Jochen Hörisch Der Sinn und die Sinne

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Inhaltsangabe zu „Der Sinn und die Sinne“ von Jochen Hörisch

Dieses Buch hat sich viel vorgenommen. Es will die wichtigsten Stadien der Mediengeschichte von den Anfängen bis zum Internet Revue passieren lassen. Also setzt es mit dem Urknall ein. Am Anfang war der Sound, der Big Bang, dessen Nachhall wir heute noch vernehmen. Heute dagegen überlagern sich im Multimedia-Rauschen alte und neue Erfindungen, senden durcheinander und sind auf der Suche nach ihrer eigentlichen Funktion.§Das Paradox eines solchen Projekts liegt darin, dass es seine wichtigsten Themen nicht abbilden kann: Dem Buch liegt keine CD-ROM und keine Diskette bei. Es kann kein Update herunterladen. Aber es braucht auch keinen Virus zu fürchten und benötigt keinen Akku - nur die Energie des Lesers. Es bietet statt des sinnlichen Materials Überlegungen zur Sinnproduktion.§ Daraus ergibt sich auch die leitende These dieser Mediengeschichte/n: Während die frühe Medienwelt im Bann von Stimme und Schrift sinnzentriert ist, wendet sich die neuere Medientechnik an die Sinne und sprengt das traditionelle Trimat der Bedeutungen und alle zentrischen Kommunikationsverhältnisse.§Eine Sendezentrale an alle: Gott übergibt seine zehn Gebote dem Medienmonopol der allumfassenden Kirche. Roma locuta, causa finita. Dass dieses Modell nicht mehr gilt, wissen wir alle. Audiovisuelle Hybridmedien wie der Computer, der am Internet hängt, bringen die beiden Stränge von Sinn und Sinnen zusammen und verstricken uns in ein Netz, das die Subjekte, die User und Loser zu Schnittstellen macht.

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