Jodi Picoult Zerbrechlich

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Inhaltsangabe zu „Zerbrechlich“ von Jodi Picoult

Willow, ihr lang ersehntes Kind, ist perfekt. Das ist das Erste, was Charlotte O’Keefe hört, als sie ihr Baby auf dem Ultraschallbild sieht. Ja, es ist perfekt. Daran ändert auch Willows Krankheit nichts. Charlotte liebt ihr Kind abgöttisch und will nur eins: es beschützen. Denn Willow braucht allen Schutz der Welt. Beim kleinsten Stoß brechen ihre Knochen. Jedoch auch ihr Herz kann brechen. Das scheint Charlotte zu vergessen, als sie vor Gericht das Geld für die richtige Behandlung erkämpfen will. Die Krankheit hätte früh erkannt und die Eltern gewarnt werden können. Charlotte muss jedoch behaupten, ihr geliebtes Kind sei besser nie geboren worden ...

Unendlich Tränen vergossen. Es hat mir gleichzeitig das Herz zerrissen und Hoffnung gegeben. Wunderschön.

— Lesemaus85

Manchmal ist das kleinste das größte und man muss es mit Watte umhüllen. Sehr schönes Buch

— IdelaSI

Als Juristin und Mutter bekam ich beim Lesen eine Gänsehaut nach der nächsten...

— Germania

Ein Buch, das bewegt!

— mrsmeerlancholie

Ich habe geweint, gelacht und Seite um Seite mitgefiebert. Fantastischer Roman um die Liebe einer Mutter und die Vergänglichkeit des Lebens.

— Janareads

Die Geschichte ist genau so Zerbrechlich und Stark geschrieben wie die Charakteren dargestellt werden! Wunderschön aber keine leichte Kost!

— Hazel1106

Ich fand das Buch gut. Leider ist der gesamte Roman in Briefform, mit einem anderen Erzählstil wäre er m.M.n. gelungener gewesen.

— Lanie

Auf gewohnt rührende Art erzählt Picoult hier eine Geschichte, die mich nervlich an meine Grenzen gebracht und tief bewegt hat.

— Caro1893x

Das Schicksal von Willow wurde von Jodi Picoult einfühlsam beschrieben und deshalb vergebe ich fünf Sterne.

— MartinaM

Jodi Picoult in Bestform. Spannend, berührend, nachdenklich und schmerzhaft.

— lila_socken

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ein echt gutes und spannendes Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen

SteffiFeffi

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2505
  • Die dunkle Seite ist überall, Piper.

    Zerbrechlich

    Lesemaus85

    19. October 2017 um 08:21

    Ständig brechen und zerbrechen irgendwelche Dinge. Wellen und Stimmen können berchen. Versprechen werden gebrochen. Und Herzen.**************************************************************Willow ist ein Wunschkind und perfekt in den Augen ihrer Eltern. Auch wenn ihre Knochen bei der kleinsten Bewegung brechen können. Denn Willow leidet an der seltenen Glaskochenkrankheit. Und um ihrem Kind die beste Pflege geben zu können, beschließt Charlotte ihre Frauenärztin (und beste Freundin) zu verklagen. Doch dafür wird sie behaupten müssen, ihr geliebtes Kind wäre besser nie geboren. Und sie vergisst dabei, dass auch Herzen und Familien brechen können...****************************************************************Niemand versteht es so gut sensible, schwierige und kontroverse Themen so einzufangen wie Jodi Picoult.Sensibel, einfühlsam aber auch ohne Scham erzählt sie die Geschichte einer Familie, die zerbricht und heilt, die liebt und kämpft, die verzweifelt und leidet.Willow ist ein ganz besonderer Mädchen. Sie ist schlau und lustig, aber sie ist auch krank und eingeschränkt.Amelia ist ihre große Schwester, sie beschützt Willow wie eine Löwin und wird dabei selbst fast vergessen.Charlotte und Sean sind gute Eltern, aber zerrissen und verzweifelt.Alle Protagonisten erhalten ihren Anteil an der Geschichte.Wie immer erzält die Autorin nicht einseitig sondern aus vielen persönlichen Perspektiven.Das macht die Geschichte einzigartig, traurig und wunderschön.Das Ende zerreißt einem fast das Herz.Den Büchern von Jodi Picoult wohnt ein ganz besonderer Zauber inne.

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  • Zerbrechlich sind nicht nur Knochen, sondern auch Herzen…

    Zerbrechlich

    pantaubooks

    16. November 2016 um 20:36

    Die junge Familie O’Kneefes wird auf eine harte Probe gestellt: Das lang ersehnte zweite Kind von Charlotte und Sean hat die seltene Knochenkrankheit OI, auch Glasknochenkrankheit genannt. Willow ist in ihrem Leben extrem eingeschränkt. Sie bleibt kleinwüchsig und bricht sich bei einfachen Bewegungen sämtliche Knochen. Um mehr Geld für die Behandlung von Willow zu erwirken, verklagt Charlotte ihre Frauenärztin und gleichzeitig beste Freundin Piper, weil sie die Krankheit in einem früheren Stadium der Schwangerschaft hätte entdecken müssen. Um ihr Ziel zu erreichen, sagt Charlotte vor Gericht aus, dass sie in diesem Fall einen Schwangerschaftsabbruch vorgezogen hätte. Damit verletzt sie nicht nur Willow, sondern auch ihre Beziehung zu Sean und ihrer Tochter Amelia geht mehr und mehr in die Brüche. Zudem erkrankt Amelia wegen der schwierigen Familienverhältnisse und dem zunehmenden Hass auf ihre Mutter und sich selbst an Bulimie und Borderline. Jodi Picoult legt mit ihrem Buch „Zerbrechlich“ den Schwerpunkt auf die seltene Glasknochenkrankheit, unter der allein in Deutschland ca. 2500 Menschen leiden. Wie ein langsamer Weltuntergang beschreibt sie gefühlvoll wie Willow die Aussagen der Mutter vor Gericht langsam zu verstehen beginnt und schmerzlich für ihr eigenes Leben zu deuten weiß. Dass Liebe in diesem Buch Grenzen des sozialen Miteinanders überschreitet und eine Lüge die Liebe rechtfertigen soll, verstrickt Jodi Picoult gekonnt mit der Beschreibung aus den verschieden Sichtweisen der Personen. So lässt sich der Roman trotz der traurigen Geschichte mitreißend und fesselnd lesen. Die Autorin verfolgt mit ihrem Roman „Zerbrechlich“ die Linie der vorangegangen Romane wie zum Beispiel dem Bestseller „Nicht ohne meine Schwester“. Ihre Romane wurden in mehr als 35 Ländern übersetzt und sie gilt heute als renommierte Bestsellerautorin für erschütternde und tiefgründige Romane.

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  • Berührender und nachdenklicher Roman

    Zerbrechlich

    KerstinTh

    29. September 2016 um 22:34

    Willow O’Keefe hat die Glasknochenkrankheit. Sie lebt zusammen ihrer Mutter Charlotte, ihrem Vater Sean und ihrer älteren Halbschwester Amelia in Bankton, New Hampshire. Sean ist Polizist und Charlotte war bis zu Willows Geburt eine sehr gute und bekannte Konditorin. Als bei einer Routine-Ultraschalluntersuchung in der 27. Woche festgestellt wird, dass Willow an der Glasknochenkrankheit leidet und schon sieben Brüche hat, ist Charlotte schockiert. Willow soll per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, da dies gesünder für sie ist. Dennoch kommt es zu einigen neuen Brüchen während und kurz nach der Geburt. Willow Betreuung, ihre unzähligen Operationen, Schienen und alles andere, was die Kleine braucht, sorgt für den finanziellen Ruin der Familie. Deshalb will Charlotte Klagen. Sie klagt ihre Frauenärztin aufgrund eines Kunstfehlers an. Sie hätte ihr früher die Krankheit diagnostizieren sollen, um die Möglichkeit einer Abtreibung zu haben. Das Schicksalshafte daran? Charlottes Frauenärztin ist Piper Reece – ihre beste Freundin!   Auch dieser Roman von Jodi Picoult ist sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Es geht zum einen um die Frage, ob ein Leben mit Behinderung lebenswert ist und ob Abtreibung eine Option ist, um ein Kind vor einem leidvollen Leben zu bewahren. Andererseits geht es auch um eine Freundschaft, die Verraten wird, und zwar aus Geldgründen. Außerdem wird auch beschrieben, wie die einzelnen Personen an dieser Situation leiden und auch zerbrechen. Die Handlung wird aus Sicht unterschiedlicher Charaktere beschrieben, welche sich an Willow wenden. Erst auf den letzten Seiten meldet sich Willow zum ersten Mal selbst zu Wort. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und ich kann ihn jedem ans Herz legen.

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  • Irgendwie enttäuschend

    Zerbrechlich

    Jisbon

    24. July 2016 um 17:52

    Ich hatte hohe Erwartungen an "Zerbrechlich". Nachdem ich den Film "Beim Leben meiner Schwester" großartig fand und auch "Solange du bei uns bist" mich absolut überzeugen konnte, war ich mir sicher, dass ich auch dieses Buch mögen würde. Die Inhaltsangabe versprach eine emotionale Geschichte, die sich mit schwierigen moralischen und ethischen Fragen befassen und beim Leser verschiedene Fragen aufwerfen würde. Das habe ich leider nicht wirklich bekommen. Willows Krankheit wird von Anfang an sehr eindringlich dargestellt. Die Geschichte beginnt mit der Geburt des Kindes und schon hier wird klar gemacht, wie viele Risiken es gibt und wie schnell ein Knochen brechen kann. Diese Eindrücke waren sehr beklemmend und auch die weitere Erzählung hat verdeutlicht, wie schwer das Leben mit der Glasknochenkrankheit für alle Beteiligten ist. Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie wirklich über die Konsequenzen nachgedacht hatte, die aus dieser Krankheit entstehen würden und Picoult hat es geschafft, dies gut herauszuarbeiten. Auch die Probleme, die für den Rest der Familie aufkommen, werden gut dargestellt. Mir haben wirklich alle Beteiligten leid getan, zugleich habe ich aber bewundert, wie sie mit allem klar gekommen sind. Auch als es um die Klage ging, hat die Autorin gut beleuchtet, welche verschiedenen Konsequenzen das hat und wie sie dafür gesorgt hat, dass alles zerbricht. Die moralische Frage, ob es richtig ist, auf "ungewollte Geburt" zu klagen, wurde ebenfalls gut thematisiert und wir haben verschiedene Sichtweisen bekommen, die deutlich gemacht haben, was für eine schwierige Situation es für alle ist und man fragt sich unwillkürlich, wie man selbst handeln würde oder gehandelt hätte. Leider muss ich sagen, dass Charlotte, Willows Mutter, mir im Laufe der Geschichte unsympathisch wurde. Ihre Lage ist schwer und ich kann sie bis zu einem gewissen Grad verstehen, aber auf mich wirkte sie teilweise sehr Ich-bezogen. Ihr war egal, was sie ihren Mitmenschen mit dieser Klage antat, nicht nur ihrer besten Freundin, sondern auch ihrem Mann und ihren beiden Töchtern. Ihr Mann sagt ihr mehrmals, dass sie es nicht als einzige schwer hat und dass sie nicht als einzige leidet und er hat recht, aber ich hatte bis zuletzt nicht das Gefühl, dass sie das verstanden und anerkannt hat. Besonders leid getan hat mir die erste Tochter, Amelia, die stellenweise ignoriert wurde. Es ist verständlich, dass Willows Krankheit im Mittelpunkt steht, aber dennoch hätte Amelia nicht so in den Hintergrund gedrängt werden sollen, dass niemandem ihre Probleme aufgefallen sind. Ein weiterer Punkt ist, dass die Hintergrundgeschichte der Anwältin in meinen Augen irrelevant war. Natürlich trägt sie dazu bei, dass man ihre Position besser versteht und es gibt gewisse Parallelen zum Fall, aber dieser Handlungsstrang trug nichts zur Hauptgeschichte bei und hätte gestrichen werden können. Dennoch hat "Zerbrechlich" mir im Großen und Ganzen gefallen; das Leiden aller Beteiligten wurde gut dargestellt, verschiedene Dilemmas wurden beleuchtet und der Autorin ist es gelungen zu zeigen, wie alle mit dem Konflikt umgegangen sind. Allerdings muss ich sagen, dass es mich nicht berührt hat. Der Anfang der Geschichte war beklemmend und erschreckend, aber danach war ich emotional nicht wirklich involviert - nicht einmal am Ende flossen Tränen. Im Gegenteil, das Ende hat mich verärgert und ich habe immer noch das Gefühl, dass alles sinnlos und umsonst war. Vermutlich ist das genau der Eindruck, den die Autorin erzeugen wollte, aber es hat trotzdem einen bitteren Beigeschmack bei mir hinterlassen und ich wünschte mir beinahe, ich hätte das Buch nicht gelesen. FAZIT Es fällt mir schwer, "Zerbrechlich" zu beurteilen. Einerseits hat es mir ziemlich gut gefallen; die Autorin hat das schwierige Thema gut behandelt und verschiedene Blickwinkel gezeigt, dazu kommen sehr unterschiedliche, gut ausgearbeitete Figuren und ein guter Schreibstil. Andererseits konnte die Geschichte mich nicht bewegen und das Ende hat im Nachhinein das Buch für mich zerstört. Im Endeffekt konnte ich deshalb keine bessere Bewertung vergeben.

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Der Wert des Lebens

    Zerbrechlich

    Herbstrose

    16. June 2016 um 12:11

    Charlotte und Sean O’Keefe sind überglücklich, als sich endlich der ersehnte Nachwuchs ankündigt. Das Paar hat schon eine Tochter aus einer früheren Beziehung Charlottes, jetzt erwarten sie das erste gemeinsame Kind. Ihre größte Sorge ist nun, ob das Baby auch gesund zur Welt kommen wird, denn Charlotte ist nicht mehr die Jüngste. „Sie ist perfekt“ erfährt sie von ihrer Ärztin, als diese in der 18. Woche einen Ultraschall macht. Leider ein Irrtum, wie sich dann später herausstellt. Bei einem erneuten Ultraschall in der 27. Woche sind bereits einige Knochenbrüche zu sehen, das Kind hat Osteogenesis Imperfecta, die Glasknochenkrankheit.  Fünf Jahre und 52 Knochenbrüche später startet die Familie zum ersten gemeinsamen Urlaub nach Disney World. Kaum dort angekommen beginnt ein Horrorszenario. Die kleine Willow bricht sich die Hüfte und kommt ins Krankenhaus, die Eltern werden der Kindesmisshandlung verdächtigt und Amelia, die inzwischen Zwölfjährige, wird vom Jugendamt in Obhut genommen und landet vorübergehend bei einer Pflegefamilie. Zwar klärt sich später die Situation, doch dieses Drama ist für Charlotte der Anlass, von der Versicherung Geld für Willows Pflege zu erstreiten. Gegen den Willen ihres Mannes verklagt sie die Ärztin auf einen Kunstfehler, sie habe die Krankheit nicht rechtzeitig bemerkt. Doch diese Ärztin, Piper Reece, ist gleichzeitig Charlottes beste Freundin. Außerdem soll Charlotte vor Gericht erklären, dass ihr geliebtes Mädchen besser nie geboren wäre … Ein heikles Thema, mit dem die Autorin Jodi Picoult hier den Leser konfrontiert. „Zerbrechlich“ ist der Titel des Buches - zerbrechlich sind Willows Knochen - zerbrechlich können auch Ehen, Freundschaften und insbesondere Kinderseelen sein! Charlotte will das Geld erstreiten, um ihre Tochter zeitlebens angemessen versorgen zu können. Doch ist es das wirklich wert, dafür eine bisher glückliche Familie zu zerstören? Kann man einem kleinen Mädchen tatsächlich beibringen, dass es sehr geliebt wird, dass es aber trotzdem besser nie geboren worden wäre? Wie reagiert ein Teenager, wenn ihre heile Welt mehr und mehr zerbricht und sie immer hintenan stehen muss? Was empfindet eine fürsorgliche und gewissenhafte Ärztin, wenn sie von ihrer bisher besten Freundin vor Gericht gezerrt wird? Sehr einfühlsam geht die Autorin auf alle diese Probleme ein. Man merkt, dass sie gut über die Glasknochenkrankheit recherchiert und sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat. Der Schreibstil ist sehr emotional und geht zu Herzen, ohne jedoch in Gefühlsduselei abzudriften. In jedem Kapitel kommt ein anderer der Protagonisten zu Wort, die dann die kleine Willow direkt ansprechen. So kann sich der Leser gut in das kranke Kind hinein versetzen und behält jederzeit den Überblick. Erst im letzten Kapitel erzählt Willow über sich selbst. Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch und realistisch, man liebt und leidet mit ihnen. Jeder ist auf seine Art liebenswert und sympathisch und man kann ihre Handlungen und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, auch wenn diese oftmals sehr konträr sind. Fazit: Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann und das wohl jedem Leser noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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    • 2
  • Abgebrochen

    Schuldig

    buchjunkie

    Trixie ist 13 und der Augenstern ihres Vaters Daniel. Er arbeitet als freiberuflicher Comiczeichner, seine Frau Laura unterrichtet Studenten an der Universität. Wie brüchig das Glück der Familie ist, wird bald ersichtlich. Trixie kommt völlig aufgelöst von einer Party nach Hause und erzählt unter Tränen, dass sie von ihrem Exfreund Jason vergewaltigt wurde. Wenig später stirbt Jason unter merkwürdigen Umständen. Da er keines natürlichen Todes gestorben ist, werden polizeiliche Ermittlungen veranlasst. Im Laufe dieser Ermittlungen haut Trixie von zu Hause ab und flieht nach Alaska. Dort lebte ihr Vater als Kind und Jugendlicher. Und nun muss er sich seiner Vergangenheit stellen und seiner Frau ein erschütterndes Geständnis machen.... Ich habe schon viele Romane von Jodie Picoult gelesen, und alle haben mir gut bis sehr gut gefallen. Doch dieses Buch habe ich im letzten Drittel abgebrochen, als Trixie von zu Hause geflüchtet ist. Die Story beginnt langsam , steigert sich dann, wird spannend und flacht wieder ab. Und das ständig! Es geht um das,Thema der Vergewaltigung, was schon ausreichend wäre. Es geht aber immer auch um Daniels Vergangenheit und Gefühlswelt, und das meiner Meinung nach zu ausschweifend. Ich verlor das Interesse, las immer nur ein paar Seiten und kam 300 Seiten lang nicht richtig in die Story rein. Der Schreibstil von Jodie Picoult ist gewohnt gut, die Handlung ist nicht schlecht, aber vielleicht waren 400 Seiten zu viel dafür. Mich konnte dieses Buch nicht packen, ich bin viel besseres gewohnt von Picoult. Ich breche auch wirklich nur ganz selten ein Buch ab , aber ich hatte absolut keine Lust mehr auf die letzten hundert Seiten.Mich hat nur noch interessiert, wer Jasons Tod zu verantworten hatte, und dass hab ich schnell noch nachgelesen. Jodie Picoult hat ja wirklich viele Romane geschrieben, da sei ihr ein weniger guter auch gestattet!

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    • 5
  • Welchen Wert hat ein Leben?

    Zerbrechlich

    Kerry

    13. September 2015 um 21:18

    Charlotte O´Keefe ist nicht mehr die jüngste, als es ihr gelingt, zum zweiten Mal schwanger zu werden. Aus einer früheren Beziehung hat sie ihre Tochter Amelia, doch nach einem Neubeginn lernte sie über eine Freundin den Polizisten Sean O`Keefe kennen und die beiden wurden ein Paar. Sean hat Amelia als seine Tochter angenommen, doch beide wünschen sich noch ein eingenes Kind und tatsächlich, Charlotte wird auf natürlichem Weg schwanger. Charlottes beste Freundin ist Piper Reece, die gleichzeitig Charlottes Frauenärztin ist. Auf Grund ihres Alters hat Charlotte Angst, ihr Kind könnte das Down-Syndrom haben, doch diese Befürchtungen stellen sich bei einem Ultraschall in der 18. Woche als unbegründet heraus, ja in der Tat ist das Kind gesund. Doch bei einem erneuten Ultraschall in der 27. Woche offenbart sich, dass mit dem Kind in ihrem Bauch etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist - auf dem Ultraschallbild sind Knochenbrüche zu ersehen. Kurze Zeit später steht fest: Charlottes Kind hat eine Form der Glasknochenkrankheit - ob es die Geburt überhaupt überlebt, ist fraglich. Fünf Jahre später will Familie O`Keefe in ihren ersten richtigen Familienurlaub starten. Ziel ist Disney World. Bisher war ein gemeinsamer Urlaub einfach nicht möglich, zu sehr musste die ganze Familie Rücksicht auf die kleine Willow und ihre immer wieder brechenden Knochen nehmen. Doch kaum am Ziel ihrer Reise angekommen, geschieht das, was sie alle vermeiden wollten - Willow bricht sich erneut die Knochen und dadurch nimmt das Drama seinen Lauf. Auf den Röntgenaufnahmen ist ersichtlich, dass die kleine Willow diverse verheilte Knochenbrüche hat - die Behörden glauben an Misshandlung durch die Eltern, denn ausgerechnet der Brief ihres Arztes, der Willows Krankheit bestätigt, haben die O´Keefes Zuhause vergessen. Charlotte und Sean werden verhaftet, Amelia kurzfristig in Obhut genommen und die kleine Willow bleibt allein im Krankenhaus zurück. Zwar können die O´Keefes schlussendlich die Situation klären, doch kommen durch diesen Vorfall weitere Kosten auf sie zu, denn die Krankenversicherung will den Rücktransport Willows nicht zahlen. Sean und Charlotte sind schockiert, wie mit ihnen umgesprungen wurde und gerade Sean weiß, dass sein Ruf als Polizist nach der Aktion erst einmal dahin ist. Er will Schadensersatz und wendet sich hierzu an Anwältin Marin Gates. Diese sieht jedoch schlechte Chancen darin, einen solchen Prozess zu gewinnen, glaubt aber, in einer Klage gegen Piper Reece Erfolg zu haben, denn immerhin hatte diese Charlotte nicht rechtzeitig davon in Kenntnis gesetzt, dass Willow behindert zur Welt kommen wird. Sean will davon nichts wissen, stellt doch solch eine Klage die Behauptung in den Raum, dass er die Geburt seiner Tochter nicht gewollt hätte, doch in Charlotte brodelt es. Seit fünf Jahren kann sie nicht mehr arbeiten, immerzu erleidet ihre kleine Willow Knochenbrüche und das alles kostet so viel Geld, Geld, das die O`Keefes eigentlich nicht haben und noch mehr Nerven. Charlotte entschließt sich, entgegen dem Willen ihres Mannes, Klage gegen Piper einzureichen, um von ihrer Versicherung endlich das Geld zu erstreiten, das sie benötigt, um Willow für den Rest ihres Lebens versorgen zu können. Doch ist Geld es wirklich wert, das Glück seiner Familie auf das Spiel zu setzen und gar die kleine Willow wissen zu lassen, dass es besser gewesen wäre, sie wäre nie geboren worden? Welchen Wert hat ein Leben? Der Plot wurde sehr einfühlsam und authentisch erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich als Leser einerseits auf Seiten der Charlotte O`Keefe war, denn ihre Beweggründe konnte ich jederzeit voll und ganz nachvollziehen, jedoch auch vollends auf Seiten von Sean O`Keefe stand, denn auch dessen Sichtweise der Ereignisse und sein Tun und Handeln konnte ich immer nachvollziehen. Die Figuren wurden sehr realistisch erarbeitet, wobei hier mein Liebling eindeutig die kleine Willow war, denn immerhin ist sie es, um die es geht und der Leser kann sich in dieses kleine Mädchen sehr gut einfühlen. Interessant empfand ich auch die Figur ihrer Schwester Amelia erarbeitet, die lange den äußeren Schein einer guten Tochter wahren kann und dennoch jeden Tag ein bisschen mehr an der ganzen Situation zerbricht. Den Schreibstil empfand ich sehr emotional und spannend erarbeitet, ich konnte und wollte mich nicht von dem Buch trennen. Eines steht fest, dieses Buch war nicht das letzte der Autorin, dass ich gelesen habe.

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  • Handle with care...

    Zerbrechlich

    The iron butterfly

    „Handle with Care – Zerbrechlich“ betitelt die Geschichte um Charlotte, ihren Mann Sean, Charlottes Tochter aus erster Beziehung Amelia und das lang ersehnte Wunschkind Willow. Zerbrechlich, denn Willow leidet unter Osteogenesis imperfecta, Typ III, welche umgangssprachlich auch als Glasknochenkrankheit bezeichnet wird. Bereits während der Schwangerschaft erleidet der kleine Fötus Brüche, die während einer spontanen Ultraschalluntersuchung in der siebenundzwanzigsten Woche durch Charlottes engste Freundin und Gynäkologin Piper entdeckt werden. Für Charlotte und Sean steht jedoch fest, dass dieses Wunschkind geboren werden soll. Sie wollen es hegen und pflegen, lieben und umsorgen, in guten, wie in schlechten Zeiten. Und die Zeiten sind wahrlich schwierig, denn bereits ein kleiner Stoß kann zu einem erneuten Bruch führen. So endet auch ein Besuch in Disney World in einem Fiasko. Willow fällt und erleidet einen komplizierten Bruch der Oberschenkelhalsknochen. Im Krankenhaus, fern der Heimat, der betreuenden Ärzte und ohne erklärenden Arztbrief, werden Charlotte und Sean aufgrund der auffällig vielen verheilten Brüche, die das Röntgenbild zeigt, verhaftet, Amelia wird zu einer Pflegemutter gebracht. Bis zur Aufklärung vergehen Stunden und Willow liegt längst in einem Spreizgips, der die Anstrengungen um den Rücktransport und die kommenden Monate zusätzlich verschärfen wird. Zuhause angekommen, plant Sean eine Klage gegen verschiedene Personen, da die Erlebnisse die Familie traumatisiert und ihn als Polizisten diskreditiert haben. In der Anwaltskanzlei sieht man den Sachverhalt jedoch völlig anders und rät von einer Klage ab, jedoch kann sich die betreuende Anwältin eine Klage gegen Charlottes Gynäkologin vorstellen, da Piper bereits bei der ersten Ultraschalluntersuchung Anomalien hätte erkennen müssen. Kaum zu glauben, aber wahr, Charlotte beabsichtigt ihre beste Freundin auf ungewollte Geburt zu verklagen… Mit dieser Story hat Jodi Picoult meinen Nerv total verfehlt. Die Thematik der Entscheidungsfreiheit für Eltern, die ein behindertes Kind erwarten mag durchaus Potential für eine intensive Betrachtung aufweisen, jedoch macht bereits die thematisierte Klagemanie der USA jegliche sachliche oder auch emotionale Auseinandersetzung aus meiner Sicht zunichte. Charlotte ist zudem ein unsympathischer Charakter und dies nicht nur, weil sie diese Klage gegen ihre beste Freundin anstrebt, sondern auch, weil sie von der Sorge um Willow besessen ist und darüber völlig Amelia vernachlässigt. Selbstverständlich benötigt Picoult diese Vorgehensweise für ihre Story, denn Amelia soll ja die Bulimie-Tochter werden, die sich zudem noch ritzt, zu stehlen beginnt und dies wird dann alles von den liebenden, katholischen Eltern vor lauter Anwaltsterminen übersehen. Als der liebende Sean, treusorgender Vater und Charlotte vergötternder Ehemann auch noch die Scheidung einreicht, wird die Geschichte zur Farce und jede Seite übertrifft die nächste an Trivialität. Die beklagte Gynäkologin Piper, angesehen im Beruf und tough im Wesen, schließt von heute auf morgen ihre Praxis und renoviert das Eigenheim von vorne bis hinten…auch die Anwältin Marin, Adoptivkind, hat eine schmerzliche Geschichte zu erzählen und damit noch nicht genug, Picoult hat noch diverses an Tragik und Dramatik in petto. So eine Geschichte erwartet man im schlechten Groschenroman, daher erlaube ich mir seit längerem mal wieder eine Ein-Stern-Bewertung. Picoult sollte es meiner Meinung nach besser wissen!

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    • 6
  • Zerbrechlich

    Zerbrechlich

    worteundwelten

    22. March 2015 um 11:51

    Charlotte und Sean O’Keefe sind überglücklich, als sie erfahren, dass sie ein Kind erwarten. Willow ist perfekt – das ist das Erste, was Charlotte hört, als sie ihr Baby auf dem Ultraschallbild sieht. Doch Willow hat die Glasknochenkrankheit – beim kleinsten Stoß brechen ihre Knochen. Jedoch auch ihr Herz kann brechen. Das scheint Charlotte zu vergessen, als sie vor Gericht das Geld für die richtige Behandlung erkämpfen will. Die Krankheit hätte früh erkannt und die Eltern gewarnt werden können. Charlotte muss jedoch behaupten, ihr geliebtes Kind sei besser nie geboren worden. Dieses Buch geht unter die Haut. Jodi Picoult ist bekannt dafür, dass sie in ihren Büchern sehr sensible Themen bespricht. So auch in diesem Buch. Der Leser lernt ein fünfjähriges Kind kennen, das in ihrem Leben bereits 52 Knochenbrüche hatte. Und es werden noch viele weitere hinzukommen. Die kleine Willow leidet unter der Glasknochenkrankheit. Ihre Mutter geht vor Gericht – und klagt gegen ihre beste Freundin Piper, welche ihre behandelnde Gynäkologin während der Schwangerschaft war. Sie wirft ihr vor, die Krankheit hätte früher erkannt werden müssen. In diesem Buch kommen viele verschiedene Faktoren zusammen: Zum Einen natürlich das Leben eines Kindes mit einer schweren Behinderung. Zum Anderen aber auch die Spannungen einer Ehe sowie die Freundschaft zwischen zwei Frauen. Dann gibt es auch noch Willows große Schwester Amelia, die immer an zweiter Stelle steht und sich nie richtig geliebt fühlt. Das Buch wird aus den verschiedenen Perspektiven erzählt, die sich immer abwechseln. So kann man die verschiedenen Sichtweisen versuchen nachzuvollziehen und das Lesen wird abwechslungsreich gestaltet. Mich hat das Buch sehr berührt. Es war spannend und traurig zugleich. Zudem habe ich einiges über die Glasknochenkrankheit gelernt, worüber ich vorher fast gar nicht informiert war. Auch Jodi Picoults Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Es war für mich bereits das sechste Buch von ihr und es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein, das ich von ihr gelesen habe. Eine große Leseempfehlung an alle, die Bücher mögen, die sich mit heiklen Themen beschäftigen.

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  • Ein tiefgreifendes Buch

    Zerbrechlich

    margit83

    15. March 2015 um 21:37

    Wie auch "Beim Leben meienr Schwester" war das Buch von Anfang bis Ende spannend (bis auf die Kochrezepte, die ich überblättert habe) Jodi Picoult schaffte es, mich in den Bann zu ziehen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die verschiedenen Sichten der Personen ließen einen weiten Blickwinkel sehen. Das letzte Kapitel hätte natürlich nicht sein müssen, aber ich denke mir: Im Leben gibt es auch nicht immer ein Happy End. Jodi Picoult wird sich schon etwas dabei gedacht haben.

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  • Einzigartig

    Zerbrechlich

    Carlali

    10. February 2015 um 12:39

    Jodie Picoult hat wiedermal ein sehr gutes Buch geschrieben.  Dieses handelt von einem kleinen Mädchen, welches die "Glasknochenkrankheit" hat und ihrer Familie. Genauer gesagt ist die Tragik an dieser Geschichte, dass es um die "Wrongfull Birth"- Debatte geht. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch nicht verraten. Es ist im gewohnten Picoult Stil geschrieben, dh. jedes Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt. Dabei ist es nie zu kitschig oder emotional. Es ist auf jeden Fall ein Buch, über das man auch noch lange nach dem lesen nachdenkt!

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  • Buchverlosung zu "Zerbrechlich" von Jodi Picoult

    Zerbrechlich

    LaElla

    18. December 2014 um 11:36

    Hallo ihr Lieben,
    auf meinem Blog gehts nun weiter mit dem Weihnachts-Countdown. Aus diesem Grund könnt ihr bis zum 31.12 "Zerbrechlich" von Jodi Picoult gewinnen :-)

    Würde mich freuen, wenn ihr mitmacht!

    http://wolkenweiss.com/2014/12/gewinnspiel-weihnachts-countdown-2/

  • Hier zerbricht alles (Achtung: Spoiler)

    Zerbrechlich

    Schokolatina

    25. September 2014 um 11:48

    Kurz zum Inhalt: Charlotte und Sean haben zwei Töchter. Willow ist eine davon. Sie ist sechs Jahre alt. Sie hat OI, die Glasknochenkrankheit, sprich: sie bricht sich ständig die Knoch, wenn sie nur hinfällt oder zu stark irgendwo dagegen prallt. 78 Mal hat sie sich bisher die Knochen gebrochen, davon schon 10 Mal im Mutterleib. Willow ist eine Kämpferin und sie ist sehr schlau. Sie ist ein zauberhaftes Kind und zuckersüß. Und sie beneidet ihre große Schwester, die wie eine Elfe Eislaufen kann. Aber: Willows Geburt hat das gesamte bisherige Leben ihrer Familie komplett umgekrempelt. Charlotte kann nicht mehr als Konditorin arbeiten, Amelia, die Schwester, kommt emotional zu kurz, die Mutter strampelt sich ab, um eine perfekte Mutter für ihre kranke Tochter zu sein, der Vater strampelt sich in Zusatzschichten als Polizist ab, weil das Geld vorne und hinten nicht reicht, weil die Krankenkasse nicht alles bezahlt, weil durch ständig neue Knochenbrüche ständig neue Probleme entstehen. Mit einem Spreizgips muss das Kind einen anderen Autositz bekommen, den die Krankenversicherung aber nicht zahlt. Kurzum, die gesamte Familie leidet, obwohl sie alle Willow lieben. Nach einem Unfall in einem Diner wollen die Eltern zuerst das Diner wegen einer Serviette auf dem Boden verklagen, auf der Willow ausgerutscht ist, aber die Anwältin Alison findet eine Klage auf ärztlichen Kunstfehler bei pränataler Diagnostik und einem fatalen Interpretationsfehler dabei vielversprechender. Einziger Haken: Die Gynäkologin ist Charlottes beste Freundin Piper. Meinung: Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ich mir das wirklich antun will, solch ein Buch zu lesen, ob ich wirklich über ein behindertes Kind lesen will und wie die Mutter dann gegen die Ärztin klagt, um Schadensersatz wegen „ungewollter Geburt“ zu bekommen. Kurz und gut, ich hab’s dann gelesen und bin immer noch völlig aufgewühlt. Es geht gar nicht so sehr um die „ungewollte Geburt“ oder eine Abtreibungsdiskussion in diesem Buch. Es geht darum, dass Menschen an solchen Schicksalen zerbrechen. Jodi Picoult hat dieses Buch so geschrieben, als ob die Protagonisten nacheinander Willow die Geschehnisse aus ihrer Sicht beschreiben. Der Leser ist in der Rolle von Willow und wird mit „du“ angesprochen, als ob man an Willow gerichtete Briefe lesen würde. Charlotte berichtet darüber, wie ihr das Herz bei jedem Knochenbruch von Willow zerreißt und man kann sehr gut mit ihr mitfühlen, warum und wieso sie zu solch einer Übermutter geworden ist, diesen übermäßigen Beschützerinstinkt hat. Sean leidet darunter, dass er ständig von Charlotte ermahnt wird, ja nur vorsichtig zu sein. Auch er liebt Willow von ganzem Herzen und er will für das Mädchen der Fels in der Brandung sein, als die Mutter klagt. Schließlich muss Charlotte vor der Jury verkünden, dass sie ihre Tochter nicht liebt. Und er kann und will da nicht mitziehen. Willow soll sich unbedingt geliebt fühlen. Piper – die Freundin und verklagte Ärztin – kommt auch zu Wort. Die Rechtsanwältin, die als Adoptivkind ihre leibliche Mutter sucht und dann natürlich die Schwester – Amelia. Und es waren tatsächlich immer wieder Amelias Kapitel, die mich am meisten berührt haben. Was definitiv daran liegt, dass ich so gut mit ihr mitfühlen konnte, genau wusste, wie sich Geschwister von behinderten Kindern fühlen, wie sehr ausgeschlossen von aller Aufmerksamkeit, wie sehr diese ständigen Ermahnungen, doch mal zurückzustecken, nur ja vorsichtig zu sein etc. nerven. Diese unterschwellige Erwartung, am besten unsichtbar zu sein und nur ja keine Forderungen oder Wünsche zu äußern. Amelia wird in der Story krank, mit Kleptomanie, Bulimie und schneidet sich auch, entwickelt also eine massive Borderline-Störung. Und keiner merkt es. Weil alle mit Willow beschäftigt sind. Dieses Verlangen von Charlotte, Amelia möge ihren Wunsch nach einem normalen Leben aufgeben, weil Willow auch keines haben könnte, der ist mir echt an die Nieren gegangen, ich habe meine Mutter gehört und gefühlt. Natürlich liebt Amelia ihre Schwester. Aber: eben weil sie sie nicht als Behinderte behandelt, gibt sie ihr ein Stück Normalität. Den Kunstgriff mit den verschiedenen Erzählern fand ich großartig, weil gerade die vielen verschiedenen Motive und Absichten der Figuren so deutlich wurden. Weil auf diese Art die vielen vielschichtigen Gefühle dargestellt werden konnten. Dadurch entstanden auch die verschiedenen Aspekte dieser Story. Die verratene Freundschaft der beiden Frauen, die Schuldgefühle von Sean, der denkt, dass er Willow die Krankheit vererbt hat, Charlottes Klage und wie sie mit dem Ruf, eine eiskalte Abzockerin zu sein, in der Kleinstadt umgeht, wie sehr ihr das zusetzt, Amelia, die sich ungeliebt, abgelehnt, überflüssig, gehasst fühlt und es nicht sagen kann. Dazu die Anwältin, die auf der Suche nach ihrer Mutter ist und lernen muss, dass nicht alle Adoptivkinder im erwachsenen Leben auf eine superglückliche leibliche Mutter treffen, die eine Wiedersehensparty schmeißt. Das die Backrezepte dazwischen sollten, hm… vielleicht sollten sie die Gefahr eines Zussammenfallens, wie bei einem Soufflé symbolisieren… Charlotte ist Konditorin, es sind Profitricks dabei, aber letztendlich… Ein Rezept zu lesen, während man darauf brennt, wie die Story weitergeht. Das war irgendwie wie Notbremse und für meinen Geschmack völlig unnötig Ganz gruselig fand ich das Ende. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Jodi Picoult weder eine glückliche Familie mit Geld darstellen wollte, die es durch den Schadensersatz endlich geschafft hat, allen ein einigermaßen bequemes Leben zu geben, noch eine Familie, die komplett an dem Wunsch nach Entschädigung und dem Geld zerbrochen ist und nur noch Trümmer hat und Schulden. Mut machender für jeden, der von Krankheit oder Gesellschaft behindert wird, hätte ich es gefunden, wenn Willow noch lange in den Genuss von dem Geld gekommen wäre. Einen Denkfehler habe ich in diesem sonst so großartigen Buch gefunden: Wenn der Scheck uneingelöst am Kühlschrank hängt: Von was bitte haben Sean und Charlotte denn bloß die Anwältin bezahlt? Ganz am Anfang wird nämlich erklärt, dass sie einen Anteil von der Schadensersatzsumme bekommt. Und – wie in den USA – üblich, ist der gewaltig hoch, 10 – 30 %.

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