Jochen Wegner Warum immer ich? Schicksal. Eine Betriebsanleitung

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Inhaltsangabe zu „Warum immer ich? Schicksal. Eine Betriebsanleitung“ von Jochen Wegner

Inwieweit ist unser Leben vorher bestimmbar, wie viel Macht und Einfluss haben wir auf unseren Alltag, wer führt Regie? "Der Alltag ist voll ganz normalem Wahnsinn, unfassbaren Zufällen und erstaunlichen Wendungen." Wer das bislang nicht glaubte oder wahrhaben wollte, wird höchst unterhaltsam eines Besseren belehrt.<P> Das ist eines jener überaus erquickenden Bücher, die auf hinreißende Art beste Unterhaltung mit Niveau und Klasse verbinden. Eine schöne Art der Informationsaufnahme, eine angenehme Art, über gar nicht so ausschließlich humoristische Dinge im Leben zu sinnieren. Kurzweilig, zum Schmunzeln, zum Nachdenken, manchmal höchst überraschend. Harmlos noch die Frage, warum die Ampel immer rot zeigt, wenn man eine bestimmte Strecke fährt, nachdenklich stimmt da schon der Fall eines Amerikaners, der sieben Mal vom Blitz getroffen wurde. "Er hat sich mittlerweile umgebracht."<P> Journalist Jochen Wegner, der früher über die Chaostheorie des Gehirns forschte, hat Erstaunliches zusammengetragen. Verblüffende Zufälle, Geschehnisse, die wie "von oben" gelenkt erscheinen, Hintergründe zu Vorfällen, die den Atem rauben, die Ergebnisse von Statistiken und Beobachtungen, spannend, fesselnd und heraus kommt: &#132;"Es ist wahrscheinlich, dass das Unwahrscheinliche geschieht." Risiken einzuschätzen ist somit erklärtes Ziel, um Zufällen und Schicksal Herr zu werden, das kann Blüten treiben, wie die amerikanische Online-Wettbörse für Terrorismus. "Anonyme Nutzer hätten... wetten können, ob die jordanische Regierung bald kollabiert oder wie viele Anschläge kommendes Jahr im Nahen Osten verübt werden." Die Resonanz war bestürzend, "das fand das Pentagon dann auch und beendete es".<P> 300 Seiten in elf Kapiteln, eine Lektüre, über die sich trefflich nächtelang diskutieren lässt, ein Thema, für das jeder eigene Beispiele parat haben wird und Tobak genug, "um so manchem gefestigten Rationalisten ein Pfeifchen zu stopfen, an dem er lange zu paffen hat". <I>--Barbara Wegmann</I>
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