Jochen Geißel Frühblüher schneidet man später

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Inhaltsangabe zu „Frühblüher schneidet man später“ von Jochen Geißel

James wäre wirklich ein schrecklicher Name. Für Stefan Bond stand schon früh fest: „Ich werde Detektiv.“ Schließlich hat er es bereits im zarten Alter von 8 Jahren mit Raffinesse und Mut fertig gebracht, den dubiosen Gesprächspartner seiner Mutter zu entlarven, der ihr jeden Sonntag für Kinderohren unverständliche Dinge ins Telefon säuselte. Nun, im Alter von 41 Jahren, sieht er – mittlerweile Kriminalhauptkommissar in München – sich mit einer Mordserie konfrontiert. Die vorhandenen Tatortspuren hätten normalerweise für ein Dutzend Fälle ausgereicht. Trotzdem ist es ihm in diesem Fall nicht möglich, eine Verbindung zwischen der unbekannten 16-Jährigen, der ermordeten Prostituierten aus der SM-Szene und dem schwulen Banker herzustellen. Doch nicht nur der Job schlägt dem Kommissar stark aufs Gemüt, sondern auch die Frauen seines privaten Umfeldes, mit denen er sich täglich auseinandersetzen muss. Da wäre seine Mutter, die seit neuestem zusammen mit seiner besten Freundin eine ungebetene Schnüffeltour durch sein Privatleben veranstaltet, seine Ex-Frau, die der festen Ansicht ist, er müsse als Mister Allzuständig gerade mal nebenbei die verschwundene Tochter ihrer Freundin finden, und seine Männer verschleißende Schwester, die ihm auch immer wieder Probleme bereitet. Und dann ist da noch diese eine Frau, die ihn am allermeisten beschäftigt: Seine kürzlich wieder gefundene große Jugendliebe, die im Begriff ist, sein Herz ein zweites Mal zu brechen.

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  • Rezension zu "Frühblüher schneidet man später" von Jochen Geißel

    Frühblüher schneidet man später

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2011 um 23:15

    Handlung: Hm.. bei einem Krimi ist die "Handlung" immer so eine Sache, ich will schließlich nicht zu viel verraten und somit dem Leser die Spannung nehmen. Deswegen fasse ich es jetzt einfach mal so zusammen: Stefan Bond der charismatische Hauptkommissar kämpft nicht nur darum einen mehrfachen bestialischen Mörder zu schnappen, sondern auch mit seinen Gefühlen einer Frau gegenüber welche ihm schon einmal das Herz gebrochen hat, aber dennoch seine wahre und einzige Liebe ist. Tanja.. seine Kollegin bringt gerne und oft ihre "männliche Seite" zum Vorschein und schreckt damit nicht nur potenzielle Verbrecher ab. Hedwig.. Stefan´s Mutter mischt sich gerne in das Privatleben ihres Sohnes ein und macht sich ihn damit zum "Feind". Antonia.. seine Zwillingsschwester steht ihm am nächsten und ist seine engste Vertraute. Frank Meurer, ein junger aufstrebender Kollege bringt sein Wissen tatkräftig in den Fall mit ein. Und dann ist da auch noch Dr. Sachser.. Stefan wird nicht richtig warm mit ihm - um nicht zu sagen er geht ihm furchtbar auf den Senkel. Jeder der beiden versucht dem anderen eins auszuwischen. Sachser z.B. versucht Bond öffentlich bloß zustellen, doch Stefan Bond dreht das Ganze einfach um und lässt nun seinerseits den medienverliebten Sachser schlecht darstehen. Renan.. Stefan´s beste Freundin arbeitet bei der Zeitung und hilft Stefan den Mörder mit einem Artikel zu verunsichern. Mike.. Stefan Bond´s bester Freund und Inhaber von "MIKE´S" Charaktere: Die Charaktere hat der Autor mit "viel Liebe zum Detail" erschaffen! Jeder einzelne könnte im wahren Leben existieren, es ist nichts verstellt oder gekünstelt dargestellt. Buchtitel: Am Anfang hab ich mir gedacht.. hm.. irgendwie gefällt mir der Titel nicht, doch im letzten Drittel des Buches wird klar warum der Autor ausgerechnet diesen Buchtitel gewählt hat. Denn dieser kurze Satz ist ausschlaggebend für die Klärung des Fall´s. Cover: Das Cover sieht edel und modern aus. Es ist nicht überladen und gefällt mir sehr gut. Fazit: Mit "Frühblüher schneidet man später" hat der Autor einen Krimi erschaffen der zu Herzen geht, der Abscheu erzeugt und der den Leser in die Tiefe einer schwarzen menschlichen Seele schauen lässt. Mit jedem gelesenen Wort erkennt man, dass Herr Geißel sich sehr viel Mühe gegeben hat. Und es hat sich gelohnt.. der Krimi ist hochspannend, teilweise recht aufwühlend und lässt das Herz jedes "Krimi - Liebhaber´s" höher schlagen. Der Autor hat die richtige Mischung zwischen Mitleid mit dem Opfer, Wut gegen den Täter und Hoffen mit den Kommissaren gefunden und aufgeschrieben. In den knapp 400 Seiten hat Herr Geißel diese verschiedenen Gefühle in eine Story einfließen lassen und somit ein sehr schönes und vor allem spannendes Buch zu Tage gebracht. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich kann ihn jeden "Krimi - Liebhaber" uneingeschränkt und mit gutem Gewissen weiter empfehlen. 5 von 5 Sternen von mir !!

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  • Rezension zu "Frühblüher schneidet man später" von Jochen Geißel

    Frühblüher schneidet man später

    dark_angel

    22. August 2011 um 10:31

    Bereits von Kindesbeinen an stand für Stefan Bond fest, dass er Detektiv wird. Nun, 41 Jahre alt und Kriminalhauptkommissar in München, ist die kindliche Begeisterung der harten Realität gewichen. Ein 16jähriges Mädchen wurde ermordet aufgefunden und obwohl es nicht an Tatortspuren mangelt, gestalten sich die Ermittlungen mehr als schwierig, denn die beiden Mörder sind nicht polizeilich bekannt und es gibt keine Augenzeugen. Zudem bleibt die Identität des Mädchens weiter unklar. Wo also ansetzen? Jochen Geißel stellt mit "Frühblüher schneidet man später" seinen ersten Krimi vor, der in München spielt. Die Leser aus München werden sich sicher freuen, den einen oder anderen Ort wieder zu erkennen, doch der Krimi kann auch von Nicht-Münchnern uneingeschränkt gelesen werden. Die Geschichte ist aus der allwissenden Perspektive geschrieben, so dass der Leser nicht nur den Ermittlungen folgen kann, sondern auch den Handlungen und Gedanken der Mörder und anderen Nebenfiguren. Der Autor hat sich dabei sehr große Mühe gegeben, nicht nur der Hauptperson eine eigene Vergangenheit zu geben, sondern auch den zahlreichen anderen Haupt- und Nebenfiguren. Dadurch ist ein Krimi entstanden mit sehr realen und glaubhaften Figuren. Der Schreibstil ist sehr beschreibend und ausschmückend. Details zu den Ermittlungen und deren Methoden werden ausführlich erklärt, sodass sich vor allem jene Leser genügend informiert fühlen, die sich bis dato von "CSI"-Serien und -Büchern ferngehalten haben. Wer aber bereits ein eingefleischter "Tatortermittler" ist, dürfte sich dazu verleitet fühlen, jene Seiten zu überlesen und sie als "zu viel des Guten" zu erachten. Etwas verwirrend gestalteten sich die Anfänge eines jeden Kapitels, da nicht sofort ersichtlich ist, wessen Handlungen und Gedanken der Leser gerade folgt. Ein solides Krimi-Debüt bei dem sich der Autor bemüht hat, gleich an alles zu denken (Charaktere, Ermittlungen, Hintergründe usw.). Aber gerade dieses "alles-richtig-machen" wirkte auf mich fast schon zu konstruiert mit dem Gefühl, dass alles abgehakt werden musste, damit auch alles passt und keine Ungereimtheiten entstehen. Wer auf sehr ausführliche und vor allem informative Krimis steht, die zudem auch noch in München spielen, der wird viel Spaß bei der Lektüre haben und sich gut unterhalten fühlen.

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