Zeit der Gespenster

von Jodi Picoult 
3,8 Sterne bei232 Bewertungen
Zeit der Gespenster
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Positiv (161):
S

Ob das Thema Gespenster mich genauso sehr mitreißen würde, wie die anderen Romane von Jodi? Absolut! Sehr spannend!

Kritisch (26):
Treat2402s avatar

Ganz ok. War irgendwie dieses mal nicht mein Fall. Schade. Ihre anderen sind deutlich besser!

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Inhaltsangabe zu "Zeit der Gespenster"

Ross Wakeman wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sterben: Nachdem er mit ansehen musste, wie seine große Liebe bei einem Unfall ums Leben kam, versucht er, ihr in den Tod zu folgen – vergeblich. Dann riskiert er einen anderen Weg, um mit Aimee Kontakt aufzunehmen: Er widmet sich der Geistersuche, immer in der Hoffnung, seine Frau wiederzufinden. Doch dabei stört er nicht nur die Ruhe der Verstorbenen, sondern auch die Geister seiner eigenen Vergangenheit. – Mit einem Interview mit Jodi Picoult.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492271905
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.07.2011

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    Gisevor 3 Monaten
    Überraschende Familiengeschichten

    Ross Wakeman möchte sterben, seit er seine Verlobte Aimee verloren hat; doch es gelingt ihm nicht. Nun soll er „Gespensterhaus“ nach dem Geist einer Toten absuchen. Dadurch wird nicht nur seine eigene Vergangenheit aufgewühlt, er ist auch dem Familiengeheimnis der Frau auf der Spur, die er dort auf dem Gelände antrifft. 


    Der Einstieg in das Buch ist nicht ganz einfach, denn es tauchen sehr viele Personen auf. Doch die einfühlsam geschriebene Geschichte nimmt den Leser immer mehr gefangen, und zum Ende hin schließt sich der Kreis, die verschiedenen Handlungsstränge werden gut zusammengefügt. Einfühlsam auch der Umgang mit dem Thema Eugenik bei indianischen Stämmen und dem Rassendünkel der Jahre um 1930.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist eine leise Geschichte mit vielen Zwischentönen, das hat mich sehr berührt. Ich werde es gerne weiterempfehlen.

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    DarthEnis avatar
    DarthEnivor 7 Monaten
    Wenn es spukt ...

    ... dann ist Ross zur Stelle. Denn er glaubt an Geister, er **möchte** an Geister glauben, weil er hofft, seine verstorbene Frau Aimee (bzw. ihren Geist) eines Tages wiederzusehen. Eine andere Möglichkeit bietet sich ihm nicht, denn er kann nicht sterben. Nach etlichen Selbstmordversuchen hat er es aufgegeben und hofft, auch als 'Sterblicher' eine Verbindung zum Jenseits zu bekommen. Was ihn bei dieser Suche allerdings alles erwartet, ist weit mehr als geisterhaft ...

    Ich habe bisher noch kein Buch von Frau Picoult gelesen, weil mich die Themen ihrer Bücher nie so wirklich interessiert haben. Dieses Buch hier klang allerdings vielversprechend, und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ich finde es sehr interessant, wie die Autorin die verschiedensten Themen verbindet.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und alles andere als blass. Jeder Charakter hat eine eigene Geschichte und die Autorin verknüpft die Gegenwart mit der Vergangenheit, nicht zuletzt deshalb sind die Handlungen der Charaktere immer nachvollziehbar, weil man die Hintergründe kennt oder erahnen kann. Anfangs ist man etwas überfordert, weil so viele Namen auftauchen, die man nicht zuordnen kann, aber das gibt sich nach einer Weile.

    Spannend ist das Buch zwar, aber nicht im eigentlichen Sinne. Es gibt einen kleinen Kriminalfall, die Auflösung ist allerdings recht schnell klar - da wird auch nichts verheimlicht. Es geht eher um das 'Warum' als um das 'Wer' und 'Wie'. Es ist sehr interessant zu lesen und deshalb kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Es sind auch einige überraschende Wendungen vorhanden, die für mich persönlich alles andere als vorhersehbar waren.

    **Fazit:** Ich kann das Buch bedenkenlos weiterempfehlen! Schreibstil und Ausarbeitung der Charaktere sind echt klasse, und auch der Plot ist sehr interessant. Da der Fantasyanteil nicht allzu groß ist, können auch Leute das Buch lesen, die mit Geistern und sonstigen übernatürlichen Wesen sonst nichts anfangen können. ;)

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    lui_1907s avatar
    lui_1907vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Geisterroman, kombiniert mit einem hässlichen Kapitel der amerikanischen Geschichte.
    Liebe und Gänsehaut


    Inhalt
    Ross Wakeman wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sterben: Nachdem er mit ansehen musste, wie seine große Liebe bei einem Unfall ums Leben kam, versucht er, ihr in den Tod zu folgen - vergeblich. Dann riskiert er einen anderen Weg, um mit Aimee Kontakt aufzunehmen: Er widmet sich der Geistersuche, immer in der Hoffnung, seine Frau wiederzufinden. Doch dabei stört er nicht nur die Ruhe der Verstorbenen, sondern auch die Geister seiner eigenen Vergangenheit.

     

    Ich liebe Jodi Picoult und auch diesmal hat mich der Roman „Zeit der Gespenster“  überzeugt. Ok, das Thema Geister ist natürlich ungewöhnlich (sonst schreibt sie doch eher über realistische Themen), aber den historischen Hintergrund des Vermonts Eugenik-Projekts fand ich sehr gut kombiniert und interessant.

    Die Geschichte war mystisch (vorherige Leser kritisierten die Geschichte, aber Hallo?! Wenn ich einen Geisterfilm schaue, erwarte ich ja auch das ein Geist vorkommt), die Handlungsstränge spannend verknüpft und die Personen wie immer sympathisch.  

    Fazit: Guter Geisterroman von einer Top-Autorin.

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    yana27s avatar
    yana27vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur Schrott!
    Einfach nur Schrott!

    Da hat man sich auf eine Love Story mit etwas Mystery gefreut und heraus gekommen ist dieser zusammengeschusterter Müll. Der Protagonist Ross muss irgendwie soviel Gehirnzellen haben wie ein Stück Feldweg, wenn er nicht bemerkt hat, daß er sich in jemand verliebt hat, die bereits 70 Jahre tot ist. Vor 70 Jahren hat man doch andere Kleidung oder Frisuren getragen. Das würde man doch bemerken, oder? Dafür, daß Ross sooooo sehr seine verstorbene Frau geliebt hat, daß er sich auf die Suche von Geistern begibt, erfährt man überhaupt nichts von seiner toten Frau. Alle Charaktere sind plump gezeichnet und die ganze Geschichte ist ein heilloses Wirrwarr . Schade um die Zeit, die ich dafür benötigt habe.

    Kommentare: 4
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    KerstinnIs avatar
    KerstinnIvor 4 Jahren
    Zeit der Gespenst

    ">>Weißt Du, was ein Stern ist?<< fragte Ethan kurz darauf, und Lucy schüttelte den Kopf. >>Eine Explosion, die lange her ist, Hunderte von Jahren, die wir aber jetzt erst sehen.<< >>Wieso?<< >>Weil das Licht so lange braucht, bis es hier ankommt.<<

    Vielleicht war es bei Geistern so ähnlich, dachte Lucy. Vielleicht bewegte sich Traurigkeit nicht so schnell wie das wirkliche Leben, und deshalb tauchten sie Jahre nach ihrem Tod auf." (S.425)

    Ross hat seine Frau verloren und sucht sie dennoch. Er hofft ihrem Geist zu begegnen und macht diese Beschäftigung zu seinem Beruf. Dabei bekommt er auch die Aufgabe, Geister von einem eventuellen Indianerfriedhof aufzuspüren. Dabei stößt er auf eine tragische Familiengeschichte, ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte und findet Möglichkeiten, sich mit seinen eigenen Gespenstern zu beschäftigen...

     

    Jodi Picoult hat sich einem spannenden Thema gewidmet. Es geht um übernatürliches, um Liebe, Familie, Genetik und den Gespenstern der Vergangenheit. Die Charaktere sind ihr gut gelungen. Ross ist einerseits verzweifelt, andererseits voller Hoffnung. Seine Schwester kämpft um ihre Familie, insbesondere ihren Sohn und vergisst sich selbst. J. Picoult hat sich auch dem Thema der Eugenik gewidmet und dies erschreckend, aber deutlich dargestellt.

    Wie immer bei den Werken von Frau Picoult ist dieses Buch sehr gut und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Spannung, Liebe, Dramatik... Die ersten Seiten sind etwas zäh, aber nachdem diese geschafft sind, ist es toll! Ich bin etwas unsicher wegen der Gespenster und der, in diesem Buch vorhanden Tatsache, dass davon ausgegangen wird, dass diese sich materialisieren. Damit habe ich ein Problem und ziehe einen Stern ab. Ansonsten:

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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    FabAustens avatar
    FabAustenvor 4 Jahren
    Zeit der Gespenster

    Seit Ross seine Frau Aimee bei einem Autounfall verloren hat, ist er auf der Suche nach ihrem Geist. Auch einen Selbstmordversuch hat er schon hinter sich, doch sein größter Wunsch, seine Frau wiederzusehen, bleibt unerfüllt. Als er erfährt, dass die Leute mit denen er zusammenarbeitet, vorgeben, Gespenster zu sehen, um an das Geld ihrer Auftraggeber zu gelangen, quittiert er den Job und fährt zu seiner Schwester Shelby. Diese lebt mit ihrem Sohn Ethan, der an einem Gendefekt leidet, in einer Kleinstadt. Hier wird gerade ein neues Einkaufszentrums geplant gegen dessen Bau jedoch die Abenaki demonstrieren, da sich auf dem Gelände einer ihrer Friedhöfe befinden soll. Die Stadt wird von unerklärlichen Phänomenen heimgesucht und es scheint, als fühlten sich die Gespenster tatsächlich gestört. Und so geht Ross doch wieder auf die Suche nach ihnen, aber was er findet, geht über seine bisherige Vorstellungen weit hinaus.

    Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wobei Ross als Protagonist verstanden werden kann. Leider wirkt er wenig sympathisch. Er versinkt in Selbstmitleid, ist egoistisch und trauert angeblich seiner Ehefrau hinterher, ist aber schon nach wenigen Treffen von einer anderen begeistert. Das macht ihn leider auch zu einer recht unglaubwürdigen Figur.

    Es gibt drei Teile, wobei der erste und dritte geprägt sind von häufigen Perspektivwechseln. An sich ist das kein Problem, wenn den Figuren jeweils Kapitel gewidmet sind oder sie wenigstens klar unterschieden werden können. Hier wechselt der Blickwinkel aber oftmals einfach zwischen den Absätzen. Außerdem sind die zahlreichen Namen anfangs schwierig auseinanderzuhalten. All das ist verwirrend und erfordert häufig einen Moment der Orientierung. Dadurch wird sowohl der Einstieg als auch der Lesefluss beeinträchtigt. Der zweite Block weist einen einzigen Erzähler auf und endlich entsteht etwas Spannung.

    Die Geschichte der Eugenik-Bewegung in den USA ist erzählenswert und Geister als reales Phänomen vorauszusetzen, sehr spannend. Außerdem hat Jodi Picoult offensichtlich viel recherchiert und dieses Wissen geschickt in den Roman eingebaut, auch wenn sie es mit den Tabellen etwas zu gut gemeint hat. Auch wird manch psychologischer Vorgang sehr schön deutlich gemacht.

    Leider machen die positiven Aspekte nicht wett, dass der Roman mit Pathos und Kitsch überlastet ist. Fraglos gibt es passende und gefühlvolle Formulierungen, aber mehrheitlich verlieren sie sich in ausschweifender Gefühlsduselei. Fans der Autorin lieben diesen Schreibstil sicher, doch für Leser, die keine Liebesromane mögen, ist er einfach schwer erträglich.

    Die auf dem Friedhof umgehenden Gespenster und die Auswirkungen vergangener Ereignisse auf die Gegenwart halten die Neugier zwar wach, doch muss sie mitunter gegen schlichte Langeweile ankämpfen.

    Im Anhang findet sich ein Interview mit Jodi Picoult, in dem sie den Roman für seine Wendungen rühmt. Diese Wendungen gibt es durchaus. Sie sind aber wie Puzzlestücke. Obwohl sich die Akteure am Anfang vielen Widrigkeiten gegenübergestellt sehen, werden diese durchweg und ungeachtet aller Glaubwürdigkeit aufgelöst. Das ist nicht nur ärgerlich und vorhersehbar, sondern dadurch zunehmend langweilig. Am Ende gibt es obendrein noch ein Explosionsspektakel, das eines Hollywood-Actionfilms würdig wäre aber genauso sinnfrei ist. Das Argument, es handele sich doch um eine Geistergeschichte und sei allein deshalb schon bar jeder Logik, so dass man sie ruhig missachten könne, kann nicht gelten. Der Leser akzeptiert die fantastischen Vorgaben, aber innerhalb ihrer Grenzen sollten Figuren und Plot nachvollziehbar bleiben.

    Zeit der Gespenster ist darüber hinaus sehr stark von suizidalen Gedanken geprägt. Es wird nicht nur über ihn nachgedacht, er wird auch versucht und sogar ausgeführt. Ein Leser, der das nicht deprimierend findet, ist wohl eher selten. Es soll nicht zu viel verraten werden, aber der tatsächliche Freitod wird schließlich nicht einmal vorbereitet oder irgendwie hergeleitet. Das halbseidene Happy End ist leider kein ausreichend positiver Abschluss, um den Leser versöhnt ziehen zu lassen.

    Der Roman kann mit einem Wagen verglichen werden. Er nimmt sehr langsam Fahrt auf, dann zieht das Tempo etwas an, verbleibt aber in einer mehr als gemächlichen Gangart bis das Gefährt trotz aller Versuche, den Motor aufheulen zu lassen, im Leerlauf ausrollt.

    Insgesamt verfügt Zeit der Gespenster einerseits über einen sehr spannenden historischen Kern und interessante Plotansätze. Leider ist es jedoch andererseits ein Rührstück samt schwülstigem Sprachstil und dem erforderlichen Happy End. 


    Kommentare: 2
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    smilee_lady1988s avatar
    smilee_lady1988vor 4 Jahren
    Nicht schlecht

    Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen - er ist flüssig und leicht zu lesen.
    Auch kann man sich wieder in die einzelnen Personen einfühlen. Was mich
    ein wenig gestört hat, dass am Anfang ein wenig oft zwischen
    verschiedenen Personen hin und her gewechselt wurde. Man wusste nicht
    genau, weshalb das so sein muss - erst im Laufe des Buches hat sich das
    geklärt. Vielleicht hätte man das ein wenig besser machen können.



    Das Thema Geister finde ich sehr faszinieren und ich war sehr gespannt,
    wie Jodi Picoult das geschrieben hat - es ist ja ein ewiges Thema, ob
    Geister existieren oder eben nicht. Ich finde ihre Variante, die
    Geisterjagd in Verbindung mit einem historischen Hintergrund zu bringen
    und einem schweren Schicksalsschlag von Ross, der seine Freundin bei
    einem Autounfall verloren hat, gelungen. Sie verbindet verschiedene
    Ereignisse, die zum Teil schwer zu verdauen sind, und bringt sie in
    einen Kontext.

    Auf jeden Fall wieder ein sehr interessantes Thema - oder besser gesagt,
    zwei interessante Themen. Neben dem Übernatürlichen, wird das
    Sterilisationsgesetzt bzw. das Denken, dass alles ausgerottet werden
    muss, was nicht gesellschaftstauglich ist, behandelt. Interessant, aber
    vielleicht hätte sie hierzu noch ein weiteres Buch schreiben sollen. Dennoch - gestört hat es nicht und sie hat die beiden Themen gut miteinander verwoben.



    Was mich ein wenig gestört hat... Die Klischees bezüglich Geistern... Ich habe
    selbst schon Erfahrungen mit Geistern gemacht - und es war nicht so,
    wie Jodi Picoult die Erscheinungen von Geistern beschreibst. Vielleicht
    ist es bei jeder Person anders - dennoch hatte ich ein wenig Mühe damit.
    Jedoch bin ich sicher, dass es Geister gibt und da ich, wie gesagt,
    diese Erfahrung schon gemacht habe, kann ich
    mir alle ein wenig besser vorstellen, als vielleicht jemand, der keine
    Erfahrungen damit gemacht hat. Ich will niemandem etwas absprechen, aber
    ich weiss noch, als ich das erste Mal von einer Freundin davon hörte,
    dass ich dachte, die hat sie nicht mehr alle - und dann hat es mich
    selbst erwischt und heute glaube ich, dass es eben Dinge gibt, die man
    nicht erklären kann und die man selbst erlebt haben muss, damit man sie
    versteht bzw. glaubt.



    Nun
    aber zurück zum Buch: Alles in allem gelungen, aber andere Werke von
    ihr haben mich mehr gefesselt (eben weil mich die Sache mit den
    Klischees ein wenig gestört hat).



    Daher gibt es 4 Sterne

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    Browniees avatar
    Brownieevor 4 Jahren
    Rezension "Zeit der Gespenster" - Jodi Picoult

    In Jodi Picoults Roman „Zeit der Gespenster“ geht es um Ross Wakeman, der sich nichts sehnlicher wünscht als zu sterben. Seine große Liebe Aimee stirbt bei einem Autounfall, den Ross zu seinem Bedauern aber überlebt. Er möchte Aimee in den Tod folgen aber es will ihm einfach nicht gelingen. Er wird von Blitz getroffen und versucht sich selber umzubringen aber er überlebt es. Er beschließt Aimee auf eine andere Weise wieder zu sehen und fängt an für Cutis Warburtons Sendung „Bogeyman Nights“ zu arbeiten, in der Curtis und Ross nach Geistern suchen.
    Ross verlässt die Sendung aber, da es ihm nicht gefällt, wie Curtis seine Arbeit verrichtet.

    Er zieht zu seiner Schwester Shelby nach Comtosook. Shelby Wakeman ist eine alleinerziehende Mutter. Als alleinerziehende Mutter hat es Shelby schwer, doch dazu kommt noch, dass ihr Sohn Ethan eine schwere Krankheit hat und kein normales Leben führen kann. Ethan ist neun Jahre alt und leidet an Xeroderma Pigmentosum kurz XP. Das bedeutet, dass Ethan sehr empfindlich auf UV-Strahlungen reagiert.

    Ross Wakeman wurde von Rod von Vleet beauftragt sich das Pike Haus anzugucken, um dort Geister zu suchen, weil die Bauarbeiten dort wegen unerklärlichen Vorfällen nicht weiter durchgeführt werden können. Auf dem Pike Grundstück soll ein Einkaufszentrum entstehen nur soll sich auf dem Pike Grundstück auch ein Indianerfriedhof befinden. Was Ross dort findet verändert dann sein Leben.

    Am Anfang muss man sich ganz schön durch das Buch kämpfen, da viele Figuren und Sichtweisen hin und her wechseln. Aber wenn man sich erst mal durchgekämpft hat und man die ganzen Personen kennt, kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich war am Ende total begeistert wie die einzelnen Handlungsstränge zusammengeführt wurden und wie viel Sinn am Ende alles ergeben hat. Das Buch behandelt auch sehr viele interessante Themen wie Eugenik, Geister, Pränatandiagnostik, Selbstmord und Auto-Aggressionen.



    Kommentare: 1
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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Anfangs war ich skeptisch, dann begeistert! Lesen Lesen Lesen :-)
    Ungewöhnlich

    Ich bin ein grosser Jodie Picoult Fan, allerdings hat mich dieses Buch nicht wirklich gefesselt wie alle anderen. Der Anfang war sehr erschwerlich und ich habe immer wieder überlegt das Buch weg zu legen da ich mich mit dem Thema nicht so recht anfreunden konnte.

    Aber das durchbeissen hat sich dann doch noch gelohnt und das Buch wurde richtig spannend.

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    Goldstueck90s avatar
    Goldstueck90vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert!!!! Ein tolles Buch!!
    Schaurig und wunderschön!!!

    Ein wundervolles Buch!!! Ich bin wirklich begeistert!!! Mein erstes Buch von Jodi Picoult und schon bin ich ein Fan - tolle Recherchen, tolle Themen - verpackt in einer gleichsam grausamen und schönen Geschichte.
    Inhalt: Ross Wakemann will sterben, um seiner Frau Aimee in den Tod zu folgen. Doch es gelingt ihm einfach nicht sich das Leben zu nehmen. So sucht er sich einen anderen Weg seiner Frau nahe zu sein - er sucht ihren Geist. Und er findet auch Geister - aber nicht seine Frau. Er begegnet diesen während seiner Arbeit für einen Bauunternehmer, welcher sein geplantes Einkaufszeentrum nicht bauen kann, da es auf dem Gelände spukt. Außerdem protestieren die Abenaki-Indianer, welche schwören auf dem Gelände befinde sich ein Indianer-Friedhof. Bei Ross´ Suche nach der Wahrheit und den Begebenheiten die in der Geschichte dieses Grundstückes liegen, kommt Unfassbares ans Tageslicht, genauso wie auch Unfassbares überall in der Stadt passiert. So viel sei noch Verraten: es geht um folgende Themen: Eugenik, Präimplantaionsdiagnostik und Paranormales. Das Buch ist unheimlich spannend, die ein oder anderen Liebesding fehlen natürlich auch nicht und mir lief einige Mal ein Schauer über den Rücken.
    Ich kann es wirklich empfehlen.
    Fazit: 4,5 Sterne! Keine 5 Sterne, weil ich etwas länger gebraucht habe, um die Geschichte hinein zu finden. Der Anfang war wirklich etwas verwirrend. Aber es hat sich gelohnt dran zu bleiben.

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