Die Spuren meiner Mutter

von Jodi Picoult 
4,4 Sterne bei95 Bewertungen
Die Spuren meiner Mutter
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Positiv (82):
V

Ein herrliches Buch, dass wieder einmal zeigt, dass die Liebe zwischen Mutter und Tochter einfach unendlich ist

Kritisch (4):
StMoonlights avatar

So langatmig wie der Rüssel eines Elefanten...

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Inhaltsangabe zu "Die Spuren meiner Mutter"

Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter
Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570102367
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:C. Bertelsmann
Erscheinungsdatum:29.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.08.2016 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Fantasticbookwordsvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: ,, Ein Buch das dich sprachlos zurück lässt"
    Ein Buch das dich sprachlos zurück lässt

    Eigene Meinung

    Die Spuren meiner Mutter, erzählt eine Geschichte über ein Mädchen, dass ihre Mutter einfach nicht vergessen kann. Im Alter von 13 Jahren nimmt sie es selbst in die Hand und sucht sie.

    Durch die verschiedenen Erzählstrenge (Jenna, Alice, Serenity und Virgil), wachsen dir alle Personen und natürlich auch die Elefanten, so ans Herz, dass man nur noch mitfiebern kann. Diese Geschichte berührt einen so sehr, wie es nur wenige Bücher schaffen können. Ich habe am Schluss, Rotz und Wasser geweint und habe die Welt nicht mehr verstanden, so erging es mir zuletzt bei Harry Potter, und das heißt schon viel.

    Natürlich, kommen die Elefanten auch kein bisschen zu kurz. Man erfährt sehr viel über sie und dennoch wirkt es nicht zu langweilig. Jodi Picoult zeigt uns noch ein bisschen mehr, dass wir diese wundervollen Tiere schützen müssen und das jeder helfen kann.

    Jodi Picoult ist meine unumstrittene Lieblingsautorin und mit diesem Buch habe ich noch einen Grund mehr sie zu lieben. Deshalb bekommt das Buch von mir 5/5 Sternen.

    Ich Danke dem Bloggerportal und dem C. Bertelsmann Verlag für das Rezensionsexemplar

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    Zelia2000s avatar
    Zelia2000vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Familienroman mit einem wirklich klasse Plot! Viel Gefühl gepaart mit einer verzweifelten Suche nach den Wurzeln eines Lebens .
    In Gedanken immer bei meiner Mutter Alice

    Titel: Die Spuren meiner Mutter Autorin: Jodi Picoult Verlag: Penguin Verlag / C. Bertelsmann Seitenanzahl:512 SeitenGenre: FamilienromanAufmachung: Paperback / HardcoverPreis: 9,99 € DE / 19,99 € DE ISBN: 9783328101451

    Klappentext:

    Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, die nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos verschwand. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat der Polizei beim Aufspüren vermisster Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen finden sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil, der als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Das kuriose Trio macht sich auf eine spannende, erkenntnisreiche und bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

    (Quelle: Weltbild)

    Meine Meinung:

    Tja der einstig in dieses Buch ist mir nicht mehr gut im Kopf weil ich einfach recht lange gebraucht habe es zu lesen, doch was ich noch weiß ist, dass es ein wirklich schön gewählter Start in dieses Buch ist! Es greift das Thema gut auf und führt den Leser gut in die Geschichte hinein. Wir lernen recht schnell auch alle wichtigen Charaktere kennen. Besonders wichtig ist Jenna und ihre Mutter Alice.

    Jenna such nämlich ihre Mutter welche vor 10 Jahren nach einem tragischen Unfall verschwunden ist. Sie sucht sie mit allen Mittel die ihr zur Verfügung stehen, als sie dann aus Verzweiflung zu einem Medium geht nimmt die Geschichte langsam ihren lauf. Denn das Medium ist Serenity und diese ist erstmal mehr als skeptisch darüber, dass ein 13-jähriges Mädchen von sich aus ihre Mutter sucht. Sie denkt Jenna verarscht sie., aber wer kann es ihr verübeln? Ich hätte Jenna auch nicht geglaubt, vor allem nicht wenn ich die Vorgeschichte von Serenity hätte und den Glauben an mich verloren hätte…..

    Dann kommt auch noch Virgil dazukommt, welchen Jenna anheuert um ihr und Serenity bei der Suche nach ihrer Mutter zu helfen, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Sie finden Hinweise auf den Verbleib von Alice und Jenna macht sich immer mehr Hoffnungen. Doch auch diese werden recht schnell erstickt als einige Dinge passieren die so nicht passieren sollten. Die nicht geplant waren. Dinge die anders hätten laufen sollen in der Vergangenheit, doch sie sind so gelaufen und deswegen muss jeder jetzt damit leben. Denn nicht nur Jenna hat eine traurige Vergangenheit, nein auch Virgil und Serenity tragen ihre traurigen Päckchen mit sich herum.

    Alle drei Tragen ihre Päckchen mit sich und jeder ist doch irgendwie vorbelastet und diese Suche nach Alice geht allen sehr, sehr nach. Denn irgendetwas verbindet die drei miteinander was sie nicht beschreiben können. Doch auch Alice spielt in dem Buch ein Rolle. Anfangs erfahren wir mehr über ihre Arbeit rund um die Elefanten, doch im laufe der Geschichte erzählt sie auch mehr zu sich und dem passierten. All das fügt sich nach und nach  zu einem wirklich guten Buch zusammen, auch wenn ich finde, dass das Buch eine recht lange Stelle hat die sich meeeeega gezogen hat.

    Ich muss aber zugeben jetzt im nachhinein fügt sich diese Stelle aber in das ganze Puzzle ein und es ergibt alles einen Sinn. Ich finde alle Stellen die mich anfangs verwirrt haben fügen sich nun alles zusammen und es löst sich wieso genau das wichtig war in die Geschichte und die Suche einzubringen, also lasst euch nicht verunsichern und brecht das Buh ab wenn es euch geht. Es klärt sich alles auf!

    Ja der Schreibstil ist wie immer richtig gut und hat mich gefesselt! Jodi Picoult schreibt einfach richtig gut und es macht fast immer Lust weiter zu lesen. Ich brauche bei ihren Büchern zwar immer etwas länger, was aber nicht daran liegt das mir das Buch nicht gefällt, sondern das die Themen die sie nutzt nicht ganz einfach sind! Es gibt auch hier wieder Wörter die nicht unbedingt leicht sind und man auch mal nachschlagen muss, doch mich stört so etwas nicht, wenn es euch stören sollte tja müsst ihr selber schauen es ist jetzt nicht mega schwer aber es sind solche Stellen enthalten! Die Charaktere sind auch wieder super gestrickt. Man kann ihnen folgen und bekommt auch einblicke in die Köpfe der einzelnen Personen durch die Blickwechsel. Mir hilft so etwas immer um eine Person besser zu verstehen und vielleicht mit ihr mitfühlen zu können.

    Gegen Ende dieses Buches, wenn sich alles langsam klärt kommt nochmal eine stelle die mich zerrissen hat und ich muss sagen das hat das Buch nochmal richtig aufgewertet für mich! Ich habe einfach nicht mit so etwas gerechnet. Doch gerade das war es wieso es mir so gut gefallen hat! Ja das Cover ist recht minimalistisch. Ich finde das lässt einen nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig erwarten. Es ist all das aufgeführt was man braucht um zu ahnen um was es in diesem Buch geht.

    Fazit:

    Ja kommen wir nun mal zu einem Ende mit meiner Meinung un zu meinem Fazit:

    Ein wirklich einzigartiges Buch welches sich mit keinem meiner bisherigen vergleichen lässt! Spannung, Gefühl und Familienliebe durchziehen dieses Buch von Anfang bis Ende. Es gibt einige Längen aber auch stellen von denen ich einfach zu 100 % überzeugt bin. Alles in allem bin ich mehr als nur glücklich darüber dieses Buch gelesen zu haben. Es hat mich nicht enttäuscht, so wie ich zwischenzeitlich gedacht habe, nein es hat mich erfüllt und ist zu einem Jahreshighlight geworden. Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne!

     

    [Rezensionsexemplar aus dem Bloggerportal]

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    B
    BirPetvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine emotionale Spurensuche und Elefantenliebe
    Die Spuren meiner Mutter

    Bevor ich überhaupt das erste Wort in diesem Roman gelesen habe, war ich total von der Haptik des Covers begeistert, es fühlt sich ledrig an, so wie ich mir Elefantenhaut vorstelle.

    Picoult´s Roman ist die bewegende Geschichte von Jenna, einem 13 Jährigen, sehr intelligentem und reifem Mädchen auf der Suche nach ihrer Mutter Alice.
    Alice ist vor 10 Jahren spurlos nach einem Unfall im Elefantenreservat verschwunden. Jenna´s Vater liegt seit diesem Tag in einer psychatrischen Einrichtung, in einem Zustand, der es unmöglich macht mit ihm über Alice zu sprechen und sie selber wohnt bei ihrer Oma.
    Erinnerungen an ihre Mutter hat Jenna kaum, vieles weiß sie aus Notiz- und Tagebüchern ihrer Mutter. Diese gibt es bergeweise von Alice, denn als Elefantenforscherin hatte sie einiges zu notieren, das Verhalten, und insbesondere die Gefühle der Dickhäuter, als Leser erfährt man sehr viel über die emotionale Welt der Tiere, vor allem ihr Trauerverhalten wird beschrieben.
    Neben diesen Personen gibt es noch Serentity, ein Medium, die eigentlich keines mehr ist, denn die Geister haben sie verlassen und was sie heute tut ist Jahrmarktskunst und Virgil, ein Privatdetektiv, der schon mal bessere Zeiten hatte und für den Alice´ Verschwinden ein wunder Punkt in seiner Karriere ist.
    In die Geschichte zu finden, fiel mir sehr leicht. Picoult hat eine ausgesprochen flüssige, leichte und bildhafte Sprache. Durch die Kapitellängen war es auch nicht anstrengend zwischen den Personen zu wechseln, denn kapitelweise wechseln sich Jenna, Alice, Serenitiy und Virgil in Ich-Perspektive ab ihre eigene, aber auch die gemeinsame Geschichte zu erzählen. Alles sehr starke und gut ausgearbeitete Charaktere.
     
    Ich fand das Buch sehr interessant, vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Mir waren die Elefanten und das Übersinnliche teilweise zu viel. Das Ende war für mich nicht überraschend und auch sonst fehlte es mir zwischendurch etwas an Spannung.
    Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, lebendig, sehr bildhaft, leicht und den jeweiligen Personen angepasst.
    Für Elefantenfans und Fans von Übersinnlichem, gepaart mit Familiengeschichte und gut ausgearbeiteten Charakteren eine Leseempfehlung.

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    Franzip86s avatar
    Franzip86vor 5 Monaten
    Hat mich nicht überzeugt....

    Gleich vorweg, dieses Buch habe ich nach knapp 200 Seiten abgebrochen. Ich war zwar neugierig und habe aufden letzten Seiten nochmals rein gelesen, aber im großen und ganzen hat mir das Buch nicht überzeugen können, bis zum Ende durchzuhalten....


    Inhalt:  Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter 
    Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

    Fazit: Das war mein 2.Buch von Jodi Picoult. (Mein erstes war "Solange du bei uns bist". Dieses hatte mir sehr gut gefallen, ich hatte auch die Kapitel über den Wolfsforscher verschlungen.) Bei diesem Buch ist mir direkt der ähnliche Aufbau aufgefallen, was im großen und ganzen eigentlich nicht schlimm ist. Aber die Kapitel über die Elefantenforscherin, war mir dann sehr langweilig.... Es hat sich alles gezogen...

    Da ich noch einige Bücher von ihr hier liegen habe, werde ich noch das ein oder andere probieren....

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    BunteWortevor 6 Monaten
    Eine gefühlvolle Reise

    Als das Bloggerportal-Päckchen mit "Die Spuren meiner Mutter" bei mir ankam, habe ich mich tatsächlich direkt hingesetzt und angefangen zu lesen. Ich wollte endlich herausfinden, was viele Leser so begeistert von Jodi Picoult sprechen lässt.

    Und - ich kam nicht rein. Vielleicht war ich in der Regel abends zu müde zum Lesen, ich weiß es nicht. Dennoch war es so, dass ich immer wieder ein, zwei Seiten las und das Buch dann doch wieder ins Regal stellte.

    Dabei ist der Schreibstil leicht und angenehm, es entstehen direkt Bilder im Kopf, man kann sich Jenna gut vorstellen und ihr Handeln auch gut nachvollziehen.

    Dann kam ich irgendwann an den Punkt, an dem der Knoten platzte und ich las und las, eine Seite nach der nächsten. Ich lernte Jenna besser kennen und dann das Medium Serenity und den Detektiv Virgil.

    Schneller als man schauen kann nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Jennas Schicksal ist von Beginn an ergreifend und man will als Leser auf jeden Fall herausfinden, wohin die Mutter verschwunden ist, aber die Geschichte lebt auch von den Nebenfiguren Serenitiy und Virgil, die dem Ganzen eine bewundernswerte Dreidimensionalität geben.



    *** Fazit ***



    Ein wirklich gelungenes "My first time with...", denn "Die Spuren meiner Mutter" hat mich definitiv aufmerksam gemacht auf die Autorin Jodie Picoult und ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen. Es ist spannen und realitätsnah geschrieben und reißt einen immer wieder aufs Neue mit - aber ich gestehe, die wissenschaftlichen Passagen über die Gedächtnis- und Trauererforschung bei Elefanten habe ich oft nur überflogen.

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    Yunikas avatar
    Yunikavor 6 Monaten
    Nicht meins

    Das Cover finde ich mittelmäßig. Viel mehr habe ich mir das Buch geholt, weil ich die Bücher der Autorin bisher immer interessant fand. Dieses konnte mich jedoch nicht so wirklich überzeugen.

    Jodi Piccoult ist eine Autorin, die schwierige Themen verarbeitet und sie so gut rüberbringt, dass man die Geschichte lieben muss. Sie verpackt diese Sachen so geschickt, dass besondere Geschichten dabei entstehen. Auch in diesem durfte dies nicht fehlen, jedoch hat mir hier der Zauber gefehlt.

    Der Schreibstil war zwar flüssig zu lesen, aber ich hatte bei dem Buch das Gefühl, ständig stehen zu bleiben. Es gab einige Stellen, die sich für mich ins lange gezogen haben. Das konnte der bildhafte Schreibstil der Autorin leider auch nicht retten. Dazu kommt, dass - auch wenn es toll ist - mich die halbe Geschichte an ein Lexikon erinnert hat.

    Auch das Hörbuch konnte mich hier nicht retten. Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme - die vielleicht nicht unbedingt zu einem 13-jährigen Mädchen passt - und man konnte ihr sehr gut folgen. Demnach bin ich dann durch das Buch gekommen, weil ich die Lust am Lesen verloren hatte.

    Das Highlight waren die Charaktere der Geschichte. Sie waren stark und hatten ihre Geschichten. Dies hat die Autorin so geschickt verwebt, dass sie sehr glaubhaft rübergekommen sind. Sie sind vielschichtig und tiefgehend charakterisiert.

    Alles in allem bin ich nur mäßig begeistert von der Geschichte. Mir war die Geschichte zu sehr Lexikon, als Handlung. Dazu kommt, dass es teilweise sehr vorhersehbar war. Stellenweise hat sich die Geschichte gezogen. Mein einziges Highlight der Geschichte war die Sprecherin des Hörbuchs und die Charaktere.

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    geschichtsmagies avatar
    geschichtsmagievor 7 Monaten
    Verblüffendes Ende

    Gerade eben habe ich „Die Spuren meiner Mutter“ von Jodi Picoult beendet. Hierbei handelt es sich um einen Roman, der Ende August 2016 im Penguin-Verlag erschienen ist.


    Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

    Zunächst lässt sich sagen, dass es mir bei diesem Roman wahnsinnig schwer fällt, eine Rezension zu verfassen. Zum einen liegt das daran, dass ich noch mitten in der Geschichte feststecke und nicht fassen kann, dass es bereits zu Ende ist. Zum anderen daran, dass ein zentraler Punkt meiner Rezension das Ende ist, welches ich allerdings möglichst umschreiben werde, um die Rezension spoilerfrei zu gestalten.

    Wie bis jetzt immer bei Jodi Picoults Büchern habe ich etwas Zeit für den Einstieg in das Buch gebraucht, was an und für sich aber nichts Schlimmes ist, da der Grund dafür in der Vielschichtigkeit der Charaktere liegt. Es kann dem Leser nicht direkt auf der ersten Seite gelingen, die Hauptpersonen zu durchdringen, da diese so viele verborgene Charaktereigenschaften enthalten, die sich erst im Laufe der Geschichte entlarven.

    Allgemein wird „Die Spuren der Mutter“ aus mehreren Sichten erzählt. Jenna, Serenity, Virgil sowie Alice kommen hierbei zu Wort und berichten hierbei Vergangenes und gerade Geschehendes aus ihrer Perspektive. Dies hat mir sehr gut gefallen, da so die Beweggründe der verschiedenen Charaktere perfekt beleuchtet werden konnten und sich erst gegen Ende die verstreuten Details mancher Erzählungen zu einem kompletten Bild zusammen setzen konnten. Besonders die Kapitel aus Alices Sicht bleiben das ganze Buch über sehr kryptisch. Erzählungen über Elefantenherden, ihre Forschungen rund um Trauer bei Elefanten und das Elefantenreservat – auch wenn ich dies sehr interessant fand, kann ich erst im Nachhinein den Sinn darin erkennen. Ich kann daher absolut die Leser verstehen, die von Berichten über Elefanten und Forschungen eher genervt waren, da diese nicht aktiv zum Fortschreiten der Geschichte beitragen. Nur jemand, der sich für Elefanten interessiert oder allgemein für wissenschaftliche Forschungen und Erkenntnisse bezüglich Gefühle bei Tieren, wird diese Kapitel wirklich genießen.

    Jenna, Serenity und Virgil als vorherrschende Charaktere lassen sich – wie der Klappentext so schön sagt – wirklich aus kurioses Trio betiteln. Mit Unterhaltungscharakter machen sich die drei starken Persönlichkeiten, die eigentlich überhaupt nicht zusammenpassen, auf eine Suche nach Jennas Mutter. Meiner Meinung nach hat Jodi Picoult auch diesmal in „Die Spuren meiner Mutter“ wunderbare Charaktere erschaffen, da jeder einzelne etwas Lehrendes dem Leser zu verraten hat.

    Was ich persönlich so sehr an Jodi Picoults Büchern schätze, ist der eben bereits angesprochene Lehrwert. „Die Spuren meiner Mutter“ enthält so viele wichtige Erkenntnisse über Trauer und Liebe, Leben und Tod bei Menschen und Elefanten gleichermaßen. Im Vergleich zu „Bis ans Ende der Geschichte“ wird hier zwar kein national wichtiges Thema weitergegeben, aber schlussendlich betreffen diese Erkenntnisse doch jeden einzelnen von uns.

    Alles in allem hat das Ende dieses Buchs meinen Blickwinkel auf die Bewertung und den Inhalt maßgeblich verändert. Vor der Auflösung habe ich mich an mancher Stelle gefragt, warum spezielle Szenen überhaupt wichtig waren, sich die Geschichte etwas zieht oder warum die Spurensuche gerade so abgelaufen ist. Vor der Auflösung hätte ich das Buch wahrscheinlich schlechter bewertet, da mir das Tiefgründige, was ich von Jodi Picoult kenne, etwas gefehlt hat. Im Nachhinein, da ich nun das Ende kenne, ergibt doch jede einzelne Szene Sinn und führt den Leser zu einer verblüffenden, aber runden Auflösung, die den Leser alles bisherige überdenken lässt. Von meiner Seite aus lässt sich sagen, dass „Die Spuren meiner Mutter“ allein aufgrund des Endes ein lesenswerter Roman ist.

    Insgesamt bin ich schwer begeistert von der Auflösung und damit von der gesamten Geschichte von Jenna, Virgil, Serenity und Alice. Jedoch bringe ich es nicht über‘s Herz, mehr als 4,5 Sterne zu vergeben, da meine Begeisterung erst durch das Ende so sehr angefacht wurde und ich – wäre dieses nicht gewesen – andere Bücher von Jodi Picoult deutlich besser gefunden hätte.

    Vielen Dank an den Penguin-Verlag und die Verlagsgruppe Random House bzw. die Betreiber des Bloggerportals für dieses Rezensionsexemplar! ♥
    Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.

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    Literaturwerkstatt-kreativs avatar
    Literaturwerkstatt-kreativvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr originelle Geschichte mit überraschendem Ende !!!
    Die Spuren meiner Mutter

    Literaturwerkstatt- kreativ“ stellt vor:

    Die Spuren meiner Mutter“ von Jodi Picoult


    Jenna Metcalf wurde von ihrer Mutter Alice verlassen, als sie drei Jahre alt war.


    Alice war Wissenschaftlerin und erforschte mehrere Jahre das Trauerverhalten von Elefanten in Afrika. Dort lernte sie Jennas Vater Thomas Metcalf kennen. Dieser betreut in New Hampshire ein Schutzgebiet für Elefanten. Elefanten die kein Zoo oder Zirkus mehr haben wollte, weil sie als zu schwierig oder gefährlich eingestuft wurden. Als Alice merkt, das sie von Thomas schwanger ist, zieht sie zu ihm in die USA und kümmert sich dort ebenfalls um das Schutzgebiet. Jenna wird geboren.


    Eines Nachts wird eine Mitarbeiterin im Elefantengehege ermordet aufgefunden und Alice wird bewusstlos und verletzt in ein Krankenhaus gebracht , aus dem sie jedoch noch in der selben Nacht spurlos verschwindet. Jenna wächst seitdem bei ihrer Großmutter auf, da ihr Vater seit dem Verschwinden ihrer Mutter in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht ist.


    Dreizehn Jahre ist Jenna mittlerweile alt und möchte endlich wissen, warum ihre Mutter sie zurückgelassen hat und einfach verschwunden ist. So begibt sie sich auf die Suche nach ihr. Dafür heuert sie die Hellseherin Serenity an. Einst ein gefeierter Star als Medium und Hellseherin, arbeitete sie eng mit der Polizei zusammen und half ihr mit ihren hellseherischen Gaben, vermisste Personen ausfindig zu machen. Nach einer fatalen, falschen Vision die sie hatte, kann sie jedoch keinen Kontakt zu toten Personen mehr aufnehmen. Sie versinkt beruflich in der Bedeutungslosigkeit. Neben Serenity nimmt Jenna noch Kontakt zum Privatdetektiv Virgil auf. Er war der Polizist der damals den Mordfall im Elefantengehege untersuchte. Sie erhofft sich von ihm Antworten auf das Verschwinden ihrer Mutter zu bekommen. Dieser sucht jedoch seit diesem ungelösten Fall sein Heil im Alkohol, arbeitet daher nicht mehr bei der Polizei und schlägt sich seitdem als Privatdetektiv durch.


    Dieses sehr ungleiche Trio macht sich nun auf den Weg um Antworten zu finden.



    Fazit:


    Jodi Picoult ist schon lange erfolgreich in der Literaturszene, mir aber nur bekannt durch ihre Buchverfilmung „Beim Leben meiner Schwester“. Verfilmungen sind aber immer anderes einzuordnen und von daher fand ich, es sei an der Zeit, auch mal ein Buch von ihr zu lesen. „Die Spuren meiner Mutter“ haben mich sofort sowohl vom Cover, als auch bei der Lektüre des Klappentextes her angesprochen und so habe ich mich bewusst für dieses Buch entschieden.


    Es ist einfach zu lesen und wird aus der Sicht der einzelnen Personen erzählt. Mit den Protagonisten habe ich mich schnell anfreundet, Picoult hat sie aber auch wunderbar in Szene gesetzt. Und gerade Charaktere wie Vergil und Serenity – gestrauchelte, verlassene, aber liebenswerte Antihelden – machen dieses Buch einfach lesenswert. Humoristische Einlagen durch die verbalen Wortgefechte von Jenna, Serenity und Virgil sind grotesk, komisch. Diese liebevollen Auseinandersetzungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch und die nicht ganz einfachen Grundthemen des Buches, – Trauerarbeit und Verlust – verlieren dadurch an Schwere.


    Natürlich spielen auch die Elefanten eine wichtige, zentrale Rolle in diesem Buch. Jodi Picoult hat sehr gut recherchiert, an manchen Stellen hatte ich das Gefühl, fast schon ein Sachbuch über Elefanten zu lesen. Diese Informationen sind aber auch nötig, um Elefanten in ihrem Verhalten besser zu verstehen. Gerade die Beschreibungen wie Elefanten trauern wenn sie eine Totgeburt haben, fand ich sehr bemerkenswert und Aufschlussreich im Vergleich zu unserem menschlichen Trauer-Verhalten.


    „Die Spuren meiner Mutter“ ist ein spannender und eindrucksvoller Roman mit einem Ende, das ich so überhaupt nicht erwartet habe und das mich völlig überraschte.


    Ich kann nur sagen, es wird nicht mein letzter Roman von ihr sein.


    Eine absolute Leseempfehlung !!!


    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2018/01/29/die-spuren-meiner-mutter/



    Besten Dank an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar



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    Maddie98s avatar
    Maddie98vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend!
    Es hat mich richtig gepackt!

    Was für ein gewaltiges Buch. Ich glaube nur Jodi Picoult hat es in letzter Zeit geschafft, mich so an ein Buch zu fesseln. Ohne das Gefühl verspüren zu müssen, das Buch beiseite zu legen, weil es mich langweilt. Von vorn bis hinten war es einfach nur spannend.


    Aufmerksam bin ich durch einen anderen Blog geworden. Außerdem geht es hier auch um Elefanten. Ich mochte diese Tiere schon immer, aber in deisem Buch bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel auf Elefanten und ihre Haltung. Ich gehe jetzt definitiv anders heran und betrachte Elefanten in einem ganz neuen Licht. Im ganzen Buch gibt es spannende Fakten. Ich kann sehr gut verstehen, warum diese Tiere eine so große Begeisterung ausrufen.


    Neben den Elefanten geht es hier um eine spannende Suche. Die Suche einer Tochter nach ihrer verschwundenen Mutter. Ich fand den Aufbau des Buches sehr gut. Erzählt wird, wie bei vielen Büchern der Autorin, aus mehreren Perspektiven. Dadurch ist der Überblick des Lesers sehr groß. Der Spannungsbogen wurde hier hoch gehalten und über einen langen Zeitraum aufgebaut. Dadurch kam ich auch schwer vom Buch los, da ich einfach wissen musste, was als nächstes passiert.


    Gegen Ende gibt es dann eine echte Überraschung, die ich so auf jeden Fall niemals vorhergesehen hätte. Das hat mich fast ein bisschen aus der Bahn geworfen. Wow!!! Ich hab mir das ein bisschen anders gedacht. Mich hat das dadurch verwirrt und ich musste mir dem Kopf schütteln, aber da merkt man mal wieder, wie sehr einen das Buch mitreist.


    Jodi Picoult hat mich auch hier wieder gefesselt und ich möchte definitiv mehr von der Autorin haben. Wer ein spannendes Buch sucht, Elefanten mag und gerne neues heraus findet, ist bei diesem Buch auf jeden Fall richtig.

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    Shaaniels avatar
    Shaanielvor 9 Monaten
    4 von 5 Sternen

    🎆🎇🎇Rezensionsexemplar🎇🎇🎆
    -Bloggerportal Randomhouse-

    💥💥💥Die Spuren meiner Mutter💥💥💥

    Autorin: Jodi Picoult
    Penguin Verlag
    Taschenbuch: 10€
    ISBN: 978-3-328-10145-1

    www.elephants.com

    4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

    💥,, Ein weiteres grandioses Werk von Jodi Picoult! "💥
    (Autorin von: Beim Leben meiner Schwester)

    Hey ihr süßen 💕,
    Jodi hat sich mal wieder wie immer selbst übertroffen!
    Ich habe schon einige Werke von ihr gelesen und wurde nie enttäuscht, ich für meinen Teil möchte sagen, dass jodi die Art von Autorin ist, die man nicht mehr vergisst.
    Jedes ihrer Bücher hat eine bestimmte Botschaft und die ist nach den Lesen immer noch sehr präsent und prägend.

    .... Auch in "Die Spuren meiner Mutter", gibt es so einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht.

    Einmal gibt es da eine Tochter, die seit 10 Jahren verzweifelt ihre vermisste Mutter sucht, dann gibt es dort ein Medium die noch immer nach ihrer Bestimmung sucht und gleichzeitig gibt es dort eine Mutter, die vor der Vergangenheit fliehen möchte!

    Und da dies natürlich noch nicht genug für Jodi ist gibt es noch das wunderbare große Thema Elefanten und ihre wundervolle Lebensweise, genauso wie ihre qualvolle Ausbeutung und Tötung!

    Dieses Buch hat mich unglaublich gefesselt, da es auf ehrliche Weise zeigt, wie wir Menschen mit Tieren, hier insbesondere die Elefanten, umgehen und das wir denken uns würde dieser Planet ganz alleine gehören!
    Ich habe sehr viel neues über diese wunderbaren Tiere gelernt und kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen 💕💕

    🎆💥🎇🎉🎆💥🎇🎉💥🎆⭐🎉🎆🎇🎆💥🎉🎇💥🎆Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Start ins neue Jahr!
    🎉🎆💥🎇💥🎆🎉🎉🎆💥🎇💥🎆🎉🎇💥🎆🎉🎆💥

    Ganz lieben Gruß

    Sonja /Shaaniel 

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