Jochen Jung Wolkenherz: Eine Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Wolkenherz: Eine Geschichte“ von Jochen Jung

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  • Wolkenplunder*Plüsch und Plum*

    Wolkenherz: Eine Geschichte
    tanjalu

    tanjalu

    05. March 2014 um 18:23

    Eine kleine und doch sehr einfühlsame und farbenfrohe Erzählung über die Suche nach sich selbst, dem inneren Gleichgewicht über die Liebe und den Tod und vieles mehr! In seinem Buch „Wolkenherz“ erzählt Jochen Jung auf sehr einfühlsame Weise die Geschichte eines jungen Mannes. Jonathan flüchtet, nach dem Tod seiner Mutter, und irritiert über sein eigenes Verhalten, von deren Beerdigung. Er setzt sich in den Zug Richtung Norden – der Heimat seiner Mutter. So strandet er in einem kleinen Dorf direkt an der Küste und findet sich am Strand sitzend wieder. Hier begegnet er Johanna, die er künftig die Graue nennt, die ihm ein Dach über dem Kopf und ein Bett für die Nacht anbietet. Johanna lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Hund Plato in einem Haus am Strand. Bei ihnen lebt noch Hanna, eine jungen Frau, die den Strandkiosk betreibt und sich nebenbei auch um Johannas Mutter kümmert. 3 Frauen – 3 Generationen- die, jede auf ihre ganz persönliche Art, Jonathan helfen in den 2 Tagen wieder ein inneres Gleichgewicht zu finden. Mit Jonathan trifft man als Leser auf einen zu Beginn etwas verwirrten und leicht verloren wirkenden Protagonisten, bei dem aber trotz allem noch eine Spur Humor zu spüren ist. Meine Sympathie hatte er sofort und ich hätte mich gerne eine Weile zu ihm auf die Bank am Meer gesetzt. Seine Art und Weise die Umwelt zu betrachten und sich seine Gedanken dazu zu machen, wird von Jochen Jung so faszinierend farbenfroh wie aus einem Farbkasten beschrieben: Haare sind nicht einfach grau sondern möwenflügelgrau – der Himmel ist dokumententintenblau und die Augen der jungen Hanna petunienblau. Landschaften und die Natur werden sehr fantasievoll und plastisch dargestellt: Der Wind ist ein alter Kulissenschieber und die glitzernde Sonne wirft mit neuen Talern um sich. Vor allem diese so bildhafte Art zu schreiben hat mich persönlich sehr angesprochen und so konnte ich förmlich eintauchen in die Erzählung. So fantasievoll auf der einen Seite so ruhig und sanft auf der anderen kommt diese Geschichte daher. Ein kleines einfühlsames Buch für einen gemütlichen Samstagnachmittag. Textauszug : Wolkenplunder wird vom Himmel zusammengeschoben zu einer wolligen Decke aus Naturfasern, eine Art Plüsch und Plum.

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  • Rezension zu "Wolkenherz: Eine Geschichte" von Jochen Jung

    Wolkenherz: Eine Geschichte
    sternthaler75

    sternthaler75

    04. September 2012 um 07:58

    Jonathan Jensen macht Urlaub. Naja eigentlich ist es kein Urlaub. Eigentlich ist er geflohen, vor seiner Verwandtschaft, vor sich selbst, und vor der Beerdigung seiner Mutter. Er kommt aus Altona und nun ist er hier an der Küste. Und nun? Wolken, Meer, Möwen, die Dünen. Ein Ort um seine Gedanken zu ordnen. Und um nach den Wolken zu schauen. Seine Mutter kam von hier . . . Meine Meinung Jochen Jung ist nicht mehr jung und genau so liest sich seine Geschichte- nicht jung, nicht flippig, sondern ruhig, ganz sanft, seicht plätschernd, so erzählt er diese Geschichte. Es ist eine kurze Geschichte, denn Jonathan hat "nur" 3 Tage Zeit, zumindest laut seiner Firma, Zeit für den Abschied. Zeit zum Nachdenken, verabschieden, aber auch Zeit, um neue Menschen kennen zu lernen. Es ist eine nette Geschichte, liebevoll und poetisch, aber vielleicht etwas oberflächlich. Trotzdem breitete sich beim Lesen Ruhe aus, und versetzte mich selbst in eine Art besinnlicher Stimmung. Unterm Strich Eine kleine Geschichte für zwischendurch, die die Gedanken mit sich trägt wie die Wolken.

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