Jodi Picoult Das Mädchen mit den roten Schuhen

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ von Jodi Picoult

Eine Kurzgeschichte zum Roman "Kleine große Schritte" // Die achtjährige Ruth Brooks wurde von einer Eliteschule in New York aufgenommen. Eine seltene Chance, denn sie stammt aus Harlem und lebt mit Mutter und Schwester in bescheidenen Verhältnissen. Und sie setzt alles daran, diese Chance zu nutzen. Je mehr sie sich jedoch bemüht, sich zu integrieren, umso deutlicher wird es, dass manche Menschen nicht beachten, was sie mit anderen verbindet, sondern, was sie unterscheidet. Mit der Zeit wird eine bittere Ahnung Gewissheit: in dieser neuen Umgebung zu sein, heißt noch lange nicht, ein Teil davon zu werden ….

Wie immer von Picoult sehr schön geschrieben. Man kann sich richtig in Ruth einfühlen. Außerdem behandelt es ein wichtiges Thema.

— -Leselust-

Eine Vorgeschichte, die es in sich hat!

— Monika58097

Die Vorgeschichte „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ regt zum Nachdenken an und hat mich sehr bewegt! Lesenswert!

— clary999

Die Vorgeschichte zu ihrem in kürze erscheinenden neuen Roman. Kurz, aber gut!

— tootsy3000

Ein berührendes Prequel zu 'Kleine große Schritte', das sensibel macht für das Thema Rassismus. Empfehlenswert!

— parden

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  • Eine Kindheit zwischen Liebe, Freundschaft und Rassismus

    Das Mädchen mit den roten Schuhen

    -Leselust-

    15. October 2017 um 18:35

    Am 2. Oktober ist Jodi Picoults neuer Roman "Kleine große Schritte" erschienen und als Vorgeschmack zu eben diesem Roman wurde eine Kurzgeschichte als eBook veröffentlich. Darin wird die Kindheit von Ruth Brooks geschildert. Ruth ist die Protagonistin in "Kleine große Schritte" und durch die Kurzgeschichte erhalten die Leser*innen einen Einblick in Ruths Vergangenheit und können sich so ein besseres Bild von dem Charakter machen. Wie sehr diese Einblicke helfen, ihr Denken und Handeln im Roman "Kleine große Schritte" nachzuvollziehen, werde ich nach der Lektüre des Romans natürlich noch genauer berichten. Meine Meinung: Diese Kurzgeschichte bietet einen Einblick in die Kindheit von Ruth. Sie geht als einzige Person of Colour auf eine Schule, auf der sonst nur reiche, weiße, privilegierte Kinder sind. Dort macht sie schon früh Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzung. Auf den wenigen Seiten hat Picoult es geschafft, mir ein gutes Bild von den Personen zu vermitteln. Durch den (wie immer) sehr schön Schreibstil der Autorin konnte ich mich sehr gut in die Personen hineinversetzen. Schon auf diesen wenigen Seiten werden wichtige Fragen zum Thema Rassismus aufgeworfen und die Art und Weise, wie das Thema behandelt wird, gefällt mir bisher sehr. Diese Kurzgeschichte ist mit Sicherheit eine spannende Ergänzung zu dem im Oktober erschienenen Roman. Ich freue mich jetzt schon sehr auf "Kleine große Schritte". "Das Mädchen mit den roten Schuhen" war eine gute Einstimmung, hat mich sehr neugierig auf den Roman gemacht und meine Vorfreude noch mal gesteigert. Fazit: Ein paar wenige Seiten, die schon viel vermitteln. Sie ermöglichen einem einen Einblick in die Kindheit der Protagonistin Ruth, was sie bewegt und geformt hat. Picoult beweist einmal mehr, dass sie wirklich schreiben kann. Diese Kurzgeschichte ist eine schöne Ergänzung zum Roman "Kleine große Schritte" und macht Lust auf die Lektüre! "Das Mädchen mit den roten Schuhen" kann aber auch für sich alleine stehen und bietet auf wenigen Seiten viel Stoff zum Nachdenken.

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  • Eine Vorgeschichte, die es in sich hat!

    Das Mädchen mit den roten Schuhen

    Monika58097

    02. October 2017 um 12:19

    "Das Mädchen mit den roten Schuhen" ist eine Kurzgeschichte, eine Vorgeschichte zum eigentlichen Roman "Kleine große Schritte", doch schon diese 70 Seiten lassen mich ungeduldig auf den eigentlichen Roman warten.  Es geht hier um das Mädchen Ruth. Sie hat es geschafft und wird auf einer Eliteschule in New York angenommen. Nichts wünscht sich Ruth so sehr, als von den anderen Jungen und Mädchen akzeptiert zu werden. Sie möchte dabei sein, ein Teil vom Ganzen werden, doch Ruth ist schwarz. Sie ist das einzige schwarze Mädchen an dieser Schule und sie bekommt vom ersten Tag an zu spüren, dass sie anders ist als die anderen.  "Das Mädchen mit den roten Schuhen" - das ist wieder eine echte Jodi-Picoult-Geschichte. Eine Geschichte über Rassismus, aktuell wie nie. Von der ersten Zeile an wird man in die Geschichte mit hineingezogen. Man möchte Ruth Brooks helfen, sie an die Hand nehmen. Sie, die mit ihrer Mutter, der Schwester und der Oma in eher ärmlichen Verhältnissen in Harlem wohnt und doch auf eine Eliteschule gehen darf.  Dies ist nur eine kleine Vorgeschichte. Es ist klar, dass ich das Buch "Kleine große Schritte" lesen MUSS!

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  • Das Mädchen mit den roten Schuhen...

    Das Mädchen mit den roten Schuhen

    clary999

    17. September 2017 um 18:08

    Eine kurze Vorgeschichte zum Roman "Kleine große Schritte"! „Kurzbeschreibung: Die achtjährige Ruth Brooks wurde von einer Eliteschule in New York aufgenommen. Eine seltene Chance, denn sie stammt aus Harlem und lebt mit Mutter und Schwester in bescheidenen Verhältnissen. Und sie setzt alles daran, diese Chance zu nutzen. Je mehr sie sich jedoch bemüht, sich zu integrieren, umso deutlicher wird es, dass manche Menschen nicht beachten, was sie mit anderen verbindet, sondern, was sie unterscheidet. Mit der Zeit wird eine bittere Ahnung Gewissheit: in dieser neuen Umgebung zu sein, heißt noch lange nicht, ein Teil davon zu werden ….“ „“He Ruth?“, sagte Maia leise. „Fertig…?“ Ruth drehte den Kopf. „Du kannst eine Eins kriegen“, sagte Maia lächelnd. „Renn einfach so, als wäre der (…)hinter dir her.“ „Los!“, brüllte Mr. Yorkey…“ Zitat aus dem Buch Meine Meinung: Der Schreibstil von Jodi Picoult ist fließend. Die Geschichte spielt in New York im September 1979. Erzählt wird aus der Sicht der achtjährigen Ruth Brook. Das einzige schwarze Mädchen unter vielen weißen Kindern in der renommierten Dalton School. Durch ihre Hautfarbe unterscheidet sie sich von den anderen und wird, wenn auch teilweise unbeabsichtigt, sofort ausgeschlossen. Kaum jemand bemüht sich Ruth näher kennenzulernen. Die unberechtigten Vorurteile sind zu groß. Ein Mädchen aus den Südstaaten zeigt ihre Ablehnung besonders deutlich, manche eher versteckt. Selbst die wenigen, die Ruth beiseite stehen wollen, wählen mitunter die falschen Worte. Schon bald erkennt Ruth, dass sie unter den vielen Weißen auf sich allein gestellt ist… Das Thema Rassismus wird in dieser kurzen Geschichte eindrucksvoll herübergebracht. Diese menschenverachtende Ideologie, bei der Menschen aus anderen Rassen als minderwertig abgestempelt werden, ist entsetzlich. Leider ist auch in der heutigen Zeit Rassismus weitverbreitet. Viele Kinder bekommen diese kaltblütige Einstellung zu Hause beigebracht. Umso wichtiger ist es nicht Wegzusehen! Im Anhang kann man noch eine kurze Leseprobe aus dem Roman "Kleine große Schritte", in der Ruth bereits erwachsen ist, lesen. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Ruth weitergeht! Die Vorgeschichte „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ regt zum Nachdenken an und hat mich sehr bewegt! Klare Leseempfehlung! 5 Sterne „»Der Gerechtigkeit kann keine Genüge getan werden, solange nicht die Nichtbetroffenen genauso große Empörung empfinden wie die Betroffenen selbst.« Benjamin Franklin“ Zitat aus der Leseprobe "Kleine große Schritte"

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    • 7
  • Vorgeschichte zu "Kleine große Schritte", macht Lust auf mehr

    Das Mädchen mit den roten Schuhen

    Lilli33

    13. September 2017 um 07:05

    Format: E-Book Seitenzahl der Print-Ausgabe: 70 Seiten Verlag: C. Bertelsmann Verlag (4. September 2017) Preis: 0,00€ Vorgeschichte zu „Kleine große Schritte“, macht Lust auf mehr Inhalt: 1979. Die achtjährige Ruth Brooks fängt auf einer neuen Schule an – als einzige Schwarze. Zwar ist sie mit Christina befreundet, dem Mädchen, für dessen Familie Ruths Mutter arbeitet, doch in der Schule distanziert sich Christina von der schwarzen Freundin. Trotz ihrer freundlichen Bemühungen, sich zu integrieren, wird Ruth das Leben von manchen Mitschülern schwergemacht. Meine Meinung: Da die Geschichte aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird, ist auch die Sprache recht kindlich. Es sind größtenteils sehr kurze, einfache Sätze. Einerseits hat mich das etwas genervt, andererseits kann man sich so gut in die kindliche Seele hineindenken. Allerdings wirkt Ruth manchmal auch schon recht reif für ihr Alter. Zuweilen habe ich das als Diskrepanz empfunden. „Das Mädchen mit den roten Schuhen“ ist die Vorgeschichte von Jodi Picoults neuem Roman „Kleine große Schritte“, der am 2. Oktober 2017 erscheint. Als Appetitanreger ist diese kurze Geschichte gut geeignet, als Stand alone fände ich sie etwas zu mager. So wird man aber gut in die Geschichte von Ruth eingeführt, die zeigt, dass auch heute noch zwischen Schwarz und Weiß Welten liegen können. ★★★★☆

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  • Black and White...

    Das Mädchen mit den roten Schuhen

    parden

    10. September 2017 um 12:14

    BLACK AND WHITE...Die achtjährige Ruth Brooks wurde von einer Eliteschule in New York aufgenommen. Eine seltene Chance, denn sie stammt aus Harlem und lebt mit Mutter und Schwester in bescheidenen Verhältnissen. Und sie setzt alles daran, diese Chance zu nutzen. Je mehr sie sich jedoch bemüht, sich zu integrieren, umso deutlicher wird es, dass manche Menschen nicht beachten, was sie mit anderen verbindet, sondern, was sie unterscheidet. Mit der Zeit wird eine bittere Ahnung Gewissheit: in dieser neuen Umgebung zu sein, heißt noch lange nicht, ein Teil davon zu werden ….Diese gerade einmal 70 Seiten umfassende Kurzgeschichte ist das Prequel zu dem im Oktober erscheinenden Roman 'Kleine große Schritte', den ich spätestens nach der Lektüre dieser kleinen Erzählung unbedingt lesen möchte. Auch wenn Jodi Picoult hier als Weiße über den Rassismus schreibt, wirkt ihre Art der Auseinandersetzung mit diesem Thema absolut ehrlich. Da ist sie vielen anderen Amerikanern weit voraus.Dies ist kein historischer Roman, wie so viele andere, die sich mit dem Rassismus auseinandersetzen. Diese Erzählung beschreibt die Erfahrungen eines kleinen schwarzen Mädchens, das in unserer modernen Zeit als einzige seiner Hautfarbe in eine Eliteschule in New York gehen darf. "Ruth betrat den Gehweg. Dann holte sie tief Luft und tauchte ein in eine Woge aus Weiß."Kleine bittere Szenen machen den Rassismus des Alltags deutlich. Manchmal offen, wie am Besipiel einer aus den Südstaaten zugezogenen Mitschülerin, oftmals aber fast gedankenlos durch  unbedachte Äußerungen, die aber genauso treffen können. Und Ruths Stolz, ihre Lust am Lernen, ihr Wunsch dazuzugehören, bekommen feine Risse, bis... Jodi Picoult verfügt ganz eindeutig über das große Talent , mit Feingefühl vielschichtige zwischenmenschliche Beziehungen zu beschreiben. Dabei gelingt es ihr in dieser Erzählung, den Leser spüren zu lassen, was es bedeutet, ausgegrenzt zu werden, dem ständigen, wenn auch oft subtilen Rassismus ausgesetzt zu sein - jedoch nicht anklagend und auch keinesfalls kischig rührend. Einfach sehr feinfühlung und mit genau der richtigen Dosis Empathie. Jodi Picoult meinte zu diesem Thema:"Während meiner Recherche (...) befragte ich weiße Mütter, wie oft sie mit ihren Kindern über Rassismus sprachen. Manche meinten gelegentlich, einige gaben zu, noch nie darüber diskutiert zu haben. Als ich schwarzen Müttern dieselbe Frage stellte, sagten sie alle: jeden Tag."Mich konnte diese kleine Erzählung jedenfalls sehr berühren und hat mich gleichzeitig nachdenklich gemacht. Ich bin sehr gespannt auf 'Kleine große Schritte' und finde es überaus wichtig, dass solche Romane dazu beitragen, die Leser für das Thema Rassismus zu sensibilisieren. © Parden

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