Jochen Heinke Der mittelalterliche Pilgerweg nach Rom

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Inhaltsangabe zu „Der mittelalterliche Pilgerweg nach Rom“ von Jochen Heinke

Seit mehr als 2000 Jahren reisen Menschen aus dem Norden in die Ewige Stadt. Unter ihnen Kaiser, Könige, Missionare, Geistliche und nicht zuletzt Pilger. Doch auf welchen Straßen und Wegen sie dorthin gelangten, ist nur ganz selten überliefert. Im Jahre 1236 reist Abt Albert von Stade nach Rom. Anders als die meisten Rompilger notiert er sich alle Stationen seiner Reise. Knapp 800 Jahre später befasst sich eine Gruppe von Geschichtsinteressierten und Pilgern, unter ihnen auch der Autor, mit der historischen Reisebeschreibung des Abtes und erkundet den Verlauf seiner Reiseroute unter den heutigen Gegebenheiten. Eng an das historische Vorbild angelehnt suchen sie Wege aus, auf denen die heutigen Pilger nach Rom ziehen können. Der heutige Rompilgerweg, die Via Romea, ist ein Weg, an dem sich kulturhistorisch bedeutende Städte und Bauten sowie spirituelle Stätten „wie Perlen auf der Schnur reihen“. In diesem Buch wird der Abschnitt zwischen dem Thüringer Wald und den Alpen beschrieben. Es geht über den Thüringer Wald, durch die Rhön in das Fränkische Weinland, weiter entlang der Romantischen Straße zum Pfaffenwinkel und dem Werdenfelser Land in den Alpen und schließlich nach Innsbruck. Ein Weg, auf dem viele der herausragenden Sehenswürdigkeiten einst auch schon von den Pilgern des Mittelalters bestaunt worden sind. Eine knapp 20seitige Einleitung informiert die Pilger über die Entstehung der Rompilgerschaft, über die Pilgerrouten nach Rom sowie über die Reise Abt Alberts nach Rom im Jahre 1236. Am Ende der 28. Etappe in Innsbruck übergibt Jochen Heinke den Pilgerstab an den Autor des Buches „Der Pilgerweg nach Rom“, der die Anschlusswege von Innsbruck bis Rom beschreibt. Pilger „per Pedales“ können mithilfe der 21, im Kapitel „Mit dem Fahrrad auf der Via Romea“ aufgeführten, überwiegend beschilderten Streckenabschnitte, die Pilgerroute mit dem Fahrrad befahren. Den Abschluss des Buches bildet zur individuellen Planung der Tagesetappen das umfangreiche Übernachtungsverzeichnis mit mehr als 450 Adressen und Telefonanschlüssen.
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