Jochen Peichl

 4,1 Sterne bei 15 Bewertungen

Lebenslauf

Dr. med. Jochen Peichl, geboren 1950, ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie für Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik. Er hat verschiedene psychotherapeutische Weiterbildungen absolviert, u. a. in Ego-State-Therapie. Der Autor vieler Fachbücher und populärer Sachbücher war bis 2011 Oberarzt für Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Nürnberg. Heute leitet er das Institut für hypno-analytische Teilearbeit und Ego-State-Therapie (InHAT).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jochen Peichl

Neue Rezensionen zu Jochen Peichl

Cover des Buches Wenn nett sein zum Zwang wird (ISBN: 9783466348510)
B

Rezension zu "Wenn nett sein zum Zwang wird" von Jochen Peichl

belanahermine
Informtiv, (auf)klärend, hilfreich

Inhalt

Am Anfang des Buches führt Herr Peichl in das Anliegen des Buches ein und erklärt, warum man das Buch lesen sollte und was man in diesem Buch erwarten kann. Danach ist der Stoff in drei Teile unterteilt. Der erste Teil befasst sich mit Grundlagen und Ursprüngen des Bambi-Reflexes und vergleicht mit ähnlichen Phänomenen, die insbesondere in den sozialen Medien gerade en vogue sind. In Teil 2 stellt Herr Peichl vor, wie sich der Bambi-Reflex im Leben äußert. Insbesondere hier arbeitet er mit abgewandelten Beispielfällen aus seiner Praxis. Er stellt den Bambi-Reflex aber auch in den kulturellen Kontext der Länder, in denen die Menschen jeweils aufgewachsen sind. Der dritte Teil stellt abschließend vor, wie man feststellen kann, ob man selbst möglicherweise betroffen ist, welche Ursachen der Bambi-Reflex im individuellen Fall haben kann und welche Wege es zur Bewältigung des Bambi-Reflexes gibt.

Am Ende des Buches gibt es zwei Seiten Literaturverzeichnis und fünf Seiten Anmerkungen.

Subjektive Eindrücke

Ich denke, dass das Buch viele Menschen ansprechen wird, insbesondere da eben in den sozialen Medien etliche ähnliche Begriffe diskutiert werden. Ein Verdienst des Buches ist es definitiv, die Abgrenzung der verschiedenen Begriffe vorzunehmen, sodass die öffentlichen Diskussionen fachlich untermauert werden und hoffentlich etwas differenzierter verlaufen können.

Die Texte sind gut verständlich geschrieben. Hin und wieder tauchen Hirnregionen mit ihren medizinischen Namen auf, was aber das Verständnis nicht stört. Die Beispiele aus der praktischen Arbeit von Herrn Peichl sind interessant, passend und lockern die Texte auf.

Insbesondere der dritte Teil mit der Möglichkeit, grob abzuschätzen, ob man selbst betroffen sein könnte, und wie man zur Behandlung vorgehen kann, ist sehr anwendungsorientiert und hilfreich.

Fazit

Ein Buch zu einem aktuellen Thema, das differenziert, aufklärt und mögliche Hilfestellungen erläutert.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

Cover des Buches Jedes Ich ist viele Teile (ISBN: 9783466347834)
RadikaleResignations avatar

Rezension zu "Jedes Ich ist viele Teile" von Jochen Peichl

RadikaleResignation
Schöne Übungen, aber für Fortgeschrittene

Im Buch erklärt Jochen Peichl die Aspekte der inneren Anteile, wie diese untereinander fungieren und wie der Einzelne damit arbeiten kann. In meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin nutze ich Ausschnitte zur Bearbeitung, während ich diese Anteile mit den Patienten erforsche. Für ein geleitetes Miteinander wunderbar geeignet, zum selbstständigen Durcharbeiten ohne fachliches Grundwissen habe ich häufig die Rückmeldung bekommen, dass es etwas verwirrend und "zu verkopft" sei. 

Fazit: Mit therapeutischer Mithilfe wunderbar geeignet, sich selbst besser kennenzulernen.

Cover des Buches Rote Karte für den inneren Kritiker (ISBN: 9783466310227)
RadikaleResignations avatar

Rezension zu "Rote Karte für den inneren Kritiker" von Jochen Peichl

RadikaleResignation
Praxisbezug: ja, für "Komplett-Anfänger": leider nein

Das Büchlein stellt die unterschiedlichen inneren Kritiker, sogenannte innere Anteile dar. Diese können herausgearbeitet werden. Für meine berufliche Tätigkeit in der Psychotherapie nehme ich es gern zur Unterstützung, während ich mit den Patienten an ihren eigenen Anteilen arbeite.

Es sind schöne Übungen und gute Ansätze zur Verständlichkeit enthalten.

Für ein komplett alleiniges Durcharbeiten, ohne therapeutisches "Backupt" finde ich es aber etwas zu weit fortgeschritten, zumal eine solide Grund-Reflexion bereits gegeben sein sollte.

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