Jochen Neumeyer Sommerstarre

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Inhaltsangabe zu „Sommerstarre“ von Jochen Neumeyer

»Das Sandkorn, das ich unter meinem Augenlid aus Sizilien mitgebracht hatte, ist über Nacht verschwunden. Ich hatte schon überlegt, deshalb zum Arzt zu gehen – tagsüber hatte es nicht sehr gestört, doch sobald ich die Augen länger geschlossen hielt, war das Kratzen zu spüren, fast eine Woche lang. Die Schrammen an meinen Beinen verheilen gut; die Wunden sind von Schorf bedeckt, der sich an den Rändern bereits etwas löst. Irgendwann wird jemand nach Anders fragen. Nein, ich weiß nicht, wo er ist. Ich weiß nicht, ob ich etwas hätte verhindern können. Schwer zu sagen, wann die Sache außer Kontrolle geriet.«Sommerstarre erzählt von einer gescheiterten Freundschaft, einer ertrunkenen Liebe und zaghaften Momenten des Glücks. Von zwei Freunden, die einander schon längst verloren hatten und sich nun gemeinsam auf eine Reise begeben, um den Tod der Frau zu begreifen, die sie beide liebten.Jochen Neumeyers Debüt ist das intensive Porträt einer Freundschaft – lakonisch, direkt, melancholisch, zart.

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  • Rezension zu "Sommerstarre" von Jochen Neumeyer

    Sommerstarre
    asita

    asita

    02. August 2008 um 21:38

    jetzt in der hitze, ein lesenswertes buch ... schnell zu lesen. hier eine kleine probe: »Das Sandkorn, das ich unter meinem Augenlid aus Sizilien mitgebracht hatte, ist über Nacht verschwunden. Ich hatte schon überlegt, deshalb zum Arzt zu gehen – tagsüber hatte es nicht sehr gestört, doch sobald ich die Augen länger geschlossen hielt, war das Kratzen zu spüren, fast eine Woche lang. Die Schrammen an meinen Beinen verheilen gut; die Wunden sind von Schorf bedeckt, der sich an den Rändern bereits etwas löst. Irgendwann wird jemand nach Anders fragen. Nein, ich weiß nicht, wo er ist. Ich weiß nicht, ob ich etwas hätte verhindern können. Schwer zu sagen, wann die Sache außer Kontrolle geriet.«

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