Jochen Rausch Im Taxi

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Inhaltsangabe zu „Im Taxi“ von Jochen Rausch

Sie fahren Tag für Tag, Nacht für Nacht, ohne je richtig anzukommen: In Deutschland gibt es über 250.000 Taxifahrer und jeder hat seine Geschichte. Viele Jahre sammelte Jochen Rausch Gespräche im Taxi: Aus 120 Miniaturen von erstaunlicher Intensität entsteht das Psychogramm unserer multinationalen Gesellschaft aus einer sehr speziellen Perspektive. Mal nachdenklich, mal heiter, aber immer authentisch, unverstellt, berührend. Schon mit seinen hochgelobten Short-Story-Bänden »Trieb« und »Rache« zeigte Rausch, dass er auf engstem Raum große Geschichten zu erzählen weiß. »Eine überaus kurzweilige Lektüre, mit Witz und Wut, Geist und Irrsinn, bei der man viel über das Land lernt, in dem wir leben.« Rolling Stone

Ein Highlight, ein kleines Juwel - in kurzen berührenden, bewegenden oder humorvollen Geschichten spiegelt sich unsere Gesellschaft wider.

— wortgeflumselkritzelkram
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— Engel1974
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    Im Taxi
    Engel1974

    Engel1974

    09. March 2017 um 16:53

    „Sie fahren Tag für Tag, Nacht für Nacht, ohne je richtig anzukommen: In Deutschland gibt es über 250.000 Taxifahrer und jeder hat seine Geschichte.“ In seinem Buch „Im Taxi eine Deutschlandreise“ fast der Autor Jochen Rausch  120 Anekdoten mal nachdenkliche, mal heiter, aber immer authentisch wirkende zusammen. Entstanden ist eine kurzweilige Lektüre, bei der es u. a. um Themen „ Wo ich herkomme“, „Glauben“ und „Hüftgold“ geht. Das Taxifahrer durchaus spannende und humorvolle Geschichten zu berichten haben, weiß ich aus eigener Erfahrung, denn mein Freund ist selber Taxifahrer. Die Geschichten in diesem Buch  sind eine Sammlung von Berichten unterschiedlicher Taxifahrer / -fahrerinnen, was beim Lesen manchmal sehr konfus wirkt. Dem gesamten Buch fehlt der rote Faden, so fehlen manchen Geschichten ein richtiger Anfang und manchen ein richtiges Ende, sie wirken wahllos dahin geschmissen. Schön wäre es gewesen hätte man wenigsten die Namen der jeweiligen Taxifahrer mit aufgeschrieben, damit man sortieren kann. Der Schreibstil ist insgesamt sehr einfach gehalten und gut zu lesen. Der Aufbau allerdings hemmt den Lesegenuss, ihm fehlt das Persönliche, das Gewisse Etwas, das den Leser mitnimmt. Man fühlt sich bei jeder einzelnen Geschichte erst einmal vom Autoren ins sprichwörtlich „kalte Wasser“ geschmissen und muss sich immer wieder neu auf seinen Geschichten einlassen, sortieren und umdenken. Insgesamt betrachtet fehlt mir an diesem Buch das Persönliche, etwas das mich anspricht und mitnimmt. Manche Geschichten sind schon sehr amüsant und durchaus unterhaltsam, andere wiederum liessen mich fragen, was der Autor mir damit als Leser sagen wollte. Mag sein, das ich mir zu viel von der Lektüre versprochen hatte, mag sein das ich von den Geschichten meines Freundes bisher verwöhnt wurde, dieses Buch hier konnte mich leider nicht begeistern.

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