Jochen Rausch Trieb

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Inhaltsangabe zu „Trieb“ von Jochen Rausch

Jochen Rausch fokussiert in Trieb den Punkt, wo die kleinen Macken und größeren Leidenschaften zum tödlichen Exzess führen. Wo die extremen Handlungen möglich und folgerichtig erscheinen. Und oft genug die Grenzen zwischen Opfern und Tätern verschwimmen. So sind 13 Storys entstanden, die mit ihrer Wahrhaftigkeit aufwühlen und mit ihrer Direktheit faszinieren. Und das in einer Sprache, die nichts braucht als Präzision und die Plausibilität des Geschehens.

»Jochen Rauschs Geschichten von Morden im Affekt erzählen außerordentlich pointiert vom geheimen inneren Leben der Deutschen.« Süddeutsche Zeitung

»Radikale, aufwühlende, absurde Geschichten, die schockierender als jeder TV-Krimi sind.«
Bild am Sonntag

Nicht so geschliffen wie von Schirach - und gerade deswegen erbarmungslos und grausam. Nix für schwache Nerven.

— Queenelyza

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  • Leserunde zu "Rache" von Jochen Rausch

    Rache

    Berlin_Verlag

    In Zeiten der Gereiztheit Liebe LovelyBooker, wir verlosen 20 Exemplare von Jochen Rauschs neuem Thriller-Band RACHE – und schenken euch ohne wenn und aber HAIE, eine der Storys aus dem Buch (siehe unten). RACHE spürt den Momenten nach, in denen Menschen nicht mehr weiter wissen, in denen unterdrückte Wut sich Bahn bricht und in Radikalität und Gewalt umschlägt: Der Jobcenter-Mitarbeiter, der gegenüber seinem Kunden die Beherrschung und daraufhin Arbeit und Frau verliert, der Lokalreporter, der während einer Recherche im sozialen Randgebiet in einen »Ehrenmord« verwickelt wird, das junge Weltverbesserer-Pärchen in Berlin, das beim Anzünden eines Autos an den völlig Falschen gerät …Wie schon im hochgelobten Storyband »Trieb« gelingt es Rausch, auf knappstem Raum menschliche Abgründe auszuloten, seinen Figuren hautnah zu folgen und ihre vielfältigen Beschädigungen spürbar zu machen. Aus den unterschiedlichsten Ecken der Republik, von den Rändern der Gesellschaft bis hinein in ihre Mitte – zwölf intensive Geschichten, sprachlich präzise und aufs Wesentliche reduziert, öffnen den Blick für die Grenzbereiche zwischen Schwarz und Weiß, Schuld und Unschuld und zeigen, dass das Pendel schneller hin und her schlägt, als man denkt. Ihr wollt dabei sein? Dann geht bitte nach folgenden Schritten vor: 1. Besorgt euch die Gratis-Single-Auskoppelung HAIE beim Online-Händler eures Vertrauen z. B. bei Amazon (für den kindle) – ebook.de – Thalia – buecher.de – Berlin Verlag (alle ePub) 2. Lest die Story, die auch in RACHE enthalten ist und exemplarisch für Jochen Rauschs neuen Storyband RACHE steht: »Elf Thriller von flirrender Intensität und soghafter Spannung, die in die Abgründe unseres Lebens blicken lassen und deren erschreckende Wahrheit unvergesslich bleibt.« 3. Schreibt eine Review zur Story und schickt uns den Link zu eurer Besprechung hierher! Wir sind gespannt! Der Berlin Verlag mit Jochen Rausch

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  • Rezension zu "Trieb" von Jochen Rausch

    Trieb

    Leseratte87

    07. May 2012 um 12:48

    Es sind Mensche wie du und ich, sie gehen ganz normalen Berufen nach, sind Automechaniker, Professoren, Landwirte und doch brodeln unter der glatten Oberfläche düstere Geheimnisse: perverse sexuelle Vorlieben, Eifersucht, Rache oder jahrelange Unterdrückung. Und eines Tages bricht all das ans Licht und macht aus diesen scheinbaren Durchschnittsmenschen Mörder. Jochen Rausch gelingt es, in jeder seiner 13 Kurzgeschichten den Punkt klar herauszuarbeiten, an dem den Protagonisten augenscheinlich keine andere Wahl bleibt, als zu morden. Dabei ist sein Erzählstil sachlich und präzise und genau das macht diese Geschichten so unglaublich aufwühlend und fesselnd. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen, weil es mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Was wohl zuletzt auch daran lag, dass diesen Geschichten wahre Fälle zugrunde liegen. Ich hoffe, dass Rausch weitere solche Erzählungen folgen lässt!

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  • Leserunde zu "Kassettendeck: Soundtrack einer Generation" von Jan Drees

    Kassettendeck

    jandrees

    WIR VERLOSEN 25 EXEMPLARE DES BUCHS: "Kassettendeck - Soundtrack einer Generation": Fast drei Jahrzehnte prägte die Musikkassette die Herzensbildung unterschiedlichster Jugendkulturen: bunt, günstig, unbegrenzt bespielbar und als untrügliches Symbol für den persönlichen Geschmack. Jetzt feiert ein opulent gestalteter Text- und Interviewband ihre schönsten Momente. Wer glaubt, das Herauspicken einzelner Songs, die persönliche Zusammenstellung von Liedern zu besonderen Themen und Anlässen ist eine Erfindung des digitalen Zeitalters, hat den analogen Vorläufer vergessen, der nicht erst seit Lena ein Comeback erlebt: die Kassette. Egal ob C60, C90 oder C120, ob grün, rot, gelb oder klassisch schwarz, das kleine kompakte Tonband öffnete eine Tür zur Welt, in der man alles sein durfte: ein Fan, der in der Hitparade International auf das eine Lied wartete, das einem die Woche rettete, sein eigener DJ, der die besten Songs aus verschiedenen Alben unvergleichlich mixte, der gute Freund, der anologe Musikbriefe an seine heimliche Liebe verschenkte. Dieses Buch ist eine vielseitige Hommage an ein Echo aus der Vergangenheit, das derzeit ein unvermutetes Comeback erlebt. Die anologe Liebe schillert wieder, als Beatles-Archiv, Theater-Inspiration, Design-Objekt, als Mix-, Kunst- und Literaturthema. Kassettendeck schreibt mit Prosastrecken, Interviewsets und Pop-Essays eine neue Geschichte der MC. Mit: Benjamin von Stuckrad-Barre, Smudo, Eric Pfeil, Westbam, Andreas Bernard, Bret Easton Ellis, Grand Hotel van Cleef, Hans Nieswandt, Peter Glaser, Audiolith, Gregor Hildebrandt u. a. Interviewpartner u. a.: Benjamin von Stuckrad-Barre (Soloalbum), Westbam (Mix, Cuts & Scratches), Andreas Bernard (Vorn), Grand Hotel van Cleef (Tränengas im High-End-Leben), Hans Nieswandt (»DJ Dionysos«), Peter Glaser (Schönheit in Waffen), Audiolith (Mindestens in 1000 Jahren) und Gregor Hildebrandt (The sound is deep in the dark). Hier geht es zum Blog: http://kassettendeck.info/ **************************** Wer mitlesen, mitdiskutieren und eine Rezension schreiben möchte, kann sich bis zum Donnerstag, 5. Mai 2011 für eines von 25 kostenlosen "Kassettendeck"-Leseexemplar bewerben. Was müsst Ihr dafür tun? Schreibt unter diesen Beitrag drei Sätze, wie für Euch ein perfektes Mixtape aussieht. Die besten 25 Antworten werden mit einem kostenlosen "Kassettendeck"-Exemplar "honoriert".

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  • Rezension zu "Trieb" von Jochen Rausch

    Trieb

    Monsignore

    11. April 2011 um 22:52

    "Wenn der Herr Gerichtsreporter erzählt ..." - Der Autor hat sich als Journalist auf Mordprozesse spezialisiert. Und nach dem großen Erfolg der beiden Bücher des Strafverteidigers Ferdinand von Schirach hat er sich wohl gedacht: "Das kann ich auch." Und tatsächlich, er kann es gut. - Temporeich, klar, nüchtern und literarisch gut verarbeitet - teils etwas zu klangvoll - breitet er 13 authentische Stories mit menschlichen Abgründen aus. Im Nachspann skizziert er knapp den juristischen Schlusspunkt. Und alle Stories verbindet das Grundmotiv "Trieb": Mord aus enttäuschter Liebe, ein Verbrechen aus Leidenschaft, perverse Abgründe, vollends entgleiste sexuelle Störungen, blinde Obzessionen - alles, was das mordlüsternde Herz erfüllt. Dabei schreibt er nicht sensationsheischend, nicht im Boulevardstil, was sich bei den Themen schnell einstellen kann und was sicher auch verkaufsfördernd wäre. Nein, er schreibt mit literarischem Anspruch, und das gelingt ihm. - Umso ärgerlicher, dass der Berlin Verlag den Einband des Buches gnadenlos verhunzt hat. Ein giftgelbe Signalfarbe mit blasser Typografie leuchtet einem entgegen - garantiert verkaufshemmend - sagt der Buchhändler.

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