Jodi Picoult Beim Leben meiner Schwester

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Inhaltsangabe zu „Beim Leben meiner Schwester“ von Jodi Picoult

Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitzgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die dreizehnjährige Anna, weiterhin Knochenmark für ihre todkranke Schwester zu spenden ... Jodi Picoults so brisanter wie aufrüttelnder Roman über den Wert des Menschen wird niemanden kaltlassen.

viele Emotion, die einem die Tränen in die Augen treiben

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Taschentücher bereithalten!

— MajaGruen
MajaGruen

TODTRAURIG! Aber auch so schön

— Laura_Singer
Laura_Singer

Wow, der Ausgang ist wirklich unerwartet!

— Nikjes
Nikjes

Sehr berührend...

— Germania
Germania

Mein absoluter Liebling von Jodi Picoult und das erste Buch von ihr, das ich gelesen habe. :)

— Lebensamateurin
Lebensamateurin

Unglaublich schöne und traurige Geschichte

— Bluebell2004
Bluebell2004

Ein sehr packender Roman!

— steffi5437
steffi5437

Tolles Buch. Sehr empfehlenswert. :)

— Selina_Zimmermann
Selina_Zimmermann

buch war ergreifend

— Diezwinkerlinge
Diezwinkerlinge

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  • Beim Leben meiner Schwester

    Beim Leben meiner Schwester
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    17. September 2017 um 11:18

    Klappentext: Ohne ihre Schwester Anna kann Kate Fitzgerald nicht leben: Sie hat Leukämie. Doch eines Tages weigert sich die dreizehnjährige Anna, weiterhin Knochenmark für die todkranke Schwester zu spenden....Autorin:Jodi Picoults wurde 1967 auf Long Island, New York geboren. Sie wurde 2003 für ihre Romane mit dem New England Book Award ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in New Hampshire. Inhalt:Seit Kate 2 Jahre alt ist, ist sie krank. Sie hat Leukämie und davon auch noch eine besondere Form. Ihre kleine Schwester Anna, ist ihre Spenderin, doch plötzlich will sie nicht mehr.Erster Satz:In meinen frühsten Erinnerungen bin ich drei Jahre alt und versuche, meine Schwester umzubringen.Meine Meinung:Ich habe schon einiges über den Film gehört, aber noch nie etwas über das Buch deshalb bin ich in unserer örtlichen Bücherei auf Stöbertour gegangen und habe das Buch entdeckt und war schon sehr gespannt darauf wie es ist.Das Cover finde ich nicht wirklich passend, es zeigt die Hälfte eines Gesichtes von einem Mädchen, ich denke es stellt Anna dar. Ich hätte mir hier aber eher zwei Schwestern auf dem Cover gewünscht.Das hier ist mein erstes Buch von Jodi Picoult und ich war schon sehr gespannt darauf, wie es wohl sein mag.Und ich muss sagen ich war begeistert, ihr Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und auch fesselnd, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Die Autorin hat hier ein sehr schweres Thema aber ein jedoch ein sehr alltägliches Thema gewählt, den der Krebs wird immer überall sein und er wird vor niemanden halt machen.Die Story ist aus verschiedenen Sichten erzählt, aus der von Anna, aus der von ihrem großen Bruder Jesse, ihrem Vater Brain, ihrer Mutter Sara, ihrer Schwester Kate, ihrem Anwalt Campbell und von Julia.Ich finde es das mit den verschieden Sichten sehr gut, so kann man sich in jedes einzelne Familienmitglied hineinversetzen und somit auch mitfühlen und die Handlungen besser nachvollziehen.Auch wird in dem Buch immer wieder in die Vergangenheit geschaut, man bekommt mit was Anna schon alles für ihrer Schwester Kate gemacht hat und was die anderen Familienmitglieder so darüber denken, oder was sie zu dieser Zeit gemacht haben.Anna ist hier unsere junge Protagonistin die sich aufeinmal wehrt zu spenden, den hier geht es auf einmal nicht mehr um Knochenmark oder Granulozyten, sondern um eine Niere, den bei Kate fangen an die Nieren zu versagen.Dazu nimmt sie sich sogar einen Anwalt Campbell, der sie dabei Unterstützen soll und so nehmen die Dinge ihren Lauf.Anna ist in meinen Augen, ein sehr tapferes Mädchen, schon in jungen Jahren hat sich ihrer großen Schwester immer wieder das Leben gerettet und die beiden sind nicht nur Schwestern, sondern auch sehr gute Freundinnen, umso merkwürdiger kommt es dann am Anfang als Anna sich weigert und man fragt sich was auf einmal die Beweggründe des Mädchens sind das sie ihre Schwester sterben lassen will. Nach und nach kann man immer besser nachvollziehen warum und was der wirkliche Grund am Ende ist, erstaunt nicht nur die Leser sondern auch die Eltern im Buch.Kate, ist krank schon seit sie denken kann, nur durch ihre kleine Schwester ist sie noch am Leben. Doch während alle nachdem Anna sich wehrt einen aufstand machen, bleibt sie dagegen eher ruhig, und am Ende versteht man auch warum.Jesse, der älteste der Kinder ist in meinen Augen eine ziemlich arme Socke. Er ist in der Familie quasi Luft und kann tun und lassen was er will. Er macht immer wieder illegale Sachen, nur um ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen. Er tut mir einfach sehr, sehr leid.Die Eltern Brain und Sara, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Sara unbedingt will das Anna die Niere spendet, kommt Brain ins Grübeln und denkt viel darüber nach und stellt sich am Ende auf die Seite von Anna.Der Anwalt und auch Julia spielen hier eine Zentrale Rolle, aber die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit. Es ist für den Leser eine schöne Abwechslung, wenn man ein bisschen von dem Krebsthema abrückt im Buch, weil es schon ein sehr schweres Thema ist.Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet und ich musste mir wirklich die Tränen verdrücken. Die Autorin hat mich auf einer so emotionalen Bahn erwischt und mich zum nachdenken angeregt.Ich kann euch das buch wirklich nur empfehlen und ans Herz legen und ich werde mir auch definitiv den Film dazu anschauen.

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  • Bewegend

    Beim Leben meiner Schwester
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    01. September 2017 um 11:12

    "Beim Leben meiner Schwester" hat einen sehr dramatischen Hintergrund. Ich kannte bereits den Film, bevor ich das Buch gelesen habe, bin aber trotzdem ohne Voreingenommenheit an die Lektüre herangegangen, da ich mich nur noch teilweise an den Film erinnern konnte und somit z. B. das Ende gar nicht mehr wusste. Das Buch ist in Wochentage unterteilt, die wiederum in die verschiedenen Sichtweisen der beteiligten Personen gegliedert sind. Somit enthält das Buch die unterschiedlichsten Sichtweisen auf die Handlung. Das fand ich ebenso interessant wie die Darstellung der Charaktere. Jeder hat eine eigene Sicht- und Denkweise auf die dargestellten Konflikte und diese sind sehr gut herausgearbeitet. Man kann in die Rolle von jedem einzelnen schlüpfen und sich als Leser Gedanken zu der jeweiligen Person und ihre Beteiligung am Geschehen machen.Im Vordergrund stehen Kate als Leukämie-Patientin und Anna als ihre Schwester und Spenderin (u. a. von Knochenmark). Die Eltern spielen dabei auch eine wichtige Rolle, denn sie wollen zum einen ihre Tochter Kate retten und zum anderen Anna das Leid ersparen. Ich konnte mich gut in jeden einzelnen hineinfühlen und seinen Standpunkt nachvollziehen, weil alle sehr authentisch dargestellt sind, egal ob sie zur Familie gehören oder nicht. Der Vater von Kate und Anna arbeitet bei der Feuerwehr und interessiert sich hobbymäßig für Astronomie. Beide Themengebiete fließen immer wieder mit in die Geschichte ein, so dass ich bei beiden Themen einiges dazu gelernt habe. Das hat mir gut gefallen, da es die Geschichte nicht in ihrem Lesefluss beeinträchtigt, sondern zu deren Gestaltung beiträgt. Nur zwei Kritikpunkte habe ich auszusetzen. Zum einen waren mir die Zeitsprünge nicht immer ganz klar. Manchmal steht die Zeit da, in der wir uns befinden, aber manchmal springt das Buch von einem Absatz zum nächsten in der Zeit hin und her, was mich dann verwirrt hat. Der zweite Kritikpunkt ist das Ende. Ich mag zwar überraschende Wendungen und finde es auch richtig, dass nicht jedes Buch ein Happy end hat, denn das Ende muss meiner Meinung nach immer zur Geschichte und zum jeweiligen Buch passen. Aber das Ende in diesem Buch kam für mich sehr überraschend und ich hätte es mir ein bisschen anders gewünscht.Nichtsdestrotrotz finde ich das Buch bewegend, berührend und interessant. Es regt zum Nachdenken an und der Leser kann sehr viel lernen, nicht nur zu den Themengebieten Feuerwehr und Astronomie, sondern auch zu der Krankheit, die Kate hat.Das Buch ist insgesamt meiner Ansicht nach definitiv ein gelungenes Buch und bekommt deshalb von mir vier Sterne.

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  • Tochter wird zur Organspenderin ihrer Schwester

    Beim Leben meiner Schwester
    steffi5437

    steffi5437

    15. May 2017 um 16:54

    Das Buch handelt von Kate, die an Leukämie erkrankt ist! Ihre Schwester Anna steht ihrer Schwester Kate, als Knochenmarkspenderin zur Verfügung und soll ihr auch eine Niere spenden! Doch irgendwann ist Anna nicht mehr bereit, als Organspenderin da zu sein!Ich hatte mit der Mutter von den beiden Mädchen meine Probleme! Auf der einen Seite konnte ich die Ängste,die sie um ihre todkranke Tochter Kate hatte gut nachvollziehen,aber auf der anderen Seite, hatte ich immer das Gefühl,  dass sie Anna nur zur Welt gebracht hat, um eine Organspenderin für ihre kranke Tochter zu haben! Ein lesenswertes Buch, was mich sehr berührt hat!

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  • Wenn du deiner Schwester dein Leben verdankst und sie dir ihres…

    Beim Leben meiner Schwester
    Sarah1312995

    Sarah1312995

    15. April 2017 um 18:50

    In dem Roman „Beim Leben meiner Schwester“ wird über das Schicksal der Fitzgerald-Familie erzählt. Die Familie besteht aus der Mutter Sara, dem Vater Brian und deren drei Kinder Jesse, Kate und Anna. Die beiden Hauptcharaktere sind Anna und Kate. Mit ihren elf Jahren glaubt Anna, dass der einzige Grund, weswegen sie geboren wurde, der ist, um ihrer Schwester immer und immer wieder das Leben zu retten. Und damit hat sie wahrscheinlich nicht ganz Unrecht. Sie wurde vermutlich schon sehr viel öfter operiert als ein durchschnittlicher Erwachsener. Der Grund ist ihre Schwester Kate, welche mit zwei Jahren an Leukämie erkrankt ist. Kate hat eine seltene Form von Leukämie, die APL genannt wird und nur schwer zu behandeln ist. Um Kate eine Knochenmarktransplantation zu ermöglichen, brauchte es jemanden mit identischen Stammzellen und so wurde Anna in einem Reagenzglas „geschaffen“. Als Anna 13 Jahre alt ist, soll sie Kate eine ihrer Nieren spenden. Doch sie weigert sich und beschließt zu einem Anwalt zu gehen, der ihr helfen soll das Recht über ihren Körper zu erlangen. Aber genau diese Entscheidung führt dazu, dass die ganze Familie auseinanderreißt. Da die Geschichte von allen handelnden Personen erzählt wird, das heißt aus der Sicht von Anna, Kate, Jesse, Sara, Brian, dem Anwalt Campbell Alexander und dem Vormund Julia Romano, wirkt diese sehr anschaulich und authentisch. Der Leser kann sich leicht in das Geschehen versetzen und wird gefordert, sich über einige ethische Fragen Gedanken zu machen. Der Roman „Beim Leben meiner Schwester“ zeigt, was es heißt, gute Eltern, eine gute Schwester oder einfach nur ein guter Mensch zu sein. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Es ist sehr emotional und mitreißend geschrieben. Das Schicksal der Familie hat mich sehr berührt, aufgewühlt und erschüttert. „Beim Leben meiner Schwester“ ist ein wunderschöner und trauriger Roman, der das Schicksal Leukämie-Betroffener beschreibt. Er zeigt nicht nur, wie schwer es der Todkranke hat, sondern auch, wie die gesamte Familie leidet.

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  • Tief berührend!

    Beim Leben meiner Schwester
    Leseherz

    Leseherz

    07. March 2017 um 07:49

    Es ist unerträglich, wenn das eigene Kind erkrankt und man jeden Tag hofft, dass die Heilungschancen jedoch was anderes sagen. Wie weit würdest Du als Elternteil gehen? Alles ausschöpfen oder aufgeben? Sara Fitzgerald wollte eins, um das Leben ihrer Tochter Kate zu retten: Ein weiteres Kind, um das Leben des eigenen Kindes zu retten. Jahre vergehen, Anna unterzieht sich allen Behandlungen, bis sie einen Anwalt konsultiert. Lange ist nicht klar, wieso sie es tut. Campbell nimmt sich dieser Sache an und fragt sich, ob er dieses Gewicht überhaupt tragen könne – aber es geht hier um das Recht eines Kindes. Da spielt das Alter keine wirkliche Rolle. Ein Familientwist beginnt und Sara versucht zu kämpfen. Verfahrenspflegerin Julia wird engagiert und wird mit der Vergangenheit konfrontriert: Campbell! Hier wird die Vergangenheit in die Gegenwart katapultiert. Auch hier entsteht ein Kampf der Gefühle. Als das Ende der Gerichtsverhandlung in Sicht kam und eine Entscheidung fiel, gerät nicht mehr Kate in den Fokus.   (Das Buch zum Film weicht leider immer mehr ab, aber es bleibt trotzdem brilliant!)

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  • Wahnsinnig ergreifend!

    Beim Leben meiner Schwester
    Selina_Zimmermann

    Selina_Zimmermann

    10. January 2017 um 13:35

    Schon vor einiger Zeit hatte ich den Film zum Buch gelesen, hatte aber größtenteils schon wieder vergessen, wie er ausging. Zum Glück! Die Geschichte von Anna, ihrer an Leukämie erkrankten Schwester und ihren Eltern hat mich zutiefst ergriffen. In jeder Zeile fühlt man mit und fragt sich ständig, wie Anna all diese Last tragen kann und warum sie sich nicht doch für den "leichteren" Weg entschließt, nämlich den, ihrer Schwester als Spender zu dienen. Es war wunderbar, mit zu verfolgen, wie sich zwischen Anna's Anwalt und ihr eine richtige Freundschaft entwickelte und großartig, dass er sich entschlossen hat, ihr hierbei zur Seite zu stehen. Am Ende des Buches erfährt man etwas, mit dem man wahrscheinlich nicht gerechnet hat. Man ist traurig und zugleich überwältigt. Vielleicht auch etwas glücklich. Was? - das müsst ihr selbst herausfinden. :)   Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses wahnsinnig spannende und ergreifende Buch!

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  • Beim Leben meiner Schwester

    Beim Leben meiner Schwester
    Eliza_

    Eliza_

    18. November 2016 um 16:24

    "Anna", murmle ich. Meine Mutter blickt verdutzt. "Was?" "Gefäß mit vier Buchstaben", sage ich und verlasse Kates Zimmer. (S.294) Rotz und Wasser hab ich bei dem Buch geheult das ist wirklich sehr selten das mich ein Buch so emotional werden läßt. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkel erzählt, so erfährt man wie sich die einzelnen Charaktere fühlen und empfinden. Es gibt auch einige Rückblicke in vergangene Zeiten und wie es zu dieser Situation kommen konnte. Ein finde ich sehr emotionales und sehr trauriges Buch. Wundervoll und sehr ergreifend erzählt, man kann nicht einfach Partei für eine Seite ergreifen. Das Ende ist so traurig und unerwartet. Unbedingte Leseempfehlung.

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  • Ergreifend.

    Beim Leben meiner Schwester
    TinainderBahn

    TinainderBahn

    17. November 2016 um 13:09

    Dieses Buch von Jodi Picoult beschreibt den Zwiespalt, zwischen Leben "retten" und Leben "ruinieren", den die Grenzen unserer Medizin verursachen können. Die Frage, die bei mir blieb, ist die: Was ist ein lebenswertes Leben?Einfühlsam wird der Alltag eines Mädchens beschrieben, dem, aufgrund der Tatsache, dass es Leukämie hat, eine Sonderstellung innerhalb der Familie gewährt wird. Jedes Familienmitglied: Vater, Mutter, Geschwister behandeln sie mit Sorgfalt, jeder möchte, dass es ihr gut geht - auch wenn die Krankheit immer wieder einen Strich durch die Planung oder auch nur einfache Dinge macht, die andere Kinder problemlos unternehmen könnten.Im Verlauf des Buches wird auch die Lebensgeschichte der Protagonistin bis zu dem Punkt im Hier und Heute enthüllt. Die Autorin schafft es dabei, den Leser zu fesseln, ihn nachdenklich zu stimmen und selbst überlegen zu lassen, was wohl die richtige Entscheidung bei all dem ist, welcher Standpunkt der "gute" und welcher der "selbstsüchtige". Gar nicht so einfach.Da ich nicht spoilern möchte, verrate ich nicht zu viel zur Handlung, aber so viel sei gesagt: Sie ging mir unter die Haut!

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  • Beim Leben meiner Schwester

    Beim Leben meiner Schwester
    Diezwinkerlinge

    Diezwinkerlinge

    04. October 2016 um 17:43

    Hallo ihr Bücherwürmer. Da ich meine Schwester jetzt eine Woche vom Lesen abgehalten habe heute eine Rezension von einem Buch, welches ich gelesen habe.Es nennt sich beim Leben meiner SchwesterMir wurde das Buch von einer Klassenkameradin empfohlen. Ich war mega gespannt und konnte es gar nicht erwarten in den Händen zu halten. Ich hatte den Film noch nicht gesehen, werde ihn wohl auch nie gucken. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen. Es war mega packend, fesselnd und spannend aber auch wahnsinnig traurig. Ich habe einige Tränen vergossen. Im letzten Drittel des Buches, dachte ich, dass Ende schon zu kennen, aber im Gegenteil, das Ende kam anders als Gedacht.  Es gibt auch einen sehr schönen Einblick in das Leben einer Familie mit diesem Schicksal eines Kindes, welches an Leukämie erkrankt. Das einzige was mir nicht so gut gefiel an dem Buch war die Anordnung der Geschehnisse. Daher musste man sich beim Lesen sehr konzentrieren. Das Buch ist in den Kapiteln immer aus der Sicht des Betroffenen oder einer beteiligten Person geschrieben und bei Kapitel Ende, wenn ein neues Kapitel beginnt, muss man plötzlich so bis zu 10 Jahre zurück blenden. Dass aber fällt erst teilweise in der Mitte des Kapitels auf. Das stiftete bei mir teilweise einiges an Verwirrung. Die Geschehnisse chronologisch darzustellen, würde mir im Nachgang noch sehr schwer fallen. Das ist aber auch das Einzige negative. Ich würde dieses Buch wirklich empfehlen. die komplette Rezi findet ihr auf unserem Blog http://www.zwinkerlingsbibliothek.de/2015/07/gastrezension-jule-beim-leben-meiner.html

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  • Sehr rührender Roman

    Beim Leben meiner Schwester
    KerstinTh

    KerstinTh

    07. September 2016 um 11:25

    Kate Fitzgerald hat Leukämie. Ihre einzige Hilfe ist ihre jüngere Schwester Anna. Denn diese spendet ihrer Schwester seit Jahren immer wieder ihr Knochenmark. Eigentlich ist dies auch der einzige Grund, warum es sie überhaupt gibt. Nun mit 13 Jahren weigert sich Anna weiterhin als Spenderin zu fungieren. Vor allem, da sie nun auch noch eine ihrer Nieren spenden soll. Sie greift sogar zu drastischen Mitteln und nimmt sich einen Anwalt. Dieser soll nun durchsetzen, dass Anna nicht weiterhin ihren Körper für Kate opfern muss. Eine tragische Geschichte beginnt.   Dieser Roman war der erste, den ich von Jodi Picoult gelesen habe und er hat mich sehr berührt und ich fand ihn klasse. Ich habe ihn, zum Glück, schon der Verfilmung gelesen. Ich finde es super, wie sich Jodi Picoult in ihren Romanen häufig schwierigen oder auch gesellschaftskritischen Themen widmet und diese gut in Romanform umsetzt.

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  • Beim Leben meiner Schwester

    Beim Leben meiner Schwester
    Vanyx_x33

    Vanyx_x33

    22. August 2016 um 08:55

    Anna ist dreizehn Jahre alt und wurde aus nur einem einzigen Grund zur Welt gebracht: Um ihrer Schwester Kate, die an Leukämie erkrankt ist, ihr Nabelschnurblut zu spenden. Doch über die Jahre wird Kate wieder rückfällig, macht Fortschritte, gerät wieder in Remission. Jetzt soll Anna ihrer Schwester eine Niere spenden - doch sie sucht sich einen Anwalt. Um endlich über ihren Körper bestimmen zu können. Jesse ist der ältere Bruder von Kate und Anna. Da er keine besondere Rolle durch und in der Krankheit spielt, hat er seine Rolle als Unruhestifter akzeptiert. Er liebt seine Familie, obwohl ihn seine Eltern aufgegeben haben und ignorieren.Brian ist Feuerwehrmann und liebt seine Arbeit. So kommt es das seine Einsätze ihn in bestimmter Weise helfen für eine Weile seinem zu Hause zu entfliehen. Seine Arbeit ist ein Ventil, um die Krankheit seiner Tochter und alle Probleme zu verarbeiten. Durch Mutter Sara erlebt der Leser hautnah die Krankengeschichte und die Rolle als Elternteil mit. Welche Verantwortung zu tragen ist, welche Herausforderungen, Wünsche und Ängste die Diagnose Leukämie mit sich bringt. Um das ausreichend zu besprechen, erzählt Sara in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Außerdem erzählt das Buch aus der Sicht von Annas Anwalt und seiner Verfahrenspflegerin.Die Anklage Annas wird so auf juristischem Weg aufgezeichnet und auf moralischem. Auch ich als Leser geriet durch die Sichtweisen in einen Interessenkonflikt. Auf der einen Seite die Eltern: Kate darf nicht sterben. Auf der anderen Anna: Ich will über meinen Körper bestimmen, auch wenn ich meine Schwester liebe."Beim Leben meiner Schwester" macht betroffen, macht nachdenklich, man wünscht sich das alles gut ausgeht, aber wie soll das ausgehen? Picoult legt den Persöhnlichkeiten oft wahre Worte in den Mund, lässt sie denken was hart ist, aber richtig und schafft damit eine Atmosphäre der Hilflosigkeit.Das Buch unterscheidet sich von dem Film vor allem im Ende. Das Filmende ist nicht besser, aber versöhnlicher. Anders als im Film, gibt es eine unerwartete Wendung, die mich geschockt hat. Sie schafft alle offenen Fragen aus dem Weg und lässt nur ein Ende zu. Dieses hat mich zum Weinen gebracht und gerade als ich damit aufgehört hatte las ich den Epilog und war wieder zu Tränen gerührt.Fazit:Ein gleichermaßen einfühlsames wie hartes Buch, dass die Geschichte von Anna und Kate schreibt. Es macht nachdenklich und deutlich das einiges was richtig ist, sich falsch anfühlt und das was falsch ist, sich richtig anfühlt. Und das es in diesem Konflikt niemanden geben kann, der gewinnt, weil man um zu geben, verlieren muss.

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  • REZENSION: Beim Leben meiner Schwester

    Beim Leben meiner Schwester
    igbuchblueten

    igbuchblueten

    01. August 2016 um 10:31

    Nachdem das Buch schon 4 Jahre bei mir rumsteht, ich es schon einmal angelesen, dann aber wieder abgebrochen habe und den Film aber über alles liebe, dachte ich mir, es wäre nun Zeit dem Buch eine zweite Chance zu geben und siehe da, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Punkt, welcher mich damals dazu brachte das Buch abzubrechen, waren die vielen unterschiedlichen Erzählperspektiven. Jetzt aber fand ich war es genau das, was die Geschichte ausgemacht hat. Man hat den Plot von jeder erdenklichen Position aus betrachtet und dann beginnen die Grenzen zwischen richtig und falsch und Moral und Ethik zu verschwimmen. Ist es richtig, ein weiteres Kind zu bekommen, nur um ein Krankes damit am Leben zu erhalten? Ist es fair, den anderen Kindern nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken, weil ein Anderes todkrank ist? Ist es fair, dass es überhaupt kranke Kinder gibt, und ihre Eltern ständig mit der Angst leben müssen, es zu verlieren? Ist es moraisch verwerflich, wenn ein Kind nicht mehr nur als Ersatzteillager herhalten möchte, obwohl das zur Konsequenz hat, dass das Geschwisterchen stirbt? Dies ist nur ein Teil der Fragen, mit denen sich Jodi Picoult in ihrem Roman beschäftigt und ich denke, dass ich nicht alleine damit bin, wenn ich sage, dass sie sich wirklich ein kontroverses Thema ausgesucht hat. Die Umsetzung aber, ist wahrhaftig genial. Man begleitet die Fitzgeralds, das sind Mutter Sara und Vater Brian, Jesse, der Älteste, Kate, die Leukämie hat, und Anna, die bei jeder Gelegenheit Thrombozyten, Knochenmark u. ä. an ihre Schwester Kate spendet, weil diese sonst stirbt. Nun hat Anna davon aber im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze voll und möchte endlich wie ein eigenständiger Mensch behandelt werden und nimmt sich dazu den Anwalt Campbell Alexander zur Hilfe. Der Roman dreht sich zum Einen um Kates Krankheitsverlauf und zum Anderen um die Gerichtlichen Vorgänge, die über Kates Leben entscheiden. Als Leser kann man sich nicht für eine Seite entscheiden. Man kann Sara und Brian verstehen, die ihr Kind nicht verlieren wollen, gleichzeitig kann man aber auch Anna verstehen, die nicht mehr so eingeschränkt leben möchte, nur weil ihre Schwester krank ist und sie ein 100%ig übereinstimmender Spender ist. Ich hatte immer wieder Tränen in den Augen, aber auf den letzten 70 Seiten musste ich dann doch hemmungslos Schluchzen und wie ein Baby weinen. Man denkt die ganze Zeit, man wüsste wie das Buch endet, vor allem, wenn man den Film schon gesehen hat, aber Jodi Picoult schafft es, dass einem die Luft wegbleibt. Absolut lesenswert, aber bitte nur mit ausreichend vielen Taschentüchern neben sich.  

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  • Bei Krebs gibt es keine ›sicheren Angelegenheiten‹.

    Beim Leben meiner Schwester
    Janine2610

    Janine2610

    29. June 2016 um 20:27

    Darum geht's:Die Entscheidung ist ihr schwergefallen, unendlich schwer. Die allerwenigsten Menschen müssen sie jemals treffen. Als Anna Fitzgerald dreizehn Jahre alt ist, kann sie es nicht mehr ertragen. Längst weiß sie nicht mehr, wie viele Operationen sie über sich hat ergehen lassen müssen. Nun besteht für sie kein Zweifel mehr daran, dass sie nur zu einem Zweck geboren worden ist - mit ihrem Knochenmark ihrer leukämiekranken Schwester Kate das Leben zu retten. Immer wieder. Nie hat sie diese Rolle angezweifelt. Aber jetzt beginnt Anna sich zu fragen, wer sie wirklich ist. Ob sie ohne Kate eine eigene Persönlichkeit wäre? Ob Sara und Brian, ihre Eltern, jemals einen eigenständigen Menschen in ihr gesehen haben? Anna weiß es nicht. Und sie beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen - ein Anwalt soll dafür sorgen, dass sie ihren Körper nie mehr für Kate zur Verfügung stellen muss ...Meine Meinung:Einige von euch werden den Film »Beim Leben meiner Schwester« (mit Cameron Diaz verfilmt) vermutlich schon kennen. Dies ist die Buchvorlage dazu, und auch ich habe die Verfilmung bereits gesehen. Weil ich aber gesagt bekommen habe, dass die Handlung im Buch ganz anders sein soll, wollte ich mir selbst ein Bild vom Geschriebenen machen.Was ich nun dazu sagen kann: Die Haupthandlung des Buches stimmt mit der im Film völlig überein, die Nebenhandlungen im Buch wurden im Film allerdings einfach weggelassen - man hat sich darin wirklich nur auf das Wesentliche konzentriert. Aber das Ende, und das ist eigentlich das wichtigste an der ganzen Geschichte, denn darauf läuft eben alles hinaus ... Das Ende ist im Buch komplett anders als im Film, und das hat mich echt überrascht und mit offenem Mund zurückgelassen ...~ Wenn du eine Schwester hast und die stirbt, sagst du dann nicht mehr, dass du eine hast? Oder bist und bleibst du eine Schwester, auch wenn der andere Teil der Gleichung verschwunden ist? ~(S. 165)Die Thematik des Buches ist ziemlich bedrückend, aber auch brisant: Ein wenig erfährt man davon ja schon aus dem Klappentext, aber ich versuche es noch einmal kurz in meinen eigenen Worten zusammenzufassen: es geht um Anna, ein 13-jähriges Mädchen, das sich entweder für sich und somit für den Tod ihrer Schwester Kate, oder aber gegen sich selbst und damit automatisch für das Weiterleben ihrer Schwester entscheiden muss.Ich kann in dem Fall den Wunsch der Eltern, dass Anna weiterhin für Kate lebensrettende Flüssigkeiten spenden soll, sehr gut verstehen, schließlich geht es für Kate um Leben und Tod, aber auch Annas Seite verstehe ich mehr als gut. Für die jüngere Schwester ist ein Leben, in dem sie ständig für ihre Schwester zur Verfügung stehen und als Ersatzteillager herhalten muss, auch kein leichtes Los. Ich wüsste nicht wirklich, wie ich mich an Annas Stelle entscheiden würde, das ist schon echt hart und ich bin sehr froh darüber, dass ich nicht in so einer Situation stecke.~ Dieses Mädchen verliert entweder seine Schwester, denke ich, oder es verliert sich selbst. ~(S. 134)Ich "musste" das alles also nur lesen und durfte die Gedanken und Handlungen der Protagonisten gebannt mitverfolgen, und musste nicht selbst in so einer prekären Lage Entscheidungen treffen.Die Kernfrage in diesem Buch lautet hier: Was ist moralisch richtig und was falsch? Es steht unter anderem eine Gerichtsanhörung im Mittelpunkt, in der darüber entschieden werden soll, ob die 13-jährige Anna ab nun selbst über ihren Körper in medizinischen Belangen entscheiden darf.Ich konnte Annas Entscheidung, dieses Gerichtsverfahren anzustrengen, gut verstehen, denn die Autorin lässt auch immer wieder Gespräche und Szenen in dem Buch auftauchen, in denen Anna sich in Gegenwart ihrer Eltern wie Luft gefühlt hat, ... aber ich habe trotzdem nie daran gezweifelt, dass Anna von ihren Eltern genauso sehr geliebt wird, wie die todkranke Kate. Ich denke, das hat die Autorin schon bewusst so anklingen lassen, damit man nicht auf den wahren Grund kommt, weswegen Anna all das geplant hat ...~ Denn anders als der Rest der freien Welt bin ich kein Zufallsprodukt. Und wenn eure Eltern euch aus einem bestimmten Grund bekommen haben, dann ist zu hoffen, dass es den Grund noch gibt. Denn sobald er sich erledigt hat, seid ihr es auch. ~(S. 12)Wie gesagt: Es ist keine leichte Thematik, es geht um eine seltene Form der Leukämie, es geht ums Sterben, ums Überleben, um Rettung und um Selbstbestimmtheit. - Es geht vor allem darum, was all das in einer Familie anrichten kann.Es wird kapitelweise abwechselnd aus der Sicht eines anderen Fitzgerald-Familienmitglieds und zusätzlich aus der Sicht von Annas Anwalt Campbell und der Verfahrenspflegerin Julia erzählt. Zwischendrin gab es auch manchmal Zeitsprünge in die Vergangenheit. - Ich fand diesen dauernden Charaktere-Sichtwechsel und die Zeitsprünge erst noch schwierig bzw. störend beim Lesen, habe mich aber glücklicherweise schnell daran gewöhnt und dann keine Probleme mehr gehabt.~ In meiner Familie ist es eine traurige Gewohnheit, dass wir nicht das sagen, was wir sagen sollten, und das, was wir sagen, nicht so meinen. ~(S. 108)Abschließend möchte ich noch sagen, dass mich das Buch, gerade zum Ende hin, ziemlich mitgenommen hat, denn da passiert etwas, womit ich so gar nicht mehr gerechnet habe und die Anhörung, die Anna die ganze Zeit unbedingt wollte, im Grunde überflüssig gemacht hat. Aber mehr möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten ... Es ist auf jeden Fall eine Geschichte, die zum Nachdenken über das eigene Dasein anregt und die wegen seiner Dramatik und den Gewissenskonflikten darin auf jeden Fall noch lange in meinem Kopf bleiben wird!

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  • nicht überzeugend

    Beim Leben meiner Schwester
    _wintermaus

    _wintermaus

    28. June 2016 um 19:05

    Ich habe schon viele Bücher über Krankheit, Liebe und Verlust gelesen, welche mich deutlich mehr angesprochen haben. Ich konnte mich einfach nicht in die Geschichte hineinversetzen. Ich habe die tiefgreifenden Gefühle vermisst, teilweise wurde mir sogar langweilig. Nie wurde wirklich beschrieben, wie es Kate bei der Sache ging.Doch das Ende fand ich schockierend. Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Vorher habe ich den Film gesehen (fand ich besser als das Buch), dessen Ende komplett anders war.Alles in allem würde ich das Buch nicht weiterempfehlen. Doch dies ist Geschmackssache:)

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  • Ganz okay

    Beim Leben meiner Schwester
    Yunika

    Yunika

    27. June 2016 um 09:30

    Das Cover ist sehr einfach, aber es macht neugierig. Eigentlich mag ich keine Cover, bei denen man ein Gesicht sieht, doch dieses passt irgendwie zum Titel. Auf das Buch war ich sehr gespannt, denn eigentlich hatte ich nur gutes darüber gehört. Die Idee an sich fand ich schon sehr interessant, aber die Umsetzung war nicht so meines. Für mich hat sich alles zu sehr gezogen und ich habe mich sehr oft gefragt, was manche Szenen jetzt mit der Handlung zu tun haben. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt. An sich sind die Schnitte gut gewählt, denn man wollte doch wissen, wie es weiter gehen wird. In den einzelnen Kapiteln jedoch waren teilweise extreme Zeitsprünge d, die einen komplett aus der Geschichte rausgerissen haben. Es ist immer zwischen Erinnerung und dem jetzt hin und her gesprungen, sodass man teilweise nicht mehr wusste, wo man gerade dran war. Sprachlich war das Buch an sich gut. Es war an sich leicht und flüssig zu lesen, jedenfalls für das Thema. Das Thema selbst war nicht so einfach, doch die Autorin hat es geschafft, dass man einerseits an Kate und andererseits doch mehr an Anna gedacht hatte.  Das traurige und schwierige Thema hat sie sehr gut und sensibel verpackt. Charaktere gab es viele und alle waren sehr unterschiedlich.  An sich waren sie gut charakterisiert und waren nicht perfekt. Mit den meisten Charakteren bin ich nicht warm geworden und hatte immer eine gewisse Distanz zu den einzelnen Charakteren. Deswegen hat mich die Geschichte irgendwie kalt gelassen. Alles in allem war ich nicht so begeistert von dem Buch. Einerseits, weil so ernste Themen absolut nichts für mich sind, andererseits, weil die Geschichte auch ihre Schwächen hatte. Die Zeitsprünge in den Kapiteln fand ich sehr schwierig und mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Dazu ist mir die Geschichte teilweise zu weit abgedriftet und hat manchmal ihren Schwerpunkt verloren.

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