Jodi Picoult Die einzige Wahrheit

(209)

Lovelybooks Bewertung

  • 214 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 23 Rezensionen
(95)
(87)
(25)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die einzige Wahrheit“ von Jodi Picoult

Tiefe Verzweiflung erfasst die junge Katie. Doch in der kleinen Amisch-Gemeinde von Lancaster County kann sie niemandem ihr Geheimnis anvertrauen. Deshalb betet sie zu Gott, dass das hilflose Bündel vor ihr im Stroh für immer aus ihrem Leben verschwinden möge – und steht wenig später unter Mordverdacht. Vor dem faszinierenden Hintergrund der Lebenswelt einer Amisch-Gemeinde erzählt Jodi Picoult von Liebe und Tod, Verrat und bewegender Treue: ein meisterhafter psychologischer Thriller und die Geschichte einer mitreißenden Freundschaft zweier ungewöhnlicher Frauen.

Gewohnt hohe Qualität mit fesselnder Geschichte. Gehört allerdings nicht zu Picoults besten Büchern.

— Bellchen

Ein wundervolles Buch das Einblick in andere Lebensformen bietet. Fesselnd.

— IdelaSI

<3

— LeseBlick

Ein spannender Roman, der uns in die Welt der Amischen mitnimmt, fesselnd und einnehmend geschrieben.

— janinchens.buecherwelt

Danke für diesen Einblick in das Leben & Glauben der Amischen! Ein fesselnder Pageturner, der zeigt, wodurch unser Rechtssystem bestimmt ist

— SteffisBuecherbloggeria

Spannender Einblick in die Welt der Amische und um die Frage, hat sie oder hat sie nicht?

— lui_1907

Sehr Interessant & Spannend! Eine Geschichte über ein junges Mädchen, das in einer Amischgemeinde lebt und unter Mord angeklagt wird.

— TraumTante

Ein wunderbares Buch von vorne bis hinten

— Antje-Katrin_Schmidt

toller Roman!

— Bella5

So, mein zweites Buch von ihr gefiel mir nicht so gut, wie das beim Leben meiner Schwester.

— BuecherEuleHH

Stöbern in Romane

Das Haus ohne Männer

Anfangs war ich doch verwirrt &skeptisch, aber im Laufe der Geschichte war die Verbindung der Frauen sehr wichtig. Ich liebe es.

Glitterbooklisa

Acht Berge

Welch ein berührendes Buch, das alle Fragen des Lebens so eindringlich und schön gearbeitet verhandelt - ein ganz große Empfehlung!

hundertwasser

Und jetzt auch noch Liebe

Eine gute Geschichte, an manchen Stellen etwas unrealistisch.

Traubenbaer

Lügnerin

Ein tolles Buch, ein merkwürdiges Ende

naninka

Birthday Girl

3.5 Sterne

AlinchenBienchen

Underground Railroad

Eine grandios geschriebene Abrechnung!

RubyKairo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannende und interessante Einblicke ins Leben der Amischen

    Die einzige Wahrheit

    janinchens.buecherwelt

    23. September 2017 um 18:59

    Dies war mein erstes Buch über und mit Amischen und ich war schon ganz gespannt, mit welchen Abgründen uns Jodi Picoult diesmal den Atem stocken lassen würde. Und das geschah in der Tat des Öfteren.Die Welt und das Leben der Amischen kann man sich in der heutigen hektischen und lauten Zeit kaum vorstellen. Kein Auto, kein fließender Strom, Lebensmittel selbst anbauen oder schlachten - Zustände wie im letzten Jahrhundert. Und doch funktioniert das Leben der Amischen, scheinbar ohne das sie etwas aus der, wie sie es bezeichnen, englischen Welt vermissen. Schließlich kann man nichts vermissen, was man nie hatte. Doch was passiert, wenn man einmal in die "andere Welt" hineinschnuppert, Blut leckt und quasi von der verbotenen Frucht probiert? Dann endet man womöglich wie unsere Protagonistin Katie. Im Zwiespalt zwischen zwei Welten und wegen Mordes angeklagt."Man verhält sich nicht amisch, wie Mr. Callahan das unterstellt hat. Man lebt amisch. Man ist amisch." (S. 304)An dieser Stelle kommt Ellie ins Spiel, eher zufällig als mit Vorsatz. Sie ist Anwältin und nimmt sich Katies Fall an. Dass dieses Zusammentreffen auch ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die beiden könnten auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein und so scheint eine aufrichtige Freundschaft oder zumindest ein ehrliches Mandanten-Verteidiger-Verhältnis kaum möglich. Doch als Ellie aufgrund der Kautionsbedingungen bei Katie einziehen muss, lernt sie nicht nur das Leben der Amischen näher kennen, sondern auch Katie. Ihre unbändige Loyalität ihrer Familie und Gemeinde gegenüber fasziniert Ellie, obwohl gerade diese bei der Aufklärung ein unüberwindbares Hindernis zu sein scheint."Für euch geht es immer nur darum sich irgendwie hervorzutun. Wer ist der Reichste, der Beste. Für uns geht es darum, mit den anderen eine Einheit zu bilden. Wie die Stoffstücke in einem Quilt. Betrachtet man uns einzeln, machen wir nicht viel her. Aber zusammen sind wir etwas Wunderbares." (S. 155)Katie ist hin- und hergerissen zwischen Erinnerungslücken, bewusstem und unbewusstem Verdrängen von Ereignissen sowie ihrer Angst, ihren Gott verärgert zu haben. Ihre Handlungen sind oft widersprüchlich und dem Leser bleibt unklar, ob sie im Bezug auf ihre Anklage die Wahrheit bzw. die ganze Wahrheit sagt. Doch was genau ist die Wahrheit? Und gibt es immer die einzige Wahrheit?"Der einzige Ort, wo die Wahrheit dich vor einer Verurteilung wegen Mordes bewahren würde, wäre eine vollkommene Welt. Und ein Gerichtssaal ist weit davon entfernt. Da geht es vom ersten Augenblick an nicht darum, was wirklich passiert ist, sondern darum, wer die beste Geschichte hat, die er den Geschworenen überzeugend verkaufen kann." (S. 271)Picoults Schreibstil ist gewohnt spannend. Einzig die etwas lang geratenen Kapitel stören den Lesefluss etwas. Das ist auch der einzige Punkt, der mir negativ aufgestoßen ist. Mein Highlight des Buches waren wieder mal die Tage der Gerichtsverhandlungen. Hier wird vermehrt auf ethische Glaubensgrundsätze der Amischen eingegangen, die teilweise mit den staatlich festgelegten Abläufen einer Verhandlung kollidieren. Doch inwiefern muss oder soll der Glaube und/oder dessen Ausleben von Angeklagten vor Gericht berücksichtigt werden?Der Ausgang der Geschichte bzw. des Falles bleibt bis zum Ende hin spannend. Was bleibt sind zwei starke Frauen, die sich doch ähnlicher sind, als zu Beginn gedacht und die aus ihrer gemeinsamen Zeit gestärkt und mit neuem Mut hervorgehen.Ein rundum gelungener, fesselnder Roman, der den Leser in die Welt der Amischen mitnimmt, uns deren Lebensweise näherbringt und zumindest mich überrascht hat, indem diese Glaubensgemeinschaft nicht als lächerlich dargestellt wird. Jodi Picoult räumt mit einigen Vorurteilen auf und teilweise macht sie mit ihrer Geschichte Lust, dieses Leben selbst mal kennenzulernen. Mal für einige Zeit der hektischen Welt zu entfliehen und sich auf sich selbst und die Natur zu besinnen. Für immer wäre es dennoch nichts für mich, dafür bin ich zu sehr mit der "englischen Welt" verwurzelt. 

    Mehr
  • Gibt es immer nur DIE EINE Wahrheit?

    Die einzige Wahrheit

    Janine2610

    13. August 2017 um 16:07

    Der Inhalt:Eingebettet in die wogenden Weizenfelder von Lancaster County, scheint die Idylle der kleinen Amisch-Gemeinde vollkommen. Doch ein erschütternder Fund bereitet dem Frieden ein jähes Ende: In der Scheune der rechtschaffenen Fishers wird die Leiche eines Neugeborenen entdeckt. Und alles deutet darauf hin, dass die junge, noch unverheiratete Katie die Mutter des toten Kindes ist. Als Katie unter Mordverdacht gestellt wird, kommt Ellie, eine entfernte Verwandte und Staranwältin aus Philadelphia, um die Verteidigung zu übernehmen. Auch Ellie steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben: Sie ist froh, Abstand von ihrem Partner und ihrer Karriere gewinnen zu können und wirklich gebraucht zu werden. Aber ihre Aufgabe ist alles andere als leicht, denn Ellie muss sich an das gottgefällige Leben ohne Strom und Telefon erst gewöhnen - und Katie gibt die Wahrheit nur zögerlich preis ...Meine Meinung:Gibt es immer nur DIE EINE Wahrheit? Oder kann es nicht auch sein, dass jeder seine eigene gültige Wahrheit hat, geprägt durch die subjektive Wahrnehmung? - Genau diese Frage stellt in Jodi Picoults »Die einzige Wahrheit« das Zentralthema dar.Die Autorin hat sich für diese Thematik ein ganz besonderes Setting mit Buchfiguren, von denen man wahrscheinlich noch nicht so viel gelesen oder gehört hat, ausgedacht. Es geht um eine Amisch-Farm im US-Bundesstaat Pennsylvania, in der die junge unverheiratete Katie ein Baby zur Welt gebracht und es getötet haben soll. In weiterer Folge taucht dann noch Ellie, eine erfolgreiche Anwältin, auf, um für Katie die Verteidigung zu übernehmen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dieser Fall ist insofern bemerkenswert, weil Amische unter den "Englischen" eine ganz besondere Stellung einnehmen: Sie gelten sozusagen als heilig. Niemand würde annehmen, dass jemand aus dieser Gemeinde zu so einer Straftat fähig wäre, insbesondere keine so unschuldig wirkende 18-Jährige wie Katie.~ Ihre Gemeinde lebte unauffällig inmitten der normalen Welt, wie eine kleine Luftblase, unberührt von allem anderen. ~(S. 14)Allein diese Umstände haben mich schon wahnsinnig neugierig auf den Verlauf der Geschichte gemacht!Begonnen hat das Ganze schon sehr spannend: Man erlebt mit Katie die Geburt ihres Babys mit und erfährt ebenso ihre anschließende Bewusstlosigkeit. Nach ihrem Erwachen ist das Baby verschwunden ...Was ist in der Zwischenzeit passiert? Hat Katie dissoziiert? Hat sie sich das alles nur eingebildet? Wurden ihre Gebete erhört und hat Gott alles wieder in Ordnung gebracht?~ Man sieht nur das, was man sehen will. ~(S. 344)Für mich war es anfangs sehr schwer, mich in Katie hineinzuversetzen, da mir die amische Lebensweise ja völlig fremd ist. Bevor ich mir nicht den Wikipedia-Artikel über diese Leute durchgelesen habe, ist mir das also ziemlich schwer gefallen. Die 18-jährige Katie kam mir lange so vor wie ein kleines naives Mädchen, das unglaublicherweise das absolut Offensichtliche leugnet - und das trotz all der erdrückenden Beweise. Dazu dachte ich mir erst: Ignoranz in seinem vollen Ausmaß! - Das kann doch nur dazu führen, dass all die Leute glauben werden, sie sei psychisch nicht ganz auf der Höhe. Oder nicht?~ Wenn man sich an etwas nicht erinnerte, lag das daran, dass es nie passiert war? Oder daran, dass man sich wünschte, es wäre nie passiert? ~(S. 238)Erst später, im weiteren Verlauf, konnte ich Verständnis für die junge Frau entwickeln. Ich fand die Entwicklung, Aufklärung und schlussendlich auch die Lösung echt gut durchdacht und schlüssig sowieso. Picoult hat es hier, im Gegensatz zu ein paar ihrer anderen Werke, echt geschafft, die Spannung dauerhaft hoch zu halten und immer wieder neue Fragezeichen bei mir entstehen zu lassen.Besonders interessiert hat mich die Sprache der Amischen, die teilweise immer wieder in die Gespräche mit eingeflossen ist. Die Amischen reden kein reines Englisch, es ist eher so eine Mischung aus Deutsch und Englisch und nennt sich Deitsch.Was ich am Anfang als schwierig empfunden habe, war, mir so viele Namen merken zu müssen, denn man wird in meinen Augen zu Beginn regelrecht erschlagen davon und läuft deswegen Gefahr, Buchfiguren zu verwechseln.~ Wenn du einen Fehler machst und bereust, wird dir vergeben. Du wirst mit offenen Armen wieder aufgenommen. Wenn du lügst und immer weiter lügst, gibt es keinen Platz mehr für dich. ~(S. 272)Alles in allem bin ich aber hochzufrieden mit der Geschichte gewesen. Die brisante Thematik und die für mich ganz neuen Informationen über die Amisch-Gemeinde haben mich gut beschäftigt und unterhalten. Meiner Meinung nach also definitiv eine Empfehlung wert!

    Mehr
  • Einfach toll geschrieben

    Die einzige Wahrheit

    Bella5

    20. October 2016 um 11:48

    „Die einzige Wahrheit“ ist tatsächlich der erste Picoult – Roman, den ich gelesen habe. Und gleich ein „Volltreffer“. Der Roman ist einfach toll geschrieben und konzipiert, lesenswert von der ersten bis zur letzen Seite und nie vorhersehbar. Ich konnte das Buch gar nicht mehr beiseite legen! Inhaltlich geht es eigentlich um zwei Frauen. Eine Staranwältin aus der Großstadt geht buchstäblich über Leichen, um ihre Fälle zu gewinnen. Sie scheint effizient und tough zu sein, selbst ihre Beziehung zum Juristen Stephen ist ein effizientes Arrangement. Eines Tages fährt die Anwältin Ellie zum Ausspannen an den Ferienort ihrer Kindheit, East Paradise. Sie möchte bei Leda, einer abtrünnigen Amischen, die einen Mennoniten ehelichte und deshalb von ihrer Gemeinschaft ausgeschlossen wurde, wohnen. Doch Leda hat eine Bitte: Ellie soll ihre Nichte Katie Fisher vor Gericht verteidigen. Die Jugendliche wird beschuldigt, ihr Neugeborenes getötet zu haben, und alle Indizien sprechen gegen die 18jährige. Katie gehört zu den Amish People, einer christlich – pazifistischen Glaubensgemeinschaft, die „Deitsch“ (Pennsylvania Dutch) spricht und sich bewusst von den „Englischen“ distanziert. Die Amischen, von denen es viele Untergruppen gibt, führen ein schlichtes Leben als Farmer und verzichten bewusst auf manche technische Errungenschaften. Auch ihre Kleidung unterscheidet sie von den anderen Amerikanern, bei den Frauen ist es vor allem die Haube, genannt „Kapp“. Ellie übernimmt den Fall. Laut richterlicher Anordnung muss sie jedoch wegen Katies Fluchtgefahr bei den Fishers einziehen. Das junge Mädchen behauptet, sich nicht an die Schwangerschaft und die Geburt erinnern zu können. Hat sie ihr Baby wirklich getötet? Ellie zieht den Psychologen Coop, einen alten Studienfreund, hinzu. Der Fall wird immer verworrener, Ellie kommt jedoch auf der Farm zur Ruhe, obwohl sie bei der harten Arbeit hilft. Sie erhält einen wahren Einblick in das Leben der Amischen, lernt gute und schlechte Aspekte der Religion, für welche das Individuum nichts und die Gemeinschaft alles bedeutet, kennen. Und die Enddreißigerin freundet sich mit Katie an… Picoult überzeugt durch ihre feine Figurenzeichnung und eine vielschichtige story mit Tiefgang. Ich bin eigentlich kein Fan von übersinnlichen Phänomenen in nicht - Fantasyromanen. Picoult gelingt es jedoch, eine feine Abstufung vorzunehmen, sodass man als Leser von Esoterik weitgehend verschont bleibt. Die Autorin vermittelt Gefühle und Gedanken wunderbar, und umschifft Klischeeklippen durch plot twists und Wendungen ganz wunderbar. Ihre differenzierte Erzählung artet zum Glück nie in Amisch – Kitsch aus. Kleine , feine Details webt sie in die Geschichte ein, die gegen Ende noch wichtig werden. Und ganz am Ende wurde ich wirklich überrascht! Fazit: Ein toller Roman! Die Erzählung hat ganz klar 5 von 5 Sternen verdient.

    Mehr
    • 5
  • Der sechste Fall für Polizeichefin Kate Burkholder

    Mörderische Angst

    Blackfairy71

    In diesem sechsten Teil der Reihe um die ehemals amische Polizistin Kate Burkholder geht es um einen ungelösten Fall, der schon lange zurückliegt, 1979 wurde die amische Familie Hochstetler auf ihrer Farm überfallen und ausgeraubt. Der Vater sowie vier Kinder starben, die Mutter wurde entführt und ist seitdem spurlos verschwunden. Nur der damals vierzehn Jahre alte Billy hat überlebt und wuchs in einer anderen Familie auf.    Nun bekommt es Kate mit drei Mordfällen zu tun, die anscheinend mit dem alten Fall zusammenhängen. An den Tatorten gibt es eindeutige Hinweise auf die Familie Hochstetler. Übt jemand Rache an den bis heute nicht gefassten Mördern? Denn alle haben vor ihrem Tod Drohbriefe bekommen mit Anschuldigungen wie "Mörder" oder "Du wusstest Bescheid". Und sind der ermordete Dale Michaels und die anderen Opfer die Täter von damals? Alles sieht danach aus, aber die Überlebenden schweigen beharrlich. Anscheinend ist sogar Stadtrat Johnston in die Sache verwickelt. Aber Kate ist entschlossen, die Sache aufzudecken, auch wenn  der Stadtrat ihr mit der Beendigung ihrer Karriere droht.  Wer aber rächt sich nach so langer Zeit an den Tätern von damals? Hat Wanetta Hochstetler, die Mutter, doch überlebt?  Inzwischen lebt Kate mit John Tomasetti zusammen und ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem neuen Leben. Dann allerdings kommt die Nachricht, dass der Mörder von Tomasettis Familie aus dem Gefängnis entlassen wurde und ihre Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, denn Kate fürchtet, dass John etwas Dummes anstellt in seinem Wunsch nach Rache, denn er konnte nie vergessen, was der Mann seiner Frau und seinen Töchtern angetan hat. An ihr nagen Zweifel, ob sie jemals mit Johns toter Familie konkurrieren kann. Wieder ein sehr guter Thriller aus der Reihe. Wie immer flüssig und anschaulich geschrieben, spannend und mit der richtigen Dosis Emotionen. Und man lernt immer mal wieder etwas über die Lebensweise der Amischen. Ich kann immer nur wieder sagen, ich mag Kate und kann ihr Verhalten in Bezug auf John gut verstehen. Auch ihr Verhältnis zu ihren Mitarbeitern, die für sie so etwas wie eine Familie sind, gefällt mir sehr gut. Für Fans der Serie ist "Mörderische Angst" natürlich ein Muss. 

    Mehr
    • 12
  • Bewegendes Buch über das Leben der Amish

    Die einzige Wahrheit

    Carlali

    10. February 2015 um 12:16

    Dieses Buch erzählt die Geschichte eines jungen Amish-Mädchens, welches ungewollt schwanger wurde, die Schwangerschaft vertuschte und schließlich ein Kind alleine in einer Scheune zur Welt brachte. Sie wollte dieses Kind nach der Geburt töten, doch dann ist sie nach der Geburt zu schwach und schläft ein. Als sie wieder aufwacht ist das Kind weg und wird am nächsten Morgen tot aufgefunden. Natürlich kommt es zu Ermittlungen und eine Anwältin wird geschickt um das Mädchen, von dessen Unschuld sie selbst nicht überzeugt ist zu verteidigen.   Dieses Buch hat mich zutiefst berührt, einfach weil es die Welt der Amish aus einem völlig neuen Licht beleuchtet. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, wusste ich gerade mal das die Amish-People mit Pferdekutschen fahren und meist Bauern sind. Nachdem ich es gelesen hatte war ich fasziniert von dieser mir fremden Art zu Leben und habe mir sogar in Amerika ein Amish-Museum angeschaut. Es ist wirklich faszinierend zu lesen wie viele Regeln die Amish-People zu befolgen haben und wie streng ein Regelverstoß geahndet wird. Jodi Picoult erzählt eine Geschichte über zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite ist da die junge Katie, welche in der kleinen Amish-Gemeinde in Lancaster County lebt und auf der anderen Seite ist da Elli, welche das Mädchen verteidigen möchte und dabei nicht nur gegen Katies Vater, sondern auch gegen die Glaubemnsrituale der Amish kämpfen muss. Jodi Picoult schreibt diese Geschichte unglaublich emotional und dadurch, dass sie die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Katie oder Elli schreibt wird der Leser immer wieder aufs Neue mit den unterschiedlichen Denkweisen konfrontiert. Ein Buch welches mich von Anfang bis Ende berührt hat und mich noch lange fasziniert hat. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!

    Mehr
  • [ Rezension ] Die einzige Wahrheit

    Die einzige Wahrheit

    Nelly87

    11. September 2014 um 17:57

    [ Inhalt ] Katie Fisher ist ein junges 18-jähriges amisches Mädchen, das mit ihrer Familie auf einer Milchfarm lebt. Eines Nachts wird sie mit Schmerzen in Rücken und Bauch wach. Sie schleicht sich in den Kuhstall und bringt alleine und mitten in der Nacht einen Sohn zur Welt, von dem niemand weiß, da niemand von der Schwangerschaft wusste. Katie betet zu Gott, er möge ihr helfen, dass das Baby verschwindet, dann fällt sie in Ohnmacht - als sie wieder erwacht ist das Kind verschwunden. Sie glaubt an ein Wunder Gottes, geht wieder ins Haus und legt sich wieder ins Bett.  Am nächsten Tag wird das Baby im Kuhstall gefunden - tot und eingewickelt in einem Hemd, versteckt unter ein paar Decken.  Schnell steht Katie unter Mordverdacht und steht vor einem "englischen" Gericht, einer Welt, in der sie sich nicht auskennt. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite: ihre Cousine Ellie, eine Großstadt-Anwältin, die eigentlich in der Gegend Urlaub macht, nimmt sich des Falles an. Ellie erwirkt bei der Kautionsverhandlung, dass Katie bis zur Mordverhandlung zuhause auf ihrer Farm bleiben kann, solange Ellie nicht von ihrer Seite weicht. Also muss die Anwältin ein Verteidigung vorbereiten, weit ab von jeglicher Elektrizität, Fax-Geräten oder Handys. Doch nicht nur die äußeren Umstände machen Ellie ihre Arbeit schwer, auch Katie als Angeklagte ist mehr ein Hindernis als eine Hilfe. Denn die scheint sich zuerst an nichts zu erinnern, doch mit der Zeit stellt sich die Frage, wieviel Katie wirklich weiß.  [ Cover ] Das Cover zeigt ein junges amisches Mädchen, welches auf den Knien an der Wand lehnt. Wahrscheinlich soll es Katie, die Hauptprotagonistin der Story darstellen. Ich finde das Cover eigentlich ganz gut gewählt, wenn man die Geschichte kennt. Wenn man auch die anderen Bücher von Jodi Picoult kennt, die der Piper-Verlag veröffentlicht hat, dann erkennt man sofort, dass es sich um ein Picoult-Buch handelt. Auch für "Picoult-Neulinge" finde ich das Cover doch ansprechend. [ Positives ] Die Geschichte des Buches hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Ich fand den Glauben und die Lebensweise schon immer spannend, vielleicht einfach deshalb, weil eine solche Lebensweise für mich einfach unvorstellbar wäre. Jodi Picoult stellt wunderbar die verschiedenen "Glaubens-Stufen" dar und zeigt auf, dass in jeder Religion jeder für sich ganz alleine entscheiden muss, wie weit für ihn Gottes Gebote gehen. Auch die Ansichten der Amischen über Sünde, Bekenntnis und Vergebung wurden gut deutlich und verständlich. Wirklich gefallen hat mir die Ausgestaltung der (meisten) Personen. Sofort ins Herz geschlossen habe ich die Anwältin Ellie, die eigentlich nichts anderes wollte, als Urlaub zu machen, um die kürzliche Trennung von ihrem Freund zu verarbeiten. Doch ihre Natur lässt es einfach nicht zu, einem bedürftigen Menschen Hilfe zu verweigern. Auch besonders aufgefallen ist mir Katies Vater, der zwar nur eine Nebenrolle spielt, und manchmal mit seinen Entscheidungen einen sehr harten Eindruck hinterlässt. Doch am Schluss zeigt sich, dass auch er das Herz am rechten Fleck hat. Auch in diesem Buch schaffte es Jodi Picoult (allerdings dieses mal weniger als sonst, siehe unten), Gefühle zu vermitteln und auch in dieser Hinsicht war es vor allem Ellie, der ich die größten Emotionen entgegenbrachte. Ihre Verzweifelung über die ständige wechselnden Geschichte, die Katie ihr auftischt, war für mich mehr als nachvollziehbar. [ Negatives ] Das Buch wird in wechselnden Perspektiven beschrieben, entweder aus Sicht von Ellie (dann Ich-Form) oder aus der einer dritten Person, die variiert. Das hat mich jetzt nicht so aus den Schuhen gerissen, mir persönlich wäre eine einheitliche Erzählweise lieber gewesen. Da mit dieser Variante eben die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erzählt werden kann, ist es anfangs ein wenig schwer, in die Geschichte reinzufinden, da man mit Namen und Orten überflutet wird. Das hat mir den Einstieg in die Geschichte etwas vermiest. Die Story geht eigentlich direkt los, gleich im ersten Kapitel bringt Katie ihr ungewolltes und geheimgehaltenes Baby zur Welt. Doch als Ellie dann auf die Farm kommt, steckt die ganze Sache ein wenig fest. Es passiert nicht mehr viel und die Story zieht sich ewig hin. 150 Seiten weniger wäre wahrscheinlich nicht mal aufgefallen. Absolut nicht gefallen (und ich suche immer noch den Sinn dahinter) hat mir die ganze Sache mit den Geistern - zunächst sieht Katie den Geist ihrer toten Schwester. Bei ihr konnte man vielleicht noch sagen, die ist geistig verwirrt. Aber als dann auch Ellie, die toughe Großstadt-Anwältin Geistern sieht... also nee. Wenn ich Science-Fiction lesen will, dann lese ich Science-Fiction. Aber ich wollte nen schönen Roman lesen... Schließlich, unter wahrscheinlich ist das der wichtigste Manko-Punkt überhaupt: Jodi Picoult hat es dieses Mal nicht geschafft, mich so in ihren Bann zu ziehen, wie man das von ihr gewöhnt ist. Die großen Gefühle haben total gefehlt. Mein größter Gefühl hatte ich gegen Katie, die irgendwann einfach nur nich genervt hat.  Auch was das Ende angeht, war ich nicht zufrieden. Ich hätte mir gewünscht, dass auf das Ende und die Auflösung der Geschichte ein wenig hingearbeitet worden wäre. Aber nein.... Plötzlich überschlägt sich die Geschichte innerhalb von 10 Seiten. Man hat das Gefühl bekommen, als hätte die Story jetzt einfach zu Ende gehen müssen und Frau Picoult gemerkt, dass sie nicht mehr genug Platz gehabt hätte. [ Fazit ] Wer Jodi Picoult kennt und schätzt, der weiß: Sie kann es besser! Die Idee war super, an der Umsetzung mangelt es an vielen Ecken und Enden.Wer Picoult noch nicht kennt, sollte die Finger von "Die einzige Wahrheit" lassen.

    Mehr
  • Mittelmaß

    Die einzige Wahrheit

    Kruemelfiech

    20. August 2014 um 16:51

    Das Buch war okay, die Geschichte ist ganz gut... aber so wirklich... gefangen hat es mich nicht. Ich liebe das Gefühl, wenn ich so gefangen von einem Buch bin, dass ich am liebsten die nächsten 2 Tage zuhause bleiben würde um es durch zu kriegen... war bei dem Buch aber nicht so. Musste wirklich zwei mal anfangen und mich durch quälen...gegen ende fand ichs dann auch gut, aber so wirklich fesselnd war es nicht. Das Thema ist irgendwo zwar real, gibt genügend Familien (sei es streng gläubige oder wie auch immer) in denen sowas passiert, aber ich finde es war irgendwie ein wenig unrealistisch dargestellt. Ich hoffe ihr versteht meinen Gedankengang den ich grad versucht habe aufzuschreiben :-D

    Mehr
  • gutes Buch

    Die einzige Wahrheit

    MvK

    10. April 2014 um 21:14

    "Tiefe Verzweiflung erfasst die junge Katie. Doch in der kleinen Amisch-Gemeinde von Lancaster County kann sie niemandem ihr Geheimnis anvertrauen. Deshalb betet sie zu Gott, dass das hilflose Bündel vor ihr im Stroh für immer aus ihrem Leben verschwinden möge – und steht wenig später unter Mordverdacht. Vor dem faszinierenden Hintergrund der Lebenswelt einer Amisch-Gemeinde erzählt Jodi Picoult von Liebe und Tod, Verrat und bewegender Treue: ein meisterhafter psychologischer Thriller und die Geschichte einer mitreißenden Freundschaft zweier ungewöhnlicher Frauen." Spannend erzählt und recht interessant, über das Leben der Amish-People mehr zu erfahren. Das Buch nimmt den Leser bis zum Schluss auf eine Achterbahnfahrt mit und es werden Fragen aufgeworfen nach Selbstbestimmung, Glaubensfreiheit, heimliche Liebschaften, Schwangerschaftsverleugnung. Man sehnt sich förmlich nach der Wahrheit.

    Mehr
  • Einfach super!

    Die einzige Wahrheit

    MissRichardParker

    16. July 2013 um 14:18

    Ein extrem spannendes und gefühlvolles Buch mit einem Einblick in eine bisher unbekannte Welt der amischen Gemeinde.
    Man kann es tatsächlich nicht aus der Hand legen und fühlt beim Lesen richtig mit. Jodi Picoults Bücher sind spannender als jeder Krimi.

  • Rezension zu "Die einzige Wahrheit" von Jodi Picoult

    Die einzige Wahrheit

    Thrillerlady

    23. December 2012 um 21:16

    Vorab, dieses Buch hat mir um einiges besser gefallen, als "Die Macht des Zweifels". Der Leser bekommt einen recht guten und interessanten Einblick in die Lebensweise der Amischen. Das 461seitige Buch besteht aus 2 Hauptteilen und 20 Kapiteln. Der erste Teil handelt sozusagen von der Vorgeschichte, wenn man so will und der zweite Teil vom Prozesshergang. Die Kapitel, wo es um die Anwältin geht, sind in der Ich-Form verfasst. Auch dieses Buch muss man doch recht konzentriert lesen, da die Übergänge teilweise nicht so gut gelungen sind. In dem Gerichtsteil bekommt man wieder mal sehr gut, das doch meiner Meinung nach, nicht wirklich überzeugende amerikanische Prozessprozedere nähergebracht. Wie auch schon in dem anderen Buch, hat man es auch hier mit vielen medizinischen oder auch sonstigen fremdartigen Wörtern zu tun, womit man, wenn man nicht aus der Materie kommt, nicht wirklich viel mit anfangen kann. Ich bin sowieso der Meinung, das zumeist amerikanische Autoren oft zu Worten neigen, die man bespielsweise bei deutschen Autoren in der Form wohl nie finden würde. Das Ende des Buches, war überraschend und enttäuschend zugleich. Enttäuschend in dem Sinne, da es nicht so furios war und sicherlich auch um einiges in die Länge gezogen wurde. Man hat einfach nur das Gefühl, das die Autorin möglichst noch viele Seiten füllen wollte, aber es passiert nicht mehr wirklich viel. Überraschend in der Hinsicht, das es sich ganz zum Schluss doch noch auflöst, wo ich schon dachte, das es nicht mehr passieren wird, was dann doch sehr enttäuschend gewesen wäre. Mein Tipp in diesem Fall: Auf keinen Fall die letzten beiden Seiten vorweglesen Fazit: Ein vielleicht etwas zu sehr in die Länge gezogenes, aber dennoch ein sehr gutes Buch, mit einem sehr interessanten Thema und einer spannenden Story. Wer schon mehrere Bücher von Jodi Picoult gelesen hat, sollte sich dieses auf keinen Fall entgehen lassen * Und hier mal noch ein paar Randinfos zum Thema der Amischen, was ja auch Thema des Buches ist: Die Amischen sind eine christliche Religionsgemeinschaft. Sie haben ihre Wurzeln in der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts. Im Jahre 1693 spalteten sich die Amischen von der Gruppe der Mennoniten ab. Heute leben sie in 26 Staaten der Vereinigten Staaten in 1200 Siedlungen. Sie führen ein stark im Agrarbereich verwurzeltes Leben und sind bekannt dafür, dass sie den technischen Fortschritt in vielen Fällen ablehnen und Neuerungen nur nach sorgfältiger Überlegung akzeptieren. Die Amischen legen großen Wert auf Familie, Gemeinschaft und Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Sie stammen überwiegend von Südwestdeutschen bzw. Deutschschweizern ab und sprechen untereinander meist Pennsylvaniadeutsch. (2010 gelesen)

    Mehr
  • Rezension zu "Die einzige Wahrheit" von Jodi Picoult

    Die einzige Wahrheit

    Danny

    18. November 2012 um 12:03

    "Ich kann Ihnen unmöglich verständlich machen, was es bedeutet, amisch zu sein, weil die meisten Leute nur die Kutschen und die seltsame Kleidung sehen und nicht die Überzeugungen, die die Amischen wirklich ausmachen. Aber eine Mordanklage - nun ja, das gehört in die englische Welt. In der amischen Gemeinde gibt es weder Mord noch Gewalt, weil die Amischen von Kindesbeinen an lernen, auch die andere Wange hinzuhalten, wie Christus, statt die Vergeltung in die eigenen Hände zu nehmen." Als die junge Amische Katie eines nachts mit starken Krämpfen erwacht, schleppt sie sich in den Stall und bringt dort einen kleinen Jungen zur Welt. Nach der Geburt schläft sie ein und als sie wieder erwacht, ist das Baby verschwunden. Im Glauben, Gott habe ihre Gebete erhöht, legt sich Katie wieder in ihr Bett schlafen. Doch am nächsten Morgen wird im Stall, eingewickelt in ein Hemd, eine Babyleiche gefunden. Katie wird wegen Kindstötung angezeigt. Da übernimmt die Anwältin Ellie, die eigentlich nur bei ihrer Tante Urlaub machen und sich von einem nervenzehrenden Fall erholen wollte, Katies Verteidigung. Die Kautionsauflagen verlangen jedoch, dass Ellie bei der Amischfamilie einzieht. Das große Problem ist jedoch, dass Katie sich nicht an die Nacht der Geburt oder dem was danach geschah erinnern kann. Es stellt sich Ellie die Frage, ob Katie lügt oder ob sie sich wirklich nicht erinnern kann. Katies Familie und der amische Glauben machen Ellie die Arbeit als Verteidigerin nicht immer leicht. Und dann trifft sie auch nnoch auf ihre Jugendliebe Cooper... *** "Die einzige Wahrheit" lag schon mehrfach auf meinem SUB und immer wieder hatte ich das Buch zur Seite gelegt, weil ich für dieses Thema einfach nicht in der Stimmung war. Doch jetzt habe ich es endlich gelesen und war von dem Buch wirklich gefesselt. Da ich sehr fasziniert von den Amischen und ihrer Lebensweise bin, war das Buch ein wahrer Lesegenuss und Mrs. Picoult hat wirklich sehr gut recherchiert und das amische "schlichte" Leben sehr eindrucksvoll dargestellt. Dieses Leben wird bestimmt durch einen unerschütterlichen Glauben an Gott, das Befolgen all seiner Gebote und ein von Regeln und Vorschriften bestimmtes Dasein. Dabei mag es seltsam anmuten, dass sie sich über solch scheinbar unwichtige Details wie die Farbe von Hosenträgern und das Tragen von Knöpfen Gedanken machen. Aber liest man das Buch, dann versteht man auch diese Punkte ihres Glaubens. Wie bei Picoult üblich, hat sie auch hier wieder die Geschihcte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wenngleich ich es angenehm fand, dass die Geschihcte meist nur aus Ellies oder Katies Perspektive berichtet wurde. In anderen ihrer Romane wurde es durch die Vielzahl der Perspektiven oft auch mal ein wenig unübersichtlich. Hier jedoch hielt es sich gut die Waage und Picoult berichtet über ein sehr heikles Thema so wunderbar emotional, ohne jedoch auch nur einmal ins Kitschige abzutriften. Dabei wurden mir die beiden Protagonistinnen sehr schnell sympathisch und ich habe vor allem Ellie schnell liebgewonnen. Und die Liebesgeschichte zwischen ihr und Cooper ist ein zusätzliches Highlight in dem Roman. Ich würde den Roman jederzeit noch einmal lesen, denn für mich gehört er zu den besten Büchern, die ich von Picoult bisher gelesen habe.

    Mehr
  • Rezension zu "Die einzige Wahrheit" von Jodi Picoult

    Die einzige Wahrheit

    Micky

    Normalerweise verschlinge ich Romane von Jodi Picoult - es sei mal dahingestellt, ob sie wirklich alle gut sind, aber jedenfalls sehr spannend - und auch diesmal habe ich nur knapp 5 Tage gebraucht. Trotzdem bin ich nicht so begeistert, wie sonst, was vor allem daran liegt, dass ich bei meinem nunmehr 5. Roman der Autorin bestätigt sah, was mir vorher schon auffiel: Alle Romane folgen dem gleichen Schema. Und das macht sie vorhersehbar. Waren bei den letzten Romanen die spontanen Geständnisse und Enthüllungen, die jedesmal zwangsläufig auf die Gerichtsverhandlung (die regelmäßig ca. das letzte Drittel des Buches ausmacht) folgen, noch überraschend, so übermannte mich diesmal nur ein müdes Gähnen, so vorhersehbar war die Auflösung des Geheimnisses - und so unbefriedigend und irgendwie auch nicht wirklich schlüssig. Nichtsdestotrotz 3 Sterne für den Spannungsbogen (das kann sie gut, die Frau Picoult), das ungewöhnliche Umfeld der Geschichte und die sympathischen Charakter. Möglicherweise hätte ich mehr Sterne geben können, wäre es nicht mein 5. sondern mein 1. Roman von Jodi Picoult gewesen. Jetzt brauch ich erstmal ne Pause. ;-)

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Die einzige Wahrheit" von Jodi Picoult

    Die einzige Wahrheit

    Colette

    07. February 2012 um 20:25

    Der Klappentext klingt vielversprechend und aufgrund der Tatsache, dass ich bereits „Zeit der Gespenster“ von der Autorin Jodi Picoult gelesen und rezensiert habe (Rezension dazu könnt ihr hier nachlesen) und absolut begeistert war, waren meine Erwartungen an dieses Buch natürlich sehr hoch. Un dich muss ehrlich gestehen, dass mich selten ein Buch so wahnsinnig gelangweilt hat. Während der Geschichtshintergrund, der im amischen Bereich liegt, interessant gewählt ist und auch der Anfang des Buches noch zu einem gewissen Grad interessant gestaltet ist, wird das Werk im weiteren Verlauf zunehmend langweiliger und vorhersehbarer. Selten hat mich das Lesen so sehr ermüdet als während dieses Werkes. Hinzu kommt einfach die Tatsache, dass die ganze Story vom Schreibstil lieblos dahingeklatscht ersscheint und absolut vorhersehbar ist. Dieses Buch birgt keinerlei überraschende Wendungen oder Ereignisse. Das Buch sollte von mir eigentlich 1 1/2 Sterne bekommen, aber da ich nunmal keine halben Sterne vergebe, bleiben nach reiflicher Überlegung 2

    Mehr
  • Rezension zu "Die einzige Wahrheit" von Jodi Picoult

    Die einzige Wahrheit

    achterbahnmaedchen

    18. January 2012 um 23:33

    ein gutes buch von frau picoult.dennoch nicht ihr bestes,wie ich finde. anfangs kam ich so gar nicht in die story,was mir das lesen sichtlich erschwerte,ich brauchte gefühlte monate,um bei diesem buch mehr als nur 100 seiten zu lesen.doch hat man erstmal die ersten hundert seiten hinter sich und liest sich in die story ein,findet man das buch sehr interessant.man erfährt sehr viel über die amis(c)h und ihre hintergründe,was picoult auf jeden fall sehr gut macht. wie immer finde ich es toll,wie sie sich für die verschiedensten themen interessiert. ein sehr gutes buch.ehrlich,teilweise hart,aber frei von jeglichen vorurteilen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die einzige Wahrheit" von Jodi Picoult

    Die einzige Wahrheit

    RomeosJuliet

    06. January 2011 um 15:20

    „Die einzige Wahrheit“ handelt von dem amischen Mädchen Katie, das entgegen den amischen Gesetzen ein uneheliches Kind bekommt. Da das Kind kurz nach der Geburt stirbt und Katie sowohl die Geburt als auch den Mord trotz scheinbar eindeutiger Beweise leugnet, wird Katie wegen Mordes angeklagt. Ihre Cousine Ellie, eine erfolgreiche Anwältin, übernimmt ihre Verteidigung und lebt bis zum Prozess auf dem Hof von Katies Eltern. Doch obwohl alle Tatsachen gegen sie sprechen, weigert sich Katie, den Mord oder auch nur die Geburt des Kindes zuzugeben und Ellie lernt im Laufe der Zeit immer mehr über amische Denk- und Verhaltensweisen. In „Die einzige Wahrheit“ zeigt Jodi Picoult wieder einmal, wie eine gute Recherche aussehen muss: Der Leser wird in diesem Buch nicht nur mit einer anderen Welt konfrontiert, sondern lernt sie zu verstehen und sogar zu schätzen. Auch sonst ist dieses Buch wohl als „typisch Jodi“ zu bezeichnen, denn der Aufbau, die zärtlich eingestrickte Liebesgeschichte und das Ende sprechen eindeutig ihre Sprache. Gerade im letzten Teil des Buches, dem Prozess gegen Katie, stellt Jodi wieder einmal die Eigenarten eines Gerichtes in den Vordergrund, in dem die Wahrheit letztendlich trotzdem siegt. Und gerade bei den Schlussplädoyers beweist Jodi wieder einmal ihre außergewöhnliche Kraft in der Sprache. Leider ist die Geschichte an sich teilweise vorhersehbar, so dass gerade das Ende nicht so überraschend kommt, wie wohl eigentlich gedacht. Auch hat man zwischenzeitlich das Gefühl, dass diese oder jene Szene hätte gekürzt werden können, um den gesamten Aufbau mehr zu straffen und dadurch der Geschichte noch mehr Spannung zu verleihen. Aus diesem Grund ist „Die einzige Wahrheit“ auch nicht das beste Buch von Jodi Picoult, jedoch durchaus eines ihrer besseren und gerade wegen des einfühlsamen Blickes auf die Welt der Amischen durchaus lesenswert.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks