Bis ans Ende aller Tage

von Jodi Picoult 
4,3 Sterne bei462 Bewertungen
Bis ans Ende aller Tage
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (380):
HeLo23s avatar

Sehr schönes Buch, spannende Geschichte, gut zu lesen. Ich mag den Schreibstil und die ausführliche Beschreibung der Charaktere/Geschichten

Kritisch (9):
wandablues avatar

Ich finde, die Thematik ist überzogen und kitschig behandelt.

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Inhaltsangabe zu "Bis ans Ende aller Tage"

Die Golds und die Hartes sind seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder, Chris und Emily, wachsen miteinander auf, und niemanden wundert es, als sich diese innige Freundschaft in der High School in eine romantische Liebe verwandelt. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492263139
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:640 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.05.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    HeLo23s avatar
    HeLo23vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schönes Buch, spannende Geschichte, gut zu lesen. Ich mag den Schreibstil und die ausführliche Beschreibung der Charaktere/Geschichten
    Rührung, Verzweiflung, Liebe

    Ich bin durch Zufall auf diese Buch gestoßen. (in einer öffentlichen Buchecke) Bis zum Schluss habe ich nicht realisiert gehabt, dass es von der gleichen Autorin ist wie "Beim Leben meiner Schwester". Die Tatsache, dass Jodi Picoult sich in ihren Büchern immer mit wichtigen Themen wie Selbstmord, Knochenmarktransplantation und Kindesmissbrauch auseinander setzt finde ich toll. So werden diese Tabuthemen wieder einmal klar und bewusst gemacht. Gerade diese Bücher und Themen sind es die mir immer noch lange im Kopf herumschwirren und mich bewusst zum nachdenken bringen.


    Eine spannende, traurige und zugleich auch rührende Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen bei der man die Verzweiflung richtig spüren kann. In kürzester Zeit habe ich das Buch verschlungen und war begeistert von den Charakteren und den ausführlichen Beschreibungen der Vorgeschichten. Ich mag es, wenn Bücher auch in die Vergangenheit blicken und man so einen besseren Überblick über das Leben und die Gegebenheiten bekommt. Man fühlt sich beinahe wie ein Mitglied der beiden Familien und kann vollkommen ins Geschehen einfühlen und mitfiebern.
    Bis auf eine kurze Stelle ziemlich Mittig im Buch fand ich es sehr kurzweilig und spannend zu lesen. Der Schluss war für mich überraschend aber nicht unbefriedigend.
    Im Großen und Ganzen kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.

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    meisterlampes avatar
    meisterlampevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: sehr bewegend geschrieben, kaum aus der Hand zu legen!
    Bis ans Ende aller Tage

    Klappentext:
    Die Golds und die Hartes sind seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder, Chris und Emily, wachsen miteinander auf, und niemanden wundert es, als sich diese innige Freundschaft in der High School in eine romantische Liebe verwandelt. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört.


    Meine Meinung:
    Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt: Chris „den Jungen von nebenan“, Emily, „das Mädchen von nebenan“ und  „die Wahrheit“.
    Nach dem ersten Abschnitt denkt man, man weiß, wie sich alles zugetragen hat;  aber weit gefehlt, aus einer anderen Sicht sieht die Geschichte ganz anders aus. Und im letzten Teil kommt es komplett anders ...ich bin froh, weder in Chris‘ Haut, noch in der der Geschworenen zu stecken. Einen spannenden Prozess als Leser mitzuverfolgen, ist anders, als direkt eingebunden zu sein; dennoch war ich über die Handlungen und Wendungen teilweise überrascht.

    Sehr interessant zu lesen, wie sich zwei Familien, die früher eine Einheit entfremden, nicht nur gegenüber ihren besten Freunden/Nachbarn, sondern als Familie selbst. Und ausgelöst wurde alles durch eine „Aktion“ der Jugendlichen Chris und Emily, die deren Eltern nicht vorgesehen und für sie geplant hatten, wie sie sich sonst alles ausgemalt und für die Kinder vorgestellt hatten.

    Jodi Picoult bevorzugt niemanden in der Geschichte, das gefällt mir gut, man kann sich so sein eigenes Urteil bilden. Die Mütter Gus und Melanie waren einst beste Freundinnen, erschreckend und zugleich traurig zu lesen, wie die beiden Frauen nun miteinander umgehen.

    Ich habe versucht, mich in die beiden Jugendlichen hineinzuversetzen bzw. überlegt, wie ich in meiner Jugend gehandelt hätte; nicht alle Gedankengänge und Handlungen von Emily und Chris erschienen mir logisch. 

    Für diesen Roman, dessen Titel harmloser klingt, als er ist, gebe ich gute 4 Sterne. Das Buch ist sehr bewegend geschrieben und war kaum aus der Hand zu legen.

    ---
    Mir fielen Fehler bei Kates Alter auf: auf S.201 ist Kate 12 Jahre alt (Ende November 1997), auf S.395 ist sie schon 14 Jahre alt (Weihnachten 1997, also knapp 1 Monat später) und auf S.421 wird sie 15 Jahre alt (Februar 1998, also 3 Monate später als November 1997, als sie 12 Jahre sein sollte). So schnell altert man auch im Buch nicht...ich vermute, die 12 Jahre sind falsch datiert.

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    ResaPlantagenets avatar
    ResaPlantagenetvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder ein guter Roman dieser Autorin, obwohl für mich am Ende einige Fäden unbeantwortet ins Leere verlaufen.
    Fusion

    Nach zwei anderen Büchern von Jodi Picoult habe ich letztens - großteils aufgrund des ansprechenden Klappentextes - dieses Buch von ihr gekauft und einige Zeit später auch gelesen.

    "Bis ans Ende aller Tage" erzählt die Geschichte zweier amerikanischer Teenager, die eine ganz besondere Beziehung zueinander haben. Ihre Familien, die Golds und die Hartes, leben seit der Geburt der Kinder in nebeneinanderliegenden Häusern, und solange Emily und Chris denken können, sind sie beste Freunde gewesen. So fühlt der eine rasch den Schmerz des anderen, man vervollständigt Sätze und Gedanken des Gegenübers und verbringt außergewöhnlich viel Zeit zusammen. Die Eltern betrachten dies mit Wohlwollen - vielleicht entwickelt sich aus dieser engen Freundschaft ja eines Tages Liebe? Sie behalten recht. Als Emily und Chris ins Teenageralter kommen, werden sie ein Paar. Doch eines Nachts geschieht etwas Unvorstellbares, das den Frieden der beiden Familien aufs Schrecklichste stört: Unabhängig voneinander werden beide Elternpaare nachts ins Krankenhaus beordert. Der Grund: Ein Unfall ihrer Kinder. Während Chris mit einer schweren Kopfwunde davongekommen ist, finden Emilys Eltern ihre Tochter nach einem Kopfschuss tot vor. Von einer Sekunde auf die andere zerbricht die heile Nachbarschaftswelt, Freundschaften verwehen wie Sand im Wind. Denn nicht nur müssen alle Emilys viel zu frühen Tod verkraften, sie müssen auch damit klarkommen, dass sie mit Chris einem potentiellen Mörder gegenüberstehen ...

    Der Aufbau des Buches hat mich sehr angesprochen. Es wird von Kapitel zu Kapitel abwechselnd von der Kindheit der beiden Teenager und der Gegenwart, also der Zeit nach Emilys Tod und den laufenden Ermittlungen, erzählt. Schicht für Schicht offenbart sich dadurch einerseits Chris und Emilys Lebensgeschichte, während wir andererseits in der Gegenwart verfolgen können, wie Chris versucht, die Welt von seiner Unschuld zu überzeugen.
    Jodi Picoults Schreibstil liest sich auch in diesem Roman flüssig und geht auf Figuren und Situationen ein.

    Der Grund, weshalb diesem Buch meiner Meinung nach keine fünf Sterne zustehen, sind so manche lose Fäden, die nach dem Ende ins Leere verlaufen. Ich habe das Buch weggelegt und konnte nicht behaupten, völlig zufrieden mit den Antworten auf die im Buch aufgeworfenen Fragen zu sein. Das mag vielleicht von der Autorin beabsichtigt gewesen sein, wer weiß? Jedoch kam es mir vor allem auf den letzten 50 Seiten so vor, als gehe der Endspurt im Vergleich zum Tempo des restlichen Buches etwas zu schnell vonstatten, als würde noch schnell abgehandelt, was noch sein muss - nämlich ein vernünftiges Ende. So gewinnt man den Eindruck, dass manche Handlungsstränge unausgereift enden oder einfach im Sand verlaufen.

    Da der Rest des Buches aber spannend und angenehm zu lesen war, würde ich "Bis ans Ende aller Tage" als Lektüre durchaus weiterempfehlen.

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 3 Jahren
    Bis ans Ende aller Tage

    Emily und Chris wachsen zusammen auf. Aus einer dicken Freundschaft wird eine Romanze. Die Eltern der beiden sind begeistert, haben sie doch darauf gehofft, dass die zwei später mal heiraten. Doch soweit wird es nicht mehr kommen. Eines Nachts werden die Eltern aus dem Schlaf gerissen. Das Krankenhaus informiert sie unabhängig voneinander über einen Unfall ihres Kindes. Dort angekommen sind die Hartes schockiert. Ihr Sohn hat eine Kopfverletzung. Doch für die Golds kommt es noch schlimmer. Ihre Tochter wurde mit einer tödlichen Schussverletzung eingeliefert.
    Was ist den beiden widerfahren? Chris erzählt der Polizei von einem geplanten Doppelselbstmord. Nachdem Emily sich erschossen hat, fiel Chris in Ohnmacht und bevor er sich erschießen konnte, traf die Polizei schon ein.
    Doch die Polizei glaubt ihm nicht. Chris wird verhaftet und es kommt zu einem Prozess. Hat Chris die Wahrheit gesagt?

    Ein Buch was mich sehr bewegt hat. Es ist sehr spannend geschrieben. Man fragt sich die ganze Zeit was an dem schicksalshaften Abend geschehen ist. Ob die schreckliche Tragödie hätte verhindert werden können.
    Die Geschichte zieht sich etwas, das ist das einzige was ich zu bemängeln habe.
    Ansonsten ist es ein tolles Buch, was mich auch nach dem Lesen noch sehr beschäftigt hat.

    ©_ Sahara_

    (Rezi aus 2013)

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    AvasBookwonderlands avatar
    AvasBookwonderlandvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das bewegt...
    Ein Buch, das bewegt...

    Jodi Picoults Bücher sind mitreißend, fesselnd und dramatisch. Sie lassen dich nicht los. Ich hatte bereits das Buch "19 Minuten" von ihr gelesen, dass genau dies erfüllte und hoffte, "bis ans Ende aller Tage" würde mich genauso mitreißen. Aber es war noch besser und gleichzeitig schlimmer. Dieses Buch hat mir an manchen Stellen die Luft zu Atmen geraubt. Jodi Picoult schreibt nicht nur auf eine glaubhafte und intensive Art und Weise, sondern sehr eindringlich. Die Worte lassen dich nicht los.

    "Es gab nichts mehr zu sagen. Er bedeckte ihren Körper mit seinem, und als sie die Arme um ihn legte, konnte sie ihn in allen Altersstufen vor sich sehen: als Fünfjährigen und noch blond, schlaksig mit elf, als Dreizehnjährigen mit den Händen eines Mannes. Der dunkeläugige Mond zog langsam am Nachthimmel vorbei. Sie atmete den Geruch seiner Haut ein. >Ich liebe dich<, sagte sie. Dann fiel ein Schuß."

    Damit beginnt die Geschichte und bereits hier hatte sie mich gefangen.

    Es ist eine Liebesgeschichte, es ist ein Drama und irgendwie auch ein Stück vom Leben. Nach und nach deckt die Autorin weitere Details auf und lässt den Leser tief in die Seele ihrer Charaktere blicken. Die Rückblenden sind treffend gewählt und eingebaut. Ich war am Ende des Buches tief bewegt und bin sicher, dass dies nicht das letzte Buch sein wird, dass ich von ihr lesen werde.

    Eine klare Leseempfehlung und nichts, was man einfach mal zwischendurch lesen kann.

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    Ay73vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Grandioses Buch
    Bis ans Ende aller Tage - oder wie weit darf Liebe gehen????

    Die Familien Harte und Gold leben in einer guten Nachbarschaft, sind befreundet und unternehmen auch als Familie vieles gemeinsam. Ihre Kinder Emily und Chris wachsen von Kindesbeinen an gemeinsam auf und je älter sie werden desto enger werden sie miteinander. So das es die Familien auch nicht mehr überrascht, dass ihre Kinder ein Paar sind.

    Doch eines Abends, als die Eltern von beiden zusammen im Restaurant sitzen ahnen sie nicht das ein Unglück passiert. Emily Gold stirbt an einer Kopfschussverletzung und Chris Harte liegt verletzt neben ihr bewusstlos. Man spekuliert auf ein Verbrechen, aber es stellt sich raus, dass es ein geplanter Doppel-Suizid ist. Blöd nur dass es bei Chris nicht geklappt hat.

    Bei der Obduktion stellt sich heraus das Emily schwanger war und sie sich selbst den Kopfschuss nicht zugefügt hat sondern ihr zugefügt wurde. Daraufhin wir Chris in Untersuchungshaft gebracht. Melanie Gold ist von der Schud Chris überzeugt und beginnt eine Hetzjagd gegen, die Eltern von Chris engangieren einen Anwalt um die Unschuld ihres Sohnen aufzuzeigen. Denn beide Kinder wollten studieren, wollten alles gemeinsam machen, es kann nicht sein das Chris kaltblütig seine Freundin ermordet.

    Natürlich zerbricht die heile Fassade, es zerbricht die langjährige Familien Freundschaft. Auch als die Eltern von Emily das Tagebuch finden und die schokierende Wahrheit an Licht kommt, können sie ihre Hetzjagd nicht komplett aufgeben.

    Ein sehr aufwühlendes Buch über Liebe, Verrat und Vertrauen. Über den Bruch den eine langjährige Freundschaft mit sich bringt und wie ein junger Mann versucht, sich im Gefängniss-Alltag über Wasser zu halten.

    Sehr, sehr lesenswert

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ergreifender Roman! Lesenswert
    Bis ans Ende aller Tage

    Zum Inhalt:

    Emily und Christopher sind seit dem Tag von Emilys Geburt unzertrennlich. Die Eltern der beiden haben sich in der Schwangerschaft kennengelernt und angefreundet und da sie Nachbarn sind, sind die Kinder zusammen groß geworden. Im Lauf der Zeit wird bei den Beiden aus Freundschaft eine tiefe Liebe. Sie sind unzertrennlich. Bis zu jenem Tag im November 1997. An diesem Tag ereicht die Eltern die Nachricht, dass Chris und Emily im Krankenhaus sind: Emily stirbt und Christopher überlebt. Die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass Emily durch einen Kopfschuss gestorben ist. In der Pistole die am Tatort gefunden wurde befanden sich zwei Patronen. Christopher wird wegen Mordes angeklagt und kommt in Gefängnis. Doch was ist wirklich in jener Nacht geschehen....

    Meine Meinung:

    Der Roman spielt in verschiedenen Zeiten: Zum einen die Vergangenheit, die den Beginn der Freundschaft der Eltern und die gemeinsam verbrachten darauffolgenden Jahre beschreibt. Zum anderen die Gegenwart nach dem Tod von Emily.

    Die Geschichte ist ausgesprochen komplex, man lernt die verschiedenen Personen und die Beziehungsgefüge untereinander sehr gut kennen.

    Ab der Hälfte des Buches geht es um den Gefängnisaufenthalt von Christopher und im letzten Teil kommt es schließlich zur Verhandlung. Man fiebert mit und überlegt die ganze Zeit hin und her, was wirklich geschehen sein könnte in jener Nacht. Ist Chris unschuldig oder ist er es nicht?

    Das Ende selber hat bei mir noch einen ganzen Teil Fragen offen gelassen, die ich wirklich gerne beantwortet bekommen hätte, das finde ich schade. Aber ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es in jedem Fall weiterempfehlen.

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    Arizonas avatar
    Arizonavor 4 Jahren
    Ein bisschen zu sehr Melodram


    Dieses Buch von Jodi Picoult - Bis ans Ende aller Tage (USA „The Pact“ 1998) erschien 2006 auf deutsch. 

    Klappentext: Wenn die Liebe über den Tod hinaus geht.

    Inhalt: Die Familien Gold und Hart sind Nachbarn in einer Kleinstadt in New Hamshire, im Osten der USA. Ihre Kinder Chris und Emily sind von Geburt an wie Geschwister miteinander aufgewachsen, und später sind sie sogar ein Liebespaar geworden.

    Doch nun ist Emily tot - was ist nur passiert?

    Das Buch ist in mehrere lange Kapitel aufgeteilt, wobei sich immer die Gegenwart (1997/1998) sowie jeweils ein Kapitel aus der Vergangenheit (angefangen in der Kindheit 1979 bis hin zur Gegenwart) abwechseln. 

    Das Buch beginnt mit dem Tode Emilys, und mit Chris Verhaftung - denn er war bei ihrem Tod dabei - und im Folgenden geht es nun darum, ob es Mord oder Selbstmord war.

    Die Eltern der beiden sind seit Jahren eng befreundet, doch der Vorfall bringt sie nun auseinander. Emilys Eltern sind über den Verlust ihrer Tochter sehr verzweifelt, und Chris sitzt in Untersuchungshaft.  Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Kinder bzw. Jugendlichen. Und natürlich geht es um die Frage, wie es soweit kommen konnte. Wieso es dazu kam, dass Emily unter Depressionen litt. In den Kapiteln der Gegenwart steht zunächst der Gefängnisalltag im Vordergrund. Später folgt dann auch recht ausführlich die Gerichtsverhandlung, rund um Chris Verteidiger. Hier geht es auch um die etwas philosophische Frage, wieviel von der Wahrheit vor Gericht überhaupt eine Rolle spielt. Das war der Aspekt, den ich an dem Buch mit am besten fand. 

    Bewertung: Soviel zum Inhalt. Dies war mein zweites Buch von Jodi Picoult. Ihr Schreibstil ist recht speziell, man wird irgendwie sofort in die Geschichte reingezogen. Sie schreibt fesselnd, aber auch wiederum sehr detailliert. So hatte das Buch mit seinen 637 Seiten für mich doch einige Längen, weil oft immer wieder auf demselben Thema rumgeritten wurde. Auch ging mir die Handlung doch zu sehr Richtung Melodram. Und ich kann nicht verstehen, wieso das Thema von Behandlungs- / Therapiemöglichkeiten bei Depressionen nicht zur Debatte stand.

    Kennt ihr das, wenn ihr - natürlich nur aus Versehen - beim Zappen im TV bei einer Reality Soap landet? Manchmal ist man dann so in den Bann gezogen, dass man vergisst weiterzuschalten. Aber es bleibt dieses Fremdschämen. So ergeht es mir bei Picoult, es ist mir ein bisschen peinlich es zu lesen, wie ein Blick durchs Schlüsselloch, aber es packt einen doch. Sie ist eine sehr intelligente Autorin, und sie weiss mit den Gefühlen der Leser zu spielen. Nur schrammt sie dabei für mich doch etwas zu sehr am Kitsch vorbei. Daher werde ich wohl vorerst keine weiteren Bücher von ihr lesen wollen.

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    KerstinnIs avatar
    KerstinnIvor 4 Jahren
    Bis zur Grenze der absoluten Auslutschung

    Chris und Emily sind schon ihr ganzes Leben lang zusammen. Ihre Eltern sind Nachbarn und eng befreundet. Chris und Emily wuchsen auf, wie Geschwister, und alle freuten sich, als sie schließlich ein Paar wurden. Jetzt ist Emily tot. Sie und Chris wollten sich umbringen. Aber Chris lebt, und plötzlich steht die Frage im Raum, ob Emily wirklich sterben wollte...

    Jodie Picoult schmückt diesen Roman wirklich sehr aus. Sie ist in meinen Augen zum Teil wirklich über die Grenzen des Kitsches gegangen, sie hat alles, was man irgendwie in den Roman hätte bringen können, mitgenommen. Viele Informationen, die ich nicht gebraucht hätte. Eltern, die in meinen Augen völlig unverständlich reagieren, wie bspw. Emilys Mutter oder Chris´Vater. Viele Informationen über den Anwalt, der dadurch einen nicht nötigen Hintergrund bekommen hat.

    Die eigentliche Frage, die die Autorin wohl stellen wollte: Hilfe zum Selbstmord, richtig oder falsch? ist durch dieses zahlreiche Wirrwarr in den Hintergrund gerutscht. Das ist Schade. Denn die Idee an sich war gut. Doch am Ende bleiben trotz der ausführlichen Gerichtsverhandlung viele offene Fragen.

     

    Alles in allem ist das Buch unterhaltsam. Aber es hat mich nicht so berührt wie bspw. "19 Minuten" der selben Autorin.

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    Lese-Krissis avatar
    Lese-Krissivor 4 Jahren
    Bis ans Ende aller Tage - ein passender Buchtitel

    Aufmachung des Buches
    Meine Taschenbuchausgabe gibt es mit diesem Cover nicht mehr im Handel. Bei meinem Buch sieht man eine Hand, die rote Rosen hält. Mir gefällt das Bild ganz gut, wobei ich keinen direkten Zusammenhang zum Inhalt wieder erkennen kann.

    Inhalt
    Der Roman „Bis ans Ende aller Tage“ von Jodi Picoult erzählt die dramatische Liebesgeschichte von Emma Gold und Chris Harte. Ihre Eltern haben sich kurz vor ihrer Geburt als Nachbarn stark angefreundet und so sind die beiden seit Beginn ihres Lebens zu unzertrennlichen Freunden geworden. Sie können nicht mehr ohne einander und werden im Teenageralter zu Freude ihrer Eltern sogar ein Liebespaar. Doch das Verhältnis der beiden Familien wird durch eine Tragödie zerbrochen und die scheinbar glücklichen Zeiten nehmen ein jähes Ende… Aber was ist genau passiert, dass es nur noch Trauer und Schmerz gibt? Dies möchte ich nicht verraten um nicht etwas vorweg zu nehmen.

    Meine Meinung
    Dieses Buch ist ein Roman mit sehr starken Emotionen. Vor allem im ersten Teil (diese Geschichte ist in drei Abschnitte untergliedert) muss man als Leser sehr stark schlucken und oft bleibt einem ein ungutes Gefühl. Die Handlung ist sehr traurig und leicht kann einem eine Träne ins Auge steigen. Dies war auch ein Grund, weshalb ich zu Beginn nur langsam mit dem Roman weitergekommen bin. Man muss doch mal kurz eine Lesepause einlegen, damit man wieder eine bessere Stimmung bekommt. Dies spricht sehr für Jodi Picoults Schreibstil. Ich finde, sie versteht sich in ihrem Fach, schließlich kann man nicht von jedem Autor behaupten, dass er den Leser mit so extremen Gefühlen in den Bann ziehen kann.

    Allerdings weiß ich nicht, ob ich das Buch hätte fertig lesen können, wenn auch die anderen Abschnitte mich so stark mit negativen Gefühlen berührt hätten. Ich finde, das Teil 2 und Teil 3 leichter zu lesen sind. Ich weiß nicht, warum es mir so vorkommt, aber vielleicht hat man sich auch dann schon an die Situation gewöhnt, die in diesem Roman beschrieben wird.

    Das Buch ist in keine richtigen Kapitel unterteilt, sondern es gibt immer Abschnitte, die in der Gegenwart spielen und dann wieder in der Vergangenheit, um zu beschreiben, wie es zu dem gekommen ist, was in der Gegenwart passiert.  Am Anfang hat mich diese Unterteilung noch leicht gestört, doch als die Handlung dann etwas Fahrt auf sich genommen hat, war es sogar interessant zu lesen.

    Der Roman beginnt mit einem wöchentlichen Treffen der Eltern Golds und Hartes. Hier erkennt man noch die Freundschaft, die diese vier Menschen verbindet. Doch diese langjährige Freundschaft steht leider unter keinem guten Stern. Ein Schicksalstag zerstört die Beziehung untereinander. Dies war auch eine traurige Situation, denn eigentlich hat die Golds und Hartes soviel verbunden. Aber nach den Geschehnissen ist es eigentlich fast unmöglich diese Freundschaft aufrecht zu erhalten.

    Der dritte und letzte Teil des Buches war meines Erachtens besonders interessant und spannend. Die große Auflösung des Schicksalstages kommt nämlich erst zum Schluss.

    Ich habe mit Emma und Chris mitgelitten. Die Entscheidungen, die die beiden getroffen haben, konnte ich zwar nicht immer total nachvollziehen, aber umso mehr fühlte ich mit ihnen.

    Meiner Meinung nach ist die Geschichte sehr realitätsnah. Deshalb ist die ganze Situation noch schockierender und berührender.

    Mein Fazit
    „Bis ans Ende aller Tage“ ist nichts für schwache Nerven oder für Leute, die eine leichte Lektüre lesen wollen. Deshalb nur in die Hand nehmen, wenn man auch mal eine Träne vergießen möchte ;-). Aber es ist auf jeden Fall lesenswert! Von mir gibt es vier Sterne für einen tiefgründigen Roman. Einen Sternabzug, weil ich zu Beginn des Buches noch leichte Schwierigkeiten hatte in die Handlung hineinzukommen.

    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Lese-Krissis avatar

    Hallo zusammen,

    in der SuB-Gruppe 2014 haben wir uns zu einer kleinen Gruppe zusammengetan, die gemeinsam "Bis ans Ende aller Tage" von Jodi Picoult lesen möchten.

    Start der Leserunde ist am Samstag, 3. Mai 2014.

    Wir würden uns freuen, wenn sich der ein oder andere noch zu uns gesellt :-). Vielleicht gibt es ja noch jemand mit diesem Buch auf seinem SuB.

    Viele Grüße

    Lese-Krissi

    Arizonas avatar
    Letzter Beitrag von  Arizonavor 4 Jahren
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