Jochen Schmidt Schneckenmühle

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Inhaltsangabe zu „Schneckenmühle“ von Jochen Schmidt

Jens ist 14 geworden und darf zum letzten Mal ins sächsische Ferienlager Schneckenmühle fahren, dort kann man Skat spielen, Fußball und Tischtennis, muss allerdings auch auf Wanderungen gehen, in den Zoo oder nach Dresden fahren, und vor allem sind da die endlosen Nächte mit Quatsch und Gesprächen über Mädchen. Nur Tanzen in der abendlichen Disko, das kommt nicht infrage, zum Tanzen ist Jens zu schüchtern. Nach einem Ausflug wird Jens krank und kommt auf die Krankenstation. Da taucht Peggy bei ihm auf, die von der Gruppe gehänselt wird, und bittet ihn, ihr Essen zu bringen, sie würde sich von nun an verstecken. Aber dann wird sie im Lager vermisst und die Polizei wird eingeschaltet. Die Sache spitzt sich zu, auch zwischen Jens und Peggy. Es ist der Sommer 1989 in der DDR ? und nicht nur den Jugendlichen stehen große Veränderungen bevor. Jochen Schmidts neuer Roman, mit großer Wärme, Detailfreude und Komik erzählt, berichtet von Zeiten des Umbruchs, hinreißend und anrührend ? beste Unterhaltung!

Wer zwischen den Zeilen lesen kann, wird seinen Spaß an diesem Buch haben.

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  • Schneckenmühle

    Schneckenmühle
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    Es ist das letzte Mal im Ferienlager Schneckenmühle, irgendwo in Sachsen, denn Jens ist nun 14, gehört zu den Großen und darf deshalb nächstes Jahr nicht mehr mitfahren. Es ist nicht das einzige "letzte Mal", eine ganze Ära geht zu Ende, denn es ist der Sommer 1989. Aber das ahnen die Kinder und Jugendlichen nicht, als sie sich aus Berlin aufmachen in die Sommerfrische. Man kennt sich vom letzten Jahr, vertreibt die Zeit mit Spielen, Wanderungen, Ausflügen und ausgiebigen Blicken auf das andere Geschlecht. Dabei bewegt sich die Gruppe um Jens in dieser eigenartigen Zone zwischen Kindsein und Erwachsenwerden. Mit markigen Sprüchen will man sein Revier markieren, besonders Jens ist aber in vielem noch kindlich naiv, behütet aufgewachsen, gutherzig. So will er der von den anderen verspotteten Peggy, der einzigen Sächsin in der Schneckenmühle helfen und gerät in ein kleines Roadnovelabenteuer, das aber glimpflich ausgeht. Dabei gelangen die Ereignisse des Sommers 1989 nur sehr zaghaft in die Geschichte hinein. Der Fokus der Jugendlichen liegt ganz woanders. Zwar ist der Fernsehapparat im Gruppenraum auffallend oft auf verbotenes Westfernsehen eingestellt, zwar munkelt man von "Ungarn" und vom "Rübermachen", tatsächlich verschwinden auch zwei Aufsichtspersonen spurlos, aber man ist doch zu sehr vom Alltag und den Freuden und Nöten der eigenen Pubertät in Anspruch genommen, um sich wirklich dafür zu interessieren. Jochen Schmidt gelingt es sehr gut, den schnoddrigen, großmäuligen Ton der Jungen zu treffen. Auch die manchmal leicht kruden und verworrenen Gedankengänge von Jens bringt er sehr authentisch rüber. Der Ton ist humorvoll und leicht, aber nie flach. Viele nette Details haben auch bei Westsozialisation Wiedererkennungswert. So ist "Schneckenmühle" ein rundum gut zu lesender Roman über den Sommer 1989 aus einer mal ganz anderen Perspektive und ein schönes Buch über das Erwachsenwerden.

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    • 2
  • Mit 14 in der DDR - kurz vor dem Mauerfall

    Schneckenmühle
    Corsicana

    Corsicana

    Das Buch "Schneckenmühle" von Jochen Schmidt ist derzeit das "Buch für die Stadt" in Köln und in einer Sonderausgabe erschienen. Es passt gut zum Jahrestag des Mauerfalls vor 25 Jahren - obwohl, das sollte man vorsichtshalber sagen - der Mauerfall selbst gar kein Thema ist. Das Buch handelt von Jens aus Ostberlin, 14 Jahre alt, der im Sommer 1989 zum letzten Mal in das Ferienlager Schneckenmühle in Sachsen fahren darf - danach ist er zu alt und  er wird auf eine neue Oberschule wechseln. Und passend dazu ist das System in der DDR ebenfalls im Umbruch. Das ist eine passende Parallele - aber Jens ist schon mehr mit sich selbst und mit den Problemen der Pubertät beschäftigt als mit dem System der DDR. Er macht sich schon kritische Gedanken zur DDR und schaut sowieso meist Westfernsehen, aber eher aus dem Grund, dass das DDR-Fernsehen ihm zu langweilig ist. Jens bemerkt auch, dass plötzlich einige Leiter des Ferienlagers verschwinden - wahrscheinlich nach Ungarn und dann in den Westen. Das wird aber nur angedeutet - und für Jens ist das größere Problem, dass er nicht Tanzen kann und noch keine Freundin hat. Das Buch ist eher eine Coming-of-Age Geschichte als eine Geschichte der DDR, denn viele Probleme des Protagonisten sind in Ost und West gleich: Pubertät, die damit einhergehende Unsicherheit, die Angst, nicht dazuzugehören, die Unsicherheit im Umgang mit dem anderen Geschlecht. Daher eine geschickt mit der Geschichte des Untergangs der DDR verstrickte Geschichte über Zeiten des Wandels und der Unsicherheit. Und ganz unpolitisch betrachtet kann sich jeder noch einmal an die Zeit um die 14 erinnern: Ferien, Sommer, Unsicherheit, erste "Disko", eng tanzen und wenn ja mit wem und was soll aus einem nur werden und und.... diese Stimmung wurde sehr gut eingefangen in diesem Buch.      

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    • 3
    Corsicana

    Corsicana

    13. November 2014 um 13:22
  • Rezension zu "Schneckenmühle" von Jochen Schmidt

    Schneckenmühle
    vielleser18

    vielleser18

    Jens ist 14, als er 1989 ins Ferienlager Schneckmühle fährt. Mit 14 macht er sich Gedanken über die Mädchen, die Liebe und die Zeit in der Armee. Er ist Christ, hat Westkontakte und sieht die DDR und seine persönliche Umgebung kritischer als manch ein anderer in seinem Alter. Doch von den beginnenden Umwälzungen bekommt er wenig mit. Auch wenn der Roman teils sehr sprunghafte Formen hat, dies verstärkt den Charakter, dass es sich hier um die Gedankenwelt eines 14jährigen handelt. Wenn man sich eingelesen hat, kommt man damit ganz gut zurecht. Viele witzige Begebenheiten und Anekdoten bringen einem zum Schmunzeln, bei manchen schüttelt man den Kopf. Nach fast 25 Jahren der Wiedervereinigung zeigt es aber noch einmal deutlich, wie sich das Leben 1989 in der DDR abspielte. Gerade für die Generation, die danach aufwuchs ein anschauliches Leseerlebnis. Der Titel und das Cover hatten mich nicht so angesprochen, aber das Buch kann ich nur empfehlen.

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    • 2
  • Goodbye Lenin - Revised

    Schneckenmühle
    Pongokater

    Pongokater

    25. January 2014 um 10:14

    Jochen Schmidt gelingt es auf faszinierende Weise die letzten Tage der DDR aus der Sicht eines 14jährigen zu schildern. Da verschmelzen die kritischen Sichtweisen, die der Junge aus dem eher kirchlich geprägten Elternhaus mitbringt (er ist konfirmiert) mit der selbstverständlichen Akzeptanz von Elementen des DDR-Alltags, die aus heutiger Sicht skuril wirken. Ob allerdings heutige Jugendliche die vielen Bezüge verstehen?

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  • Ein Junge an der Schwelle zum Erwachsenen,

    Schneckenmühle
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. August 2013 um 13:17

    Der neue Roman des 1970 in Berlin geborenen Jochen Schmidt, der dort heute noch lebt, spielt im Sommer 1989. Die DDR liegt in den letzten Zügen, und dennoch glaubt keiner, weder im Westen noch im Osten, ernsthaft daran, dass sich am Status Quo in den nächsten Jahren irgendetwas ändern wird. Immer wieder ist von vor allem jungen Menschen zu hören, die über Ungarn in den Westen „rüber machen“, aber das Leben in der DDR geht weiter wie in all den Jahren und Sommern zuvor.   Das gilt auch für den Ich-Erzähler des Romans „Schneckenmühle“, den 14-jährigen Jens, der zum letzten Mal an einem Sommerlager in Sachsen teilnehmen darf. Mehrfach war der Sohn überzeugter Christen, der von Kind auf gelernt hat, sich eine besondere innere Unabhängigkeit zum System zu bewahren, schon in der Vergangenheit Teilnehmer des Ferienlagers „Schneckenmühle“, doch in diesem Jahr scheint alles anders. Das liegt nicht nur daran, dass er wegen der Altersgrenze im nächsten Jahr nicht mehr teilnehmen darf. Durch das ganze Buch zieht sich, von Jochen Schmidt sensibel arrangiert, eine Art Endzeitstimmung, eine Atmosphäre, in der sich das, was bald bevorstehen wird, aber noch keiner für wirklich möglich hält, sich langsam auflädt.   Eine Aufsichtsperson des Lagers nach der anderen verschwindet während des mehrere Wochen dauernden Aufenthaltes, und nicht nur für Jens, sondern auch für seine Freunde ist klar: die sind rüber gemacht. Mit viel Wärme, aber mit einer großen Portion Komik und Witz erzählt Jochen Schmidt von den sich anbahnenden Veränderungen auch im Leben von Jens. Denn, mitten in der Pubertät, begegnet er in diesem Sommer einem ganz besonderen Mädchen. Peggy heißt sie, und mit ihr kann er sich zum ersten Mal vorstellen, wirklich zu tanzen.   Als seine Eltern ihn am Ende des Buches abholen (es bleibt im Ungefähren warum – wollen auch sie über Ungarn in den Westen oder wollen sie sich scheiden lassen?) da notiert Jens: „Ich hatte das Gefühl, dass meine Eltern gar nicht wussten, wer ich war, weil sie die letzten Wochen nicht miterlebt hatten. Es hatte gar keinen Sinn, ihnen davon zu erzählen, weil es nicht möglich war, alles genau so zu beschreiben, wie es gewesen war.“   Doch für den Leser, der die stellenweise anrührenden Berichte von Jens aus dem Ferienlager „Schneckenmühle“ gelesen hat, hat sich im Verlauf der leichten und unterhaltsamen Lektüre ein interessantes Bild ergeben eines Jungen an der Schwelle zum Erwachsenen, für den nach diesem Sommer nichts mehr so sein wird wie vorher, nicht nur wegen der politischen Umbrüche.

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  • Mir fehlt der Bezug zu 1989

    Schneckenmühle
    mabuerele

    mabuerele

    Es ist das Jahr 1989. Jens lebt in Ostberlin und darf mit seinen 14 Jahren das letzte Mal mit nach Schneckenmühle, dem Ferienlager im Erzgebirge, fahren. Detailgetreu erzählt er seine Erlebnisse im Lager. Ich erfahre, dass Jens Christ ist, bald eine Spezialschule mit mathematischer Ausrichtung besuchen wird, gerade einen Computer aus dem Intershop erhalten hat. Allerdings wundert mich Jens` Beschreibung stellenweise. Sie entspricht eher dem Stand eines etwa 11jährigen als dem eines 14jährigen. Das kann daran liegen, dass der Protagonist seltsam blass bleibt. An manchen Stellen weiß ich nicht, ob es sich um Sarkasmus oder Naivität handelt, so als Jens feststellt, dass man mit 100 Jahren nicht mehr spielen darf, weil auf der Packung steht von 9 -99. Ich verstehe auch nicht, dass er, wie er mehrfach äußert, kein Englisch kann. Das Fach wurde ab Klasse 7 angeboten und wer auf eine weiterführende Schule wollte, hat die Sprache gelernt. Die politische Lage spielt kaum eine Rolle. Sie interessiert die Lagerinsassen auch kaum. Es geht um Tanzen, Skat und Mädchen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse werden sehr gut und anschaulich beschrieben. Dass allerdings das Angebot in Dresden besser gewesen sein soll als in Berlin, halte ich für ein Gerücht. Die sprachliche Gestaltung des Buches ist gut gelungen. Inhaltlich hatte ich mehr erwartet.

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    • 3
  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Rezension zu "Schneckenmühle" von Jochen Schmidt

    Schneckenmühle
    aba

    aba

    Der letzte Sommer Es gibt verschiedene Gründe, die mich veranlasst haben, "Schneckenmühle" von Jochen Schmidt lesen zu wollen. Der Hauptgrund aber war, wie immer bei mir und diesem Thema der Fall ist, mehr über den Alltag in der DDR zu ehrfahren. Die DDR, die ewig in den 80er Jahren in der Erinnerung der Menschheit leben wird. Ein Land, das die 90er nicht überlebt hat, genau genommen, ein Land, das die 90er geprägt hat wie kein anderes, gerade deswegen, weil es aufgehört hat zu existieren. 1989, das letzte Jahr der DDR. Jens ahnt nicht, dass er im Begriff ist, seinen letzten sozialistischen Sommer zu erleben. Jens mit seinen 14 Jahren ist ein naiver liebenswerter Junge, der wenig Ahnung zu haben scheint, was die Welt bewegt, und an dem die Veränderungen in seinem Land, die später für eine neue Weltordnung sorgen werden, vorbeigehen. Aber das ist eigentlich egal. Jens verbringt seine Ferien in "Schneckenmühle", dem sächsischen Ferienlager, wo man als 14- Jähriger richtigen Spaß hat. Der Genuss, den ich mir bei der Lektüre von "Schneckenmühle" versprochen hatte, blieb leider aus. Ich wurde mit, für meinen persönlichen Geschmack, undurchschaubaren Handlungen und mit Szenen, die ohne für mich erkennbaren Zusammenhang aneinandergereiht wurden, konfrontiert. Das hatte als Konsequenz, dass ich mich sehr anstrengen musste, um am Ball zu bleiben. Immer wieder ließ meine Konzentration nach und ich musste manche Textpassagen mehrmals lesen. Das hat mir den Lesespaß getrübt. Unabhängig vom Thema des Buches fand ich manche Dialoge zwischen den Jugendlichen sehr lustig. Auch bestimmte Ereignisse haben meine Aufmerksamkeit erregt, aber leider dauerte meine Freude nur ein paar Seiten lang. Zu schnell und zu abrupt wurde dieser Freude ein Ende gesetzt und ich fühlte mich wie in der Luft hängend. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es Leser gibt, denen es Vergnügen bereitet, zwischen den Zeilen zu lesen, auf der Suche nach der Bedeutung der Worte eines Autors, so wie bei einer Art Rätsel. Für sie wird "Schneckenmühle" das Richtige sein.

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    • 2
  • Leserunde zu "Schneckenmühle" von Jochen Schmidt

    Schneckenmühle
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im C.H.Beck Verlag erscheint am 11. Februar der neue großartige Roman des deutschen Autors Jochen Schmidt. Hinter dem spannenden Titel "Schneckenmühle" verbirgt sich ein ebenso interessantes Buch! Ihr habt jetzt die Möglichkeit diesen wunderbaren und komischen Roman übers Aufwachsen in der DDR gemeinsam in einer Leserunde zu entdecken! Mehr zum Inhalt: Jens ist 14 geworden und darf zum letzten Mal ins sächsische Ferienlager Schneckenmühle fahren, dort kann man Skat spielen, Fußball und Tischtennis, muss allerdings auch auf Wanderungen gehen, in den Zoo oder nach Dresden fahren, und vor allem sind da die endlosen Nächte mit Quatsch und Gesprächen über Mädchen. Nur Tanzen in der abendlichen Disko, das kommt nicht infrage, zum Tanzen ist Jens zu schüchtern. Nach einem Ausflug wird Jens krank und kommt auf die Krankenstation. Da taucht Peggy bei ihm auf, die von der Gruppe gehänselt wird, und bittet ihn, ihr Essen zu bringen, sie würde sich von nun an verstecken. Aber dann wird sie im Lager vermisst und die Polizei wird eingeschaltet. Die Sache spitzt sich zu, auch zwischen Jens und Peggy. Es ist der Sommer 1989 in der DDR – und nicht nur den Jugendlichen stehen große Veränderungen bevor. --> Leseprobe zum Buch Ab sofort könnt ihr euch als Testleser für "Schneckenmühle" bewerben und mit etwas Glück eins von 25 Exemplaren dieses mit viel Freude zum Detail und Wärme erzählten Buches für die Leserunde gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ihr euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten hier beteiligt und abschließend eine Rezension schreibt. Beantwortet für die Chance auf eines der Bücher ganz einfach die folgende Frage bis spätestens 13. Februar 2013: Erzählt uns etwas aus eurer Jugend - wie und wo habt ihr früher eure Sommer verbracht? Welche Erinnerungen sind euch besonders im Gedächtnis geblieben?

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    • 389
  • Damals im Feriencamp

    Schneckenmühle
    Verena-Julia

    Verena-Julia

    09. April 2013 um 14:46

    1989 - es ist Sommer und der vierzehnjährige Jens fährt zum wiederholten Male in das Feriencamp "Schneckenmühle" in der DDR. Doch dieses Jahr wird das letzte sein, denn im nächsten Jahr ist er zu alt. Ihn erwartet ein Sommer voller Abenteuer. Man spielt Skat, Tischtennis, Fussball, findet neue Freunde und erste Bekanntschaften mit Mädchen werden geschlossen. Jens nimmt den Leser mit auf eine Reise in das Jahr 1989 und man erlebt eine Zeit im Feriencamp "Schneckenmühle", die nicht nur durch Ausflügen, Wanderungen und anderen gemeinsamen Aktivitäten gezeichnet ist, sondern auch von Erlebnissen der Vergangenheit geprägt ist. Er macht oft und schnell Gedankensprünge, sodass der Leser ab und an nicht weiß, ob Jens das Erzählte gerade erlebt oder aber bereits in den Jahren davor erlebt hat. Nebenbei erfährt man viel über die DDR und sein Leben zu Hause bei seinen Eltern, da Jens zu vielen Gegenständen Geschichten oder Erklärungen einfallen. Ein roter Faden zeichnet sich jedoch erst im letzten Drittel des Buches ab, als Jens sich mit Peggy anfreundet. An dieser Stelle hat auch mich das Buch endlich gepackt.... Für meinen Geschmack ist der Höhepunkt des Buches jedoch viel zu spät angesetzt, sodass ich vorher oft das Buch aus der Hand gelegt habe und doch erst noch was anderes gelesen habe. Auch der Sprachstil, an den man sich zwar nach und nach etwas gewöhnt, hat mir ein paar Probleme gemacht. Durch die vielen Gedankensprünge und den hektischen und abgehakten Schreibstil war das Lesen teilweise sehr anstrengend. Zudem hat mich die alte Rechtschreibung gestört, die der Autor wahrscheinlich so verwendet hat, wie sie 1989 war. Aber mich hat sie verwirrt, weil ich mit der neuen Rechtschreibung aufgewachsen bin. Fazit: Ein Buch, welches sicherlich Erinnerungen an die DDR weckt. Würde es daher den jenigen empfehlen, die selbst in einem Feriencamp der DDR gewesen sind. Für jemanden, der jedoch kaum Berührungspunkte mit der Zeit hat, ist es etwas schwieriger alles nachzuvollziehen.

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  • Ferienlager 'Schneckenmühle'

    Schneckenmühle
    StackOfBooks

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    Im Sommer 1989 fährt Jens das letzte Mal ins Ferienlager Schneckenmühle in der DDR. Ein Sommer voller Abenteuer liegt vor ihm, Mädchen, Tanzen in der Disko, die doofe Warze an seiner Hand verstecken, Karten und Tischtennis spielen, Freunde finden. Jens ist 14 und sehr sprunghaft. Er weiß nicht wirklich, was er will. Wem will er lieber gefallen? Ist es jetzt besser das oder das zu sagen? Werden ihn alle auslachen, wenn er anfängt zu tanzen? Besser weiter Karten spielen. Der Fernseher Zuhause hat ein Wollknäuel auf der Antenne, damit man sich nicht die Augen aussticht. Mit Zahnpasta kann man hervorragend Gucklöcher in den Mädchen-Waschraum verstecken. Warum klopfen die anderen jetzt genau beim Kartenspielen? So ungefähr ist das ganze Buch. Mal hier mal da. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob Jens das jetzt grade wirklich erlebt, er seinen Träumen nachhängt oder sich an etwas erinnert. Das mag hervorragend zu einem Jugendlichen passen, ist aber sehr anstrengend zu lesen. Zumindest habe ich mich ziemlich durchgequält. Hilfreich ist hier auch nicht dass der rote Faden echt häufig verloren geht, bzw. es ihn teilweise gar nicht gibt. Gegen Ende wird es besser, es wird sogar ein bisschen spannend, aber dann lässt das Ende einen (zumindest mich) wieder ratlos zurück. Ich hab ein paar neue Dinge über den DDR-Alltag erlernt, Jens ist eigentlich ein ganz nettes und lustiges Kerlchen, aber das konnte den wirklich anstrengenden Schreibstil leider nicht retten. Über 2 Wochen hab ich für dieses nicht sehr dicke Buch gebraucht, bei mir spricht das Bände. Leider. Schade :(

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  • Schneckenmühle

    Schneckenmühle
    kolokele

    kolokele

    Jens verbringt einige Wochen im Ferienlager Schneckenmühle, nahe der Sächsischen Schweiz, so wie schon einige Jahre zuvor. Aber es ist 1989 und irgendwas liegt in der Luft, irgendwas, was nicht greifbar ist und so findet der Alltag doch weiterhin so statt wie man ihn kennt. Man nimmt als Leser am Ferienlagerleben teil, an den Ausflügen und Wanderungen, auf die keiner so recht Lust hat, Bastelaktionen und anderen Aktivitiäten, wie Nachtwanderungen und Feriendiskos. Nebenbei erfährt man viele Dinge über die DDR und seien es nur Produktnamen von lang vergessenen Putzmitteln, irgendwie wird die Erinnerungsmaschine in Gang gesetzt. Der Rest plätschert so dahin, ich hab mich gefragt, ob es ein Manko des Buches ist, aber vielleicht ist es auch gerade eine Kunst, diese Ferienlagerstimmung derart einzufangen. Man schwimmt als Leser so mit. Im letzten Drittel des Buches kommt die Geschichte, die so richtig keinen roten Faden haben will, etwas in Fahrt, ohne zu viel verraten zu wollen, das war der Punkt, an dem es mich dann gepackt hat. Aber um ehrlich zu sein, finde ich das etwas zu spät, um sagen zu können, dass mich ein Buch mitgerissen hat. Zudem hatte ich ein wenig Probleme mit dem Sprachstil des Buches, man liest sich zwar nach und nach hinein, aber irgendwie fand ich es recht abgehackt und dadurch auch unzusammenhängend. Mein abschließendes Urteil: "Ganz nett", aber auch nicht mehr.

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  • Holprig, aber interessant

    Schneckenmühle
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    Jens‘ Familie ist christlich, sie hat Verwandtschaftsbeziehungen in den Westen und er wächst daher nicht ganz unkritisch auf, schnappt immer wieder mal etwas bei den Erwachsenen auf. Seine Fahrt ins Ferienlager „Schneckenmühle“ beschreibt den Ferienalltag vieler Kinder in der DDR. Die Anzeichen des politischen Umbruchs werden zwar gezeigt, kommen aber in der Lebensrealität der Kinder nicht an. Es spricht auch kaum jemand darüber und wenn, weiß man auch nicht, was man davon halten soll. Daher verwundert es auch kaum, dass das Thema Republikflucht immer ein Randthema bleibt. Angesprochen, sofort wieder von Alltag abgelenkt und hier und da wieder aufblitzend. Auf mich machte das einen sehr realistischen Eindruck, anders habe ich es auch nicht erlebt. Das Buch liest sich wie eine lose Aneinanderreihung von Erlebnissen und Erinnerungen, durchsetzt von zeittypischen Redensarten und Songs, Namen von DDR-Produkten. Besonders zu Beginn wird Vieles episodenhaft angerissen und sofort wieder fallengelassen. Ein roter Handlungsfaden ist kaum zu erkennen. Mein erster Gedanke war: „Der  Autor hat sich mit seinen Kumpels zusammengesetzt und ein Brainstorming gemacht, was alles in so ein DDR-Buch rein muss. Danach wurde die Liste einfach abgearbeitet.“ Der Eindruck hält sich leider durchgehend, erst zum Ende hin nimmt die Handlung an Zusammenhang und Tempo zu. Der Erzählstil ist sprunghaft, die Sätze kurz, manchmal wie abgebrochen, genauso wenig zu Ende gebracht wie die absatzweisen Einblicke in den Alltag. Trotzdem ist das Buch leicht zu lesen und die Aneinanderreihung hat auch den Effekt, dass man doch noch schnell den nächsten Absatz lesen möchte, um zu sehen, welche Erinnerung dieser wohl bereithält. „Schneckenmühle“ ist für mich ein Roman, der meine eigenen Erinnerungen wieder wachgerufen hat. Vieles aus dem Ferienlageralltag habe ich genau so erlebt und in Gedanken befand ich mich nicht in „Schneckenmühle“, sondern auf der „Rauschenburg“, meinem Ferienlager, in das ich noch bis 1990 sehr gern gefahren bin. Witzig fand ich, dass Jens genau wie ich ein Sprüchebuch hatte. In meinem fanden sich auch die Liedtexte zu typischen Ferienlagerliedern wieder, die auch die Mädchen in „Schneckenmühle“ sangen. Als kleine Zeitreise hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich werde es noch einmal lesen, um meine eigenen Anmerkungen dran zuschreiben. Als Roman, sowohl von der Geschichte her als auch vom Erzählstil gefällt mir das Buch allerdings sehr wenig. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Rezension zu "Schneckenmühle" von Jochen Schmidt

    Schneckenmühle
    Kanjuga

    Kanjuga

    Inhalt Sommer 1989 in der DDR. Der 14jährige Jens ist zum letzten mal auf dem Weg ins Ferienlager Schneckenmühle und außer der Frage, ob er dieses Jahr wohl tanzen wird, gehen ihm noch hunderte andere Sachen durch den Kopf. Da ist Peggy, das Mädchen aus Sachsen, das die Außenseiterin ist, der Gruppenleiter Jörg, der plötzlich einfach verschwunden ist oder die eklige Warze an seiner Hand, die er versucht mit Pflastern abzukleben. Eigene Meinung Am Anfang fand ich die sprunghaften Gedanken von Jens etwas nervig. Manchmal dachte ich eine Zeile verrutscht zu sein oder irgendwas wichtiges überlesen zu haben. Auch wenn es gut zu den typischen Gedankengängen eines Jugendlichen passt, tat ich mir schwer damit. Was ihn aber authentischer macht, ist diese Sprunghaftigkeit bei den Interessen. Mal will er Karate können, dann Mathematiker werden, im nächsten Moment lieber Elektriker usw. Insgesamt fand ich Jens als Charakter sehr einnehmend. Seine kurzen Einwände brachten mich ständig zum schmunzeln (S.35: Die meißten Gesellschaftsspiele sind ja nur von 9-99 danach darf man garnicht mehr spielen).. Er schwankt zwischen dieser kindlichen Naivität und dem Wunsch dazuzugehören und erwachsen werden zu wollen. Allerdings kommt mir Jens an manchen Stellen noch ZU kindisch/naiv vor für seine 14 Jahre. Auch erkennt man keinen roten Faden innerhalb des Buches, aber es steht viel zwischen den Zeilen was einiges wieder wettmacht. z.B. merkt man, dass die Jugendlichen sehr zum praktischen Denken erzogen wurden. Aussagen oder Beobachtungen von Jens, die für ihn völlig logisch oder selbstverständlich sind, wirken auf den Leser als pointierter Witz und verlocken zum schmunzeln. Das Verschwinden von Peggy wird lediglich im letzten Drittel des Buches thematisiert und dann auch anders als erwartet. Trotz allem gefiel mir der letzte Teil noch am besten. Jens Gedanken sind nicht mehr so extrem sprunghaft und es zieht sich tatsächlich ein roter Faden durch die Geschichte. Es wirkt viel lebendiger und während mir der Anfang eher vorkam wie eine Reihe Tagebucheinträge, erlebt man hier eine echte Geschichte bei der ich mich wie "mittendrin statt nur dabei" gefühlt habe. Schade das sich dieser Stil nicht durch ganze Buch gezogen hat. Das Ende hingegen fand ich sehr verwirrend und enttäuschend. Ich habe es nicht so recht verstanden, wobei eine Aussage von Jens hier sehr treffend ist: "Es fühlt sich seltsam an, [...]. Daß man immer nur das erlebt, was man selbst erlebt, aber daß überall sonst auch etwas stattfindet." Man weiß einfach nicht was vorgefallen ist, da man sich ja in Schneckenmühle befand ;o) Fazit Puh ich finde eine Bewertung hier sehr schwer, deshalb werde ich es -anders als gewohnt- aufdröseln müssen: Schreibstil: 2 Punkte Inhalt: 3 Punkte Witz/Autentizität: 5 Punkte Story: 3 Punkte --> bleiben 3 Sterne Ich kann weder von dem Buch abraten, noch eine klare Empfehlung aussprechen. Man muss es gelesen haben um zu wissen, ob man es mag.

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    aba

    aba

    29. March 2013 um 19:23
  • Rezension zu "Schneckenmühle" von Jochen Schmidt

    Schneckenmühle
    crazychrissy

    crazychrissy

    Es ist der Sommer 1989 in der DDR, als Jens das letzte mal ins Ferienlager Schneckenmühle fahren darf. Es ist ein sehr unruhiges Jahr , was auch Jens nicht entgeht .Er macht sich sehr viele Gedanken über die politische Situation in der DDR. Diesmal ist auch alles anders im Camp, er ist 14 Jahre und gehört zu den großen im Lager. Es wird Skat gespielt , Tischtennis und Tanzabende wo Jens nicht tanzen mag,gibt es auch. Jens ist jetzt in dem Alter wo Mädchen interessanter werden und man ihn heimlich in der Umkleidekabine nachspioniert oder sich Gedanken macht wie sie wohl unter ihrem t-shirt aussehen. Das Mädchen Peggy fällt ihn schon sehr früh auf , wobei er sich nix anmerken läßt. Er empfindet auch Mitleid da Peggy sehr gerne von den anderen Mädels gemobbt wird. Nach einem Ausflug landet Jens dann im Krankenzimmer , wo ihn Peggy heimlich besucht. Peggy wird allerdings vermisst gemeldet , da sie sich versteckt hält vor den anderen. Durch eine Kurzschlußreaktion entscheiden sich beide das Camp nachts heimlich zuverlssen und auf ihr ganz persöhnlichen Abendteuer zu begeben. Meine Meinung zum Buch, ich fand es interessant und zwischendurch musste ich auch leicht schmunzeln. Da ich in dem Jahr gerade erst 4 Jahre alt war, gab es viele neue Informationen über das Leben und die Politik in der DDR. Was mich aber sehr gestört hat, waren diese sprunghaften Kapitel. Bei einigen bin echt durcheinander gekommen. Und ich hätte gern mehr über Peggy erfahren, ich fand es zu wenig über diese junge starke Mädchen zu wissen. Sie hat in ihren kurzen Auftritten viel Stärke beweisen müssen , gegenüber den Sticheleien ihren Kammeraden. Das ende war für mich auch sehr verwirrend. Ansonsten ein interessantes Buch was ein kleinen Blick in das Leben der DDR zeigt. ICH BITTE UM EURER VERSTÄNDNIS , DAS WAR MEIN ERSTER VERSUCH AN EINER RICHTIGEN REZENSION :-D

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