Jodi Picoult Neunzehn Minuten

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Lovelybooks Bewertung

  • 743 Bibliotheken
  • 14 Follower
  • 8 Leser
  • 134 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Neunzehn Minuten“ von Jodi Picoult

»Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an.« Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des 17-jährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser 19 Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer … Die Bestsellerautorin Jodi Picoult lotet die Hintergründe von großer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus.

Grandios! Absolut fesselnd!

— Velina2305

Durchgehend spannend, dramatisch und ergreifend. Leider ein enttäuschendes Ende.

— namelesspeach

Sehr fesselndes, wunderschönes Buch und eine großartige Autorin

— IdelaSI

Wieder eines ihrer Bücher, das ich nicht aus der Hand legen konnte...

— Germania

Eins der besten Bücher von Jodie Picoult. Spannung pur um die Hintergründe, warum läuft ein Junge Amok?

— lui_1907

Spannend, gefühlvoll geschrieben und authentisch... ich konnte es nicht aus der Hand legen

— BloodySunrise

Ein toller Roman über ein sensibles Thema. Die Autorin findet eine gute, vorsichtige Balance zwischen den verschiedenen Perspektiven.

— Anke_Ackermann

Sehr bewegend und super umgesetzt! Kann ich nur jedem empfehlen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und mitreißend. Sehr zu empfehlen!

— Inliebe_buecher

spannend bis zuletzt; Amoklauf in der High School und nichts ist mehr wie vorher. Und selbst der Mörder ist menschlich.

— Schokolatina

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LeseSprotte

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Empfehlenswert, trotz nicht befriedigendem Ende

    Neunzehn Minuten

    namelesspeach

    01. September 2017 um 23:04

    Das Buch hat mir von Anfang an sehr zugesagt. Dieses hat sich auch während des großteils des Buches nicht geändert. Die Geschichte des Amoklaufs und der Auflösung des Falls was die Motive und Hintergründe des Täters angehen waren sehr gut beschrieben. Ich konnte mich gut in das Buch eingefunden und habe mitgefiebert! Das einige was mich an dem Buch gestört hat war das Ende. Es war zwar überraschend und unnerwartet, jedoch waren diese Dinge in diesem Fall nicht nach meinem Geschmack. Ich hätte mir  gewünscht dass das Buch einen richtigen Schlussstrich zieht, jedoch wurden innerhalb der letzten Seiten nochmal jegliche Fakten und Gefühle unangenehm aufgewühlt.

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  • Bewusstseinserweiterndes Werk!

    Liebe ist nicht genug

    Raven

    Das Buch "Liebe ist nicht genug" von Sue Klebold ist 432 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Die Leseseiten sind schön dick, aber das Buchcover hat wirklich eine miserable Softcoverqualität, die den Neupreis von fast 17 Euro nicht rechtfertigt. Leider kommen trotz vorsichtigem lesen sehr schnell Leserillen in das Buch. Sue Klebolds Sohn Dylan war einer der zwei Amokläufer auf der Columbine High School am 20.04.1999. Sue hatte bisher in der Öffentlichkeit immer nur kurze Statements abgegeben. Doch mit diesem Werk stellt sie sich der Öffentlichkeit. Sie spendet das Honorar von diesem Buch an Hirnforschung, Organisationen für Suizidprävention und zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Krankheiten. Als erstes wenn man sich einen Amoklauf eines Jugendlichen und Suizid vor Augen hält, fragt man sich "Warum?". Mir geht es da nicht anders wie den Meisten. Allerdings sollte man eher fragen "Wie?", denn eine einfache Antwort wie die Schuld der Eltern oder Vernachlässigung, sind nicht immer der ausschlaggebende Punkt, besonders nicht bei einem Amoklauf. Sue ist fassunglsos als ihre Welt an einem Tag völlig zerbricht. Sie kann es erst nicht glauben was ihr Sohn getan hat, der in einem liebevollen zu Hause mit Freunden und Familie groß geworden ist und nie besonders auffällig war. Dennoch macht Sue sich schwere Vorwürfe und würde ihr Leben für jeden der Kinder geben, die bei dem Amoklauf durch ihren Sohn ums Leben kamen. Sie macht sich auf die Suche nach Anzeichen und versucht Hinweise zu rekonstruieren, mit denen man vielleicht die Tat hätte verhindern können. In der Biographie, werden Tagebucheinträge, einige Familienfotos und die komplette Tragödie mit dem Bruch einer scheinbar glücklichen Familie und den Reaktionen des Umfelds offen gelegt. Als Mutter war ich zunächst selbst absolut schockiert und kann mir kaum ausmalen, was die Familie mitgemacht haben muss. Es macht mich zutiefst betroffen, denn Sue hat recht wenn sie sagt das wie bei physischen Krankheiten die psychischen Krankheiten in Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen in engen Kontrollen in Schulen und bei Hausärzten durchgeführt werden sollten, um gerade bei Heranwachsenden vielleicht solche Taten und Suizid zu verhindern. Ich selbst wusste zB nicht das depressive Jugendliche meistens keine Trauer zeigen, sondern überdreht, gereizt, aggressiv, launisch und faul sein können. Alles was man auch auf die Pubertät zurückführen könnte. Mir ist dann eingefallen das ich selbst als Jugendliche extrem depressiv gegen alles rebellierte, mich selbst verletzte aber auch die Welt hasste und total manipulativ wirklich fast alles tat, wenn ein damaliger Freund nur mit dem Finger schnippte. In diesen Freund war ich damals auch noch unglücklich verliebt, was das Ganze noch mehr zuspitzte. Heut erscheint mir mein Verhalten und meine Gedanken wie zur damaligen Zeit völlig abstrakt und nicht mehr real. Aber auch ich flüchtete mich in eine ganz eigene Welt, wo die Grenzen zunehmend zur Realität verschwammen. Was kann in so Phasen oder bei psychisch kranken Jugendlichen, die das Pech haben und von anderen Faktoren oder Umfeld noch zusätzlich negativ beeinflusst werden, nicht alles passieren, wenn dann kein Erwachsener aufmerksam wird? Sue Klebold hat nach Jahrzehnten immer noch keinen Frieden gefunden, aber es ist therapeutisch für sie und sicherlich auch für die Opfer wichtig, alles in Schrift zu benennen und sich für andere Betroffene einzusetzen und besonders auch Präventationsarbeit zu leisten, denn sie ist in mehreren Organisationen tätig. Mich hat das Buch emotional und gedanklich zutiefst berührt. Ich habe mir zusätzlich zum Buch noch Fotos und Dokumentationen im Internet rausgesucht, die mich absolut bestürzten und betroffen machten. Ich wünsche allen die bei dem Amoklauf ums Leben kamen Frieden und werde eine Kerze für sie anzünden und auch der Familie Klebold wünsche ich Frieden und Liebe und ich hoffe das in Zukunft solche Taten verhindert werden können durch Prävention und Aufklärung. Fazit: Ein gedanklich und emotional zutiefst bewegendes Werk, welches für immer in den Gedanken verankert bleibt. Ein Buch das aufrüttelt, einen verändert und das eigene Leben danach beeinflusst, denn man erhält komplett neue Sichtweisen und ein neues Bewusstsein zum Thema Suizid und Aggression. Das Werk trägt einen wesentlichen Teil zur Aufklärung und Präventation bei und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

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    • 3
  • Unglaublich authentisch und einfühlsam

    Neunzehn Minuten

    jackiherzi

    31. July 2016 um 11:35

    Kurzbeschreibung: 19 Minuten braucht der 17-jährige Außenseiter Peter Houghton um mehrere seiner Mitschüler zu ermorden und ein Blutbad in der Sterlin Highschool zu hinterlassen. 19 Minuten, die das Leben einer ganzen Stadt auf den Kopf stellen. 19 Minuten, deren Ablauf und Auslöser erforscht werden müssen. Cover: Ich finde über das Cover kann man nicht wirklich viel sagen. Es zeigt Schließfächer und ein Mädchen, das irgendwie fertig aussieht. Das Cover trifft also das Thema des Buches, ist aber kein Eyecatcher. Das braucht das brisante Thema aber auch gar nicht.Meine Meinung: Das Buch behandelt ein sehr brisantes und leider auch immer wieder aktuelles Thema. Aber es geht 'nicht nur' um den Amoklauf. Es geht um Mobbing und dessen pyschische Folgen, um Beliebtheit, Unbeliebtheit und den Drang, so zu sein, wie die Gesellschaft es haben will. Und das, hätte nicht besser gemacht werden können. Jodi Picoult beschreibt unglaublich authentisch die Blickwinkel aller beteiligten Personen: Täter, Opfer, Angehörige, Polizisten, Anwälte, Richter. In einem Wechsel von Rückblicken und aktuellen Geschehnissen werden die Hintergründe der Tat aufgearbeitet. Manchmal musste ich das Buch, wenn auch nur kurz einfach aus der Hand legen, weil mir alles so real vorkam, dass ich mich versichern musste, dass das nicht meine Realität war. Empfehlung: Einfach für alle. Wirklich, lest dieses Buch. Ich finde außerdem, dass das Buch auch als Schullektüre geeignet wäre. Denn wenn nicht dort, wo hat das Thema sonst so eine Bedeutung?Lieblingszitat: "Und wie kommst du in die erlauchten Kreise? Tja, das ist ja gerade der Harken: es liegt nicht an dir. Entscheidend ist, was die anderen davon halten, wie du dich kleidest, was du zum Lunch isst, welche Sendung du guckst, was für Musik du auf deinem iPod hast. Aber eine Frage hat mich schon immer beschäftigt: Wenn nur die Meinung der anderen zählt, kannst du dann überhaupt eine eigene haben?" (Seite 251 - weitere Zitate findet ihr in meiner Lesechronik)

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  • Brisantes Thema gut aufbereitet

    Neunzehn Minuten

    Schlehenfee

    24. July 2016 um 13:53

    Neunzehn Minuten lang hat Peter Houghton an seiner Schule Rache genommen für jahrelange Demütigungen, junge Menschen und einen Lehrer aus dem Leben gerissen. Die Bürger des beschaulichen Städtchens Sterling in New Hampshire sind fassungslos. Im Zuge des Prozesses um Peter werden die Hintergründe der Tat aber auch die Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen ans Licht gebracht.Mit ihrem Roman „Neunzehn Minuten“ widmet sich jodi Picoult wieder einem brisanten Thema, das leider nicht an Aktualität verlieren wird: ein Amoklauf an der Schule.Gut gefiel mir die zeitliche Aufteilung des Romans: immer abwechselnd wird aus der Vergangenheit erzählt, um die Beweggründe für Peters Tat darzustellen und dann aus der Gegenwart, die schließlich die Ereignisse nach der Tat und den Gerichtsprozess schildern.Im Mittelpunkt stehen Peter und seine Familie, seine Sandkastenfreundin und mittlerweile Eine von den Coolen, Josie und ihre alleinerziehende Mutter, die Richterin Alex Cormier. Außerdem spielen der Sheriff und Peters Anwalt eine wichtige Rolle. Von all diesen Charakteren blieb mir Peter am fernsten. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum ihn die Demütigungen zu dieser Tat getrieben haben. Dieser Schritt war nicht ganz klar. Seine Hoffnungslosigkeit vor allem im Gefängnis ist extrem beklemmend dargestellt. Die Auswirkungen des Amoklaufs auf Peters Eltern gingen mir ebenfalls nahe, hier zeigt Picoult was sie kann.Josie und ihre Mutter Alex fand ich am interessantesten. Josie, die sich verstellt um dazuzugehören und auch darunter leidet. Alex, die immer im Schaten eines lieblosen Vaters stand.Als Alex den Vorsitz in Peters Prozess abgibt, rückt sie eher in den Hintergrund, was dem Buch einiges an Konfliktpotenzial nimmt.Überhaupt flachte die Spannung ab, als es zum Prozess kam. Peters Schuld war klar, es gibt ein paar juristische Finessen und Anschuldigungen durch Eltern und Überlebende. Die Überraschung rund um Josies Freund Matt war eigentlich keine. Ich hatte keine große Lust mehr, das Buch weiterzulesen.Angesichts des komplexen Themas finde ich das Buch richtig und gut. Jodi Picoult konnte aber dadurch auch keine überraschenden Wendungen einbauen oder Sympathien für den Täter wecken. Ich vergebe vier Sterne für einige zähe Passagen und wenig Überraschungen insgesamt.

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  • Wenn neunzehn Minuten das Leben verändern!

    Neunzehn Minuten

    YvetteH

    07. July 2016 um 17:59

    Klappentext:»Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an.« Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des 17-jährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser 19 Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer … Die Bestsellerautorin Jodi Picoult lotet die Hintergründe von großer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus.Meine Meinung:Ein schwieriges Thema für jeden der Kinder hat bzw. selbst noch Schüler ist.Jodie Picoult ist es gelungen, mit einem flüssigen und einfühlsamen Schreibstil, das Thema Amoklauf an einer Schule aufzugreifen und zu hinterfragen. Der Wechsel in den Zeiten von vor dem Amoklauf und danach sind schlüssig und geben ein gut zu verstehendes Gesamtbild ab.Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und man lernt sie gut kennen und verstehen.Einen Amoklauf kann sich jeder vorstellen und so ist die Handlung nachvollziehbar. Am Ende gibt es noch eine große Überraschung, die den Blickwinkel noch einmal ändert.Mein Fazit:Ein gutes Buch, das man mal gelesen haben sollte. von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Shadows" von Olivia Mae

    Shadows

    Olivia_Mae

    Hallo ihr Lieben,ich gestehe, ich bin eine ziemliche Skeptikerin, was den "Erfolg" von Leserunden betrifft. Ich weiß, das ist vielleicht nicht der richtige Einstieg für dieses Thema, aber ich bin ein Mensch der sehr gerne die Wahrheit sagt. Ich weiß, manchmal ist die Wahrheit nicht das, was Menschen gerne hören oder lesen wollen (betrifft auch mich), aber ich bin der festen Überzeugung, dass nur ein ehrliches Wort auch berühren kann.Dieser Überzeugung war auch Jakob zu Beginn seiner Reise. Allerdings schaffte er es nur, diese Wahrheit in seinem Tagebuch festzuhalten, denn als Außenseiter beachtete ihn niemand.Also... im Grunde genommen... könnte man sagen: Bei Shadows geht es in erster Linie nur um eines: Die Wahrheit.Buchbeschreibung<< Wir saßen in der ersten Reihe. Immer. Direkt vor dem Lehrer. Es redete niemand mit uns, wir wurden zu keiner Party eingeladen, aber das war nicht weiter schlimm. Dazu zu gehören hatte genau so starke Schattenseiten wie... eben nicht dazu zu gehören. Nun sitze ich hier, alleine, und frage mich: Was soll ich tun? Jakob, du hast mir dein Tagebuch geschenkt, ich habe von deinem letzten Willen erfahren aber… Wie kannst du so etwas von mir verlangen? Wie, wo du weißt, ich könnte es nicht abschlagen?„Frau Ruen, können Sie mir bitte die Antwort auf meine Frage geben?“ Erschrocken sah Natasha hoch. Sie war so vertieft in ihr eigenes Tagebuch gewesen, zu vertieft, wie ihr nun klar wurde. „Frau Ruen. Der Verlust von Jakob ist tragisch, aber ich bitte sie inständig: Konzentrieren Sie sich auf den Unterricht. Sie sind im Abschlussjahr, er würde wohl kaum wollen, dass sie dieses Jahr nicht positiv bestehen.“ Würde er das? Sie nickte, weil sie wusste, dass diese Kopfbewegung erwartet wurde, aber im Inneren war sie sich nicht so sicher. Jakob hatte sich vor seinem Tod verändert. Massiv verändert. Sie war nicht mehr zu ihm durchgedrungen, seine Welt war ihr fremd geworden. „Es tut mir leid.“ Der Lehrer nahm die Entschuldigung kommentarlos an und wandte sich an die Klasse. Er begriff nicht, dass sie damit nicht ihn ansprechen wollte.Ich werde es tun, Jakob. Ich werde dein Tagebuch vorlesen, koste es, was es wolle. Für dich. >> Shadows ist ein sozialkritischer Jugendroman. Er zeigt das Leben aus der Sicht von vier Jugendlichen, welche bereits Jahre miteinander in die selbe Klasse gehen und dennoch in den klassischen Rollenbildern (vom Klassenschwarm zum Außenseiter) denken und agieren. Erst der scheinbare Selbstmord des Mitschülers und Sitznachbarn von Natasha, Jakob, ändert diese Ignoranz. Sein Tagebuch bricht Welten auf und offenbart, wie ähnlich sich die Mitglieder der Klasse in Wirklichkeit sind. Mehr noch: Mit dem Umsetzen seiner Bitte reißt er sogar vom Grab heraus die Masken der Schülerinnen und Schüler ab. Demaskiert müssen sie sich unangenehmen Wahrheiten stellen und Verantwortung für längst vergangene Taten übernehmen. Was niemand ahnen kann ist die Tatsache, dass selbst Jakob in seinem Ende nur ein weiteres Opfer war.Wer bin ich?Geboren im wunderschönen Süden von Österreich wuchs ich umringt von Büchern und Geschichtenerzählern auf. Mein Großvater liebte Münchhausen, meine Mama die Geschichten von Tausend und einer Nacht und mein Bruder die Knickerbockerbande... Wohin ich auch sah, geschriebene Worte begleiteten mich somit von der Kinderstube an. Meine Oma hatte selbst eine lyrische Ader und dank den Investitionen meiner Eltern kam ich bald in den Genuss einer stetig wachsenden Bibliothek, die ich mein Eigen nennen durfte. Meine erste Geschichte vollendete ich auf der Schreibmaschine von meinem Opa in unserer "Burg" an der Donau. Es war eine Ehre, dass er mich darauf tippen ließ. Mehr noch jedoch die Tatsache, dass er die Geschichten auch las. Er hat den Acheron längst überschritten, aber sein Erbe bleibt bestehen. Inzwischen bin ich Mutter einer bezaubernden Tochter, Ehefrau und hauptberuflich Lehrerin. Ich lebe nicht mehr im Süden des Landes, sondern im Westen und bin umringt von den Grenzen der Natur. Umso wichtiger ist mir das Schreiben und die Fantasie, denn sie verschafft mir Flügel, und mit jenen kann ich an Orte reisen, die meine Leser irgendwann vielleicht entdecken werden.... Regeln bei der TeilnahmeJeder/jede Leser/in verpflichtet sich dazu, das erhaltene Buch innerhalb eines Kalendermonats zu lesen und die Rezension auf LB und Amazon zu veröffentlichen. Des weiteren wäre es lieb, wenn ihr mir Zwischenberichte gebt. Dann weiß ich, was eure "Hochs" und "Tiefs" bei Shadows waren und kann eventuelle "Fehlerchen" noch ausmerzen (auch wenn nach einem Lektorat hoffentlich keine mehr zu finden sind!)..Die Bücher werden innerhalb von 2 Werktagen Europaweit versendet und sollten somit eure Haushalte innerhalb einer Woche erreichen. Ich erwarte nicht, das bereits "Rezensionen" vorhanden sind, einzig das Genre "Jugendbuch" und Krimi- bzw. Thriller sollte euch wirklich interessieren :)Alles Liebe, und ihr könnt mir glauben, nun bin ich wirklich nervös! :DOlivia

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    • 497

    Floh

    07. April 2016 um 04:19
    Beitrag einblenden
    Sonjalein1985 schreibt Seite 160-Ende Das Ende war nochmal sehr spektakulär. Mit einem Amoklauf hätte ich echt nicht gerechnet. Daniel hat es echt geschafft, dass alle drei Söhne ihre Probleme haben, wobei Johannes ...

    Krass, oder? Damit hätte ich auch nicht gerechnet. da bleibt ein schaler Beigeschmack. Kennst du von Jodi Picoult das Buch 19 Minuten? Das würde ich dir empfehlen zu lesen. Ich erinnere mich hier ...

  • Mobbing und seine Auswirkungen

    Neunzehn Minuten

    thesmallnoble

    19. February 2016 um 10:55

    Sterling, New Hampshire ' ein kleiner, unbekannter, beschaulicher, gar gemütlicher Ort. Unbekannt und beschaulich jedoch nur bis zum 06. März 2007. An diesem Tag nimmt Peter Houghton seine ganz persönliche Rache. Rache an denen, die ihm seit der Vorschule das Leben zur Hölle gemacht haben, die, die ihn bloßgestellt haben, die ihn geärgert, gehänselt und gepiesackt haben. Peter Houghton ist am Ende seiner Kräfte. Er ist 17 Jahre alt und ging 17 Jahre durch die Hölle. Nun kann er nicht mehr, er will nicht mehr ' der 6. März wird sein Tag und seine Rache. Er betritt die Highschool, nachdem er auf dem Parkplatz ein Auto hochgehen ließ um die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken, hackte sich in den Schul-PC und machte sich auf den Weg durch die Schule. In neunzehn Minuten nahm er zehn Menschen das Leben, verletzte zahlreiche weitere und wollte sich anschließend selbst töten, doch soweit sollte es nicht kommen. Patrick Ducharme, ein Polizist, findet ihn und nimmt ihn in Gewahrsam. Lacy Houghton ist auf dem Heimweg von ihrer Arbeit als Hebamme, als sie im Radio erfährt, dass es an der Schule ihres Sohnes eine Schießerei gegeben hat. Sofort fährt sie dorthin, will wissen, was mit ihrem Sohn ist, ob er verletzt ist. Auf ihre Frage nach Peter Houghton erfährt sie, dass er es ist, der schießt. Eine scheinbar heile Welt bricht zusammen ' was hat Lacy falsch gemacht? Richterin Alex Cormier übernimmt den Fall, obwohl ihre Tochter zu den Verletzten gehört und Josie und Peter früher sehr gut miteinander befreundet waren, bis zu dem Tag, als Alex ihre Tochter abholen wollte und sie die zwei im Keller fand, mit Gewehren spielend. Hatte Peter einfach zu freien Zugang zu den Waffen seines Vaters? Josie wurde bei der Tat leicht verletzt, doch bei Befragungen kann sie sich an nichts mehr erinnern. Zu schlimm ist der Verlust ihres Freundes, der eines der Todesopfer ist. Josie versucht langsam, in ein normales Leben zurückzufinden, doch wird ihr dies wirklich gelingen? Wird sie sich an die alte tiefe Freundschaft zu Peter erinnern und letztendlich daran, was wirklich geschehen ist? Jodi Picoult gelingt es wieder einmal brilliant, die Geschichte einer furchtbaren Tat zu erzählen, in der alle Seiten Gehör finden und Peter nicht einfach nur Täter ist, sondern auch Opfer. Sie zeichnet das Psychogramm aus vielen verschiedenen Sichtweisen und zeigt so, dass niemand vorschnell urteilen sollte, dass immer eine Geschichte hinter solchen Taten steckt. Picoult macht die Taten dadurch nicht erklärbarer, aber man versteht als Leser einfach etwas besser, etwas mehr. Es gibt einfach nicht nur schwarz und weiß, sondern viele Farbnuancen dazwischen! Fans von Jodi Picoult werden sich sicherlich auch über das Wiedersehen mit Jordan McAfee und Nina Frost aus älteren ihrer Bücher freuen! 'Neunzehn Minuten' ist wie ein Spiegel vor dem eigenen Gesicht. Anfangs ist für den Leser klar, Peter Houghton verdient schlimmste Strafen, er ist ein verwirrter Mörder. Doch nach und nach wird klar, dass man vorschnell geurteilt hat, Peter wurde zu dem gemacht, was er heute ist. Er hatte natürlich andere Möglichkeiten, doch er hat die grausamste gewählt. Eine durchweg atemlos erzählte Geschichte von einem Teenager, der eigentlich nur eines wollte: Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die Autorin hat für dieses Buch lange und ausgiebig recherchiert, was sich in der Dramatik und Einfühlsamkeit wiederspiegelt. Sie sprach mit amerikanischen Opfern von Schulmassakern, Psychologen, Polizei und Richtern. Gewidmet ist das Buch denjenigen Kindern, die nicht hip und trendy sind, die Außenseiter sind und mit ihrer Rolle klarkommen müssen. Ein Buch, das den Leser nachdenklich zurücklässt, das wieder einmal sehr mitreißend geschrieben wurde und das ein aktuelles Thema interessant in einen Roman verknüpft.

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  • Abgebrochen

    Schuldig

    buchjunkie

    Trixie ist 13 und der Augenstern ihres Vaters Daniel. Er arbeitet als freiberuflicher Comiczeichner, seine Frau Laura unterrichtet Studenten an der Universität. Wie brüchig das Glück der Familie ist, wird bald ersichtlich. Trixie kommt völlig aufgelöst von einer Party nach Hause und erzählt unter Tränen, dass sie von ihrem Exfreund Jason vergewaltigt wurde. Wenig später stirbt Jason unter merkwürdigen Umständen. Da er keines natürlichen Todes gestorben ist, werden polizeiliche Ermittlungen veranlasst. Im Laufe dieser Ermittlungen haut Trixie von zu Hause ab und flieht nach Alaska. Dort lebte ihr Vater als Kind und Jugendlicher. Und nun muss er sich seiner Vergangenheit stellen und seiner Frau ein erschütterndes Geständnis machen.... Ich habe schon viele Romane von Jodie Picoult gelesen, und alle haben mir gut bis sehr gut gefallen. Doch dieses Buch habe ich im letzten Drittel abgebrochen, als Trixie von zu Hause geflüchtet ist. Die Story beginnt langsam , steigert sich dann, wird spannend und flacht wieder ab. Und das ständig! Es geht um das,Thema der Vergewaltigung, was schon ausreichend wäre. Es geht aber immer auch um Daniels Vergangenheit und Gefühlswelt, und das meiner Meinung nach zu ausschweifend. Ich verlor das Interesse, las immer nur ein paar Seiten und kam 300 Seiten lang nicht richtig in die Story rein. Der Schreibstil von Jodie Picoult ist gewohnt gut, die Handlung ist nicht schlecht, aber vielleicht waren 400 Seiten zu viel dafür. Mich konnte dieses Buch nicht packen, ich bin viel besseres gewohnt von Picoult. Ich breche auch wirklich nur ganz selten ein Buch ab , aber ich hatte absolut keine Lust mehr auf die letzten hundert Seiten.Mich hat nur noch interessiert, wer Jasons Tod zu verantworten hatte, und dass hab ich schnell noch nachgelesen. Jodie Picoult hat ja wirklich viele Romane geschrieben, da sei ihr ein weniger guter auch gestattet!

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    • 5
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Es begann mit einer Superman-Brotbüchse ...

    Neunzehn Minuten

    Kerry

    14. September 2015 um 20:55

    Der 6. März 2007 wird das Leben in Sterling, New Hampshire, für immer verändern, denn das ist der Tag, an dem der 17-jährige Peter Houghton in der Sterling Highschool Amok läuft und innerhalb von 19 Minuten 10 Menschen tötet und viele verletzt. An Peters Schuld besteht kein Zweifel, wurden doch die Waffen, aus denen die tödlichen Schüsse erfolgten, bei ihm gefunden, doch was veranlasste einen 17-Jährigen dazu, der bisher niemals durch Gewalttätigkeiten aufgefallen war, eine solche Tat zu begehen? Lacy Houghton, eine örtliche Hebamme, erfährt auf dem Heimweg über das Radio, dass es einen Amoklauf an der Schule ihres Sohnes gibt und erst vor Ort erfährt sie die Wahrheit: Ihr Junge ist es, der schießt. Doch warum? Was hat sie falsch gemacht? Warum ihr Sohn, der einzige, der ihr geblieben ist, nach Peters älterer Bruder vor einem Jahr tödlich verunglückte? Richterin Alex Cormier übernimmt den Fall. Sie selbst ist eine Karrierefrau, immer darauf bedacht, ein gutes Vorbild für andere abzugeben und obwohl ihre Tochter bei dem Amoklauf verletzt wurde, konnte diese Verletzung nicht mit dem Amoklauf direkt in Verbindung gebracht werden, sodass es hier keinen Interessenskonflikt gibt. Ist sie wirklich die richtige, um über Peter zu richten, der vor vielen Jahren der beste Freund ihrer heute 16-jährigen Tochter Josie war? Auch sie kann sich nicht erklären, warum dieser bisher so freundliche Junge plötzlich ausgerastet ist. Sie will, mittels Gesetz, die Wahrheit herausfinden und dann, so glaubt sie, ein gerechtes Urteil fällen - doch steht das Urteil nicht eigentlich schon fest? Haben sich nicht bereits alle, die in Sterling leben, ein Urteil über diesen Jugendlichen gebildet? Eine Frage bleibt bisher jedoch ungeklärt - WARUM??? Es begann mit einer Superman-Brotbüchse ... Der Plot wurde sehr einfühlsam und authentisch erarbeitet. Auch wenn sich die Bewohner Sterlings anfangs keine Erklärung geben können, warum ausgerechnet Peter Houghton einen Amoklauf beging, wird nach und nach klar, dass Peter seit dem ersten Vorschultag von den anderen Schülern gemobbt wurde, denn er war schon immer anders, als die anderen Kinder, einfühlsam, eher ruhig und in sich gekehrt - er unterschied sich von ihnen und wer nicht zur Führungselite gehörte, wurde als das behandelt, was er war: ein Außenseiter. Mehr als 10 Jahre dauerten Peters Schikanen, bis sich schlussendlich alles entlud, was so lange aufgestaut wurde. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet und ganz ehrlich, ich kann Peter durchaus verstehen, wie er sich förmlich dazu getrieben fühlte, es allen mit barer Münze heimzuzahlen, auch wenn ich nicht gutheiße, was er getan hat - verstehen kann ich ihn ein Stück weit. Den Schreibstil empfand ich sehr packend erarbeitet, gerade auf den Hinblick, dass die Figur des Peter sich während des Buches fast ausschließlich recht lethargisch zu seinem Leben äußerte, denn ehrlich, er hatte doch nie eine Chance gehabt, oder?

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  • Wie konnte es geschehen?

    Neunzehn Minuten

    Barbara62

    An einem ganz normalen Schultag läuft der 17-jährige Peter an seiner High School Amok. Er tötet gezielt zehn Menschen und verletzt weitere 19 schwer. Nur wenige Seiten braucht Jody Picoult für diese Schilderung, um sich dann umso mehr den Ereignissen vor und nach der Tat zu widmen. Alle kommen zu Wort: der Mörder, der sein Leben lang von seinen Mitschülern gedemütigt wurde, seine Eltern, seine einzige Freundin Josie, die sich irgendwann von ihm abgewandt hat um beliebt zu sein, deren Mutter, beruflich in den Fall verwickelte Richterin, und viele andere. Ein packendes Buch für alle ab 16 Jahren mit einem überraschenden Ende.

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    • 3
  • Rezension zu "Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

    tragalibros

    Neunzehn Minuten, die das Leben so vieler Menschen auf ewig verändern. Nach dem grauenvollen Amoklauf in der Sterling Highschool befindet sich eine ganze Stadt im Schockzustand. Niemand kann sich einen Reim darauf machen, warum der siebzehnjährige Peter zehn seiner Mitschüler kaltblütig erschoss und viele weitere schwer verletzte. Im Laufe der Ermittlungen und Gerichtsverhandlungen kommen Details ans Licht, die keiner erwartet hätte. Jodi Picoult hat mit dem Roman "Neunzehn Minuten" ein schreckliches aber nicht unbekanntes Thema aufgegriffen. Ein Amoklauf und wie er so viele Leben dramatisch verändert. Die Autorin leitet das Buch mit einem Abschnitt ein, der mich hat schlucken lassen: sie zählt auf, was man in 19 Minuten alles tun kann, bis hin zu der Stelle "... In neunzehn Minuten kann man die Welt anhalten oder einfach von ihr abspringen. In neunzehn Minuten kann man Rache nehmen." Das Buch berührt, macht nachdenklich und lässt Erinnerungen an die eigene Schulzeit erwachen. Wer kennt nicht diese Leute, die nirgends dazuzugehören scheinen, die geärgert und gemieden werden? Einfühlsam schreibt die Autorin aus Sicht der Opfer und des Täters, aber schlussendlich kann man nicht sagen, wer nun der Täter oder das Opfer in dieser Geschichte ist. Wer hat Schuld? Aber auch die physischen und psychischen Folgen einer solchen Bluttat werden hier aufgegriffen. Wie lebt man weiter, wenn man soetwas am eigenen Leib erfahren musste? Kann man überhaupt wieder ein normales Leben führen? Ich persönlich fand diesen Roman sehr ungewöhnlich, aber gut. Aber mir geistert die Frage durch den Kopf, ob man bei einem solchen Vorfall tatsächlich die typischen Täter-Opfer-Profile erstellen kann. Denn wer hat Schuld, wenn das Opfer zum Täter wird? Meiner Meinung nach, ist dieses Buch nichts für zwischendurch. Man sollte es konzentriert lesen und auch darüber nachdenken...

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    • 3
  • Keine Toleranz für Intoleranz!

    Neunzehn Minuten

    Janine2610

    Der Klappentext: In neunzehn Minuten kann man das Gras in seinem Vorgarten mähen, die Haare färben oder einen Kuchen backen. Neunzehn Minuten dauert es mit dem Auto von Vermont ins beschauliche Sterling, New Hampshire. In neunzehn Minuten kann man die Welt zum Stillstand bringen und einfach aus ihr herausfallen: Neunzehn Minuten kostet es, Rache zu nehmen. Das hat der siebzehnjährige Peter Houghton getan. Noch weiß niemand in Sterling, wofür, doch mit diesem unaussprechlichen Akt der Gewalt ist die Welt des kleinen Orts für immer aus den Angeln gehoben. Und während Peter sich für den Tod von zehn Mitschülern verantworten muss, beginnt jeder in Sterling, über die Hintergründe seiner Tat nachzudenken ... Meine Meinung: Mich hat Neunzehn Minuten wirklich positiv beeindruckt. Es war auch mein erstes Buch von Jodi Picoult und kann jetzt sicher sagen: garantiert nicht mein letztes! Zum Thema Mobbing und Amoklauf an Schulen habe ich vorher noch nichts gelesen, also kann ich keine Vergleiche zu anderen Lektüren mit dieser Thematik ziehen. Die Autorin hat mit dem 17-jährigen Amokläufer Peter eine wirklich bemitleidenswerte Buchfigur geschaffen, die seit seinem 5. Lebensjahr ununterbrochen gemobbt wurde. Nur eine, Josie, war lange an Peters Seite, bis ihre Angst, in seiner Nähe selbst schlecht behandelt zu werden, so groß wurde, dass sie sich von ihrem Freund abgewendet hat. Die Beschreibungen, was Peter alles angetan wurde und wie sehr man ihn gedemütigt hat, waren teilweise so erbärmlich, abschreckend und abscheulich traurig, dass ich am liebsten an Peters Stelle geheult hätte. So gesehen hat er wirklich gelitten und seine Tat, die für ihn quasi wie ein Befreiungsschlag gewesen sein muss, fand ich dann schon fast 'nachvollziehbar'. - Was um Gottes Willen nicht heißen soll, dass ich so ein Massaker gerechtfertigt finde. Meine Gedanken dazu sind: Vielleicht 'passieren' solch schlimme Dinge manchmal einfach, damit tausende andere Menschen auf die Ursachen aufmerksam gemacht werden, darüber nachdenken und etwas verändern können. - So gesehen, kann man aus dem Schrecklichen etwas Hilfreiches ziehen. Mobbing ist für die Betroffenen alles andere als lustig, und was man auf diese Weise anrichten, wie sehr man einen Menschen damit unglücklich machen kann, hat die Autorin durch Peter wunderbar rüberbringen können. Ein Buch, das eine Menge Spannung liefert, die verschiedensten Emotionen hervorrufen kann und höchst brisante Themen näher bringt. Für mich ein absolutes Highlight. - Ganz dicke Leseempfehlung!

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    • 12

    dicketilla

    24. April 2015 um 12:45
  • Wer trägt die Schuld?

    Neunzehn Minuten

    LeseBlick

    Inhaltsangabe »Es ist vorbei, sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an.« Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des 17-jährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser 19 Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer … Die Bestsellerautorin Jodi Picoult lotet die Hintergründe von großer Schuld und der verzweifelten Suche nach Gerechtigkeit aus. Bewertung Diese Rezension habe ich ziemlich lange auf mich warten lassen, warum? Weil dieses Buch einfach wahnsinnig schockierend und gleichzeitig berührend ist. Dieses Buch schafft es, dem Leser das Thema Amoklauf, seine Beweggründe/ Motive und deren Folgen näher zu bringen. Jodi Picoult startet in diesem Buch mit der Bedeutung von „19 Minuten“. Was kann man in 19 Minuten alles machen, erledigen und erleben. Diese Einleitung fand ich sehr schön, weil man heutzutage über solche Fragen bzw. Kleinigkeiten nicht mehr nachdenkt. In diesem Buch geht es um die folgenreichen „19 Minuten“ von Peter Houghton. In seinen 19 Minuten tötete er 10 Schüler und verletzte weitere Schüler seiner Schule. Picoult bringt uns sämtliche Charaktere im Buch sehr nahe, wobei mir nicht alle sympathisch erschienen. Dieses Buch braucht das aber auch nicht, ansonsten wären Peter’s Motive weit hergeholt. Hier ist menschlich einfach einiges schiefgelaufen und wer der Leidtragende ist, muss jeder Leser meiner Meinung nach selbst für sich entscheiden. Für mich der interessanteste Charakter war eindeutig Peter. Seine Darstellung schaffte es meine Emotionen und eigenen Gedanken mächtig hin und her zu wirbeln. Die große Frage im Buch ist das WARUM und WER die Schuld trägt. Es ist einfach spannend geschrieben und ich habe auch die Gerichtsverhandlungen sehr gerne verfolgt. Picoult erschafft hier eine wirklich spannende Situation, man fiebert mit. ACHTUNG SPOILER!!! Ich kann diese beiden Zitate bzw. Stellen aus dem Buch einfach nicht heraus lassen, dafür haben sie sich einfach zu sehr in mein Hirn gebrannt. Beide Zitate sind von Peter: „Die haben angefangen“, flüsterte er. (S. 57) „Ich wollte den Menschen töten, den ich am meisten gehasst habe.“ „Wen wolltest du denn töten?“ „Mich“, sagte er.“ (203) Peter’s Charakter schockiert und berührt einfach gleichzeitig. Wie die Gerichtsverhandlungen verlaufen und welches Urteil gesprochen wird, verrate ich euch natürlich nicht. Lest diese Geschichte über einen Jugendlichen, der einfach keinen anderen Ausweg mehr wusste selbst. Und abschließen möchte ich meine Rezension mit ganz besonderen Worten der Autorin in ihre Danksagung. Ich bin froh, diese gelesen zu haben, denn nicht immer tue ich dies :) „Und ganz zum Schluss möchte ich den Tausend von Kinder da draußen, die ein bisschen anders, ein bisschen ängstlich, ein bisschen unbeliebt sind, sagen: Dieses Buch ist für euch.“ (S.476) Fazit Ein Buch, welches mit seiner Idee, seinem Schreibstil, seiner Dramatik, seiner Emotionalität und mit dem Realismus total überzeugen konnte. Jodi Picoult erschafft hier ein Meisterwerk und es ist nimmt den Platz Nr. 1 meiner gelesenen Picoult-Bücher ein. Absolute Leseempfehlung!!!

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    • 2

    tragalibros

    19. March 2015 um 07:29
  • Tolles Buch über die Folgen von Mobbing

    Neunzehn Minuten

    j125

    Inhalt: An einer amerikanischen Highschool findet ein Amoklauf statt, bei dem neun Menschen sterben. Der Täter, ein siebzehnjähriger Schüler, konnte mit zwei Flinten und zwei Pistolen ausgestattet gestellt werden. Neunzehn Minuten beschreibt, wie es zu dieser grausamen Tat kommen konnte, was Mobbing anrichten kann und wie die Betroffenen (Schüler, Täter, Eltern) damit umgehen. Meine Meinung: An Jodi Picoults Büchern mag ich, dass sie sich immer spezielle Themen aussucht. Bei ihr bekommt man keine Geschichte, die man schon tausend Mal gelesen hat. Mobbing ist weiter verbreitet als man denkt und mir thematisch näher, als vielleicht Kindesmissbrauch, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich muss sagen, es hat sehr lang gedauert bis ich wirklich in der Geschichte angekommen war. Anfangs haben mich die häufigen Perspektivenwechsel sehr gestört, weil ich manchmal wirklich nicht hinterher gekommen bin. Das lag zum Teil auch daran, dass die Absätze in dem Ebook nicht ganz so gut dargestellt wurden, aber es hätte meiner Meinung nach auch durch mehr als Absätze kenntlich gemacht werden können, etwa durch Symbole. Außerdem hatte ich wahrscheinlich etwas falsche Erwartungen von dem Buch, was mich dann auch kurzzeitig gestört hat. Ich bin davon ausgegangen, dass der Amoklauf selbst stärker thematisiert wird, als es letztlich der Fall ist. Versteht mich nicht falsch, der Amoklauf ist natürlich ein großes Thema, nur dachte ich, dass die Tat selbst, diese neunzehn Minuten detaillierter beschrieben werden. Ich habe erwartet, dass wir vielleicht in den Kopf des Täters schauen, während er durch die Schule läuft, oder das wir, als Leser, mit den Schülern in einer Ecke des Klassenzimmers sitzen und beten, dass es bald vorbei sein möge. Im Grunde geht es in dem Buch aber mehr um die Hintergründe der Tat. Was bringt einen Teenager dazu, schwer bewaffnet durch eine Schule zu laufen und auf alles zu schießen, was sich bewegt? Was hat er sich dabei gedacht und hat er überhaupt etwas gedacht? Außerdem geht es um die Folgen der Tat. Was passiert mit den Eltern des Täters? Was passiert mit den Opfern? Wie kann man so jemanden bestrafen? Die Autorin schafft es meisterhaft den Leser zu einer eigenen Meinung zu bewegen, ohne dass man gezwungen wird. Es passiert einfach. Ich hab das Buch in einer kleinen Blog-Leserunde gelesen und festgestellt, dass man noch so sehr versuchen kann die Tat objektiv zu bewerten, es ist nicht möglich. Man diskutiert die Beweggründe, fragt sich unweigerlich wie man selbst reagieren würde und ob so etwas auch in seiner (ehemaligen) Schule möglich ist. Die Perspektivenwechsel die mich so verwirrt haben, sind dennoch sehr wichtig. So betrachtet man den Amoklauf nicht nur aus einer Sicht, sondern aus vielen verschiedenen. Das macht es dem Leser möglich sich wirklich eine fundierte Meinung zu bilden, weil sie nicht einseitig durch zum Beispiel traumatisierte Mitschüler beschränkt oder beeinflusst wird. Ebenfalls sehr gut hat mir gefallen, wie die Beweggründe für die Tat aufgedeckt werden. Sie waren furchtbar zu lesen und ich musste stellenweise die Lektüre von mir aus unterbrechen (was wirklich selten vorkommt), weil ich es so entsetzlich fand. Am Ende war mir der Amokläufer tatsächlich am sympathischsten, obwohl ich die Tat selbst schrecklich finde und nach wie vor nicht gut finde. Als es dann an die Gerichtsverhandlung ging, war ich endgültig in der Geschichte angekommen. Hier wurde es wirklich spannend, weil Dinge aufgedeckt wurden, die man auf den ersten Blick nicht erwartet. Außerdem waren die Aussagen der Psychologen sehr interessant, wenn auch völlig unterschiedlich. Hier bekommt man dann einen spannenden Einblick in die psychologische Erklärung des Amoklaufs. Das Ende (ich nenne es mal Epilog), fand ich nicht ganz so gelungen, weil es für mich ein bisschen… unpassend war. Es war weder besonders kitschig, noch besonders beschönigend oder besonders positiv, aber einfach… überflüssig. Vielleicht ist das ein gutes Wort: überflüssig. Fazit: Nach einer langen Einstiegsphase die mir das Buch schwer gemacht hat, war es wirklich toll. Das Thema ist leider immer wieder aktuell, da es überall Mobbing gibt. Hier werden viele Charaktere beleuchtet, die auf die ein oder andere Art davon betroffen waren, sei es als Täter oder Opfer. Der Leser bildet sich ganz automatisch eine eigene Meinung, ohne das man sich gedrängt fühlt.

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