Jodi Picoult Das Herz ihrer Tochter

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Inhaltsangabe zu „Das Herz ihrer Tochter“ von Jodi Picoult

Shay Bourne ist der Mörder von Junes Ehemann Kurt und ihrer Tochter Elizabeth. Elf Jahre später soll er sterben - durch eine tödliche Injektion. Doch ausgerechnet Bourne käme nun als Herzspender für Junes zweite Tochter infrage ... Kann Junes größter Feind zum Lebensretter ihrer einzigen Tochter werden? Fünf spannende Perspektiven - fünf fesselnde Stimmen in einem dramatischen Real-Thriller um Familie, Moral und Religion. (6 CDs, Laufzeit: 7h 43)

Ich war etwas enttäuscht, weil ich Jodi Picoult für ihre realistischen Romane liebe. Der Wunder-Zauber stört in diesem Buch.

— black_horse

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    Das Herz ihrer Tochter

    engineerwife

    14. April 2015 um 15:51

    Gleich vorab möchte ich sagen, dass das Buch als Hörbuch gut vorgetragen war. Meine relativ schlechte Bewertung bezieht sich lediglich auf den Inhalt. June Nealon verliert durch einen tragischen Mord auf einen Schlag ihre Familie – Tochter und Ehemann werden kaltblütig von Shay Bourne ums Leben gebracht. Doch sie ist schwanger mit ihrer zweiten Tochter Claire. Unglücklicherweise wird diese mit einem schweren Herzfehler geboren. Nach vielen verzweifelten Jahren bietet der zum Tode verurteilte Mörder Shay Bourne ihr das seine an. Eine spannende Geschichte beginnt sich zu entfalten. Spannend war sie jedenfalls für mich, solange sie realistisch blieb. Doch, wie schon in einigen wenigen Büchern zuvor, greift Jodi wieder in die Trickkiste der Magie. Es geschehen unerklärbare Dinge. Shay ist es von seiner Hochsicherheitszelle möglich sogenannte Wunder zu verbringen … da sprudelt Wein aus dem Waschbecken, ein toter Vogel erwacht zum Leben, ein einzelner Kaugummi reicht auf wundersame Weise für den ganzen Zellentrakt … Parallelen zu Jesus werden gezogen, ist Shay der neue Messias? Spätestens zu dem Zeitpunkt war das Buch für mich gelaufen, das war dann doch alles etwas an den Haaren herbeigezogen. Ich habe es aus Neugier zu Ende gehört, es lies mich aber unbefriedigt zurück. Freue mich dennoch auf den nächsten Band von Frau Picoult, ich weiß, sie kann es besser!

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  • Rezension zu "Das Herz ihrer Tochter" von Jodi Picoult

    Das Herz ihrer Tochter

    Nijura

    04. October 2011 um 17:39

    Weniger wäre mehr gewesen Shay Bourne wartet seit 11 Jahren auf seine Hinrichtung per Giftspritze. Damals hat er den Ehemann und die erste Tochter von June Nealon getötet. Nun sitzt er im Todestrakt und als er hört, dass die zweite Tochter (Claire) von June ein neues Herz benötigt, beschließt er, diese soll sein Herz nach der Hinrichtung bekommen, als Wiedergutmachung. Meine Meinung: Das Hörbuch wird von verschiedenen Stimmen gesprochen. Die Sicht wird aus Junes Perspektive, der Anwältin und des Priesters von Shay und Lucias (einem Mithäftling) wieder gegeben. June ist im Zweifel, soll sie das Herz (das wie durch ein Wunder natürlich passt) für ihre Tochter annehmen, dann würde ihre Tochter überleben. Oder lieber nicht, dann wird Claire sterben... Wenn sie es annimmt, wird ihre Tochter dann Alpträume vom Mord ihres Vaters und ihrer Schwester bekommen? All diese Sorgen plagen June sehr. Die Anwältin müsste im Falle einer Herzspende die Hinrichtung von einer Giftspritze in Tod durch Erhängen umwandeln lassen, da das Herz sonst unbrauchbar wäre. Der Priester war einer der Geschworenen beim damaligen Prozeß, soll er dies Shay offenbaren? All diese Fragen und Ängste hätten eine spannende Geschichte ergeben können, doch leider konnte Frau Picoult nicht auf wundersame Dinge verzichten. So erweckt Shay einen toten Vogel wieder zum Leben, Kaugummi vervielfältigt sich auf wundersame Art, etc. Das verhunzt die Geschichte leider sehr statt sie zu bereichern. Bei „The Green Mile“ hat das prima gepasst, in diesem Buch wirkt es deplatziert. Fazit: Die Geschichte an sich ist sehr interessant und ließ sich gut anhören. Auf das Übersinnliche hätte die Autorin verzichten sollen.

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  • Rezension zu "Das Herz ihrer Tochter" von Jodi Picoult

    Das Herz ihrer Tochter

    Daphne1962

    15. August 2011 um 18:38

    June: Mutter von Claire, die Herzkrank ist und ein Spenderherz benötigt. Ihr Mann und ihre andere Tochter wurden von Shay Bourne getötet. Claire: 2. Tochter von June, hat angeborene Herzprobleme und benötigt ein Spenderherz Shay Bourne: Mörder von Claires Mann und Tochter ist zum Tode verurteilt Maggie: Anwältin von S.B. Michael: Priester und Seelsorger von Shay.B. und war bei Shays Gerichtsverhandlung einer der Geschworenen, die ihn zum Tode verurteilt haben. Möchte mit seiner Seelsorge sein Urteil wieder gut machen. Luzius: Mitgefangener von Shay B. ist Aidskrank und ist oft Zeuge der Wunder, die im Gefängnis geschehen, seit Shay dort in deren Trakt einsitzt. Er bekommt es sogar am eigenen Körper zu spüren. Es war das 1. Buch von Jodi P. das ich „gehört“ habe. Denn ich habe die Hörbuchversion gehabt. Dadurch war es für mich gut in die Geschichte schnell rein zu finden, da die einzelnen Personen von verschiedenen Sprechern gelesen werden.Jodi P. widmet sich in diesem Buch mehreren umstrittenen Themen, wie Organspende, Hinrichtungen und Wundern bzw. vom Erscheinen des möglichen Messias und das wird dann zu ausführlich im Thema Religion behandelt. So viele Themen in ein Buch unterzubringen lässt ein Buch auch recht langatmig erscheinen. Selbst, als Hörbuchfassung. Gut war allerdings dabei, das jede der Hauptpersonen die Dinge aus ihrer Sichtweise dargestellt hatte. So konnte man sich auch gut eine eigene Meinung dazu bilden. Dennoch fand ich die ganze Thematik zu dick aufgetragen und es hat mich nicht wirklich gefesselt. Auch finde ich es zu langatmig.

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  • Rezension zu "Das Herz ihrer Tochter" von Jodi Picoult

    Das Herz ihrer Tochter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. August 2011 um 14:17

    Shay Borne sitzt in der Todeszelle, für den Mord an einem Polizisten und seiner kleinen Tochter. Angeblich vollbringt er dort Wunder, die manche Menschen zu der Überzeugung bringen er sei der wiedergeborene Messias. Derweil bangt die Witwe des Polizisten um das Leben ihrer jüngsten Tochter, die dringend eine Herzspende benötigt. Ein weiterer Genie-Streich von Jodi Picoult Ich lese die Bücher dieser Autorin unglaublich gerne. Denn sie hat eine besonders herzliche, menschliche Art mit den Gewissensfragen des Daseins umzugehen. Und so beschäfftigt sich Jodi Picoult in diesem Roman mit Organ-Spende-Ethik, der Menschlichkeit der Todesstrafe, sexuellem Missbrauch, Schuld, Religiosität, und, und, und… Es werden also mächtig Probleme gewälzt, was sich für den Picoult-Laien wohl erstmal nach etwas zu viel Anspruch mit Hang zur Langatmigkeit anhören dürfte, wird durch die Begabung der Autorin für Charaktere zu einem wunderschönen Lese-Abenteuer. Diese Autorin muss einen Pakt mit dem Teufel haben oder einfach nur einen riesigen Haufen Talent. Denn es wuchsen mir beim Lesen wirklich alle Figuren ans Herz – und dabei bin ich was meine Zuneigung zu Roman-Figuren angeht eigentlich eher von der wählerischen Sorte. Und auch der Plot kann sich sehen lassen, viel wird geboten an Fragen und einiges wird geliefert an Antworten – manches ist nicht so wie es scheint, aber schließlich ist dies hier auch kein Märchen und so war ich am Ende ganz froh als nicht jeder Erzählstrang mit Friede, Freude und Eierkuchen endete. Was ich beim Lesen von Picoults Romanen manchmal bedauere, ist dass sie sich die schriftstellerische Prämisse „write what you know“ doch sehr zu Herzen nimmt. So sind ihre Bücher immer gleich aufgebaut, mit gesplitteter Erzählperspektive gehen sie eine oder mehrere ethische Fragen an. Das garantiert viele Romane aus der Feder Picoults, aber auch viel Schema F – wobei sich davon sicher nicht jeder Leser gestört fühlen dürfte, schließlich ist der Unterhaltungsfaktor trotz allem immer wieder sehr hoch. In der Hörbuch-Version erhalten die verschiedenen Perspektiven verschiedene Stimmen, was gut passt und auch dabei hilft die Figuren zu unterscheiden. Zudem fühlt man sich ihnen als Hörer näher und kann sich schnell von einer Figur in die nächste einfühlen. Die Stimmen selbst sind ebenfalls charakter-getreu ausgesucht worden, ein Mix aus jugendlichen und starken Stimmen, die den Charakter der jeweiligen Figur gut zum Ausdruck bringen. Der mysteriöse Shay Borne kommt allerdings nicht zu Wort, aber das würde ja auch die Spannung kaputt machen. Wenn schon Schema F dann aber richtig und keiner macht das so gut wie Jodi Picoult. Daher ist dieser Roman absolut empfehlenswert für Picoult-Einsteiger und -Liebhaber, und alle anderen die nach einem intelligenten Frauenroman suchen.

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  • Rezension zu "Das Herz ihrer Tochter" von Jodi Picoult

    Das Herz ihrer Tochter

    Claudias-Buecherregal

    23. May 2011 um 20:37

    June Nealon hat bereits einige schwere Schicksalsschläge im Leben durchstehen müssen. Ihren ersten Ehemann verlor sie bei einem Autounfall, den nur sie und ihre Tochter Elizabeth überlebten. Anschließend heiratete sie einen Polizeibeamten. Als sie mit ihrem zweiten Kind schwanger war, wurden ihr Mann und Elizabeth von einem Mann namens Shay Bourne getötet. Dafür wurde der Mörder durch eine tödliche Injektion zum Tode verurteilt. Als das Urteil Jahre später vollstreckt werden soll, benötigt Junes Tochter Claire dringend ein neues Herz und ausgerechnet Shay Bourne käme als Herzspender infrage. Liest man sich durch die Kurzbeschreibungen der Picoult Bücher, fällt eins besonders auf: In ihren Romanen geht es immer um dramatische Lebenssituationen, die von den Charakteren alles verlangen. Tragische Erlebnisse und unglaublich schwere Entscheidungen spielen in ihrem Romanen eine übergeordnete Rolle und da stellt "Das Herz ihrer Tochter" keine Ausnahme dar. Das Hörspiel umfasst sechs CDs und das, obwohl es sich schon um eine gekürzte Lesung handelt. Nach der ersten CD dachte ich zunächst, dass die Story schon erledigt sei. Der Hörer bekam neben den Protagonisten auch Junes bisheriges Leben präsentiert und man war bereits darüber informiert, dass Shay Bourne, der Doppelmörder, nun als Lebensretter fungieren könnte. Kurz habe ich mich gefragt, was da noch kommen soll. Jodi Picoult hatte dann aber noch eine Menge in petto. Der Roman behandelt viele brisante und aktuelle Themen, wie die Todesstrafe, Religionsfreiheit oder Organspende. Die Autorin geht nicht nur auf die aktuelle Situation ein (Shay Bourne will sein Herz spenden), sondern auch darauf, wie es zu dem Doppelmord kam, welches Leben Shay Bourne vorher geführt hat und wie sein Gefängnisalltag aussieht, in welchem Zwiespalt sich Claires Mutter befindet und wie Claire sich in dieser Situation fühlt. Des Weiteren ist Religion ein sehr wichtiges Thema und Shay Bourne scheint kein normaler Gefangener zu sein, sondern um ihn herum passieren merkwürdige, schwer erklärbare Dinge, die keiner zu verstehen scheint. Das ganze Geschehen wird aus 5 Perspektiven geschildert, die im Hörbuch durch 5 verschiedene Stimmen dargestellt wurden. Die Sprecher sind Tanja Geke, Anna Thalbach, Jens Wawrczeck, Marius Clarén und Felicia Wittmann. Dass das Hörbuch von 5 Sprechern intoniert wurde, finde ich sehr gut. Der häufige Perspektivenwechsel wird dem Hörer somit erleichtert, da man nach kurzer Zeit bereits anhand der Stimme weiß, aus welcher Sicht die Geschichte gerade fortgesetzt wird. Erzählt wird unter anderem aus der Sicht von June, der Mutter, aus der Sicht von Father Michael, der früher als Student im Prozess als Geschworener für die Todesstrafe stimmte und mittlerweile Priester ist, oder aber auch aus der Sicht von Maggie, einer Anwältin für Menschenrechte. Das Geschehen wird aus allen Perspektiven betrachtet, was mir sehr gut gefällt, und durch die 5 Sprecher sehr gut vorgetragen. Als einzigen Kritikpunkt habe ich zu vermerken, dass mir sehr schnell eine sehr große Ähnlichkeit zu Stephen Kings "The Green Mile" aufgefallen ist. Es ist zwar schon ziemlich lange her, dass ich den Film gesehen habe, aber dort ging es ebenfalls um einen Mann, der im Todestrakt sitzt und besondere Fähigkeiten besitzt. Außerdem schien der Angeklagte ebenfalls geistig etwas zurück geblieben, sprach langsam, teilweise abgehakt und konnte nicht schreiben. Jodi Picoult hat die Geschichte durch ein paar Ergänzungen zu "ihrem" Roman gemacht, aber große Ähnlichkeiten lassen sich wirklich nicht abstreiten. Trotzdem hat mir sowohl der Inhalt, als auch die Vortragsweise sehr gut gefallen und ich kann das Hörbuch weiterempfehlen. Fazit: Die Geschichte ist sehr interessant und wurde großartig intoniert. Absolut hörenswert. Audio CD: 6 CDs - 463 Minuten (gekürzte Lesung) Verlag: Dhv der Hörverlag (18. September 2009) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3867175160 ISBN-13: 978-3867175166

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  • Rezension zu "Das Herz ihrer Tochter" von Jodi Picoult

    Das Herz ihrer Tochter

    romy

    03. August 2010 um 19:00

    Dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite bzw., in meinem Fall, bis zur Letzten CD :D Obwohl ich dieses Buch gehört und nich gelesen habe, war ich so aufmerksam wie selten, wenn ich ein Hörbuch höre. Ich war die ganze Zeit gefesselt von den fünf spannenden Perspektiven und der fesselnden und so realen Geschichte, dass ich gar nicht aufhören wollte zuzuhören! Zum Inhalt: Shay Bourne ist der Mörder von Junes Ehemann Kurt und ihrere Tochter Elizabeth. Elf Jahre später soll er sterben - durch die tödliche Injektion. Doch ausgerechnet Bourne käme als Herzspender für Junes zweite Tochter Claire infrage.... Kann Junes größter Feind zu Claires Lebensretter werden? Auf JEDENFALL Lesenswert, so wie alle Bücher von Jodi Picoult! Dieses Buch steht ab heute auf der Liste meiner Lieblingsbücher (:

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