Jodi Vaughn

 2,9 Sterne bei 12 Bewertungen

Neue Rezensionen zu Jodi Vaughn

Gegen die gegenseitige Anziehungskraft ist kein Kraut gewachsen.

Meinung:

Ein Erotikroman mit ein bisschen Fantasy.

Dafür, dass das Buch als Fantasy qualifiziert ist, ist es eine Themaverfehlung. Der Einstieg stellt das gleich klar: hier geht es um Sex.

Damon hat eigentlich eine klare Aufgabe, aber als er Ava das erste Mal sieht, geht es nur noch darum, sie nicht sogleich zu bespringen. Von Werwolf merkt man an der Stelle praktisch gar nichts, außer dass die Räume scheinbar voll damit sind, dass alle gegenseitig riechen können und Ava keine Ahnung davon hat, was ein Werwolf ist und dass sie selbst einer ist.

Nach der Rettung von Ava bemüht sich weiter Damon seinem Auftrag gerecht zu werden, aber als Leser ist völlig klar, es geht nicht darum, ob er sie bespringt, sondern wann und was das für Konsequenzen für ihn hat.

Auch die Nebengeschichte, also eigentlich die Handlung, die ich erwartet hatte, zündet nicht wirklich. Es werden weitere Werwölfe entführt und natürlich will Ava und später auch die Granny eines Freundes von Damon in der Geschichte mitmischen. Dabei steuert die Geschichte dann auf eine Art Show-Down zu, mit einer magischen Lösung, denn Ava ist königlicher Herkunft, Damon aber nicht.

Fazit:

Hat bei mir als Fantasy einfach nicht gezündet: zwei Sterne.

gähnende Langeweile

Zuerst kommt ein Prolog, in dem man die Charaktere der Wächter und die weibliche Hauptfigur vorgestellt bekommt. Für mehr dient das auch nicht, denn später hat das Zusammentreffen der Hauptfiguren keine Bedeutung mehr. In der Geschichte selbst, tun sie so als seien sie sich nie begegnet. Auch hat man den Eindruck, dass jeder in der Bar entweder ein Werwolf ist oder weiß, wer einer ist.

In der Hauptgeschichte weiß Ava dann gar nicht, dass sie ein Wolf ist. Der Plot beginnt ganz spannedn: Sie wurde entführt und Damon muss sie retten. Das geht fix, dann wirds langatmig, Immer wieder wird Ort gewechselt, ohne dass dabei die Geschichte voran geht. Einige Ungereimheit in Bezug auf Geld und Unterbringung, die die Autorin wohl selbst nicht im Blick hatte. Und die ständigen sie-sind-rattig-aufeinander-Situationen, aber sie tun es dann doch nicht. Das war so nervig! Dazwischen bekommt Ava die tragische Lebensgeschichte von ihm erzählt, die dem Leser wohl mehr Symphatie für Damon bringen soll. Es ist aber nur ein Füller, der den nicht vorhandenen Plot nur in die Länge zieht und mal wieder als Sexblock fungiert.

Am Ende gibts dann endlich die schnelle hingehuschte Szene, in der sie den Bösewicht stellen und ihren Kumpel in einer Stippbar retten. Dabei wird die Gefangennahme nur in zwei Sätzen berichtet und die Vermisste Freundin von Ava haben wir auch schon gerettet. Wenigstens dürfen Ava und Damon endlich ins Bett. Über 300 Seiten bis zu diesem Moment und dann waren es nur 2-3 Seiten, die so unromantisch und lieblos waren. Gerade die derbe Sprache, die hier beim Akt verwendet wird, fand ich schon recht lächerlich.

Nun bleibt noch das Problem, dass Ava ja königlich ist und er nur ein Waise. Sie soll den Rudelführer gehören und nicht ihm. Wie löst man das am doofsten, damit auch wirklich kein Charakter irgendeine Entwicklung hat? - Damon ist nun plötzlich auch königlich und bekommt Ava. Die ganze Sache mit ihr als Königin, was dafür sorgt, dass alle Werwölfe in ihrer Nähe sie bespringen wollen, wenn sie ratttig wird auf Damon, war irgendwie komisch. Dann die Bindung, die sie zu Gefährten macht wird durch den Rudelführer mit Handauflegen durchgeführt, wie lahm ist das denn bitte?!

Auch war es seltsam, dass männliche Werwölfe kein Probem damit haben sich nackt vor anderen auszuziehen, bevor sie sich Verwandeln. Aber absolut prüde und beschämt reagieren, wenn Frauen sich untereinander über das anstößige Thema und alles, was dazugehört, unterhalten. 

Das Buch weißt einige Rechtschreibfehler auf, was wohl der Übersetzung zu Grunde liegt. Da kann man ohne Probleme drüber lesen. Ein Kirtikpunkt für mich sind einige Popkulturreferenzen, die ich als störend empfinde. Sowas macht ein Buch leider nicht Zeitlos. 

nach Übersetzungsprogramm nicht mehr Korrektur gelesen, schade denn...

...eigentlich hat mir die Geschichte gut gefallen.
Aber bitte, was soll dieser Prolog, der zwar die Charaktere des Buches beinhaltet aber eine völlig eigenständige Geschichte ist, die nicht mit dem restlichen Buch übereinstimmt.
Das verwirrt nur und könnte gut ersatzlos entfallen.
Warum wurde das Buch nach dem Übersetzen nicht Korrektur gelesen? Ausdrucksweisen, die im amerikanischen Englisch Sinn ergeben sind im deutschen Sprachgebrauch nicht üblich und daher unpassend. Artikelfehler, falsche Pronomen, Buchstaben zu viel, Wortdopplungen von Adverbien in den Sätzen, Zeiten, die nicht passten,... Das finde ich sehr schade, denn das nimmt mir beim Lesen der Geschichte die Freude.

Leider ist bei diesem Buch offenbar zum Ende hin die Zeit weggelaufen, da im letzten Viertel Einiges an Inhalt fehlt. Wurden zunächst alle Ereignisse in aller Ausführlichkeit beschreiben, wurde am Ende des Buches die Geschehnisse nur noch in kurzen Sätzen in der Erzählform eines wortkargen Dritten zusammengefasst. Und das wichtigste Ereignis, der Showdown passierte offenbar ohne dass wir als Leser daran beteiligt waren. Wir erfuhren nur am Rande davon.

Kurzum: Die Buchidee fand ich toll, die Umsetzung insgesamt eher schlecht. Daher von mir nur 2 Sterne

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