Jodi Picoult The Storyteller

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Inhaltsangabe zu „The Storyteller“ von Jodi Picoult

Number One bestselling author Jodi Picoult combines topical moral issues and emotional human drama with the page-turning compulsion of a thriller. (Quelle:'Flexibler Einband/02.01.2014')
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  • Rezension zu "The Storyteller" von Jodi Picoult

    The Storyteller
    Storyteller98

    Storyteller98

    22. June 2014 um 17:22

    Protagonistin Sage, eine junge Frau mit jüdischen Vorfahren, lernt in einer Trauergruppe einen alten Herrn namens Josef Weber kennen. Die beiden werden gute Freunde – bis Josef Sage ein lang gehütetes Geheimnis offenbart: Er arbeitete in der Zeit um den Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager Auschwitz Birkenau und ist nun der Meinung, das Leben nicht mehr zu verdienen. Er bittet Sage darum, ihn zu töten, und stellt sie damit vor einen unlösbaren moralischen Konflikt: Wäre es Unrecht, Josef zu töten? Verdient er den Tod? Und vor allem: Kann man Unverzeihliches verzeihen? Auf ihrer Suche nach Antworten entlockt Sage ihrer Großmutter Minka, die als junges Mädchen aufgrund ihrer jüdischen Religion Insassin eines Konzentrationslagers war, ihre Geschichte. Ich bin bereits seit Längerem eine begeisterte Picoult-Leserin, aber kein anderer ihrer Romane machte mich so fassungslos wie "The Storyteller". Die Autorin geht mit dem schwierigen Thema Vergebung sehr sensibel um und schaffte es, mich – vor allem mit Minkas Geschichte – wirklich zu berühren und nachdenklich zu machen. Dieses Buch ist zweifellos eines der besten und unbeschreiblichsten, die ich je gelesen habe. Ich kann es jedem nur ans Herz legen.

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  • Leider nicht Jodis bestes Werk...

    The Storyteller
    WildRose

    WildRose

    18. October 2013 um 17:24

    Ich habe fast alle Bücher von Jodi Picoult gelesen und schätze ihre Bücher eigentlich sehr. Immer wieder gelingt es ihr, mich mit ihren Geschichten zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Auf "The Storyteller" war ich bereits sehr gespannt. Leider muss ich sagen, dass es meiner Meinung nach nicht Picoults bestes Buch ist. Dabei ist die Geschichte alles in allem nicht uninteressant. Es geht um eine junge Frau, Sage Singer, die einen über Neunzigjährigen kennenlernt, der im 2. Weltkrieg für die Nazis arbeitete und im KZ als Schutzhaftlagerführer Juden quälte, folterte und tötete. In der Geschichte befindet sich noch eine weitere Geschichte, nämlich die von Sages Großmutter. Diesen Teil fand ich eindeutig am gelungensten. Jodi Picoult hat bestimmt sehr viel dafür recherchiert und den Alltag in einem Konzentrationslager realistisch wiedergegeben. Dafür: Hut ab! Mit dem Rest der Geschichte hatte ich jedoch so meine Probleme. Die Teile des Buches, in denen es um den "upior" (eine Art Vampir) geht, waren zwar kurz, interessierten mich aber nicht sonderlich und passten meiner Meinung nach auch nicht wirklich in das Buch, auch wenn sie dazu gedacht waren, eine Art Verbindung der eigentlichen Geschichte rund um Sage und ihren "Freund" Josef herzustellen Leider konnte mich auch der Charakter der Sage nicht wirklich überzeugen. Schon am Anfang des Buches erfährt man ja, dass sie sehr zurückgezogen lebt und Narben im Gesicht hat. Zwar wird ein großes Geheimnis daraus gemacht, woher diese Narben denn nun stammen, aber eigentlich war mir schon äußerst bald klar, was dahintersteckte. Zudem mochte ich es nicht, dass so viel Wert auf Sages Beziehungskisten gelegt wurde. Die Affäre mit dem verheirateten Adam passte einfach überhaupt nicht zu der dramatischen Holocaust-Geschichte. Natürlich steht von Anfang an fest, mit wem Sage später einmal zusammen sein wird - das ist wirklich extrem offensichtlich. Unbefriedigend fand ich auch das Ende. Normalerweise finde ich die überraschenden Wendungen in Picoult-Romanen wirklich gut, aber diesmal war es mir dann doch ein wenig zu viel auf zu wenigen Seiten. Was sich am Ende herausstellt, erschien mir nicht plausibel. Der moralische Aspekt kam mir in dem Buch ebenfalls ein wenig zu kurz. Daraus hätte man mehr machen können. Meiner Meinung nach zwar ein guter Roman, aber leider nicht so großartig wie erhofft!

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