Jodi Picoult Solange du bei uns bist

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Inhaltsangabe zu „Solange du bei uns bist“ von Jodi Picoult

Edward Warren hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, seit er wegen eines heftigen Streits nach Thailand ausgewandert ist. Eine schreckliche Nachricht führt ihn zurück in die USA: Sein Vater, ein Wolfsforscher, liegt nach einem Unfall im Koma, die Chancen auf Genesung sind minimal. Während seine Schwester Cara auf ein Wunder hofft, will Edward den Vater sterben lassen und seine Organe spenden. Wird er von Nächstenliebe oder von Rachegedanken angetrieben? Und wie weit wird Cara gehen, um das Leben ihres Vaters zu erhalten?

Wundervoll fesselnd

— IdelaSI

Einfach fesselnd, schwieriges Thema so menschlich aufgearbeitet.

— Germania

Erinnerte mich an "Beim Leben meiner Schwester", dennoch in einem völlig neuen Setting. Berührend!

— Thaelwen

wieder ein sehr heikles Thema angepackt und in eine wunderbare Geschichte eingebaut - regt zum Nachdenken an! Absolut lesenswert

— dieFlo

Der Inhalt des Roman ist sehr gut. Es geht um die Themen Sterbehilfe und Organspende. Leider fand ich die Geschichte nicht gut umgesetzt.

— KerstinTh

Ein Meisterwerk! Man versucht, sich für eine Seite zu entscheiden und merkt, wie schwer das sein muss über Leben und Tod zu bestimmen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

sehr berührend, schweres Thema sehr gut verarbeitet - Jodi Picoult eben :)

— missundaztood22

Mal wieder eine wunderbarere Picoult-Roman, der lange nachwirkt und einen nicht sofort loslässt.

— eulenmatz

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  • Gute Handlung, aber mittelmäßig erzählt.

    Solange du bei uns bist

    KerstinTh

    19. July 2016 um 15:36

    Cara Warren und ihr Vater Luke haben einen Verkehrsunfall. Cara kommt mit einer Schulterverletzung davon. Ihr Vater hingegen liegt mit einem starken Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus. Es sieht nicht gut für ihn aus. Luke ist Wolfsforscher und lebt mit Cara auf einer Wolfsfarm in Kanada. Seine Ex-Frau Georgie lebt mit ihrem neuen Mann und ihren gemeinsamen Zwillingen zusammen. Als Georgie von dem Unfall hört, ruft sie Edward an und bittet ihn nach Kanada zu kommen. Edward ist der Sohn von Georgie und Luke. Er ist vor sechs Jahren nach einem Streit mit seinem Vater nach Thailand abgehauen. Edward und Cara müssen nun entscheiden, wie sie bezüglich ihres Vaters weiter vorgehen wollen. Es entsteht eine zerreißende Verhandlung über Sterbehilfe mit anschließender Organspende.   Es ist wieder mal ein berührender und tiefsinniger Roman von Jodi Picoult. Zum Teil liest sich der Roman leider etwas zäh und es wird für meinen Geschmack wird zu weit ausgeholt. Die Handlung schreitet nur langsam voran. Gut finde ich, dass der Roman aus den Perspektiven der einzelnen Charaktere geschrieben ist. Durch unterschiedliche Schriftarten wird verdeutlicht, wer gerade spricht. Ich finde es sehr gut, dass sich Jodi Picoult in ihren Büchern gerne auch mal Themen nährt, die sonst nicht besprochen werden. Wie hier dem Thema der Sterbehilfe und der Organspende. Ich persönlich finde Organspende eine sehr gute Sache. Natürlich sind die Meinungen dazu sehr unterschiedlich, was sich ja auch hervorragend in diesem Roman zeigt.

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  • Der mit den Wölfen lebt...

    Solange du bei uns bist

    Miia

    04. June 2016 um 14:35

    Inhalt:  Edward Warren hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, seit er wegen eines heftigen Streits nach Thailand ausgewandert ist. Eine schreckliche Nachricht führt ihn zurück in die USA: Sein Vater liegt nach einem Unfall im Koma, die Chancen auf Genesung sind minimal. Während seine Schwester Cara auf ein Wunder hofft, will Edward den Vater sterben lassen und seine Organe spenden. Wird er von Nächstenliebe oder von Rachegedanken angetrieben? Und wie weit wird Cara gehen, um das Leben ihres Vaters zu erhalten? Meine Meinung:  In dieser Geschichte geht es um eine Familie, die ziemlich zerrüttet ist. Edward ist damals nach einem Vorfall mit dem Vater abgehauen und hatte seitdem keinen Kontakt zu seiner Familie. Die Mutter hat ein neues Leben begonnen. Nur Cara ist bei ihrem Vater geblieben. Dieser ist ein sehr spezieller Mensch, der mehr Wolf als Mensch ist, weil er sein Leben lang Wölfe studiert hat und sogar mit ihnen gelebt hat. Doch dann liegt er nach einem Unfall im Koma und die Geschwister streiten darum, was der letzte Wunsch des Vaters gewesen wäre. Der Schreibstil von Jodi Picoult ist - wie immer - großartig. Sie bringt immer tolle Sätze in ihre Geschichten ein, die ganze Notizbücher von mir füllen könnten. Leider überzeugt mich der Inhalt in diesem Buch aber nicht richtig. Besonders interessant fand ich die Abschnitte zum Leben in einem Wolfsrudel. Ich habe etwas vergleichbares bisher noch nicht gelesen und fand das Ganze wirklich sehr interessant und glaubhaft. Dennoch war der Anfangs- und Mittelteil der Geschichte extrem zäh. So zäh, dass mich das Buch in eine kleine Leseflaute gebracht hat. Erst ab Seite 400 nahm die Geschichte dann Fahrt auf, weil endlich ein paar Geheimnisse der Kinder aufgedeckt wurden. Darauf wartet man die ganze Zeit, aber es kommt halt ziemlich spät. Schwierig fand ich dann noch die Figur Cara. Irgendwie ist natürlich verständlich, wie sie handelt, aber stellenweise fand ich sie einfach zu übertrieben, zu stur und  zu kindisch. Es war daher ziemlich schwierig an der Geschichte dran zu bleiben, weil es dazu halt zu Beginn nicht sonderlich fesselnd war. Ich glaube aber dennoch, dass dieses Buch für Menschen geeignet ist, die gerne mehr über Wölfe erfahren würden und die etwas mit Familiendramen anfangen können. Gerade die Diskussionen über lebenserhaltende Maßnahmen und Organspenden fand ich sehr spannend und hätte mir da sogar mehr Details gewünscht. Ich glaube, dass in der Geschichte besonders am Anfang die Prioritäten etwas unglücklich gesetzt wurden.  Fazit:  Diese Geschichte spricht viele verschiedene Thematiken an. Ich persönlich konnte viel über Wolfsrudel lernen und fand die Diskussionen um lebenserhaltende Maßnahmen und Organspenden ziemlich spannend. Leider ist das Buch bis S. 400 sehr zäh und nimmt erst dann Fahrt auf. Dies führte bei mir leider zu einer kleinen Leseflaute. Generell erhalten wir hier ein nettes Familiendrama mit interessanten Fakten zu Wölfen. Ich vergebe daher solide 3 Sterne!

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  • Solange du da bist

    Solange du bei uns bist

    Kleine8310

    14. February 2016 um 00:19

    "Solange du bei uns bist" ist ein Roman der Autorin Jodi Picoult. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Edward Warren. Edward hat seit langer Zeit keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, denn er ist nach einem schlimmen Streit, nach Thailand ausgewandert. Nicht ganz unschuldig an der Situation ist die Beziehung zu seinem Vater.   Luke Warren war als Verhaltensbiologe schon immer eng mit der Natur verbunden und hat eine besondere Leidenschaft für Wölfe entwickelt. Häufig zieht er sogar die Tiere seiner Familie vor, was die Familie nach und nach zerbrechen lässt. Als Edward nun erfährt, dass sein Vater nach einem Autounfall im Koma liegt stehen er und seine Schwester nun vor der schweren Entscheidung, ihn weiter künstlich am Leben zu erhalten, oder alle lebenserhaltenden Geräte abzustellen ... Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen, denn Jodi Picoult hat einen sehr angenehmen, flüssigen und bildhaften Schreibstil, der sehr gut zu der erzählten Geschichte passt. Zudem gelingt es der Autorin perfekt, die nötigen Emotionen herüberzubringen. Das war für mich auch einer der riesigen Pluspunkte. Frau Picoult schreibt hier über ein schwieriges Thema, welches auch in den Bereich der Ethik eingreift und darum hatte ich auch auf eine emotionale Erzählung gehofft, die dem Thema auch gerecht wird und dies ist der Autorin super gelungen!  Die Charaktere des Buches wurden ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Trotzdem muss ich sagen, dass mich keiner komplett gepackt hat. Interessant war natürlich das Hauptthema, welches auch mich zum nachdenken gebracht hat. Ich kenne zwar ähnliche Situationen aus meinem Beruf, aber selber in so eine Situation zu geraten ... das möchte ich mir ehrlich gesagt gerade nicht vorstellen.    Die Zerrissenheit und die aufgewirbelten Emotionen bändigt Frau Picoult gekonnt, sodass sie bewegen aber nicht überladen wirken. Spannend und neu war für mich das Thema der Wölfe, was ich gut gewählt fand und passend um die Geschichte aufzulockern, aber trotzdem hineinzupassen, da viele Parrallelen zwischen Wölfen und Menschen beschrieben werden. Das Buch beinhaltet mehrere Erzählstränge, die nach und nach logisch und ohne offene Fragen miteinander verknüpft werden!   "Solange du da bist" ist eine emotionale, tiefgründige Geschichte, die ethische Fragen aufwirft und zudem noch spannend ist! Einfach toll!

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  • Leader of the Pack

    Solange du bei uns bist

    Keksisbaby

    03. December 2015 um 08:33

    Edwards und Caras Kindheit war anders als die der anderen. Mit einem berühmten Vater, der als Wolfexperte sich eher in den Wäldern zu Hause fühlt, als bei seiner eigenen Familie, ist es nicht leicht normal aufzuwachsen. Und während Edward nach seinem 18. Geburtstag nicht schnell genug das Land verlassen kann, hängt Cara all ihre Liebe an ihren Dad. Nach einer Party haben Cara und ihr Vater Luke einen schweren Unfall. Während sie mit einer gebrochenen Schulter davon kommt, liegt Luke Warren mit schweren Kopfverletzungen im Koma. Die Ärzte sehen keine Chance auf Genesung und nun fällt es seinem Sohn zu, zu entscheiden, ob die lebenserhaltenden Geräte abgeschaltet werden sollen. Während Edward seinem Vater Frieden schenken will, glaubt Cara an eine spontane Besserung. Wie eine Löwin kämpft sie für sein Leben, sogar gegen ihren eigenen Bruder. Ein Schicksalsschlag der die Möglichkeit beinhaltet die beiden Geschwister zu versöhnen oder für immer zu entzweien.   Ich bin ein großer Jodi Picoult Fan, aber leider keiner von Wölfen. Doch diesem Buch ist es gelungen, mir diese Raubtiere ein bisschen näher zu bringen. Wie gewohnt, packt die Autorin unbequeme Themen an und lässt ihre Figuren unterschiedlich mit den moralischen Fallstricken umgehen. Und wie immer konnte ich mich für keine Seite entscheiden. Es ist dieses Bangen, dieses Hoffen zum einen das Luke vielleicht doch noch erwacht und auf der anderen Seite, die Gelegenheit durch eine Organspende Anderen das Leben zu retten, wenn es für Luke schon zu spät ist. Für das Leben und Situationen wie diese gibt es nun mal leider keine Gebrauchsanweisung. Neben dem großen Drama, hat mich aber noch ein Handlungsstrang überrascht und zwar, als Cara erkennen muss, dass ihr Vater nicht der große moralisch unantastbarer Held ihrer Kindheit ist. Als sie von ihrem Bruder erfährt, das Luke zahlreiche Affären hatte und somit dazu beitrug, dass seine Ehe zerbricht und Edward fluchtartig die Familie verlässt. Irgendwie hat mich das besonders gerührt, denn es ist der Moment in dem man erkennt, dass Eltern auch nur Menschen sind, die Fehler machen. Sie werden von dem Podest entthront, auf das man sie als Kind gestellt hat.   Eine tolle Geschichte über einen Mann der sich unter Wölfen in der Wildnis wohler fühlt, als in menschlicher Gesellschaft und dennoch von seinen Kinder so sehr geliebt wird, dass sie das Richtige tun als sein Leben in ihren Händen liegt.  

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  • Wachkoma

    Solange du bei uns bist

    Julia2610

    26. April 2015 um 13:31

    KlappentextEdward Warren hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, seit er wegen eines heftigen Streits nach Thailand ausgewandert ist. Eine schreckliche Nachricht führt ihn zurück in die USA: Sein Vater liegt nach einem Unfall im Koma, die Chancen auf Genesung sind minimal. Während seine Schwester Cara auf ein Wunder hofft, will Edward den Vater sterben lassen und seine Organe spenden. Wird er von Nächstenliebe oder von Rachegedanken angetrieben? Und wie weit wird Cara gehen, um das Leben ihres Vaters zu erhalten? Meine MeinungGenauso wie alle Bücher von Jodi Picoult, ist auch dieses so aufgebaut, dass die Erzählperspektive immer wechselt und dann jeweils aus der Sicht des jeweiligen Charakaters erzählt wird. Bei einigen Büchern ist es schwer zu folgen, aber in diesem Buch ist das kein Problem. Man weiß stets aus welcher Sicht gerade erzählt wird. Das wird auch durch unterschiedliche Schrifttypen erleichtert. Die Kapitel von Luke sind zum Glück immer nur wenige Seiten lang, denn hier geht es stets um ihn und die Wölfe – und das interessiert mich nicht wirklich. Auch wenn es uns Luke so ein wenig näher bringt. Darüber hinaus stehen die Erzählstränge von Cara und Edward im Vordergrund, aber auch Georgie, die Ex-Frau von Luke und ihr neuer Partner Joe, der im letzten Teil des Buches als Anwalt Edward vertritt, spielen eine Rolle. Das Thema ist ein sehr Umstrittenes. Sollen lebenserhaltene Maßnahmen bei Komapatienten abgeschaltet werden oder nicht. Picoult zeigt sehr gut die unterschiedlichen Sichtweisen. Edward möchte die Geräte gerne abschalten und Lukes Organe spenden und Cara ist dafür die lebenserhaltenen Maßnahmen aufrechtzuerhalten, da sie eine minimale Chance sieht, dass ihr Vater wieder gesund wird. Vielleicht ist es auch der Fall, da sie sich die Schuld am Unfall gibt. Wie in vielen ihrer Bücher gehen die beiden Parteien am Ende vor Gericht. Dieses Teil finde ich ein wenig zu langgezogen, was aber nichts daran ändert, dass es ein tolles Buch ist, das sich mit einem schwierigen Thema auseinandersetzt und zum Nachdenken anregt.

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  • Stimmt sehr nachdenklich

    Solange du bei uns bist

    smilee_lady1988

    21. March 2015 um 14:51

    Inhalt Edward Warren, der seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seiner Familie hat und nach einem Streit nach Thailand ausgewandert ist, bekommt einen schrecklichen Anruf: Sein Vater liegt nach einem Unfall im Koma und seine Chancen, zu genesen, stehen minimal. Doch während seine Schwester Cara weiterhin Hoffung hat, will Edward seinen Vater sterben lassen und seine Organe spenden. Doch wird er wirklich von Nächstenliebe getrieben oder steckt etwas anderes dahinter? Und wie weit wird Cara gehen, um das Leben ihres Vaters zu erhalten? Wieder hat Picoult sich ein Thema herausgepickt, welches immer wieder zu Debatten und Diskussionen führt - und die Meinungen teilt: Lebenserhaltende Massnahmen bei Komapatienten! Mich hat das Thema unheimlich gereizt und ich war sehr gespannt, was mich im Buch erwarten wird. Wie in den meisten von ihren Büchern hat Jodi Picoult das Buch wieder aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Da hätten wir Edward, der nach dem Anruf seiner Mutter den ersten Flieger zurück in die Staaten nimmt. Cara, die sich die Schuld am Unfall ihres Vaters gibt und auch dabei war, jedoch mit einigen Verletzungen das Krankenhaus bald wieder verlassen kann. Dann wäre da noch Exfrau Georgie, die hin und hergerissen wird. Joe, der neue Mann von Gorgie - Anwalt und liebender Vater von Zwillingen. Und Luke, dessen Szenen sehr speziell sind und mir unheimlich gut gefallen haben. Luke war Verhaltensforscher für Wölfe und das bringt Picoult sehr gut in ihrem Buch rüber, indem sie die Teile, in denen Luke 'zu Wort' kommt, so gestaltet, dass er von seinen Erfahrungen mit den Wölfen erzählt; über ihr Verhalten, sein Umgang mit ihnen etc. Das hat mir richtig gut gefallen, da ich ohnehin sehr viel für Tiere übrig habe und solche Dinge in Büchern sehr schön finde. Man erfährt Dinge, die Menschen vielleicht ein wenig zu Nachdenken anregt und ein anderes Bild von Wölfen zeigt. Wirklich toll gelöst. Auch wenn ich sagen muss, dass diese Teile vielleicht ein wenig Geschmackssache sind. Mich hat es überzeugt und ich habe die Szenen verschlungen und konnte nicht genug davon bekommen. Dann haben wir den Aspekt der lebenserhaltenden Massnahmen bei Komapatienten. Dieses Thema sorgt wirklich immer wieder für Kontroversen und ich denke, es gibt kein richtig oder falsch. Es ist nie einfach zu entscheiden, ob man die Maschinen abschaltet und einen geliebten Menschen gehen lässt. Ich weiss nicht, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde. Heute würde ich behaupten, dass ich, wenn mir die Ärzte versichern, dass die Chancen für eine Heilung gleich Null liegt, die Maschinen - auch wenn es mir das Herz brechen würde - abschalten lassen würde. Jemanden dahinvegetieren zu lassen, ohne richtiges Bewusstsein, das wäre kein richtiges Leben mehr. Aber eben... Vielleicht würde ich, falls ich jemals in eine solche Situation gerate, anders denken. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte sehr berührt und besonders als gegen den Schluss des Buches ging, habe ich ein paar Tränen verdrückt. Jodi Picoult hat ein Meisterwerk geschaffen, dass zum Nachdenken anregt und sorgt dafür, dass man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen muss. Einfach klasse! Charaktere Luke - studierter Biologe, der es sich zur Passion gemacht hat, Wölfe zu studieren. Dafür lässt er sogar seine Familie für eine gewisse Zeit hinter sich und dadurch stösst er einige Ereignisse an. Aber man erfährt dadurch auch unheimlich viel über diese wundervollen Tiere - und natürlich auch, was für ein Mensch Luke ist. Edward - der Sohn, der nach einem Streit seinen eigenen Weg geht. Für mich auch ein sehr interessanter Charakter und ich mochte ihn sehr gerne. Ich kann seine Beweggründe verstehen. Denn obwohl er so lange weg war, stellt er die Familie über alles und will seine Schwester schützen - nicht nur vor dem Leben, sondern auch vor noch mehr Schmerz. Cara - eine Tochter, die die Hoffnung hegt, dass ihr Vater wieder gesund wird. Ich habe so mit ihr gelitten und ich konnte sie so gut verstehen. Man spürt, weshalb sie kämpft und wie schwer ihr das alles fällt. Besonders, da sie beim Unfall direkt dabei war und mit einigen Verletzungen überlebt. Auch Cara ist ein wundervoller Charakter, der Jodi Picoult richtig gelungen ist. Georgie - Exfrau von Luke und Mutter von Edward und Cara. Sie liebt ihre Kinder über alles und doch sieht sie sich plötzlich zwischen den Fronten. Und da sind da noch ihre Zwillinge, die sie mit ihrem neuen Mann hat. Auch sie hat mir sehr gut gefallen und man kann richtig mit ihr fühlen. Joe - der neue Mann von Georgie und Anwalt. Er stellt sich auf die Seite von Edward - und ich kann seine Beweggründe sehr gut verstehen. Mich beeindruck, wie er an die Sache rangeht und wie sehr ihm die Familie dennoch bedeutet. Natürlich gibt es noch einige Nebencharaktere. Die sind alle auch gelungen, wie ich finde. Cover Das Cover spiegelt die Stimmung im Buch sehr gut wieder, wie ich finde. Es gefällt mir wirklich gut und es ist ein richtiger Hingucker. Fazit Ein wundervolles Buch, das zum Nachdenken anregt. Klare fünf Sterne!

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  • Der mit den Wölfen heult

    Solange du bei uns bist

    Lilli33

    16. January 2015 um 19:27

    Inhalt: Luke Warren ist Verhaltensbiologe, seine Leidenschaft gilt den Wölfen. Das geht so weit, dass er für zwei Jahre seine Familie verlässt, um sich einem wilden Wolfsrudel in Kanada anzuschließen. Als er schließlich zurückkehrt, kann er sich in sein Leben als Mensch nicht mehr wirklich einfügen. Immer wieder zieht er die Wölfe vor. Kein Wunder, dass seine Familie zerbricht. Nach einem schweren Autounfall liegt Luke im Koma und muss künstlich beatmet werden. Seine Kinder können sich nicht einigen, ob die Apparate abgestellt werden sollen oder nicht. Meine Meinung: Wie bei vielen Romanen von Jodi Picoult wechselt auch hier immer wieder die Perspektive. Mal erzählt die 17-jährige Tochter Cara, mal der 24-jährige Sohn Edward, dann die Ex-Frau Georgie, deren zweiter Ehemann Joe und immer wieder auch Luke selbst. In Lukes Kapiteln geht es eigentlich fast nur um Wölfe. Wir erfahren sehr viel über die Lebensweise der Wölfe und die Hierarchie innerhalb eines Rudels. Ständig drängt sich ein Vergleich mit den Menschen auf. Darüber lernen wir Luke sehr gut kennen. Wie bei dieser Autorin nicht ungewöhnlich, wird die Geschichte von hinten aufgerollt. Nach und nach kommen die Geheimnisse der einzelnen Familienmitglieder zum Vorschein. Manche davon schlagen wie eine kleine Bombe ein. Am Ende hat man das Gefühl, alle Protagonisten gut zu kennen. Ihre Verhaltensweisen und Beweggründe sind auch stets gut nachvollziehbar. Das Thema, das Abschalten der Geräte, die Zweifel der Angehörigen, was das Richtige ist, machen die Handlung sehr aufwühlend und berührend. Mich hat allerdings gestört, dass zum großen Teil die Argumente für das Abschalten rein finanzieller bzw. praktischer Natur waren. So heißt es, Cara könnte mit ihrer verletzten Schulter den Vater nicht pflegen und könnte dann auch nicht aufs College gehen, wenn sie sich um ihn kümmern müsste. Sorry, aber das kann ja wohl kein Grund sein, dass man jemanden sterben lässt. Fazit: Wie (fast) immer bei Jodi Picoult ein berührender Roman, der kontroverse Sichtweisen aufzeigt und zum Nachdenken anregt.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Schwieriges Thema brillant aufgearbeitet

    Solange du bei uns bist

    Pharo72

    Sechs Jahre lebt Edward Warren bereits in Thailand, als ihn ein Anruf seiner Mutter zurück in die USA ruft. Sein Vater Luke hatte einen schweren Unfall und liegt im Koma. Die Genesungschancen sind minimal. Seine Schwester Cara ist noch nicht achtzehn und so liegt es, da seine Mutter wieder geheiratet hat, an ihm, zu entscheiden, ob er seinen Vater sterben und seine Organe spenden lassen will. Cara, die die letzten Jahre bei ihrem Vater gelebt hat, klammert sich verzweifelt an die Hoffnung und greift schließlich zu drastischen Mitteln. Meine Meinung: Ich habe schon einige Romane von Jodi Picoult gelesen und immer wieder greift sie kontroverse Themen auf, die den Leser stets vor die Frage stellen, wie er selbst in diesem Fall entscheiden würde. Dabei schafft sie es hervorragend, beiden Parteien genug Identifikationspotenzial zu verleihen, sodass man sich schwer für eine Seite entscheiden kann. Ehrlich gesagt möchte ich in diesem Fall möglichst auch nie vor solch einer Entscheidung stehen. Durch den jeweiligen Perspektivwechsel zwischen allen unmittelbar beteiligten Personen bekommt der Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten. Jodi Picoult schreibt fesselnd, teilweise hoch emotional und versteht es, die Sympathien gleichmäßig zu verteilen. Neben der schwierigen Problematik des „Geräteabschaltens“, über die sich jeder möglichst zu Lebzeiten Gedanken machen sollte, um seinen Angehörigen eine solche Entscheidung zu ersparen, hat mich in diesem Roman auch besonders der Charakter der Hauptfigur angesprochen. Luke Warren ist nämlich nicht irgendjemand, sondern ein berühmter Wolfsforscher. Seine Liebe zu diesen interessanten Geschöpfen geht so weit, dass er sogar seine Familie für zwei Jahre verlässt, um bei einem Wolfsrudel zu leben. Dabei dringt er so tief in ihre Welt ein, dass die Rückkehr ins normale Leben ihm unheimlich schwerfällt. Der Leser erfährt in den Rückblenden, wo die Autorin Luke zu Wort kommen lässt, unheimlich viel über die Lebensweise in einem Rudel. Das mag dem einen oder anderen vielleicht etwas zu viel Information sein, ich fand es unheimlich spannend, da mich Wölfe von jeher faszinieren. Alles in allem ist Jodi Picoult ein weiteres Mal ein berührender Roman über schwere Entscheidungen in einem fragilen Familienkonstrukt gelungen, der noch lange nachwirkt und ein Nachdenken über die eigene Sterblichkeit zur Folge hat.

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    • 2

    Floh

    15. October 2014 um 11:26
  • Über das Leben und das Sterben ....

    Solange du bei uns bist

    MissRichardParker

    Endlich ist er da: Der neue (von mir sehnlichst erwartete) Roman von Jodi Picoult. Cara ist 17 und lebt nach der Scheidung ihrer Eltern bei Ihrem Vater Luke. Bei Ihrer Mutter und Ihrem neuen Mann und den Zwillingen hat sich Cara einfach fehl am Platz gefühlt und hr älterer Bruder Edward ist schon seit 6 Jahren fort. Er hat die Familie gleich nach seinem 18. Geburtstag verlassen und für Cara ist er der Grund, wieso die Familie damals auseinanderbrach. Sie und Ihr Vater sind ein kleines, eingeschweisstest Team und Cara vergöttert Luke. Luke ist ein ganz besonderer Mensch, sein Leben gilt den Wölfen die er in einem Park betreut. Ausserdem hat er vor Jahren bei einem Rudel wilder Wölfe gelebt und fühlt sich diesen Tieren viel mehr Näher als den Menschen um ihn herum. Ein schlimmer Autounfall führt die zerrissene Familie wieder zusammen: Cara ist schwer verletzt und Luke liegt im Koma. Sofort benachrichtigt Caras Mutter den in Thailand lebenden Edward. Er ist der einzige volljährige Blutsverwandte von Luke und muss im schlimmsten Fall entscheiden wie es mit seinem Vater weitergeht. Die Chancen für Luke stehen äusserst schlecht, doch Cara glaubt fest daran, dass Ihr Vater wieder gesund wird. Doch Edward ist anderer Meinung und will seinen Vater sterben lassen. Aus dem angespannten Geschwisterverhältnis wird ein wahrer Kampf um das Leben Ihres Vaters. Die verzwickte Situation führt zu Kurzschlussreaktionen und endet schliesslich vor Gericht. Was ist ein Menschenleben wert? Was macht ein Leben lebenswert? Und wann ist es vielleicht besser, ein Leben auszulöschen um dafür einem anderen Leben eine Chance zu geben....? Ein unglaublich tiefgründiges und gefühlvolles Buch, welches einem zu Tränen rührt. Ich bin sowieso ein sehr grosser Fan von Jodi Picoult und bisher ist mir jedes Buch von Ihr sehr Nahe gegangen. Auch hier war das nicht anders. Man kann sich von den ersten Seiten an richtig in die Charakteren der Geschichte hineinversetzen und fühlt mit. Ich habe beim Lesen alles um mich herum vergessen und ausgeblendet. Auch wenn das Buch nicht einen Spannungsaufbau wie bei einem Krimi besitzt, ist es dennoch sehr sehr fesselnd und packend und man blättert immer weiter bis spät in die Nacht weil man einfach wissen will, wie die Geschichte ausgeht. Ausserdem gab es einige Wendungen, die ich so nie erwartet hätte. Dadurch war mir auch zu keinem Zeitpunkt schon vorher klar, wie es am Ende ausgehen könnte. Ich kann dieses Buch vorallem Jodi Picoult-Fans sehr sehr empfehlen. Aber natürlich auch allen anderen, die gerne tiefgründige und kritische Bücher mögen. Eine Geschichte über das Leben, die Familie, Vertrauen, die Natur, die Liebe zu Wölfen und dem Tod. Für mich ist dieses Buch ein Highlight dieses Jahres!

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    • 4
  • Wachkoma - wer entscheidet über Leben und Tod?

    Solange du bei uns bist

    tinstamp

    Jodie Picoult gehört zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen und ist immer ein Garant für Themen, die sonst kaum jemand anspricht. Auch in ihrem neuesten Roman hat sie wieder eine Thematik aufgegriffen, die zu Diskussionen nur so auffordert: lebenserhaltende Maßnahmen bei Koma-Patienten. Die Autorin versteht es, wie kaum eine Andere, den Leser das Für und Wieder zu einem Thema zu vermitteln. Steht man selbst eher auf der einen Seite, erhält man auch viele Gründe geboten, die jemand mit einer kompletten konträren Meinung hat. So beschäftigt man sich immer sehr intensiv mit dem Thema und sieht die Dinge aus verschiedenen Sichtweisen. Auch die Aufteilung der einzelnen Kapitel wird wieder, wie üblich, aus der Sicht einzelner Personen erzählt. Die Kapitel haben pro Person sogar eine eigene Schriftart. So bemerkt man auch optisch sofort, dass eine andere Person erzählt. Die Geschichte dreht sich um Luke, einen Wolfsforscher, und seiner menschlichen Familie. Menschlich betone ich deshalb, weil Luke eigentlich mehr Zeit mit seiner wölfischen "Familie" verbringt. Schon als Kind ist er mehr ein Einzelgänger, verbringt die meiste Zeit in der Natur und interessiert sich für Tiere. Als er im Zoo arbeitet, beobachtet er die Wölfe und beginnt sich diesen anzuschließen, indem er die Nächte bei ihnen im Gehege verbringt. Im Roman von Jodie Picoult wird sehr viel über diese Verhaltensforschung erzählt. Man hat dadurch Einblick in die Welt von Luke, bevor er im Wachkoma liegt. Diese Kapitel sind in kursiver Schrift geschrieben, manchmal sogar mit Pfötchen dekoriert und bringen den Leser die Welt der Wölfe näher. Anfangs fand ich das sehr interessant, mit der Zeit wird es dann aber doch fast zu viel und man versteht, warum sich seine Frau Georgie von ihm getrennt hat und sein Sohn Edward eigene Wege geht. Rund um die Handlung von  Luke und seine Liebe zu den Wölfen baut die Autorin eine Familiengeschichte auf. Einzelne Familienmitglieder erzählen in ihren "zugeordneten" Kapiteln aus ihrer Sicht. Dies sind Edward, der Sohn, der mit 18 Jahren nach Thailand abgehauen ist und seinen Vater seit sechs Jahren nicht mehr gesehen hat; seine Ex-Frau Georgie; die noch minderjährige Tochter Cara, die bei Luke lebt und Georgies neuer Ehemann Joe, ein Rechtsanwalt. Während Cara wirklich alles daran setzt, dass Luke am Leben bleibt und nicht einmal vor einer Klage zurückschreckt, will Edward die Maschinen abstellen, denn die Ärzte sehen keine Chance, dass dieser nochmals aufwachen wird.... Von Kapitel zu Kapitel erlebt der Leser wie jedes Familienmitglied sich an Luke und die gemeinsame Zeit erinnert und warum er für seine Meinung eintritt. Als Leser erlebt man die Verzweiflung, die innere Zerissenheit und die Hilflosigkeit gegenüber der Situation. Man fragt sich selbst immer wieder, wie man wohl in so einer Situation entscheiden würde. Das Thema geht unter die Haut und berührt.... Schreibstil: Jodie Picoult versteht es einfach ihre Leser zu verzaubern, zu berühren und sich mit Themen auseinanderzusetzen, die man eher vermeidet. Der Schreibstil ist flüssig und man rast förmlich durch die Geschichte...man will ganz einfach wissen, wie sich die Familie entscheidet oder ob Luke wieder erwacht.Den englischen Originaltitel finde ich sehr passend und super gewählt, während der deutsche Titel eher an eine Liebesgeschichte anmutet. Fazit: Als Picoult-Fan finde ich ihren neuersten Roman wieder äußerst gelungen! Das Thema des Romans schwirrt einem noch lange nach dem zuklappen des Buches im Kopf herum. Der Inhalt berührt und man überdenkt so einiges. Für mich wieder ein hervorragendes neues Buch der Autorin! Leseempfehlung!

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    • 2
  • Leben und Tod ...

    Solange du bei uns bist

    Lucciola

    18. July 2014 um 11:29

    Jodi Picoult ist bekannt für ihre schwierigen Themen. Mal schreibt sie über das Leben nach einem Schulmassaker (19 Minuten), mal über ein junges Mädchen mit Krebs (Beim Leben meiner Schwester) oder einen Jungen mit dem Asperger Syndrom (In den Augen der Anderen). Ihre Bücher sind immer emotional berührend und man stellt sich grundsätzlich die Frage: "Was würde ich tun???". So ist es auch hier.  Was macht man, wenn man sich entscheiden muss, ob man die lebenserhaltenden Maßnahmen bei einem Menschen den man liebt anlässt oder abschaltet? Wann ist ein Mensch wirklich tot? Wer oder was gibt uns das Recht über Leben oder Tod zu entscheiden? Gibt es Wunder? Vermutlich gibt es genauso viele Zweifel, Wünsche, Hoffnungen und Ungereimtheiten, wie es Menschen gibt. Und genau das macht es noch schwerer. Denn was ist, wenn es doch noch Hoffnung gibt? Wenn es in einigen Jahren eine Heilung gäbe? Oder ein Wunder?Das Thema ist sehr heikel und es gibt natürlich viele Meinungen darüber. Ich persönlich habe einen Organspendeausweis und von mir aus können sie alles haben, was sie verwenden können. Und ich möchte auch nicht leben, wenn ich nur durch Maschinen am Leben erhalten werde. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass das jeder für sich selbst entscheiden und dass jedwede Meinung akzeptiert werden sollte. Denn dieses Thema ist sehr persönlich und heikel und diese Entscheidung sollte jeder selbst machen! Dieses Buch zeigt jedoch auch auf, dass das nicht nur einen selbst betrifft, sondern auch die Familie, die man zurück lässt. Denn die ist es, die sich mit dem Tod auseinandersetzen muss. Die darüber entscheiden muss, ob man die Maschinen abstellt oder nicht. Es gibt mehrere Hinweise, dass Luke Warren ursprünglich keine lebenserhaltenden Maßnahmen wollte. Da es das aber nicht schriftlich gibt, muss seine Familie entscheiden. Und die ist sich ganz und gar nicht einig. Edward möchte die Maschinen abschalten, Cara anlassen. Bei diesem Streit scheint beinahe ihre ganze Familie auseinanderzubrechen. Werden sie es dennoch schaffen? Für was werden sie sich entscheiden?Die Kapitel sind - typisch Jodi Picoult - aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Die Kapitel von Luke Warren sind teilweise mit Wolfsabdrücken gekennzeichnet. Aber auch Cara, Edward, ihre Mutter und deren neuer Mann und der vom Gericht bestellter Vormund bekommen ihre eigenen Kapitel und können aus ihrer Sicht erzählen. Das gefällt mir wie immer besonders gut und das macht Picoults Bücher auch zu etwas ganz besonderem. Denn so hat man das Gefühl, irgendwie alle Figuren wirklich zu kennen und vor allem auch zu verstehen. Picoults Bücher zeigen einem, dass es nicht immer ein Richtung und ein Falsch, ein Schwarz und ein Weiß gibt. Es gibt so viele Meinungen und Ansichten und hat nicht jede davon ihre Berechtigung? Sind wir es nicht uns und den Menschen in unserem Umfeld schuldig, alle Meinungen zu kennen und zu hinterfragen. Und vielleicht auch anzuerkennen, obwohl man anderer Meinung ist? Dieses Buch konnte mich nicht von Anfang an so in den Bann ziehen wie frühere Bücher von Jodi Picoult. Dennoch ist es wie immer emotional berührend und anspruchsvoll. Es ist kein Buch, das man einfach so weglegen kann und dann vergisst. Man macht sich unweigerlich Gedanken über den Tod und das Leben und über lebenserhaltende Maßnahmen.  Die ganze Rezension findet ihr hier: http://lucciola-test.blogspot.de/2014/07/rezension-jodi-picoult-solange-du-bei.html

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  • mich hat schon lange kein Buch mehr so berührt

    Solange du bei uns bist

    robbylesegern

    03. July 2014 um 20:32

    Jodi Picoult ist bekannt dafür, emotionale Themen in ihren Büchern zu verarbeiten. In ihrem neuen Buch " Solange du bei uns bist ", behandelt sie ein Thema , was schwerer nicht sein kann. Die Frage zwischen Leben und Tod eines anderen Menschen zu entscheiden. Luke Warren ist Verhaltensbiologe und hat sich dem Leben der Wölfe und ihrem Verhalten untereinander, verschrieben. Dafür verlässt er sogar für 2 Jahre seine Familie, um mit einem Wolfsrudel in den Wäldern Kanadas zu leben. Seine Familie, aber vor allem sein Sohn Edward, fühlt sich von seinem Vater vernachlässigt und schiebt es darauf, dass er nicht der Sohn für ihn ist, den er sich vorgestellt hat. Nachdem Warren seiner Mutter gesteht , dass er schwul ist, gibt sie ihm den Rat, sich auch bei seinem Vater zu outen, was Warren auch will. Was bei diesem Gespräch zwischen Vater und Sohn vorfällt, erfährt Warrens Mutter nicht. Warren flieht danach vor der Familie nach Thailand, wo er als Englischlehrer arbeitet. Danach zerfällt die Familie. Die Ehe wird geschieden und die Tochter Cara zieht, nachdem ihre Mutter wiedergeheiratet hat und Zwillinge bekommt, zu ihrem Vater. Eines Abends verunglücken Cara und ihr Vater bei einem Verkehrsunfall schwer. Cara bricht sich die rechte Schulter, ihr Vater aber erleidet ein schweres Schädelhirntrauma und fällt in ein Koma, aus dem es kein Erwachen mehr gibt. Nun stehen Cara und Warren, der sofort nach Unfall in die USA zurückkehrt ist, vor der schweren Entscheidung über das Leben oder den Tod des Vaters zu entscheiden. Eine Entscheidung, die beiden Kindern nicht leicht fällt und sie zu drastischen Verhaltensweisen bringt. " Solange du bei uns bist " ist eines von den Büchern, die einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen. Immer wieder fragt man sich, wie man selbst in so einer Situation entscheiden würde und ich war jedes mal froh, wenn ich mir diese Frage während des Lesens stellte , dass ich nicht in der Situation war , eine so schwerwiegende Entscheidung treffen zu müssen. Jodi Picoult lässt in ihrem Buch viele Personen zu Wort kommen, die irgendwie alle in diese Geschichte involviert sind. Dadurch ergibt sich ein sehr differenziertes Bild, was viele Seiten beleuchtet, sowohl sachlich , als auch emotional . Ein Erzählstrang lässt den Betroffenen selbst zu Wort kommen, nämlich Luke, der von seiner Zeit und seinen Erfahrungen mit dem Wolfsrudel erzählt und seinen Angehörigen damit einen tiefen Einblick in sein Denken gibt. Dieses Buch, das meiner Meinung nach hervorragend eine Situation beleuchtet, die jedem von uns, zu jeder Zeit treffen könnte, macht wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, eine Patientenverfügung zu haben und rechtzeitig zu entscheiden, was mit einem selbst, aber auch eventuell mit seinen Organen geschehen soll. Diese Entscheidung den Angehörigen zu überlassen, bedeutet, sie vor eine der schwersten Entscheidungen ihres Lebens zu stellen, nämlich einen lieben Menschen " Gehen zu lassen " ,wenn keine Hoffnung mehr auf ein lebenswertes Leben besteht und die Vitalfunktionen nur noch durch Maschinen aufrecht erhalten werden. Ich glaube , damit würde sich jeder überfordert fühlen, denn es bleiben immer Zweifel zurück, ob man sich für das Richtige entschieden hat. Die unterschiedlichen Haltungen der Kinder dieser Entscheidung gegenüber, fand ich in diesem Buch sehr gut herausgearbeitet. Dieses Buch ist aber auch eine Familiengeschichte, eine Geschichte, die eine Familie zerreißt, aber auch die Hoffnung gibt, sie wieder zusammenwachsen zu lassen. Nebenbei erfährt man noch viel über das Leben und das Verhalten der Wölfe, was ich als sehr interessant empfunden habe. Für mich war dieses Buch ein tolles Leseerlebnis, was mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.

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  • Wann muss man loslassen??

    Solange du bei uns bist

    Die-Rezensentin

    04. June 2014 um 07:23

    Für ihren neuesten Roman hat sich Jodi Picoult wieder ein brisantes Thema ausgesucht. Der Biologe Luke Warren liegt nach einem schweren Verkehrsunfall im Koma. Die Ärzte können den Kindern Cara und Edward keine Hoffnung auf eine Genesung machen. Während Edward  die letzten sechs Jahre im Ausland lebte und fast keinen Kontakt zur Familie hatte, wohnte die 17jährige Cara mit ihrem Vater zusammen. Da Cara noch minderjährig ist, muss der erwachsene Sohn Edward als Vormund agieren und entscheiden, was mit Luke passieren soll. Während Edward, so schnell wie möglich, die lebenserhaltenden Maschinen abschalten möchte, versucht Cara alles, um ihren Vater leben zu lassen. Das geht sogar so weit, dass sie zu extrem drastischen Mitteln greift..... Wie man es schon aus vielen Romanen von Jodi Picoult kennt, lässt sie in jedem Kapitel verschiedene Personen zu Wort kommen, um die Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erzählen. Das verschafft dem Leser mehr Hintergrundwissen, als es normalerweise bei Büchern üblich ist, in denen nur aus einer oder zweiten Sichten berichtet wird. In Rückblicken erfahren wir viel über das Leben, das  Luke vor seinem Unfall geführt hat. Jahrelang  lebte er mit einem Wolfsrudel zusammen und ist auch danach immer noch besessen von Wölfen und ihren Gewohnheiten. Er lebt eigentlich mit zwei Familien, wovon die der Wölfe eindeutig die wichtigere zu sein scheint. Ich könnte mir vorstellen, dass die Kapitel, in denen ausführlich über das Leben mit den Wölfen berichtet wird, vielleicht nicht  für jeden Leser interessant sind. Für mich als Hundebesitzer war es auf jeden Fall spannend, näheres über die Verhaltensweisen und Eigenarten der Wölfe zu erfahren.. Die Autorin schenkt uns Einsicht in die Gefühlswelt der Familienmitglieder, wodurch ich im Laufe des Buches abwechselnd für jeden einzelnen und seine Handlungen Verständnis aufbrachte. Während Luke im Koma liegt, bietet sich der Familie jetzt die Chance, einige Missverständnisse aus der Vergangenheit zu klären oder aus dem Weg zu räumen. Können sie noch einmal zusammenfinden oder wird die verbleibende  Familie für immer auseinanderbrechen ? Der Schreibstil ist trotz des schwierigen Themas sehr flüssig und das Buch lässt sich wunderbar lesen. Jodi Picoult ist mit `Solange Du bei uns bist` wieder mal ein fesselnder, packender Roman mit einem brisanten Thema gelungen. Eine berührende Story, über die man noch einige Zeit nachdenken muss..

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