Jochen Meissner , Ulrich Mücke Schwarzes Amerika

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schwarzes Amerika“ von Jochen Meissner

<p> Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Sklaverei und Sklavenhandel in Europa, Afrika und Amerika seit dem 15. Jahrhundert. Die Autoren zeigen die große Bedeutung des Menschenhandels und der von Sklaven hergestellten Produkte für die Wirtschaft der drei Kontinente. Geschildert werden aber auch das Alltagsleben der Sklaven, ihr Kampf um ein menschenwürdiges Dasein und die Jahrhunderte währenden Debatten um die Sklaverei bis zu ihrer offiziellen Abschaffung im 19. Jahrhundert. <br /> Nach der Eroberung der Neuen Welt im 15. Jahrhundert waren es allen voran die Sklaven, die die wichtigsten amerikanischen Waren wie Zucker, Baumwolle, Kaffee, Tabak oder Indigo produzierten. Zugleich lieferten europäische Manufakturen und Fabriken hochwertige Güter für den Sklavenhandel in Afrika. In einigen Teilen Afrikas drehte sich bald das gesamte wirtschaftliche und politische Leben um diese Geschäfte, die rasch Krieg und Gewalt verbreiteten. Die Autoren schildern eindrücklich, wie Flucht, Widerstand und offene Rebellion in Amerika bald ebenso zum Alltag gehörten wie afroamerikanische Religionen, Lieder und Gebräuche. Aber auch in Westeuropa gab es Sklaven; hier waren sie als Haussklaven häufig ein Statussymbol gehobener Kreise oder arbeiteten auf Schiffen und Docks. Nach jahrhundertelangen Debatten wurde die Sklaverei schließlich im 19. Jahrhundert verboten – allerdings nur auf dem Papier, denn der Handel mit Menschen ist heute wieder alarmierend weit verbreitet.<br /> </p>

Sehr lesenswert! Auch für Laien gut verständlich, aber zwischendrin etwas langatmig.

— nelethiemann
nelethiemann

Stöbern in Sachbuch

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Einmaliges Buch voller autobiographischen Aufzeichnungen aus einer anderen Zeit.

lindenelmar

Homo Deus

Der Autor spannt einen Rahmen von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Sein Menschenbild ist gewöhnungsbedürftig.

mabuerele

Hygge! Das neue Wohnglück

Ein inspirierendes Buch, mit vielen Tipps, Interviews, und noch mehr Bildern, die das skandinavische Wohlfühlflair wiederspiegeln

Kinderbuchkiste

Spring in eine Pfütze

Ich muss sagen, ich war positiv überrascht und freue mich nun jeden Tag auf eine neue & kreative Aufgabe.

NeySceatcher

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Schwarzes Amerika" von Jochen Meissner

    Schwarzes Amerika
    Sokrates

    Sokrates

    11. September 2011 um 12:41

    Das Buch ist eine gelungene Darstellung eines sehr umfangreichen Themas: Sklaverei hat es in der einen oder anderen Ausprägung schon immer gegeben, die ihren Höhepunkt in der Geschichte in der Sklaverei der Neuen Welt gefunden hat. Das Autoren-Trio Meissner, Mücke und Werner beginnt sein Buch somit auch folgerichtig mit einer Einführung in das Phänomen der Sklaverei seit der römischen Antike bis zur Etablierung der Sklaverei in den Kolonien bzw. dem Kernland Amerikas. . Das Buch beinhaltet neben grundsätzlichen historischen Entwicklungen auch eigene Kapitel zum Wirtschaftsraum Nord- und Südamerikas, zu Produktionsstätten, den europäischen Entwicklungen, die eine Expansion in die Neue Welt erst ermöglichten. Daneben wird ausführlich die Arbeit der Sklaven auf den Plantagen oder den Mienen beschrieben, daneben auch ihre Auswahl in Afrika sowie die ‚Verschiffung‘ in die Neue Welt. Kultur, Familie und Sozialstruktur erfährt in einem weiteren Kapitel eine eingehende Betrachtung. Das Buch wird abgerundet durch eine sehr ausführliche und weitgehend alle allgemeinen Entwicklungen abarbeitenden Kapitel(n) zum Thema der Sklavenbefreiung, den bewaffneten Widerständen und der Produktion nach der erfolgten Sklavenbefreiung. . Das Buch deckt somit alle Bereiche ab, bleibt dabei aber nicht bloß oberflächliche Einführungsliteratur, sondern geht sehr wohl auf wissenschaftlichem Niveau in die Tiefe. Es eignet sich daher sehr gut als anspruchsvolle Einstiegsliteratur (die historische und kulturgeschichtliche Vorkenntnisse erfordert) wie wissenschaftliche Literatur gleichermaßen.

    Mehr