Jodi Picoult Die Wahrheit der letzten Stunde

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Inhaltsangabe zu „Die Wahrheit der letzten Stunde“ von Jodi Picoult

Die Ehe von Mariah und Colin White ist gescheitert. Ihre kleine Tochter Faith sucht Trost bei einer unsichtbaren Beschützerin. Als sie jedoch auch übersinnliche Fähigkeiten entwickelt, geraten Mutter und Tochter ins Zentrum eines aufdringlichen Medieninteresses. Nur Ian kommt ihnen zur Hilfe, der sich jedoch Hals über Kopf in Mariah verliebt …

Hat sie Gott gesehen oder nicht? Spannend, aber manchmal etwas langatmig.

— lui_1907
lui_1907

Ein Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte.

— SaintGermain
SaintGermain

nett, mutig, Jodi Picoult kann besser, das Ende gefällt mir persönlich nicht

— Schokolatina
Schokolatina

War schön zu lesen, nur den Schluss fand ich nicht so gut.

— Linda-Marie
Linda-Marie

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    Die Wahrheit der letzten Stunde
    SaintGermain

    SaintGermain

    03. August 2016 um 12:24

    Die Ehe von Mariah und Colin White ist gescheitert. Ihre siebenjährige Tochter Faith reagiert zunächst mit Schweigen, beginnt aber bald mit einer unsichtbaren Beschützerin zu reden. Als Faith übersinnliche Fähigkeiten entwickelt, geraten Mutter und Tochter ins Zentrum eines aufdringlichen Medieninteresses. Nur Ian kommt ihnen zur Hilfe, ein gewiefter Reporter, der sich jedoch Hals über Kopf in Mariah verliebt, was die Dinge nicht einfacher macht … Eine meisterhaft erzählte Geschichte über Wahrheit und Zweifel. Ich finde dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Es ist sehr realistisch geschrieben. Immer wenn man denkt, man wüsste, wie es weitergeht, passiert etwas Unerwartetes. Auch das Ende überrascht. Ein Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte und mich dazu bewog, mir weitere Bücher dieser Autorin zuzulegen.

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  • ein Buch um Religion, Glaube und die Wahrheit

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    MvK

    MvK

    10. April 2014 um 21:04

    "Die Ehe von Mariah und Colin White ist gescheitert. Ihre kleine Tochter Faith sucht Trost bei einer unsichtbaren Beschützerin. Als sie jedoch auch übersinnliche Fähigkeiten entwickelt, geraten Mutter und Tochter ins Zentrum eines aufdringlichen Medieninteresses. Nur Ian kommt ihnen zur Hilfe, der sich jedoch Hals über Kopf in Mariah verliebt …" Das Buch beschäftigt sich viel mit Gott/Glauben, wobei beide Seiten vertreten werden und sich somit jeder mit einer Meinung identifizieren kann. Ich empfehle es weiter, aber ich finde Jodi Picoult hat bessere Bücher. Trotz alledem ist dieses Buch lesenswert. Schon wegen der Thematik.

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  • Gespräche mit Gott- oder doch Verrückt?

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    KerstinnI

    KerstinnI

    08. September 2013 um 15:05

    Kurz zum Inhalt: Faith Withe ist ein besonderes Kind- mit ihren sieben Jahren hat sie ein absolut reines Herz. Ihr Herz ist jedoch genauso verletzlich wie jedes andere- nach der Trennung ihrer Eltern und dem Auszug ihres Vaters verändert sich Faith. Ihre Mutter beobachtet, wie Faith plötzlich Bibelverse zitiert, sie hat eine unsichtbare Freundin, die sie "Gott" nennt und wird plötzlich von den Medien zu einer "Wunderheilierin" erklärt, die mit Gott spricht. Sowohl Mutter, als auch Vater sind besorgt ob der Situation und plötzlich geht es nicht mehr nur um die Frage, mit wem Faith spricht, sondern auch, wer besser für Faith sorgen kann.   Jodie Picoult ist wieder mit sehr viel Feingefühl an dieses heikle Thema herangegangen. Religion an sich und die Frage nach der Wahrheit über Gott allein sind sehr sensible Themen. Die Autorin schafft es aber, zu keiner Zeit das Gefühl entstehen zu lassen, sie würde Gott, die Katholiken, die Juden oder jeden anderen Glauben nicht ernst nehmen. Vielmehr findet sich der Leser vielleicht selbst mit der Frage wieder, "Was glaube ich??". Sowohl sehr weltlich gesehen, als auch in der Geschichte um Faith Withe. Die Charaktere sind sehr detailreich beschrieben. Zum Teil wirkten sie auch mich leider sehr klischeehaft. Faith ist zwar sehr süß, aber eben sehr perfekt, dazu der gutaussehende Vater, der sich eine jüngere Frau sucht und ständig fremd geht, der wunderschöne und kluge Retter, der nicht fehlen darf und natürlich Mariah, als kämpfende Löwin, die aber doch im Herzen sehr sensible und verletzbar ist. Und sogar der durch und durch böse Anwalt hat einen Platz bekommen... Dennoch ist es sehr spannend und gut zu lesen. Wie immer ein sehr flüssiger Text, absolute Spannung und viel Gefühl. Leider passt das Ende mir nicht. Dazu möchte ich aber nichts weiter verraten.   Fazit: Ein gutes Buch!

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    Yuvilee

    Yuvilee

    02. June 2012 um 19:47

    "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult handelt von der siebenjährigen Faith White, die nach der Scheidung anfängt, Gott zu sehen und mit ihm zu sprechen. Allerdings behauptet Faith, dass Gott eine Frau ist. Als sie dann auch noch anfängt, Wunderheilungen zu vollbringen, ist das Chaos perfekt und bald finden sich Faith und ihre Mutter Mariah in einem nie da gewesenen Medienrummel wieder. Als Faith' Vater dann auch noch das Sorgerecht für seine Tochter zurück haben will, ist das Drama perfekt... Um ehrlich zu sein, ist dies der erste Roman von Jodi Picoult, der in meinen Augen weiter unter dem liegt, was sie sonst zu schreiben in der Lage ist. Das Thema ist, wie meistens in Jodi Picoults Romanen, ein sehr sensibles, ja eigentlich schon sehr heikles Thema. Religion, Glaube - insbesondere der der katholischen Kirche - all das sind Themen, die leicht Kontroversen auslösen und die deshalb immer mit Vorsicht zu genießen sind. Man muss der Autorin hier auf jeden Fall zugute halten, dass sie mit dem Thema an sich sehr gut umgegangen ist. Sie hat hier Religionen und Konfessionen beschrieben, ist dabei sehr subtil geblieben, sodass hier nichts ins Lächerliche gezogen wurde oder gar missionierend wirken sollten. Eigentlich hat Jodi Picoult ein sehr gutes Bild moderner Religionen gezeichnet. Das allein imponiert mir schon sehr! Trotzdem hat mich der Roman alles in allem nicht überzeugt. Die Figuren sind teilweise überladen. Teilweise sind sie einfach zu tief und teilweise hat man einfach das Gefühl man wird erschlagen. Und, im Gegensatz zu anderen Romanen, zieht sich die Handlung sehr, sehr lange hin. Es dauert hier enorm lange, bevor es überhaupt zur Sache geht. Und in meinen Augen der größte Schwachpunkt ist der, dass der Roman zu keinem Schluss kommt. Das Ende ist offen, was ja nicht unbedingt schlecht für eine Handlung sein muss, in diesem Fall wirkt es allerdings, als hätte die Autorin gern noch mehr geschrieben, wurde aber radikal gekürzt und hat deshalb eben ein Ende geschrieben, das so nicht hätte sein sollen. Zumindest wirkt das auf mich so und das nimmt dem Roman meines Erachtens sehr viel. Als Fazit lässt sich ziehen, dass der Roman durchaus nett zu lesen ist, allerdings ist "Die Wahrheit der letzten Stunde" definitiv keins der Meisterwerke von Jodi Picoult. Daher nur 3 Sterne meinerseits!

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    achterbahnmaedchen

    achterbahnmaedchen

    10. April 2012 um 21:20

    lange stand dieses buch in meinem SUB und ich konnte mich nicht überwinden,es zu lesen,weil es mich einfach nicht so "anmachte." - ein fehler.denn auch wenn dieses buch nicht eines ihrer stärksten ist,ist "die wahrheit der letzten stunde" von jodi picoult doch ein sehr guter roman. über gott,den glauben,über liebe,hoffnung und vertrauen. nicht,dass ich besonders religiös wäre,aber es fasziniert mich doch immer wieder,wie jodi picoult es schafft,geschichten über brisante themen zu schreiben - so gut recherchiert, so nüchtern,faszinierend,liebevoll und fesselnd verfasst,dass man von der ersten seite an ihrem buch verfallen ist. die charaktere sind sehr gut ausgearbeitet,auch sehr authentisch,wie ich finde.vor allem ian gefiel mir sehr gut - und mariah.die ja wirklich wie eine löwin für ihr junges kämpft. sicher,ist das thema "gott & glaube" nicht jedermanns sache und auch ich bin nicht wirklich religiös,wie gesagt.aber picoult gelingt es,eine sensible thematik in ihr buch zu verweben,worüber sich (im wahrsten sinne des wortes) die geister scheiden. darüber hinaus gelingt es der autorin immer,den leser zu fesseln,da ihre geschichten stets mit der nötigen portion liebe und hoffnung gewürzt sind. :)

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2011 um 20:43

    Wieder ein Buch von Jodi Picoult, was man nicht unbedingt in seinem Bücherregal stehen haben muss.. =/ Anfangs war es noch ok, aber in der Mitte ist es teilweise richtig langweilig.. =/ Zumal ständig über Gott und alles, was damit zusammenhängt, gesprochen und ständig alles diesbezüglich wiederholt wird.. Das Einzig wirklich Interessante finde ich den Prozess. (aber ich interessiere mich generell dafür) Es gab nichts Außergewöhnliches, nichts, was man vorher nicht geahnt hätte. Mir ist auch das Ende ein wenig suspekt bzw komisch im Bezug auf Faith und ihren Gott..

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    Aki

    Aki

    01. October 2011 um 17:23

    Als sich Mariah und ihr Mann trennen, beginnt die gemeinsame Tochter Faith plötzlich mit einer unsichtbaren Freundin zu reden, von der sie sagt, es sei Gott.

    Für mich war dies das langweiligste Buch von Jodi Picoult. Ich mußte mich durch viele Stellen quälen, was ich sehr schade fand, da das Thema wieder sehr interessant gewählt war.

  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    Rainbowmuffin

    Rainbowmuffin

    29. September 2011 um 22:30

    Faith, die Tochter von Mariah und Colin hat eine imaginäre Beschützerin: Gott. Diese tritt aber erst in Erscheinung nachdem sich ihre Eltern trennen, weil Mariah Colin mit einer anderen Frau erwischt hatte. Weder Psychologen noch Medikamente können ihr helfen und kurz darauf entwickelt sie sogar heilende Kräfte. Als dies an die Öffentlichkeit gerät haben Mariah und Faith keine ruhe mehr, da sie ständig von Geistlichen belagert werden, die fasziniert sind von dem Kind und sich ihre eigene Meinung von ihr machen wollen. Allerdings gibt es auch Leute, so wie Ian, ein atheistischer Reporter, die beweisen wollen das Faith eine Betrügerin ist. Schließlich bricht das totale Chaos aus, als Colin von den trubel um seine Tochter erfährt und davon überzeugt ist, dass Mariah nicht in der Lage ist, ihr Kind zu beschützen. Wiedermal hat sich Jodi Picoult mit einem schwierigen, ungewöhnlichen Thema auseinander gesetzt. Dennoch fand ich das Buch wie alle anderen die ich von ihr Gelese habe wirklich klasse :) Man erfährt viel von den einzelnen Personen, ihrem Leben vor der Geschichte und ihre Ängste, was sie sehr real wirken lässt. Vorallem ihre Entwicklungen wie z.B. die von Ian hat mir sehr gefallen und man wurde immer wieder überrascht durch unerwartete Handlungen. Kann dieses Buch von ihr wirklich nur empfehlen :)

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    26. September 2011 um 17:13

    Zum Buch --------------- Faith, ist ein ganz normales 7 jähriges Mädchen das mit seinen Eltern auf einer Farm. Geht zur Schule, nimmt Ballettstunden und freut sich seine Oma in der nähe zu haben. Doch das ändert sich Schlag artig als Faith und ihre Mutter den Vater, Bezugsweise den Ehemann, inflagranti erwischen. Dies war der Tag an dem alles anders wurde, denn Faith hat entschlossen kein Wort mehr zu sagen. Wochelang spricht sie kein Wort, weder mit der Mutter, noch der Oma. Doch plötzlich endet das Schweigen und das kleine Mädchen spricht wieder, auch wenn der Anlass eine "imaginäre" Freundin, Bezugsweise, Beschützerin ist. Was dieses Ereignis los tritt hätte sich weder Faith, noch die Mutter oder sonst jemand vorher gesehen, denn plötzlich wird die Farm von Sektenanhänger belagert, Priester und Rabbis gehen fast schon ein und aus wie es passt und ein gewalltiger Medienrummel bricht los.Kann Faith wirklich mit Gott reden? Hat sie heilende Kräfte und ist Gott wirklich eine Frau? Ihre Mutter weiss nicht was sie tun soll, und wem sie überhaupt noch vertrauen kann und wer Freund oder Feind ist. Kann Mariah Faith wirklich von den Medienhaien beschützen? Wird sie, und die anderen wirklich die Wahrheit erfahren? Ist ihre Tochter krank oder ist sie wirklich von Gott berührt? . . Erster Satz: --------------- ......Unter normalen Umständen wäre Faith und ich gar nicht daheim gewesen, als meine Mutter anrief, um uns aufzufordern, uns ihren brandneuen Sarg anzuschauen. . . Meine Meinung -------------------- Titel und Cover: Hm, ich denke der Originaltitel ist weniger verwirrend, denn was ist die Wahrheit? Ich denke das muss jeder für sich selber am Schluss heraus finden. Keeping Faith ist hier doch besser gewählt. Aber das Cover ist wirklich beeindruckend, dieses Mädchen hat eine besondere Ausstrahlung, und finde es doch recht passend auch wenn sie äusserlich nicht der Faith im Roman gleich kommt. - Schreibstil: schlicht, einfach packend und manchmal auch rasant. Jodi Picoult ist es gelungen den Spannungsbogen von Anfang bis Ende durch zu halten, manchmal gerät man schon fast ausser Puste und man lässt sich einfach in das Geschehen hineinziehen. - Geschichte: Es ist eine Geschichte um Glaube, Religion, Gott, Vertrauen aber auch um die Wahrheit. Hier geht es darum ob es wirklich möglich ist das Gott mit einem Menschen in Kontakt kommt, visuell wie auch akustisch. Und wenn ja, es ausgerechnet ein kleines Kind ist, das an sich nichts mit Gott am Hut hat. Es geht darum was passiert wenn so was geschieht und wie schnell die ganze Sache eine Eigendynamik bekommt von der man nicht gewagt hat dran zu denken. Welche Konsequenzen das vielleicht auch juristisch hat. Und doch ist der Autorin hier ein ganz interessantes Buch gelungen. Sie greift wieder ein sehr heikles Thema an, heikel desswegen, weil es bei allen, ob Atheist, Katholik, Juden oder anderen Sekten, zu sehr grosser Aufmerksamkeit und Diskussionen kommt. Heikel auch, weil das Thema Gott in der heutigen Gesellschaft wohl nicht mehr der Stellenwert hat wie früher. Wenn ihr euch mal einem Gedankenspiel hingebt werdet ihr schnell merken welche Dynamik das ganze entwickelt. Stellt euch vor euer Kind oder sonst ein Verwanden würde sagen er spräche mit Gott. Es gäbe Anzeichen die dafür sprechen... würdet ihr dennoch zweifeln? Jodi Picoult ist diesem Thema wirklich gerecht geworden! Obwohl für manchen wohl das Ende etwas unbefriedigend rüber kommen könnte, aber genau das macht dieses Buch eben so gut, denn die Autorin hat nicht versucht hierauf etwas vorweg zu nehmen. . Personen: Faith: Ein wirklich süsses Mädchen, selbstbewusst, stur, dickköpfig und doch ganz normal, wie ein Kind in ihrem Alter ist, auch wenn sie manchmal etwas jünger scheint. Sie wächst einem wirklich schnell ans Herz. . Mariah, die Mutter, eine sensible aber sehr aufrichtige Person. Kämpft wie eine Löwin um ihr Kind und für das Kind. Man würde sie gerne mal in den Arm nehmen einfach um ihr die Kraft zu spenden die sie für diese Zeit braucht. . Milli: Mutter von Mariah und Oma von Faith. Auch sie ist eine liebende Mutter, tut alles das es ihren beiden Mädchen gut geht und ist manchmal etwas spitzbübisch ;) . Colin: Vater von Faith und Ehemann von Mariah. Ein selbstsüchtiger Mann, dem es nur um sich selber geht, auch wenn er immer beteuert das es nicht so ist, von Anfang an unsympathisch. . Ian: Der Moderator einer Show der wesentlich dazu beigetragen hat das die ganze Situation ausser Kontrolle geriet, der sich aber im Verlauf der Geschichte sich selber Stellt, sich selber hinterfragt warum er si ist und das macht was er tut. Er gibt dem ganzen eine eigene Dynamik. . Jodi Picoult hat es geschafft die verschiedenen Charaktere so fein zu zeichnen das man sie förmlich vor sich sehen kann, man sie entweder mag oder eben nicht. Man hat das Gefühl mitten drin zu sein und bräuchte nur die Arme aus zu strecken und man könne sie berühren. . FAZIT: Ein wunderbares Buch um Glaube und Gott, genau wie um Wahrheit und Vertrauen. Ein Buch das nicht nur Gläubige ansprechen wird. .

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    Paperthin

    Paperthin

    26. August 2010 um 06:15

    Nach der Trennung von Mariah und Colin denkt sich ihre gemeinsame Tochter Faith eine imaginäre Freundin aus. Mag das für ein siebenjähriges Mädchen, das gerade ihre heile Welt verloren hat, noch durchaus normal sein, behauptet Faith – die eine durch und durch unreligiöse Erziehung genoßen hat – ihre Freundin sei Gott. Seitdem scheint Faith über gewisse heilende Kräfte zu verfügen: Ihre Großmutter wurde bereits von drei Ärzten als tot befunden, als Faith sie zum Abschied berührt – und ihre Oma damit wieder zum Leben erweckt. Nachdem sie mit einem HIV-positivem Baby gespielt hat wird auch dieses wieder gesund. Außerdem zitiert sie plötzlich Bibelverse als seien es Kinderlieder, obwohl sie nie zu vor mit diesem Buch in Berührung kam. Die Medien stürzen sich auf Faith, als sei sie der Messias. Gläubige und Kranke pilgern zu ihr nach Hause, um von ihr gesegnet oder berührt zu werden. Letztendlich muss ihre Mutter sie aus der Schule nehmen und sie selbst unterrichten, damit sie das Haus nicht mehr verlassen muss und wenigstens ein bisschen normal leben kann. Als Colin, Faith’ Vater, einen Bericht über sie im Fernsehen sieht, reicht er mithilfe eines renomierten Anwalts eine Sorgerechtsklage ein – und das obwohl er sich zuvor monatelang nicht um das Mädchen gekümmert hat. Faith und ihre Mutter fliehen nach Kansas City. Zugegebener Maßen war “Die Wahrheit der letzten Stunde” kein geplanter Kauf – das Cover hat mir gefallen, der Klappentext klang ganz interessant und von Jodi Picoult habe ich bereits “Neunzehn Minuten” gelesen, was mir seinerzeits auch gut gefallen hat. Mir war beim Kauf nicht bewusst, dass es in diesem Buch um Religion geht, weil ich mir nicht die Zeit genommen habe, wenigstens kurz reinzublättern. Als ich die Danksagung dann zu Hause gelesen habe, ist für einen kurzen Moment mein Herz stehen geblieben, denn Gott und Glaube sind Themen, mit denen ich mich außerhalb des schulischen Rahmens nie beschäftigt habe. Viel mehr habe ich sie sogar gemieden und meine Zeit damit vergeuden wollte ich schon gar nicht. Ehrlich gesagt war mir auch schon der Gedanke zuwider, für soetwas Geld ausgegeben zu haben. Dennoch habe ich mir einen Ruck gegeben und wollte wenigstens die ersten fünfzig Seiten lesen. Ich weiß, dass Jodi Picoult meist über recht brisante und manchmal auch über Tabu-Themen schreibt und habe gehofft, dem Roman vielleicht doch etwas abzugewinnen. Im Nachhinein muss ich mir eingestehen, dass ich solche Dinge vielleicht zu verbissen sehe und sie in Zukunft doch etwas (welt-) offener betrachten sollte. Natürlich hat das Buch mich nun nicht zu einer gläubigen Katholikin gemacht oder meine Ansichten zu dieser Thematik grundlegend verändert, aber es hat mich alle Mal zum Nachdenken angeregt und das halte ich für einen ziemlich wichtigen Punkt. Jodi Picoult beschreibt in ihrem Buch eine unglaublich innige Mutter-Kind-Beziehung, die mich sehr gerührt hat. Wie ich es schon aus “Neunzehn Minuten” kannte, folgt fast jedem Absatz ein Perspektivenwechsel – was in diesem Roman an sich unnötig ist. Der Schreibstil allerdings ist wieder gewohnt liebevoll und detailreich. Ich hatte an nur sehr wenigen Stellen das Gefühl mich zu langweilen. Leider ergibt sich mir – und wie ich auf diversen Plattformen gelesen habe, auch einigen anderen – der tiefere Sinn des Buches nicht. “Die Wahrheit der letzten Stunde” endet viel zu abrupt und an einer Stelle, an der man sich fragen muss, wozu Jodi Picoult die vorherigen 500 Seiten überhaupt geschrieben hat. Daher insgesamt ein netter, aber doch eher mäßiger Roman.

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    Büchermona

    Büchermona

    23. April 2010 um 19:40

    Kurzbeschreibung: Die Ehe von Mariah und Colin White ist gescheitert. Ihre siebenjährige Tochter Faith reagiert zunächst mit Schweigen, beginnt aber bald mit einer unsichtbaren Beschützerin zu reden. Als Faith übersinnliche Kräfte entwickelt, geraten Mutter und Tochter ins Zentrum eines aufdringlichen Medieninteresses. Nur Ian kommt ihnen zu Hilfe, ein gewiefter Reporter, der sich jedoch Hals über Kopf in Mariah verliebt. Ein berührend authentischer Roman über die unendliche Liebe einer Mutter zu ihrem Kind und der Frage nach Gott. Mariah White ist eine unsichere Frau mit bewegter Vergangenheit. Als sie ihren Mann Colin zum wiederholten Male in flagranti erwischt, bricht für sie eine Welt zusammen. Colin reicht die Scheidung ein. Mariah wird von ihrer Tochter Faith aufgefangen. Ihre Tochter braucht sie. Mit dem Mut der Verzweiflung stürzt sie sich in den Kampf um Liebe und einen Platz im Leben. Faith ist ein liebenswertes Mädchen. Es liebt Vater und Mutter – bis sie ihren Vater mit einer fremden Frau erwischt. Aufgrund des Alters völlig unwissend, gibt sie sich selbst die Schuld an der Scheidung und verfällt in Schweigen. Bis sie plötzlich aus ihrer Starre erwacht und sagt, Gott würde mit ihr sprechen. Ein großer Medianrummel entsteht um Faith, die Kirche und Gläubige stürzen sich auf Mutter und Kind. Die Liebe zwischen Mariah und Ian droht immer wieder zu zerbrechen, doch hier kämpft jemand um sein Leben. Mariah wird im Laufe der Zeit stark und gewinnt nicht nur die große Liebe eines Mannes, der ursprünglich eine ganz andere Meinung hatte. Brisante Themen werden in diesem Buch von Jodi Picoult ganz behutsam aufgegriffen und vollkommen neutral dargelegt. Die viel diskutierte Frage nach Gott und die kleine Faith haben mich ein bisschen an „Das Wunder von Manhattan“ erinnert. Das Buch klärt nicht die Frage nach Gott, seinem Aussehen und seiner Existenz, es lässt Platz für Gedanken und unerklärliche Wunder. An einigen Stellen etwas langatmig aber trotzdem muss man weiterlesen. Die Autorin hat eine Geschichte geschrieben, die jeden von uns berührt. Unvorhersehbare Wendungen und unerklärliche Phänomene machen aus dieser Geschichte etwas ganz Besonderes. Einzig das Ende hat mich nur bedingt befriedigt. Es wurden mir zu viele und zu wichtige Fragen offen gelassen. Aber vielleicht ist gerade dieser Raum für Gedanken das Entscheidende. Niemand kann uns schließlich die Existenz übersinnlicher Wesen bescheinigen oder unerklärliche Dinge erklärbar machen. Dieses Buch ist unbedingt empfehlenswert, weil es Feingefühl, Verständnis und Komplexität in sich vereint.

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 09:32

    Mariah White überrascht ihren Ehemann Colin in flagranti mit einer anderen Frau im eigenen Schlafzimmer und steht auf einmal vor dem Aus ihrer Ehe. Doch es kommt noch schlimmer, denn mit dabei war ihre 7-jährige Tochter Faith. Ab diesem Zeitpunkt verweigert sie den Kontakt, kann das Erlebnis sowie die Trennung der Eltern nur schwer verarbeiten. Sie hat auf einmal eine für andere Menschen unsichtbare Freundin, ihre "Beschützerin", die ihr im Alltag beisteht. Eigentlich nicht unnormal für ein Kind in ihrem Alter, würde ihre neue Begleiterin nicht den Namen "Gott" tragen. Als Kinderpsychologe und Medikamente auch nicht helfen und dann sogar noch Stigmata dazu kommen, streiten sich bald die Medien, Rabbiner und Pfarrer sowie die Eltern um Faith. Doch wer spricht die Wahrheit und gibt es in so einem Fall überhaupt eine richtige Seite? Jodi Picoult verblüfft mich immer wieder mit ihren Grundideen, die den Roman nicht nur unterhalten lassen, sondern die Leser vor allen Dingen zum nachdenken und diskutieren bringen. Auch hier hat sie wieder ein umstrittenes Thema aufgegriffen und mit einer erfundenen Handlung verknüpft. Mir war bis zum Schluss nicht ganz klar, wer nun auf welcher Seite steht und welche Wunder Faith wirklich wirken kann, das hat die Spannung die knapp 700 Seiten lang gut halten können. Realistisch, gefühlvoll, unterhaltsam und kontrovers - dieser Roman hat mir von vorne bis hinten gut gefallen und auch meinen Glauben mal wieder überdenken lassen!

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    nic

    nic

    13. January 2010 um 16:42

    Faith ist 7 Jahre alt und ihre Eltern sind geschieden. Sie ist ein stilles und zurückhaltendes Kind und reagiert vielleicht noch zurückgezogener als sonst auf die Familienverhältnisse, bis sie einies Tages mit einer imaginären Freundin zu reden beginnt, die sie auch als ihre Beshcützerin sieht. Ist das wirklich nur eingebildet? Oder gibt es diese Frau, die nur Faith sehen kann, wirklich? Mir hat das Buch gut gefallen. Zweifel an Religion, Medizin und Gerichtsbarkeit finde ich auch nicht verkehrt. Manche Kritiker haben sich darüber moniert, wie ich gehört habe. Ich habe zwar nicht mehr ganz in Erinnerung, wie der Schluss war (hab es vor einiger Zeit gelesen), aber alles in allem fand ich die Lektüre doch ganz unterhaltsam, wenn es auch nicht zu den besten Picoults gehört. Mir hat das Lesen Spaß gemacht.

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    cherubina

    cherubina

    28. December 2009 um 12:05

    Faith - (Übersetzung: Glaube, Treue, Vertrauen), die 7jährige Tochter von Mariah und Colin White flüchtet sich zu ihrer Phantasie Beschützerin, nachdem ihre Welt in Scherben gegangen ist durch die Trennung ihrer Eltern. Bald stellt sich jedoch heraus, dass die imaginäre Begleiterin von Faith mehr ist als nur ein Selbstschutzmechanismus des Kindes, um die belastende Situation zu ertragen. Das Mädchen beginnt Bibelstellen zu rezitieren, gibt ihrer Beschützerin den Namen Gott und damit beginnt ein unglaublicher Zirkus in dem sich Medien, Ärzte, Geistliche verschiedener Konfessionen und nicht zuletzt das Gericht auf Mariah und Faith stürzen. Warum beginnt man bereits 5 Seiten vor Schluss damit, Jodi Picoults Charaktere aus ihren Büchern zu vermissen? Weil man unweigerlich Abschied nehmen muss. Abschied von imaginären Personen, die einem über so viele Seiten ans Herz wachsen. Sie schleichen sich einem unter die Haut, weil Jodi sie mit ihren Lesern teilt, sie wirklichkeitsnah aus ihren Büchern heraustreten lässt, damit man sie begreift in all ihren Gefühlen, in ihren Handlungsweisen und Gedanken. Für die Dauer des Buches teilt man ihre Sorgen und Nöte, begreift die Tiefgründigkeit der Dramaturgie von Begebenheiten wie sie jederzeit und überall geschehen können. Man fühlt mit Faith, Mariah, Millie der Grossmutter, Colin, Ian, den Geistlichen. Man ist dazu in der Lage, weil Jodi Picoult in der Lage das Menschliche in jeder ihrer Romanfiguren präzise zu transportieren. Dabei teilt sie die Akteure nicht ein in gut und böse. Auch wenn man ihn nicht mag, sogar für das personifizierte Ekel an ruhmsüchtigen Rechtsanwalt entwickelt man ein gewisses Verständnis, weil Jodi sich für jede ihrer Personen die Zeit nimmt, die Beweggründe ihres Handelns dar zu legen. Darin ergibt sich für mich der grösste Gewinn aus der Lektüre von Jodi Picoults Büchern. Sie macht einen drauf aufmerksam, genau hinzuschauen, zu hinterfragen, Verständnis zu haben und nicht abzuurteilen. Natürlich steht es einem frei, bestimmte Handlungsweisen gut oder nicht gut zu finden, aber man tut es im Wissen um die Ursachen. Menschlich eben.

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  • Rezension zu "Die Wahrheit der letzten Stunde" von Jodi Picoult

    Die Wahrheit der letzten Stunde
    TBW1978

    TBW1978

    24. November 2008 um 11:15

    Ich liebe Picoult klare und flüssige Art zu schreiben, das Ende in diesem Buch allerdings, fällt ein wenig mager aus.

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