Jodi Picoult Schuldig

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Inhaltsangabe zu „Schuldig“ von Jodi Picoult

Die Liebe eines jungen Mannes, die plötzlich in Gewalt umschlägt, die Ohnmacht seines Opfers und die Macht längst vergessener Ereignisse – präzise, berührend und mit beeindruckender Menschenkenntnis erzählt Weltbestsellerautorin Jodi Picoult die dramatische Geschichte eines jungen Mädchens, dessen Vater eine schwere Entscheidung zu treffen hat …

Ein spannender Roman über den Versuch die Wahrheit zu erfahren.

— lui_1907
lui_1907

Anfangs sehr langatmig aber gegen Ende spannend und interessant

— SophieNdm
SophieNdm

Für mich ein Picoult, der mich mit seinen Themen wieder mehr anspricht, nachdenklich macht und berührt :)

— LeseBlick
LeseBlick

Angenehmer Stil, ein nettes Buch für zwischendurch.

— Marjuvin
Marjuvin

Teilweise etwas langatmig und nicht so einfühlsam wie gewohnt. Trotzdem immernoch ein gutes Buch.

— -Leselust-
-Leselust-

Jodi Picoult bleibt mit diesem Roman hinter den Erwartungen zurück.

— mixtapemaedchen
mixtapemaedchen

Nicht Picoults bestes Werk, trotzdem lesenswert, weil sie auch hier wieder ihr feinfühliges Gespür für die Menschen beweist.

— Bellchen
Bellchen

Zum Hörbuch: tolle Geschichte, leider stellenweise schlecht gelesen (vorallem weibliche Stimmen)

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Brisante Themen, spannende Geschichte, Page-Turner durch und durch

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Klasse, spannend, realistisch, einfach toll! In einem durchgelesen!

— katharina_buccarello
katharina_buccarello

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  • Wenn die Suche nach dem Schuldigen zur Zerreißprobe wird.

    Schuldig
    Janine2610

    Janine2610

    16. December 2016 um 23:40

    Der Klappentext:Die 14-jährige Trixie ist Daniels Augenstern. Er liebt seine Tochter mehr als sich selbst. Der freiberufliche Comiczeichner schafft für Trixie eine Welt voller Heldengeschichten, während seine Frau Laura an der Universität Karriere macht. Wie brüchig aber das Glück der Familie ist, wird ihm nur allzu bald klar, als Trixie eines abends vollkommen aufgelöst nach Hause kommt. Die unschuldige Liebe ihres Freundes Jason hat sich in rohe Gewalt verwandelt. Wenig später stirbt der Junge unter merkwürdigen Umständen. Trixie flieht vor den Konsequenzen der Ereignisse nach Alaska. An einen Ort, mit dem Daniel enger verbunden ist, als er wahrhaben will. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, sich seiner Vergangenheit zu stellen: Daniel macht seiner Frau ein erschütterndes Geständnis ...Meine Meinung:In »Schuldig« beschäftigt sich die Autorin mit Themen wie Vergewaltigung, selbstzerstörendem Verhalten, Selbstmord, Flucht und mit den verschiedensten persönlichen inneren Dämonen.Die Hauptfiguren in dieser Geschichte sind Daniel und seine Tochter Trixie, aber auch Laura (Daniels Frau und Trixies Mutter), Zephyr (beste Freundin von Trixie) und Jason (Exfreund von Trixie) nehmen einen erheblichen Teil in diesem Buch ein. Jeder dieser Protagonisten erzählt abwechselnd aus seiner Perspektive rund um das Geschehen, das dazu geführt hat, dass Trixie versucht, sich aus dem Leben zu flüchten und schlussendlich sogar Reißaus nimmt, um so weit weg wie möglich von all den Menschen in ihrem Umfeld zu kommen.~ Den meisten Laien war häufig nicht klar, dass beide, ein Vergewaltigungsopfer und das Opfer eines tödlichen Autounfalls gleichermaßen unwiederbringlich verloren waren. Mit einem Unterschied: Das Vergewaltigungsopfer musste fortan so tun, als lebte es noch. ~(S. 100)Für mich war dies nun schon mein sechstes Buch von Jodi Picoult und ich habe mich, da ich das letzte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, nicht besonders grandios fand und deswegen voller Hoffnung war, mal wieder ein besseres Werk zu entdecken, schon sehr auf diese Lektüre gefreut. Mein Gesamteindruck hier ist sodann recht positiv ausgefallen, auf jeden Fall besser als bei »Die Wahrheit meines Vaters«.Aufgepeppt wird das Ganze durch eine Comicgeschichte, die Daniel gezeichnet hat und die meist jeweils am Ende eines Kapitels ein paar Seiten Platz bekommen hat. In dem Comic geht es um Duncan, einen Vater, der seine Tochter Tracy aus den Fängen des Bösen aus der Hölle befreien/retten will. Interessant daran ist, dass der Comic einen Bezug zur Geschichte im eigentlichen Buch hat, deswegen also echt gut dazu passt. Was mir an diesem Comic allerdings nicht getaugt hat, war, dass er erstens sehr dunkel und nur schwarzweiß gehalten war (ich konnte darauf nicht alles so gut erkennen bzw. auseinanderhalten) und er zweitens sehr monsterlastig, also irgendwie grausig war. Und das ist eben nicht das, was ich bevorzugt voller Freude lese oder mir gerne ansehe.~ Zu sehen, wie die Menschen verletzt werden, die man liebt, war offenbar nicht die Hölle; nein, die Hölle war, es nicht mehr verhindern zu können, weil es zu spät war. ~(S. 186)Die große Frage in diesem Buch lautet: Wann ist ein Nein rechtskräftig? - Muss es verbal ausgesprochen werden, oder genügt es, wenn Mimik und Gestik ein deutliches Nein signalisieren? Hier kommt diese Frage anhand einer Vergewaltigung auf und zum Teil fand ich es wirklich schwierig, mir an Trixies Fall ein Urteil zu bilden, weil es die Autorin gut geschafft hat, mich immer mal wieder umdenken zu lassen. Gefördert wurde das zusätzlich durch die ständig wechselnden Erzählperspektiven. Es war also gar nicht so einfach, sich eine endgültige Meinung über die Schuldfrage zu bilden, da hat es schon das Ende gebraucht, um Gewissheit zu erlangen.Einen der Schauplätze des Buches fand ich diesmal sehr aufregend: Alaska. Daniel hat seine Vergangenheit dort verbracht und ist im jungen Erwachsenenalter aus "der weißen Hölle" geflohen, aber seine eigenen inneren Dämonen hat er leider nicht zurücklassen können. Wäre ja auch zu schön, wenn man mit einem Fortgang aus dem gewohnten Umfeld alles Negative und Belastende mit ablegen könnte ...~ Wer wusste besser als Daniel, dass jeder eine Bestie in sich trägt, die manchmal aus ihrem Versteck kam? ~(S. 321)Jedenfalls leben in Alaska halt die Yupik-Eskimos und von diesen Menschen und ihrem Leben wusste ich bisher noch kaum etwas. Nun bin ich glücklicherweise um einige wissenswerte Fakten über ihr Denken und ihre Traditionen und Gewohnheiten reicher.(Nicht nur) deswegen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich hatte (bis auf die paar Comicseiten) echt meine Freude beim Lesen. Wer sich nicht nur rein unterhalten lassen möchte, sondern auch ein wenig brisanten Input zum Nachdenken in Büchern schätzt, dem kann ich »Schuldig« wärmstens empfehlen.

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  • Jeder ist schuldig

    Schuldig
    j125

    j125

    30. October 2016 um 17:09

    Inhalt:Trixie ist 14 Jahre alt, als sie auf einer Party vergewaltigt wird. Die Schule gleicht einem Spießrutenlaufen, weil ihr mutmaßlicher Vergewaltiger ein 17-jähriger Eishockeystar ist. Die Schüler glauben ihr nicht, die Polizei zweifelt, nur ihre Eltern stehen hinter ihr. Allerdings sind diese mit der Situation überfordert, haben sie doch eigene Probleme, die ihre Aufmerksamkeit fordern. In diesem Roman zeigt Jodi Picoult, wie die Vergangenheit einen Menschen prägt und das sich jeder auf seine eigene Art und Weise schuldig macht. Meine Meinung:Von Jodi Picoult habe ich bereits einige Bücher gelesen. Mal waren sie besser, mal schlechter. Auch dieses habe ich wieder in einer gemeinsamen Leserunde gelesen, was ich besonders am Ende als bereichernd empfunden habe. Ich bin erstaunlich gut in die Geschichte gekommen, was bei der Autorin nicht immer der Fall ist. Die Handlung hat mich gefesselt und ich kam in jedem Abschnitt sehr gut vorwärts. Vielleicht lag es daran, dass ich jede Menge Theorien über die Partyerlebnisse hatte und bis zum Schluss nicht sicher war, was wirklich passiert ist. Die Protagonisten waren mir auch hier wieder nicht sympathisch und viele Handlungen konnte ich nicht gutheißen, weil sie meinen moralischen und ethischen Vorstellungen widersprechen. Erstaunlicherweise hat mich das aber nicht so sehr gestört wie sonst. Vielleicht habe ich endlich begriffen, dass Menschen nicht schwarz oder weiß sind. Dass jemand Dinge tun kann die absolut verwerflich sind, einfach weil er jemanden liebt, weil er in dieser Situation keinen anderen Ausweg weiß. Was nicht heißen soll, dass ich es gut finde, wenn man Selbstjustiz übt oder betrügt, aber machen wir nicht alle Fehler?Trixies Vater Daniel ist Comiczeichner, weshalb die Geschichte immer wieder von Zeichnungen unterbrochen wird. Das hat mir einerseits gut gefallen, weil es mal etwas anderes und auflockerndes war. Andererseits waren die Zeichnungen teilweise nur schwer zu erkennen und mir haben auch ein wenig die Zitate gefehlt, die man sonst aus den Büchern der Autorin kennt. Fazit:Endlich mal wieder ein Buch der Autorin, das mich überzeugen konnte. Wer sich gern mal mit einem etwas schwierigeren Thema auseinandersetzen möchte, sollte sich das Buch mal anschauen.

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  • Was ist die Wahrheit?

    Schuldig
    Kerry

    Kerry

    11. April 2016 um 00:27

    Die 14-jährige Trixie Stone ist der Augenstern ihres Vaters, seine kleine Prinzessin. Ihm behagt es so gar nicht, dass sie langsam Erwachsen wird, aber auch ihm ist bewusst, dass sich das wohl nicht aufhalten lässt. Trotzdem ist ihm nicht ganz wohl bei der Sache, als sein kleines Mädchen mit Freunden auf eine Party will. Als sie auf der Party auf ihren Ex-Freund Jason trifft, eskaliert die Situation. Als ihr Vater sie das nächste Mal wiedersieht, ist nichts mehr so, wie es wahr. Auf eben jener Party wurde seine kleine Tochter von Jason vergewaltigt. Umgehend bringt er sein Kind ins Krankenhaus, um die Verletzungen "offiziell feststellen" zu lassen und erstattet Anzeige gegen Jason. Die Bewohner der Stadt sind entsetzt, ist Jason doch ein absoluter Liebling der Stadt und hat sogar ein Sportstipendium. Schlussendlich ist es so, dass Jason zwar sein Stipendium verliert und leicht aus der Bahn geworden wird, man im Endeffekt Trixie jedoch nicht glaubt! Als Jason kurz darauf tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Trixie bzw. ihren Vater, denn es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass es kein Unfall war. Trixie, die sich sicher ist, dass ihr wieder niemand glauben wird, dass sie nichts mit Jasons Tod zu tun hat, flieht nach Alaska. Ihr Vater weiß, dass seine Tochter auf sich allein gestellt ist und fürchtet doch, dass die Polizei sie vor ihm findet und das will er mit allen Mitteln verhindern, sodass er seiner Tochter hinterher reist, denn er selbst ahnt, wo sie sich über alles, was geschehen ist, klar werden will. Tatsächlich findet er sie und sie offenbart ihm die ganze Wahrheit ... Was ist die Wahrheit? Der Plot wurde realistisch und sehr einfühlsam erarbeitet. Besonders gut hat mir die innige Beziehung des Vaters zu seiner Tochter gefallen, denn wie ein Löwe würde er sich immer vor sein Kind stellen, um sie vor jedweder Bedrohung zu schützen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders angetan war ich von der Figur des Vaters, der, obwohl niemand seiner Tochter glauben mag, immer voll und ganz hinter ihr steht und ihr Glück über alles stellt. Die Figur der Trixie hingegen hat mir leider so gar nicht gefallen, ich fand sie von Anfang an sehr unsympathisch und das änderte sich leider auch im weiteren Verlauf nicht. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, muss aber an dieser Stelle sagen, dass es eines der Bücher der Autorin ist, das mir weniger gefallen hat.

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  • Abgebrochen

    Schuldig
    buchjunkie

    buchjunkie

    Trixie ist 13 und der Augenstern ihres Vaters Daniel. Er arbeitet als freiberuflicher Comiczeichner, seine Frau Laura unterrichtet Studenten an der Universität. Wie brüchig das Glück der Familie ist, wird bald ersichtlich. Trixie kommt völlig aufgelöst von einer Party nach Hause und erzählt unter Tränen, dass sie von ihrem Exfreund Jason vergewaltigt wurde. Wenig später stirbt Jason unter merkwürdigen Umständen. Da er keines natürlichen Todes gestorben ist, werden polizeiliche Ermittlungen veranlasst. Im Laufe dieser Ermittlungen haut Trixie von zu Hause ab und flieht nach Alaska. Dort lebte ihr Vater als Kind und Jugendlicher. Und nun muss er sich seiner Vergangenheit stellen und seiner Frau ein erschütterndes Geständnis machen.... Ich habe schon viele Romane von Jodie Picoult gelesen, und alle haben mir gut bis sehr gut gefallen. Doch dieses Buch habe ich im letzten Drittel abgebrochen, als Trixie von zu Hause geflüchtet ist. Die Story beginnt langsam , steigert sich dann, wird spannend und flacht wieder ab. Und das ständig! Es geht um das,Thema der Vergewaltigung, was schon ausreichend wäre. Es geht aber immer auch um Daniels Vergangenheit und Gefühlswelt, und das meiner Meinung nach zu ausschweifend. Ich verlor das Interesse, las immer nur ein paar Seiten und kam 300 Seiten lang nicht richtig in die Story rein. Der Schreibstil von Jodie Picoult ist gewohnt gut, die Handlung ist nicht schlecht, aber vielleicht waren 400 Seiten zu viel dafür. Mich konnte dieses Buch nicht packen, ich bin viel besseres gewohnt von Picoult. Ich breche auch wirklich nur ganz selten ein Buch ab , aber ich hatte absolut keine Lust mehr auf die letzten hundert Seiten.Mich hat nur noch interessiert, wer Jasons Tod zu verantworten hatte, und dass hab ich schnell noch nachgelesen. Jodie Picoult hat ja wirklich viele Romane geschrieben, da sei ihr ein weniger guter auch gestattet!

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    • 5
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    13. February 2016 um 15:41
  • Für Picoult Fans ein Muss.

    Schuldig
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    04. November 2015 um 21:30

    Meinung: Jodi Picoult gehörte als Jugendliche zu meinen Lieblingsautoren. Mittlerweile sprechen mich ihren Themen weniger an, aber mit Schuldig hat sie nochmal genau meinen Geschmack getroffen. Trixie wird auf einer Party von ihrem Ex-Freund vergewaltigt, aber welche Abgründe stecken dahinter und ist Trixie vielleicht selbst Schuld, wie es viele ihre Mitschüler sehen ? Als dann ein Toter entdeckt wird ist das Städtchen in Aufruhr und Trixie flieht an einen Ort, an dem man verschwinden kann. >> Highschool-Schüler waren Kannibalen: Sie aßen dein gebrochenes Herz vor deinen Augen und entschuldigten sich dann achselzuckend mit einem blutverschmierten Lächeln. << S. 22 Die Handlung ist nichts für schwache Nerven. Es werden keine detaillierten Beschreibungen gegeben, aber man kann die Ohnmacht von Opfer und Täter spüren. Denn wie bei jeden Roman von Picoult gibt es kein Schwarz und Weiß. Es gibt so unendlich viele Grauschattierungen, wie es im Leben auch ist.Erzählt wird es aus unterschiedlichen Sichten, allen voran Trixie und ihr Vatern, ebenso wie die Mutter, der leitende Detective und auch Jason. Trotzdem war alles stark in die Länge gezogen. Der Fokus liegt auf den Gefühlen der Charaktere und nicht dem Plot selbst. Hier ging es relativ langsam voran und auch die Leiche wird erst im letzten Drittel entdeckt. Wer der Mörder ist konnte ich schnell erahnen und hat sich schlussendlich als richtig herausgestellt. Fazit: Für Picoult Fans ein Muss.

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  • Sehr aufwühlend

    Schuldig
    LovelyLydi

    LovelyLydi

    07. September 2015 um 21:36

    "Schuldig" erzählt die Geschichte der Familie Stone. Die Geschichte eines Vaters, der seine Tochter über alles liebt, seiner Familie aber seine Vergangenheit verschweigt, einer Mutter, die die Familie betrügt und einer Tochter, die viel zu schnell erwachsen wird und von ihrem eigenen Freund vergewaltigt wird. In ihrem Roman spricht Jodi Picoult einige sehr interessante Themen wie das Erwachsenwerden, Wahrheit und das Finden zu sich selbst an. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen

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  • "Schuldig" - Jodi Picoult: Ist wirklich immer alles so, wie es scheint?

    Schuldig
    Bellchen

    Bellchen

    Ein Wort hätte alles verändern können. Ein Wort hätte sich ausbreiten können wie Feuer. Ein Wort hätte sie beide retten können. – S.204 Erster Satz: Wenn du merkst, dass deine Tochter verschwunden ist, breitet sich eine Eiseskälte in deiner Magengrube aus, deine Beine tragen dich nicht mehr. Inhalt: Die Liebe eines jungen Mannes, die plötzlich in Gewalt umschlägt, die Ohnmacht seines Opfers und die Macht längst vergessener Ereignisse – präzise, berührend und mit beeindruckender Menschenkenntnis erzählt Weltbestsellerautorin Jodi Picoult die dramatische Geschichte eines jungen Mädchens, dessen Vater eine schwere Entscheidung zu treffen hat. Meine Meinung: „Schuldig“ ist nun mein fünftes Buch der Autorin. Dadurch ging ich mit relativ hohen Erwartungen an die Geschichte rund um Trixie und ihre Familie heran. Jodi Picoult gehört zu meinen Lieblingsautoren und bisher haben es all ihre Bücher geschafft, mich restlos zu begeistern. „Schuldig“ schaffte dies nun nicht vollkommen und ist wirklich nicht Picoults bestes Werk – trotzdem ist es ein wirklich lesenswerter und solider Roman, den man ohne Bedenken weiterempfehlen kann. Ich bin immer der Meinung, wer noch keinen Roman von Picoult gelesen hat, hat auf jeden Fall etwas verpasst. Denn auch in dieser Geschichte beweist die Autorin wieder ihr feinfühliges Gespür für die Welt der menschlichen Empfindungen und Verhaltensweisen. Jeder ihrer Charaktere ist vielschichtig und liebevoll gezeichnet. Jeder Charakter hat seine eigene Vergangenheit und seine eigenen Probleme. So konstruiert Picoult komplexe Charaktere, die sich in einer tiefgründigen Geschichte vereinen, die auf den Leser authentisch und wahr wirkt. Allerdings muss man bei dieser komplexen Erzählweise auch ein Fan von wechselnden Perspektiven sein. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von jedem Charakter geschrieben - die Protagonisten, in diesem Fall Trixie und ihr Vater, Daniel, haben in dieser Geschichte den Löwenanteil zu erzählen. Doch auch der ermittelnde Detektiv bekommt immer wieder ein paar Seiten, in denen er die Geschichte aus seiner Sicht erzählen kann. Ich finde diese wechselnde Erzählweise immer unheimlich interessant, weil ich so das Gefühl habe, dass ich einfach viel mehr von der Geschichte mitbekomme. Trotz der wechselnden Perspektiven ist die Geschichte flüssig und logisch geschrieben, sodass man zu keiner Zeit Angst haben muss, den Faden zu verlieren. Gerade bei Picoults Büchern finde ich diesen Wechsel unheimlich wichtig, weil dadurch ihre komplexen und vielschichtigen Charaktere erst so richtig zur Geltung kommen, da jeder Charakter mal zu Wort kommt und man somit als Leser nachvollziehen kann, warum er so handelt und sich so verhält. Gerade auch dieses Verständnis für jeden Charakter fasziniert mich immer wieder an Picoults Büchern. In ihren Büchern gibt es kein Schwarz oder Weiß, kein Böse oder Gut, kein Hell oder Dunkel. Jeder ihrer Charaktere trägt beides in sich, hat seine guten Seiten, aber auch seine Fehler – eben genau so, wie es im wirklichen Leben auch ist. Dadurch schafft sie es, dass man sogar den Täter auf irgendeine Weise verstehen kann. Und das man sich als Leser selbst auf einmal nicht mehr sicher ist: kann man diesen Charakter wirklich nur als bösen Täter sehen oder steckt vielleicht auch etwas Gutes in ihm? Und genauso stellt man sich auch in „Schuldig“ die Frage: Ist es immer so einfach, dass der Täter der Böse und das Opfer der Unschuldige ist? Denn so einfach ist es im wahren Leben auch oft nicht. Auch im wahren Leben gibt es nicht nur schwarz und weiß – auch hier gibt es so viele Facetten dazwischen, sodass kein Mensch nur das Gute und sich tragen kann. Zudem ist die Geschichte hinter „Schuldig“ wieder einmal sehr gut recherchiert. Man merkt, dass sich die Autorin wirklich mit dem Thema und mit der Gefühlswelt der Menschen auseinander gesetzt hat. Wie die Charaktere in ihrem Buch handeln und sich verhalten – es ist einfach absolut authentisch und realistisch geschrieben. Picoult hat einfach ein Händchen dafür, die Gefühlswelt ihrer Charaktere vielschichtig und facettenreich zu beschreiben. In „Schuldig“ geht es nicht nur um eine Vergewaltigung, sondern auch noch um einige Dinge mehr, die das Leben so für manche Familien als Hindernisse bereit hält. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber da jeder Charakter so seine Vergangenheit und Fehler mitbringt, könnt ihr euch auf einen facettenreichen und interessanten Roman freuen. Was ich allerdings auch noch an diesem Buch unheimlich interessant finde, ist die Tatsache, dass Picoult nicht nur diese Probleme des Lebens beschreibt, sondern auch die Folgen unseres Handelns. Dinge, die für uns klein erscheinen, bei denen wir uns entscheiden, sie zu tun oder eben nicht zu tun. Dinge, die wir aussprechen oder bei denen wir uns entscheiden, sie für uns zu behalten – so unbedeutend diese kleinen Dinge für uns auch sein mögen: Auf das Leben eines anderen Menschen kann es ein ungeheures Ausmaß haben. Nun noch zu den kleinen Kritikpunkten, die ich an diesem Roman habe, denn die gibt es durchaus, auch wenn ich Picoult bisher nur so in den höchsten Tönen gelobt habe. Die Wendepunkte in „Schuldig“ sind nicht so erschreckend und dramatisch, wie in ihren bisher gelesenen Büchern, sondern eher fast schon vorhersehbar. Allerdings kann ich nicht mit Genauigkeit sagen, ob dies daran liegt, dass „Schuldig“ nun schon mein fünftes Buch der Autorin ist, oder ob in diesem Buch die Wendungen wirklich eher vorhersehbar sind. Da das Buch trotzdem nicht langatmig wird, ist dies wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt. Was mich mehr gestört hat, war, dass ich in diesem Buch, trotz der wirklich vielschichtigen und komplexen Charaktere, keinen wirklichen Sympathieträger finden konnte. Ich fand alle Charaktere zwar unheimlich interessant und komplex gestaltet, doch war keiner dabei, der mir während meiner Zeit mit „Schuldig“ so richtig ans Herz gewachsen ist. Dadurch denke ich auch, dass dieses Buch leider nicht allzu lang in meinem Gedächtnis verweilen wird. Dafür fehlte bei mir einfach dieser Sympathieträger, der wirklich meine Emotionen anspricht und weckt. Fazit: „Schuldig“ ist nicht Picoults bestes Werk, aber trotzdem lesenswert. Ihre vielschichtigen und komplexen Charaktere vereinen sich zu einer tiefgründigen und gut recherchierten Geschichte, der jedoch der Sympathieträger fehlte, sodass zwar alle Charaktere wirklich gut ausgearbeitet worden sind -doch fehlten mir dadurch beim Lesen einfach die Emotionen. Trotzdem kann ich dieses Buch ohne Bedenken weiterempfehlen, denn Picoult beweist auch in diesem Werk, dass sie ein unglaublich gutes Gespür für menschliche Verhaltensweisen und Emotionen besitzt, sodass auch dieser Roman absolut authentisch und real wirkt.

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    • 3
  • "Schuldig" - mein erster Roman von Jodi Picoult

    Schuldig
    inanna15

    inanna15

    30. July 2015 um 11:10

    „Schuldig“ ist mein erster Roman von Jodi Picoult- mir hat der Roman gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig und wird nicht langweilig, sodass es mir schwerfiel es wieder aus den Händen zu legen, nachdem ich angefangen habe es zu lesen. Man merkt, dass sich die Autorin mit dem Thema Vergewaltigung bzw. den psychischen Folgen/Auswirkungen von Vergewaltigungen auf ihre Opfer und deren Angehörigen intensiv auseinandergesetzt hat- was mich persönlich sehr angesprochen hat, da die Geschichte von Trixie dadurch sehr lebendig und realistisch wird. Die Geschichte von Trixie und ihrer Familie ist sehr bewegend und gefühlsvoll. Man kann sich in die Situationen der einzelnen Personen gut hineinversetzen und die Gefühle dieser nachvollziehen. Es ist eine Geschichte, die einen nicht ohne weiteres loslässt, sondern zum Nachdenken anregt. Im Großen und Ganzem hat mir der Roman „Schuldig“ von Jodi Picoult ausgesprochen gut gefallen, weshalb ich auf das Lesen weiterer Romane von ihr gespannt bin ( da diese laut einiger Rezensionen sogar noch besser sein sollen als ihr Roman „Schuldig“) . Was mich jedoch teilweise etwas irritiert/gestört hat, waren die Comiczeichnungen zwischendurch in dem Buch.

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  • naja, es gibt bessere Bücher von Jodi Picoult

    Schuldig
    MvK

    MvK

    23. February 2015 um 21:22

    „Die Liebe eines jungen Mannes, die plötzlich in Gewalt umschlägt, die Ohnmacht seines Opfers und die Macht längst vergessener Ereignisse – präzise, berührend und mit beeindruckender Menschenkenntnis erzählt Weltbestsellerautorin Jodi Picoult die dramatische Geschichte eines jungen Mädchens, dessen Vater eine schwere Entscheidung zu treffen hat …“     Ein Buch von Jodi Picoult, welches das Thema: Vergewaltigung Jugendlicher aufgreift. Es ist von Anfang an spannend und zieht den Leser in seinen Bann.   Etwas außergewöhnliches hat dieses Buch. Nämlich Comics. Ich fand diese gut gelungen. Aber ich sehe es wie einige andere auch: Jodi Picoult hat schon bessere Bücher geschrieben.  Aber lesenswert ist dieses Buch trotzdem.

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  • Rezension von Jodi Picoults Schuldig

    Schuldig
    Browniee

    Browniee

    Schuldig – Jodi Picoult Als Trixie von ihrer ersten großen Liebe Jason verlassen wird, ist sie am Boden zerstört. Sie wird depressiv und beginnt sich zu ritzen. Sie ist der festen Überzeugung, dass er ihr Seelenverwandter ist und versucht ihn wieder zu gewinnen. Bei dem Versuch wird sie auf einer Party von ihm vergewaltigt. Als er dann nach kurzer Zeit tot aufgefunden wird, wird Trixie verdächtigt und läuft weg nach Alaska. Bei der Suche nach ihr müssen sich ihre Eltern Daniel und Laura auch andere Problemen stellen, wie die Untreue von Laura gegenüber ihrem Ehemann und die verdrängte Vergangenheit von Daniel. Leider fand ich die Geschichte bzw. das Thema nicht so interessant. Zwar ist das Buch leicht zu lesen und leicht verständlich aber die Geschichte war vorhersehbar und dadurch gab es kaum Spannung. Der Schreibstil war typisch für Jodi Picoult und da es nur wenige Personen gab in dem Buch ist man auch nicht durcheinander gekommen, wie in manchen anderen Büchern von ihr.

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    • 2
  • Die Auswirkungen einer Vergewaltigung...

    Schuldig
    tanjuschka

    tanjuschka

    13. June 2014 um 20:57

    INHALT „Schuldig“ handelt von der 14-jährigen Trixie, die gerade ihre erste große Liebe gefunden hat. Als ihr Freund sich dann von ihr trennt, ist sie am Boden zerstört. Sie will ihn auf alle Fälle zurückgewinnen, weil sie sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen kann. Auf einer Party passiert dann jedoch das Unglück. Sie wird von ihrem Exfreund Jason vergewaltigt, der der Star des Highschool-Eishockeyteams ist. Nach diesem Erlebnis stürzt Trixie in ein tiefes Loch aus Trauer, Verletzung und Angst. Ihr Vater Daniel, der Comiczeichner, in erster Linie jedoch Vater und Ehemann, hat immer versucht seine „kleine“ Tochter vor allen Gefahren zu beschützen. Nach diesem Unglück macht er sich große Vorwürfe und als er auf Jason trifft, holt seine Vergangenheit ihn wieder ein. Als Jason plötzlich stirbt, erfährt die Geschichte eine überraschende Wendung... ANALYSE Das Buch beschreibt, welche Auswirkungen eine Vergewaltigung für die Betroffenen haben kann. Dabei geht es nicht nur darum, wie das Opfer mit diesem Erlebnis umgeht, sondern auch welche Folgen das für die Eltern der Betroffenen hat. Wie sollen sie damit umgehen? Hätten sie etwas dagegen tun können? Ist es ihre Schuld? Wie können sie ihrer Tochter helfen? „Schuldig“ greift all diese Fragen auf und beschreibt die inneren Konflikte der Eltern, welche nebenbei auch noch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. SCHREIBSTIL Der Schreibstil von Jodi Picoult ist, wie in all ihren Büchern, sehr flüssig und man kann sich gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen. Sie schreibt aus der Sicht mehrerer Personen, was, wenn man es nicht gewohnt ist, etwas irritierend sein kann, da die Rollenwechsel nur durch kleine Absätze gekennzeichnet sind. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran. Ebenso ist dies ein gutes Mittel, um Spannung aufzubauen. Will man unbedingt wissen wie es „hier“ weitergeht, wechselt sie prompt zu einem anderen Charakter. Ein weiteres gut gewähltes stilistisches Mittel sind die eingebauten Comics. Diese, in der Geschichte von Daniel gezeichnet, handeln von Dantes „Göttlicher Komödie“ und einem Vater, der versucht seine Tochter zu retten. Dabei wird sowohl Daniels Frau mit einbezogen, die als Dozentin ein Seminar über dieses Thema hält, als auch die eigentliche Geschichte mit eingearbeitet. KRITIK Nun könnte man sich fragen, warum ich diesem Buch nur 3 Sterne gegeben habe. Dazu lässt sich Folgendes sagen: Zunächst bin ich wohl etwas verwöhnt von Picoults vorherigen Werken (z.B. „Beim Leben meiner Schwester“), welche ich um einiges besser fand als dieses Buch. So störte mich beispielsweise der Perspektivwechsel bei den Vorgängern nicht. Hier empfand ich es zeitweise jedoch als sehr langatmig und hatte auch das Gefühl, dass ein Drama das nächste jagte. Hatte Trixie mal keine allzu großen Probleme, dann hatten eben die Eltern welche. War in der Gegenwart alles in Ordnung, wurden eben die Probleme aus Daniels Vergangenheit beschrieben, oder die des zuständigen Detectives. Dennoch sind die Wechsel zwischen den Charakteren gut, um sie alle besser kennenzulernen. Man merkt, dass Jodi Picoult sich ernsthaft mit dem Thema „Vergewaltigung“ auseinandergesetzt hat und die Folgen, die ein solches Erlebnis für alle Betroffenen haben kann, gut beschreibt. Alles in allem war es mir, auch wenn ich mir natürlich der Tatsache bewusst bin, dass es sich um ein Drama handelt, zu viel Gejammer und wie bereits erwähnt hatte ich das Gefühl, dass ein Drama das nächste jagte. Für mich ein Buch, das man lesen kann, vor allem wenn man Jodi Picoults Schreibstil mag, jedoch nicht gelesen haben muss.

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  • Das Tier im Manne

    Schuldig
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    29. April 2014 um 14:56

    Wer weiß nicht, wie bittersüß die erste Liebe ist und wie tief man stürzt wenn sie endet. So geht es Trixie. Gerade mal 14 ist sie der Meinung Jason, der Star der Eishockeymannschaft ist der Mann fürs Leben, doch dann macht er Schluss und eine Welt bricht für sie zusammen. Sie beginnt sich zu ritzen und ihn mit Spielchen herauszufordern. Vielleicht einmal zu oft, denn nach einer Party kommt sie verstört nach Hause und behauptet Jason habe sie vergewaltigt. An dem Punkt kann sich ihr Vater Daniel nur noch fragen, wann aus seiner kleinen Prinzessin eine Frau geworden ist und wie er so die Kontrolle verlieren konnte. Hat er nicht alles getan, um ein besserer Mensch für sie zu werden. Seine kriminelle, wilde Vergangenheit ließ er hinter sich und mimt den braven Familienvater. Für seine Frau schon wieder zu brav, die sich in eine Äffäre mit einem ihrer Collegestudenten stürzt. Und plötzlich fühlt er wie, angesichts Trixies Schmerz, seine rohe Seite erneut zum Leben erwacht. Doch die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen. Ich sag es gleich „Schuldig“ ist nicht Jodi Picoults bester Roman, muss sich jetzt aber auch nicht verstecken. Als besonderes Gimmick unterhält die Geschichte mit einem eingeflochtenen Comic, der den inneren Kampf Daniels veranschaulicht und sich dabei der Thematik von Dantes „Göttlicher Komödie“ bedient. Damit wird eine Verbindung gezogen zwischen Daniels Job als Comiczeichner und seiner Frau, die Vorlesungen über dieses Stück Weltliteratur am College hält. Doch diese Einheit wird aufgelöst, durch den Betrug seiner Frau und Trixies natürlichem Bedürfnis als Teenager sich von ihren Eltern abzugrenzen. Jahrelang glaubte Daniel das Tier in sich bezähmt zu haben, aber durch die Vergewaltigung seiner Tochter bricht es sich wieder Bahn und als Jason dann ermordet wird, ist es nur natürlich das er der erste Tatverdächtige ist. Trixies Charakter mochte ich überhaupt nicht, viel zu neurotisch und selbstzerstörerisch. Sie ging mir mit ihrem Gejammer einfach nur auf die Nerven und ihre beste Freundin war auch nicht besser. Aber ich habe durch dieses Buch gelernt, was es heißt, wenn Jugendliche „Regenbogen“ spielen und ich bin heil froh, dass sich mir das erst im Erwachsenenalter ertschließt. Schon erschreckend, was man alles tun zu müssen glaubt, um akzeptiert zu werden. „Schuldig“ ist kein gutes Buch für Picoult-Einsteiger, aber wer die Autorin schätzt, wird mit dem liebgewonnenen Schreibstil und einer wie üblich kontrovers diskutierten Frage belohnt, sowie einem überraschenden Ende.

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  • Von Regenbögen die keine sind

    Schuldig
    Krimifee86

    Krimifee86

    Inhalt: Daniel und Laura Stone leben mit ihrer 14-jährigen Tochter Trixie in einer Kleinstadt in Neu England. Eines Nachts kehrt Trixie völlig aufgelöst nach Hause zurück: Sie behauptet, Jason, der sich gerade von ihr getrennt hat, habe sie auf einer Party vergewaltigt. Doch Trixie wirkt in ihren Schilderungen nicht ganz glaubwürdig. Will sie sich lediglich an Jason rächen? Als Jason kurz darauf von einer Brücke stürzt und tragisch ums Leben kommt, erträgt Trixie die Situation nicht mehr und flieht an einen seltsamen Ort: nach Alaska. Ein Ort, der ihrem Vater sehr vertraut ist. Endlich muss er sich seiner Vergangenheit stellen und seiner Frau ein erschütterndes Geständnis machen, bevor er sich auf die Suche nach seiner Tochter machen kann... Cover: Es gibt ja wohl verschiedene Cover zu dem Buch, ich hatte das Buch mit dem grünlichen Cover, auf dem ein Mädchen zu sehen ist, das ein Buch in der Hand hält. Und ich kann nur sagen, dass ich dieses Cover absolut bezaubernd finde. Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber das Cover berührt einen irgendwie und ich finde es wunderschön. Schreibstil: Der Schreibstil war wie immer bei Picoult absolut genial. Diese Frau schafft es einfach, einem jeden einzelnen Charakter glaubwürdig darzulegen. Ich fand nicht nur Trixie wirklich gut gelungen, sondern auch alle anderen. Ich meine, ich hatte sogar Mitleid mit Jason, was ja eigentlich absurd ist, aber selbst er und seine Gefühle waren so toll dargestellt, dass ich auch mit ihm gelitten habe. Einfach nur großartig. Das einzige, was ich nicht glauben kann und will, ist die heutige (amerikanische?) Jugend. Oh mein Gott, kann ich da nur sagen. Gibt es so Dinge wie das Regenbogen-Spiel wirklich? Absolut grauenhaft. Die Story: Die Story hat mir dieses Mal nicht ganz so gut gefallen, wie bei den anderen Büchern, die ich bislang von Picoult gelesen habe. Die Autorin hat es meiner Meinung nach nicht geschafft, eine wirkliche Geschichte zu kreieren. Vieles wirkte auf mich gestellt und insbesondere die Handlungen von Trixie konnte ich oftmals nicht nachvollziehen. Für mich hat sie an vielen Stellen einfach das gemacht, was für Picoult gerade passend war. Besonders haarsträubend war dabei die Art und Weise wie Trixie nach Alaska gekommen ist. Also wirklich totaler Unsinn. Fazit: Meine Kritik an der Story wirkt fast so, als dürfte ich dem Buch höchstens drei Punkte geben. Ich gebe jedoch vier Punkte, weil mich das Ganze einfach sehr berührt hat. Die Story an sich fand ich absolut unglaubwürdig, aber mir haben einfach die Charaktere und ihre Interaktionen und Gedanken wahnsinnig gut gefallen.

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    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    25. April 2014 um 23:13
  • Wieder begeistert

    Schuldig
    gurke

    gurke

    30. July 2013 um 17:13

    Seit Jodi Picoult mich mit meinem persönlichen Erstling von ihr „Beim Leben meiner Schwester“ so begeistern konnte, freue ich mich immer wieder auf neuen Lesestoff von ihr.  Nachdem das Cover schon nichts Positives verheißt, weil es so düster gestaltet ist und der Klappentext mich sofort angesprochen hat, musste der Roman in mein Buchregal. Jodi Picoult ist bekannt für dramatische Geschichten, bei denen man sich Gedanken machen muss und oft mit seiner Meinung zu den Protagonisten und der Handlung sehr zwigespalten ist. Das ist auch hier der Fall. Ein junges Mädchen wird vergewaltigt, der Vater ist natürlich außer sich. Die Mutter ist ebenfalls am Boden zerstört, zumal sie sich nicht gerade wie ein Engel verhalten hat. Gleichzeitig ist noch nicht geklärt ob die Tat wirklich so stattgefunden ist und der Vergewaltiger, der jetzt im Mittelpunkt der Öffentlichkeit steht, auch tatsächlich einer ist. Und dann gibt es da noch das Geheimnis des Vaters. Eine einst angeblich glückliche Familie droht zu zerbrechen und es stellen sich so einige Fragen der Moral. Die Autorin lässt auf der einen Seite die Geschehnisse sehr lebendig werden, andererseits lässt sie immer sehr viel Raum für eigene Gedanken. Die Kapitel sind im Allgemeinen sehr lang und am Ende kann der Leser sehen, wie der Vater den Schmerz verarbeitet. Er ist Comiczeichner für Marvel und bringt in seinem neuesten Projekt seine Gefühle bildlich zum Ausdruck. „Schuldig“ war mein drittes Buch von der Autorin und wieder einmal hat sie mich überhaupt nicht enttäuscht. Ich bin restlos begeistert von dem Drama und trotz der Länge, habe ich das Buch verschlungen und zurück blieb immer noch ein langer Nachgeschmack. Außerdem hat mich die Geschichte zum Teil zu Tränen gerührt und gleichzeitig sehr zum Nachdenken angeregt. Für mich eine absolute Kaufempfehlung.

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  • Gute Unterhaltung

    Schuldig
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    17. July 2013 um 10:10

    Als sehr grosser Jodi Picoult-Fan muss ich gestehen dass ich dieses Buch nicht eines der besten von ihr fand. Die Comiczeichnungen dazwischen haben mich gestört und die Geschichte schien mir etwas weit hergeholt, fast krampfhaft gesucht und das bin ich mir von keinem Jodi Picoult Roman gewöhnt. Trotzdem liest es sicht gut, auch wenn es von verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Aber wer noch nie einen Jodi Picoult-Roman gelesen hat, sollte diesen vielleicht nicht als seinen ersten wählen. Es gibt viel besseres von ihr.

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