Jodi Picoult Small Great Things: 'To Kill a Mockingbird for the 21st Century'

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Inhaltsangabe zu „Small Great Things: 'To Kill a Mockingbird for the 21st Century'“ von Jodi Picoult

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  • Picoult hat sich wieder einmal selbst übertroffen

    Small Great Things: 'To Kill a Mockingbird for the 21st Century'

    skiaddict7

    06. August 2017 um 21:13

    Picoult hat sich mit diesem Buch erstmals in ein neues, sehr umstrittenes Feld getraut: Rassismus in Amerika. Manche mögen sagen, dies sei nicht ihr Recht, da sie weiss ist. Das Buch ist (wie immer bei Picoult) ausserordentlich gut recherchiert. Sie erzählt die Geschichte von mehreren Perspektiven und schafft es, dass man sich in alle Protagonisten hineinversetzen kann, obwohl diese extrem unterschiedlich sind. Ruth, eine schwarze Krankenschwester in NYC, hat ihr ganzes Leben versucht, niemanden vor den Kopf zu stossen und alles richtig zu machen. Sie hat gute Noten, bemüht sich in der Schule, bekommt ein Stipendium und geht schliesslich zur Yale Nursing School, um Krankenschwester zu werden. Sie hat sich ihren Traum erfüllt. Ihren Sohn erzieht sie ebenfalls auf diese Weise. Eines Tages passiert jedoch etwas, was sie spüren lässt, wie sie als Schwarze in einer Weissen Welt von allen anders behandelt wird - sie ist nicht so akzeptiert, wie sie bisher geglaubt hat.Wahnsinning spannend und gut geschrieben, eines der besten Werke Picoults bis jetzt.

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  • Ein guter Jodi-Picoult-Roman

    Small Great Things: 'To Kill a Mockingbird for the 21st Century'

    WildRose

    01. January 2017 um 11:37

    In ihrem neuesten Buch "Small Great Things" (Stand: Januar 2017) greift Jodi Picoult ein vor allem in den USA schwieriges Thema auf: Rassismus. Zentrale Figur des aus mehreren Perspektiven erzählten Gesellschaftsromans ist die schwarze Krankenschwester Ruth, die auf der Geburtsstation eines kleinen Krankenhauses arbeitet und hilft, Babys auf die Welt zu bringen. Doch dann wird sie mit der frischgebackenen Mutter Brittany und ihrem Ehemann Turk konfrontiert. Turk Bauer möchte nicht, dass sein neugeborener Sohn Davis von einer schwarzen Schwester auch nur angefasst wird, denn er ist Rassist, ein sogenannter "White Supremacist", der an die Überlegenheit der weißen Rasse glaubt. Als Davis Bauer kurz nach seiner Beschneidung im Krankenhaus verstirbt, steht plötzlich Ruth vor Gericht und wird für den Tod des kleinen Davis verantwortlich gemacht... Ich fand es spannend, dass Jodi Picoult sich in ihrem neuen Buch dem Thema Rassismus widmet. Gleichzeitig hatte ich etwas Sorge, dass sie bloß auf einen Zug aufspringt, da in letzter Zeit ja doch einige Bücher das Thema "Rassismus" betreffend erschienen sind. Im Großen und Ganzen allerdings hat Jodi Picoult ein wirklich gutes Buch verfasst, das sich sehr flüssig und angenehm las und keine "Durststrecken" aufwies. Für mich persönlich war es nichtsdestotrotz ein wenig schwierig, einen richtigen Zugang zu diesem Buch zu finden, da es doch sehr stark auf die amerikanischen Verhältnisse gemünzt ist (womit ich als farbige Österreicherin keinesfalls behaupten möchte, dass das Problem Rassismus hierzulande nicht existiert). Schade fand ich allerdings, dass die Handlung des Buches doch ein wenig "überzeichnet wirkte; ich empfand die Charaktere teils als ein wenig blass und schablonenartig. Zudem lässt Jodi Picoult dem Leser meiner Ansicht nach zu wenig Raum, sich eigene Gedanken zu machen; stattdessen wird der Leser viel zu häufig mit der Nase darauf gestoßen, dass Handlung X und Äußerung Y gerade rassistisch war, beispielsweise in der Szene, als Ruth mit ihrer Anwältin Kennedy shoppen geht und Kennedy dort feststellt, wie anders Ruth aufgrund ihrer Hautfarbe von den Angestellten behandelt wird. Anstatt die Beschreibung auf den Leser wirken zu lassen, analysiert Picoult solche Szenen oft quasi bis ins kleinste Detail. Dadurch diktiert sie dem Leser aber vor, was er auch durch eigene Überlegungen sehen und einordnen konnte. Gerade das Thema Alltagsrassismus wird meiner Meinung nach oft zu wenig subtil angegangen; und genau deshalb wird dieses durchaus gute Buch traurigerweise vermutlich weniger sensibilisierend wirken als es könnte. Möglicherweise hat Picoult es an diesen Stellen einfach etwas "zu gut" gemeint. Diese Kritik an ein paar Punkten des Buches klingt möglicherweise sehr harsch, doch damit möchte ich mitnichten von der Lektüre abraten, denn insgesamt betrachtet ist "Small Great Things" eine durchaus sehr lesenswerte Lektüre! Die Handlung ist spannend, der Schreibstil sehr angenehm und das Buch enthält eine starke Botschaft. Allerdings würde ich nicht so weit gehen, das Buch als "grandios" oder gar als "To Kill A Mockingbird des 21. Jahrhunderts" zu beschreiben.

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