Jochen Schweizer Jochen Schweizer, Der perfekte Augenblick

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Inhaltsangabe zu „Jochen Schweizer, Der perfekte Augenblick“ von Jochen Schweizer

Wie schaffe ich es, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen? Wenn es einen Autor in Deutschland gibt, der Grenzerfahrungen positiv mit Leben erfüllt, ist es Jochen Schweizer. Der Unternehmer und prominente Investor des VOX-Formats "Die Höhle der Löwen" war Stuntman, brach Weltrekorde als Bungeejumper und macht mit seinem Unternehmen Umsätze in Millionenhöhe. Ob beim Fallschirmspringen, Fassadenklettern oder meditativen Yoga: Schweizer weiß aus Erfahrung, wie wichtig es ist, in jedem Moment achtsam zu sein. Jeder Augenblick verlangt nach Entscheidungen, manche davon verändern das ganze Leben. Wie schöpft man Kraft aus dem Moment, motiviert sich bei Schwierigkeiten - und gewinnt dadurch Selbstvertrauen und Stärke? Der perfekte Augenblick ist Jochen Schweizers persönlicher Einblick in ein Leben voller Herausforderungen - und die Chancen, die es bietet. Ein lebenskluger Ratgeber für erfolgreiches Selbstmanagement, mit Tipps aus der Praxis: so achtsam wie anpackend!

Einige Eigenwerbung, interessante Einblicke in das Denken & Handeln eines Ausnahme-Unternehmers sowie Motivation für die Leserschaft

— FabAusten
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  • Der perfekte Augenblick

    Jochen Schweizer, Der perfekte Augenblick
    FabAusten

    FabAusten

    21. January 2017 um 15:41

    Jochen Schweizer beschwört in seinem recht schmalen Buch genau das, was der Titel verspricht. Er erläutert, was er unter einem perfekten Moment versteht, welche er selbst erleben durfte und wie man sie heraufbeschwören kann. Denn obwohl sie sich häufig spontan einstellen, kann man ihnen doch durchaus den Weg bereiten. Jochen Schweizer folgt der Überzeugung, dass Erlebnisse mehr Glück schenken als schlichte Güter, die man kauft und deren Glückswirkung sich rasch abnutzt. Außerdem berichtet der ehemalige Stuntman und Selfmade-Millionär von glücklichen und niederschmetternden Ereignissen in seinem Leben. Auch von Höhen und Tiefen, die er mit seinem Unternehmen durchschreiten musste. Wie er mit alldem umgegangen ist, was er daraus gelernt hat und wie sie ihn zu dem Mann gemacht haben, der er heute ist. Er zeigt den Lesern auf, wie auch sie aus seinen Erfahrungen lernen und ihre Ziele angehen können. Der Stil stimmt einen Plauderton an. Dass Schweizer Motivationsvorträge hält, schimmert jedoch nur ansatzweise durch. Nichtsdestotrotz schafft er es durchaus, dem Leser etwas mit auf den Weg zu geben. Das Gefühl zu vermitteln, dass man mehr schaffen kann, als man vielleicht selbst glaubt. Es entsteht ein sehr positiver Eindruck von Jochen Schweizer, der an seine Botschaft glaubt und sie den Lesern ans Herz legen möchte. Andererseits wirkt das Buch, als sei es auch geschrieben worden, um etwas von dem Erfolg der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ abzuschöpfen und gleichzeitig Werbung für Schweizers Produkt der Erlebnisgutscheine zu machen. Beides fällt nicht sonderlich subtil aus und stört den Gesamteindruck. Außerdem gibt es zwar wenige Bilder, dafür aber einige Doppelseiten, die lediglich eine Überschrift und ein Zitat enthalten und dadurch ein wenig wie Platzfüller wirken. Nichtsdestotrotz sind die Einblicke in Schweizers Leben und Arbeit sehr interessant und die grundlegende Botschaft wegweisend.

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  • "Wenn schon einen Plan verfolgen, dann wenigstens meinen eigenen."

    Jochen Schweizer, Der perfekte Augenblick
    R_Manthey

    R_Manthey

    06. November 2015 um 08:42

    Motivationsbücher unterscheiden sich durch ihre Autoren. Vielleicht kann man sie in drei Kategorien unterteilen. Die erste besitzt eine innere Komik, die sich merkwürdigerweise den motivationshungrigen Lesern selten erschließt. Bücher dieser Kategorie werden von Autoren verfasst, die sich zunächst einmal einschmeicheln und erzählen, wie sie vom Schicksal bestraft völlig am Boden lagen und einen Ausweg suchten. Zufälligerweise lief ihnen dann ein Motivationsbuch über den Weg, das ihnen erzählte, wie man sich aus einer solchen Situation befreien kann. Diese Autoren erfüllten sich dann nicht etwa ihre Träume - sie schrieben vielmehr ebenso Motivationsbücher und gaben Seminare, um andere zu motivieren, obwohl sie selbst bisher nichts zustande gebracht hatten, außer andere zu motivieren. Der Papst dieser Richtung ist ohne Zweifel Anthony Robbins. Die zweite Kategorie solcher Bücher verfassen in der Regel Psychologen, die sich vor allem an Frauen richten, oder Leute, die einen besonderen Draht zur Psyche anderer Menschen besitzen. In einer dritten Kategorie treten Menschen als Autoren auf, die es in der rauhen Wirklichkeit zu etwas gebracht haben. Dazu zählt Jochen Schweizers Buch. Natürlich besitzt es ebenso eine versteckte Komik. Schweizer selbst wird wohl nie ein solches Buch gelesen haben. Er verdankt seinen Erfolgt seiner inneren Energie, seiner Widerstandsfähigkeit und einem sehr starken Willen. Weil er über solche Fähigkeiten verfügt, kommt seine Motivation aus ihm selbst. Er will sich beweisen, dass er etwas kann. Dafür braucht er kein Publikum, das ihn beklatscht. Er sucht diese "Kompetenzerlebnisse", wie er sie nennt, ausschließlich für sich allein. Im Buch gibt es dafür wenigstens zwei Beispiele, die vor allem deshalb interessant sind, weil sie zeigen, dass ein Buch niemals wirklich vermitteln kann, wie man so wird wie er ist. Ein Buch kann bestenfalls dazu beitragen, dass man seine eigenen Möglichkeiten besser auszuschöpfen versucht, wobei man die eigenen Grenzen zu akzeptieren lernen sollte. Manches, was Schweizer in seinem Leben angestellt hat, kann man durchaus als grenzwertig ansehen. So litt er als junger Mann unter Höhenangst. Offenbar konnte er das nicht akzeptieren, kletterte nachts auf einen Baukran und dessen Ausleger, um dort herumzuturnen. Ob jedem, der unter solchen Ängsten leidet, diese Art Kompetenzerlebnis zu empfehlen ist, mag man schon deshalb bezweifeln, weil sie möglicherweise die letzten ihrer Art gewesen sein können. "Wer etwas riskiert, kann verlieren. Wer aber nichts riskiert, verliert garantiert." Das sind so Kalendersprüche, die sich leicht dahin sagen, weil sie allgemein genug sind, um garantiert zu stimmen. Aber welches Risiko tatsächlich angemessen ist, sagt diese Aussage nicht. Man soll auf sein Bauchgefühl hören, schreibt Schweizer. Dann aber wird es knifflig. Was, wenn das Bauchgefühl sagt, dass man besser kein Risiko eingehen sollte? Wahre Motivation kommt immer von innen. Vielleicht braucht es einen Anstoß, weil man seine Träume im täglichen Einerlei vergessen oder verdrängt hat. Aber wenn es keinen inneren Drang nach etwas gibt, dann helfen auch keine Motivationsbücher. Die Halbwertszeit ihrer Wirkung ist gewöhnlich geringer als die von Vorhaben fürs neue Jahr. Warum lohnt sich das Lesen dieses Buches aber dennoch? Weil Schweizer ein faszinierender Mensch ist, weil er gut schreibt und vielleicht auch, weil mancher Leser vielleicht bemerkt, dass Schweizers Wesen dem eigenen so fremd nicht ist. Weil Schweizer immer wieder aufgestanden ist, wenn ihn das Leben in die Knie zwang. Man muss ihn nicht gleich als Vorbild wählen, aber er hat Qualitäten, von denen man sich etwas abschauen kann. Und gelegentlich empfindet man auch eine gewisse Genugtuung, wenn man liest, dass er Dinge genau so sieht wie man selbst oder Sachen erlebt hat, die man so ähnlich auch schon erfahren konnte. Ich habe zum Beispiel lachen müssen, als er von seiner Art Yoga zu treiben berichtete und dabei nicht ohne Ironie über einige gruppendynamische Versuche erzählte. Natürlich macht Schweizer mit diesem Buch auch für seine Firma Werbung. Wer etwas anderes erwartet, muss sich wohl eine gewisse Naivität nachsagen lassen. Schweizer ist seine Firma. Und das ist auch gut so. Es gibt ihn tatsächlich, den perfekten Augenblick. Doch dazu muss man nicht unbedingt durch die Gegend segeln oder sich aus großer Höhe hinabstürzen. Wer das dennoch braucht, muss es tun, und Jochen Schweizer wird ein solches Erlebnis schon ausrichten. Entscheidend ist aber etwas ganz anders: Den perfekten Augenblick erlebt man nur, wenn man ganz bei sich ist, wenn man macht, was aus dem eigenen tiefsten Inneren kommt. Das kann man in erster Linie aus diesem Buch lernen.

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