Jochen Peichl

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Alle Bücher von Jochen Peichl

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Jochen PeichlInnere Kinder, Täter, Helfer & Co
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Innere Kinder, Täter, Helfer & Co
Innere Kinder, Täter, Helfer & Co
 (3)
Erschienen am 01.08.2011
Jochen PeichlJedes Ich ist viele Teile
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Jedes Ich ist viele Teile
Jedes Ich ist viele Teile
 (3)
Erschienen am 25.01.2010
Jochen PeichlRote Karte für den inneren Kritiker
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Rote Karte für den inneren Kritiker
Rote Karte für den inneren Kritiker
 (2)
Erschienen am 28.07.2014
Jochen PeichlRote Karte für den inneren Kritiker: Wie aus dem ewigen Miesmacher ein Verbündeter wird
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Rote Karte für den inneren Kritiker: Wie aus dem ewigen Miesmacher ein Verbündeter wird
Jochen PeichlDie inneren Trauma-Landschaften
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Die inneren Trauma-Landschaften
Die inneren Trauma-Landschaften
 (0)
Erschienen am 01.11.2006
Jochen PeichlDie inneren Trauma-Landschaften
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Die inneren Trauma-Landschaften
Die inneren Trauma-Landschaften
 (0)
Erschienen am 04.12.2012
Jochen PeichlDestruktive Paarbeziehungen
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Destruktive Paarbeziehungen
Destruktive Paarbeziehungen
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Erschienen am 27.08.2008
Jochen PeichlWarum es auch gut ist, Narzisst zu sein
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Warum es auch gut ist, Narzisst zu sein
Warum es auch gut ist, Narzisst zu sein
 (0)
Erschienen am 25.04.2017

Neue Rezensionen zu Jochen Peichl

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Melancholias avatar

Rezension zu "Jedes Ich ist viele Teile" von Jochen Peichl

Anstöße zur Selbstakzeptanz
Melancholiavor 3 Jahren

Jedes Ich ist viele Teile - oder: jeder Mensch besitzt mehrere Teile in sich, die sich im Laufe des Lebens ausgebildet haben, um spezialisierte Aufgaben zu übernehmen. Die "inneren Kinder", "inneren Jugendlichen", "innere Mutter", der "innere Vater" usw. übernehmen Aufgaben und sind alle Teil unseres Ichs. Was passiert wenn einzelne Teile problematisch sind? Oder sich abspalten durch Traumata? Und wie kann man diese Familie wieder vereinen und versöhnen?

Der Schreibstil Jochen Peichls ist sehr locker und bringt diese wissenschaftlichen Informationen leicht und verständlich rüber.
Wissenschaftliche Informationen ist hier übrigens ein Schlüsselwort, denn, wie Peichl selbst sagt, dieses Buch ist ein Ratgeber, sondern eine Sammlung wissenschaftlicher Informationen, die im Endeffekt dazu dienen sollen dem Leser Anstöße zu geben, seine "innere Familie" auszusöhnen und die vermeintlichen Schwächen als Stärken anzusehen und diese zu nutzen.

Der Aufbau des Buches ist gut gewählt und auch wenn anfangs vielleicht noch etwas unklar ist, wo dieses Buch jetzt genau hinführen soll, am Ende macht alles einen Sinn.

Das ganze untermalt Peichl mit vielen konkreten Beispielen aus seiner Arbeit mit Traumapatienten, allerdings kann dieses Buch auch von nicht-Traumapatienten gelesen werden, denn "problematische" Anteile hat jeder Mensch irgendwo, auch wenn sie eventuell nicht so ausgeprägt sind, wie eben bei Traumapatienten. Ob es eine bestimmte Angst ist, eine Unsicherheit, vermeintlich negative Eigenschaften oder sogar schwere Symptome wie Essstörungen.

Peichl gibt Anregung zum Nachdenken über sich und die eigenen Anteile und möchte Selbstakzeptanz und Stärken fördern und beschreibt auch einige Übungen hierfür.

Ich persönlich konnte viel für mich mitnehmen, da dieses Buch praktisch einiges schriftlich dargelegt hat, was ich mir schon viele Jahre dachte. Es hat mich ermutigt, meine problematischen und abgespaltenen bzw. dissoziativen Anteile besser verstehen zu wollen und nicht nur negatives daran zu sehen, da sie mir etwas sagen wollen.
Die meisten Übungen kannte ich sogar schon, hab sie bloß nie regelmäßig gemacht, was ich allerdings nun gern tun würde.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass einige Stellen, die mir als besonders wichtig vorkamen, doch noch detaillierter beschrieben werden. Insgesamt war es etwas kurz, doch es ist eben kein Fachbuch, sondern lediglich als Ansporn zum Nachdenken gedacht.


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W

Rezension zu "Rote Karte für den inneren Kritiker" von Jochen Peichl

Dem verletzten kindlichen Selbst gebührt ein Platz in Ihrem Herzen
WinfriedStanzickvor 4 Jahren


 

 

Man muss sich nicht unbedingt mit der speziellen Therapieform auskennen, die Jochen Peichl in langen Jahren entwickelt hat. Man muss auch nicht seine bisherigen Bücher gelesen haben, wenn man beim Lesen des hier vorliegenden neuen Buches von ihm profitieren will.

„Wie aus dem ewigen Miesmacher ein Verbündeter wird“, will er all jenen Menschen zeigen, die im Beruf und in ihrem Privatleben leiden und ausgebremst werden von einem inneren Kritiker, dessen Existenz lange zurück in die Kindheit weist und der auch vom mittlerweile Erwachsenen immer wieder kräftig genährt wird.

 

Die inneren Kritiker arbeiten im Team. Da sind der Kontrolleur, der Perfektionist, der Antreiber, der Allen-Rechtmacher und der Richter in ganz enger Kooperation am Werk.

 

In einer wirklichen dialogischen Weise und mit vielen auflockernden Zeichnungen versehen, führt Peichl seine Leser behutsam und hilfreich durch sein Buch; ein Übungsprogramm zum Verstehen dessen, was passiert, seine Ursachen und seine langsame und geduldige Überwindung.

 

Es geht, wenig überraschend, darum, sich mit dem Kind hinter dem inneren Kritiker anzufreunden, das verletzte Kind in die Gegenwart zu bringen. Zuvor aber muss der Erwachsene verstehen, warum der innere Kritiker tut, was er tut. Dann kann er erst beginnen, eine Wertschätzung für die gute Absicht des Kritikers zu zeigen. Dann kann der Rat Peichls wirken:

„Vernetzen Sie die Hilflosigkeitssituation der Vergangenheit mit der ressourcenvollen Gegenwart –mit ihren Möglichkeiten, das kindliche Problem von damals heute erwachsen zu lösen. Sie sind kein Kind mehr. Sie sind nicht mehr abhängig von denen, die es nicht gut mit Ihnen meinen. Diesem verletzten kindlichen Selbst gebührt ein Platz in Ihrem Herzen und die Wertschätzung dafür, wie schwer das damals alles war. Heute sind sie erwachsen und in der Lage, neue kreative Lösungen für anstehenden Probleme zu finden.“

 

Ja.

 

 

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