Jochen Till Bekenntnisse eines Serienjunkies

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Inhaltsangabe zu „Bekenntnisse eines Serienjunkies“ von Jochen Till

Von Breaking Bad bis zu den Simpsons, von Seinfeld bis The Walking Dead: Jochen Till guckt sie alle und kann nach über 10.000 Stunden Seriengenuss zu Recht als Aficionado von TV-Serien bezeichnet werden. In diesem Buch stellt er 25 seiner Favoriten vor, die ihn zum Serienjunkie gemacht haben. Er nimmt den Leser mit auf einen amüsanten Streifzug durch Comedy, Drama, Mystery, Horror, Science Fiction und viele andere Genres.

Sehr amüsant und gut um auch mal einen Blick auf Serien zu werfen, die man noch nicht kannte.

— Hideyou
Hideyou

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  • Leserunde zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Jochen_Till

    Jochen_Till

    „Die längsten, außergewöhnlichsten und faszinierendsten Geschichten erzählen mir TV-Serien. Deshalb liebe ich sie so sehr, dass ich sogar ein Buch darüber schreibe.“ Liebe Lovelybooks-Freunde, hiermit möchte ich euch ganz herzlich zu meiner allerersten Leserunde einladen, in der sich alles um mein neues Buch "Bekenntnisse eines Serienjunkies" drehen wird. Jawohl, ich bekenne: Ich bin süchtig nach TV-Serien. Und ich hoffe, dass ich damit nicht allein stehe. Dieses Buch ist für all jene, die ebenfalls der Seriensucht verfallen und eventuell auf der Suche nach neuem Stoff sind. Oder für jene, die einfach Spaß daran haben, etwas über ein Leben als Serienjunkie zu erfahren. Gibt es ein Leben nach dem Staffelende? Was macht man mit einer Partnerin, die auf Daily Soaps steht? Wieso ist Echtzeit nie so spannend wie bei 24 ? Diese und viele andere lebenswichtige Fragen beantwortet dieses Buch auf unterhaltsame und extrem subjektive Art und Weise. Hier mal der Klappentext: "Von Breaking Bad bis zu den Simpsons, von Seinfeld bis The Walking Dead: Jochen Till guckt sie alle und kann nach über 10.000 Stunden Seriengenuss zu Recht als Aficionado von TV-Serien bezeichnet werden. In diesem Buch stellt er seine 25 Favoriten vor, die ihn zum Serienjunkie gemacht haben. Er nimmt den Leser mit auf einen amüsanten Streifzug durch Comedy, Drama, Mystery, Horror, Science Fiction und viele andere Genres.  Altbekanntes und Geheimtipps: Ein Muss für alle Serienfans!" Wichtig wäre mir noch zu sagen, dass mein Buch kein Serienlexikon ist und auch nie eines sein wollte. Hier geht es nicht um akribisch recherchierte Fakten oder streng geheimes Insiderwissen, sondern einzig und allein um den Spaß an der Seriensucht.  Für die Leserunde stellt dotbooks 20 Leseexemplare zur Verfügung. Wenn ihr dabei sein wollt, beantwortet bitte bis zum 10. Dezember folgende Frage: Wie viele Serien schaut ihr pro Woche?  Offene Fragen meinserseits gibt es viele: Bei welchen Serien stimmt ihr mir zu? Welche Serien fehlen in meinem Buch? Welche meiner Lieblingsserien geht gar nicht an euch und warum nicht? Habe ich euch auf die eine oder andere Serie neugierig gemacht? Wie gefallen euch die Illustrationen zu den Serien? Ich denke, die Themen sind ebenso vielfältig wie die Serienlandschaft und ich freue mich darauf, mit euch darüber zu diskutieren! Jochen Till Wer mehr über mein Werk und mich erfahren möchte, findet hier einige Infos: www.jochentill.de www.facebook.com/JochenTillAutor Und hier gibt's die Facebook-Seite zum Buch: www.facebook.com/JTSerienjunkies

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  • Für große und kleine Nerds

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    21. August 2013 um 10:40

    Der Autor nimmt einen in diesem Buch mit auf eine Reise durch die verschiedensten TV-Serien wie True Blood, die Simpsons, The Big Bang Theory, Dexter und viele weitere die hier teilweise noch unbekannt sind. Darunter befinden sich auch einige US-Serien, die ich bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kannte (und ich muss sagen, ich schaue schon einige Serien und die die mir nicht antue, die kenne ich zumindest vom hören). Mit viel Witz und persönlichen Anekdoten stellt uns Jochen Till, der sich selbst als Serienjunkie bezeichnet, seine Lieblingsserien und Episoden vor. Mein Fazit. Der Autor legt einen lockeren und witzigen Schreibstil an den Tag der einen sofort in den Bann nimmt. Ich habe dieses Buch so nebenbei zu meiner eigentlichen Lektüre gelesen und war jetzt letzten Endes mit diesem hier zuerst fertig (gut, es hatte auch weniger Seiten). Jedes einzelne Kapitel kümmert sich um eine Serie, wobei meistens die amerikanischen Originale behandelt werden, was ich toll finde, da ich auch lieber die englische Fassung schaue. Auch werden einige persönliche Anekdoten und Erlebnisse erzählt die ich teilweise sehr gut nachvollziehen konnte, da der Autor zu dieser Zeit in meinem Nachbarort gelebt hat. (Und das habe ich erst beim lesen herausgefunden, war also nicht der ausschlaggebende Punkt, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe.) Abgerundet wird dieses kleine Büchlein mit einigen Hintergrundinformationen zu Regisseuren und Schauspielern was das Ganze noch interessanter macht. Definitiv ein Buch für große und kleine Seriennerds und solche, die es noch werden wollen!

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  • Ich liebe Serien

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    janaka

    janaka

    29. March 2013 um 09:48

    Mit "Bekenntnisse eines Serienjunkies" nimmt uns der Autor Jochen Till auf eine wunderbare Reise durch die verschiedensten Serien. Er hat einen lockeren und fesselnden Schreibstil, der mich oft zum Schmunzeln bringt. Man spürt bei jedem Wort, wie sehr der Autor diese Serien liebt. Dem Leser werden nicht nur die Inhalte der Serie beschrieben, sondern sie erfahren auch einige Anekdoten aus seinem Leben, die in Verbindung dazu stehen. Die Zitate vervollständigen das Buch und mir gefällt es, die Serien auch mal aus anderer Sicht zu sehen. Auch gefallen mir die Illustrationen sehr gut, der Zeichner hat die mir bekannten Serien gut eingefangen und dargestellt. Sie passen gut in dieses Buch hinein. Zwei Serien aus diesem Buch schaue ich auch sehr gerne, " The Big Bang Theory" und "Dexter", andere Lieblingsserien fehlen, werde wohl aber auch nicht ins zweite Buch schaffen. ;-) Da sind die Geschmäcker vom Autor und mir doch zu unterschiedlich. Dann habe ich aber auch ein/zwei Serien entdeckt, die mich interessieren könnten. Was zur Folge hatte, dass ich noch mehr Fernseh schaue und mein Wunschliste der DVDs angestiegen ist. Ich kann jedem, der Serien liebt, dieses Buch nur wärmstens empfehlen. 

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Estel90

    Estel90

    14. March 2013 um 18:41

    Ich bin Studentin. Fach: "Irgendwas mit Medien". Was man damit genau anfangen kann, weiß eigentlich niemand so genau. Wenn man mich aber fragt, was wir Studenten den lieben langen Tag tun, dann klingt das ungefähr so wie bei Jochen Till in "Bekenntnisse eines Serienjunkies": Jochen Till nimmt den Leser mit auf eine Reise in den Dschungel der TV-Serien: Von Dexter zu 24, vorbei an Mad Men und Breaking Bad hin zu den Simpsons und wieder zurück zu Seinfeld - inklusive diverser Zwischenstopps bei anderen bekannten und unbekannten Serien. Mit viel Humor erzählt Jochen Till in jedem Kapitel, weshalb gerade diese Serie zu seinen Favoriten zählt, was das Besondere ausmacht und wieso man vielleicht doch mal einschalten sollte. Als bekennender Serienjunkie war ich sehr neugierig, welche meiner Favoriten in der Auswahl eines Junkie-Kollegen vertreten sein würden - und welche Serien mir quasi empfohlen werden würden. Hierbei findet sich auch der größte Nachteil des Buches: Ich habe viel zu viele Anregungen für viel zu wenig Freizeit neben dem Studium bekommen ;-) Und selbst wenn eine Serie doch mal nicht mein Interesse wecken konnte, war das jeweilige Kapitel dennoch sehr kurzweilig zu lesen. Am Buch besonders gefallen haben mir die flapsige Schreibweise - die mir so manchen Blick in der Bahn aufgrund meiner Lachanfälle eingebracht hat - und die schönen Illustrationen zu jeder einzelnen Serie. Ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband und kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für TV-Serien interessiert.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Liv

    Liv

    Als eingefleischter Serienjunkie stolpert man seit neuestem über dieses Buch. Vor allem, wenn man zusätzlich auch noch süchtig nach Rezensions-Blogs, Goodreads und Lovelybooks ist. Mir wurde das Buch von Jochen Till zusätzlich auch noch von einer lieben Freundin empfohlen und schließlich geschenkt. In der ersten Staffel eines kleinen, unterhaltenden Serien-Ratgebers (kann man es so nennen?), werden die Leser durch unterschiedliche Serien geführt. Dabei greift der Autor auf viel Witz und Charme zurück. Ich muss sagen, dass ich mich trotz meines großen Interesses am Thema mit dem Lesen schwer getan habe. Ja, es liest sich amüsant und von der Leber weg, aber ab und zu - und das ist jetzt nur meine eigene Meinung - empfand ich es als zu überspitzt. Meinung ist gut und schön, davon gibt es in diesem Buch eine Menge, doch das, was als Selbstironie gelten soll, hat mich beim Lesen eher abgeschreckt. Es wirkte auf mich einfach sehr selbstgerecht und unnötig bissig. Ganz nach dem Motto: damit meine eigene Meinung mehr zählt, muss ich auf denen anderer herumtrampeln. Mich hat das selbst bei den Dingen gestört, die ich persönlich auch nicht mag - wie eben Daily Soaps - weil es einfach unnötig war. Auf einige Kommentare hätte ich demnach persönlich verzichten könnten. ("Ich schreibe sogar ein komplettes Buch über Serien, quasi die Bibel einer ganzen Randgruppe." - Was für ein hochtrabender, unnötig narzisstischer Vergleich. Ja, ich weiß, der Autor meint es vollkommen selbstironisch, wahrscheinlich fehlt mir da wohl einfach der Humor.) Etwas, das mich außerdem hat annehmen lassen, dass der Autor wohl noch nie in einer echten Schreibblockade gewesen ist, war sein Kommentar über das Phänomen eben jenes Dinges, das "Schreibtief" genannt wird. Eine gewisse Prokrastinations-Freude und Trägheit dürfte jeder Schreiberling kennen. Eine Schreibblockade ist etwas ganz anderes. Von diesen Kleinigkeiten abgesehen hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Die vorgestellten Serien kenne ich selbst bereits oder sie stehen auf meiner (endlos langen) muss-ich-sehen-bevor-ich-es-nicht-mehr-kann Liste. Ja, die Idee hat mir gefallen, auch wenn es sich ein wenig wie ein Blog liest und eine sehr besondere Zielgruppe anspricht - aber genau das mag ich. Sowas liest man doch nicht alle Tage! Ein bisschen weniger Spott und Meinung hätte dem Buch meiner Meinung nach zwar nicht geschadet, aber letzten Endes ist das Ansichtssache. Einen Bonuspunkt vergebe ich aber noch dafür, dass - entgegen meiner Befürchtung - der Autor nicht gespoilert hat! Das darf gern auf dem Cover stehen, dann hätte ich nicht so lang gezögert, es zu lesen. (Auch da hat der Autor Recht: Spoiler gehen einfach gar nicht!) Da mich das Buch zwar persönlich nicht zu 100 % überzeugen konnte ich dies jedoch auch auf meine persönlichen Abneigungen schiebe, erhält das Buch von mir 4 von 5 Sterne. Damit ist es eine gute Leseempfehlung und ein wunderbares Geschenk! (Mein Bruder - Serienjunkietum liegt bei uns in der Familie - wird sich freuen.)

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Sineous

    Sineous

    26. January 2013 um 22:50

    "Die längsten, außergewöhnlichsten und faszinierendsten Geschichten erzählen mir TV-Serien. Deshalb liebe ich sie so sehr, dass ich sogar ein Buch darüber schreibe." Jochen Till konsumiert wöchentlich 14 Serienfolgen, von Breaking Bad bis zu den Simpsons, von Seinfeld bis The Walking Dead. Zu Recht bezeichnet er sich da als Serienjunkie und stellt in diesem Buch 25 seiner Favoriten vor... Wer meint, mit seinen 4 bis 5 Serien pro Jahr schon zum eingeschworenen inneren Kreis zu gehören (wie ich), wird von Jochen eines Besseren belehrt. Denn das quietschbunte Cover täuscht; hinter diesem eBook-Deckel verbergen sich 25 Serienbeschreibungen der teils brutalsten, genialsten, skurrilsten und kultigsten Serien der letzten 25 Jahre. Dank seines außergewöhnlichen Humors, der hintergründigen Einblicke hinter die Kulissen (allein deswegen für Serienfans ein Muss) und seines gestochen scharfen Sarkasmusses trifft der Autor zumeist den Kern der jeweiligen Serie präzise und unterhält ganz nebenbei mit Anekdoten aus seinem Privatleben, die viel Selbstironie erkennen lassen. "Dass meine letzte Lebensabschnittspartnerin während des Finales der 5. Staffel 24 Schluss gemacht hat, und ich es erst drei Tage später gemerkt habe, ist bloß ein Gerücht – in Wirklichkeit handelte es sich um die Abschlussfolge der Sopranos." Die Auswahl der Serien wird nicht jeden begeistern und ist vermutlich eher etwas für hartgesottene, anspruchsvolle Zuschauer. Mich hat der Genremix aber vollkommen überzeugt und einige der Serien habe ich mir bereits vorgemerkt – wie etwa Breaking Bad, Oz, The Wire, Weeds, Californication und Curb Your Enthusiasm (TBBT, True Blood und The Walking Dead und Akte X kenne ich ja bereits). Das Schöne an Bekenntnisse eines Serienjunkies ist, dass der Autor es schafft, einen daran zu erinnern, was das Serienformat so besonders macht, denn mit jeder Zeile spürt man seine einnehmende Begeisterung für seine Lieblingswerke. Wo fange ich an zu beschreiben, wie lange ich auf so ein Buch gewartet habe; ein Buch, das all der Faszination, die darin liegt, eine Serie regelmäßig anzuschauen und mit seinen Lieblingen mitzufiebern, genüge tut? Als kleines Manko bleibt allerdings anzuführen, dass mir die Charakterbeschreibung bei den ersten paar Serien zugunsten einer eher allgemeineren Einführung des Lesers in die Serienwelt zu kurz kam. An manchen Stellen – beispielweise bei der seitenlangen Beschreibung eines Unwetters und einer Beinahe-Begegnung des Autors mit der 'Dritten Art' – hätte ich mir weniger "privat" und mehr "Serie" gewünscht, denn ab und an war der Schwenk vom eigentlichen Thema tatsächlich zu weit ab. FAZIT Schonungslos und voller Sarkasmus zieht Jochen seine Lieblingsserien sowie deren Einfluss auf sein Privatleben durch den Kakao – und die deutsche "Serienlandschaft" gleich mit. Achtung: Macht (serien-) süchtig! Erhöhter Serienkonsum nach Verzehr dieser Lektüre in 9 von 10 Fällen nachgewiesen! ;-) Ich freue mich schon auf Staffel zwei!

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    PMelittaM

    PMelittaM

    18. January 2013 um 16:16

    Da ich gerne Serien sehe, kam ich um dieses Buch nicht umhin, zu neugierig war ich, wie Jochen Till uns seine Lieblingsserien präsentiert. Enttäuscht wurde ich nicht. Zwar erzählt der Autor – verständlicherweise - aus einer recht männlichen Sicht, das stört aber nicht wirklich. Auch die Serienauswahl ist natürlich männlich geprägt, aber die meisten Serien sind ja nicht geschlechterspezifisch zu sehen. So sind viele der 25 Serien, über die im Buch berichtet wird, auch welche, die ich gerne sehe. Und die anderen fand ich zumindest größtenteils recht interessant. Jochen Till wollte mit diesem Buch kein Serienkompendium schreiben sondern, wie der Titel schon andeutet, seine individuelle Meinung zu seinen Lieblingsserien. Und dies tut er in teilweise recht eigenwilliger Art. Ich denke nicht, dass er bei jeder Serie den Leser dazu animieren kann, die entsprechende Serie zu kaufen, weil er nicht immer viel über die Serie an sich erzählt, aber er unterhält ziemlich gut. Wenn er z. B. seine eigenen 24 Stunden ablaufen lässt – im Vergleich dazu, was Jack Bauer in „24“ an einem Tag erlebt, dann ist das schon sehr lustig. Bei einigen Serien bin ich allerding auch ein bisschen enttäuscht, bei !Mad Men“ z. B. hätte ich ein bisschen mehr über die Serie und etwas weniger über eine einzige Darstellerin hören wollen, aber seis drum, insgesamt ist das Buch amüsant, hat mir Erinnerungen an einige meiner Lieblingsserien beschert und auch mein Interesse für die ein oder andere Serie, die ich noch nicht gesehen hab, geweckt. Besonders hervorheben möchte ich noch die Grafiken. Schon das Cover gefällt mir gut, gerade weil es so bunt ist. Außerdem gibt es zu jeder Serie eine Schwarz-Weiß-Zeichnung, die den speziellen Charakter jeder einzelnen sehr gut wiedergibt. Das Buch hat mir gut gefallen. Es wird noch mindestens ein weiteres geben, das werde ich auf jeden Fall auch lesen. Wer gerne Serien sieht, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Steffi153

    Steffi153

    17. January 2013 um 14:52

    Das E-Book "Bekenntnisse eines Serienjunkies" wurde geschrieben von Jochen Till, der einen auf diesen Seiten mit in seine Welt als - na, wer hätte es erraten - Serienjunkie nimmt. Nach vielen Stunden vor dem Fernseher, vielen gekauften DVDs und Diskussionen über seine geliebten Serien hat er über gerade diese ein Buch geschrieben, genauer gesagt eine erste Staffel über 25 seiner gern gesehenen Sendungen. Darunter fallen keine Liebesfilme oder Daily-Soaps, aber auch wer diese gerne sieht kann sich - schlägt man nicht gleich beleidigt das Buch zu (naja, im übertragenen Sinne, da E-Book) - mit diesem E-Book eine unterhaltsame Zeit machen. Im Vorspann erfährt man etwas über den Autor selbst und seine Liebe zu den Serien. Wie er es schafft, seinen Tag um diese herum zu managen und was seine Serien einfach ausmacht. Bereits hier wird man mit seinem sarkastischen Humor und einem lockeren und umgangssprachlichen Schreibstil Bekanntschaft machen, der sicher nicht jedermanns Fall ist und den auch ich nicht immer lesen könnte, der einen aber zum Schmunzeln und Lachen und tatsächlich auch Weiterlesen bringt. Hat man sich also erstmal in seine Welt hereingelesen, bekommt man in den folgenden 25 Kapiteln seine Serien vorgestellt, es geht von Mad Men über die Big Bang Theory zu Glee und so weiter. Diese Gliederung eignet sich auch sehr gut für das "Etappenlesen", was ich selbst sehr genossen habe. In den einzelnen Kapiteln berichtet Jochen Till überzeugt und auch überzeugend von den Vor- und Nachteilen der Serien und deren Inhalt ohne zu viel zu verraten, ziemlich subjektiv und urkomisch betrachtet. Immer mit dabei mindestens ein passendes Zitat aus der jeweiligen Sendung. Zusammenfassend hat es mir wirklich Spaß gemacht, dieses E-Book zu lesen. Der Humor hat mich zum Lachen gebracht und ich habe einige bekannte Serien einmal aus einem anderen Blickwinkel erlebt oder auch andere Serien kennengelernt, auf welche ich nach dieser Lektüre doch neugierig geworden bin. Ein empfehlenswertes E-Book, das viel Spaß verspricht und den einen oder anderen Leser sicher noch etwas öfter vor den Fernseher lockt.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    nicole_von_o

    nicole_von_o

    16. January 2013 um 16:14

    Ein grandioses Büch für Serienjunkies und die die einfach gerne mal einen gammeligen Tag auf der couch verbringen und serien schauen. Der autor schafft es mit sehr viel witz etwas über die 25Serien zu schreiben, das hat zwar nicht dazu geführt das ich the Big Bang theorie verstehe oder zum Fan geworden bin, aber es gibt auch Serien die ich vorher noch nicht kennte wie Oz die ich mir nun zulegen werde. Zwischen den Zeilen gibt es auch immer wieder ein paar Schläge für deutsche Produktionen oder Sender bei denen ich mich vor lachen nicht mehr einbekommen habe, weil ich die gleich Meinung teile. Kurzum, das buch sollte ein muss für jeden sein der gerne Serien schaut

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Kir

    Kir

    08. January 2013 um 16:35

    Unterhaltsames und kurzweiliges Buch. Jochen Till stellt 25 seiner Lieblingsserien vor, von denen die meisten auch meiner Meinung nach sehr gut sind. Aufgefrischt wird das ganze durch Anekdoten aus Till's Leben und witzige Zitate aus den Serien. Es wird nicht zu viel aus der Handlung verraten, aber man bekommt dennoch Lust auf mehr. Und selbst wenn man die Serien bereits kennt, macht es Spaß, die Meinung des Autors zu ihnen zu lesen.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    justitia

    justitia

    05. January 2013 um 16:54

    Bevor ich dieses e-book gelesen hatte, interessierte ich mich nie wirklich für Serien. Klar, schaute ich ab und zu mal die ein oder andere allabendliche Krimiserie. Das aber meistens auch nur dann, wenn so gar nichts anderes lief. Aber ein Serienjunkie? Nein, das war ich wirklich nie und ich glaube auch nicht, dass ich das jemals sein werde. Umso interessanter war es für mich herauszufinden, was denn einen Serienjunkie so antreibt, sich ganze 10 000 Stunden Seriengenuss und 14 Stunden pro Woche zu "gönnen". Dank Jochen Till konnte ich es herausfinden. Das Cover ist sehr ansprechend in einem auffälligen und knalligen Grün gestaltet, was mir auf Anhieb sehr gefallen hat. Es machte irgendwie gute Laune und Lust auf Mehr. Auch der Schreibstil blieb diesem positiven Gefühl treu - leicht und locker beschreibt Jochen Till zunächst in einem kurzen Prolog sein Leben als Serienjunkie. Danach widmet er sich 25 Serien - von Mad Men über The Big Bang Theory bis hin zu den Simpsons ist alles dabei. Besonders spannend war es für mich, neue Serien kennenzulernen, auch wenn die meisten nur im PayTV oder im amerikanischen Fernsehen zu sehen sind bzw. waren. Erstaunlich fand ich auch wie kritisch der Autor die Serien bewertet hat. Zumal ich immer dachte Serienjunkies saugen einfach alles in sich auf, egal was es ist - Hauptsache Serie. Doch hier weit gefehlt - der Autor macht sich durchaus Gedanken über die Inhalte und Hintergründe der Serie. Auch habe ich dank des Buches jede Menge über mir bereits bekannte Serien erfahren. Insgesamt beinhaltete dieses Buch eine interessante Mischung aus bekannten und unbekannten TV-Serien, so dass für jeden Seriengeschmack insgesamt etwas dabei war. Ich selbst habe für mich einige Serien notiert, in die ich künftig einmal reinschauen möchte. Wer also gern sein Wissen über bekannte TV-Serien erweitern bzw. neue Serien kennnenlernen möchte, für den ist dieses e-book genau das Richtige. Mich jedenfalls hat es sehr gut unterhalten und das ein oder andere Mal zum Schmunzeln aber auch zum Kopfschütteln gebracht. Freue mich auf die Fortsetzungen.... Stay tuned ;)

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Aer1th

    Aer1th

    05. January 2013 um 16:40

    Meine Meinung Bevor ich begann dieses Buch zu lesen, dachte ich immer, ich sei ein ziemlich großer Serienjunkie. Diverse Serien zu Hause auf DVD oder auf Blu-ray. Die Freunde fragten einen in puncto Fernsehunterhaltung um Rat oder liehen sich ganze Staffeln aus, um sie zu inhalieren. Ja und dann lernte ich virtuell Jochen Till und seine Bekenntnisse eines Serienjunkies kennen. An 10.000 Stunden Seriengenuss und 14 Serien pro Woche komme ich einfach nicht ran. Da ist einer noch viel verrückter nach dem Flimmern auf der Mattscheibe als ich und bleibt bei der Masse an Serien auch noch wählerisch. Ein gutes Zeichen, dachte ich, und musste mir anschauen, was dieser Herr zu sagen hatte. Die Inhaltsbeschreibung sagt”Ein Muss für alle Serienfans!” und dem kann ich so auch zustimmen. In der ersten Staffel der Bekenntnisse eines Serienjunkies stellt Jochen Till 25 Serien vor, die sich seiner Meinung nach besonders von anderen Serien im Fernsehdschungel unterscheiden. Klassiker wie Die Simpsons und die X-Files dürfen da natürlich nicht fehlen. Aber auch Unbekanntes wie Treme oder einfach nur Geniales wie The Big Bang Theory werden von Jochen Till beleuchtet. Mit einer großen Portion Witz und Humor und noch viel mehr Ironie (besonders auch Selbstironie), führt Jochen Till seine Leser durch eine bunt gewürfelte Serienwelt. Gespickt mit Anekdoten, die nicht immer ganz ernst gemeint sind, berichtet der Autor u.a. von seinen Erfahrungen mit der Frauenwelt und warum “Lasko – Die Faust Gottes” niemals dazu führen wird, dass ein weibliches Wesen Jochen Till näher kennenlernen wird. Fazit Serienjunkies und die, die es werden wollen werden ihren Spaß mit diesem Buch haben. Es gibt viel zu lachen und auch zu entdecken. Ihr solltet allerdings des Ironischen mächtig sein und euch selber auf die Schippe nehmen können bzw. nicht alles so ernst nehmen. Dieses Buch wird eure Lachmuskeln strapazieren und eure Mitmenschen in Mitleidenschaft ziehen, entweder durch lautes Lachen oder dem Drang Textpassagen vorlesen zu müssen – seid gewarnt. Auch wenn es mir stellenweise ein wenig zu überzogen vorgekommen ist, gibt es mit 4 von 5 Sternen von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2013 um 15:06

    Dieses ebook bietet Zweierlei: zum einen gute Informatinen über verschiedene Serien, die zum anderen mit lustigen Anekdoten des Autoren gespickt sind. Wer gerne Serien anschaut, wird beim Lesen sicherlich inspiriert werden. Die Auswahl der Serien ist gut gemischt, es sind allerdings alles Serien für Erwachsene und keine Soap-Operas oder Liebesschnulzen aufgelistet. Für mich ein klarer Pluspunkt, für anders interessierte wahrscheinlich der fette Minuspunkt. Jede Serie wird kurz beschrieben, ohne zuviel zu verraten. Falls es Spoilergefahr gibt, hat der Autor es vorher dick und fett angekündigt. Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung, die eine Szene aus der jeweiligen Serie abbildet. Man kann das Buch kreuz und quer lesen, die kleinen Anmerkungen und Annekdoten des Autors werden aber chronologisch in die Serienvorstellungen eingebettet. Fazit: Ich habe mir nach dem Lesen gleich drei neue Serien bestellt. Der Titel des Buches sagt schon alles! Kauft das ebook, damit es eine Fortsetzung mit unseren anderen Lieblingsserien gibt!

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    Zauberberggast

    Zauberberggast

    03. January 2013 um 13:55

    Das Buch von Jochen Till ist sowohl Kompendium amerikanischer Serien als auch die Chronik einer Leidenschaft: der Leidenschaft des Herrn Till für Serien. Diese verhängnisvolle Affäre schlägt sich absolut in den einzelnen Kapiteln nieder, mit seiner Begeisterung reißt er einen mit, auch wenn man die beschriebene Serie an sich, naja, nur so mittel fand. Dass Jochen Till beschreibt nun also seine schon lange andauernde (ja, er hat 1991 eine der ersten im deutschen TV ausgestrahlten „Simpsons“-Folgen bewusst erlebt) amour fou mit Serien. Jede in einem eigenen Kapitel welches mal mehr mal weniger eingehend dokumentiert um was es in der jeweiligen Serie so geht, welchem Genre sie zuzuordnen ist und welche Konflikte und Charaktere eine wesentliche Rolle spielen. Das ist natürlich höchst subjektiv, oft digressiv und eben aus der Perspektive des männlichen Serienjunkies, aber das macht das Ganze ja auch so authentisch – und witzig, denn Herr Till besitzt die Gabe dies alles mit einem gewissen Augenzwinkern zu beschreiben. Selbstironie ist da ein gern verwendetes Mittel und auch das Gespür für Situationskomik ist hier absolut vorhanden. Was mir neben dem Humor so an Jochen Tills Buch gefällt ist das unglaubliche Wissen, das bei ihm über den Bereich „(amerikanische) TV-Serien“ zum Vorschein kommt. Man erfährt nach und nach immer mehr über die (US-)Filmindustrie: wie werden Serien produziert, welche Rolle spielen die jeweiligen „Macher“ (Autoren, Regisseure, Schauspieler, Produzenten) und was soll das Ganze überhaupt? Geben die Serien den prüden Amerikanern ein Ventil einmal Dampf abzulassen, Schimpfwörter und Sexszenen einfach so rauszulassen oder unterbinden das die Autoren, weil ihren Genen ein unverbrüchlicher puritanischer Index inhärent ist? Serien sind halt (wenn auch oftmals sehr überspitztes) Spiegelbild der Gesellschaft und das ist – selbst in Amerika – gut so. Nur: will man das sehen und wenn nicht: warum? Überdies seien die gefährlichen „Undercover-Einsätze“ bei den verhassten deutschen Synchronfirmen hier lobend erwähnt. Im Buch werden außerdem die Probleme, die ein Serienjunkie so bewältigen muss bzw. musste sehr unterhaltsam dargestellt. Früher war es die Angewiesenheit auf die vermaledeiten TV-Ausstrahlungen – die Zeit bevor es das Internet möglich machte relativ problemlos an Serien in der Originalsprache zu kommen. Und das damit verbundene Warten war die Foltermethode Nr. 1 für einen Serienjunkie. Heute ist das alles kein Thema mehr und ein Dasein als dauerhafter Serienkonsument führt lediglich zu einer „real life-Vereinsamung“ (aber was ist das schon für einen SJ) und der Tatsache dass man nicht mal mehr Taschentücher (die sind für das Tränentrocknen eines SJs unverzichtbar) im Haus hat weil man ja nicht mehr raus kommt. Wir erfahren dass es bei einer richtig guten Serie auf die Charaktere und was aus ihnen im Laufe der Staffeln so wird ankommt und nicht etwa auf die Thematik oder das Setting. Gut, das spielt natürlich alles auch eine Rolle, aber für den Autor steht der Serienmensch (oder Klingone oder Zombie oder was auch immer) im Mittelpunkt. So erarbeitet Herr Till dann auch ausführliche Charakterstudien seiner Lieblinge (oder auch Nicht-Lieblinge) so dass auch demjenigen Leser, der die Serie nur vom Hörensagen kennt, ein lebendiges Bild des jeweils Portraitierten vor Augen tritt Was ich noch anzumerken habe ist dass die Auswahl der Serien doch sehr männlich konnotiert ist (was man einem männlichen Autor ja auch nicht übel nehmen kann ;)). Es sind viele Serien dabei in denen Gewalt eine prominente Rolle spielt. Und das sage ich jetzt nicht weil ich so ein Moralapostel bin, sondern einfach weil ich nicht so auf Gewalt stehe und eine Serie bei mir damit steht und fällt ob sie mich unterhält und zum Lachen (oder zum „oh wie gefühlvoll“-Weinen) bringt oder nicht. Meine Lieblingsserien sind Sitcoms und ergo habe ich gehofft dass ein paar mehr im Buch beschrieben werden (meine Hoffnung soll ja in den Nachfolgebänden laut Autor auch erfüllt werden). Meine beiden All-Time-Favourites „The Big Bang Theory“ und „Seinfeld“ sind zwar prominent vertreten (und auf das im „Seinfeld-Universum“ angesiedelte weil von ihrem Autor stammende „Curb your Enthusiasm“ hat mich das Buch sehr neugierig gemacht), aber leider keine anderen Sitcom-Klassiker wie „Golden Girls“, „The King of Queens“, „Frasier“ usw. (aber das wird ja wie gesagt bestimmt alles in den nächsten Büchern aka „Staffeln“ vorkommen). Da ich halt lieber lache als anderen zuzusehen wie sie sich eine Knarre an den Kopf halten und ggf. zudrücken oder gar Schlimmeres bin ich bei Serien wie „Oz“, „The Wire“, „Dexter“, „Sons of Anarchy“, „The Killing“ etc. einfach draußen. Schwarzer Humor ist ja schön und gern genommen, aber all das Knochengebreche und Blutgefließe muss ich mir nicht anschauen-auch wenn dabei bitterböse Bemerkungen einen Lachkrampf entfachen sollten. Auch mit Aliens („The X-Files“ – obwohl ich jederzeit eine Petition unterschreiben würde die es erlaubt Gillian Anderson als Synonym für „Traumfrau“ verwenden zu dürfen), Geistern („Geister“), Zombies („The Walking Dead“) und Vampiren („True Blood“), Dittsches („Dittsche“) und Büromenschen („The Office“) hab ich es nicht so – viel zu gruselig. Dass die Feuerwehrmänner in „Rescue Me“ neben ihren ernsten-tiefenpsychologischen Problemen auch noch einen trockenen Humor besitzen hat mich zwar gefreut, aber wahrscheinlich lasse ich auch diese Serie Serie sein genau wie die über Rockstars und Cowboys. Ich bin eben ein sehr einseitiger Serienjunkie. Aber die „Simpsons“ – keine Sorge Herr Till – die mag ich auch! Hey, es sind schließlich die „Simpsons“! Also das mit dem unterschiedlichen Geschmack und meiner Gewaltdarstellungsphobie ist wirklich ganz allein mein Problem und auch wenn die meisten besprochenen Serien wohl eher nicht in meinem DVD-Regal Einzug halten werden kann ich die „Bekenntnisse eines Serienjunkies“ Letzteren und solchen, die es noch werden wollen, uneingeschränkt empfehlen. Herr Till besticht nämlich durch seinen Humor so sehr dass es Spaß macht. Und das ist doch die Hauptsache: da wird selbst die blutrünstigste Killerverbrechergefängniszombieserie in Kurzzusammenfassung zur prosaischen Comedy und deshalb dann auch irgendwie wieder was für mich. Fazit: weiter so Herr Till und nächstes Mal bitte ein bisschen mehr zum Lachen und nicht zuletzt was für uns Frauen: zur Strafe schauen Sie jetzt bitte jeweils eine Folge „Girls““ und „Downton Abbey“ (gell, Frau Schwarzer ;)). Vielen Dank an dot.books für das Leseexemplar und an Lovelybooks, Herrn Till und die Mitleser für die amüsante Leserunde.

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines Serienjunkies" von Jochen Till

    Bekenntnisse eines Serienjunkies
    ferkel

    ferkel

    01. January 2013 um 12:24

    Wenn man mich fragen würde, was genauso schön sei wie Lesen, würde ich sagen: Serien gucken! Und würde man mich fragen, was denn noch schöner sei, wäre meine Antwort: Über Serien lesen! Bleibt also festzuhalten: An diesem E-Book vorbei zu kommen, war schlicht nicht möglich. In "Bekenntnisse eines Serienjunkies" bekennt sich Jochen Till im wahrsten Sinne des Wortes zu seiner Sucht und lebt diese voll aus. Aus seinen Lieblingsserien hat er 25 ausgewählt und stellt sie dem Leser mit passenden Anekdoten aus seinem Junkieleben vor. Dabei sind unter anderem "The Big Band Theory", "24" oder "True Blood" (die vollständige Liste mit Leseprobe beim Verlag: http://www.dotbooks.de/e-book/201865/bekenntnisse-eines-serienjunkies). Natürlich ist es kein steifes Sachbuch, das wie ein Serienlexikon aufgefasst werden sollte, sondern vielmehr ein sehr subjektives, lustiges Buch, das beim geneigten Leser immer wieder zu "ja, genau!"-Momenten führen wird. Mir hat die Zusammenstellung der Serien sehr gut gefallen, zwar kannte ich die meisten nur vom Titel oder Trailern, aber auch gerade bei diesen habe ich mich gerne entführen lassen in die Serienwelt und werde die ein oder andere neue Serie wahrscheinlich schon bald mal einschalten. Bei den bekannten war es vor allem interessant zu lesen, ob der Autor mit der eigenen Meinung überein stimmt und wie er verschiedene Protagonisten oder ihre Handlungen sieht (gespoilert wird wirklich kaum bis gar nicht). Einzelne Zitate und kleine Illustrationen (Originalfotos sind nicht dabei) runden das ganze ab. Als kleiner Wehrmutstropfen bleibt nur, dass meine fünf aktuellen Lieblingsserien leider keinen Platz im Buch gefunden haben. Auch große Klassiker wie "Magnum, P.I." oder "Die 2" sucht man vergeblich. Bedenken sollte man, dass der Autor ganz sicher kein Fan von "Sex and the City" ist und die Auswahl seiner Top 25 in meinen Augen zum größten Teil aus typischen Männerserien besteht. Trotzdem gebe ich gerne fünf Sterne, denn zum einen ist bereits eine zweite Staffel des Buches angekündigt und zum anderen macht das Lesen als Serienjunkie hier einfach Spaß! Wer gern über seine Lieblingsserien mit deren spannenden Handlungssträngen und tollen Charakteren liest und sich vor allem auch von der Auswahl des Autors inspirieren oder gar komplett infizieren lassen will, sollte das E-Book unbedingt lesen! Aber Achtung! Lacher sind garantiert! Wer also an der Bushaltestelle nicht gern auffällt, sollte nicht den gleichen "Fehler" begehen wie ich und dort das Kapitel über "The Big Bang Theory" lesen.

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