Jochen Schimmang

 4,1 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Das Beste, was wir hatten, Neue Mitte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jochen Schimmang

Jochen Schimmang, geboren 1948, studierte Politische Wissenschaften und Philosophie an der FU Berlin und lehrte an Universitäten und in der Erwachsenenbildung. Er ist freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt in Oldenburg. 2010 erhielt er für seinen Roman »Das Beste, was wir hatten« den Rheingau Literatur Preis und 2012 den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar für »Neue Mitte«. 2017 erschien sein Roman »Altes Zollhaus, Staatsgrenze West«, 2019 die Erzählungen »Adorno wohnt hier nicht mehr«. 2019 wurde Jochen Schimmang mit dem erstmals verliehenen Walter Kempowski Preis für biografische Literatur des Landes Niedersachsen ausgezeichnet, 2021 erhielt er den Italo-Svevo-Preis für sein Lebenswerk.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Oh dear! Miss Mount und der Mord im Herrenhaus (ISBN: 9783311125518)

Oh dear! Miss Mount und der Mord im Herrenhaus

 (1)
Neu erschienen am 21.10.2021 als Hardcover bei Kampa Verlag.
Cover des Buches Oh dear! Miss Mount und der Mord im Herrenhaus (ISBN: 9783311300182)

Oh dear! Miss Mount und der Mord im Herrenhaus

 (1)
Neu erschienen am 14.10.2021 als Taschenbuch bei OKTOPUS bei Kampa.

Alle Bücher von Jochen Schimmang

Cover des Buches Mord auf ffolkes Manor (ISBN: 9783453432864)

Mord auf ffolkes Manor

 (44)
Erschienen am 09.01.2008
Cover des Buches Ein stilvoller Mord in Elstree (ISBN: 9783453433700)

Ein stilvoller Mord in Elstree

 (21)
Erschienen am 03.02.2009
Cover des Buches Der große Wahn (ISBN: 9783866482586)

Der große Wahn

 (14)
Erschienen am 29.08.2017
Cover des Buches Und dann gab's keinen mehr (ISBN: 9783453434660)

Und dann gab's keinen mehr

 (13)
Erschienen am 04.06.2010
Cover des Buches Best Boy (ISBN: 9783406683398)

Best Boy

 (8)
Erschienen am 21.01.2016
Cover des Buches Neue Mitte (ISBN: 9783894017415)

Neue Mitte

 (5)
Erschienen am 24.08.2011
Cover des Buches Das Smaragdcollier (ISBN: 9783442736041)

Das Smaragdcollier

 (5)
Erschienen am 02.01.2007
Cover des Buches Ein gelungener Scherz (ISBN: 9783458345084)

Ein gelungener Scherz

 (3)
Erschienen am 20.02.2002

Neue Rezensionen zu Jochen Schimmang

Cover des Buches Oh dear! Miss Mount und der Mord im Herrenhaus (ISBN: 9783311300182)A

Rezension zu "Oh dear! Miss Mount und der Mord im Herrenhaus" von Gilbert Adair

…irgendwie war alles schon mal da, und trotzdem ist es einfach nur schön!
AndreasKueckvor 4 Tagen

Weihnachtsstimmung auf ffolkes Manor: Colonel Roger ffolkes (sic!) und seine Gattin Mary haben ihre engsten Freunde zum Feste geladen. So findet sich in dem alten Gemäuer eine illustre Gästeschar zusammen: Neben dem Vikar der Gemeinde Clem Wattis und seiner Gattin Cynthia sind der Hausarzt der Familie Doktor Henry Rolfe nebst Gattin Madge ebenso anwesend wie auch der Sekretär Farrar. Für den nötigen Glamour sorgen die berühmte Bühnen- und Filmschauspielerin Cora Rutherford und die berüchtigte Kriminalautorin Evadne Mount. Alle Anwesende verstehen sich gar prächtig, und es verspricht ein angenehmes Weihnachtsfest zu werden. Doch dann tauchen Selina, die Tochter des Hauses, und ihr Freund Donald Duckworth auf und haben einen äußerst unangenehmen wie ungebetenen Gast im Schlepptau. Raymond Gentry, seines Zeichens Klatsch-Kolumnist bei einem schmierigen Boulevard-Blatt, entpuppt sich als eine widerwärtige Natter, die ihre Zähne mit Genuss ins Fleisch der Gäste rammt und voller Bosheit droht, deren intimsten Geheimnisse zu offenbaren. So hält sich die Anteilnahme der Anwesenden in Grenzen, als er am nächsten Morgen in einer von innen verschlossenen Dachkammer erschossen aufgefunden wird. Selbstverständlich muss ein solch schändlicher Mord (auch wenn alle der Meinung sind, dass das Opfer es verdient hätte) aufgeklärt werden. Aufgrund der misslichen Wetterlage ist mit einer Unterstützung durch die Polizei nicht zu rechnen und so wird sich mit dem pensionierten Chefinspektor Trubshaw vom Scotland Yard, der unweit von ffolkes Manor in der Nachbarschaft wohnt, beholfen. Trubshaw findet nicht nur die Gäste in gereizter Atmosphäre vor, von denen jede*r bei näherer Betrachtung ein Motiv für die Tat hätte, – Nein! – zudem muss er mit dem Übereifer einer Evadne Mount konkurrieren, die sich mit Elan in seine Ermittlungen einmischt. Wer von den beiden wird den Mörder/die Mörderin als Erste*r entlarven…?

Werfen wir doch einmal einen Blick auf die Zutatenliste. Was haben wir denn hier?

  • ein Weihnachtsfest auf einem alten englischen Landsitz: Hatten wir schon!
  • ein Tatort, der von der Außenwelt abgeschnitten ist: Hatten wir schon!
  • ein Mord in einem von innen verschlossenen Raum: Hatten wir schon!
  • eine Vielzahl an Verdächtigen mit ebenso vielen Motiven: Hatten wir schon!
  • ein brummig-kauziger Inspektor: Hatten wir schon!
  • eine skurrile Amateurdetektivin: Hatten wir schon!
  • ein großer Showdown mit überraschender Auflösung: Hatten wir schon!

Gibt es somit einen logischen Grund, warum Ihr diesen Krimi lesen solltet?
Nein, den gibt es nicht, aber lest ihn trotzdem. Warum? Weil es einfach Spaß macht!

Autor Gilbert Adair erfindet das Genre wahrlich nicht neu. Vielmehr spielt er mit den Erwartungen, die die Leserschaft an einen guten, alten, englischen Krimi haben, und erfüllt uns diese. Dabei erlaubt er sich die Freiheit, in manchen Aspekten frecher zu sein als seine literarischen Vorbilder (Hinweis: Der Roman spielt im Jahre 1935 ist allerdings erst 2006 entstanden.). Im Zuge der Aufklärung des Falls müssen die Verdächtigen skandalöse Enthüllungen und pikante Anekdötchen offenbaren, die im Jahre 1935 durchaus Karrieren wie auch das gesellschaftliche Ansehen ruiniert hätten.

Nebenbei zitiert er genüsslich die Großen der Krimi-Zunft, lässt Evadne Mount über ihre schärfste Konkurrentin Agatha Christie wettern oder Cora Rutherford über ihr Treffen mit „Hitch“ (Alfred Hitchcock) berichten, in dessen nächsten Film sie (natürlich!) die Hauptrolle spielen soll. Dies geschieht so selbstverständlich mit einer signifikanten Leichtigkeit, dass diese Details sich absolut logisch und somit glaubwürdig in die Geschichte einfügen.

Zudem sorgt er mit seinen prallen Charakteren für eine Menge Unterhaltung und versteht es in den witzigen Dialogen, das Tempo der Geschichte immer wieder aufs Neue anzuziehen. Wenn ich mitten in der Geschichte plötzlich anfange, laut zu lesen, dann darf dieser Umstand durchaus positiv bewertet werden. Zeugt dies doch von meiner Lust als „alter“ Vor-Leser, den besagten Text zu interpretieren. Darum: Dies ist genau der richtige Krimi, um während der Feiertage im gemütlichen Kreise der Liebsten vorgelesen zu werden. Gibt es etwas Schöneres?

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Cover des Buches Das Ende der Berührbarkeit (ISBN: 9783518372395)L

Rezension zu "Das Ende der Berührbarkeit" von Jochen Schimmang

Trostlose Liebe
LenaSilbernaglvor 3 Jahren

In "Das Ende der Berührbarkeit" lernen wir den Protagonisten Holger Jülich kennen, der fortan nur noch bei seinem Nachnamen genannt wird. 
Er ist eigentlich der typische Einzelgänger. Zunächst erfahren wir nämlich, dass Jülich nicht gerne ausgeht oder etwas mit seinen sogenannten Freunden unternimmt. Er liebt es einfach in seiner Wohnung zu bleiben, Artikel zu schreiben oder an einem Roman zu arbeiten. Denn er ist vor allem ein: Schriftsteller und Gelehrter. 
Schon zu Beginn heißt es: "Holger Jülich hatte sich auf einem akademischen Spezialgebiet verschanzt". 
Schnell wird klar, dass Jülich nur an diesem Thema interessiert ist - was seine akademische Laufbahn betrifft. 
Ein auktorialer Erzähler berichtet uns am dem Leben Jülichs und dass er sich vorgenommen hatte, nie sesshaft zu werden. Wir werden in Jülichs Liebschaften und Affären mit eingebunden und erleben einen Protagonisten, der keine Familie zu haben scheint. 
Eines Tages begibt sich Jülich auf die Party von Anna. Einer Frau, die er zuerst immer gemieden hat. Doch an diesem Abend ändert sich alles für Jülich. 
Er verliebt sich unsterblich in Anna, hat Sex mit ihr und scheint danach wie besessen von ihr zu sein. Doch sie will nur ihren Exfreund vergessen. 
Im Zuge dessen scheitert die Beziehung der beiden natürlich. Danach scheint für Jülich alles schlechter geworden zu sein. Nur eine große Reise scheint ihm wieder auf die Füße zu helfen. Doch kann er Anna wirklich vergessen? Kann er sein altes Leben zurückbekommen? Und wird er je wieder der Alte? 

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Cover des Buches Der große Wahn (ISBN: 9783866482586)A

Rezension zu "Der große Wahn" von Sebastian Faulks

Der große Wahn
abetterwayvor 4 Jahren

Inhalt:
"Seit jeher hat er anderen auf die Sprünge geholfen, doch selten sich selbst. Alles ändert sich, als eine rätselhafte Einladung den Londoner Psychiater Robert Hendricks auf eine felsige Insel vor der französischen Mittelmeerküste
führt – und damit zugleich in das bisher unerforschte Terrain seiner Erinnerung: an seine vaterlose Kindheit in England, an Verletzungen aus den Kriegsjahren, vor allem aber an seine einzige große Liebe, die Italienerin »L«.
Sie wurden ein Paar, das der Krieg zusammenführte und auseinanderriss.
Wird Hendricks nun, ein halbes Leben später, den Mut aufbringen, sie wiederzusehen?
Meisterhaft verknüpft Sebastian Faulks die Geschichte eines Mannes, der sich erst durch die Erinnerung mit seinem Leben aussöhnen kann, mit einer
beeindruckenden Bestandsaufnahme des 20. Jahrhunderts."

Meinung:
Ich fand das Buch sehr schwierig zu lesen, da es Anfangs sehr schwer war... die ganze Situation war wirklich sehr erdrückend...
Der Schreibstil wurde aber immer besser und besser. Es wurde leichter und besser verständlich.
Die Verknüpfung zwischen den Geschichten sind sehr schön gelungen.
Alles in allem ein sehr anspruchsvolles Buch bei welchem man mit voller Konzentration dabei sein muss.

Fazit:
Ein sehr schwieriges Buch!

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