Jodi Picoult Die Spuren meiner Mutter

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Inhaltsangabe zu „Die Spuren meiner Mutter“ von Jodi Picoult

Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Der erste Roman der Autorin, der mich überhaupt nicht gepackt hat.

— Monika58097

Ein kurioses Trio auf Spurensuche. Ein außergewöhnlicher Roman mit einem ebenso außergewöhnlichen Ende. Lesenswert!

— Fleur91

Wer auf der Suche nach starken, außergewöhnlichen Charakteren ist, ist hier richtig.

— FelisBuecherregal

Lest hier unbedingt rein ;)

— Buddy3

WOW was für eine Geschichte! Ich möchte am liebsten 10 Sterne vergeben! Spannung, Überraschung und viel Herz. Das perfekte Buch!

— MissRichardParker

Gerade wenn man sich alles so schön zusammengereimt hat, kommt die Auflösung wie ein großer Knall, denn nichts ist, wie es scheint.

— SATZZEICHEN

"Die berührende Suche nach der verschwunden Mutter"

— buchbaron69

spannende, außergewöhnliche Geschichte mit überraschendem Ende!

— meisterlampe

Unglaublich spannend mit einem überraschenden Ende

— uffi1994

Super spannend bis zum Schluss mit einem wirklich überraschenden Ende

— WishIhadWings

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  • Wieder ein toller Picoult ! Muss man gelesen haben !! :-)

    Die Spuren meiner Mutter

    Sarah_Knorr

    15. September 2017 um 14:18

    Zum Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön. Es ist kein Cover, das zu viel enthält. Im Gegenteil, es ist eher schlicht in meinen Augen. Die helle blaue, ja sogar schon türkise Farbe, die goldenen Elemente und die drei abgebildeten Elefanten wirken sehr friedlich. Dieses Cover hat eine sehr schöne Verbindung zur Geschichte im Roman, denn eine große Rolle in diesem Roman spielen Elefanten.Zum Inhalt: Wer Jodi Picoult kennt, der weiß, dass sie eine Autorin für die schwierigen Themen ist. Auch in diesem Roman hat sich Picoult an eine Familientragödie herangewagt. Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter.Die Elefanten zieren in dieser Geschichte nicht nur das Cover, sie spielen sogar eine große Rolle in diesem Buch. Zum Schreibstil: Ich liebe Picoults Schreib- und Erzählstil. Jodi Picoult lässt in ihrem Roman mehrere Erzählstränge parallel laufen. Die Kapitel sind aus verschiedenen Erzählperspektiven geschrieben: Jenna, der Wahrsagerin Serenity, dem Privatdetektiv Virgil und Jennas Mutter Alice. Wie man es von Picoult gewöhnt ist, schafft sie es dabei starke Charaktere zu erschaffen.Die Geschichte fügt sich mehr und mehr aus den unterschiedlichen Erzählsträngen zusammen und gibt auch Hinweise auf ihren Ausgang.Besonders gut haben mir die Kapitel über die Elefanten gefallen. Die Art und Weise wie Jodi Picoult diese Tiere dem Leser näherbringt und die Gefühle, und vor allem die Trauer der Elefanten auf uns Leser projiziert ist einfach bezaubernd. Manchmal hat man sogar das Gefühl, man würde in einem Lexikon über die Dickhäuter lesen. Es ist nie dieses Gefühl belehrt zu werden. Im Gegenteil, es schafft einen sehr interessanten Zusatzaspekt innerhalb des Romans.  Hier hat Jodi Picoult ganze Arbeit geleistet und sehr gut recherchiert.Mein Fazit: "Die Spuren meiner Mutter" ist mein zweiter Roman von Jodi Picoult und ich muss sagen die Autorin begeistert mich schon wieder. Es ist ein außergewöhnlicher Roman mit Gänsehautfaktor, der mich in den letzten Tagen überhaupt nicht mehr losgelassen hat.Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich diesen Roman völlig verschlungen und trotz der vielen Seiten wurde es nie langweilig. Dieser Roman berührt einen, weil man Jennas Sehnsucht und die Liebe der Elefanten wahrhaft spüren kann. Und genau sowas macht einen sehr guten Roman aus. Deshalb gebe ich diesem wunderbaren Roman 5 von 5 Sternen.

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    • 5
  • Der erste Roman der Autorin, der mich überhaupt nicht gepackt hat

    Die Spuren meiner Mutter

    Monika58097

    15. September 2017 um 12:22

    Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Vor 10 Jahren ist diese spurlos verschwunden. Jenna wächst bei ihrer Großmutter auf, denn ihr Vater Thomas lebt in einem Heim. Ihre Eltern hatten sich einst in Afrika kennen gelernt, so Alice Metcalf, Jennas Mutter, die Trauer von Elefanten erforscht hat. Als Alice zurückkehrt nach Amerika, betreut sie zusammen mit Thomas ein Elefantenreservat in New Hampshire. Eines Tages kommt eine Tierpflegerin ums Leben und Alice verschwindet. Hat Alice damals tatsächlich ihre kleine Tochter allein zurück gelassen? Jenna will den Fall noch einmal aufrollen. Sie hört von dem Medium Serenity, die einst eine erfolgreiche Wahrsager-Show im TV hatte - bis sie sich einmal vertan hat. Jenna fragt diese, ob sie ihr in ihrem Fall helfen könne. Auch der Privatdetektiv Virgil kommt mit ins Spiel. Er war damals an dem Fall beteiligt, ist heute aber ein menschliches Wrack und dem Alkohol verfallen. Zusammen versuchen sie den Fall zu klären und erleben dabei die eine und andere Überraschung. Wer wie ich schon einige Romane von Jodi Picoult gelesen hat, wird auch gespannt auf dieses Buch gewesen sein, doch zum ersten Mal hat mich ihre Geschichte nicht gepackt. Wie immer in ihren Büchern, lässt die Autorin die verschiedensten Akteure zu Wort kommen. Der Leser bildet sich so ständig eine andere Meinung. Beim Lesen erfährt man meistens ein großes Gefühls-Karussell. Zum ersten Mal ist mir das nicht passiert. Mehrfach ist es  mir so ergangen, dass ich einige Passagen einfach nur quer gelesen habe.Die Geschichte liefert wertvolle Informationen zum Trauerverhalten von Elefanten, doch was zu viel  ist, ist zu viel. Ich habe so viele Informationen erhalten, dass ich das Gefühl hatte, ich würde ein Sachbuch über Elefanten lesen. Vielleicht ist es auch nicht meine Geschichte, weil es zum Ende hin immer mystischer wird. Mystik und Geister sind nicht mein Fall, obwohl Jodi Picoults Roman "Zeit der Gespenster" auch von Geistern handelt. Er war aber dennoch komplett anders. "Die Spuren meiner Mutter" - leider nicht das, was ich mir erhofft hatte. Eine Geschichte, die mich nicht überzeugt hat. 

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  • Eine emotionale Spurensuche nach der Wahrheit

    Die Spuren meiner Mutter

    Fleur91

    09. July 2017 um 12:59

    Die 13-jährige Jenna Metcalf hat nur eines im Kopf. Sie möchte wissen, was vor 10 Jahren geschah und warum ihre Mutter damals spurlos verschwand. Sie engagiert ein Medium und einen Privatdetektiv und das kuriose Trio begibt sich auf Spurensuche."Bis ans Ende aller Tage" von Jodi Picoult hat mich unglaublich begeistert und dieses Buch hat es auch wieder geschafft. Ich liebe ihren Schreib- und Erzählstil und auch die ungewöhnlichen Themen, die sie meist in ihren Büchern aufgreift. Eine große Rolle in diesem Buch spielen Elefanten und man erfährt wirklich einige interessante Dinge über sie. Die Charaktere waren allesamt gut ausgearbeitet und haben mir gut gefallen. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Jenna, Serenity, Virgil und Alice geschrieben. Die Geschichte fügt sich nach und nach wie ein Puzzle zusammen und hält am Ende auf jeden Fall noch eine Überraschung parat. Vielleicht sollte erwähnt sein, dass das Buch durch das Medium auch ins Übersinnliche geht und das vielleicht nicht jedem gefällt. Fazit: Ein außergewöhnlicher Roman mit Gänsehautfaktor, der mich in den letzten Tagen überhaupt nicht mehr losgelassen hat und trotz der vielen Seiten nie langweilig wurde.

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  • Ein tolles Buch...

    Die Spuren meiner Mutter

    NataschaSuennen

    11. April 2017 um 18:40

    Die Spuren meiner Mutter ist ein tolles Buch und es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden, um diese Geschichte wertzuschätzen.Jenna ist sehr erwachsen für ihr Alter und hat einen starken Willen, sie sehnt sich nach einer Familie und klammert sich beharrlich an die Hoffnung, ihre Mutter wiederzufinden. Zusammen mit der abgestürzten Wahrsagerin Serenity und dem alkoholabhängigen Privatdetektiv Vergil bildet sie ein außergewöhnliches Trio auf der Suche nach Alice. Neben der Perspektiven der drei, erhält man auch Einblicke der Geschehnisse vor zehn Jahren aus Alices Sicht und deren Forschungen. Die Kapitel über das Verhalten der Elefanten haben mir am meisten gefallen. Die Art und Weise wie Jodi Picoult diese Tiere dem Leser näherbringt und die Gefühle und vor allem die Trauer der Elefanten auf uns projiziert ist einfach bezaubernd. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Cover finde ich echt schön. Das Buch berührt, weil man Jennas Sehnsucht und die Liebe der Elefanten wahrhaft spüren kann. Diese Geschichte lässt mich nicht mehr los, deshalb ist sie zu einer meiner Lieblinge geworden.

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  • Elefanten-Romantik und ein Vermisstenfall

    Die Spuren meiner Mutter

    FelisBuecherregal

    09. April 2017 um 21:21

    Wer Jodi Picoult kennt, weiß, dass sie eine Autorin für die schwierigen Themen ist. Meistens sind ihre Bücher vollgepackt mit Familientragödien, Dramatik und Gesellschaftskritik. Auch in diesem Buch hat sich Piccoult wieder an ein außergewöhnliches Thema herangewagt.Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, nachdem diese vor zehn Jahren verschwunden ist. Sie kann einfach nicht glauben, dass ihre Mutter sie einfach verlassen hat oder gar tot ist.Also macht sie sich auf die Suche, den uralten Fall aufzurollen und bekommt dabei Unterstützung von Serenity einem Medium, das früher einmal für die Polizei gearbeitet hat. Jetzt allerdings ist sie davon überzeugt, ihre Gabe verloren zu haben. Begleitet werden die beiden von Virgil, der vor zehn Jahren als Ermittler am Fall von Jennas vermisster Mutter mitgearbeitet hat.Alles in allem ein Trio, in dem jeder mit seinen eigenen Dämonen und Problemen zu kämpfen hat.Picoult schreibt aus unterschiedlichen Perspektiven, lässt neben den drei Protagonisten auch Jennas Mutter zu Wort kommen. Wie man es von ihr gewöhnt ist, schafft sie es dabei starke Charaktere zu erschaffen und verpasst diesen eine glaubhafte Geschichte, mit einer nachvollziehbaren Charakterentwicklung.Mehr und mehr fügt sich die Geschichte so aus den unterschiedlichen Erzählsträngen zusammen und gibt immer auch mal wieder Hinweise auf ihren Ausgang.Auch die Elefanten zieren in dieser Geschichte nicht nur das Cover. Manchmal hat man sogar kurz das Gefühl, man würde in einem Lexikon stöbern, so viel lernt man im „vorbeilesen“ über die Dickhäuter. Das Elefantenreservat und seine Bewohner beruhen auf einem tatsächlich existierendem Reservat und lassen die ganze Geschichte dadurch sehr lebendig wirken. Trotzdem hat man nie das Gefühl belehrt zu werden. Im Gegenteil, es schafft einen sehr interessanten Zusatzaspekt innerhalb des Romans.Trotzdem konnte mich dieser Roman nicht vollkommen überzeugen. Vielleicht bin ich auch ein wenig verwöhnt, aber ich bin von Jodi Picoult einfach besseres gewöhnt. Die Story war mir in vielen Teilen zu langatmig und zu vorhersehbar. Die Charaktere konnten mich nie so ganz mitreißen und der „übersinnliche“ Aspekt durch das Medium Serenity ist sowieso nicht so ganz meins.Fazit:„Die Spuren meiner Mutter“ konnte mich zwar nicht vollkommen mitreißen, ist aber dennoch ein sehr interessanter Roman. Wer auf der Suche nach starken, außergewöhnlichen Charaktere ist, ist hier richtig. Und ganz nebenbei gibt es auch noch eine ganze Ladung Elefanten-Romantik. Wenn einem das Setting und die Charaktere zusagen, ein lesenswerter Roman.

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  • Eine unglaublich aussergewöhnliche und tolle Geschichte!

    Die Spuren meiner Mutter

    MissRichardParker

    09. March 2017 um 11:05

    Die 13jährige Jenna sucht verzweifelt Ihre Mutter Alice, die vor 10 Jahren spurlos verschwand. Damals gab es einen tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, eine Tierpflegerin kam ums Leben und Alice wurde verletzt. Doch sie verschwand kurz darauf aus dem Krankenhaus und kam nie wieder zurück. In Ihrer Verzweiflung wendet sich Jenna an eine Wahrsagerin und den Polizisten der damals das Verschwinden von Alice untersucht hat. Nach und nach kommt Jenna der Wahrheit auf der Spur...Ich muss immer wieder sagen, dass Jodi Picoult meine absolute Lieblingsautorin ist. Kein einziges Buch von ihr war schlecht und jedes berührte mich auf seine ganz eigene Weise. Ich habe mir noch nie gross um Elefanten Gedanken gemacht. Was man in dieser Geschichte über die Tiere erfährt ging mir sehr sehr Nahe und hat mich berührt und mich fasziniert. Die Geschichte um das Verschwinden von Alice hat mich absolut gefangen genommen. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich das Buch völlig verschlungen und war am Ende sehr überrascht. Einfach genial!Unbedingt lesen und dann auch gleich noch alle anderen Bücher der Autorin. Es lohnt sich wirklich sehr!

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  • Elefanten vergessen nichts

    Die Spuren meiner Mutter

    SATZZEICHEN

    27. February 2017 um 10:50

    "Es sind Anekdoten über Elefanten im Umlauf, die Augenzeugen des Tods eines Herdenmitglieds durch die Hände eines Elefantenbeinwilderers wurden und daraufhin nachts in ein Dorf eindrangen, um das Individuum aufzuspüren, aus dessen Gewehr der tödliche Schuss kam." Auch das Mädchen Jenna scheint ein so legendäres „Elefantengehirn“ zu besitzen, reicht seine allererste Erinnerung doch weit in seine früheste Kindheit zurück. Sie beinhaltet seine Mutter, Zuckerwatte und das Wort „Liebling“, das sich in Jennas Gedächtnis so süß eingebrannt hat wie der Geschmack der Zuckerwatte. Damals war Jenna neun Monate alt. Doch als sie drei Jahre alt ist, geschieht etwas derart Schlimmes, dass sie daran gar keine Erinnerungen mehr hat. Jenna nennt es das „große, trostlose weiße Nichts“. Im Elefantengehege, in dem ihre Eltern traumatisierten Elefanten ein Zuhause geben, passiert das zentrale Trauma ihres Lebens: Eine Tierpflegerin wird tot und Jennas Mutter Alice  bewusstlos aufgefunden. Wenige Stunden später verschwindet Alice aus dem Krankenhaus. Spurlos. Heute ist Jenna dreizehn Jahre alt und besessen von dem Wunsch, etwas über ihre Mutter zu erfahren. Ihre Großmutter, bei der sie seit dem Verschwinden der Mutter aufwächst, redet nicht gerne über das, was geschehen ist. Ihr Vater ist durch den Vorfall verrückt geworden und lebt in einem Pflegeheim. Es ist niemand da, der ihr weiterhelfen kann. Alles, was sie hat, sind die Tagebücher und die wissenschaftlichen Aufzeichnungen ihrer Mutter über die Elefanten. Also nimmt sie die Sache selbst in die Hand und beginnt zu recherchieren. In den Gelben Seiten sucht sie sich zuallererst eine Hellseherin – Serenity. Jenna weiß anhand der Akte außerdem, wie der Polizist heißt, der das Geschehen damals vor zehn Jahren bearbeitet hat. Virgil Stanhope. Doch Virgil Stanhope ist tot, teilt man ihr auf der Polizeiwache mit, als sie ihn dort sprechen möchte. Jenna kann das nicht glauben, geht ihrer Intuition nach und stöbert Virgil auf. Er ist schwer alkoholkrank und versucht unter neuem Vornamen, Vic, nun als Privatdetektiv sein bescheidenes Einkommen zu verdienen. Dieses äußerst schräge Trio begibt sich, nach kleineren Startschwierigkeiten, auf die Suche nach Alice. Jodi Picoult lässt in ihrem elektrisierenden Roman „Die Spuren meiner Mutter“ mehrere Erzählstränge parallel laufen. Es sind verschiedene Erzählperspektiven, derer sie sich bedient. Und die Personen, die diese unterschiedlichen Blickwinkel auf die Geschichte geben, sind psychologisch äußerst komplex und sehr vielschichtig entworfen: Jenna, die ihre spärlichen Erinnerungen an ihre Mutter beschreibt. Sie skizziert, wie es ist, nicht zu wissen, ob die eigene Mutter tot ist oder lebt – was dann aber wiederum bedeuten würde, dass die eigene Mutter sich für ein Leben OHNE Jenna entschieden hätte. Eine Möglichkeit, die Jenna kategorisch ablehnt. Für sie ist klar, dass ihre Mutter, sollte sie noch leben, aus irgendwelchen Gründen nicht zu ihr kommen kann. Alice, die Mutter, die viel von ihrer wissenschaftlichen Arbeit als Elefantenforscherin erzählt. Ihr Schwerpunkt vor dem Unfall waren das immense Gedächtnis der Tiere und ihr Trauerverhalten. Sie lässt tief in ihr eigenes Seelenleben blicken, beschreibt die Beziehung zu ihrem Mann, Jennas Papa, und lässt in jeder Zeile, die sie schreibt, mitschwingen, wie wichtig ihr ihre Tochter ist. Im Leser lässt sie die Hoffnung keimen, dass sie tatsächlich noch lebt – hat sie doch eine äußerst lebhafte Stimme, mit der sie im Roman zu Wort kommt. Serenity, die Hellseherin, die sich seit Jahren in einer großen Schaffenskrise befindet. Schon als Kind hatte sie bemerkt, dass in ihr die Gabe steckt, Personen wahrzunehmen, die andere nicht sehen. Irgendwann begriff sie, dass diese Personen tot waren und dennoch mit ihr kommunizieren konnten – und sie mit ihnen. Sie wurde erfolgreich, prominent sogar, doch dann verkrachte sie sich mit ihren Geistführern, wie sie ihre beiden besten Freunde von dort nennt, und seither herrscht in ihrem Kopf gähnende Leere. Kein Kontakt zu toten Personen ist mehr möglich, so sehr sie sich auch anstrengen mag. Nach einem katastrophal falschen Versuch, ohne ihre Geistführer hellzusehen, stürzt sie aus der Riege der A-Promis in die Bedeutungslosigkeit, in der sie nun seit Jahren vor sich hindümpelt. Dass Jenna dennoch an sie glaubt, gibt ihr Kraft und Zuversicht. Virgil, der ehemalige Polizist, ist eine verkrachte Existenz. Weil er den Fall im Elefantengehege nicht lösen konnte, verfolgte dieser ihn auch in seinen Träumen. Er begann zu trinken, suchte Zuflucht im Alkohol und baute sich eine mickrige Neu-Existenz als privater Ermittler auf. Er spricht der Hellseherin Serenity jegliche Kompetenz ab, kann mit diesem „Firlefanz“ nicht das Mindeste anfangen und beschließt, dass er, als einzig wahre Hilfe, Jenna zur Seite stehen muss, um ihre Mutter wiederzufinden. Einzig der Vater kommt nicht selbst zu Wort. Das Bild, das vor dem Auge des Lesers entsteht, ist wie aus Puzzleteilen zusammengesetzt. Es wird gespeist durch die Aussagen und Beschreibungen der Protagonisten. Warum wird seine Sicht auf die Dinge nicht gezeigt? Liegt es daran, dass er verrückt geworden ist? Ist er zu unwichtig? Wie bei einem guten Krimi gibt Picoult hie und da Hinweise, die man erkennen könnte, wüsste man zu dem Zeitpunkt schon, wie das Buch enden wird. Sie klärt Ungereimtheiten auf, so dass der Leser sich immer mal wieder auf der korrekten Fährte wähnt, nur um dann beim nächsten Perspektiv-Wechsel wieder perplex und staunend vor dem Nichts zu sitzen. Als brillante Erzählerin, die sie unbestritten ist, erschafft die amerikanische Bestseller-Autorin einen ganz eigenen Kosmos, in dem Jenna und ihre Gehilfen sich bewegen. Eine Welt voller Vergleiche zwischen dem Verhalten der Elefanten und dem der Menschen. Ein ganz besonderer Zauber entsteht, wenn Alice von den unmittelbaren Begegnungen mit den großen Dickhäutern spricht und damit eine außergewöhnliche Atmosphäre heraufbeschwört. Man meint die Lösung zum Greifen nah zu haben, so klar sind die Parallelen, die man erkennen möchte zwischen der Trauer der Elefanten um ihre Kinder und der Trauer von Alice um ihre Tochter Jenna, die sie zurücklassen musste, weil … Und dann gibt es wieder einen Perspektiv-Wechsel in diesem grandiosen Roman, gerade wenn man sich alles so schön zusammengereimt hat, und die Auflösung kommt wie ein großer Knall, denn nichts ist, wie es scheint.

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  • Wieder ein tolle Picoult

    Die Spuren meiner Mutter

    buchbaron69

    01. February 2017 um 01:54

    Klappentext Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung. Die Autorin Jodi Picoult, geboren 1967 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zahlreichen Tieren in Hanover, New Hampshire. "Die Spuren meiner Mutter" ist nach dem Weltbestseller "Bis ans Ende der Geschichte" ihr zweiter Roman bei C. Bertelsmann. Meine Meinung Story Jenna, 13 Jahre ist auf der Suche nach ihrer Mutter Alice. Die ist, seit Jenna 3 Jahre alt war, nach einem Unfall im Elefantenreservat plötzlich und rätselhaft verschwunden. Auch ihre Großmutter, bei der Jenna aufwächst, will ihr nicht sagen, was einst geschehen ist. Und so macht sich das überaus intelligente Mädchen auf die Suche. Hilfe findet sie in dem meist betrunkenen Privatdetektiv Vergil Stanhope und Serenity Jones ein Medium ohne mediale Kräfte. Das seltsame Trio geht auf die Suche und stößt dabei auf immer neue Rätsel. Für Vergil und Serenity ist.die Suche aber auch eine Suche nach dem, was sie im Leben verloren haben. Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Trotz des schicksalhaften Themas schwingt auch eine Prise Humor mit. Insbesondere, wenn die Geschichte aus der Sicht von Jenna erzählt wird, kommt man oft ins Schmunzeln. Charaktere Mit Vergil, Serenity und Jena kann man sich schnell anfreunden. Vom Leben enttäuscht, versuchen insbesondere Vergil und Serenity ihr Leben zu meistern. Neben den menschlichen Charakteren sind es die Elefanten, die die Geschichte bereichern. Mal traurig, mal ergreifend, sie machen einen Großteil der Geschichte aus. Mein Fazit Jodi Picoult ist es gelungen ein ernstes Thema, die weltweite Jagt auf Elefanten, mit einer herzzerreißenden Geschichte zu verknüpfen. Sympathische Charaktere, eine stimmige Geschichte und viel Wissenswertes über Elefanten, sowie ein Ende mit Knalleffekt machen die Geschichte absolut lesenswert und das lesen zu einem Vergnügen. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Eine grandiose Geschichte

    Die Spuren meiner Mutter

    Hexchen123

    27. December 2016 um 15:10

    Alice Metcalf, die Mutter von Jenna, verschwand vor zehn Jahren. Alice war Elefantenforscherin im Elefantenreservat von New Hampshire. Hier kam es vor zehn Jahren zu einem tragischen Unfall einer Tierpflegerin und seitdem fehlt von Alice jede Spur. Nun macht sich Jenna auf die Suche nach ihrer Mutter und trifft dabei auf Serenity, ein Medium. Ebenso spürt Jenna den Detektiv Virgil auf, welcher damals an dem Fall gearbeitet hat. Dieses ungleiche Trio begibt sich nun auf Spurensuche.„Die Spuren meiner Mutter“ ist nicht das erste Buch von Jodi Picoult, welches mich restlos begeistert hat. Diese Autorin schafft es immer wieder mich mit ihren Geschichten zu begeistern und zu überraschen. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven halten das Buch von Anfang an auf einem ganz hohen Niveau und Langeweile ist hier fehl am Platz. Die ganze Story ist so durchdacht und trotz der verschiedenen Erzählungen finden sie sich am Ende zu einem großen Ganzen zusammen.Neben den Protagonisten haben mich vor allem auch die Erzählungen über die Elefanten begeistert. Hier hat Jodi Picoult ganze Arbeit geleistet und sehr gut recherchiert. Ich habe sehr viel über das Verhalten von Elefanten erfahren, was mir so vorher nicht bekannt war.Am meisten ins Herz geschlossen habe ich Jenna. Eine neugierige und kluge dreizehnjährige deren ganzer Lebensinhalt war, ihre Mutter zu finden. Manchmal vielleicht ein bisschen zu schlau für ihre Alter, doch man kann es ihr nicht verdenken, da sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist. Ihr Vater ist seit dem schrecklichen Vorfall in der Psychatrie und so war sie immer auf sich alleine gestellt.Auch Serenity, das Medium, war mir auf Anhieb sympathisch. Früher ein bekanntes Medium welches vermisste Personen aufspüren konnte und eng mit der Polizei zusammengearbeitet hat. Bis sie eines Tages ihres Fähigkeit verlor und von heute auf morgen ein Niemand war. Selbst wenn man nicht esoterisch angehaucht ist, muss man Serenity einfach mögen.Detektiv Virgil war ebenfalls ein sehr authentischer Charakter. Früher mal ganz weit oben im Polizeidienst, heute nur noch ein kaputter Alkoholiker. Doch auch er hat sich wunderbar in diese Spurensuche integriert und hat seine anfängliche kalte Schulter sehr schnell abgelegt.FazitDieses Buch ist mal wieder eine einzigartige Geschichte einer wundervollen Autorin. Ich war von Anfang an gefesselt an die Seiten und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Am meisten überrascht hat mich jedoch der Schluss. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet . Er ist das Highlight dieses Romans und deshalb kann ich auch nicht mehr dazu sagen. „Die Spuren meiner Mutter“ war ein weiteres Jahreshighlight und ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen.

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  • Kann man nicht beschreiben – muss man gelesen haben!

    Die Spuren meiner Mutter

    Caillean79

    25. December 2016 um 17:49

    Ich weiß nicht so richtig wie ich anfangen soll, denn dieses Buch war so ganz anders als gedacht und hinterlässt bei mir einen langen Nachhall. Es geht um die 13jährige Jenna, die das (in letzter Zeit glücklose) Medium Serenity aufsucht um ihre Mutter zu finden. Denn als Jenna ein kleines Kind war, verschwand ihre Mutter spurlos nach einem tragischen Unfall in einem Wildpark für misshandelte Elefanten.Die Geschichte lebt einerseits von der Frage, ob es Übersinnliches geben kann – man fragt sich, ob Serenity wirklich paranormale Fähigkeiten hat oder eine gewiefte Scharlatanin ist. Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und wird – ohne zuviel verraten zu wollen – am Ende zum Höhepunkt des Romans.Zum Anderen sind es die zum Teil tragischen, aber vor allem sehr berührenden Geschichten über Elefantenkühe und ihre Kälber, die diesen Roman so besonders machen. Die Frage, an der Jennas Mutter Alice (eine Wissenschaftlerin mit Fokus auf Elefanten) im Buch forscht, ist nämlich: können Elefanten trauern?  Und nicht selten war ich emotional sehr mitgenommen von den Berichten über die Dickhäuter und ihre fast menschlich anmutende Art, mit dem Tod eines Herdenmitgliedes oder eines Kalbs umzugehen. Letztlich ist das Buch aber ein äußerst geschickt aufgebauter Spannungsroman, denn hinter der Geschichte um das Verschwinden von Alice steckt ein regelrechter Krimi. Es gibt Fährten (richtige und falsche), es gibt einen abgehalfterten Polizisten, den der Fall nie losgelassen hat und es gibt am Ende eine Auflösung, die das ganze Buch in ein komplett neues Licht rückt. Mehr kann man nicht sagen, ohne zu viel zu verraten und so sage ich nur: man kann es nicht beschreiben, man muss es gelesen haben!

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  • hat mich völlig begeistert

    Die Spuren meiner Mutter

    katze102

    20. December 2016 um 19:39

    Jodi Picoult erzählt in „Die Spuren meiner Mutter“ die Geschichte der 13jährigen Jenna, die bei ihrer Großmutter lebt und mit Hilfe eines Mediums sowie eines Detektives versucht, ihre vor 10 Jahren verschwundene Mutter, Alice, zu finden. Damals betrieben ihre Eltern, beide Wissenschaftler, ein Elefantenschutzgebiet, in dem es einen tragischen Unfall gab, bei dem eine Mitarbeiterin getötet und Alice verletzt wurde und seit ihrem kurzen Krankenhausaufenthalt verschollen ist. Jennas Vater, Thomas, lebt seitdem in seiner eigenen Welt, in einem Sanatorium. Jodi Picoult versteht es meisterlich, mehrere Erzählstränge zu einer wundervollen und zugleich spannenden Geschichte zu verweben. Jenna liest in den Aufzeichnungen und Forschungsberichten ihrer Mutter und so ganz nebenbei erfährt der Leser viel Wissenswertes über Elefanten, z.B. über ihre Zusammengehörigkeit, ihre Art um verstorbene Familienmitglieder zu trauern, nach einiger Zeit auch loszulassen und weiterzuziehen. Andere Erzählperspektiven befassen sich mit Virgils Sicht, jetzt Detektiv, vor zehn Jahren ermitteltnder Polizist beim Unfall im Elefantenschutzgebiet, oder aus Sicht Serenitys oder Alice'. Nach und nach kommen Jennas Erinnerungen fetzenhaft zurück .... Die Geschichte wird sehr fesselnd erzählt und auch die verschiedenen Erzählstränge tragen zu ihrer Spannung bei, weil man abwechselnd Neues aus der Vergangenheit und der Gegenwart erfährt und sich das Bild langsam aufbaut. Da jedes Kapitel als Überschrift den Namen des Erzählers trägt, sind diese Wechsel auch keinesfalls irritierend. Insgesamt hat mir dieser Roman ausgesprochen gut gefallen, er war gefühlvoll, bewegend und spannend. Sehr interessant eingeflochten fand ich die Forschungsergebnisse über Elefanten und ihre Trauerarbeit, die die von Jenna auf eine sehr beeindruckende Art begleitet und ergänzt haben. Mehrere Male dachte ich beim Lesen des Buches, die Rätsel gelöst zu haben und doch war das Ende völlig unerwartet und überraschend für mich. Zum Schluß des Buches erklärt die Autorin in einem kurzen Kapitel, welche tatsächlichen Begebenheiten hinter den Beschreibungen der Elefanten, ihrer tragischen Erlebnisse und den Schutzgebieten stehen, denn hier wurde Reales verarbeitet und etwas entfremdet. Ferner findet der Leser angegebene Internetseiten um sich intensiver mit dem Thema mißbrauchte Elefanten im Zoo, Zirkus, Safari und auch mit Wildern und Hilfsmöglichkeiten auseinander zu setzen. Dieses war der erste Roman von Jodi Picoult, den ich gelesen habe; er hat mich bewegt, begeistert und auf weitere Bücher der Autorin neugierig gemacht.

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  • Von Elefanten und einer spannenden Spurensuche...

    Die Spuren meiner Mutter

    Carlali

    19. December 2016 um 12:58

    Inhalt: Jenna war 3 Jahre alt, als ihre Mutter Alice nach einem Unfall im Elefantenreservat spurlos verschwand. Jetzt, mit 13 Jahren, macht sie sich mit der Hilfe des Mediums Serenity und des ehemaligen Cops Virgil auf eine spannende und bewegende Suche nach ihrer Mutter.    Meine Meinung: Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.  Die Geschichte wird jeweils aus der Sicht von Jenna, Serenity, Virgil und der verschwundenen Alice erzählt. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn dadurch wird das Verschwinden von Alice und die Suche nach ihr, sowie ihr Leben im Elefantenreservat und in Afrika aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.  Dadurch, dass Alice Wissenschaftlerin ist und das Verhalten der Elefanten erforscht, erfährt der Leser sehr viel über das Sozialverhalten der Elefanten. Als Leser entwickelte ich dadurch eine große Zuneigung zu den beschriebenen Elefanten und sie wurden für mich zum heimlichen Star des Romans. Ebenso erfährt man durch die Figur der Serenity viel über die Gabe eines Mediums und man kann sich diese anhand der eindrücklichen Beschreibungen der Autorin gut vorstellen. Dabei hat sie die Figur des Virgil als Kontrapunkt zu Serenity geschaffen, weil er sehr realistisch ist und an ihrer Gabe zweifelt. Alle Figuren wirken sehr echt und waren mir in ihrer Art sehr sympathisch. Der Roman ist sehr spannend geschrieben und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Jodi Picoult versteht es wieder meisterlich, den Leser erst zum Schluss des Buches über das Verschwinden von Alice aufzuklären und bis dahin die Spannung immer auf einem hohen Level zu belassen.    Fazit: Jodi Picoult hat wieder eine tolle Geschichte geschrieben, die dem Leser die Möglichkeit gibt mehr über Elefanten und übersinnliche Fähigkeiten zu erfahren und zugleich an einer spannenden Spurensuche teilzunehmen.

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  • Anrührende Suche eines Teenagers

    Die Spuren meiner Mutter

    Silkchen2909

    29. November 2016 um 12:24

    Jenna ist drei Jahre alt, als ihre Mutter, verletzt nach einem Unfall, von heute auf morgen verschwindet. Mysteriös ist, dass bei dem Unfall im Elefantenreservat eine andere Frau ums Leben gekommen ist. Nun ist Jenna ein Teenager und sucht ihre Mutter - Unterstützung erhält sie weder von ihrem psychisch kranken Vater noch von ihrer Großmutter, bei der sie lebt. So kratzt sie ihr Erspartes zusammen und wendet sich an einen abgehalfterten Ex-Cop, der nun als Privatermittler arbeitet. Jodi Picoult nimmt die Leser in "Die Spuren meiner Mutter" (erschienen im C. Bertelsmann Verlag) mit auf eine Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart, erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Tief beeindruckt haben mich die Details über die Elefanten. Ich habe nicht damit gerechnet, dass diese wunderbaren Tiere wirklich eine so große Rolle in dem Buch spielen würden. Es ist anrührend, wie die Verbindung zwischen Jennas Leben (und schließlich dem ihrer Mutter) und den Dickhäutern immer wieder gezogen wird. Die Geschichte nimmt erst nach einer Weile Fahrt auf, dann ist sie aber geradezu spannend und gleichzeitig anrührend. Jodi Picoult hat sicherlich schon packendere Bücher geschrieben (ich denke da an "Bis ans Ende der Geschichte"), aber auch dieses hier ist wirklich gelungen und für einige Stunden Lesespaß wirklich hervorragend.

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  • Richtig was für Elefantenliebhaber

    Die Spuren meiner Mutter

    Mellchen

    29. November 2016 um 08:37

    Ich vergebe sehr selten 5 Sterne, aber hier geht es nicht anders. Die Geschichte eines Mädchens, die mit Hilfe eines abgehalfterten Privatdetektivs und eines gescheiterten Mediums versucht, ihre seit 10 Jahren verschwundene Mutter zu finden. Soweit, so nicht ungewöhnlich. Aber als absoluter Elefantennarr war ich sofort auch in die Geschichte vernarrt. Die Geschichte spielt zum Teil in Afrika bei einer Forschung über Elefanten, zum Teil in einem Schutzgebiet für Elefanten in den USA. Man lernt viel über das Verhalten, die Trauer und die Familienzusammengehörigkeit bei Elefanten. Herrlich. Weiterhin wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und aus verschiedenen Zeiten heraus erzählt um am Ende zusammengeführt zu werden. Es erzählen: das Mädchen, das seine Mutter sucht; die Mutter; der Privatdetektiv und das Medium. Das Ende überrascht absolut, es ist nicht alles so wie es scheint. Ein absolutes Muss im Bücherregal.

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  • Die Autorin begeistert immer wieder

    Die Spuren meiner Mutter

    GrueneRonja

    22. November 2016 um 19:42

    Jenna vermisst ihre Mutter seit 10 Jahren. Keiner weiß genau, was in jener Nacht passiert ist, als ihre Mutter veschwand und ihr Vater in die Psychiatrie eingewiesen wurde, und niemand hat je eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Jetzt ist Jenna 13 Jahre alt und nutzt ihre Sommerferien und ihre Ersparnisse, um ihre Mutter zu suchen. Dabei holt sie sich Hilfe von dem Medium Serenity, und dem Ex-Detective Victor Stanhope. Gespickt ist die Geschichte mit Erinnerungen von Alice, Jennas Mutter, aus ihren Tagebüchern. Die Bücher von Jodi Picoult sind berauschend. Nicht nur ihr Schreibstil zieht einen in ihren Bann, ihre Geschichten sind viel mehr als der Titel oder Klappentext verspricht. „Die Spuren meiner Mutter“ ist also nicht nur die Suche eines Kindes nach ihrer vermissten Mutter, sondern auch die Aufklärung eines Falls, das Wiederfinden von zwei Menschen, die sich selbst verloren hatte, eine Geschichte über gute Detektivarbeit und Spiritualität, und über Elefanten. Die Autorin schafft es all das in eine Geschichte zu packen, ohne dass sie überfüllt wirkt. Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines anderen Charakters, was durch die Überschrift schon deutlich wird. Außerdem wird der Leser teilweise direkt angesprochen, was ich bei „Bis ans Ende der Geschichte“ schon sehr gut fand. So gegensätzlich die Charaktere sind, so eint sie doch die Suche nach Alice. Drei Freunde er extravaganten Art. Und das Ende! Jodi Picoult hat es einmal mehr geschafft mich zu begeistern!

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