Jochen Rausch Krieg

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Inhaltsangabe zu „Krieg“ von Jochen Rausch

Seit Monaten schon lebt Arnold Steins zurückgezogen inmitten der rauen Welt der Berge und kommt nur gelegentlich runter ins Dorf. Doch so einsam und abgeschieden ist das Leben nicht in dieser verwitterten Almhütte mit all ihren Geheimnissen: In einem Moment der Abwesenheit zerstört ein Fremder die letzten Dinge, die ihm wichtig sind, sein Hund wird brutal verletzt - ein Kampf auf Leben und Tod mit unbekanntem Gegner beginnt. Und auf einmal versteht Arnold, wie alles zusammenhängt: das Schicksal seines Sohnes mit der zerstörerischen Trauer seiner Frau und der eigenen Flucht aus einem Leben, in dem er sich nur ein einziges Mal zur Wehr setzte. 'Angst? Nein. Merkwürdigerweise nicht. Vielleicht wird er nie wieder Angst haben im Leben. Vielleicht überwindet der Mensch seine Angst, wenn er erst seine Träume begraben hat.'

Eine intime Geschichte von Angst, Trauer und Einsamkeit. Die Zeitsprünge fand ich nicht optimal und zudem bleibt die Eskalation rätselhaft.

— Gulan
Gulan

Ein ganz persönlicher Krieg der hier ausgefochten wird. Sehr bedrückend und spannend gleichzeitig. Hat mir sehr gut gefallen

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Ein sehr trauriges Buch. Es zeigt einem so einige "Arten" von Krieg und bringt einem lange zum Nachdenken. Nur zu empfehlen!

— MannyWinston
MannyWinston

Kein einfaches Buch, aber ein Buch mit Tiefgang, das zum Denken anregt und nicht einfach mal zwischendurch gelesen werden sollte.

— JulesBarrois
JulesBarrois

Ein Pageturner mit keinem Wort zu viel - literarische Spannung at it's best!

— Torge
Torge

American Style in den Alpen, Verzweiflung und Trauer werden archaisch aufgearbeitet: Feind getötet, neue Liebe gefunden, Auto repariert

— Liseron
Liseron

Ein Roman über Verlust und menschliche Abgründe. Wortgewaltig wie ein Berg!

— Thala
Thala

Ein Buch, dass dem Leser die Luft zum atmen nimmt. Hochspannung. PUR...

— Der.schmetterling
Der.schmetterling

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  • Lass es nicht zu - dass die Angst gewinnt!

    Krieg
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    "Es ist die Dunkelheit, die Stille, die er gesucht hat auf dem Berg." (Buch Seite 68) Diese Geschichte beschreibt einen ganz persönlichen Krieg. Es geht um Angst, Einsamkeit, Trauer, Wut - eben die ganze Bandbreite an Emotionen die einem Menschen schwer zu schaffen machen. Eine sehr eindrucksvoll beschriebene Geschichte, sehr gefühlvoll, fast schon zart erzählt, trotz der Schwere und Ernsthaftigkeit und voller Intensivität. Aber erst einmal kurz zur Story : Arnold ist auf den Berg gezogen, in die Hütte die mal einem Bildhauer gehörte. Fern ab von den Siedlungen und den Menschen. Einsam und doch nicht alleine, denn er hat ja "Hund" dabei, seinen treuen Vierbeiner. Doch eines Tages wird der Hund schwer verletzt, mutwillig und grausam mutete die Tat an und Arnold muss es jetzt wissen. Wer stört seine innere Einkehr, seine Ruhe, sein Leben? Was hat es mit den Wanderinnen auf sich und wer will ihm etwas böses? Arnold beobachtet, forscht, liest Spuren, wappnet sich und beginnt damit seinen persönlichsten Krieg gegen diesen Unbekannten und ein Stückweit auch gegen seine eigene Vergangenheit, die ihn erst auf diesen Berg trieb. Der Autor Jochen Rausch hat in "Krieg", erscheinen bei Berlin Verlag, einen Protagonisten geschaffen dessen Leben komplett aus den Fugen gerät. In seinen Schilderungen folgt man Arnold durch sein Leben und den Grund warum es ihn auf diesen Berg gezogen hat. Eine Flucht könnte man es nennen, eine Flucht vor der Vergangenheit die lange Zeit gut war, sehr gut sogar, bis zu dem Tag als sein geliebter Sohn Chris als Soldat in den Krieg zieht. Die Kapitel fliegen hin und her zwischen der Zeit damals, als Arnold auf Mails wartete um zu wissen das es Chris gut geht und der Zeit auf dem Berg. Eine mehr als tragische Geschichte die immer wieder solch schöne Elemente trägt um dann im nächsten Augenblick zu erschrecken. Chris zählt die Tage seiner Einsatzzeit rückwärts, wie auch Arnold es tut. Es sind doch nur 3 Monate. Nur noch 2 Monate und 23 Tage..... Man hofft auf ein gutes Ende und stellt ernüchternd fest dass es nicht nur Arnold schlecht geht, sondern auch seiner Frau Karen, die als Mutter stiller leidet und sich immer mehr zurückzieht. Nur 'Hund' ist der einzige Halt der beiden. Die Stimmung im Buch ist von Anfang an sehr fesselnd. Man ahnt alles und weiß doch nichts. Dem Autoren ist es sehr gut gelungen in diese Seele blicken zu lassen. All diese Angst die Arnold mit sich trägt, wie sie entstand und dann in unbändige Wut umbricht als dieser Unbekannte dabei ist seine neue (heile) Welt zu zerstören. 220 Seiten in denen man mitleidet und doch diese enorme Stärke spürt. Leg dich nicht mit diesem Mann an dachte ich einige Male, nimm ihm nicht was im lieb ist, er hat eigentlich gar nichts mehr zu verlieren. Und je weiter ich in dem Buch voran kam umso mehr fürchtete ich um Arnold und 'Hund'. Eine Geschichte die definitiv nicht kalt lässt. Die Sprache ist total unkompliziert und hat doch das gewisse Etwas. Sehr tiefgründig und berührend. Ohne Floskeln und Klischees, einfach eine Darstellung der Umstände und der Folgen - grandios. Es war alles spürbar, die Gefühle im Guten wie im Schlechten, das Wetter oben auf dem Berg, die Natur und Landschaft, alles bekam seinen Platz ohne der Geschichte an sich etwas zu nehmen. Ich bin begeistert und vergebe 5 von 5 Sternen plus einen extra für 'Hund' (als Hundebesitzer kann ich gar nicht anders). c)K.B.08/2016

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    • 4
  • Der Krieg und die verlorene Seele

    Krieg
    Duffy

    Duffy

    28. December 2015 um 12:03

    Arnold Steins lebt alleine auf einer Berghütte, nachdem er seinen Sohn im Krieg verloren und seine Frau als Konsequenz dieses Ereignisses ebenfalls verstorben ist. Er versucht zu vergessen. Doch plötzlich taucht ein neuer, unsichtbarer Feind auf, der seine Existenz bedroht. Steins nimmt den Kampf auf und erklärt dem Feind den Krieg. In zwei Erzählsträngen teilt Rausch die Geschichte auf. In einem wird die Entwicklung des Wartens auf den Sohn, der sich immer wieder per Mail aus dem Krieg in Afghanstan meldet, geschildert und die Ohnmacht, die sein und das Leben seiner Frau beherrscht. In dem anderen erzählt er das Leben danach auf dem Berg und vom Kampf gegen einen Feind, der ihm sein Refugium zerstören will. Rausch ist ein sehr guter Erzähler, denn er versteht es, die Geschichten so weit wie möglich von Ballast zu trennen und sich nur auf das Wichtige zu beschränken. Er pflegt einen angenehmen, kurzen und prägnanten Stil, der es dem Leser leicht macht, am Buch zu bleiben und die Spannung zu erleben. Trotzdem hat er ein feines Gespür für das Thema, den psychologischen Aspekt und die emotionale Tragweite. Unter dem Strich ist ein wuchtiges Buch dabei herausgekommen, dessen Thematik nicht so sehr in der Öffentlichkeit steht, wie sie es eigentlich sollte. Spannend und betroffen machend, unbedingt empfehlenswert.

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  • Krieg.

    Krieg
    MannyWinston

    MannyWinston

    17. December 2015 um 21:44

    Ein sehr trauriges Buch. Es zeigt einem so einige "Arten" von Krieg und bringt einen lange zum Nachdenken.
    Nur zu empfehlen!

  • Ein Bild der Zerrissenheit: schnörkellos und doch poetisch

    Krieg
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    26. January 2015 um 17:33

    Der Lehrer Arnold Steins hat alles verloren, was ihm wichtig war. Er gibt sein bisheriges Leben, das keines mehr für ihn ist, auf und zieht in eine einsame Berghütte. Hier lebt er mit seinem Hund und versucht mit den Trümmern seines Lebens zu überleben. Als er aber merkt, dass ein Unbekannter in seine selbst erwählte Einsamkeit einzudringen versucht und ihm das Letzte zu nehmen droht, was ihm geblieben ist, sein Hund, seine Hütte und sein Leben, beginnt er zu kämpfen, mit allen Kräften, die ihm geblieben sind. Krieg ist das Thema dieses Romans: Krieg in Afghanistan. Krieg gegen sich selbst? Krieg gegen eine andere Person. Dafür hat Jochen Rausch zwei Erzählebenen geschaffen: Im Mittelpunkt eines Erzählstranges steht Chris, der junge Mann, der sich als Soldat verpflichtet und nach Afghanistan geht. Rund um Arnold den Vater von Chris, baut der Autor die zweite Erzählebene oder besser gesagt, den zweiten Kriegsschauplatz auf. Die vielfältigen Möglichkeiten der Interpretation machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Jeder Leser wird viele und andere Auslegungen finden, warum, wieso und weshalb Arnold Steins so reagiert, wie er reagiert. Es gibt Einblick in die Schicksale Betroffener und ihr unterschiedliches Umgehen mit der Situation. Das Buch beginnt mit zwei unabhängigen Handlungssträngen, mit denen der Autor im weiteren Verlauf arbeitet und „spielt“. Langsam breitet sich die Handlung immer mehr aus, ohne dass der Autor zu viel Preis gibt. Durch diese durchdachte Handlung und durch den Schreibstil hat der Autor einen unglaublichen und ungewöhnlichen Roman erschaffen. Der Sprachstil dieses Buches ist knapp und präzise, stakkatoartig und gehetzt. Und doch ist er poetisch. Hier sitzt jeder Satz. Es braucht keine Schnörkel und Umschreibungen, um die Situationen zu beschreiben, denn auch der Krieg ist schnörkellos und brutal und erstickt jegliches Gefühl, um zu überleben. Gleichzeitig schreibt Jochen Rausch unglaublich intensiv, spannend und düster, nicht immer einfach, aber dennoch sehr angenehm und gut zu lesen. Immer mehr gibt er von seinem Helden preis und dennoch bleibt vieles ungewiss. Ein bedeutender und wichtiger Roman, weil er auf einzigartige Weise Einblick in das Seelenleben des Soldaten und der daheimgebliebenen Eltern gibt. Kein einfaches Buch, aber ein Buch mit Tiefgang, das zum Denken anregt und nicht einfach mal zwischendurch gelesen werden sollte.   Und hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Berlin-Verlages: http://www.berlinverlag.de/buecher/krieg-isbn-978-3-8333-0988-5

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  • Krieg

    Krieg
    HeikeM

    HeikeM

    Wie der Titel es schon kurz und prägnant aussagt, geht es um den Krieg. Dafür hat Jochen Rausch zwei Ebenen geschaffen. Im Mittelpunkt eines Erzählstranges steht Chris, der junge Mann, der sich als Soldat verpflichtet und nach Afghanistan geht. Findet er das Ganze zunächst noch cool, wird er schnell von der harten Realität eingeholt. Zu Hause haben sein Vater Arnold, seine Mutter Karen und seine Freundin Sandra die Nachrichten verfolgt, auf Mails gewartet und gemeinsam mit Chris die Tage gezählt, die sein Kriegseinsatz noch dauern sollte. Rund um Arnold baut der Autor die zweite Erzählebene oder besser gesagt, den zweiten Kriegsschauplatz auf. Arnold hat alles verloren. Neben dem Tod seines Sohnes muss er mit der Trennung von Karen fertig werden. Er hat sich mit dem Hund von der Welt in eine einsame Berghütte zurückgezogen. Aber auch dort findet er keine Ruhe. Es beginnt auch für ihn ein Überlebenskampf. Er führt seinen Krieg mit den Dämonen der Vergangenheit und einem Unbekannten, der in seine Hütte einbrach und das Wenige, das er noch besaß, zerstörte und den Hund schwer verletzte. Dieser 220 Seiten lange, in 66 Kapitel und sieben Teile gegliederte Roman hat mich sehr berührt. Der stakkatoartige, gehetzte Stil passte sehr gut zur Handlung, er verdeutlichte die Gemütsverfassungen und Ängste von Chris und Arnold. Stellenweise spürte ich die Anspannung der beiden fast körperlich. Die Stimmung war bedrückend und bedrohlich. Immer wieder gab es beeindruckende Beschreibungen des Wetters, welches die Dunkelheit in Arnolds Gefühlswelt untermauerte. Mir hat dieser mit Worten geizende, tiefe, bedrückende und intensive Roman sehr gut gefallen. Ich schätze ihn als sehr bedeutend und wichtig ein, weil er auf einzigartige Weise Einblick in das Seelenleben des Soldaten und der daheimgebliebenen Eltern gibt.

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    • 2
    Floh

    Floh

    21. August 2014 um 11:21
  • Krieg-wenn dir alles genommen wurde..

    Krieg
    Thala

    Thala

    Dies ist mein erstes Buch von Rausch und gewiss nicht mein letztes. Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen.Worum geht es? Ein Mann, der mit seinem Hund in eine einsame Berghütte zieht, fernab von Nachbarn und jeglicher Zivilisation. Arnold sucht die Einsamkeit und wird in seinem selbsterwählten Exil gestört: Jemand ist in seine Hütte eingebrochen und eines Tages hat sein Hund einen Bolzen im Fuß. Wer tut so etwas? Arnold ist sich sicher: Da will jemand Krieg.. Rausch erzählt in kurzen Sätzen, pointiert, jedes Wort ist behutsam ausgewählt. Bloß kein Kitsch. Keine Auschweifungen und eintönigen Einleitungen. Rausch kommt gleich zur Sache, von Beginn an: „In den Nächten hört er Schüsse, wenn es denn Schüsse sind. Manchmal hört er auch Schreie.“ Neben der primären Berg-Geschichte erzählt der Autor parallel einen Handlungsstrang aus Arnolds Vergangenheit, aus der der Leser erfährt, dass Arnolds Sohn Chris in den Krieg gegangen ist. In den Krieg gegen die Männer mit den Bärten. In diesem Buch gibt es nichts Halbes, es geht nicht um die „Lage“ oder die „Situation“ in Afghanistan, nein, der Autor nennt das Grauen beim Namen: „Krieg“. Auf der literarischen Ebene experimentiert er mit dem Wort “Krieg“-denn Krieg lässt sich auf viele Weisen und unterschiedliche Arten-innerlich wie äußerlich erleben. Am Ende birgt der düstere, verstörte Roman einen kleinen Hoffnungsschimmer- zusammen mit der Erkenntnis der Sinnlosigkeit eines Krieges. Das Cover verbildlicht äußerst gelungen eine Schlüsselszene des Romans. Ein Mann vor einer Schlucht, mutterseelenallein, den Rücken abgewandt zur Außenwelt, vor ihm nur die Berge. Der Mensch als Bär, als Raubtier vor der Kulisse der imposanten Natur. Fazit: Die Geschichte wühlt auf, es ist kein heiteres Buch, sondern beschreibt den Verlust und den den verzweifelten Umgang mit einem Verlust. Gleichzeitig ein Roman über die Abgründe des Menschen- und die tiefe Freundschaft zu einem Hund. Nach dem Lesen des Buches war ich geschockt, konnte das Ende kaum fassen und war mir nicht sicher, wie ich das Buch bewerten sollte. Ich habe es sacken lassen. Nachgedacht. Und war begeistert.

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    • 2
    Arun

    Arun

    06. April 2014 um 12:34
  • Der Krieg hat viele Gesichter

    Krieg
    robbylesegern

    robbylesegern

    01. March 2014 um 19:00

    " Krieg ", der neue Roman von Jochen Rausch, war für mich ein sehr intensives Leseerlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Von Anfang an hat dieses Buch mich in seinen Bann gezogen und ich bin den beiden Erzählsträngen, die zu Anfang nicht zusammen zu passen scheinen, atemlos gefolgt. Während des Lesens merkt man aber schnell, dass der eine Erzählstrang den anderen bedingt und als Leser wird man in eine Geschichte hereingezogen, die einen berührt und teilweise sprachlos macht . In diesem Buch spielt , wie der Titel schon zeigt, der Krieg eine große Rolle. Der eine tobt in Afghanistan, in dem manche Eltern ihre Kinder haben und hoffen , dass sie gesund an Geist und Körper zurückkehren, der andere ist ein Krieg gegen sich selbst und eine nicht bekannte Person, oder doch ? Arnold Steins, seines Zeichens Lehrer, hat alles verloren , was ihm wichtig war. Er gibt sein bisheriges Leben, das keines mehr für ihn ist, auf und zieht in eine einsame Berghütte. Hier lebt er mit seinen Hund und versucht mit den Trümmern seines Lebens zu überleben. Als er aber merkt, dass ein Unbekannter in seine selbst erwählte Einsamkeit einzudringen versucht und ihm das Letzte zu nehmen versucht, was ihm geblieben ist, sein Hund, seine Hütte und sein Leben, beginnt er zu kämpfen, mit allen Kräften, die ihm geblieben sind. Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, ist die Vielfältigkeit der Interpretation. Es regt zum Nachdenken an und gibt dem Leser die Möglichkeit viele Auslegungen zu finden, warum, wieso und weshalb Arnold Steins so reagiert , wie er reagiert. Es gibt Einblick in die Schicksale Betroffener und ihr unterschiedliches Umgehen mit der Situation. Der Sprachstil dieses Buches ist knapp und präzise. Hier sitzt jeder Satz. Es braucht keine Schnörkel und Umschreibungen, um die Situationen zu beschreiben, denn auch der Krieg ist schnörkellos und brutal und erstickt jegliches Gefühl, um zu überleben. Ein Buch, das mir sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird und mich tief in meinem Inneren berührt hat.

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  • 'Nichts Neues aus dem Krieg. Als gäbe es gar keinen.'

    Krieg
    sabatayn76

    sabatayn76

    25. January 2014 um 19:16

    Inhalt: Der Lehrer Arnold Steins hat sein altes Leben aufgegeben und sich in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen. Hier hört er nachts Schüsse und Schreie und durchlebt emotionale Traumata aus seinem alten Leben. Dann werden die letzten Dinge zerstört, die ihm wichtig sind, und sein Hund wird verletzt. Für Steins beginnt ein Kampf gegen seine eigene Vergangenheit, gegen seine Erinnerungen und für ein neues Leben. Mein Eindruck: 'Krieg' ist sprachlich recht einfach gehalten und wirkte auf mich bisweilen etwas holprig und abgehackt. Der Autor schreibt häufig kurze Sätze, insgesamt empfand ich den Roman als sehr hauptsatzlastig. Auch die Kapitel sind eher kurz, was mir jedoch gut gefallen hat. Gefallen hat mir, dass häufig die Perspektiven gewechselt werden (z.B. Vergangenheit versus Gegenwart, Geschichte um Sandra und Chris versus das Leben Steins' in den Bergen), so dass der Roman nie langweilig wird und stets abwechslungsreich ist. Zwar behandelt der Roman traurige und tragische Themen, aber ich konnte mich dennoch nicht ganz in den Hauptprotagonisten einfühlen und war von seiner Geschichte kaum bewegt. Mein Resümee: Kann man lesen, muss man aber nicht. Mich hat 'Krieg' trotz des spannenden Themas nicht sonderlich begeistert und nicht berührt.

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  • Krieg ohne Krieg

    Krieg
    Penelope1

    Penelope1

    12. January 2014 um 22:23

    Inhalt: Lehrer Arnold Stein ist gegen den Krieg, deshalb war er auch nie Soldat. Sein Sohn Chris teilt diese Einstellung offensichtlich nicht… Inzwischen wohnt Arnold zurückgezogen und alleine in einer Hütte in den Bergen, er will seine Ruhe – sonst nichts. Obwohl, ganz alleine ist er nicht, er ist in Begleitung seines Hundes - ein Hund ohne Namen. Doch genau die ersehnte Ruhe ist ihm nicht gegönnt – ein unbekannter Feind bedroht ihn, seinen Hund, seinen ganz persönlichen Frieden. Arnold ist in einer außergewöhnlichen Situation, die außergewöhnliche Maßnahmen erfordert: Er nimmt den Kampf auf – gegen den Störenfried, seine Vergangenheit, und gegen sich selbst… Doch wer wird als Sieger hervorgehen? Meine Meinung: Ein insgesamt bedrückender Roman, der durch einen kurzen, prägnanten Schreibstil auffällt. Arnolds Geschichte wird erzählt, in Rückblicken wird sein Leben geschildert, sein Beziehung zu seiner Frau, seinem Sohn Chris, der in den Krieg zieht. Und natürlich erfährt der Leser, wie es dazu kam, dass er Arnold nun zurückgezogen in den Bergen lebt. Kurze, nüchterne Sätze, an die ich mich persönlich bis zur letzten Seite nicht wirklich gewöhnen konnte. Zugegeben: oft scheint es, dass gerade durch diesen kurzen Satzteile gewisse Eigenschaften und Ereignisse besonders hervorgehoben werden. Die Geschichte selbst ist bedrückend, sehr emotional, aber Arnold blieb mir – nicht zuletzt durch den eigenwilligen Schreibstil – fremd, unnahbar und oft blieb ich verständnislos zurück. Auch die Zeitsprünge, die nicht immer sofort ersichtlich waren, empfand ich nicht unbedingt hilfreich für ein besseres Verständnis und das Ende hat mich dann vollkommen verwirrt zurückgelassen. Trotzdem: insgesamt hat mir das Buch und die Geschichte gefallen, ich konnte mich einer gewissen Faszination, die von ihm ausgeht, nicht entziehen: mal etwas anderes, ein außergewöhnlicher - wenn auch gewöhnungsbedürftiger - Schreibstil, eine ungewöhnliche Geschichte. Fazit: Ein bedrückender, emotionaler Roman mit einer ungewöhnlichen Geschichte über einen Mann der seinen ganz eigenen Krieg in den Bergen führt. Eine Erzählung mit einem außergewöhnlichen, eigenwilligen Schreibstil, von dem eine ganz besondere, eigene Faszination ausgeht.

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  • Leserunde zu "Krieg" von Jochen Rausch

    Krieg
    Berlin_Verlag

    Berlin_Verlag

    »Angst? Nein. Merkwürdigerweise nicht. Vielleicht wird er nie wieder Angst haben im Leben. Vielleicht überwindet der Mensch seine Angst, wenn er erst seine Träume begraben hat.« Jochen Rausch, KRIEG Seit Monaten schon lebt Arnold Steins zurückgezogen inmitten der rauen Welt der Berge und kommt nur gelegentlich runter ins Dorf. Doch so einsam und abgeschieden ist das Leben nicht in dieser verwitterten Almhütte mit all ihren Geheimnissen: In einem Moment der Abwesenheit zerstört ein Fremder die letzten Dinge, die ihm wichtig sind, sein Hund wird brutal verletzt — ein Kampf auf Leben und Tod mit unbekanntem Gegner beginnt.  Und auf einmal versteht Arnold, wie alles zusammenhängt: das Schicksal seines Sohnes mit der zerstörerischen Trauer seiner Frau und der eigenen Flucht aus einem Leben, in dem er sich nur ein einziges Mal zur Wehr setzte. Leseprobe Jochen Rausch ist Journalist, Autor und Musiker. Seit 2000 ist er Programmchef von Radio 1LIVE. 2008 erschien sein Debütroman Restlicht. Als Journalist arbeitete Jochen Rausch viele Jahre für Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen. Ein Schwerpunkt war die Gerichtsreportage. Rausch berichtete aus zahlreichen Mordprozessen, darunter auch Verfahren gegen Serienmörder und SS-Täter. Reale Fälle sind der Ausgangspunkt für den Erzählungsband Trieb. Jochen Rausch lebt in Wuppertal und findet es auch ganz gut da. Für die Leserunde suchen wir 20 Testleser. Falls ihr euch also über Jochen Rauschs neuen Roman austauschen und eine abschließende Rezension schreiben wollt,  solltet ihr uns bis zum 2. September verraten, ob und unter welchen Umständen ihr euch ein Leben auf einer einsamen Berghütte vorstellen könntet.  Achtung: Zusätzlich könnt ihr eine Lesung mit Jochen Rausch gewinnen! Sagt uns, warum er sein neues Buch in eurer Kneipe, eurer Küche, in eurem Lesekreis, an eurer Schule, in eurer Buchhandlung oder an einem ganz besonderen Ort vorstellen sollte.  Das beste Argument gewinnt. Schreibt bis zum 15. Oktober an gewinnspiel@berlinverlag.de oder postet eure Antwort gleich hier mit eurer Bewerbung zur Leserunde.  Die Kosten übernimmt der Berlin Verlag!

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    • 244
  • Hochspannung pur... Bis zur letzten Seite...

    Krieg
    Der.schmetterling

    Der.schmetterling

    05. October 2013 um 17:25

    Hochspannung pur... Bis zur letzten Seite Der Autor Jochen Rausch schafft es mit seinem Roman "Krieg" dem Leser den Atem zu rauben. In einer bedrückenden Idylle, hoch in den Bergen auf einer einsamen Berghütte lebt der Protagonist des Buches. "Arnold" lebt mit seinem Hund "Hund" allein und zurückgezogen auf einer Hütte mitten im Wald. Nach vielen Schicksalsschlägen, hat sich Arnold von der Menschheit zurück gezogen und fährt nur noch für dringende Erledigungen zurück in das Dorf. Auf der einsamen Berghütte tobt Arnolds ganz eigener Krieg und er lässt es keinesfalls zu, dass dieser durch andere oder sogar die Polizei beeinflusst wird. Das Buch ist in mehreren Handlungssträngen aufgebaut, in denen der Leser auch viel aus Arnold bewegender Vergangenheit erfährt. In dieser Vergangenheit lernt der Leser die Ehefrau von Arnold kennen, sowie den gemeinsamen Sohn Chris und seine Freundin Sandra. Ein Buch welches man nicht mehr aus der Hand legen kann und das ein völliges Gefühlschaos in dem Leser auslöst. Zu der Geschichte möchte ich an dieser Stelle keine weiteren Angaben machen, denn ansonsten könnte es die Spannung für die zukünftigen Leser verlieren. Nur soviel sei gesagt: Krieg kann auf verschiedenen Ebene stattfinden und häufig wird dieser Anonym geführt und kaum einer kennt die Opfer die er fordert. Unbedingt lesenswert!!!

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  • Verstörend, mitreissend - gut

    Krieg
    Frau_Antje

    Frau_Antje

    01. October 2013 um 13:17

    Dieses Buch ist absolut zu empfehlen - aber nur an Menschen mit guten Nerven. Zu sehr wird man in die düstere und gewaltlastige Stimmung mit hinein gezogen, die im Roman aufgebaut wird. Habe ich beim ersten Ansehen gedacht, ich könnte das Buch aufgrund seiner Länge an einem Abend weg lesen, stellte ich beim tatsächlichen Lesen fest, dass ich Zwangspausen einlegen musste. Teilweise fühlte ich mich so sehr in die Geschichte mit hinein gezogen, dass es mir die Kehle zuschnürte - ich bekam tatsächlich keine Luft mehr. Aus Angst, aus Hilflosigkeit, aus Wut und Trauer.   Zum Inhalt: Erzählt wird die Geschichte von Arnold, der sein bisheriges Leben als Lehrer aufgibt, um in der Einsamkeit einer Berghütte zu leben. Dort holt ihn jedoch seine Vergangenheit ein. Dem Leser wird nach und nach klar, was Arnold dazu getrieben hat, alles (und sich selbst?) aufzugeben. Mehr Inhaltsangabe kann ich an dieser Stelle leider nicht liefern, ohne spoilern zu müssen und damit den Reiz des Buches zu schmälern. Denn trotz aller dunklen Saiten der menschlichen Seele, die in diesem Roman zu Sprache kommen, trotz des Gefühls der Ohnmacht und der Hilflosigkeit, das sich bei mir beim Lesen eingestellt hat, bleibt das Buch letztlich in positiver Erinnerung: Jochen Rausch schafft es, einem gesellschaftlich hoch explosivem Thema  einen ganz persönlichen Anstrich zu verleihen, der den Leser mitnimmt. Durch seinen parataktischen Sprachstil ohne viele Beschreibungen lässt er dabei dem Leser viel Raum für eigene Vorstellungen. Wessen Phantasie wie meine dazu neigt, in solchen Situationen durchzudrehen, der sei gewarnt. Es wird sicherlich kein einfaches Lesen. Aber es wird ein literarisches Vergnügen. - Irgendwie.

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  • Rezension zu "Krieg" von Jochen Rausch

    Krieg
    leonieh

    leonieh

    29. September 2013 um 21:00

    Inhalt: Arnold Steins hat sich auf eine Hütte in den Bergen zurückgezogen, hier will er vergessen. Doch als ein unsichtbarer Feind die letzten Dinge zerstört, die ihm wichtig sind, muss er sich stellen: dem Kampf ums Überleben – in einem gnadenlosen Krieg mit der eigenen Vergangenheit. Meine Meinung: Noch nie habe ich ein so düsteres Buch gelesen, das gleichzeitig so wunderbar geschrieben wurde wie "Krieg". Jochen Rausch kann Gefühle und Atmosphären richtig toll rüberbringen. Seine Charaktere haben Tiefgang und das ganze Buch wirkt wirklich authentisch dem Leser gegenüber. Beim Lesen kommen vielen Fragen auf, die nur teilweise beantwortet werden, was dem Buch zusätzlich eine interessante Note verpasst. Daher: Sehr gute 3 Sterne! Fazit: Ich werde das, was ich mit diesem Buch hier erlebt habe erst einmal sacken lassen. Ich glaube, ich brauche jetzt erstmal ein/zwei Tage um über "Krieg" hinwegzukommen und nachzudenken. Irgendwann möchte ich es auf jeden Fall nochmal lesen, denn das hier ist ein Buch, das noch lange in meinem Gedächtnis bleiben und mich begleiten wird.

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  • Jochen Rausch: Krieg

    Krieg
    kriegerin

    kriegerin

    29. September 2013 um 16:58

    Kurzbeschreibung: Seit Monaten schon lebt Arnold Steins zurückgezogen inmitten der rauen Welt der Berge und kommt nur gelegentlich runter ins Dorf. Doch so einsam und abgeschieden ist das Leben nicht in dieser verwitterten Almhütte mit all ihren Geheimnissen: In einem Moment der Abwesenheit zerstört ein Fremder die letzten Dinge, die ihm wichtig sind, sein Hund wird brutal verletzt – ein Kampf auf Leben und Tod mit unbekanntem Gegner beginnt. Und auf einmal versteht Arnold, wie alles zusammenhängt: das Schicksal seines Sohnes mit der zerstörerischen Trauer seiner Frau und der eigenen Flucht aus einem Leben, in dem er sich nur ein einziges Mal zur Wehr setzte. »Angst? Nein. Merkwürdigerweise nicht. Vielleicht wird er nie wieder Angst haben im Leben. Vielleicht überwindet der Mensch seine Angst, wenn er erst seine Träume begraben hat.« Über den Autor: Jochen Rausch ist Journalist, Autor und Musiker. Seit 2000 ist er Programmchef von Radio 1LIVE (WDR), Köln. 2008 erschien der Roman »Restlicht«, 2011 sein Erzählungsband »Trieb« und 2013 sein Roman »Krieg« im Berlin Verlag. Rausch lebt in Wuppertal. Meine Meinung zum Buch: Selten ist es mir schwerer gefallen, eine Rezension zu einem Buch zu veröffentlichen. Das liegt zum einen an der Stimmung des Buches: düster, kalt, neblig, undurchsichtig, schattig, grau, ... und zum anderen an dem Thema selbst: Krieg Mein Lieblingszitat aus dem Buch ist folgendes: "Die Wahrheit. Im Krieg gibt es keine Wahrheit. Ein Krieg ist voller Lügen. Kriege werden mit Lügen begonnen, sie werden mit Lügen geführt und mit Lügen beendet. Das ist die Wahrheit." Und meiner Meinung nach ist das nicht nur die Wahrheit sondern auch die Quintessenz des Buches, die zentrale Botschaft. Zur Geschichte möchte ich gar nicht zu viel verraten, jeder für sich selbst sollte entscheiden, ob er sich mit dem Thema auseinandersetzen will oder nicht. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dessen Nachwehen noch lange andauern werden. Müsste ich das Buch mit Farben beschreiben, so würden Schwarz, Grau und Braun überwiegen. Zum Teil ist die Geschichte schon verstörend, man kann sich aber gut in die Personen hineinversetzen, auch wenn manche Handlung nicht unbedingt nachvollziehbar ist. Der Schreibstil ist etwas ungewohnt für mich: im Buch überwiegen kurze, prägnante Sätze, oft nur bestehend aus drei, vier Worten. Kein Blabla, keine überflüssigen Szenenbeschreibungen. Man hat sofort ein klares Bild vor Augen und wird nicht von Nebensächlichkeiten erschlagen. Die kurzen Kapitel wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Nach und nach erfährt man warum Arnold sich für das Leben auf dem Berg entschieden hat. Vom Ende wurde ich sehr überrascht. Ab der Mitte des Buches ca. wurde die Story etwas vorhersehbar und doch kam es am Ende anders. Alles in allem ein wirklich grandioses Werk, das einen tief drin berührt und so schnell nicht mehr loslässt. Die Altersempfehlung des Verlags (30+) halte ich übrigens für sinnvoll.

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  • Der Mann auf dem Berg

    Krieg
    Grandville

    Grandville

    28. September 2013 um 18:02

    Arnold Steins lebt zurückgezogen auf einer Berghütte. Selten geht er hinunter ins Tal um Besorgungen zu machen und auch dann ist er wortkarg und verlässt den Ort schnell wieder. Während einer dieser seltenen Ausflüge ins Tal wird in seine Hütte eingebrochen und die Einrichtung demoliert. Doch das ist erst der Anfang.   Sandra und Chris verleben eine letzte gemeinsame Nacht miteinander, bevor er in den Krieg zieht. Er mag Spiele, doch ist der echte Krieg auch ein Spiel, dass er gewinnen kann?   "Krieg" ist das dritte Werk von Jochen Rausch.   Direkte und sparsame Sprache ohne verschlungene Schnörkel. Gut gezeichnete Charaktere, schon nach wenigen Seiten kann man sich diesem Buch nicht mehr entziehen. Eine bedrückende und sehr intensive Stimmung wird im Roman verbreitet und man sitzt gespannt da und wartet darauf, dass das unausweichliche endlich passiert, aber danach kommt keine Erleichterung. Nach und nach wird das Gesamtbild freigelegt und man erkennt, was es mit Sandra und Chris auf sich hat und warum Steins allein auf dem Berg haust. Einzig den Schluss hätte ich mir etwas anders gewünscht. Ein wenig mehr "Auflösung", es bleibt ein bisschen zu viel ungesagt. Ein Buch, dass einen gefangen nimmt und wenn man es beendet hat, denkt man noch eine Weile darüber nacht. Ein Buch über den Krieg und was er mit Familien macht, wie Familien ihn durchleben, empfinden und irgendwie überleben. Einige Sätze werden zurückbleiben z.B. „Ich bin gegen den Krieg wie Polizisten gegen Morde, Vergewaltigungen und Einbrüche sind. Gäbe es keine Soldaten, gäbe es nicht weniger, sondern noch mehr Kriege. So einfach ist die Sache.“   Ich kann das Buch weiterempfehlen. Ein intensives, fesselndes und nachdenklich machendes Leseerlebnis.  

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