Ich denke, also spinn ich

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Inhaltsangabe zu „Ich denke, also spinn ich“ von Jochen Mai

Den Jo-Jo-Effekt haben viele am eigenen Leib leidvoll nach einer Diät erfahren, aber kennen Sie auch den Fischteich-Effekt, das Mona-Lisa-Syndrom oder das TINAPrinzip? Über zahlreiche psychologische Gesetze und Phänomene wissen wir wenig, dabei bestimmen sie tagtäglich unser Verhalten, beeinflussen Entscheidungen oder machen uns anfällig für Manipulationen. Jochen Mai und Daniel Rettig zeigen, wie wir im Leben, in der Liebe und im Alltag ticken.

Unterhaltsame und interessante Beschreibung psychologischer Phänomene - manche sehr gut, manche zu oberflächlich erklärt.

— Leseliebeliese
Leseliebeliese

Großartige Häppchenlektüre über all die (D)Effekte, die den Menschen zum Menschen machen! Und wie die Autoren schon sagen: „Die traurige Wahrheit ist: Wir Menschen sind so. Manipulierbar bis in die Haarspitzen, vielfach ferngesteuert oder schon ganz auf Autopilot.“. Diese Manipulierbarkeit wird hier wirklich deutlich...

— Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer

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  • Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai

    Ich denke, also spinn ich
    GeschichtenAgentin

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 21:09

    Stellen Sie sich vor, sie bekommen 100€ geschenkt. Da es sich um ein psychologisches Experiment handelt, hat die Sache natürlich einen Haken. Sie müssen einer weiteren Person etwas abgeben. Wieviel bestimmen Sie. Nun kommt der zweite Haken: diese andere Person entscheidet, ob sie mit der Summe zufrieden ist. Ist sie es nicht, bekommen beide nichts. Wieviel Geld würden sie abgeben? Entschieden? Sicher? Logisch wäre es, dem anderen 1€ abzugeben. Dann hätte er bereits mehr als vorher. Tatsächlich geben die meisten Menschen aber 20 bis 40€ ab, um den anderen milde zu stimmen. Wer Spaß an solchen Forschungsexperimenten hat, der sollte zu “Ich denke, also spinn ich” von Jochen Mai und Daniel Rettig greifen. Ich habe es direkt im Anschluss an Kevin Duttons “Der Gehirnflüsterer” gelesen und die beiden Bücher haben sich prima ergänzt.

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  • Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai

    Ich denke, also spinn ich
    Sophia!

    Sophia!

    06. August 2011 um 13:17

    Noch nie war psychologisches Wissen so greifbar! - „Die traurige Wahrheit ist: Wir Menschen sind so. Manipulierbar bis in die Haarspitzen, vielfach ferngesteuert oder schon ganz auf Autopilot.“ _ Die beiden Autoren Jochen Mai und Daniel Rettig, die ebenfalls als Journalisten der Wirtschaftswoche tätig sind, knüpfen genau an dieser Stelle an: der menschlichen Manipulierbarkeit. Denn zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehört seit jeher unter anderem auch der Wunsch, die Welt besser zu verstehen. Genau diese Fähigkeit soll durch die Lektüre gestärkt werden, um am Ende weniger fremdgesteuert zu sein und auch an mancher Stelle das eigene Verhalten kritisch reflektieren zu können. Das Buch ist eingeteilt in verschiedene, psychologischen Effekte, die uns ständig begegnen und scheinbar omnipräsent sind. Viele von ihnen haben zudem einen enormen Einfluss auf unser Unterbewusstsein sowie unsere emotionale Verfassung. Es wird etwa geklärt, warum wir uns zum Beispiel einschüchtern lassen, sobald sich ein „Superstar“ im Raum befindet (Der Superstar-Effekt), unser Verhalten ansteckbar ist (der Domino-Effekt) oder Händewaschen zu einer Erleichterung des Gewissens beitragen kann (der Macbeth-Effekt). Dabei wurden alle Bereiche des Alltags in den Blick genommen, was der Aufbau der Kapitel beweist: _ > Freud und Leid – Wie wir leben > Kopf und Kragen – Wie wir fühlen > Fleisch und Blut – Wie wir lieben > Brot und Spiele – Wie wir konsumieren > Art und Weise – Wie wir denken > Fix und fertig – Wie wir entscheiden > Pauken und Trompeten – Wie wir lernen > Ort und Stelle – Wie wir arbeiten > Einzig und artig – Wie wir kooperieren > Rang und Namen – Wie wir gewinnen > Schloss und Gitter – Wie uns Medien beeinflussen _ Am Ende eines jeden Kapitels befindet sich eine anschauliche Übersicht der im Text besprochenen Effekte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Graphische Hervorhebungen, die Angabe von Statistiken oder konkreten Übungen tragen dazu bei, dass der Prozess des Lesens besonders interessant und abwechslungsreich wird. Zusammen mit den vielen ironischen Passagen wird die Lektüre zu einem wahren Genuss. Es macht Spaß, den eigenen Wissenshorizont auf diese angenehme Art zu erweitern und zu neuen Einsichten zu gelangen, die sowohl im beruflichen als auch im privaten sowie im ganz persönlichen Bereich von Vorteil sind. _ Fazit: Eine durchweg empfehlenswerte Lektüre!

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  • Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai

    Ich denke, also spinn ich
    sabatayn76

    sabatayn76

    01. August 2011 um 22:02

    David, Decoy, Dissonanzen Inhalt und Eindruck: Jochen Mai und Daniel Rettig haben verschiedene psychologische Effekte zusammengetragen. Dabei begegnet man sowohl bekannten sozialpsychologischen Studien und Phänomenen (z.B. Stanford-Prison-Experiment, Wackelbrücke und Fehlattribution, Mere-exposure, Halo-Effekt, Social Loafing) als auch berühmten Namen wie Zajonc, Zimbardo, Bandura und Milgram. Allerdings erwähnen die Autoren auch den Jo-Jo-Effekt, der keine psychologische Grundlage hat, oder pseudowissenschaftliche 'Erkenntnisse' wie Murphy's Law oder den Clooney-Effekt, die man sicherlich in keinem ernstzunehmenden Psychologiebuch finden wird. Dies macht die Interpretation des Gelesenen für Laien schwierig bis unmöglich, was mein größter Kritikpunkt am Buch ist. Als Psychologin kannte ich eine große Zahl der erwähnten Studien und kann deren Relevanz und Wissenschaftlichkeit einordnen. Einem Laien kann das nicht gelingen. Die Gefahr besteht meiner Meinung nach, dass man schnell Blödsinn glaubt, der jedoch ohne jede wissenschaftliche Grundlage ist oder in den Studien sehr schlecht untersucht wurde. Zudem wurden viele Studien deutlich vereinfacht, was für allgemeinverständliche Bücher normal ist, aber dennoch zu Problemen führt, denn Studien beziehen sich beispielsweise auf spezielle Stichproben und können nicht auf alle Menschen übertragen werden. Dass die Autoren keine Quellen angeben, sondern lediglich Autoren und Universitäten nennen, macht eine genauere Untersuchung von Ergebnissen zusätzlich schwierig, zumal bisweilen gar keine Studienergebnisse präsentiert werden, sondern Überzeugungen aus einer Art Hausfrauenpsychologie zum Besten gegeben werden. Mein Resümee: Unterhaltsam, einfach und flüssig lesbar, aber mit Vorsicht zu genießen. Laien haben keine Möglichkeit, tatsächliche, clever durchdachte und gut untersuchte Studienergebnisse von Mumpitz zu unterscheiden (Was ein Laie vielleicht auch nicht will, ich jedoch nicht unwichtig finde.).

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  • Rezension zu "Ich denke, also spinn ich" von Jochen Mai

    Ich denke, also spinn ich
    goldfisch

    goldfisch

    11. July 2011 um 19:23

    Dieser Titel hat mich angesprochen. Was kann ich über mich erfahren ? Kann ich Tipps für meinen Beruf finden? Die Autoren haben viele, verblüffende Effekte zusammengestellt und erklären sehr genau, was es mit diesen Effekten auf sich hat. Wißt ihr etwa, was eine "Pendler Amnesie" ist, warum man sich gerne in blauen Räumen aufhält , oder warum ein Dalai Lama Besuch nicht für die Wirtschaft gut ist? Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und habe hoffentlich beim Lesen einiges gelernt. Hoffentlich leide ich nicht zu sehr unter dem Rezens-Effekt und kann man einige der erforschten Dinge langfristig merken.

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