Jochen Mai

 3.8 Sterne bei 36 Bewertungen
Autor von Ich denke, also spinn ich, Die Karriere-Bibel und weiteren Büchern.
Jochen Mai

Lebenslauf von Jochen Mai

ochen Mai, Jahrgang 1968, ist Diplom-Volkswirt sozialwissenschaftlicher Richtung, Wirtschaftsjournalist und leitet seit dem Jahr 2000 das Ressort „Management + Erfolg“ bei der WirtschaftsWoche. Seit 2011 ist er als Social Media Manager dort zusätzlich verantwortlich für den Auftritt des Magazins in den Sozialen Netzwerken. Anfang 2008 erschien sein erster Bestseller „Die Karriere-Bibel“ im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv). Das Buch wurde binnen weniger Wochen zum Kultbuch und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2009 wurde es von der Stiftung Warentest mit „empfehlenswert“ bewertet, das dazugehörige Online-Jobportal karrierebibel.de erhielt im April 2009 den „Lead-Award“. Anfang 2010 erschien, auch bei dtv, das Nachfolgebuch „Die Büro-Alltags-Bibel“, das ebenfalls ein Bestseller ist, mehrfach übersetzt und von Kritikern überragend gelobt wurde. Im Juli 2011 erscheint sein drittes Buch: „Ich denke, also spinn ich“ erzählt die Geschichten und Hintergründe von weit über 100 faszinierenden Psycho-Effekten, die unser Leben und Handeln mehr bestimmen, als wir ahnen. Jochen Mai ist heute ein von Unternehmen und auf Kongressen gefragter Redner, Interviewpartner und Podiumsteilnehmer (Pressebilder finden Sie am Ende dieser Seite). Sie erreichen ihn auch über diverse Soziale Netzwerke.

Neue Bücher

Die Karriere-Bibel
 (6)
Erscheint am 21.12.2018 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Jochen Mai

Jochen MaiIch denke, also spinn ich
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Ich denke, also spinn ich
Ich denke, also spinn ich
 (27)
Erschienen am 21.06.2011
Jochen MaiDie Karriere-Bibel
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Die Karriere-Bibel
Die Karriere-Bibel
 (6)
Erschienen am 21.12.2018
Jochen MaiDie Büro-Alltags-Bibel
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Die Büro-Alltags-Bibel
Die Büro-Alltags-Bibel
 (1)
Erschienen am 31.07.2017
Jochen MaiIch denke, also spinn ich: Warum wir uns oft anders verhalten, als wir wollen (dtv Sachbuch)
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Ich denke, also spinn ich: Warum wir uns oft anders verhalten, als wir wollen (dtv Sachbuch)
Jochen MaiWarum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam
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Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam
Jochen MaiWarum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam: Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt
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Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam: Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt

Neue Rezensionen zu Jochen Mai

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GeschichtenAgentins avatar

Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai

Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai
GeschichtenAgentinvor 6 Jahren

Stellen Sie sich vor, sie bekommen 100€ geschenkt.

Da es sich um ein psychologisches Experiment handelt, hat die Sache natürlich einen Haken. Sie müssen einer weiteren Person etwas abgeben. Wieviel bestimmen Sie. Nun kommt der zweite Haken: diese andere Person entscheidet, ob sie mit der Summe zufrieden ist. Ist sie es nicht, bekommen beide nichts.

Wieviel Geld würden sie abgeben?

Entschieden?

Sicher?

Logisch wäre es, dem anderen 1€ abzugeben. Dann hätte er bereits mehr als vorher. Tatsächlich geben die meisten Menschen aber 20 bis 40€ ab, um den anderen milde zu stimmen.

Wer Spaß an solchen Forschungsexperimenten hat, der sollte zu “Ich denke, also spinn ich” von Jochen Mai und Daniel Rettig greifen.

Ich habe es direkt im Anschluss an Kevin Duttons “Der Gehirnflüsterer” gelesen und die beiden Bücher haben sich prima ergänzt.

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Sophia!s avatar

Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai

Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai
Sophia!vor 7 Jahren

Noch nie war psychologisches Wissen so greifbar!
-
„Die traurige Wahrheit ist: Wir Menschen sind so. Manipulierbar bis in die Haarspitzen, vielfach ferngesteuert oder schon ganz auf Autopilot.“
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Die beiden Autoren Jochen Mai und Daniel Rettig, die ebenfalls als Journalisten der Wirtschaftswoche tätig sind, knüpfen genau an dieser Stelle an: der menschlichen Manipulierbarkeit. Denn zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehört seit jeher unter anderem auch der Wunsch, die Welt besser zu verstehen. Genau diese Fähigkeit soll durch die Lektüre gestärkt werden, um am Ende weniger fremdgesteuert zu sein und auch an mancher Stelle das eigene Verhalten kritisch reflektieren zu können.
Das Buch ist eingeteilt in verschiedene, psychologischen Effekte, die uns ständig begegnen und scheinbar omnipräsent sind. Viele von ihnen haben zudem einen enormen Einfluss auf unser Unterbewusstsein sowie unsere emotionale Verfassung. Es wird etwa geklärt, warum wir uns zum Beispiel einschüchtern lassen, sobald sich ein „Superstar“ im Raum befindet (Der Superstar-Effekt), unser Verhalten ansteckbar ist (der Domino-Effekt) oder Händewaschen zu einer Erleichterung des Gewissens beitragen kann (der Macbeth-Effekt). Dabei wurden alle Bereiche des Alltags in den Blick genommen, was der Aufbau der Kapitel beweist:
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> Freud und Leid – Wie wir leben
> Kopf und Kragen – Wie wir fühlen
> Fleisch und Blut – Wie wir lieben
> Brot und Spiele – Wie wir konsumieren
> Art und Weise – Wie wir denken
> Fix und fertig – Wie wir entscheiden
> Pauken und Trompeten – Wie wir lernen
> Ort und Stelle – Wie wir arbeiten
> Einzig und artig – Wie wir kooperieren
> Rang und Namen – Wie wir gewinnen
> Schloss und Gitter – Wie uns Medien beeinflussen
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Am Ende eines jeden Kapitels befindet sich eine anschauliche Übersicht der im Text besprochenen Effekte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Graphische Hervorhebungen, die Angabe von Statistiken oder konkreten Übungen tragen dazu bei, dass der Prozess des Lesens besonders interessant und abwechslungsreich wird. Zusammen mit den vielen ironischen Passagen wird die Lektüre zu einem wahren Genuss. Es macht Spaß, den eigenen Wissenshorizont auf diese angenehme Art zu erweitern und zu neuen Einsichten zu gelangen, die sowohl im beruflichen als auch im privaten sowie im ganz persönlichen Bereich von Vorteil sind.
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Fazit: Eine durchweg empfehlenswerte Lektüre!

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai

Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai
sabatayn76vor 7 Jahren

David, Decoy, Dissonanzen

Inhalt und Eindruck:
Jochen Mai und Daniel Rettig haben verschiedene psychologische Effekte zusammengetragen. Dabei begegnet man sowohl bekannten sozialpsychologischen Studien und Phänomenen (z.B. Stanford-Prison-Experiment, Wackelbrücke und Fehlattribution, Mere-exposure, Halo-Effekt, Social Loafing) als auch berühmten Namen wie Zajonc, Zimbardo, Bandura und Milgram. Allerdings erwähnen die Autoren auch den Jo-Jo-Effekt, der keine psychologische Grundlage hat, oder pseudowissenschaftliche 'Erkenntnisse' wie Murphy's Law oder den Clooney-Effekt, die man sicherlich in keinem ernstzunehmenden Psychologiebuch finden wird. Dies macht die Interpretation des Gelesenen für Laien schwierig bis unmöglich, was mein größter Kritikpunkt am Buch ist. Als Psychologin kannte ich eine große Zahl der erwähnten Studien und kann deren Relevanz und Wissenschaftlichkeit einordnen. Einem Laien kann das nicht gelingen. Die Gefahr besteht meiner Meinung nach, dass man schnell Blödsinn glaubt, der jedoch ohne jede wissenschaftliche Grundlage ist oder in den Studien sehr schlecht untersucht wurde. Zudem wurden viele Studien deutlich vereinfacht, was für allgemeinverständliche Bücher normal ist, aber dennoch zu Problemen führt, denn Studien beziehen sich beispielsweise auf spezielle Stichproben und können nicht auf alle Menschen übertragen werden. Dass die Autoren keine Quellen angeben, sondern lediglich Autoren und Universitäten nennen, macht eine genauere Untersuchung von Ergebnissen zusätzlich schwierig, zumal bisweilen gar keine Studienergebnisse präsentiert werden, sondern Überzeugungen aus einer Art Hausfrauenpsychologie zum Besten gegeben werden.

Mein Resümee:
Unterhaltsam, einfach und flüssig lesbar, aber mit Vorsicht zu genießen. Laien haben keine Möglichkeit, tatsächliche, clever durchdachte und gut untersuchte Studienergebnisse von Mumpitz zu unterscheiden (Was ein Laie vielleicht auch nicht will, ich jedoch nicht unwichtig finde.).

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