Asiatisch kochen bietet rund 300 Rezepte aus der thailändischen, japanischen, chinesischen und koreanischen Küche. Klasse finde ich, dass dabei jedes einzelne bebildert ist. Und zwar nich nur mit einem Hauptfotos, sondern mit einer Schritt für Schritt-Anleitung. Die Anleitungen sind gut erklärt, sodass das Nachkochen leichtfällt.
Die Rezepte sind nach Länderküche unterteilt. Zunächst werden zu Beginn dieser vier Kapitel die Grundzutaten des jeweiligen Landes vorgestellt. Hier zeigen sich feine Unterschiede in der Wahl von Gemüse, Gewürzen, Kohlenhydraten und auch Kochutensilien. Schön finde ich, dass diese Dinge alle auf Fotos zu sehen sind, sodass man von jedem einzelnen einen visuellen Eindruck bekommt und manches vielleicht sogar wiedererkennt. Das Wiederfinden im Supermarkt beziehungsweise Asiashop wird so ebenfalls erleichtert.
Was mich bei vielen Rezepten gestört hat, war bei den Zutaten die Angabe für Fertigprodukte. Es ist in Ordnung, darauf hinzuweisen, dass es Fertigprodukte gibt, falls man keine Zeit hat, gewisse Grundlagen selbst zu kochen. Aber eigentlich erwarte ich auch die Rezepte für solche Grundlagen beziehungsweise Basiszutaten. Was nicht heißen soll, dass das auf alles zutrifft. Es gibt beispielsweise ein Rezept für rote Currypaste, die dann in verschiedenen Gerichen Verwendung findet. Ein Rezept zum Ingwereinlegen fehlt dagegen.
Auch die Fotos an sich sind oftmals nicht sonderlich gelungen. Die Quantität finde ich zwar spitze, ich hätte mir aber eine höhere Qualität gewünscht. Das Essen wirkt recht lieblos angerichtet, den Fotos fehlt die Brillianz. Die meisten Bilder laden mich nicht dazu ein, die Gerichte nachkochen zu wollen.
Ich bin etwas zwiegespalten. Die Aufmachung spricht mich sehr an, für die vielen Fotos zu jedem Gericht gibt es ein dickes Plus. Auch den Umfang an abwechslungsreichen Rezepten finde ich toll, sowie die Aufteilung nach Länderküche. Was mich dagegen weniger bis gar nicht überzeugen kann sind einige Rezepte mit ihren Fertigprodukten und die Food Fotos, die mich optisch nicht ansprechen. Ein bisschen mehr Liebe fürs Detail und dieses Buch wäre perfekt gewesen.
(c) Books and Biscuit
Jody Vassallo
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Jody Vassallo
Einfach kochen Japanisch
Sprossen, Körner und Bohnen
Asiatisch kochen
Salz & Pfeffer
Neue Rezensionen zu Jody Vassallo
Inhalt und Fazit:
Das neue Kochbuch von Jody Vassallo spiegelt einen Großteil der japanischen Landesküche wieder. Zu Beginn des Buches stellt der Autor die wichtigsten Küchenutensilien und benötigten Zutaten vor. Besonders gelungen ist an dieser Stelle, dass er die Zutaten so abbildet wie Sie bei uns in einem asiatischen Supermarkt vorzufinden sind, da die bei uns importierten Lebensmittel nicht unbedingt alle aus Japan stammen. Dies ist dahingehend praktisch, da nicht jeder der japanischen Sprache mächtig ist und somit jeder mit den im Buch abgebildeten Bildern einkaufen gehen kann. Der Autor schreibt zwar, dass die Zutaten in asiatischen Lebensmittelgeschäften leicht zu beziehen sind, dies trifft jedoch leider nicht auf alle Zutaten zu. Zum einen könnte dies zwar auch an der Japan Kriese liegen, andere Zutaten sind allerdings auch nur saisonal erhältlich (z.B. Matcha). Online Asia Shops können hierbei allerdings Abhilfe schaffen und die Suche sehr erleichtern.
Das Spektrum der Rezepte reicht von einfachsten Sushi Kreationen und Nudelgerichten, über Fisch und Fleisch Kreationen bis hin zu einigen moderneren Süßspeisen. Jedes Gericht ist mit einem Bild versehen. Kompliziertere Kochschritte, wie z.B. die Herstellung von Sushi Reis, Dashi und Tamago (Eierrolle), sind sogar in mehreren Arbeitsschritten bebildert.
Wir haben diverse Rezepte ausprobiert und können somit abschließend sagen, dass diese so gut ausgearbeitet sind, dass sie, auch für ungeübte Köche, leicht von der Hand gehen. Die Kreationen machen Lust auf mehr …
Ein frisches, modernes Kochbuch mit vielen neuen Ideen. Mit allen nötigen Basisinformationen zum Keimen und zum Kochen von Getreide und Hülsenfrüchten. Auch ungewöhnliche Arten wie z.Bsp. Kamut und Tapioka werden in Wort und Bild dargestellt. Überhaupt bietet das Buch eine Fülle an anregenden Fotos. Die Rezepte reichen von absoluten Basics bis zu ungewöhnlichen Rezepten wie z.Bsp. Linsen-Cashew-Brot. Die Rezepte sind in die Kategorien Frühstück, Hauptgerichte, Snacks und Desserts eingeteilt und vom Schwierigkeitsgrad her eher einfach. Dem Thema entsprechend vorwiegend vegetarisch.








