Joe Abercrombie Feuerklingen

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Inhaltsangabe zu „Feuerklingen“ von Joe Abercrombie

Der Fantasy-Überraschungserfolg

Ein Barbar, ein Inquisitor, ein Magier – mit seinen einmaligen Helden schuf Joe Abercrombie ein außergewöhnliches Fantasy-Erlebnis. Nach dem großen Erfolg von „Kriegsklingen“ beweist der junge Autor in seinem zweiten Roman einmal mehr, dass die Zukunft der Fantasy schon jetzt begonnen hat!
Für Logen, den Barbarenkrieger, der eigentlich nur seine Ruhe haben will, und den zynischen Großinquisitor Glokta, der eigentlich durch nichts zu erschüttern ist, hat die Begegnung mit einer lebenden magischen Legende alles verändert. Und so finden sie sich plötzlich im Zentrum von Geschehnissen wieder, bei denen es um nichts Geringeres als die Zukunft des Reichs geht …

In „Feuerklingen“ nimmt die Story rasant an Fahrt auf und bleibt vom Anfang bis zum Ende stets spannend.

— RueSar

Wir treffen alte Bekannte aus Band 1 wieder. Zwischendurch sterben ein paar Charakteren weg. Es kommt zu Kämpfen. Es ist Großartig.

— Ramona91

Ein ganz kleines bisschen schlechter als der vorgänger

— Skyscreamer

Spitze..tolle Fortsetzung..

— smutcop

Abwechslungsreich und spannend. Sogar noch besser als der 1.Teil

— Vairaatea

Dieses Werk liest sich sehr flüssig und spannend. Es fiel mir sehr schwer, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Sehr gelungen!

— Yanaree

Eine schöne Serie, sehr tiefgehend, manchmal etwas langatmig :)

— LeseBaerHH

Im Folgeband noch einen draufgesetzt und die Charaktere vertieft, ein nicht klar definiertes Ziel vor Augen. So mag ich meine Serien.

— thursdaynext

Der Barbar Logan hat mich begeistert und auch insgesamt war der Auftakt der Reihe vielversprechend.

— Originaldibbler

Eine top Fortsetzung von Kriegsklingen!

— Alondria

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  • Feuerklingen von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    RueSar

    12. January 2017 um 18:56

    Im ersten Teil der Trilogie „Kriegsklingen“ bemängelte ich noch, dass die Geschichte nicht wirklich schnell in Fahrt kommt. Das ändert sich aber im zweiten Teil rapide und die Geschichte ist vollgepackt mit Handlungen und Wendungen. Aber ich fange am besten von vorne an. Da ich den zweiten Teil sofort nach dem ersten gelesen habe, fiel mir der Einstieg in die Geschichte sehr einfach. Es gibt keine Wiederholungen vom ersten Band und der Leser ist sofort wieder mitten in der Geschichte. Wurden in „Kriegsklingen“ noch die Charaktere und deren Problematiken vorgestellt, begeben sie sich nun in verschiedenen Gruppen und Konstellationen auf ihre Reise. Dabei gilt es Schlachten an zwei Fronten zu schlagen, bis ans Ende der Welt zu marschieren, dabei Wetter und Feind zu trotzen und natürlich die ganz persönlichen Probleme zu bewältigen. Dass dies natürlich alles sehr spannend geschrieben ist, versteht sich beim Schreibstil von Joe Abercrombie fast von selbst.Durch die teils grundverschiedenen Charaktere der Protagonisten müssen diese lernen, zusammen zu arbeiten und zusammen zu halten. Vor allem bei dem anfänglich noch sehr selbstverliebten Jezal Luthar kann der Leser dadurch eine große charakterliche Veränderung miterleben. Aber auch der scheinbar gefühlslose Inquisitor Glokta scheint teilweise doch etwas ähnliches wie Gefühle zu besitzen.Außerdem erfährt der Leser in diesem Band sehr viel über die Geschichte der Magi, einem Orden von Magiern, und bekommt langsam eine Vorstellung davon, in welch ernstem Krieg die Protagonisten wirklich stecken. Durch die Aufteilung und die verschiedenen Aufgaben der Gruppen bzw. der Protagonisten gibt es mehrere Handlungsstränge. Die Anzahl und Häufigkeit der Handlungsstränge wurde dabei so gewählt, dass der Leser immer einen schönen Überblick hat, was gerade an jenem Ort passiert. Ich bin jedoch schon sehr gespannt darauf, wie (und ob) Joe Abercrombie diese Handlungen im dritten Teil zusammenführt, da die verschiedenen Gruppen derzeit teilweise noch gar nichts miteinander zu tun haben. Auch wenn der zweite Band nur so von spannenden Ereignissen und Kriegen strotzt, bleibt noch genug Raum für den schwarzen Humor und den rauen Schreibstil des Autors. Ich habe schon in meiner Rezension zu „Kriegsklingen“ erwähnt, dass die Sprache im Roman teilweise sehr rau ist, was aber toll zur Stimmung passt.Allerdings gibt es ein Phrase, die im Verhältnis sehr oft vorkommt und mittlerweile etwas nervt: „XY saugte an seinem Zahnfleisch„. Besonders bei Inquisitor Glokta kommt dieser Satz (oder in ähnlicher Form) sehr oft vor.Sieht man jedoch über diese Phrase hinweg, so bekommt der Leser einen sprachlich sehr passenden und bildlichen Schreibstil, der stets flüssig zu lesen ist. Auch der Spannungsbogen bleibt relativ konstant vom Anfang bis zum Ende erhalten und der Autor kann am Ende mit einer noch sehr spannenden Wendung überzeugen.Fazit In „Feuerklingen“ nimmt die Story rasant an Fahrt auf und bleibt vom Anfang bis zum Ende stets spannend. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • Ein packender zweiter Teil

    Feuerklingen

    Zyrin

    26. August 2016 um 13:47

    Wurden im ersten Teil alle wichtigen Personen vorgestellt, zeigt der zweite Teil ihre Entwicklung und hier hat sich der Autor Einiges einfallen lassen. Dabei bedient er sich anderer Figuren, die teilweise auftauchen und wieder verschwinden, allerdings passen sie immer hervorragend in die Handlung. Dennoch stellt er diesmal vier Figuren stark in den Vordergrund: den Großinquisitor Glokta, der die ganze Zeit um sein Leben fürchten muss, selbst bis zur letzten Seite. Den schönen aber doch recht verwöhnten Hauptmann Luthar, den das Leben das erste Mal so richtig in den Arsch tritt. Die rachsüchtige Ferro in der Gruppe von Bayaz, die sich plötzlich Gefühlen stellen muss, die ihr vielleicht Angst machen, aber von denen sie nicht lassen kann. Zu guter Letzt natürlich den erfahrenen Kämpfer Logen, der weiterhin immer noch versucht, all die Sachen, die um ihn herum passieren, zu überleben. Dabei wird nicht nur seine Geduld und Gesundheit auf die Probe gestellt.Ich bin vom zweiten Buch einfach nur begeistert. Besonders gefallen haben mir die Entwicklungen der Hauptcharaktere, welche diese in dem Buch durchlaufen. Voller Selbstzweifel und doch mit kleinen Veränderungen. Hier beweist Abercrombie sein Können, indem er diese Prozesse in eine spannende Erzählung einbettet. Zudem schafft er es, die eigenständigen Handlungsstränge so zu gestalten, dass sie doch indirekt aufeinander Einfluss nehmen und man nicht selten denkt: „Oh ne, das wird jetzt an der Stelle gar nicht mehr so weitergehen können, wie ich es mir gedacht habe.“ Allein das ist ein Grund weiterzulesen.

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  • Der Kampf geht weiter...

    Feuerklingen

    smutcop

    29. August 2015 um 15:04

    ...tolle Fortsetzung von "Kriegsklingen" mit Sex und Kampf in der mittelalterlichen Fantasywelt..

  • Feuerklingen - Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Vairaatea

    18. August 2015 um 22:31

    Man kommt meiner Meinung nach recht schnell wieder in die Geschichte hinein. Wieder spielen die einzelnen Kapitel an drei unterschiedlichen Orten und werden aus nochmals aus der Sicht von jeweils mehreren Personen beschrieben. Ich frage mich nur, ob die drei EInzelstränge im dritten Teil wieder zusammenführen, denn in diesem Teil verlaufen sie parallel und haben nur indirekt miteinander zu tun. Zwischendurch gab es einen kleinen Durchhänger, in dem nichts wirklich spannendes geschehen ist, aber ich hatte das Gefühl, dass die Story einfach kurz Luft geholt hat, um danach noch viel besser und spannender fortzufahren. Die Hauptcharaktere verändern sich alle im Laufe des Buches und manche Handlungen hätte man ihnen gar nicht zugetraut hätte. Aber ich will nicht zu viel verraten... Fazit: Ein richtig gutes Buch mit viel Abwechslung und Spannung. Eine Steigerung zum ersten Teil, Ich muss jetzt unbedingt den nächsten Teil lesen und schauen, wie es weiter geht.

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  • Die Spannung steigt weiter an

    Feuerklingen

    Monika_Grasl

    20. January 2015 um 18:15

    Im zweiten Teil dieser Reihe wird die Armee des Königs in den hohen Norden geschickt. Diesmal begleiten wir die Figur West im Norden und den Inquisitor Glokta im Süden des Landes. An beiden Fronten tobt der Krieg und jeder versucht auf seine Art zu überleben. Wendungen und Überraschungen bringen es auch diesmal mit sich, dass man mit Figuren konfrontiert wird von denen man nicht sagen kann, ob sie einem lymphatisch sind oder doch eher abstoßend sein sollten. Eine schwere Frage, die sogar den Leser gelegentlich in einen Konflikt stürzt. Fazit: Eine solide Fortsetzung die nahtlos an den nächsten Band anschließt.

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  • Abercrombie: Feuerklingen

    Feuerklingen

    Alondria

    03. May 2014 um 13:35

    Inhalt Der Krieg ist ausgebrochen und die Union fühlt sich verpflichtet einzugreifen - da wäre nur dieses kleine Problem: Es ist ein Krieg in zwei völlig unterschiedlichen Ländern, die weiter nicht voneinander entfernt sein könnten. Der Inquisitor Sand dan Glokta ist für den Süden zuständig und muss in der Stadt Dagoska - die letzte, die sich noch auflehnt gegen den irren Herrscher - eine Intrige aufklären, während er gleichzeitig die Stadt halten muss, was sich als nicht so einfach herausstellt. Ihm stellen sich viele Hindernisse in den Weg und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Heer der Feinde vor den Toren der Stadt diese erstürmt. Derweil wird die Unionsarmee in den hohen Norden nach Angland geschickt - im Schlepptau den Kronprinzen Ladisla. Dort müssen sie sich dem Herrscher Bethod stellen, der alles andere als gnädig ist. Ein Überraschungsangriff der Nordmänner zwingt den Kronprinzen mit West und der ehemaligen Gruppe um Logen Neunfinger zu fliehen. Doch die Reise zum nächsten Lager durch den Schnee und die Kälte fordert Tote und West macht sich eines Verbrechens schuldig, auf das die Todesstrafe folgt, wenn es jemand erfährt. Nun gibt es noch Bayaz und seine Gefährten, zu denen Ferro (eine ehemals ghurkisische Sklavin), Jezal (ein Hauptmann der Union) und auch Logen Neunfinger gehören. Sie machen sich auf, den "Samen" zu finden. Doch die Reise ist lang und beschwerlich und immer wieder stellen sich ihnen unerwartete Gegner in den Weg. Am Ziel endlich angelangt, stellen sie fest, dass die Reise vollends umsonst war, denn der Samen befindet sich nicht dort, wo er eigentlich sein sollte. Wird die Welt jetzt in völligem Chaos untergehen, oder gibt es doch noch einen Weg, die Feinde zu vernichten?   Meine Meinung Auch der zweite Teil ist einfach nur fesselnd. Wieder hat Abercrombie mit seinem Stil dafür gesorgt, dass man das Buch nicht weglegen will. Die Beziehungen und Abhängigkeiten werden immer komplizierter und das Ende zwingt den Leser wirklich dazu, sich den nächsten Teil zu kaufen.

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  • Leserunde zu "Die Lieder der Erde" von Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

    Niob

    Hallo zusammen!

    Im Kampf gegen den SuB möchten wir gemeinsam "Die Lieder der Erde" lesen.

    Bücher gibt es leider keine zu gewinnen, aber wer sich uns anschließen möchte, ist herzlich willkommen :)

    Wir starten am 23.04.14

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  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Twinbee

    23. July 2011 um 13:41

    Viel gelobt, auch mit Preisen ausgezeichnet wagte ich mich an Joe Abercrombies Final Law Zyklus um 9-Finger Logan und seine Abenteuer und wurde schließlich auch nicht enttäuscht. Hatte der erste Band noch einen stark einführenden Charakter (und auch Längen), nahmen die beiden Folgebände deutlich an Tempo auf. Interessante Charaktere, viele Schauplätze und einige witzige Dialoge lassen die Zeit wie im Fluge vergehen. Auch wenn der Plot im letzten Teil dann einen frühen Höhepunkt hat und die Spannung nicht mehr ganz gehalten werden kann, ist das Ende dann wieder stimmig und der Kreis schließt sich wunderbar mit dem Beginn der Geschichte... Kurz: Hat es mir gefallen und kann ich es weiterempfehlen? "Jo... manche Dinge muss man halt realistisch sehen" :))

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  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Steppenwolf

    20. February 2011 um 12:24

    Die Reise beginnt Bisher erschienen: Die Trilogie „The First Law“: 01 Kriegsklingen 02 Feuerklingen 03 Königsklingen und der bisher eigenständige Roman „Racheklingen“. Der Krieg rückt näher und die Union muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen. Im Norden nähern sich unaufhaltsam die Truppen der Nordmänner unter der Führung Bethods und Oberst West muss nicht nur seine Truppe zum Kampf rüsten sondern auch noch auf den übermütigen Prinzen Ladisla aufpassen. Im Süden ist der frisch ernannte Superior Glokta damit beschäftigt eine Intrige gegen seinen Vorgänger aufzudecken und die Stadt Dagoska zur Verteidigung gegen die Gurkhisen zu rüsten. Der Magus Bayaz ist unterdessen mit einer ungleichen Truppe, wozu auch der Barbar Logen und der Hauptmann der Königstreuen Jezal zählen, unterwegs ein magisches Artefakt zu finden. Ihre Reise soll sie ans Ende der Welt führen. Die Stärken des ersten Buches werden konsequent fortgeführt. Die Charaktere beleben und tragen die Geschichte. Aus verschiedenen Perspektiven kann der Leser in die Ereignisse eintauchen und durch die Wechsel der Sichtweisen wird zudem Spannung erzeugt, da die Kapitel nahezu immer offen enden und man einfach wissen will wie es mit den jeweiligen Charakteren weitergeht. Da „Feuerklingen“ bereits der zweite Roman der Reihe ist, sind die Figuren schon ausgebauter und vertrauter. Es kommt immer wieder zu sehr unterhaltsamen Situationen, wobei der Humor auch nicht zu kurz kommt. Das ist für mich auch ein großer Pluspunkt, da es einfach viele Momente gibt, in denen man sich das Lachen nicht verkneifen kann. Dabei ist die Geschichte keinesfalls eine Komödie, der Humor entsteht sozusagen ganz natürlich. Daneben geht es auch hier wieder ordentlich zur Sache. Die Kampf- und Folterszenen sind nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter, aber es ist umso beeindruckender wie man gerade jemanden, der es auf unnachahmliche Weise versteht, Menschen zum Reden zu bringen, sympathisch finden kann. Auch verhält es sich so, dass sich die Sympathien beinahe komplett umgekehrt haben, je besser man die Figuren kennen gelernt hat. Die Handlung steht, aufgrund der großartigen Charaktere, wieder etwas im Hintergrund, ist aber dadurch dennoch nicht vorhersehbar oder gar langweilig geraten. Man blickt zwar zunächst nicht durch die Zusammenhänge, aber es fügt sich doch recht interessant zusammen und den vollkommenen Durchblick dürfte man dann wohl erst im abschließenden dritten Teil der Reihe gewinnen. Fazit: Alles, was bereits „Kriegsklingen“ so herausragend macht, ist auch hier wieder brillant in Szene gesetzt und sogar noch ein Quäntchen besser. „Feuerklingen“ macht einfach Spaß. Eine perfekte Fortsetzung eines außergewöhnlichen Fantasy-Epos.

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  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2010 um 09:15

    „Feuerklingen“ von Joe Abercrombie, mit dem englischen Originaltitel „Before they are hanged“ der deutlich schöner ist und mehr Aussage hat als der deutsche Titel. Dahinter verbirgt sich eine derbe, neue Form der Fantasy mit viel Humor, Nach dem im ersten Band die Charaktere eingeführt wurden und die ungläubigen Midderländer lernen mussten, dass Magie nicht nur verstaubter Aberglaube ist, machen sich unter der Führung von Bayaz, dem ersten der Magi, Neunfinger Logan, Ferro, die Geißel des Gurkhisischen Reiches und Jezal, der Gewinner des Turniers von Adua auf eine recht klassisch anmutende Quest, um ein Artefakt zu bergen... derweil Inquisitor Glokta zum Superior aufsteigt, nur um nach Dagoska geschickt zu werden und dort einen Krieg gegen die Gurkhisen zu führen und herauszufinden wer den letzten Superior auf dem Gewissen hat. Derweil ist in Angerland der Krieg gegen die Nordmänner schon im vollen Gange und die Situation für Midderland spannt sich immer weiter an... Joe Abercrombie hat Psychologie studiert und hat später Drehbücher geschrieben, was man den Romanen wie ich finde deutlich anmerkt. Die Trilogie hat ihr ganz eigenes Tempo. Die Sprache ist einfach, modern und knapp und wirkt irgendwie ein wenig kantig... Die Charaktere sind deutlich aus Klischees und der klassischen Fantasy entlehnt, allerdings geht ihre Innensicht tiefer, die der Leser, da von Kapitel zu Kapitel die Erzählerperson wechselt, häppchenweise serviert bekommt. Während sie im letzten Band noch sehr in ihren Strukturen verhafteten, bricht diese nun langsam auf und man erfährt mehr über die Einzelnen. Das ganze bekommt mehr Tiefgang dadurch, auch wenn auf der Oberfläche noch kaum Veränderungen der Personen zu bemerken sind. Das ist anders als bei anderen Geschichten, wo Charaktere zwar auch ihr Päckchen zu tragen haben, aber Verhaltensänderungen schneller vollzogen werden, hier aber bleibt es realistischer, die Entwicklung läuft nicht von einem Moment auf den Nächsten. Sobald es Kracht und Scheppert, sobald es um Krieg und Aktion geht, ist Abercrombie richtig gut. Da hatte er mich jedes mal am Schlafittchen und ich folgte der Handlung gebannt und angespannt. In den ruhigeren Phasen neigt er aber leider dazu, ein wenig zu oft an den Stereotypen festzuhängen und sich zu wiederholen. Das ist etwas anstrengend, und aus irgendeinem Grund hatte ich Schwierigkeiten zeitweilig dem Text zu folgen. Das mag mit der kantigen Sprache zusammenhängen, oder aber mit dem Schriftbild der deutschen Ausgabe, wirklich dahinter gekommen woran es lag, bin ich nicht. Ärgerlich ist aber, dass das aufgeblasene und große Schriftbild der deutschen Ausgabe dafür sorgt, dass man einen riesigen Wackerstein über Stunden in der Hand hält. Eine etwas kleiner Schrift hätte da sicherlich schon für Abhilfe gesorgt. Aber leider ist es im Moment ja allgemein üblich, Fantasy nur in diesen übergroßen Ausgaben zu veröffentlichen. Sehnenscheidenentzündungen und Verspannungen sind da vorprogrammiert und fördern den Lesegenuss sicherlich nicht... Dennoch bleibt es ein gutes Buch, das nicht nur mit den Figuren, sondern auch mit dem Leser spielt... also Obacht ;)

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  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Staeljmun

    25. February 2010 um 19:34

    Hmmm schon unterhaltsam, abe sehr langatmig

  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Daisuke

    25. December 2009 um 11:25

    Die Geschichte wird sehr spannend weiter erzählt und der Autor hat immer paar überraschungen für den Leser parat. Man bekommt immer paar Infos mehr und dan versteht man was er im Ersten Buch mal erwähnt hat. Das Buch hat was von Dektetiv arbeit zutun weil Glokta immer Morde aufklären muss. Es bleibt weiterhin ein Fantasy Buch und wird immer spannender und fesselt einen zum weiterlesen. Was ich negativ bewerten muss deshalb nur 3 Sternchen, der Autor beschreibt mir zuviele nebensächliche Sachen. Irgendwelche Details wie es in der Stadt oder Landschaft aussieht usw. Das nerft irgendwie. Ich kenns bei andern Büchern auch aber hier fällt es mir negativ auf.

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  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    artemis

    29. October 2009 um 21:54

    ein tolles Buch . Der Anfang ist etwas schwierig da nichts erklärt wird , man ist direkt im Geschehen drin .

  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Joern

    08. November 2008 um 07:57

    Die First Law Trilogie (die bald noch um einen vierten Band erweitert wird) ist eine außergewöhnliche Fantasy Geschichte ganz ohne Elfen, Zwerge und Co. Die Story ist in meinen Augen eher schlicht. Das wird allerdings doppelt wieder gut gemacht durch geniale Figuren. Ich würde mir wahrscheinlich auch eine 2.500 Seiten dicke Geschichte über Logen und seinen Topf oder Gloktas Kampf gegen seine eigene Ermordung (und die eigenen Gelenke) durchlesen. Einfach wunderbar geschrieben.

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  • Rezension zu "Feuerklingen" von Joe Abercrombie

    Feuerklingen

    Leela

    09. September 2008 um 16:22

    Der zweite Teil aus Abercrombies "First Law" Reihe. Wie ich schon erwartet habe, ist die Fortsetzung zum ersten Band ebenso gut gelungen und überbietet den Vorgänger an Spannung sogar noch. Zudem tut sich in der Handlung einiges und ich bin gespannt, was sich diesbezüglich im Abschlussband zeigen wird. Was auch hier wieder große klasse ist, das sind die verschiedenen Charaktere, aus deren Sicht die Kapitel erzählt werden; wie auch schon im ersten Band gehören sie zu den authentischsten und überzeugendsten Romancharakteren seit George R.R. Martin und Richard Schwartz. Wer sich für ernste und realistische Fantasy-Bücher interessiert, kommt an dieser Reihe nicht vorbei. Oh, etwas negative Kritik muss natürlich auch sein: Daumen runter für die reißerischen Titel der deutschen Übersetzungen, die mal wieder gar nichts mit den eigentlichen (wesentlich sinnvolleren) Titeln zu tun haben. Man denkt anscheinend wieder, dass Fantasy-Leser so einfach gestrickt sind, dass man sie mit einem dümmlichen Titel und ein wenig Kriegsgerät auf den Umschlägen direkt zum Kauf verleiten kann...na ja. Pfui, Heyne!

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