Jodi Picoult Ein Lied für meine Tochter

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Inhaltsangabe zu „Ein Lied für meine Tochter“ von Jodi Picoult

Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik - und in einer neuen Liebe. Mit der Psychologin Vanessa will sie noch einmal von vorne beginnen. Sie träumt von einem gemeinsamen Kind mit ihr. Doch Max ist fest entschlossen, dieses Familienglück zu verhindern. Er gerät in die Fänge einer radikalen christlichen Gemeinde, die seit Jahren gegen Homosexualität kämpft ... Platz 1 der New York Times Bestsellerliste

Leider nicht so mein Fall.

— IdelaSI
IdelaSI

Überraschend gut

— RickysBuchgeplauder
RickysBuchgeplauder

Toll

— Amber144
Amber144

Superspannendes Thema, gut umgesetzt, nur das Ende war mir zu geordnet

— Antje-Katrin_Schmidt
Antje-Katrin_Schmidt

Ein unglaublich berührender Roman, der bis zur letzten Seite die emotionale Spannung aufrechterhält. Unbedingt lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

typisch Jodi Picoult - fesselnd, wunderbar geschrieben, lässt einen nicht mehr los.

— missundaztood22
missundaztood22

Tolle Geschichte, feinfühlig erzählt. Tiefgründige und vielfältige Charaktere, beschrieben mit einer besonderen Beobachtungsgabe.

— -Leselust-
-Leselust-

Ein wirklich tolle Geschichte, die einem ans Herz geht und zu Tränen rührt.

— kleine_welle
kleine_welle

Ich habe leider nicht richtig rein gefunden, gegen Ende wurde es zwar besser aber hat einfach etwas gefehlt.

— Tanja123
Tanja123

Ein berührendes, warmherziges Buch voller Liebe. Die Autorin geht gefühlvoll mit dem Thema Homosexualität um.

— FridaHendriksen
FridaHendriksen

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  • Überraschend gut

    Ein Lied für meine Tochter
    RickysBuchgeplauder

    RickysBuchgeplauder

    21. April 2017 um 18:37

    RezensionEin Lied für meine TochterGenre: DramaSeiten: 571Verlag: Bastei LübbeKlappentext:Musik ist die Sprache der Erinnerung…Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik – und in einer neuen Liebe. Mit der Psychologin Vanessa will sie noch einmal von vorne beginnen. Sie träumt von einem gemeinsamen Kind mit ihr. Doch Max ist fest entschlossen, dieses Familienglück zu verhindern. Er gerät in die Fänge einer radikalen christlichen Gemeinde, die seit Jahren gegen Homosexualität kämpft…Meine Meinung:Geschichte:Dieses Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen gelesen. Als ich den Klappentext gelesen habe dachte ich, dass ich so was bestimmt nicht gut finden werde und beschloss ihm eine Chance von 150 Seiten zu gewähren.Gesagt getan. Ich war allerdings überrascht, wie gut die Autorin diese Themen verpackt und wollte nicht mehr aufhören zu lesen. Obwohl es nicht sonderlich spannend war hat es mich bis zur letzten Seite gefesselt. Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – PunktenCharaktere:Die Charaktere waren alle ziemlich gut beschrieben. Beim Lesen konnte man nach und nach auch ziemlich gut das Innere der Personen nachvollziehen. Zoe fand ich allerdings ein bisschen krass in Bezug auf ihren Kinderwunsch, fast schon besessen. Manchmal hat das schon ganz schön genervt.Hier gibt es 1 von 2 Hufflepuff – PunktenEmotionen:Trotz, dass der Schreibstil ein wenig distanziert war konnte die Autorin wahre Gefühle rüber bringen. Ich habe manchmal echt mit den Charakteren mitgefühlt und manche auch ein bisschen gehasst.Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – PunktenAufmachung/ Design:Von den Farben her finde ich, dass es gut zur Geschichte passt. Allerdings weiß ich nicht was die Frau da drauf zu suchen hat :D Auch den Perspektivenwechsel und wie sich die Schrift dadurch verändert hat, fand ich sehr interessant und gut umgesetzt.Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – PunktenFazit:Eine Geschichte die mich total überrascht hat. Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte nicht mehr aufhören zu lesen.Insgesamt gibt es: 9 von 10 Buchplaudis

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  • Tolles Buch

    Ein Lied für meine Tochter
    Amber144

    Amber144

    04. April 2017 um 11:25

    Ein Buch, dass ein sehr sensibles Thema sehr gut umsetzt.
    Es ist wieder wunderschön geschrieben und allein der Name der Autorin reicht um mir ihre Bücher zu kaufen. Bisher wurde ich nie enttäuscht. Auch dieses Mal nicht.

    Es ist sehr berührend geschrieben und fesselt einen bis zur letzten Seite. Ich habe es schon mehrfach verliehen und nur gute Rückmeldungen bekommen.

  • Rezension zu "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult

    Ein Lied für meine Tochter
    tragalibros

    tragalibros

    31. October 2016 um 09:00

    Zoe Baxter und ihr Mann wünschen sich von ganzem Herzen ein Baby, doch alle Bemühungen sind vergeblich. Als Max die Scheidung einreicht, findet Zoe trost bei der Schulpsychologin Vanessa. Aus ihrer Freundschaft wird Liebe und beide sehen die Möglichkeit, eine Familie zu gründen. Doch der tief verletzte Max, der sich mittlerweile einer radikalen und homophoben Kirchengemeinde angeschlossen hat, will das Glück der beiden zerstören... Jodi Picoult hat hier wieder einen Roman geschrieben, der dem Leser wirklich ans Herz geht. Man lernt jeden der drei Hauptcharaktere, Zoe, Max und Vanessa, sehr gut kennen, da die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive der einzelnen Protagonisten erzählt wird. Auch lernt man den jeweiligen Charakter und viele sehr feinsinnige Details der Handelnden kennen, was diesem Buch so viel Tiefe gibt, als würde man jedem Charakter persönlich über die Schultern schauen. Der Roman ist berührend und dramatisch, hat aber auch wunderbar humorvolle Abschnitte, die dem Leser immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Wie üblich kann die Autorin hier mit einem sehr fließenden Schreibstil punkten. Die Besonderheit dieses Romans ist es aber, dass jedes Kapitel mit einem eigenen Soundtrack unterlegt ist. Diese Songs können online angehört werden. Sinn dieser musikalischen Untermalung ist es, laut der Autorin, "der Figur Zoe (...) eine echte Stimme zu verleihen." Wer also auf der Suche nach tiefgründiger und bewegender Literatur ist, die zum nachdenken anregt, der kann mit "Ein Lied für meine Tochter" nichts falsch machen.

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  • Ein Lied für meine Tochter - Jodi Picoult

    Ein Lied für meine Tochter
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    22. November 2015 um 20:51

    Zoe wünscht sich nichts mehr, als ein Kind zu bekommen, doch nach künstlichen Befruchtungen und den darauffolgenden Fehlgeburten und der Totgeburt, sind sie, wie auch ihr Ehemann Max am Limit des Ertragbaren. Der plötzliche Scheidungsantrag reißt Zoe den Boden unter den Füßen weg. Den einzigen Trost findet sie in einer Freundin, die mit der Zeit mehr zu sein scheint, als nur eine Unterstützung. Als Zoe und Max sich dann vor Gericht wiedersehen, um eine Entscheidung zu erlangen, wer von beiden die letzten drei verbliebenen eingefrorenen Embryonen bekommt, wird klar, dass nicht nur Zoes Leben sich geändert hat, sondern auch Max‘, denn er ist nicht mehr der Mann, mit dem Zoe so lange verheiratet war. Genauso wenig, wie sie noch die Frau ist, die sie während der Ehe war. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert, wie lebensnah und authentisch die Bücher von Jodi Picoult sind. Es sind nicht einfach nur Geschichten, es sind Themen, die unter die Haut gehen und einen sprachlos zurücklassen. Die nicht aufhören, sobald man das Buch zuschlägt, es sind Bücher, die noch lange nachklingen. Ich wollte nie Kinder und dachte immer, ich gehöre zu den Unglücklichen, die verhüten müssen, um nicht irgendwann überrascht zu werden. Aber jetzt spukt es öfter durch meinen Kopf, dass ich mich doch glücklich schätzen könnte, dass ich in der Lage bin, Kinder zu bekommen. Dass ich nicht hoffen und bangen muss, nicht auf Kliniken und Hormone angewiesen bin. Und genau das ist der Unterschied zu vielen anderen Büchern: Sie berühren ganz tief drinnen. Die Autorin hat die einzigartige Gabe den Leser so zu verunsichern und in die Geschichte zu ziehen, dass man oft zweifelt, ob das alles ein gutes Ende nehmen kann. Mehr als einmal habe ich mich darauf vorbereitet, dass alles schlecht enden wird, dass alles den Bach runter geht. Und plötzlich, als man ganz am Ende angelangt ist, hängt es von zweieinhalb Seiten ab. Sie entscheiden darüber, ob man das Buch weinend zuschlägt oder nur grübelnd, mit gerunzelter Stirn vielleicht. Dieses Buch ist eines der wenigen in diesem Jahr, die eine Saite in mir angeschlagen haben. Ich weiß nicht, ob ich glücklich bin oder nicht, ob ich nun weinen soll oder nicht. Vielleicht ist es noch zu früh für eine Rezension, womöglich ist das alles noch zu frisch. Aber trotzdem. Meine Meinung wird sich nicht ändern. Die Geschichte von Zoe und Max ist keine leichte Kost, denn es ist eine Geschichte, wie sie auch das Leben schreiben könnte. Wie sie das Leben vielleicht Tag für Tag überall auf der Erde schreibt.

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  • zuviel gewollt?

    Ein Lied für meine Tochter
    Lutzlesefieber

    Lutzlesefieber

    04. June 2015 um 18:56

    Von mir mal wieder nur ein kurzer Leseeindruck: Mir ist in dieses Buch zu viel reingepackt. Der unerfüllter Kinderwunsch des Ehepaars, die Krebserkrankung der Protagonistin, die dann aber nur in ein paar Absätzen verhandelt wird, das christliches Erweckungserlebnis des Mannes und das Thema Homosexualität und obendrein arbeite die Hauptfigur als Musiktherapeutin mit zum Teil totkranken Kindern. Ui, das war mir wie gesagt zu viel . Da wird´s dann schnell gefühlsduselig. Und wie schon in einer älteren Rezi geschrieben gewurde, schimmerte das gesellschaftspolitische Anliegen gar zu sehr durch die Zeilen. Vllt würde ich es anders empfinden, wenn ich in einem erzkonservativen Ami-Bundesstaat leben würde? Oder ist es was für ältere Herrschaften, die sich über die etwas gefühlsduselige Schreibe ins Thema einfinden können? Das könnte sein ...

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  • Keine Toleranz für Intoleranz!

    Neunzehn Minuten
    Janine2610

    Janine2610

    Der Klappentext: In neunzehn Minuten kann man das Gras in seinem Vorgarten mähen, die Haare färben oder einen Kuchen backen. Neunzehn Minuten dauert es mit dem Auto von Vermont ins beschauliche Sterling, New Hampshire. In neunzehn Minuten kann man die Welt zum Stillstand bringen und einfach aus ihr herausfallen: Neunzehn Minuten kostet es, Rache zu nehmen. Das hat der siebzehnjährige Peter Houghton getan. Noch weiß niemand in Sterling, wofür, doch mit diesem unaussprechlichen Akt der Gewalt ist die Welt des kleinen Orts für immer aus den Angeln gehoben. Und während Peter sich für den Tod von zehn Mitschülern verantworten muss, beginnt jeder in Sterling, über die Hintergründe seiner Tat nachzudenken ... Meine Meinung: Mich hat Neunzehn Minuten wirklich positiv beeindruckt. Es war auch mein erstes Buch von Jodi Picoult und kann jetzt sicher sagen: garantiert nicht mein letztes! Zum Thema Mobbing und Amoklauf an Schulen habe ich vorher noch nichts gelesen, also kann ich keine Vergleiche zu anderen Lektüren mit dieser Thematik ziehen. Die Autorin hat mit dem 17-jährigen Amokläufer Peter eine wirklich bemitleidenswerte Buchfigur geschaffen, die seit seinem 5. Lebensjahr ununterbrochen gemobbt wurde. Nur eine, Josie, war lange an Peters Seite, bis ihre Angst, in seiner Nähe selbst schlecht behandelt zu werden, so groß wurde, dass sie sich von ihrem Freund abgewendet hat. Die Beschreibungen, was Peter alles angetan wurde und wie sehr man ihn gedemütigt hat, waren teilweise so erbärmlich, abschreckend und abscheulich traurig, dass ich am liebsten an Peters Stelle geheult hätte. So gesehen hat er wirklich gelitten und seine Tat, die für ihn quasi wie ein Befreiungsschlag gewesen sein muss, fand ich dann schon fast 'nachvollziehbar'. - Was um Gottes Willen nicht heißen soll, dass ich so ein Massaker gerechtfertigt finde. Meine Gedanken dazu sind: Vielleicht 'passieren' solch schlimme Dinge manchmal einfach, damit tausende andere Menschen auf die Ursachen aufmerksam gemacht werden, darüber nachdenken und etwas verändern können. - So gesehen, kann man aus dem Schrecklichen etwas Hilfreiches ziehen. Mobbing ist für die Betroffenen alles andere als lustig, und was man auf diese Weise anrichten, wie sehr man einen Menschen damit unglücklich machen kann, hat die Autorin durch Peter wunderbar rüberbringen können. Ein Buch, das eine Menge Spannung liefert, die verschiedensten Emotionen hervorrufen kann und höchst brisante Themen näher bringt. Für mich ein absolutes Highlight. - Ganz dicke Leseempfehlung!

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    • 12
  • Picoult und die Musik

    Ein Lied für meine Tochter
    Carlali

    Carlali

    10. February 2015 um 12:39

    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen. Dort trägt es auch den, meiner Meinung nach schöneren, Titel "Sing you home". Es erzählt die Geschichte zweier Menschen, deren Ehe aufgrund eines unerfüllten Kinderwunsches scheiterte und die ein neues Leben beginnen. In diesem neuen Leben, bleibt jedoch der Wnsch nach einem Kind bestehen, daher kommt es zu einem Gerichtsverfahren um die noch existierenden befruchteten Eizellen, welche zur Invitrovertilisation vorbereitet wurden. Wie gewohnt erzählt Picoult aus unterschiedlichen Perspektiven- neu ist jedoch, dass die Musik hinzukommt. Die Hauptdarstellerin Zoe, ist nämlich Musiktherapeutin und als passende Untermalung hat jedes Kapitel seinen eigenen Musiktitel, den man sich anhören kann! Diese Titel wurden speziell für dieses Buch von einer Bekannten der Autorin komponiert und sind für mich "das Tüpfelchen auf dem i". Leider ist das Buch zum Ende hin etwas "schwächer" aber im großen und ganzen wiedermal ein gelungenes Buch mit einer interessanten Thematik!

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  • Kontroverse Themen klasse kombiniert

    Ein Lied für meine Tochter
    smilee_lady1988

    smilee_lady1988

    21. October 2014 um 08:45

    Bevor ich zur eigentlichen Rezension komme, vorab eine kleine Info: Ich bin nicht gläubig, aber ich respektiere jeden, der an Gott glaubt. Ich habe in meinem Freundeskreis streng gläubige Personen und ich verstehe mich super, auch wenn ich in Glaubensdingen die Dinge ganz anders sehe. Wieso lasse ich euch das wissen? Ganz einfach! In diesem Buch sind zwei Themen, die behandelt werden: Homosexualität und Religion. Es ist kein Geheimnis, dass die katholische Kirche nicht sehr offen ist, was Homosexualität angeht. Damit ihr meine Meinung ein wenig besser verstehen könnt und wisst, dass ich niemanden persönlich angreifen möchte, eben die kurze Info oben. Zoe ist verzweifelt - sie wünscht sich so sehr ein Kind, dass sie alles dafür tut. Aber es nützt alles nichts. Sie verliert erneut ein Kind und ihre Ehe zerbricht. Sie flüchtet sich in ihre Arbeit als Musiktherapeutin und trifft dabei auf Vanessa, die sie bereits aus einer vorherigen Zusammenarbeit kennt. Es entwickelt sich eine enge Freundschaft, die von Schicksalsschlägen geprägt ist und bald ist da mehr zwischen den beiden Frauen. Auch Max hat mir der Scheidung seine Probleme und er flieht sich in seine Alkoholsucht zurück. Durch eine Unfall wird er erleuchtet und findet zur Kirche - und die Dinge nehmen ihren Lauf, als Zoe Anspruch auf die 3 Embryonen erhebt, die noch eingefroren darauf warten, zu Kindern heranwachsen zu dürfen. Wieder hat Jodi Picoult zwei Themen ausgesucht, die brisant sind und dieses Mal kann ich mich ganz klar positionieren: Ich bin eindeutig für Zoe! In der heutigen Zeit sollte die Kirche soweit Verständnis für Menschen aufbringen, die anders sind - aber leider ist dies nicht so. In diesem Buch wird diese Kontroverse sehr gut geschildert und ich hätte einige Male am liebsten diese Kirchenmenschen durchgeschüttelt bei so viel Engstirnigkeit. Man hat den Eindruck, wenn man die Menschen so reden hört, dass sie noch im Mittelalter leben, anstatt sich ein wenig anzupassen oder wenigsten ein gewisses Verständnis zu entwickeln. Die Welt bewegt sich weiter, jeden Tag und die Zeiten ändern sich eben. Jodi Picoult hat die beiden Seiten sehr bildlich dargestellt und man konnte sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Das Buch hat mich sehr berührt - immer wieder habe ich mit Zoe gelitten und war dann wieder wütend auf Max und die anderen Mitglieder der kirchlichen Gemeinde. Es war ein wahrliches Wechselbad der Gefühle für mich - und genau das hat mir gefallen. Auch die Beziehung zwischen Zoe und Vanessa wurde sehr gut geschrieben - mir hat es gut gefallen. Auch der Schreibstil war wieder klasse - ich könnte stundenlang in dem Buch versinken, ohne müde zu werden! Religion und Homosexualität - auf den Punkt gebracht und klasse geschrieben. Daher gibt es von mir fünf Sterne.

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  • Religiöse Ansichten gegen Lebens- und Liebesfreiheit

    Ein Lied für meine Tochter
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    12. March 2014 um 09:56

    Eigentlich sind Max und Zoe ein Traumpaar, wenn da nicht der unerfüllte Kinderwunsch wäre, der die Ehe tief erschüttert. Als Zoe das langersehnte Kind in der 28. Woche verliert, bricht die Beziehung auseinander. Max ertränkt seinen Kummer und nach einem schrecklichen Unfall, wird er durch die Kirche errettet und widmet seine ganze Kraft der Glaubensgemeinschaft. Zoe unterdessen lernt Vanessa kennen. Zunächst sind sie nur Freundinnen, aber bald schon muss Zoe erkennen, dass da bei beiden mehr ist und dass man sich in den Menschen verliebt, egal welches Geschlecht er hat. Die beiden sind glücklich, aber nach einer Totaloperation kann Zoe keine Kinder mehr bekommen. Doch da sind noch drei eingefrorene Embryonen, aus der Zeit als Max und Zoe alles daran gesetzt haben Kinder zu bekommen. Das Problem ist. dass konvertierte Max seine Zustimmung geben muss. Der Konflikt ist vorprogrammiert, denn nach seinem Glauben sind homosexuelle Beziehungen ein Teufelswerk. Wieder ein toller Roman von Jodi Picoult, der ein Dilemma aufzeigt und versucht es zu lösen. Ist Homosexualität eine Verirrung des Geistes und alles andere als Gott gegeben oder ist die sexuelle Ausprägung eines Menschen schon von Geburt an festgelegt? Diesmal fiel es mir leicht Stellung zu beziehen, was mir in anderen Büchern der Autorin nicht immer gelingt. Vielleicht weil ich eine Frau bin und Zoes Kinderwunsch um jeden Preis nachvollziehen kann, vielleicht weil ich nicht religiös bin und der Meinung das jeder glücklich werden soll, was auch immer dazu gehört oder vielleicht einfach weil die kirchlichen Beamten, die Max beraten einfach schmierige, engstirnige Charaktere waren. Sei es drum ich bin für Team Zoe. Einziger Wehmutstropfen war das unglaubwürdige Ende, ein herbei gezwungenes Happy End. Max strenggläubige Schwägerin Liddy begeht erst Ehebruch und dann heiratet sie zum Schluss Max? Hm, ich bin ja nicht Bibelfest, aber was ist mit dem Gebot „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. Für mich auch ein Zeichen, dass Max weniger das Wort Gottes empfangen hat, als vielmehr, dass er die Akzeptanz und die Anerkennung, die er in der Kirche erfährt, für befreiend hält. Dafür gibt es in der Geschichte noch ein paar mehr Hinweise. Aber sonst fand ich die Charaktere wieder liebevoll und glaubhaft herausgearbeitet. Aber am besten gefiel mir Zoes Mutter, die Frau ist echt schräg. Ich habe mir zwar keine Tränchen verdrücken müssen, wie beim letzten Buch, aber die Geschichte nimmt auch diesmal wieder die Emotionen des Lesers in die Mangel und zwingt ihn über unangenehme Themen nachzudenken und Stellung zu beziehen.  

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  • Homosexualität, Glaube und Liebe

    Ein Lied für meine Tochter
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    16. July 2013 um 15:44

    Der neue Roman von Jodi Picoult hat mich auch diesmal nicht enttäuscht. Eine tief bewegende Geschichte über Homosexualität und Religion.
    Bis zur letzten Seite einfach nur packend, mitfühlend und spannend wie immer!
    Danke Jodi Picoult! Grandios!

  • Ich brauche einen Buchtipp (von meinem SuB)

    Daniliesing

    Daniliesing

    Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid. So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp. Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier: http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/ Bisher gelesen: 1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne 2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne 3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne 4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne 5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne 6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne 7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne 8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne 9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne Ich lese gerade:

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    • 228
  • Rezension zu "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult

    Ein Lied für meine Tochter
    flieder

    flieder

    17. December 2012 um 21:06

    Die Musiktherapeutin Zoe und ihr Mann Max wünschen sich sehnlichst ein Baby. Nach mehreren Fehlgeburten und einer Totgeburt in der 28. Woche kommt das sympatische Paar schnell an seine emotionalen und finanziellen Grenzen. Der trockene Alkoholiker Max trennt sich von Zoe und findet nach einem Autounfall unter Alkoholeinfluss zu Gott, in der Kirche der auch schon sein Bruder Reid und seine Schwägerin Liddy angehören. Zoe findet in ihrem Beruf Erfüllung und lernt dabei Vanessa kennen, die schnell zu einer guten Freundin wird. Aber schon bald wartet der nächste Schicksalsschlag auf Zoe. Bei ihr wird Krebs festgestellt und eine Totaloperation ist unumgänglich. Somit kann sich auch ihr sehnlichster Wunsch nach einem Kind nicht mehr erfüllen. In dieser schweren Zeit erkennt Zoe, dass sie für Vanessa mehr empfindet und aus den beiden wird ein Liebespaar. Schnell ist klar, das sie heiraten möchten was sie dann auch tun. Nun kommt beiden die Idee das man doch die noch eingefrorenen Embryonen bei Vanessa einsetzen könnte. Max, der sich auch aus religiösen Gründen nicht damit abfinden kann das die ungeborenen Kinder bei einem homosexuellen Paar aufwachsen beansprucht nun seinerseits die Embryonen für sich, die er seiner tief religiösen Schwägerin Liddy geben will, die auch auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen kann. Beide Parteien ziehen vor Gericht um die Kinder für sich zu beanspruchen. Ein sehr spannendes Gerichtsverfahren beginnt, wo alles unschöne ans Tageslicht gezerrt wird. Wer am Ende der Sieger sein wird ob nun das religiöse gesetzestreue Ehepaar oder die leibliche Mutter werde ich hier nicht verraten. Einfach unbedingt das Buch lesen. Der neue Roman von Jody Picoult ist ein sehr emotionales und viele Tabuthemen aufgreifendes Buch und wer die Autorin kennt, weiss das am Ende alles anders kommt als man denkt. Ein sehr lesenswertes Buch, das einem schon mal die Gänsehaut über den Rücken jagt. Besonders gefallen hat mir, dass die verschiedenen Charaktere aus ihrer Sicht berichten und man die jeweiligen Empfindungen des Einzelnen so besser beurteilen kann

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  • Leserunde zu "Der Himmel so fern" von Kajsa Ingemarsson

    Der Himmel so fern
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und auch im November haben wir für Euch ein neues Buch in der LovelyBooks Lesechallenge: "Der Himmel so fern" von Kajsa Ingemarsson. Wir vergeben für Euch wie immer 50 Exemplare des Romans, für den Ihr Euch mit Eurer Anmeldung bewerben könnt (Gewinnspielteilnahme möglich bis einschl. 07.11.2012). Ausserdem spielt Ihr mit Eurer Teilnahme um weitere tolle Preise wie einen Amazon Kindle sowie große Buchpakete und könnt mit vielen weiteren Lesern Aufgaben zum Buch lösen, zusammen diskutieren und Euch austauschen! Alle Informationen zur Lesechallenge 2012 findet Ihr hier: LeseChallenge 2012 - alle Infos Eine Frau steht allein am Rande eines Abgrunds. Hinter ihr liegen eine Ehe, Karriere, Erfolg und Geld. Vor ihr glitzern die Lichter der Großstadt. Das ist das Ende, doch im Fall zieht ihr Leben noch einmal an ihr vorbei. Rebecka erhält noch einmal die Chance, ihr Leben zu betrachten und zu erkennen, was falsch lief. Warum es für sie so schwer war, Liebe und Nähe zu ertragen, warum sie den Menschen, den sie am meisten liebte, auf Distanz halten musste.  Kajsa Ingemarsson hat einen ungemein berührenden Roman über eine Liebe geschrieben, die über den Tod hinausgeht; er handelt von Reue und Vergebung und von der Aussöhnung mit der eigenen Vergangenheit. Die Autorin Kajsa Ingemarsson war zunächst Übersetzerin und Radiomoderatorin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Ihre Bücher erscheinen regelmäßig auf den Bestsellerlisten und werden von der Kritik hoch gelobt. Seit Jahren ist sie auch ein gefragter Gast im schwedischen Fernsehen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem Vorort südlich von Stockholm. "Der Himmel so fern" ist bereits der neunte Roman von ihr, der in Deutschland veröffentlicht wurde und nimmt den Leser mit auf eine sehr traurige und dennoch auch berührende und Hoffnung bringende Reise.  Weitere Infos zu Buch und Autorin findet Ihr beim Fischer Verlag. Hier ein Interview mit der Autorin:

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    • 1249
  • Rezension zu "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult

    Ein Lied für meine Tochter
    chaosbaerchen

    chaosbaerchen

    Bei "Ein Lied für meine Tochter" handelt es sich um einen recht typischen Picoult-Roman und dennoch hat er mich mehr in seinen Bann gezogen als seine Vorgänger. Die Autorin schafft es immer wieder, brisante Themen von verschiedenen Blickwinkeln aus zu beleuchten und sie so zu entdemoralisieren. Im Fall des aktuellen Buches sind es die Themen Kinderwunsch (um jeden Preis?), Glaube/Religion, Homosexualität (bei Frauen) und nicht zuletzt Musiktherapie. Letztere habe ich in ihrer Bedeutung deutlich unterschätzt. Ich bin beeindruckt von der Art und Weise, wie diese Themen vorurteilsfrei verpackt und an den Leser weitergegeben werden, so dass dieser sich eine eigene Meinung bilden kann und vielleicht mal seine Sichtweise überdenkt. Kurzum: ich bin begeistert von dem Buch!

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    • 2
  • Rezension zu "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult

    Ein Lied für meine Tochter
    Spleno

    Spleno

    18. October 2012 um 13:28

    Ein Lied für meine Tochter ist ein sehr tiefgreifender Roman. Jodi Picoult hat ihre Worte sehr gut komponiert und aufeinander abgestimmt. Gespickt mit interessanten Hauptfiguren. Ein sehr emotionales Thema das nicht einfach zu lesen ist, sondern bewußt gelesen werden muß. Das Cover entspricht vollkomen dem Inhalt.

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