Jodi Picoult Harvesting the Heart

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Inhaltsangabe zu „Harvesting the Heart“ von Jodi Picoult

Jodi Picoult explores the demands of having a family on a new mother in this gripping bestseller. (Quelle:'Fester Einband/14.10.2010')
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  • Rezension zu "Harvesting the Heart" von Jodi Picoult

    Harvesting the Heart
    WildRose

    WildRose

    07. January 2013 um 20:12

    Als großer Jodi-Picoult-Fan habe ich mich sehr gefreut, als ich endlich mit "Harvesting the Heart" anfangen konnte. Im Vergleich zu vielen anderen ihrer Bücher jedoch konnte dieses mich nicht ganz so sehr fesseln. Oft hat es mich tatsächlich ziemlich an "Vanishing Acts" (dt.:Die Wahrheit meines Vaters) erinnert. Was mir gefehlt hat, war Picoults Leidenschaft und ihre Fähigkeit, eine soziale Fragestellung aus mehreren Perspektiven zu bearbeiten. In dem Buch geht es um Paige, die als Fünfjährige von der Mutter verlassen wurde. Sie heiratet früh - einen Mann, den sie für ihre große Liebe hält - und bekommt einen Sohn, ist mit dem Baby jedoch überfordert und macht sich also auf die Suche nach ihrer Mutter. Doch bis zu dem Punkt, an dem Paige anfängt, nach ihrer Mutter zu suchen, ist der Roman leider weniger originell als beispielsweise "Zerbrechlich" oder "Zeit der Gespenster". Stattdessen werden immer wieder Kindheitserinnerungen eingebaut, was ja eigentlich schön und gut ist und mir sonst auch gefällt, nur war es mir in diesem Fall schon ein wenig "too much". Schließlich wollte ich auch, dass es endlich weitergeht mit der eigentlichen Handlung! Die Personen selbst sind recht gut charakterisiert, auch wenn um die Mutter von Paige ziemlich viele Fragen offen bleiben. Ziemlich schwer war es für mich, mich mit Paiges Ehemann Nicholas "anzufreunden", ich fand ihn weniger lebhaft und glaubwürdig charakterisiert als Paige. Das Ende des Buches hat mich nicht sonderlich überrascht. Ich denke, da "Harvesting the Heart" zu Picoults ersten Romanen gehört, das Buch ist trotz meiner Kritik durchaus lesenswert und interessant. Allerdings glaube ich, dass Picoults Erzählkraft und ihre Fähigkeit, über gesellschaftlich akutelle Themen zu schreiben, in anderen Büchern bereits stärker entwickelt sind. Auch gibt es in diesem Buch weniger überraschende Wendungen als in vielen anderen Romanen der Autorin.

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  • Rezension zu "Harvesting the Heart" von Jodi Picoult

    Harvesting the Heart
    marimirl

    marimirl

    21. July 2011 um 11:18

    Obwohl es sich um das zweite Buch der Autorin handelt, dürfte es bislang nicht ins Deutsche übersetzt worden sein. "Harvesting the Heart" erzählt die Geschichte von Paige, die mit nur fünf Jahren von ihrer Mutter verlassen wurde. Ihr Vater versuchte alles, um ihr trotzdem ein schönes Leben bieten zu können, doch die Wunde war zu groß und Paige entschied sich mit 18 wegzulaufen. Dabei lernte sie Nicholas, einen Arzt in Ausbildung kennen und gründete ihre eigenen Familie - für Paige ein Ding der Unmöglichkeit, da sie ja nie erfahren konnte, wie man eine gute Mutter ist. Jodi Picoult schreibt über die Ängste und Probleme, die Paige beschäftigen während sie sich um ihren Sohn kümmern und eine gute Ehefrau sein sollte. Meiner Meinung nach tut sie das auf eine sehr einfühlsame Art und Weise, was es dem Leser einfach macht, sich mit Paige zu identifizieren. Auch wenn man selber nie derartiges erlebt hat, kann man sich trotzdem gut vorstellen, was in Paige vor sich geht. Wie in allen Bücher Picoults, die ich bisher gelesen habe, wird aus verschiedenen Blickwinkel erzählt. Das meiste erfahren wir von Paige selbst, in Ich-Form, aber immer wieder dürfen wir auch Nicholas Gedanken mitverfolgen, dann allerdings in 3. Person erzählt. Diese Lösung fand ich sehr gelungen, und es war überhaupt kein Problem, sich an die wechselnden Sichten zu gewöhnen. In anderen Büchern fand ich das schon mal verwirrend, aber hier stört es nicht, wahrscheinlich weil es sich nur um 2 Charaktere handelt, die sich auch deutlich voneinander abgrenzen. Für mich war es ein sehr mitreißend Buch, das stellenweise ziemlich traurig ist. Umso mehr freut man sich auch als Leser, wenn etwas positives passiert. Picoult hat mich noch nie enttäuscht - auch diesmal nicht

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