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Daniliesing

vor 5 Jahren

Bewerbung

Im C.H.Beck Verlag erscheint am 11. Februar der neue großartige Roman des deutschen Autors Jochen Schmidt. Hinter dem spannenden Titel "Schneckenmühle" verbirgt sich ein ebenso interessantes Buch! Ihr habt jetzt die Möglichkeit diesen wunderbaren und komischen Roman übers Aufwachsen in der DDR gemeinsam in einer Leserunde zu entdecken!

Mehr zum Inhalt:
Jens ist 14 geworden und darf zum letzten Mal ins sächsische Ferienlager Schneckenmühle fahren, dort kann man Skat spielen, Fußball und Tischtennis, muss allerdings auch auf Wanderungen gehen, in den Zoo oder nach Dresden fahren, und vor allem sind da die endlosen Nächte mit Quatsch und Gesprächen über Mädchen. Nur Tanzen in der abendlichen Disko, das kommt nicht infrage, zum Tanzen ist Jens zu schüchtern. Nach einem Ausflug wird Jens krank und kommt auf die Krankenstation. Da taucht Peggy bei ihm auf, die von der Gruppe gehänselt wird, und bittet ihn, ihr Essen zu bringen, sie würde sich von nun an verstecken. Aber dann wird sie im Lager vermisst und die Polizei wird eingeschaltet. Die Sache spitzt sich zu, auch zwischen Jens und Peggy.
Es ist der Sommer 1989 in der DDR – und nicht nur den Jugendlichen stehen große Veränderungen bevor.


--> Leseprobe zum Buch

Ab sofort könnt ihr euch als Testleser für "Schneckenmühle" bewerben und mit etwas Glück eins von 25 Exemplaren dieses mit viel Freude zum Detail und Wärme erzählten Buches für die Leserunde gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass ihr euch im Gewinnfall zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten hier beteiligt und abschließend eine Rezension schreibt.

Beantwortet für die Chance auf eines der Bücher ganz einfach die folgende Frage bis spätestens 13. Februar 2013:

Erzählt uns etwas aus eurer Jugend - wie und wo habt ihr früher eure Sommer verbracht? Welche Erinnerungen sind euch besonders im Gedächtnis geblieben?

Autor: Jochen Schmidt
Buch: Schneckenmühle

Daniliesing

vor 5 Jahren

Bewerbung

Ab sofort könnt ihr euch bewerben!

aba

vor 5 Jahren

Bewerbung
@Daniliesing

Oh Dani… so eine verführerische Leserunde…
Eins meiner Lieblingsthemen überhaupt! Die DDR, aber genau in diesem Kontext: Das „normale“ Leben.
Ich habe dank LovelyBooks an mehreren Leserunden mit dem Thema DDR teilgenommen und die waren alle sehr schön, vor allem, weil manche Teilnehmer die DDR erlebt haben, und sie darüber berichtet haben, was ganz wertvoll in so einer Leserunde ist, wenn man bedenkt, dass die DDR nicht mehr existiert.

Aber zu der Frage!
Der Held dieser Geschichte geht ins Ferienlager. Ich war auch mal im Ferienlager. Das war einer der schlimmsten Sommer in meinen Leben! Ich habe meine Mama sooooo vermisst. Ich fand das alles gar nicht schön. Das Schlimmste war, dass ich den Eindruck hatte, alle anderen hatten Spaß, nur ich nicht… Abends habe ich ganz leise in meinem Bettchen geweint und morgens war ich so müde, weil ich so wenig geschlafen hatte, dass ich denke, falls es eine Möglichkeit gab, dass es mir gut ging, wurde durch die Müdigkeit zunichte gemacht.
Als wir im Taxi saßen, nachdem meine Mama mich von Bus abgeholt hat (ich war so glücklich, meine Mama nach so einer Ewigkeit wieder zu sehen!), habe ich sie versprechen lassen, mir nie wieder so was anzutun! Sie hat ihr Versprechen gehalten!

Auf dieses Buch würde ich mich, anders als auf ein Ferienlager, sehr freuen!

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Verena-Julia

vor 4 Jahren

Teil 1: Anfang - Seite 70

darkstar9 schreibt:
ich glaube schon, dass es für Leute, die ihre Jugend nicht in der DDR verbracht haben, das Buch auf sie etwas befremdlich wirkt. Es ist teilweise wirklich etwas für "Insider".

Ich fand das gar nicht so schlimm...vieles versteht man durch den Kontext und den Rest habe ich ergooglet oder aber Freunde gefragt, die in der DDR geboren sind und dort gelebt haben. Die konnten mir dann auch oft noch Anekdoten dazu erzählen, das war sehr lustig.

Verena-Julia

vor 4 Jahren

Teil 3: Seite 141 - Ende

Habe das Buch nun im Urlaub endlich beendet und es wurde zum Ende hin immer besser, dennoch bin ich verwirrt und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht so die Ahnung hatte, was damals politisch in der DDR los war...war da aber auch noch sehr klein. 100%-ig hat mich das Buch nicht überzeugt, an den Schreibstil gewöhnt man sich zwar mit dem Lesen, aber mir ist es immer noch zu hektisch. Oft ist es schwer zu unterscheiden, ob er gerade seine Phantasie, die Wirklichkeit oder Erinnerungen aus der Vergangenheit beschreibt.
Der dritte Teil war auf jeden Fall der beste Teil, denn endlich gab es mal etwas mehr Handlung, wobei die Flucht von Peggy und Jens in ihrem Ablauf in meinen Augen etwas unrealistisch ist.

Verena-Julia

vor 4 Jahren

Rezensionen

Danke, dass ich mitlesen durfte. Meine Rezension ist nun auch endlich fertig. :)

http://www.lovelybooks.de/autor/Jochen-Schmidt/Schneckenm%C3%BChle-1020050710-w/rezension/1037029615/1037033011/

michelauslönneberga

vor 4 Jahren

Teil 2: Seite 70 - 141
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Ich hänge schrecklich hinter her. Sorry.
Leider muss ich aber auch feststellen, dass mir das Buch immernoch nicht so recht gefällt. Im mittleren Part des zweiten Teils hatte ich kurz das Gefühl, dass die Erzählung etwas stringenter wurde. Das hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Auch die 'jugendlichen Gedanken' zum Gruppenleiter, der im Westen gelandet ist. Das war schön.
Das Loch mit der Zahnpasta hat mich irgendwie an Eis am Stil erinnert und war sehr amüsant. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die vielen aneinander gereihten Gedanken kaum in meinem Gedächtnis bleiben. Das ist auch mein Problem bisher. Ich kann die Handlung nicht so recht wieder geben. Nur einzelne Episoden, die mir in Erinnerung geblieben sind.

Verena-Julia

vor 4 Jahren

Teil 2: Seite 70 - 141
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@michelauslönneberga

So ging es mir aber auch...habe auch zeitweise Abschnitte zweimal gelesen, weil ich mich nicht so richtig konzentrieren konnte.

michelauslönneberga

vor 4 Jahren

Teil 2: Seite 70 - 141
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@Verena-Julia

Dann bin ich ja beruhigt. Mein Problem ist, dass er immer wieder so extrem abschweift in Themen und Gedanken, die - das ist zumindest meine Meinung - die Geschichte nicht voranbringen.

michelauslönneberga

vor 4 Jahren

Teil 3: Seite 141 - Ende
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Das Buch ist beendet und ich bin leider nicht so ganz zufrieden.
Die Geschichte am Schluss mit Peggy fand ich süß und auch sehr einfühlsam erzählt: Er merkt nichts und sie traut sich nicht - wirklich gut.
Allerdings kam mir der Schluss etwas zu schnell. Die Rückblende, die nicht wirklich erlebt wurde, weil die Familie in den Westen geflohen ist, hat mir einfach nicht so recht gefallen.
Einzelne Episoden werden mir von diesem Buch in Erinnerung bleiben, aber das ist mir zu wenig. Ich muss gestehen, dass ich mir mehr von dem Buch erwartet hatte.
Die Rezi kommt in den nächsten Tagen

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