Jockel Tschiersch Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon

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Inhaltsangabe zu „Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ von Jockel Tschiersch

Schräg, charmant und herzerwärmend die unglaubliche Reise eines Gärtners, der in sein Flugzeug stieg und verschwand.Georg Kempter ist Gärtner in einer Allgäuer Kleinstadt: jeden Tag schuftet der maulfaule Schorsch bis zum Umfallen, aber das Geld ist knapp. Seine Tochter will Kunstmalerin werden, der Vater humpelt meckernd zwischen den Beeten herum, und mit seiner Frau Monika spricht Schorsch nur noch das Allernötigste. Das Einzige, was ihm Freude macht, ist seine alte Piper J3, mit der er jeden Sonntag durch die Gegend fliegt. Das könnte ewig so weitergehen, doch dann missfällt dem Chef des Golfplatzes, den Schorsch angelegt hat, der Grünton: Schorsch bleibt auf seiner Rechnung sitzen. In aller Herrgottsfrühe hockt er sich in sein Flugzeug und fliegt einfach davon. Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt und mit jedem Start und jeder Landung öffnet der Gärtner ganz langsam sein Herz wieder für das, was man eine Ahnung von Glück nennt ...

Menschen und ihre Eigenheiten auf die Schippe genommen. Humor mit Hintergedanken.

— Belis
Belis

Bevor ein falscher Grünton einen Gärtner ruiniert, hebt er mit seinem Flugzeug ab. Er erlebt Abenteuer, die Familie kommt gut ohne ihn klar

— 8ung
8ung

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    Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon
    Belis

    Belis

    24. August 2017 um 19:16

    Eine Gärtnerei in finanziellen Schwierigkeiten, eine Tochter mit eigenen Ideen für ihre Zukunft und eine Frau die über alles reden möchte - das ist Zuviel. Als neben der Sorge um sein Flugzeug auch noch ein verbales Donnerwetter sich ankündigt startet Georg einfach durch. Ein Abenteuer in der Luft, am Boden und in seinem Inneren beginnt.....Mit hintersinnigem Humor die Marotten der Mitmenschen beobachtet und in eine Geschichte verpackt. Im ersten Drittel musste ich mich einlesen, aber dann wurde die Erzählung packender. Abwechselnd aus Georgs Sicht und den Daheimgebliebenen wird die Entwicklung der Ereignisse klarer. Ganz nebenbei hilft Georg noch einen Traum wahr werden zu lassen.Eine Schlusspointe fehlt ebenso wenig wie ein versöhnliches Ende. Welches ? Tja.....

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  • Grüner wird’s nicht – ein Sommerroman

    Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon
    8ung

    8ung

    16. June 2015 um 16:06

    Bevor ein falscher Grünton einen Gärtner in den Ruin treibt, hebt er mit seinem Flugzeug ab. Während er zahlreiche Abenteuer durchsteht, vermisst ihn die Familie immer weniger. Schorsch, Gärtner und Hobbyflieger, steht vor dem finanziellen Ruin. Ein Großkunde weigert sich zu zahlen, weil der Rasen auf dessen Golfplatz den falschen Grünton aufweist ... weiterlesen im Kulturmagazin 8ung.info http://www.8ung.info/6627/buchtipp-gruener-wirds-nicht-ein-sommerroman

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  • Humorvoll nach bekanntem Muster

    Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    08. May 2015 um 13:33

    Humorvoll nach bekanntem Muster War es im letzten Roman Ewald, der mit seiner Planierraupe sich aus der bayrischen Provinz „davonmachte“, sich mit seiner Rita (und das nicht wenig) „verquert“ hatte, so ist es nun der Gartenbauer Georg Kempter (stur, maulfaul, genervt von seiner Tochter), dem die Pleite droht, der seine geliebte Piper in die Zahlung der Schulden mit einbringen soll und der daraufhin einfach abhebt. Nicht ohne das Gefühl im Übrigen zu haben, dass seine Frau sich in nicht so recht greifbarer Form auf Abwegen befindet und seine Tochter einfach einen „Schuss“ hat mit ihrer dumpfen Musik und ihren merkwürdigen Berufsvorstellungen. Wie das alles kam, dass Georg seit Jahren den Mund nicht mehr recht aufbekommt, gerade in seiner Ehe, dass er so massiv bärbeißig seinen Alltag lebt und wie das so kam, dass seine Gattin im blauen Kostüm über eine Landstraße trippelt (mit Folgen), das wird im Lauf der Geschichte nach und nach deutlich (in den eigentlichen Ursachen). Eine Geschichte vom „Suchen und Finden“ somit ist es, wieder, die Tschiersch ins einem bekannten, teils brüllendem, vielfach aber doch feinen Humor vorlegt. Denn auch wenn Georg gar nicht auf der Suche zunächst sich wähnt, sondern eher auf der Flucht, steht im Hintergrund natürlich die Unzufriedenheit mit „der Gesamtlage“ und die Sehnsucht nach echter Gemeinschaft und spürbaren Gefühlen. Dazu aber wird dieser Georg mit seiner Piper einige Umwege „fliegen“ müssen, einiges an „Weggeschichten“ erleben und seine Frau erstmal im Unklaren lassen. Wer nun allerdings die Geschichte um die Planierraupe bereits gelesen hat, der wird doch im Aufbau dieses Romans, in den Figuren und ihren Haltungen und Funktionen im Buch und im Ablauf der Ereignisse viel Bekanntes wieder erleben und auch das Ende der „kleinen Odysse) bereits früh vorwegahnen können. Dennoch gelingt es Tschiersch mit leichter Hand, gerade aufgrund seines ausgeprägten, teils auch skurrilen Humors, für vielfaches Schmunzeln und eine unterhaltsame Zeit bei der Lektüre zu sorgen.

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