Jodi Picoult Die Macht des Zweifels

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Inhaltsangabe zu „Die Macht des Zweifels“ von Jodi Picoult

Die erfolgreiche Staatsanwältin Nina Frost hat über 200 Fälle von Kindesmissbrauch verhandelt. Dennoch gerät sie völlig aus der Fassung, als sie erfährt, dass ihr eigener Sohn, Nathaniel, missbraucht worden ist. Als es zum Prozess kommt, geschieht ein tödliches Unglück – und das bisherige Leben von Nina Frost und ihrer Familie droht für immer vorüber zu sein …

Ein wundervolles Buch.

— IdelaSI
IdelaSI

Ein sehr sensibles Thema - Kindesmissbrauch und Selbstjustiz. Sehr interessant geschildert, aber einiges war für mich auch ein No Go!

— TraumTante
TraumTante

Das Schwächste Buch von Jodi Picoult, das ich von ihr bisher gelesen habe.

— Federzauber
Federzauber

Hervorragendes Buch mit viel Spannung!

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Wieder kann man eindrucksvoll die Gefühle und Tragödie dieser Familie mitfühlen. Super Buch!

— MissRichardParker
MissRichardParker

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  • Die Macht des Zweifels

    Die Macht des Zweifels
    nasa

    nasa

    13. August 2015 um 10:55

    Bisher habe ich noch nichts von Jodi Picoult gelesen gehabt, habe aber immer gutes von ihr gehört. Als mir dann das Buch „Die Macht des Zweifels“ in die Hände fiel, habe ich es sofort mitgenommen und gelesen. Ich muss sagen ich bin begeistert. Bis auf ein paar längere Stellen die den Prozess betreffen war das Buch wirklich toll. Dies ist kein Buch was man mal eben so nebenbei lesen kann. Es hat wirklich Tiefgang. Es bringt einem zum Lachen und zum Weinen, aber vor allem zum Nachdenken. Nina Frost ist Staatsanwältin, sie ist gut in ihrem Job und sie liebt ihn. Sie verhandelt Fälle in denen es um Kanzelmissbrauch geht. Doch plötzlich bricht ihre Welt zusammen. Ihr Sohn Nathaniel spricht nicht mehr. Bei den verschiedensten Untersuchungen kommt raus dass der 5 jährige Junge sexuell missbraucht wurde. Als raus kommt wer der Täter ist kommt es bei dem Prozess zu einem tödlichen Vorfall. Jodi Picoult schafft es einem zu fesseln. Man leidet mit den Personen mit, man entwickelt eine Empathie mit jedem einzelnen Protagonisten. Was ich sehr schön fand ist das die Autorin einen nicht richtig oder falsch vorlegt. Sie lässt den Leser selbst entscheiden. Die Tat wird nicht heruntergespielt, es finden keine Schuldzuweisungen statt, jeder kann sich selbst ein Bild der Selbstjustiz machen. Ich glaube auch, dass sich niemand ein Urteil darüber erlauben kann, wenn er nicht selbst in so einer Situation steckt. Bis auf ein paar Details (das auf und ab der Beziehung; die zu geringe Betreuung von Nathaniel; zulange Ausfrührungen bei Gericht) die mich am Buch letztendlich gestört haben, bin ich begeistert. Jodi Picoult ist eine Autorin die ich mir merken werde. Dies war bestimmt nicht mein letztes Buch von ihr.

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  • Voller Emotionen ...

    Die Macht des Zweifels
    engineerwife

    engineerwife

    16. July 2015 um 19:30

    Endlich mal wieder ein Roman von Jodi Picoult, der total nach meinem Geschmack war. Bis auf einige Längen während der Gerichtsverhandlungen, hing ich quasi an ihren Lippen. Zugegeben, das Buch war sehr amerikanisch dramatisch gehalten, aber dennoch nicht so fern der Wahrheit. Wie würde man selbst reagieren? Ninas Mut – oder nennen wir es Unverfrorenheit – traue ich mir nicht zu, dennoch fühlte ich mit ihr. Ich litt im Verlauf der Geschichte mit ihr, als ihr die grausame Wahrheit bewusst wurde. Zum zweiten Mal war ihr ein Fehler unterlaufen, wie kann man das mit seinem Gewissen vereinbaren? Jodi Picoult versteht sich meisterhaft darin den Leser mit den Charakteren vertraut zu machen, ihnen Schwächen einzugestehen, ja selbst Empathie für den gegnerischen Anwalt zu vermitteln. Wie gesagt, ein Buch, das ich schwer weglegen konnte und dessen Schluss mich verblüfft und mit vielem versöhnt hat.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Lässt einen nachdenklich zurück

    Die Macht des Zweifels
    j125

    j125

    Inhalt: Nina Frost ist erfolgreiche Staatsanwältin, die sich mit den schlimmsten aller Verbrechen beschäftigt: Missbrauch an Kindern. Als ihr eigener Sohn Nathaniel missbraucht wird, ist nichts mehr wie es war. Plötzlich geht es nicht mehr um einen Job, nicht mehr um irgendein Kind, dem schreckliches widerfahren ist, es geht um ihr eigenes Kind. Als es schließlich zum Prozess kommt, sieht Nina nur einen Ausweg: Sie erschießt den Angeklagten. „Die Macht des Zweifels“ berichtet über Schuld und Unschuld, über die Frage, wie weit man bereit ist zu gehen. Meine Meinung: Dieses Buch ist das zweite aus einem Picoult Doppelband. Da ich bei dem ersten nur schwer Einstieg gefunden habe, lag dieses lang auf meinem SUB und ich hatte keine großen Erwartungen. Umso begeisterter bin ich nun von diesem Buch. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, einmal in der Ich-Perspektive aus Ninas Sicht und dann auch aus der Sicht anderer Personen, nur nicht aus der Ich-Perspektive. Man bekommt so gute Einblicke in die Gedanken aller Beteiligten, vor allem aber werden Ninas Gedanken sehr sehr deutlich, sodass man sich unweigerlich fragen muss, wie man selbst in so einer Situation reagieren würde. Das macht das Buch so hervorragend, immer wieder muss man als Leser selbst einen Standpunkt beziehen, muss sich fragen ob Nina das Richtige getan hat, oder nicht. Gleichzeitig wird auch thematisiert, dass das Richtige tun, nicht immer das Beste ist und die Frage aufgeworfen, ob das Richtige auch immer das Legale ist. Wenn Nina den Angeklagten tötet, um ihrem Sohn eine schmerzhafte Aussage vor Gericht und somit weiteren Seelenqualen zu ersparen, dann ist das nicht legal, dann hat sie das Gesetz selbst in die Hand genommen, aber ist es deswegen falsch? Schließlich ist sie eine Mutter und liebt ihr Kind... Hier gibt es auch eine schöne Szene zwischen Nathaniel und seinem Vater, in der die beiden über die bevorstehende Verhandlung gegen Nina sprechen. Caleb erklärt seinem Sohn, dass Nina es getan hätte, weil sie Nathaniel ganz doll lieben würde. Nathaniel fragt darauf: Warum ist es dann falsch? (vgl. S. 333) Auch gut gefallen hat mir, dass man durch Ninas Job Einblicke in das amerikanische Rechtssystem erhält. Sie weiß genau was sie sagen und tun muss, damit sie eine bestimmte Wirkung auf Geschworene, Richter und Anwälte macht. Sie weiß, dass Nathaniels Peiniger nur dann verurteilt werden wird, wenn der Kleine vor Gericht aussagt, was ihn schlimm traumatisieren wird und das Nathaniel noch immer Albträume hat, wenn der Täter längst wieder frei herumläuft. Nicht nur die Verhandlung wird genau geschildert, auch die Treffen mit ihrem Verteidiger und mit Psychologen, sowie die Auswirkungen der Misshandlung auf Nathaniel und das Verhältnis zwischen Nina und ihrem Mann werden deutlich gemacht. Was bedeutet es für eine Ehe, wenn der eine Partner den Peiniger des gemeinsamen Sohnes erschießt? Kann man noch ruhig nebeneinander einschlafen, kann man seinem Partner noch in die Augen sehen? Kann man ihm verzeihen? Ich denke, ich kann mit meiner Rezension den ganzen moralischen, ethischen Fragen die das Buch aufwirft nicht gerecht werden. Man sollte das Buch selbst lesen um zu verstehen, welchen Gedankenprozess es auslöst. Da ich selbst (noch) keine Kinder habe, stand für mich weniger der Gedanke: „Würde ich ebenfalls schießen?“ im Vordergrund, sondern viel mehr: „Würde ich, säße ich auf der Geschworenenbank, Nina für schuldig erklären, ja oder nein?“ Da ich von einigen schon gehört habe, dass sie sich an Picoult nicht heran trauen, weil es zu deprimierend oder traurig ist noch ein Wort dazu: Natürlich ist der Gedanke an das was Nathaniel passiert ist furchtbar. Dennoch empfinde ich das Buch nicht als traurig oder deprimierend, weil es viel mehr um Ninas Verbrechen, um den Mord an dem Angeklagten geht, als letztendlich um Nathaniels Missbrauch (der aber natürlich immer präsent ist). Fazit: Ein spannender Roman über die Frage, wie weit man für sein Kind gehen würde. Dieses Buch bleibt im Gedächtnis, dieses Buch hallt nach, dieses Buch bringt einen dazu über seine eigenen Moralvorstellungen nachzudenken. Unbedingt lesen!

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    • 3
  • Schwere Kost, aber wunderbar geschrieben

    Die Macht des Zweifels
    Miia

    Miia

    13. January 2014 um 18:02

    Inhalt: Die erfolgreiche Staatsanwältin Nina Frost hat über 200 Fälle von Kindesmissbrauch verhandelt. Dennoch gerät sie völlig aus der Fassung, als sie erfährt, dass ihr eigener Sohn, Nathaniel, missbraucht worden ist. Als es zum Prozess kommt, geschieht ein tödliches Unglück – und das bisherige Leben von Nina Frost und ihrer Familie droht für immer vorüber zu sein … Meine Meinung: Dieses Buch kann man nicht "mal eben so" lesen, denn dieses Buch geht an die Nieren, es lässt einen lachen, es lässt einen weinen und es lässt einen vorallem über sich selbst nachdenken. Jodi Picoult thematisiert hier so wichtige Themen wie Kindesmissbrauch und Selbstjustiz. Dabei verurteilt sie ihre Charaktere niemals, sondern lässt den Leser selbst entscheiden, was er gut und was er schlecht findet. Ich hatte ein ähnliches Gesprächsthema und eine angeregte Diskussion mal in einem Seminar in der Uni und habe mich dort auf eine Seite geschlagen - witzigerweise ist es genau die Seite, die Jodi Picoult hier erzählt. Ich finde gut, dass hier nicht eine Tat abgeschwächt wird und hier keine Schuldzuweisungen gemacht werden oder erklärt wird, was richtig oder falsch ist - weil das weiß man einfach nicht, wenn man nicht selbst mal in so einer Situation war - und jeder hofft natürlich, dass er niemals in diese Situation kommt. Auch wenn mir Kleinigkeiten nicht passen (z.B. find ich Nina teilweise für eine Staatsanwältin viel zu naiv und wenig vorrausschauend; Nathaniel wird für mich persönlich zu wenig in seiner Situation betreut bzw wird das total außer Acht gelassen; und auch dieses Beziehungsdrama zwischendurch passt mir nicht ganz), aber insgesamt ist dieses Thema einfach irgendwie so wichtig und lässt einen so unsagbar nachdenklich zurück, dass ich über Kleinigkeiten hinwegsehen MUSS und nur 5 Sterne geben kann!

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 12 austauschen!

    • 53
  • Unschlagbar

    Die Macht des Zweifels
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    17. July 2013 um 10:14

    Auch dieses Buch hat mich nicht entäuscht. Wieder kann man eindrucksvoll die Gefühle und Tragödie dieser Familie mitfühlen. Die Autorin kann mich immer wieder begeistern und Sie werden sehen: auch Sie werden nicht enttäuscht sein wenn sie Ihre Bücher lesen :-)

  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    23. December 2012 um 21:17

    Das 428seitige Buch ist in 9 Abschnitte unterteilt. Vor jedem neuen Kapitel gibt es einen kürzeren Abschnitt, der aus Sicht des Sohnes Nathaniel geschrieben ist. Die Kapitel an sich sind recht lang. Der Hauptteil des Buches befasst sich mit der Prozeßführung und man bekommt einen guten Einblick in das amerikanische Rechtssystem, was man meiner Meinung nach mit unserem deutschen System nicht vergleichen kann, wie ich immer wieder feststellen muss, da es doch sehr abstrakt und teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar ist, wie man so prozessieren kann! Soviel am Rande dazu. Aufgrund, das sich das Buch halt hauptsächlich mit dem gerichtlichen Teil aufhält, kommt das Drama an sich meiner Meinung nach viel zu kurz. Teilweise weiß man gar nicht, wo an welcher Stelle man sich gerade befindet, da die einzelnen Teile fließend ineinander übergehen, was mir nicht so gut gefällt. Zum Beispiel befand man sich gerade noch im Prozess und dann kommt teilweise ohne Absatz ein Abschnitt aus Sicht des Sohnes, zum Tatgeschehen. Das hätte besser gemacht werden können. Das Tatgeschehen wird im Übrigen, immer nur kurz eingeblendet und wird gar nicht richtig dargestellt, man bekommt also nur eine Ahnung davon, und keine wirkliche Schilderung. Das Buch wird teilweise auch aus Sicht der Mutter geschildert, sprich in der Ich-Form. Aufgrund, das nicht gerade wenige Charaktere im Buch erwähnt werden, ist es oft, gerade am Anfang schwierig, sich zu merken, wer diese oder jene Person denn nochmal war. Trotz allem, ist das Buch so geschrieben, das man unbedingt wissen möchte, wie es endet. Das Ende allerdings, hält für den Leser noch eine Überraschung zum Täter bereit, die das Buch dann doch wieder etwas mehr aufwertet, da mir sonst etwas in der Geschichte gefehlt hätte, da dem Täter in der Geschichte nicht ganz so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie ich es eigentlich erwartet hätte, gerade bei diesem Thema. Fazit: Ein Buch mit einem interessanten Thema, das zum Nachdenken animieren kann. Ein bisschen weniger Gerichtsdrumrum und dafür mehr zur Geschichte an sich, hätte das Buch noch lesenswerter gemacht, als es schon war. (2010 gelesen)

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  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    Danny

    Danny

    02. July 2012 um 20:48

    Als ihr fünfjähriger Sohn Nathaniel plötzlich aufhört zu sprechen, ahnt die junge Staatsanwältin Nina Frost, dass etwas schreckliches passiert sein muss. Und schnell bestätigt sich ihr Verdacht - Nathaniel wurde sexuell missbraucht. Als der Täter scheinbar gefunden ist und es zu einem Prozess kommt, entscheidet sich Nina, die selbst unzählige Fälle von Kindesmissbrauch vor Gericht geführt hat und daher um die ungerechten Verurteilungen weiß, selbst zu handeln. Ihre Entscheidung wird das Leben ihrer Familie für immer verändern. Doch dann kommen Zweifel an der Schuld des angeblichen Täters auf... *** "Die Macht des Zweifels" ist ein dramatischer Roman, der seine Leser so schnell nicht loslassen wird. Das Thema Kindesmissbrauch ist ein Thema, welches keinen Menschen kalt lassen dürfte. Und auch wenn Picoult in ihrer gewohnten nüchternen und scheinbar objektiven Erzählweise die Ereignisse beschreibt und selbst weder wertet noch en Richtig oder Falsch vorgibt, kann man nicht umhin, Verständnis für Ninas Handeln aufzubringen. Natürlich ist Selbstjustiz falsch, aber die Liebe zum eigenen Kind und der Wunsch ihn vor allem Bösen zu beschützen, treibt die Protagonistin zu einer übereilten Tat, die sich als fatal erweisen wird. Die Figuren sind wirklich wunderbar gezeichnet. Gerade Nathaniel hat mein Herz erobert. Da Picoult die Geschichte aus der Perspektive eines jeden Betroffenen und Handelnden zeigt, bekommt man ein gutes Bild und einen EInblick in die Gefühlswelt und Gedanken aller Personen. Wieder einmal ein wunderbarer Roman über ein sehr schwieriges und emotionales Thema.

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  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    JojoMaus

    JojoMaus

    15. November 2011 um 10:40

    Dieses ist eins meiner Lieblingsstücke!! Ich bin sowieso ein Fan von Jodi Picoult und dies war das erste was ich von ihr gelesen habe! All diese Bücher gehen einem sehr ans Herz und berühren einen sehr! Sie sind dazu auch noch sehr spannend und man will gar nicht aufhören, vergisst die Zeit! Es gibt einfach keine Worte um zu beschreiben, wie schön dieses Buch war! Und am besten daran fand ich, was meist nicht so ist, dass man das Ende nicht vorherahnen konnte, immer wieder passierte etwas Überraschendes und das macht dieses Buch und alle anderen Bücher von ihr so toll!! Ich kann es nur weiterempfehlen!!!

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  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    Minerva

    Minerva

    06. May 2011 um 20:59

    Kindesmissbrauch - Eine Betroffene Mutter bekommt Zugang zur Gerichtsanhörung des Peinigers ihres Jungen - und verübt Mord. Ist das nun Mord oder Selbstjustiz?! Ich hatte ein ganz spannendes Buch erwartet. Die Gerichtsverhandlungen vermitteln tatsächlich eine sich zuspitzende Spannung. Die Dialoge der Figuren klingen gestelzt - alles wirkt irgendwie konstruiert. Allein der Fakt dass der Name des missbrauchten Kindes - Nathaniel - auf jeder Seite an die 15 mal zu lesen ist, nervt unheimlich! Man hätte Synonyme verwenden könnnen.. das Kind, der Junge.. Es stimmt trotz aktuellem Thema - Kirche und Missbrauch - leider nicht einmal nachdenklich! Schade... Fazit: Buch ist leicht zu lesen - man ist hinterher froh es weglegen zu können.

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  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    WildRose

    WildRose

    14. April 2011 um 14:11

    In dem Roman wird aus der Sicht der Staatsanwältin Nina Frost erzählt, deren fünfjähriger Sohn Nathaniel sexuell missbraucht wurde.
    Das Buch ist sehr, sehr spannend, gut geschrieben, und es passiert wirklich viel - vermutlich einer der kurzweiligsten Picoult-Romane.
    Mir hat das Buch wie alle Picoult-Romane gut gefallen, auch wenn es meiner Meinung nach nicht das beste Werk von ihr ist.

  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    Amo

    Amo

    02. November 2010 um 16:57

    Nina Frost ist Staatsanwältin und klagt vor allem Kinderschänder an. Als ihr eigener Sohn Zeichen von Missbrauch zeigt und ihr auch den Namen des Täters nennt, nimmt Nina die Sache selbst in die Hand. Wieder ein spannendes Buch von Jodi Picoult. Ihr Schreibstil begeistert mich immer wieder, so auch bei diesem Buch. Die Geschichte um Nina Frost und ihre Familie wird eindrucksvoll und emotional beschrieben. Man fühlt mit ihr mit und kann ihren Schmerz und ihre Wut förmlich spüren. Zudem erwartet den Leser eine spektakuläre Wendung, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Nach dieser Wendung ist die Geschichte allerdings etwas abgeflacht und ein weiteres Highlight blieb aus. Gut geschrieben, ergreifend erzählt, jedoch fehlte etwas Spannung am Ende. Deshalb von mir "nur" 4 Sterne und trotz des kleinen Makels eine klare Empfehlung.

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  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    kruemel

    kruemel

    29. April 2010 um 20:39

    als staatsanwältin mit dem spezialgebiet kindesmissbrauch, fällt es nina frost besonders schwer damit umzugehen das ihr eigener sohn nun das opfer ist. weiß sie doch wie sehr die kinder leiden wenn sie im gericht noch einmal alles durchleben müssen und das die täte vermehrt freigesprochen werden. deswegen begeht sie eine folgen schwere tat.. wie immer glänzt jodi picoult damit ihren leser in einen sog aus spannung und mitgefühl zu ziehen, dem man nicht entkommen kann.

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  • Rezension zu "Die Macht des Zweifels" von Jodi Picoult

    Die Macht des Zweifels
    rennmaus

    rennmaus

    27. April 2010 um 19:24

    Nina Frost ist eine erfolgreiche Staatsanwältin. Ihr Spezialgebiet: Kindesmissbrauch. Ihre Welt bricht auseinander, als sie bemerkt, dass ihr Sohn Nathaniel selbst Opfer sexuellen Missbrauchs wurde. Als der vermeintliche Täter vor Gericht gestellt wird, erschießt die verzweifelte Mutter ihn vor den Augen des gesamten Gerichtssaals. Ab jetzt ist sie die Angeklagte und versucht die Jury davon zu überzeugen, dass sie zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig war und kämpft darum, weiterhin für Nathaniel Sorgen zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass sich herausstellt, dass sie einen Unschuldigen erschossen hat. Auch dieses Buch wird aus den Sichtweisen von verschiedenen betroffenen Personen erzählt. Sehr interessant und gelungen hierbei ist die Sichtweise des kleinen Nathaniels über den Verlauf der Ereignisse und wie er versucht, das Geschehene zu verarbeiten. Der SChwerpunkt des Buches liegt nicht auf Ninas Tat sondern darauf, wie sich diese auf das Familiengeschehen zwischen ihr, ihrem Sohn und ihrem Mann Celeb auswirkt. Mit viel Feingefühl gelingt es in diesem Buch Jodi Picoult ein hochspannendes Familiendrama zu beschreiben und den emotionalen Zwiespalt ihrer Helden darzustellen. Auch dieses Buch wartet wieder mit einem überraschenden Ende auf. Ich war begeistert, konnte mitfiebern, mich in die verschiedenen Personen hineinversetzen und wusste am Ende selbst nicht mehr, wie ich gehandelt hätte, würde das Ganze mir passieren. Ich kann das Buch also absolut weiterempfehlen.

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