Jodi Picoult Und dennoch ist es Liebe

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Lovelybooks Bewertung

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  • 3 Follower
  • 2 Leser
  • 21 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Und dennoch ist es Liebe“ von Jodi Picoult

Als Page den Medizinstudenten Nicholas kennenlernt, ist es die ganz große Liebe. Die junge Frau fühlt sich endlich angenommen und die Beziehung zu Nicholas gibt Page die nötige Geborgenheit. Ihre Mutter hatte sie im Alter von fünf Jahren
verlassen, was eine tiefe Verletzung hinterließ. Die Geburt ihres Sohnes weckt in Page jedoch die alten Ängste: Kann sie überhaupt eine gute Mutter sein? Sie fühlt sich gezwungen, ihre eigenen Wünsche komplett zurückzustellen. Emotional und
physisch völlig erschöpft und unfähig, sich ihrem Mann mitzuteilen, verlässt sie schließlich ihn und das Baby, um nach ihrer Mutter zu suchen, in der Hoffnung, bei ihr die Antworten auf ihr Leben zu finden -

Nicht schlecht, aber nicht so fesselnd wie ihre anderen Romane

— IdelaSI

Wieder einmal eine schöne Geschichte über die unterschiedlichsten Seiten des Lebens und seine Irrwege.

— Szuzika

Nicht ganz so gut, wie die anderen Bücher - aber dennoch bewegend

— smilee_lady1988

Ein eher schwaches Buch von Jodi Picoult aber trotzdem noch sehr gut.

— Browniee

Ein tief berührendes Buch, spannend und lesenswert wie jedes Buch dieser tollen Autorin!

— MissRichardParker

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    Schuldig

    buchjunkie

    Trixie ist 13 und der Augenstern ihres Vaters Daniel. Er arbeitet als freiberuflicher Comiczeichner, seine Frau Laura unterrichtet Studenten an der Universität. Wie brüchig das Glück der Familie ist, wird bald ersichtlich. Trixie kommt völlig aufgelöst von einer Party nach Hause und erzählt unter Tränen, dass sie von ihrem Exfreund Jason vergewaltigt wurde. Wenig später stirbt Jason unter merkwürdigen Umständen. Da er keines natürlichen Todes gestorben ist, werden polizeiliche Ermittlungen veranlasst. Im Laufe dieser Ermittlungen haut Trixie von zu Hause ab und flieht nach Alaska. Dort lebte ihr Vater als Kind und Jugendlicher. Und nun muss er sich seiner Vergangenheit stellen und seiner Frau ein erschütterndes Geständnis machen.... Ich habe schon viele Romane von Jodie Picoult gelesen, und alle haben mir gut bis sehr gut gefallen. Doch dieses Buch habe ich im letzten Drittel abgebrochen, als Trixie von zu Hause geflüchtet ist. Die Story beginnt langsam , steigert sich dann, wird spannend und flacht wieder ab. Und das ständig! Es geht um das,Thema der Vergewaltigung, was schon ausreichend wäre. Es geht aber immer auch um Daniels Vergangenheit und Gefühlswelt, und das meiner Meinung nach zu ausschweifend. Ich verlor das Interesse, las immer nur ein paar Seiten und kam 300 Seiten lang nicht richtig in die Story rein. Der Schreibstil von Jodie Picoult ist gewohnt gut, die Handlung ist nicht schlecht, aber vielleicht waren 400 Seiten zu viel dafür. Mich konnte dieses Buch nicht packen, ich bin viel besseres gewohnt von Picoult. Ich breche auch wirklich nur ganz selten ein Buch ab , aber ich hatte absolut keine Lust mehr auf die letzten hundert Seiten.Mich hat nur noch interessiert, wer Jasons Tod zu verantworten hatte, und dass hab ich schnell noch nachgelesen. Jodie Picoult hat ja wirklich viele Romane geschrieben, da sei ihr ein weniger guter auch gestattet!

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    • 5
  • Ruhig und eindringlich

    Und dennoch ist es Liebe

    ScarletsWalk

    20. July 2015 um 17:17

    Einerseits fast der Klappentext das Buch ganz gut zusammen, andererseits so gar nicht. Es passiert das, was da steht und doch sind das nur die Konturen. Frau Picoult erzählt die Geschichte einer jungen Frau, eines jungen Mannes, einer Beziehung, dreier Mütter, dreier Familien... Es ist eine realistische, ruhige und doch so schmerzhafte Geschichte. Action sucht man hier vergeblich, es geht um die feinen Nuancen und die Worte, die nicht ausgesprochen werden.       Die Geschichte hat mich gefesselt, ich wollte unbedingt alles wissen, was Frau Picoult mir zu erzählen bereit war. Obwohl der Kern der Handlung (Mutter verlässt Mann und Kind) erst in der Mitte beginnt, wurde es mir vorher nicht langweilig, weil in Paiges Kindheit schon der Grundstein für die späteren Dinge gelegt wurde und die Beziehung zu Nicholas auf verheimlichten Wunden aufgebaut wurde. Man muss diese ganzen Dinge wissen, um wirklich alles verstehen zu können.       Einziger Kritikpunkt für mich: Frau Picoult springt in der Zeit und es gibt keine Daten über den Szenen. Man muss gut aufpassen und jede Szene neu zeitlich einordnen. Da wäre mir eine etwas einheitlichere Erzählform lieber gewesen, auch wenn es ganz deutlich zeigt, wie präsent die Vergangenheit noch in der Gegenwart ist. Dieses Buch ist keines, das man zwischendurch lesen kann. Es erfordert die volle Aufmerksamkeit, auch emotional. Ich glaube, sonst geht vieles an einem vorbei.

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  • "Und dennoch ist es Liebe" von Jodi Picoult

    Und dennoch ist es Liebe

    MintCandy

    14. September 2014 um 18:51

    "So etwas passierte echten Menschen nicht. So etwas sah man im Sonntagsfilm, oder man las darüber in irgendeiner Klatschzeitung.“ – S.266 Paige ist erst achtzehn und musste in ihrem jungen Leben schon vieles durchmachen: Ihre Mutter verließ sie und ihren Vater, als Paige 5 Jahre alt war und erst kürzlich ließ sie ihr Baby abtreiben. Paige ist mit den Nerven am Ende und tut das, was ihr als einzige Lösung erscheint: sie flieht. Paige lässt ihren Vater und ihr altes Leben zurück und beginnt in einer anderen Stadt ganz von vorne. Sie nimmt einen Kellnerjob in einem miefigen Diner an, obwohl sie eigentlich von der Kunsthochschule träumt. Nicholas ist angehender Arzt und hat sein Leben voll im Griff. Er hat ein klares Ziel vor Augen, dem er eifrig nachgeht. Er hat Rachel an seiner Seite und Eltern, die ihn finanziell unterstützen. Man kann nicht leugnen, dass Nicholas ein ruhiges und behütetes Leben geführt hat – bis zu dem Tag an dem er in ein Diner geht und sich sein Leben schlagartig verändert. Das Leben von Paige und Nicholas verändert sich von einem Tag uaf den anderen, denn beide wissen: Es ist einfach Liebe. Eine schnelle Hochzeit bringt Nicholas Eltern gegen ihn und Paige auf, sodass der Kontakt zu ihnen komplett abbricht. Nicholas lässt in gewisser Weise sein altes Leben hinter sich, genau wie Paige. Sie nimmt einen zweiten Job am, um sein Studium zu finanzieren und lässt somit ihre eigenen Träume hinten anstellen. Paige wird immer unzufriedener mit ihrem Leben und hat das Gefühl etwas Wichtiges zu verpassen. Als sie dann auch noch unerwartet schwanger wird, gerät für sie alles ins Wanken. Ist es wirklich das was sie will? Nicholas freut sich über das Baby, jedoch kann Paige nicht aufhören daran zu denken, dass sie eine schlechte Mutter sein wird. Schließlich weiß sie nicht wie es ist eine Mutter zu haben, die immer für sie da ist. Als ihr gemeinsamer Sohn auf die Welt kommt ist Paige nicht mehr sie selbst. Deshalb trifft sie eine folgenschwere Entscheidung, die alles verändern wird: sie will ihre Mutter auffinden. Dabei begeht sie jedoch denselben Fehler, wie ihre Mutter und lässt ihr Kind zurück. „Und dennoch ist es Liebe“ beginnt mit einer Begegnung, die Paige hoffen lässt, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Mir gefiel Paiges Charakter am Anfang noch sehr gut. Sie hatte zwar eine tragische Vergangenheit, ließ sich aber dadurch nicht entmutigen ihrer Zukunft ins Auge zu blicken. Sie wollte einmal ganz von vorne anfangen, ohne dass jemand von dem Verlassen ihrer Mutter, oder dem Abtreiben ihres Babys Bescheid weiß. Mir gefiel die hoffnungsvolle Art von Paige das Beste aus jedem Tag zu machen. Sie malte die Gäste im Diner und wurde für ihre Kunst gefeiert. Als sie eines Tages Nicholas markante Gesichtszüge in einem ihrer Bilder auffing, war es um sie beide geschehen.  Diese überstürzte Liebe und die Art, wie Jodi Picoult beschreibt was in den beiden dabei vorgegangen ist, hat mich sehr gerührt. Die beiden wussten einfach, dass sie mit dem anderen die bessere Hälfte gefunden haben. Ein sehr romantischer Beginn, wobei nicht alles so harmonisch bleiben soll. Die beiden geraten immer mehr in die Fänge des Alltags und haben kaum noch Zeit füreinander, da Nicholas als Arzt voll und ganz beschäftigt ist. Paige verliert ihre eigenen Wünsche zunehmend aus den Augen.  Als sie dann auch noch alleine mit einem Baby klar kommen muss, bekommt die zufriedene Fassade Risse. In der ersten Hälfte des Romans gefiel mir sehr gut, wie die beiden so unterschiedlichen Personen ein gemeinsames Leben meistern und fest zusammenalten. Doch dann kam Paiges Unsicherheit immer mehr zum Vorschein. Dies äußerte sich vor allem dadurch, dass Paige die Schuld an ihrem eigenen Versagen immer jemand anderem zuschob. Sie fühlte sich nicht wohl in Gegenwart von Nicholas Arbeitskollegen, da sie sich als minderwertig ansah. Schließlich sei sie ja bloß Kellnerin. Als sie merkt, dass sie mit ihrer Mutterrolle überhaupt nicht klarkommt, macht sie das Verschwinden ihrer eigenen Mutter dafür verantwortlich. Sie versucht gar nicht erst, sich Hilfe zu holen und ihre Überforderung einzugestehen. Stattdessen tat sie das einzige was für sie die einzige Lösung  ist: Weglaufen. Nicholas muss sich nun um ein drei Monate altes Baby und seine vielen Patienten kümmern. Erstaunlicherweise gelingt es ihm sehr gut mit seiner neuen Rolle klarzukommen, weil er im Gegensatz zu Paige Hilfe annimmt und nicht im Selbstmitleid badet. Im Roman werden die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Paige und Nicholas beschrieben. Man erfährt somit viel über die jeweilige Vergangenheit und den Alltag. Wir erleben wie Nicholas im Krankenhaus seinen Patienten das Leben rettet und anschließend mit Paiges Launen kämpfen muss. Paige wird im Laufe des Romans von einer verträumten jungen Frau zu einer vernarrten und unsicheren Person. Sie glaubt für nichts gut genug zu sein und alles falsch zu machen. Die Handlung verläuft über mehrere Jahre, beginnend vom ersten Kennenlernen, zur Hochzeit bis hin zur Geburt des Sohnes. Der Leser erlebt die ganze Bandbreite an Emotionen und Gedanken dieser beiden Menschen mit.  Etwas das ist es was mich zunehmend an dem Roman gestört hat: Paiges Selbstmitleid. Sie hat nie in Betracht gezogen selbst für ihr Leben und ihre Handlungen verantwortlich zu sein. Ständig schiebt sie ihre Fehler anderen zu, um sich selbst nicht einzugestehen, dass ihr Leben nicht so verläuft, wie sie es sich vorgestellt hat. Mir gefiel das Buch ab der Hälfte immer weniger. Ab dem Zeitpunkt von der Geburt ihre Sohnes, gerät Paiges Gefühlswelt zunehmend außer Kontrolle. Sobald sie sich auf und davon macht, und sich die Idee in den Kopf setzt ihre Mutter zu suchen, geriet die Handlung, für mich, außer Kontrolle. Es passierten schlagartig sehr viele Sachen, die zum Teil einfach zu viel waren. Der Leser wird mit einer Menge Handlungsstränge konfrontiert. Paige wurde mir zunehmend unsympathischer, weil ihr das Wohl ihres Kindes nicht so wichtig scheint und sie sich nur Gedanken, um ihre eigenen Bedürfnisse macht. Zum Ende hin wird eine Geschichte gewoben, die ich zum Teil zu schnell daher geschrieben fand. Es sind zu viele einschlagende Dinge passiert, was die Geschichte leider etwas unrealistisch macht. Der einzige Lichtblick im Buch war Nicholas, der bewiesen hat, dass man trotz sehr einnehmenden Jobs, ein Kind großziehen kann. Ich hatte immer mehr Mitleid mit ihm aufgebaut, weil er eine Frau geheiratet hat, die nie wirklich ehrlich zu ihm war. Am Anfang habe ich mir sehr viel von dem Roman versprochen, jedoch konnten meine hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. Die Handlung war mir zum Ende hin zu konstruiert und nicht mehr realitätsnah. Deshalb gebe ich „Und dennoch ist es Liebe 3/5 Punkte.

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    • 2
  • Nicht ganz so gut, aber dennoch bewegend

    Und dennoch ist es Liebe

    smilee_lady1988

    Dieses Buch hat mich nicht ganz so sehr bewegt, wie die Bücher, die ich zuvor von Jodi Picoult gelesen habe. Vielleicht liegt es daran, dass mich das Thema, welches sie in diesem Buch ausgesucht hat, nicht ganz so sehr bewegt. Schriftstellerisch ist das Buch auf jeden Fall gut - ihrem Stil ist sie treu geblieben und das gefällt mir ganz gut. Man kann sich in die Personen hineinfühlen und leidet mit ihnen. Die Geschichte, wie eine Mutter, ihr Kind verlässt und sich auf die Suche macht, um sich selbst zu finden ist meiner Meinung nach nicht neu. Und für mich auch ein wenig enttäuschend, denn die bisherigen Themen von Jodi Picoults Büchern waren ein wenig heikler und delikater. Mir persönlich tut der kleine Max leid - denn Kinder sind immer die Leidtragenden in solchen Situationen. Ein wenig verstehe ich Paige ja - es ist bestimmt nicht einfach, wenn ihr Mann kaum zu Hause ist und sie durch die Geburt an ihre eigene Vergangenheit erinnert wird. Auch kann ich verstehen, dass sie dadurch Angst hat, als Mutter zu versagen. Dennoch finde ich, hat sie kein Recht, ihr Baby allein zu lassen und einfach zu verschwinden. Es gibt einen einzigen Vorteil: Nicholas nimmt sich mehr Zeit für seinen Sohn! Nur schade, dass er dies erst tut, als seine Frau weg ist. Aber immerhin sieht er ein, dass er diesen Schritt tun muss. Ich kann ihn auch verstehen, dass er mit Paige nichts mehr zu tun haben möchte. Das Ende lässt offen, ob die beiden wieder zueinander finden und wie es ausgeht - mich würde es persönlich interessieren, wie der Weg der beiden aussieht. Auf jeden Fall ist das Buch nicht schlecht, aber Jodi Picoult hat bestimmt schon besseres geschrieben. Daher nur 4 Sterne  

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    • 2
  • Rezension zu "Und dennoch ist es Liebe" von Jodi Picoult

    Und dennoch ist es Liebe

    dieFlo

    Wiede reinmal hat sie mich verzaubert, wiedereinmal hat sie ein Thema gefunden, dass ich so noch nie gelesen habe ....
    DANKE!

    • 2

    buchjunkie

    22. April 2014 um 18:55
  • unterhaltsame und leicht lesbare Lektüre

    Und dennoch ist es Liebe

    MvK

    05. March 2014 um 21:43

    Das Buch ist nicht schlecht, aber auch nicht das Beste von Jodi Picoult! (Es handelt sich um eine älteres Buch der Autorin, welches erst jetzt ins Deutsche übersetzt wird. Ich finde dies bemerkt man, denn Jodi Picoult ist besser geworden) Ich selber fand das Buch sehr spannend und lesenswert. Die Geschichte wird gut und flüssig erzählt. Erzählt wird aus der Sicht von Paige, der von Nicholas, mal in weiter Vergangenheit, Vergangenheit oder Gegenwart. Ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen, da es nicht aus der Hand zu legen war. Es handelt sich um eine schöne und rührende Unterhaltung für zwischendurch, aber gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbüchern von Jodi Picoult. "Als Page den Medizinstudenten Nicholas kennenlernt, ist es die ganz große Liebe. Die junge Frau fühlt sich endlich angenommen und die Beziehung zu Nicholas gibt Page die nötige Geborgenheit. Ihre Mutter hatte sie im Alter von fünf Jahren verlassen, was eine tiefe Verletzung hinterließ. Die Geburt ihres Sohnes weckt in Page jedoch die alten Ängste: Kann sie überhaupt eine gute Mutter sein? Sie fühlt sich gezwungen, ihre eigenen Wünsche komplett zurückzustellen. Emotional und physisch völlig erschöpft und unfähig, sich ihrem Mann mitzuteilen, verlässt sie schließlich ihn und das Baby, um nach ihrer Mutter zu suchen, in der Hoffnung, bei ihr die Antworten auf ihr Leben zu finden"

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  • was hab ich gebetet, um ein gutes Ende

    Und dennoch ist es Liebe

    Keksisbaby

    26. November 2013 um 09:58

    Zwei Welten prallen aufeinander als Paige und Nicholas sich treffen. Sie die Ausreißerin, die ohne Mutter aufwachsen musste und er der Überflieger, ein Medizinstudent mit Karriereaussichten. Aber beide finden in dem anderen, dass wonach sie gesucht haben. Die beiden heiraten und Paige versucht sich so gut es geht in den Job als Arztgattin einzufügen, doch ihre Welt bricht auseinander, als sie erfährt das sie schwanger ist. Kann sie eine gute Mutter sein, wo sie doch selbst nie eine hatte? Steckt das Weglaufen und Verlassen des eigenen Kindes womöglich in ihren Genen? Als das Kind da ist, ist Paige völlig überfordert und zweifelt daran, ihre Mutterrolle erfüllen zu können. Nicholas der sich in seinem Krankenhaus vergräbt, bemerkt erst, dass seine Frau überfordert ist, als diese ihre Koffer packt und Hals über Kopf die Stadt verlässt. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Und während Nicholas plötzlich vor der Aufgabe steht, die Bedürfnisse eines Säuglings erfüllen zu müssen, macht Paige sich auf ihre Mutter zu suchen, um ein paar überfällige Antworten zu bekommen. Frau Picoult ist es auch diesmal wieder gelungen mich zu Tränen zu rühren und praktisch schluchzend vor dem Buch mein ganzes Herz an zwei fiktive Charaktere zu verschenken. Ich konnte Paige Gefühl von Unzulänglichkeit praktisch körperlich spüren und die Zerrissenheit ob es möglich war ohne Vorbild eine gute Mutter sein zu können. Und hin und wieder hätte ich Nicholas in den Hintern treten können, weil er seine Frau auf dem Altar seiner Karriere opfert und ihm erst bewusst wird wie schrecklich schön eine Familie ist, als Paige ihn verlässt. Aber neben all der harten Realität, findet sich auch ein bisschen Kitsch zwischen den Seiten. Paige, die die Gabe besitzt Übernatürliches in ihre Zeichnungen einzubauen und damit die Herzen der Menschen erreicht. Nicholas Eltern, die den Widerstand gegen die Verbindung der beiden aufgeben, nach dem ihr Enkelkind sie nur einmal angelächelt hat und Paige die ihre Mutter wiederfindet. Das erfrischende an diesem Roman, es findet mal keine Gerichtsverhandlung statt, in dem das Für und Wider eines sozialkritischen Themas diskutiert wird, weil man das wenn man mehrere Bücher der Autorin liest, ein bisschen über bekommt. Und gegen Ende des Buches habe ich gebetet und konnte nicht schnell genug lesen, immer in der Hoffnung es möge diesmal nicht so enden wie die anderen Werke die ich von Jodi Picoult gelesen habe, denn die Autorin neigt zu unkonventionellen und hin und wieder tödlichen Lösungen des aufgebauten Konflikts. Gott sei Dank wurden meine Gebete erhört.

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  • Rezension zu Und dennoch ist es Liebe

    Und dennoch ist es Liebe

    Cysiay

    19. November 2013 um 00:31

    Als Page den Medizinstudenten Nicholas kennenlernt, ist es die ganz große Liebe. Die junge Frau fühlt sich endlich angenommen und die Beziehung zu Nicholas gibt Page die nötige Geborgenheit. Ihre Mutter hatte sie im Alter von fünf Jahren verlassen, was eine tiefe Verletzung hinterließ. Die Geburt ihres Sohnes weckt in Page jedoch die alten Ängste: Kann sie überhaupt eine gute Mutter sein? Sie fühlt sich gezwungen, ihre eigenen Wünsche komplett zurückzustellen. Emotional und physisch völlig erschöpft und unfähig, sich ihrem Mann mitzuteilen, verlässt sie schließlich ihn und das Baby, um nach ihrer Mutter zu suchen, in der Hoffnung, bei ihr die Antworten auf ihr Leben zu finden(Quelle: Klappentext) Ich denke ich habe bisher, bis auf zwei Bücher, alle Romane von Jodi Picoult gelesen, die im deutschen erschienen sind. Dies ist nicht zuletzt so, weil sie meine absolute Lieblingsautorin ist. In der Regel gibt es einfach kein Buch was nicht unglaublich ist von ihr. „Und dennoch ist es Liebe“ ist eigentlich schon ein älteres Buch (1993) von Jodie Picoult, wurde jedoch erst jetzt Übersetzt. Es gehört leider zu den etwas mittelmäßigeren Romanen. Diese Novelle beginnt leider ein wenig schleppend und zäh und ich kam hier nicht so gut in das Buch rein, wie ich es von ihren Büchern gewohnt bin. Jedoch entwickelt sich das Buch zur Mitte hin, zu einer sehr berührende und nicht aus der Hand zu legende Geschichte. Das Thema ist, wie bei allen ihren Büchern, ein sehr schwieriges. Die Autorin behandelt wieder alle Seiten ganz genau. So fühlt man emotionsreich sowohl die Beweggründe für ihren Handlungen von Page, als auch von Nicholas und ihrer Mutter nach. Die Intensität mit der die verschiedenen Gefühle wie Liebe, Hass, Unverständnis und Reue beschrieben werden, muss man gezwungener Maßen an sich ran lassen. Dies hat mir wie immer bei Jodi Picoult sehr gut gefallen, wenn es auch schwierig ist. Ich empfehle dieses Buch Leuten die sich mit der Frage auseinander setzten: „Wie kann eine Mutter ihr Kind verlassen?“ vielleicht findet ihr hier auch eine Antwort, die der Mutter gerecht wird. Oder man findet im Gegensatz die Gefühle aufgeschrieben, die das Kind berühren, mit all den nachstehenden Ängsten und Wunden die bleiben... ein Leben lang. Vielleicht aber entdeckt ihr auch die großen Fragezeichen, eines Partners, der das beste für seine Partnerin will und sie beschützen möchte, jedoch mit völligem Unverständnis zurückgelassen wird, wie man sich nur auf die Suche nach seiner Mutter machen kann, die einen verlassen hat. Dies ist die Geschichte einer jungen Frau auf der Suche nach der eigenen Identität und den Antworten auf den Fragen, die ihr Leben gezeichnet haben. Von mir enthält dieser Roman (eigentlich ja Drama) 85 Punkte für den schwierigen Anfang aber dem grandiosen Ende und somit 4 von 5 Sternen.

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  • Und denoch ist es liebe...

    Und dennoch ist es Liebe

    rosenkrieg

    19. August 2013 um 21:24

    Sehr schönes gefühlvolles Buch. Lässt sich in einem Ruck durchlesen dank dem wunderbaren Schreibstyle. Würde es jederzeit nochmal lesen. 

  • Das bisher schlechteste Buch von Jodi Picoult

    Und dennoch ist es Liebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2013 um 13:35

    Eigentlich liebe ich die Bücher von Jodi Picoult. Immer wieder greift sie spannende Themen auf, die moralische Fragen aufwerfen. Als Leserin fragt man sich immer wieder "Wie würde ich handeln?" und findet sich stets in einer der dargestellten Personen irgendwie wieder. In "Und dennoch ist es Liebe" ist das leider nicht passiert. Ich habe (für meine Verhältnisse) ewig (2 Wochen) für das Buch gebraucht und immer mit der Hoffnung weitergelesen, dass noch irgendetwas "krasses" passiert. Dies war leider nicht der Fall. Die Story an sich ist schnell erzählt: armes Mädchen aus zerrütteteten Verhältnissen (Mutter verlässt die Familie als das Mädchen 5 ist) trifft jungen Mann aus gutem Hause, sie verlieben sich, sie wird schwanger, kann sich nicht so recht mit dem Gedanken Mutter zu sein anfreunden und verlässt irgendwann ihr Baby und ihren Mann, um ihre Mutter zu suchen und herauszufinden, was sie wirklich will. Mir persönlich war das zu vorhersehbar. Komisch fand ich auch, dass sie scheinbar überhaupt keine Freunde hat, außer ihre (Ex-)Arbeitskollegen. Insgesamt wirkte der Roman nicht glaubwürdig. Schade! Den Perspektivenwechsel, den man von Jodi Picoult gewöhnt ist, gibt es auch in diesem Weg- allerdings wechselt die Perspektive dieses Mal nur zwischen dem Mann und der Frau. Interessant wäre doch z.B. auch die Sicht der Eltern der beiden Protagonisten. Ich hoffe nun einfach auf Jodi Picoults neues Buch. Man kann ja auch nicht immer einen Beststeller schreiben :-)

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  • Jodi Picoult enttäuscht nie

    Und dennoch ist es Liebe

    MissRichardParker

    15. July 2013 um 15:49

    Ich liebe die Bücher von Jodi Picoult, jedes einzelne!
    Auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht auch wenn ich eher etwas skeptisch war beim Klapptext.
    Ein tief berührendes Buch, spannend und lesenswert wie jedes Buch dieser tollen Autorin! Frauen, die Bücher über tiefe Gefühle ohne Kitsch und mit viel Spannung lieben, werden von Jodi Picoult begeistert sein.

  • Und dennoch ist es Liebe

    Und dennoch ist es Liebe

    mamenu

    04. June 2013 um 22:28

    Zum Buch Als Page den Medizinstudenten Nicholas kennenlernt,ist es die große Liebe.Die junge Frau fühlt sich endlich angenommen.Ihre Mutter hatte sie im Alter von fünf Jahren verlassen,was zu einer tiefen Verletzung führte.Als das erste Kind geboren wird,sind die alten Selbstzeifel jedoch wieder da.Kann sie überhaupt eine gute Mutter sein? Sie fühlt sich gezwungen,ihre eigenen Wünsche komplett zurückzustellen.Emotional und physisch völlig erschöpft und unfähig sich ihrem Mann mitzuteilen,verlässt sie schließlich ihn und das Baby,um nach ihrer Mutter zu suchen,in der Hoffnung bei ihr die Antworten auf ihr Leben zu finden. Meine Meinung Dies ist mein zweites Buch von Jodi Picoult und irgendwie bin ich doch sehr hin und hergerissen von dieser Geschichte. Am Anfang der Geschichte kam mir einiges sehr langatmig und zäh vor, sodass ich es schon an die Seite legen wollte. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich in diese Geschichte richtig reingekommen bin. Vieles im Buch ist sehr ausführlich beschrieben, was zwar nicht so schlimm ist, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht richtig in dieser Geschichte vorran zu kommen. In der Mitte der Geschichte wurde es dann für mich um einiges besser mit dem Lesen. Ab da wollte ich das Buch dann auch nicht mehr an die Seite legen, denn hier konnte man bis zum Ende alles erleben. Liebe,Haß,Emotionen, obwohl man denkt, so etwas hält keine Beziehung aus,wodurch ich mich sehr tief in der Geschichte wiederfand. Leider war ich vom Ende der Geschichte ein bisschen enttäuscht, denn das kam mir irgendwie alles viel zu schnell und hat doch einige Fragen bei mir offen gelassen. Ich muss sagen es ist kein Buch, was mich jetzt vom Hocker haut.Dafür war mir der Anfang doch etwas zu zäh und langatmig. Wer Ausdauer beim lesen hat und wissen möchte wie alles endet, dem Empfehle ich dieses Buch zu lesen. Ich weiss, das es von Jodi Picoult noch weitaus bessere Werke gibt und hoffe darauf.

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  • Die Liebe ist kein Zuckerschlecken

    Und dennoch ist es Liebe

    gst

    31. May 2013 um 22:11

    Eigentlich stellen wir uns unter Liebe meist ideale Zustände vor. Alles soll so laufen, wie wir es uns erträumen. Doch das wahre Leben ist anders. Das zeigt Jodi Picoult in diesem Roman. Schon lange war ich von einem Buch nicht mehr so fasziniert. Es erstaunt mich, wie die Autorin es mit 26 Jahren schaffte, so eine Geschichte zu schreiben. Vieles darin spricht von Weisheit und Menschenkenntnis. Der Inhalt ist in wenigen Sätzen zu umreißen: Paige ist bei ihrem streng gläubigen Vater aufgewachsen, nachdem sich ihre Mutter davongestohlen hat, als sie erst fünf Jahre alt war. Nach ihrem Schulabschluss verlässt sie ihre Heimatstadt und will neu anfangen. Sie lernt einen Medizinstudenten kennen, der sie schon nach kurzer Zeit heiratet. Seine Eltern sind mit dieser Ehe nicht einverstanden – also brechen die junge Leute mit ihnen. Paige verdient den Lebensunterhalt, damit Nicholas seine Ausbildung beenden kann. Nach mehreren Ehejahren wird sie schwanger und landet in einer tiefen Krise. Sie ist von der Betreuung ihres Sohnes völlig überfordert und glaubt, keine gute Mutter sein zu können. Sie lässt ihr Kind bei ihrem arbeitsbesessenen Mann, um ihre eigene Mutter zu suchen... Als sie nach ein paar Monaten zurückkehrt, ignoriert Nicholas seine Frau und verbietet ihr den Kontakt zum gemeinsamen Baby. Paige kämpft jedoch mit all ihrer Kraft um ihre Liebe. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ich finde, dass es der Autorin wunderbar gelungen ist, die emotionalen Schwierigkeiten einer Frau herauszuarbeiten. Sie hat die Einsamkeit und die Überforderung der jungen Mutter ebenso deutlich beschrieben, wie den Wunsch einer Frau, auch ein eigenes Leben zu leben. Vielleicht hat sich jedoch in der heutigen Zeit schon viel geändert, so dass junge Frauen die Verhältnisse mit anderen Augen sehen. Immerhin wurde das Buch zum ersten Mal vor 20 Jahren in Amerika veröffentlicht und erst jetzt ins Deutsche übersetzt. Mich hat die Suche nach der Identität an ein Buch erinnert, das bereits 1982 in Amerika auf den Markt kam und mir in meiner Zeit als junge Mutter sehr nahe ging: „Eine Hütte für mich allein“ von Joan Barfoot.

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  • Und dennoch ist es Liebe...

    Und dennoch ist es Liebe

    Penelope1

    21. April 2013 um 00:44

    Die junge Page verlässt ihren Heimatort am Tage ihres High-School-Abschlusses und lernt kurz darauf den Medizinstudenten Nicholas kennen- und lieben. Während Nicholas vollkommen in seinem Beruf aufgeht, verspürt Page nach der Geburt ihres Kindes den nicht mehr zurückzuhaltenden Drang, ihre Mutter zu suchen, die sie und ihren Vater verlassen hat, als Page gerade einmal fünf Jahre alt war. Page sucht Antworten auf offenen Fragen, die sie ihrer Mutter nie hat stellen können und stellt damit gleichzeitig ihre eigene Zukunft auf den Prüfstand. Hat ihre Familie mit Nicholas und dem Baby eine Chance, glücklich zu sein...? Meine Meinung: Dieses Buch ist mein zweiter Roman von Jodi Picoult und so sehr ich auch zu Beginn leichte Schwierigkeiten hatte, in das Geschehen hineinzufinden und mich in Page hineinversetzen zu können, so sehr zog mich die Geschichte nach einigen Kapiteln unweigerlich in seinen Bann. Einerseits erzählt Page aus ihrer Perspekte ihr Schicksal, ihre Zweifel, ihre Vergangenheit - all dies wird beeindruckend geschildert und ließ mich als Leser an ihremSchicksal teilhaben. Anderseits erfährt man auch Nicholas' Ansichten - dem gutaussehenden jungen Arzt mit aussichtsreicher Karriere-  ihm fiel scheinbar immer alles in den Schoß, wohlbehütet und wohlbegütert wuchs er auf. Dass Nicholas in seiner Berufung zum Arzt aufgeht, ist unschwer erkennbar  - so ausführlich sind oft seine Einblicke in die Welt des Herzspezialisten. Das sorgt für eine gewisse "Arztroman-Atmosphäre", die aber zum Glück nicht überhand nimmt. Ausgerechnet Nicholas verliebt sich nun in die einfache und dabei so  außergewöhnliche Page. Aber recht bald wird klar, was ihn an Page fasziniert... Doch haben die beiden Menschen, die scheinbar bisher in völlig verschiedenen Welten lebten, eine Aussicht auf eine glückliche Zukunft, oder trennt sie doch mehr als sie beide ahnen? Das scheint sich auch Page zu fragen, und immer wichtiger wird ihr das Bedürfnis, ihre Mutter zu finden und mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Mir hat die Intensität sehr gut gefallen, mit der Jodi Picoult die Gefühle beschreibt, die die Protagonisten durchleben, wie sie ihre persönliche Entwicklung beschreibt, die berührt und ans Herz geht und dabei spannender ist als so mancher Krimi. Viele Mütter werden Page's Gedanken zumindest teilweise nachempfinden können und den Mut vielleicht einerseits bewundern, aber andererseits ihre Handlungsweise auch nicht immer verstehen können. Aber Page ist eben Page und so begleitet man sie auf ihrer Suche nach ihrer Mutter, ihrem Glück - und sich selbst. Fazit: Ein Roman von Jodi Picoult, der zwar bereits etwas älter ist, aber dennoch keinen Zweifel daran lässt, warum die Autorin mit ihren Büchern so erfolgreich ist. Absolut lesenswert .

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  • Rezension zu "Und dennoch ist es Liebe" von Jodi Picoult

    Und dennoch ist es Liebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. March 2013 um 14:11

    "Und dennoch ist es Liebe" von Jodi Picoult ist ein Roman über eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Mutter und sich selbst. Im Alter von fünf Jahren wird Paige von ihrer Mutter verlassen und wächst fortan nur mit ihrem Vater auf. Warum ihre Mutter die Familie verlassen hat, weiß Paige nicht - doch die Frage lässt sie nie los und begleitet sie durch ihre Kindheit und Jugend. Als junge Erwachsene lässt sie ihren Vater und ihr ganzes Leben zurück und möchte in Cambridge neu beginnen. Bald lernt sie den Medizinstudenten Nicholas kennen und fühlt sich endlich angenommen und geliebt. Beide stürzen sich in eine Romanze und heiraten bald. Als Paige schwanger wird und dann Mutter, beginnen jedoch schwere Selbstzweifel. Kann sie eine gute Mutter sein? Wie kann sie überhaupt wissen, was eine gute Mutter ist? Ihre Sorgen und Ängste kann sie mit Nicholas nicht teilen, der gerade viel zu sehr mit seiner Karriere als Herzchirurg beschäftigt ist, und als ihr alles über den Kopf wächst, verlässt sie Mann und Sohn, auf der Suche nach Antworten, nach sich selbst, nach Liebe und Sicherheit. Doch kann Nicholas ihr das verzeihen? Das Buch ist gut geschrieben und erzählt eine interessante, tiefgehende, gut aufgebaute Geschichte. Und dennoch war ich bei diesem Buch der Autorin enttäuscht. Jodi Picoult konnte mich diesmal nicht wirklich erreichen. Ich fand die Geschichte ganz nett, aber nicht mehr, und dafür fand ich die Länge von über 600 Seiten teilweise ganz schön quälend. Sprachlich ist das Buch schön geschrieben, typisch Jodi Picoult aus verschiedenen Perspektiven. In diesem Roman sind es jedoch nur zwei Perspektiven: Nicholas' Sicht wird aus der dritten Person erzählt, und Paige erzählt aus der Ich-Perspektive. Ich lese sehr gerne Jodi Picoult-Bücher, und den Fans der Autorin würde ich das Buch auch auf jeden Fall empfehlen. Mit diesem Roman konnte ich selbst jedoch nicht so viel anfangen und komme so auch nur zu einer durchschnittlichen Bewertung. Drei Sterne von mir.

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