Jody Houser

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Rezension zu "Star Wars Comics: Rogue One - A Star Wars Story" von Jody Houser

Ein Muss für Fans
LillianMcCarthyvor 5 Monaten

Schon das Cover der Rogue Oen Graphic Novek sieht sehr stark nach Adaption aus, da die Charaktere so herrlich nah an die Schauspieler gezeichnet wurden. Genau das habe ich eigentlich auch erwartet, als ich mit Rogue One begonnen habe: Eine klassische Adaption, die das Filmgeschehen in Comicform wiedergibt. Das passiert auch. Mehr oder weniger. Wir erfahren beim Lesen den gesamten Film in genau der gleichen Zeitspanne, wie es auch dort der Fall war. Allerdings doppelt sich nichts. Das geschehen wurde aus völlig unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So hat man - wenn man den Film kennt - zwar immer eine sehr gute Orientierung, wo man sich gerade befindet, man erfährt aber an allen Ecken neues über die Handlung in Rogue One und so gab mir der Comic einen enormen Mehrwert.

Mit dem Zeichenstil habe ich mich auch enorm wohl gefühlt. Wie oben schon erwähnt, waren die Figuren sehr nah am Aussehen der Schauspieler im Film, was ich hier sehr toll fand, da der Comic ja eine nachtrglich adaptierte Fassung war. Aber auch abgesehen davon fand ich die Zeichnungen und die Anordnung der Panels wahnsinnig angenehm aber auch experimentierfreudig. Zusammenfassen kann man außerdem, dass enorm viele Emotionen in den Zeichnungen stecken und diese sehr viel transportieren. Wenn ihr Star Wars Fans seid, solltet ihr euch den Comic also nicht entgehen lassen. 

Die Graphic Novel Adaption zu Rogue One: A Star Wars Story ist für alle Star Wars Fans ein echtes Muss. Nicht nur die Zeichnungen sind wunderschön, ausdrucksstark und sehr nah am Film, die Geschichte überzeugt darüber hinaus mit vielen neuen Details und Blickwinkel, die man im Film nicht bekommt. 

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einz1975s avatar

Rezension zu "Star Wars Comics: Rogue One - A Star Wars Story" von Jody Houser

Star Wars Sonderband 99: Rogue One – Comic zum Film
einz1975vor 10 Monaten

Star Wars - Rogue One brachte in seiner Geschichte, eine kleine fast vergessene Aufopferung des Widerstands ans Tageslicht. Nicht nur, dass der Charme der alten Filme eingefangen werden sollte, sondern auch die Story um Star Wars verdichtet wurde. Die Meinungen gingen wie immer weit auseinander, von Begeisterung bis zur Ablehnung, alles war von den Fans zu hören. Doch im Endeffekt haben die Produzenten sich nichts vorzuwerfen, denn nur weil man keine Jedi an Bord hat, heißt es nicht, dass es nicht Star Wars sein kann. Die schöne Überraschung am Comic, er fängt nicht an wie der Film an.

Vielmehr erleben wir hier eine kleine Extra-Prisode: „Cassian & K-250“. Hier wird anschaulich beschrieben, wie sich diese beiden Draufgänger kennengelernt haben. Cassian befindet sich auf einer Mission auf dem rückständigen Planeten Wecacoe. Er soll hier Imperiale Informationen stehlen, welche auf einem abgestürzten Raumschiff lagern. Eigentlich sollte es sehr ruhig sein und keine Sturmtruppen waren in Sicht, doch diese Nachrichten sind wohl nicht mehr aktuell, denn überall wimmelt es nur so von Truppen des Imperiums.

K-250 ist eben einer dieser Sicherheitsdruiden, welche zusätzlich eingesetzte werden und genau in dem Moment, wo Cassian hat was er und seine Helfer suchen, wird dieser Druide auf die Flüchtenden aufmerksam. Mit ein paar ordentlichen Tricks gelingt es Cassian diese K-250 Einheit umzudrehen. Diese Neuprogrammierung geschieht zum Teil spontan und vielleicht half auch hier einmal mehr die Macht, um diese beiden zusammenzubringen. Danach steigen wir nahtlos in die Story des Films ein. Willkommen auf Lah´mu, hier lebt ein Wissenschaftler, welcher seine Frau verliert und seiner Tochter beraubt wird. Er ist der führende Kopf hinter dem Bau des Todessterns.

Im Endeffekt kann man sich jetzt in Bildform noch einmal den Film vor seinen Augen ablaufen lassen. Dabei werden einige Szenen sehr gut eingefangen wie z.B. der Tod von Jyns Vater auf der Schiffsplattform. Hier kann man ohne Musik, dafür mit ausdrucksstarken Bildern nacherleben, wie sich die Tochter fühlen muss. Einige Szenen fand ich nicht ganz so gut umgesetzt, wie etwa das Auftauchen von Darth Vader. Da hat mir einfach die Dunkelheit und die Düsternis gefehlt. Am Ende haben aber alle Zeichner sich mehr als Mühe gegeben, die Figuren in allen erdenklichen Situationen getreu umzusetzen.

Fazit:

Der Comic ist wirklich für die Fans gemacht. Allein schon die kleine Episode zu „Cassian & K-250“, welche bis dato nirgends zu sehen war, bringt dem Comic einen ungeahnten Mehrwert. Die restlichen Story-Elemente sind bekannt und bringen nur in besonderen Momenten noch einmal eine Unterstreichung der Filmszenen. Unabhängig davon, ob man den Film gesehen hat oder nicht, wer die Gesamtgeschichte um Star Wars erleben will, der kommt nicht um diese Ausgabe nicht drumherum.

Matthias Göbel

Autor: Jody Houser/ Duane Swiercynski
Zeichner: Emilio Laiso, Oscar Bazaldua, Paolo Villanelli
Softcover: 144 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.12.2017
ISBN: 978-3-7416-0312-9

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