehler, seine Leser mit seinem Wissen über die Polizeiarbeit zu überschütten. Gut dosiert, nachvollziehbar und verständlich baut der Autor seine Kenntnisse in seinen fesselnden Debütkrimi ein. So wirkt der gesamte Krimi sehr realistisch." Belle's Leseinsel


    Die Bewerbungsrunde endet am Mittwoch, 12. Februar 2014.

    Der btb-Verlag stellt 15 Freiexemplare für die Leserunde zur Verfügung, die unter allen Bewerberinnen und Bewerbern verlost und rechtzeitig zum Beginn der Leserunde am Donnerstag, 20. Februar 2014, an Eure Postadresse versandt werden. 


    Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und einen spannenden Austausch ...


    Herzlichst Euer

    Jochen Frech

    www.jochenfrech.de | info@jochenfrech.de





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