In einer regnerischen Nacht

von Jodi Picoult 
3,4 Sterne bei86 Bewertungen
In einer regnerischen Nacht
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Positiv (39):
lui_1907s avatar

Ein Roman über die Kraft der Liebe, der mich traurig und wütend machte.

Kritisch (12):
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2 Sterne. Das war leider nicht mein Buch. Picoult hat hier total am Thema vorbeigeredet. Schade

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Inhaltsangabe zu "In einer regnerischen Nacht"

Cameron und Allie MacDonald führen eine glückliche Ehe. Doch als Camerons Cousin seine todkranke Frau umbringt, aus Liebe und auf Verlangen, vertritt Cameron als örtlicher Polizeichef das Gesetz und verhaftet Jamie. Seine Frau Allie jedoch billigt Jamies Tat, und so geht schließlich ihre Ehe zu Bruch. Erst im Gerichtssaal sehen sie sich wieder. Kann es für das Paar noch einen Neuanfang geben?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492263122
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:504 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:17.04.2009

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    lui_1907s avatar
    lui_1907vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Roman über die Kraft der Liebe, der mich traurig und wütend machte.
    Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?

    Inhalt

    Cameron und Allie MacDonald führen eine glückliche Ehe - bis zu dem Tag, als Camerons Cousin seine von Schmerzen gepeinigte todkranke Frau umbringt. Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen. Doch Cameron vertritt als örtlicher Polizeichef das Gesetz und verhaftet Jamie. Seine Frau Allie dagegen billigt Jamies Tat, und so geht schließlich ihre Ehe zu Bruch. Erst im Gerichtssaal sehen sie sich wieder: Als Camerons Cousin freigesprochen wird, stellt sich für das Paar die Frage, ob es noch einen Neuanfang geben kann.

    Als erstes muss ich sagen, dass die Inhaltsbeschreibung des Buches etwas falsch ist. Die Ehe von Allie und Cam bekommt einen Knicks, als er eine Affäre mit Mia, der Angestellten von Allie, anfängt.


    Jodi Picoult schafft es erneut mich in den Bann zu ziehen. „In einer regnerischen Nacht“ machte mich traurig und wütend zugleich. Es machte nachdenklich und schaffte dabei im Ganzen einen tollen Roman über die Kraft der Liebe.

    Auf der einen Seite hat man die Geschichte von Jamie und Maggie – sie ist schwer an Krebs erkrankt, eine Heilung ist ausgeschlossen und somit bitten Sie Jamie, ihre große Liebe, sie umzubringen. Die Schilderungen deren Beziehung  und der Tat berührte mich und ließ einen auch manchmal darüber nachdenken, wie man selber in dieser Situation handeln würde.

    Die andere Geschichte, und auch der größere Teil des Buches, ist die Geschichte von Allie und Cam. Er ist auf Grund seiner schottischen Familientradition Polizeichef von Wheelock. Doch eigentlich ist dieses Leben nicht das, was er sich immer erhofft hatte. Am liebsten würde er gern in der Welt umherreisen und als Mia plötzlich in dem ruhigen Städtchen auftaucht, bringt sie all seine unerfüllten Wünsche mit – Reiselust und das Unbekannte. Cam machte mich oft sehr wütend. Allie seine Ehefrau, herzensgut und total verliebt in ihn, zu betrügen. Ich machte innerliche Freudensprünge als sie davon erfährt und all seine Sachsen verkauft.  Sowieso fand ich die Entwicklung von Allie sehr interessant. War Cam am Anfang doch ihr Ein und Alles fängt sie langsam an zu begreifen, dass die Beziehung sehr einseitig war und sie doch sehr gutherzig und blind war.

    Die beiden Geschichten werden durch den Gerichtsprozess zusammengeführt. Schade fand ich, dass man durch den Klappentext wusste, wie alles endet.

    Fazit: Ein toller Jodi Picoult Roman über die Liebe und was dieses Gefühl mit uns macht.

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    LeseBlicks avatar
    LeseBlickvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: 2 Sterne. Das war leider nicht mein Buch. Picoult hat hier total am Thema vorbeigeredet. Schade
    Tolle Idee, schwache Umsetzung des Themas Sterbehilfe

    Inhaltsangabe
    Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen.
    Cameron und Allie MacDonald führen eine glückliche Ehe – bis zu dem Tag, als Camerons Cousin seine von Schmerzen gepeinigte todkranke Frau umbringt. Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen. Doch Cameron vertritt als örtlicher Polizeichef das Gesetz und verhaftet Jamie. Seine Frau Allie dagegen billigt Jamies Tat, und so geht schließlich ihre Ehe zu Bruch. Erst im Gerichtssaal sehen sie sich wieder: Als Camerons Cousin freigesprochen wird, stellt sich für das Paar die Frage, ob es noch einen Neuanfang geben kann.

    Meine Meinung
    Ein weiterer Versuch nach einem Buch, welches in Erinnerung bleibt.
    Nach dem ersten Drittel hatte ich jedoch schon das ungute Gefühl, dass mich dieses Buch nicht so packen kann, wie zum Beispiel „Neunzehn Minuten“.

    Die Idee, die Picoult hier verfolgt war gut und mit einer etwas anderen Umsetzung hätte dies ein weiterer Erfolg werden können.

    Wie es nicht anders sein kann, stehen die Charaktere im Buch wieder ganz unterschiedlich zu der Gewissensfrage, die im Buch angesprochen wird.
    Sterbehilfe? Ja oder nein?
    Wie immer wird natürlich auch der Leser mit in diese Gewissenfrage einbezogen und man wägt beim Lesen die Fürs und Gegen ab.

    Die Geschichte um Jamie und seine Tat kam mir hier einfach zu kurz. Der Handlungsstrang um den Bruch der Ehe von Allie und Cam nimmt hier fast den größeren Teil ein. Auch dieses Thema wurde war so gestaltet, dass man auch hier wissen möchte, wie es weitergeht, allerdings ist das existierende Problem in der Hinsicht kein typischer Inhalt für ein Buch der Autorin.

    Erst die letzten 100 Seiten konnten mich dann wirklich packen. Hier bewies Picoult ihr Können und konnte den Leser an das Buch ketten.

    ____________________________________________________________

    Hier kamen dieses Mal wirklich viele Kritikpunkte auf.
    Zum einen konnte ich mich mit dem Großteil der Charaktere überhaupt nicht arrangieren. Allie und auch Cam erschienen blass und irgendwie kühl. Beide zeigten wenig Gefühl. Sowohl in Hinsicht auf ihre Ehe, als auch auf die Geschichte um Jamie.

    Der Machtkampf der beiden Handlungsstränge war zu stark. Jamie’s Situation hätte einfach deutlich hervorgehoben werden müssen.

    Und was ich von der Autorin gar nicht kenne, konnte ich mich dieses Mal irgendwie nicht mit dem Schreibstil abfinden. Zwischendurch wurde es sehr langatmig und ich habe einen anderen Schreibstil im Kopf. Aber „In einer regnerischen Nacht“ ist ein älteres Buch, vielleicht lag es daran. Die Autorin hat sich halt entwickelt.

    Mein Fazit
    „In einer regnerischen Nacht“ ist eher ein schwacher Picoult. Die Autorin kann das auf jeden Fall besser.
    Das Thema war unheimlich interessant, aber hier lag es für mich an der schlechten Umsetzung, dass mich dieses Buch nicht so packen und berühren konnte, wie manch andere Bücher der Autorin. 

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    smilee_lady1988s avatar
    smilee_lady1988vor 3 Jahren
    Interessantes Thema, leider nicht so gut umgesetzt

    Ich bin ein grosser Fan der Autorin und daher habe ich mich sehr auf das Buch gefreut - auch wenn es mich eine Weile begleitet hat. Dies lag jedoch an mir und nicht an dem Buch.

    Wie in vielen von Jodi Picoults Büchern geht es hier wieder um ein Umstrittenes Thema: Euthanasie (Sterbehilfe). In diesem Fall möchte die Frau von Jamie, der ein Cousin von Polizeichef Cameron ist, dass ihr Mann sie umbringt. Dieser erfüllt ihr den Wunsch und stellt sich anschliessend seinem Cousin.

    Die Gründe weshalb Jamie seiner Frau den Wunsch erfüllt hat, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Dass Jamie als Angehöriger dies getan hat, ist noch einmal ein Punkt, der die Sache kompliziert macht.
    Generell bin ich der Meinung, dass Menschen, die schwer krank sind z.B. und sie genau wissen, sie werden nie wieder gesund, sondern es wird immer schlimmer, Sterbehilfe in Anspruch nehmen können sollen, wenn sie es denn möchten. Vielleicht ist der folgende Vergleich ein wenig komisch, aber ich finde ihn nicht so schlecht:
    Tiere kann man auch von ihrem Leiden erlösen. Wieso sollten Menschen nicht auswählen dürfen, ob sie ebenfalls von ihrem Leid erlöst werden? Natürlich muss dies streng geregelt sein, so dass nicht jeder, der einfach keine Lust mehr auf sein Leben hat, diese Unterstützung annehmen kann. Und es sollte von einer Organisation oder ähnlichem ausgeführt werden, die sich auf Sterbehilfe verstehen. Von einem Verwandten oder Freund zu verlangen, dass dieser einen umbringt... Das ist natürlich ein ganz anderes Kaliber.
    Aber wie gesagt - es ist sehr umstritten und ich finde, es gibt kein richtig oder falsch. Jeder soll sich dazu seine eigene Meinung bilden dürfen.

    Leider kam mir das Thema in dem Buch etwas zu kurz - man hat nicht viel über die Gefühle von Jamie erfahren. Natürlich wurde immer wieder erwähnt, wie es ihm in Etwa geht. Aber ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht. Für mich ist dies ein emotionales Thema und genau diese Emotionen haben mir gefehlt.

    Ein weiteres Thema ist der Ehebruch - was mich aber weniger interessiert hat, als die Sterbehilfe. Für mich war es aber besser gelöst was die Emotionen angeht - zumindest bei Allie. Cam hätte ich manchmal einfach an die Wand klatschen können, weil ich ihn und seine Beweggründe nicht verstehen konnte.

    Der Schreibstil hat mir wieder super gefallen und ich bin ziemlich zügig vorwärts gekommen, nachdem ich mich endlich in das Buch fallen lassen konnte.

    Allie gefällt mir als Charakter sehr gut - obwohl sie mir zu abhängig ist von Cam. Das ändert sich zum Glück nach und nach, aber ich finde, sie ist in diesem Punkt zu wenig selbständig, zu wenig sich selbst.

    Cam... Ich mochte ihn nicht wirklich. Er war mir mit seinen Entscheidungen und seinem Charakter einfach unsympatisch. Wie er sich gegenüber Allie verhalten hat, fand ich unterste Schublade. Und dann war da seine Naivität gegen Ende des Buches. Also ich weiss ja nicht... Ob sich jeder Mann oder jede Frau so verhält, wenn er seinen Partner zurück will, nachdem er ihn/sie betrogen hat? Naja... Ich mochte Cam auf jeden Fall nicht.

    Jamie mochte ich ganz gerne, aber ich hätte mehr von seinen Gefühlen erfahren. Was hat er während der Tat gedacht, was vorher etc. Da hat mir einfach etwas gefehlt. Es geht ja immerhin darum, dass er seine Frau aus Liebe getötet hat, weil sie das wünschte. Aber man hat einfach zu wenig Gefühl hierzu übermittelt bekommen. Natürlich spürt man, dass Jamie seine Frau geliebt hat... Dennoch ist es zu wenig.

    Die restlichen Charaktere haben mir mehr oder weniger gut gefallen - da kann ich nicht mäkeln :)

    Das Cover passt irgendwie nicht ganz zur Geschichte - aber es sieht ganz nett aus.
          
    Ein Buch mit einem interessanten Thema, welches leider zu wenig zur Geltung kam und dem das Gefühl fehlte. Daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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    j125s avatar
    j125vor 3 Jahren
    Enttäuschend

    Inhalt:
    Cam und Allie MacDonald leben in dem kleinen Ort Wheelock in Massachusetts. Fast die gesamte Dorfbevölkerung stammt aus einem Dorf in Schottland ab, sodass in Wheelock noch immer die Regeln des schottischen Clans gelten. Cam ist der Clanchef und als solcher auch der Polizeichef des Ortes. Als sein Cousin Jamie seine Frau Maggie tötet, da diese schwerkrank ist, findet sich Cam in einem Konflikt wieder. Seine Frau Allie findet Jamies Tat nicht falsch, doch Cam muss seiner Rolle als Polizeichef gerecht werden und Jamie festnehmen.

    Meine Meinung:

    Jodi Picoult schreibt immer über spezielle Themen, was ihre Bücher zu einem besonderen Leseerlebnis macht. In diesem Buch sollte es laut Klappentext um Euthanasie gehen, was ich sehr interessant finde. Letztendlich geht es doch mehr um die Ehe zwischen Allie und Cam, was mich enttäuscht hat.

    Ich habe nur sehr schwer in die Geschichte gefunden, weil sich die Handlung über weite Strecken sehr zieht. Seite um Seite habe ich gelesen und nie ist etwas Großes passiert, es blieb alles so grau und trist und fad wie es das Cover schon andeutet. Auch die Charaktere blieben mir sehr fremd, erst gegen Ende konnten mir Allie und Cam Emotionen entlocken, aber es waren keine guten.

    Wie schon angedeutet hatte ich thematisch eher etwas über Sterbehilfe erwartet, über die Gründe warum Jamie seine Frau getötet hat, was er dabei gedacht und gefühlt hat, was in Maggie vorging und auch was andere Menschen über seine Tat denken. Ich hätte einfach gern unterschiedliche Blinkwinkel auf das Problem gehabt, so wie man es aus anderen Picoult Büchern kennt. Zwar erfährt man etwas über Jamies Tat und bekommt auch einige Gedanken zum Thema mit, mir war es aber viel zu wenig. Meiner Meinung nach wird die Sterbehilfe-Problematik einfach von den Problemen in der Ehe von Allie und Cam überdeckt, die erst so richtig zu Tage treten, als Cam Jamie festnimmt.

    Außerdem verrät der Klappentext sehr viel, obwohl das fast nicht stört, Spannung ist eh nicht da. Zusätzlich ist er auch nicht ganz richtig und weckt völlig falsche Erwartungen. Meine Inhaltsangabe ist da sicher nicht besser, da ich es sehr schwer finde den Inhalt des Buches zu beschreiben, aber ich würde mal behaupten ich spoiler zumindest nicht ;) Noch eine Bemerkung zum deutschen Titel: Warum der gewählt wurde weiß ich nicht, Maggie wurde am Morgen getötet und soweit ich mich erinnere hat es auch nicht geregnet, aber nun ja. Auf Englisch heißt das Buch „Mercy“, also Gnade. Es ist zwar weniger individuell, aber wenigstens passend.

    Fazit:
    Ich bin richtig enttäuscht von diesem Buch, dabei ist die Autorin wirklich toll. Die Thematik Sterbehilfe wird leider nicht so viel aufgegriffen wie ich es mir gewünscht hätte, die Handlung zieht sich sehr und die Charaktere konnten auch nicht bei mir punkten. Schade.

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    Janine2610s avatar
    Janine2610vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vergleichsweise langer, schwerer Einstieg, aber als ich endlich in der Geschichte angekommen bin, war ich zufriedenstellend gefesselt. ;)
    Was man aus Liebe tut ...

    Der Klappentext:

    Wheelock im Westen von Massachusetts: Allie und Cameron MacDonalds glückliche Eheidylle wird zerstört, als ein Mordfall im Familienkreis entsteht. Camerons Cousin Jamie hat seine von Schmerzen gepeinigte, todkranke Frau getötet, und Cameron, Polizeichef des Ortes, muss als Vertreter des Gesetzes seinen Vetter Jamie verhaften. Für Cameron ist diese entsetzliche Tat nicht zu rechtfertigen. In Allies Augen hingegen ist Jamie ein barmherziger, mutiger Held, dem ihr volles Mitgefühl gilt. Und schließlich geht die Ehe der beiden zu Bruch. Erst im Gerichtssaal sehen sie sich wieder. Dort stellt sich für Cameron und Allie die Frage, ob es für sie einen Neuanfang geben kann ...

    Meine Meinung:

    In einer regnerischen Nacht war mein zweites Buch von Jodi Picoult.
    Das Reinkommen und endgültige Landen in der Geschichte fand ich leider schwierig und hat bei mir vergleichsweise recht lange gedauert.
    Kurzfristig hat es mich geärgert, dass die Buchbeschreibung so viel Essenzielles verrät. Wer diese also noch nicht kennt und das Buch gerne noch lesen würde, sollte den Klappentext meiner Meinung nach nicht lesen, um sich nicht selbst zu spoilern!

    Trotz etwas holprigem Einstieg war ich überrascht, dass ich im Laufe des Lesens immer mehr Gefallen an der Geschichte gefunden habe. Bis zum Ende hin wurde fast alles wieder 'gut gemacht', was der Beginn erst 'verbaut' hat.

    Die Charaktere haben auf mich teilweise emotionslos und melancholisch gewirkt, gleichzeitig aber auch sehr realitätsnah und authentisch, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Obwohl ich Allie und Cam, also zwei der Hauptprotagonisten, vollkommen unsympathisch fand, hat es mich überrascht, am Schluss zu merken, dass ich eigentlich total gern von ihnen gelesen habe.

    Jodi Picoult ist ja dafür bekannt, heikle und brisante Themen in ihren Büchern zu behandeln. In diesem Buch hier geht es um Euthanasie (Sterbehilfe). Und dazu möchte ich kurz sagen: Ja, der Mord/Beihilfe zum Selbstmord wird thematisiert, macht aber bestimmt nicht den Löwenanteil des Buches aus, so wie es der Klappentext vermuten lassen könnte. Mich persönlich hat das aber weniger gestört, ich fand die Umstände, die zur Ehekrise von Allie und Cam beigetragen haben, nämlich genauso interessant und somit ebenfalls lesenswert.

    Generell war dies wieder so ein Buch, über das man ewig philosophieren könnte: was ist Recht, was ist Unrecht? Sind Gesetze immer sinnvoll? Sind Verurteilungen immer fair? (Auch in Anbetracht der Umstände, die zu einer vermeintlichen Straftat führten?) ...
    Für jemanden wie mich, der leidenschaftlich gerne über solch berührende Themen sinniert, war der Inhalt des Buches optimal. Und ich freue mich schon jetzt auf Weiteres von Jodi Picoult!

    Wen ein längerer, etwas anstrengender Einstieg nicht abschreckt, den erwartet hier eine spannend zu verfolgende Affäre inklusive einhergehender Ehekrise, einzigartige Liebesgeschichte(n) und großartigen, nachdenklich stimmenden Lesestoff!

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    MvKs avatar
    MvKvor 5 Jahren
    anstrengender Roman

    Dieses Buch hat mich diesmal nicht so in seinen Bann gezogen, wie sonst Bücher von Jodi Picoult.

    Ich kam eher schleppend voran und war immer kurz davor es beiseite zu legen. (Aber ich mach das, wenn dann nur ganz selten und hatte es irgendwann endlich ausgelesen)

    Es war einfach ein anstrengender Roman...





    "Cameron und Allie MacDonald führen eine glückliche Ehe – bis zu dem Tag, als Camerons Cousin seine von Schmerzen gepeinigte todkranke Frau umbringt. Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen. Doch Cameron vertritt als örtlicher Polizeichef das Gesetz und verhaftet Jamie. Seine Frau Allie dagegen billigt Jamies Tat, und so geht schließlich ihre Ehe zu Bruch. Erst im Gerichtssaal sehen sie sich wieder: Als Camerons Cousin freigesprochen wird, stellt sich für das Paar die Frage, ob es noch einen Neuanfang geben kann."

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    chaosbaerchens avatar
    chaosbaerchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "In einer regnerischen Nacht" von Jodi Picoult

    Im Grunde genommen ist das Buch ein sehr typisches Picoultbuch, denn es handelt von einem moralischen Konflikt, der von den Geschworenen vor Gericht entschieden (und damit gelöst?) werden soll.

    In diesem Fall hat ein Mann seine krebskranke Frau auf deren ausdrücklichen Wunsch hin erstickt. Ist dies Mord oder Sterbehilfe oder muss man es ganz anders sehen?

    Ich fand den Fall als solches eigentlich sehr spannend und wäre vermutlich am Ende genauso begeistert gewesen wie von den anderen Picoult-Büchern, die ich bislang gelesen bzw. zum Teil verschlungen habe. Leider gab es aber noch einen zweiten parallelen Erzählstrang, der mich ziemlich aufgeregt (und zu einem Punkteabzug geführt) hat: Der Polizeichef des Ortes, in dem der Mord geschehen ist, hintergeht seine Ehefrau - und zwar derart hemmungslos und abgebrüht, dass mir jegliches Verständnis beim Lesen abhanden gekommen ist.

    Alles in allem bin ich daher leicht zwiegespalten und gebe knappe drei Sterne.

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    tintenmaedchens avatar
    tintenmaedchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "In einer regnerischen Nacht" von Jodi Picoult

    Polizeichef Cameron und seine Frau Allie führen eine glückliche bis zu dem Tag an dem Cameron seinen Cousin Jamie verhaften muss. Jamie hat seine Frau umgebracht, aus Liebe und auf Verlangen denn seine Frau war todkrank. Cameron vertritt das Gesetz und nimmt Jamie fest, Allie jedoch ist der Ansicht dass Jamie richtig gehandelt hat. Die Ehe von Cameron und Allie leidet sehr unter den verschiedenen Meinungen zu Jamies Tat, bis Cameron seine Frau schließlich mit ihrer Mitarbeiterin Mia betrügt. Die Ehe zerbricht und Cameron muss sich unweigerlich mit der Frage auseinander setzen ob es eine nachvollziehbare und sinnvolle Rechtfertigung für Mord gibt.

    Obwohl ich die Werke von Jodi Picoult sehr mag und Sterbehilfe ein weitgehendes und interessantes Thema ist, ist dieses Buch leider sehr langatmig. Das Hin und Her zwischen Mia und Cameron verliert sehr bald seinen Reiz und ich war ziemlich schnell von ihrem Verhältnis genervt. Trotzdem regt das Buch zum Nachdenken an. Was würde man selber tun wenn man in Jamies Situation wäre? Würde man die Qualen seiner großen Liebe beenden und dafür auf ewig die Schuld eines Mordes mit sich herumtragen? Oder würde man sich dagegen entscheiden und dafür zusehen wie sie weiter leidet? Eine schwierige Frage.

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 7 Jahren
    Rezension zu "In einer regnerischen Nacht" von Jodi Picoult

    Das bisher schwächste Picoult-Buch, das ich gelesen habe! Und ich habe schon einige Bücher von Jodi Picoult gelesen; ein Dutzend dürften es wohl gut und gerne gewesen sein.
    Also habe ich mich auf ein weiteres fesselndes Werk von ihr gefreut. Natürlich war ich enttäuscht. Dieses Buch ist leider vor allem eine langatmige Liebesgeschichte mit wenig sympathischen Protagonisten. Wäre es mehr um den Prozess, um Jamie und um Maggie gegangen, dann wäre dieses Buch wahrscheinlich um einiges spannender geworden! Sonst ist Jodi Picoult doch eine Meisterin, gerade wenn es um Spannung und moralische Fragestellungen geht!

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    Dani1046s avatar
    Dani1046vor 8 Jahren
    Rezension zu "In einer regnerischen Nacht" von Jodi Picoult

    Cameron und Allie MacDonald führen eine glückliche Ehe. Doch als Camerons Cousin seine todkranke Frau umbringt, aus Liebe und auf Verlangen, vertritt Cameron als örtlicher Polizeichef das Gesetz und verhaftet Jamie. Seine Frau Allie jedoch billigt Jamies Tat, und so geht schließlich ihre Ehe zu Bruch.
    Das Buch ist spannend und gut zu lesen. Interessant ist die Mischung aus Gesetz und eigener Meinung!
    Ich wünsche viel Spaß beim lesen!

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