Joe Abercrombie

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Autorenbild von Joe Abercrombie (© Lou Abercrombie)

Lebenslauf von Joe Abercrombie

Joe Abercrombie wurde 1974 in Lancaster geboren und studierte zunächst Psychologie und arbeitete anschließend als Drehbuchautor. Seinen Durchbruch als Fantasyautor hatte er dann mit seiner "First-Law-Trilogie". Mit seiner "Shattered Sea"-Reihe hat er sich auch in den Jugendbuchbereich vorgewagt. Derzeit ist eine weitere Trilogie im "First Law" Universum geplant.

Alle Bücher von Joe Abercrombie

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Cover des Buches Kriegsklingen - Die Klingen-Saga (ISBN:9783453320574)

Kriegsklingen - Die Klingen-Saga

 (327)
Erscheint am 13.01.2020
Cover des Buches Feuerklingen - Die Klingen-Saga (ISBN:9783453314771)

Feuerklingen - Die Klingen-Saga

 (194)
Erscheint am 13.01.2020
Cover des Buches Königsklingen - Die Klingen-Saga (ISBN:9783453320642)

Königsklingen - Die Klingen-Saga

 (172)
Erscheint am 13.01.2020
Cover des Buches Racheklingen (ISBN:9783453525221)

Racheklingen

 (112)
Erschienen am 05.10.2009
Cover des Buches Heldenklingen (ISBN:9783453525238)

Heldenklingen

 (61)
Erschienen am 08.08.2011
Cover des Buches Blutklingen (ISBN:9783453314832)

Blutklingen

 (40)
Erschienen am 09.04.2013
Cover des Buches Königsschwur (ISBN:9783453315990)

Königsschwur

 (42)
Erschienen am 12.01.2015
Cover des Buches Königsjäger (ISBN:9783453316003)

Königsjäger

 (27)
Erschienen am 10.08.2015

Neue Rezensionen zu Joe Abercrombie

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Rezension zu "Kriegsklingen" von Joe Abercrombie

Starker Auftakt der Fantasy Reihe
Tefelzvor 3 Monaten

Irgendwann hatte ich Drei extrem dicke Bücher gekauft und mir fest vorgenommen, einfach abzutauchen und die zu lesen. Daraus ist 10 Jahre nichts geworden und endlich habe ich den ersten Teil "Kriegsklingen" gelesen und mich gefragt, warum ich das nicht schon lange gemacht habe.

Geschichte:  Vier verschiedene Protagonisten und Ihre Geschichte werden gleichzeitig in verschiedenen Sprüngen erzählt und was wirklich auffällt, es wird ausführlich beschrieben und erzählt. Ihre Vorgeschichte und der Weg auf dem sie sich befinden. Logen, ein Barbar aus dem Norden, Kämpfer aber verletzt hört, dass ein Magier ihn sucht und neugierig geworden, beschließt er sich den Magier einmal anzusehen und landet bei Bayaz (Magier) , dessen Geschichte auch irgendwie merkwürdig ist und anscheinend glaubt auch jeder dass er schon lange tot ist. Glokta verkrüppelt, Inquisitor, glänzt durch Brutalität im Verhör und bei der Folter und noch Hauptmann Jezal, der im Heer der Königstreuen dient und dort um jeden Preis Kariere machen will. Seine Familie hat daher viel Geld ausgegeben um ihn zum Hauptmann zu machen. Während in der Zwischenzeit Brethod ( ein Nordischer König) im Norden einen Krieg beginnt, treffen die vier unterschiedlichen Personen wie durch Zufall aufeinander...

Sehr flüssig geschrieben.... Jeder wird ausgiebig dargestellt und mit all seinen Stärken und Schwächen, die nicht wenige sind. Zum Teil sind sie einem nicht wirklich sympathisch aber es verbessert sich Stück für Stück in diesem Teil. Das ganze ist so angenehm unaufgeregt und trotzdem will man immer weiter lesen.

Glokta erzwingt Geständnisse  aus reichen Kaufmännern im Auftrag, des Erzlektors Sult, wobei seine Vorgesetzten ihn, Glokta, am liebsten umbringen lassen würden. Doch Glokta war einst der strahlende Held des Königsheeres und wurde brutal von Feinden gefoltert und als Krüppel hinterlassen. Doch macht er seine Arbeit als Inquisitor wirklich gerne ?  Ist er so brutal wie er dargestellt wird ?

Hauptmann Jezal soll das Degenturnier gewinnenund auf den langjährigen Champion treffen. Er ist nicht schlecht aber ist er gut genug ? Bis jetzt hat er noch nichts in seinem Leben beweisen müssen...und er ist Spieler, doch hat er auch Rückgrat ?

Welche Ziele verfolgt der Magier und was hat er mit Logen vor ? Durch das erzählen aus vielen Gesichstpunkten, wird das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig und somit eine absolute Empfehlung.

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Rezension zu "Königsschwur" von Joe Abercrombie

Der schwächere Abercrombie
Nymphenbadvor 7 Monaten

Königsschwur (Half A King) folgt den Missgeschicken von Yarvi, dem Sohn eines mächtigen Königs, der mit einer verkrüppelten Hand geboren wurde und daher nicht in der Lage ist, einen Platz in der Kriegergesellschaft einzunehmen, in der er lebt. Verachtet von seinen Landsleuten und seiner Familie, gebrandmarkt als "halber Mann", verbringt Yarvi die meiste Zeit damit, seinen Verstand zu schärfen und sich darauf vorzubereiten, ein Gelehrter – irgendwo zwischen Priester, Heiler und Berater – zu werden.

Bevor er seine Gelübde ablegen kann, geschieht das Undenkbare, als sein Vater und sein älterer Bruder ermordet werden und ihn als den Einen Wahren König hinterlassen. Yarvi wird jedoch verraten und landet als Sklave auf einem Piratenschiff.

Den Großteil der Geschichte nimmt Yavis Reise von der Sklaverei zur Freiheit und zurück nach Hause ein. Er versammelt eine bunte Gruppe ehemaliger Sklaven um sich, schmiedet in seiner Bedrängnis Freundschaften und tut alles, um seinen Eid zu erfüllen, den Tod seines Vaters zu rächen. Es ist auch eine Geschichte des Erwachsenwerdens: Yavis Kampf, wieder ein freier Mensch zu werden, das Kennenlernen der Welt, in der er lebt, und das allmähliche Zurückweichen des verinnerlichten Selbsthasses aufgrund seiner verkrüppelten Hand sind Teil seiner Reise.

Abercrombie hat die ganze Trilogie innerhalb von 12 Monaten geschrieben, genauso schnell wurde sie auch veröffentlicht. Das bedeutet natürlich auch, dass die Bücher um den „halben König“ wesentlich kürzer sind als die der bahnbrechenden First Law-Reihe. Zunächst einmal war man wohl verwundert über Abercrombie, der als wichtiger Mitbegründer der Grimdark Fantasy gilt, und der dann plötzlich ins Young Adult-Genre wechselte. Zwei wesentliche Faktoren waren dafür verantwortlich. Zum einen hatte er sechs dicke Bücher des sehr erwachsenen Typs vorgelegt und verspürte nun das Bedürfnis, etwas anderes zu machen, zum anderen waren seine Kinder gerade in dem Alter, wo ihnen Bücher zunehmend wichtiger und aufregender erschienen. Es liegt nahe, dass er etwas mit ihnen teilen wollte.

Eine gute Gelegenheit, einen etwas anderen Stil, eine andere Welt und eine stärker fokussierte Art von Geschichte auszuprobieren, um eine neue Leserschaft anzusprechen, während auch die Abercrombie-Fans auf ihre Kosten kommen sollten. Zumindest teilweise. In den Abteilungen Sex und Gewalt ist das Buch nicht so explizit und es hat einen jungen Erwachsenen zum Protagonisten. Abercrombies Ton ist allerdings erkennbar vorhanden, wenn auch eher in einer Light-Version.

Königsschwur kommt direkt und ohne sich kreuzende Erzählstränge aus. Man kann sich natürlich fragen, ob für eine solche Erzählung nicht die Ich-Perspektive eine bessere Wahl gewesen wäre, um die reduzierte Weltsicht besser zu begründen. Allerdings sind Motivation und Charakterzeichnung hier derart oberflächlich, dass wohl auch das nicht viel geholfen hätte. Die Beziehung zwischen Yarvi und seinen Freunden ist beinahe schmerzhaft unterentwickelt. Tatsächlich ist diese Loyalität und Freundschaft einfach vorhanden, der Leser muss sie wohl akzeptieren, ohne dass sie in irgendeiner Form entwickelt wurde.

Bis zum Ende hin ist die vorgetragene Erzählung eintönig. Wir haben die obligatorische wikingerartige Welt, aber auch hier wird nichts vertieft. Abercrombie macht es sich zu einfach, einfach ein männliches gegen ein weibliches Götterpantheon auszutauschen, denn er vergisst, diese Umkehr auch anzuwenden. Wie nämlich ist es zu erklären, dass zwar alle Göttinnen weiblich sind, die Geschlechterrollen der Menschen aber völlig stereotyp abgespult werden?

Vor dem absoluten Versacken ins Belanglose rettet das letzte Viertel des Romans (so man die Geschichte denn so nennen will). Es scheint, als wäre Abercrombie aufgewacht und hätte sich daran erinnert, dass er eigentlich ein guter Geschichtenerzähler ist. Da werden plötzlich Erwartungen untergraben und es kommen ein paar hübsche Wendungen ins Spiel. Das kann zwar den enttäuschenden Gesamteindruck nicht mildern oder gar überzeugen, stimmt allerdings all jene versöhnlich, die das Buch schon in die Ecke pfeffern wollten.

Abercrombie geht hier so schwach wie noch nie vor. Das liegt nicht allein an der fehlenden Härte, sondern an schwachen Erzählmustern. Eine Empfehlung kann ich an dieser Stelle nur für jene aussprechen, die Abercrombie überall hin folgen.

(phantastikon.de)

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Rezension zu "Kriegsklingen" von Joe Abercrombie

eigensinnig genial
anderswoundhiervor 9 Monaten

schwarzer Humor, knackig und nicht vorhersehbar. Definitiv mal was anderes in Sachen Fantasy - der eigenwillige Stil sticht raus aus dem Einheitsbrei

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Zusätzliche Informationen

Joe Abercrombie wurde am 31. Dezember 1974 in Lancaster (Großbritannien) geboren.

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von 31 Lesern aktuell gelesen

von 37 Lesern gefolgt

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