Joe Abercrombie Königsjäger

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Inhaltsangabe zu „Königsjäger“ von Joe Abercrombie

In den kalten Nordländern rund um das
Splittermeer werden Krieger entweder
aus Legenden geboren oder aus Verzweiflung.
Das gilt erst recht für eine Kriegerin
wie die junge Thorn, deren einziger
Wunsch es ist, Rache für den heimtückischen
Mord an ihrem Vater zu nehmen.
Als ihr Weg sich mit dem von Prinz Yarvi
kreuzt, wird Thorn in eine Welt der Kämpfe
und Intrigen gegen den grausamen
Hochkönig hineingezogen. Eine Welt, für
die sie geboren zu sein scheint …

Wer einen Klingenroman erwartet wird enttäuscht. Dies ist anders aber dennoch genauso gut

— phantastische_fluchten

Mit neuen starken Charaktere und einer noch spannenderer Handlung geht die Reise weiter! Überzeugt noch mehr als Band 1 :)

— TeamFirered

Würdige Fortsetzung mit einer spannenden neuen Queste.

— derMichi

Ein lang anhaltender Höhepunkt. Eines meiner Lieblingsbücher!

— FlyingTurtle

Ein wirklich tolles Buch, dass sich auch gut lesen lässt wenn man den vorherigen Band nicht gelesen hat.

— LittleMissCloudy

Ich mochte schon den ersten Band. Mit "Königsjäger" hat sich Abercrombie aber in mein Herz geschrieben.

— Lesemomente

Dorn und Brand sind zwei tolle Protagonisten, deren Entwicklung man mit Spannung verfolgt.

— Beust

Besser als der erste Band, aber immer noch Luft nach oben. Wenigstens mehr Intrigen!

— kornmuhme

Grausam, düster, spannend und absolut packend.

— Annabel

Wer Band 1 mochte macht hier nichts verkehrt.

— weinlachgummi

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  • Die Reise geht weiter

    Königsjäger

    TeamFirered

    05. February 2016 um 22:44

    Ich habe mich schon auf Königsjäger gefreut, da mich Band 1 bereits gut überzeugen konnte. Auch in Band 2 waren die Charaktere wieder gut ausgearbeitet und glaubwürdig. Die beiden neuen Hauptcharaktere Dorn und Brand mag ich beide auf ihre Weise sehr gerne und es war interessant zu lesen wie andere Yarvi sehen. Allgemein sind die Charakter die Joe Abercrombie erschafft sehr überzeugend und handeln logisch. So ist auch der Schwertbrecher keine rein böse Person, selbst ihn, der Mörder hunderter, kann man nachvollziehen. Im ersten Band konnte ich nur halbwegs mit den Charakteren warm werden, jetzt konnte ich sie aber richtig lieben. Vor allem auch Dorn und Brand sind mir ans Herz gewachsen. “Bescheidenheit ist etwas für Leute, die nichts haben, womit sie angeben können.” – Rin, Seite 43 Das es nicht wie Band 1 aus Yarvis Sicht geschrieben ist, gefällt mir. Es bringt Abwechslung rein und verschafft neue Blickwinkel. Die Handlung besteht jedoch wie in Königsschwur hauptsächlich aus einer Reise. Und hier kann man wirklich sagen: Der Weg ist das Ziel. Wieder hebt sich stark die Entwicklung der Charakterehervor, wie sie sich auf der Reise verändern. Das mag ich wirklich sehr, das die Charaktere wachsen. An der Spannung kann man wirklich nichts bemängeln, sie ist immer da und ich hatte immer recht Lust weiter zu lesen. Auch der Schreibstil gefällt mir weiterhin gut, es lässt sich leicht und schön lesen. Der Humor des Buches hat mir auch gut gefallen. Klar, es ist kein Schwerpunkt und prägt das Buch auch nicht stark, aber hier und da mal ein witziger Spruch brachte mich schon zum grinsen. Auch die Intrigen spannen sich im zweiten Teil weiter und die ein oder andere Enthüllung ist dabei. Es braut sich ein Krieg über der Bruchsee zusammen und ich kaum erwarten in “Königskrone” seinen Ausgang zu lesen. Die Welt ist weiterhin gut ausgearbeitet und gefällt mir sehr gut. Freundschaft und Kameradschaft spielt wieder eine sehr große Rolle, was auch wunderschön beschrieben wurde. Am Ende hatte ich fast das Gefühl selbst zu der Mannschaft der Südwind zu gehören. “Macht bedeutet, stehts mit der einen Schulter im Schatten zu stehen.” – Brand, Seite 470 Fazit: Königsjäger ist ein würdiger Nachfolger von Königsschwur, der mir sogar noch besser gefallen hat. Die Charaktere und die Welt sind realistisch und überzeugend. Eine rasante und spannende Reise mit einigen Überraschungen, sowie ein unausweichlicher Krieg. Rezension von: Worte sind WInd Lg Moana

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  • Absolut faszinierende Charaktere

    Königsjäger

    Miri92

    10. January 2016 um 15:21

    Action: ●● Spannung: ●● Humor: ●● Charaktere: ●●● Anspruch: ● Erotik: ● Inhalt: Gettland steht zunehmend isoliert von den anderen Ländern der Bruchsee - und der Hochkönig rüstet zum Krieg. Vater Yarvi, der Held des ersten Bandes, sammelt eine Mannschaft, mit der er Verbündete sucht, die Gettland im Falle des Krieges gegen den Hochkönig verteidigen würden. Mit auf die Reise nimmt er auch die stolze junge Kriegerin Dorn, die eigentlich zum Tode verurteilt wurde, und den ebenfalls gescheiterten jungen Krieger Brand. Meinung: Seit ist "Königsschwur" gelesen habe ist schon einige Zeit vergangen, weshalb ich leider nicht mehr richtig sicher im Handlungsverlauf und in der Figurenkonstellation des ersten Bandes gewesen bin, als ich mit "Königsjäger" angefangen habe. Trotzdem bin ich wirklich sehr gut in die Geschichte hineingekommen und habe mich bestens in der Welt zurechtgefunden. Die Protagonistin in diesem Roman ist eine andere - und eigentlich sind es zwei, aus deren Perspektiven die Geschichte abwechselnd erzählt wird. Zum einen geht es um Dorn Bathu, die Tochter eines Kriegers, der in einem Duell mit Grom-Gil-Gorm gefallen ist, als Dorn noch ein Kind war. Sie ist eine der ganz wenigen Frauen in Gettland, die den tiefen Wunsch haben, Kriegerin zu werden und dafür wird sie sowohl von den Männern, die sie nicht unter sich haben wollen, als auch von den Frauen, die sie nicht als eine von ihnen ansehen, regelrecht fertig gemacht.  Trotzdem kämpft sich Dorn ihren Weg, bis sie wegen Mordes zum Tode verurteilt wird. Zu Dorn muss ich sagen, dass mich ihr Charakter regelrecht aus den Socken gehauen hat. Sie hat mich unglaublich in ihren Bann gezogen, obwohl sie mir eigentlich überhaupt nicht sympathisch war. Ihr Charakter ist einfach nicht darauf angelegt, sympathisch zu wirken und genau so funktioniert er wirklich gut. In meinen Augen ist sie ein ähnlicher Typ wie Lisbeth Salander aus der "Millenium"-Trilogie von Stieg Larsson. Dorn ist stark, widerspenstig und brutal, sie ist tapfer, beinahe übermütig und trotzdem in ihren Inneren gebrochen. Die zweite Hauptperson ist Brand, der ebenfalls Krieger werden will, jedoch aus einer ganz anderen Ecke kommt, als die reiche Dorn. Er hat früh seine Eltern verloren und musste für seine kleine Schwester sorgen. Gemeinsam haben sie gebettelt und sich von Abfällen ernähren müssen und Brand wünscht sich nichts sehnlicher, als als Krieger des Königs auf See fahren zu dürfen und sich und seiner Schwester Rin mit der Beute ein besseres Leben aufbauen zu können. Brand ist jedoch eigentlich nicht besonders kriegs- oder blutdurstig. Er ist ein stiller, in sich gekehrter Charakter, den ich eigentlich viel mehr als Dorn in mein Herz geschlossen habe (wobei Dorn mich trotzdem mehr bewegt hat im Laufe der Geschichte). Auch Brand wiederfährt ein Schicksalsschlag, der ihn zurückwirft und so landet er wie Dorn auf dem Schiff Vater Yarvis, den wir ja bereits aus dem ersten Band kennen und der in diesem Teil eher ein starker Nebencharakter ist, um Verbündete rund um die Bruchsee sucht. Ich muss sagen, dass die Geschichte im Mittelteil durchaus auch ein paar Längen hatte, durch die ich mich durchkämpfen musste, aber sobald diese überwunden waren und die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, war ich so begeistert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte! Sowohl die Charaktere, als auch der Handlungsverlauf waren absolut großartig und auch einzelne Elemente (beispielsweise die Liebesgeschichte oder die einzelnen Etappen der Reise) waren nicht zu schnell oder zu platt erzählt, sondern einfach genau richtig. Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich dieses Buch und seine Charaktere wirklich geliebt habe!

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  • Die Rückkehr des Königs (der keiner ist)

    Königsjäger

    derMichi

    05. January 2016 um 10:01

    ACHTUNG: Diese Rezension enthält Spoiler zum ersten Band "Königsschwur"! Als Joe Abercrombie vor nicht allzu langer Zeit den ersten Band dieser Buchreihe vorlegte, war die Fangemeinde gespalten. Manch einer hatte wohl ein ähnlich gewaltiges Werk wie seine beliebte Klingen-Trilogie erwartet und war von diesem mit noch nicht einmal vierhundert Seiten vergleichweise dünnen Exemplar, das obendrein relativ jugendfrei geschrieben ist, enttäuscht. Trotzdem lohnt es sich, auch dem zweiten Band mit Wohlwollen zu begegnen. Denn der Autor schreibt in dieser Romanserie zwar anders, aber keineswegs schlechter. Zu Beginn der Handlung sind seit den Abenteuern von Yarvi und seiner Schiffsmannschaft einige Jahre vergangen. Mittlerweile ist er als Gelehrter am Hof seines Onkels und Königs tätig und reist außerdem als Botschafter an fremde Königshöfe. Ihm begegnet die junge Kriegerin Dorn Bathu, die gerne Rache für den Tod ihres Vaters nehmen würde. Eine dringende Mission führt Yarvi in Richtung Süden in Die Erste der Städte, wo er ein dringend benötigtes Bündnis schmieden muss, denn die Feinde seiner Heimat, darunter auch eine gewisse alte Bekannte, verbünden sich gegen ihn. Dorn begleitet ihn auf seiner Reise und ihre Answesenheit erweist sich als ebenso praktisch wie dringend notwendig. Der Vorgänger war bereits Yarvis persönliche Coming-of-Age-Geschichte. Eine Position, die in diesem Band von Dorn ausgefüllt wird. Ihr Werdegang ist jedoch ein grundlegend anderer als der von "Vater Yarvi", der hier eher als einer ihrer Mentoren auftritt. Sie wird zunächst von nichts als ihrer Wut geleitet und muss erst lernen, das und ihre übrigen Fähigkeiten zu beherrschen, um sie letztendlich gezielt einzusetzen. Kein seltenes Motiv, aber gerade durch die Wahl einer weiblichen Figur interessant umgesetzt. Wie gewohnt ist die Story geradlinig und ohne große Umschweife angelegt, hält aber einige wohlplatzierte Überraschungen bereit. Gerade das Ende hat sich gründlich gewaschen und gerät deutlich unvorhersehbarer, als es zunächst den Anschein hat. Der im Vergleich zum Vorgänger üppigere Umfang des Buches deutet bereits an, dass nun die Welt rund um die Bruchsee erkundet wird, was etliche gute Ideen beinhaltet. Durch die Reise in den Süden geht das raue nordische Flair nur selten verloren. Meist sorgen die mitreisenden Gettländer schon mit ihrer direkten Art für eine angenehme frische in den schwülen Landen. Auch geografische Besonderheiten wie die "Hohen Schleppstellen" sind kreativ ausgedacht und tragen ihren Teil zu einer spannenden Queste bei. Damit ist "Königsjäger" vor allem für diejenigen ein Tipp, die der letzte Band bereits neugierig gemacht hat. Joe Abercrombie hat keineswegs nachgelassen, sondern vielmehr eine neue Art des Erzählens für sich entdeckt, die seinen übrigen Romanen in nichts nachsteht. Originaltitel: Half the World (Die Hälfte der Welt) Seitenzahl: 480 Format: 13,6 x 20,6 cm, Klappenbroschur Verlag: Heyne

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  • Ein Dorn im Herzen

    Königsjäger

    FlyingTurtle

    28. December 2015 um 15:04

    Man weiß, dass eine Trilogie gut ist wenn man sich den zweiten Teil schon besorgt wenn man den ersten Teil nicht mal durchgelesen hat. Der zweite Teil der Königstrilogie("the Shattered Sea-trilogy" im Original) führt Yarvis Rachefeldzug fort. Allerdings ist Yarvi nicht mehr der Protagonist, sondern "nur" ein wichtiger Nebencharakter, der dennoch das ganze Buch über dabei ist. Diesmal sind die Protagonisten Dorn und Brand, aus deren Sicht man nun die Geschehnisse verfolgt. Das passte mir aber sehr gut, weil ich beide Charaktere sehr schnell in mein Herz geschlossen habe, vor allem Dorn. Sie ist eine Kriegerin, der das Recht genommen wurde, eine Kriegerin zu sein. Weil Vater Yarvi sie vor ihrem Tod rettet, schließt sie sich ihm an und reist mit Yarvi, Brand, Rulf und weiteren, fantastischen Charakteren durch die halbe Welt auf der Suche nach Unterstützung für Gettland gegen den Hochkönig. Dabei spielt die Charakterentwicklung der Protagonisten eine wichtige Rolle. Dorn, zu Anfang noch arrogant, frech und wiederstrebend, muss Gehorsamkeit und Kooperation lernen. Brand, zu Anfang noch plump und einfach, muss lernen, dass das, was er sich sein ganzes Leben lang erwünscht hat, vielleicht nicht das Richtige für ihn ist. Beide müssen sich fügen und entdecken so neue Seiten an sich selbst, und an den Mitreisenden. Dabei spielt auch die Charakterentwicklung von Yarvi eine wichtige Rolle, obwohl er nicht mehr der Protagonist ist. Er muss sich ebenfalls fügen, denn die Position als Vater Yarvi, der Berater des Königs von Gettland, lässt ihn zwangsweise zur Hälfte im Schatten stehen und skrupellos werden. Und dann ist da noch sein Racheschwur... Fazit: "Königsjäger" ist mein persönlicher Höhepunkt der Trilogie. Die Protagonisten sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich war sogar traurig, als ich mit dem Buch fertig war, weil ich eben mit dem Buch fertig war. Zum Glück gibt's noch einen dritten Teil, dann wieder mit neuen Protagonisten. Diesmal aber "leider" mit neuen Protagonisten.

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  • Interessanter zweiter Band mit einer faszinierenden Hauptfigur

    Königsjäger

    Lesemomente

    13. December 2015 um 17:39

    “Königsschwur”, der Vorgänger zu diesem Buch, war das erste Werk aus der Feder von Joe Abercrombie, das ich gelesen habe. Besonders gefallen hatten mir die Charaktere, die der Autor geschaffen hat. Das Buch endete in sich ziemlich abgeschlossen, so dass man als Leser gar nicht so recht wusste, worum es im zweiten Band gehen würde. Abercrombie macht in dem zweiten Band seiner Reihe etwas, das ich bisher selten so erlebt habe: Er führt einen komplett neuen Hauptcharakter ein – eigentlich sogar zwei: Dorn ist eine junge Kämpferin, besser und stärkere als ihre männlichen Gegner. Und doch wird ihr der Weg zur Soldatin verwehrt, eben weil sie eine Frau ist. Ihr Ausbilder geht sogar so weit, ihr den Tod eines Mitkämpfers anzulasten, nur um sie aus dem Weg zu räumen. Und so wird Dorn zum Tode verurteilt und nur in letzter Minute von Yarvi, der mittlerweile Vater Yarvi ist, gerettet. So wild und voller Zorn und Ungestüm Dorn ist, so voller Herzensgüte und dem unbändigen Willen Gutes zu tun ist Brand, die zweite neue Hauptfigur. Beide haben mir unheimlich gut gefallen, ihr Zusammenspiel fand ich durchweg gelungen. Zum Glück tauchen aber auch einige der liebgewonnenen Charaktere aus dem ersten Band wieder auf; allen voran natürlich Yarvi und Rulf, den ich besonders ins Herz geschlossen habe. “Königsjäger” ist ein Heldenepos, wie er sehr viel besser nicht geschrieben werden konnte: Spannende Kämpfe, gemeine Intrigen, interessante Charaktere und vielen Gänsehautmomente. Ich habe gemeinsam mit Dorn Bathu bei ihren zahlreichen Übungskämpfen gelitten, wurde aber immer wieder durch ihre tolle Entwicklung (kämpferisch, aber auch charakterlich) belohnt. Ich hoffe sehr, dass ich im nächsten Band wieder mehr von ihr und den anderen liebgewonnenen Figuren lesen darf. In “Königsjäger” begleiten wir die beiden jungen Helden Dorn und Brand an der Seite von Vater Yarvi zu neuen Abenteuern. Ich konnte während des Lesens wunderbar in der Geschichte versinken und habe beschlossen, dass Abercrombie ein Autor ist, den ich unbedingt weiter verfolgen möchte. 4,5 von 5 Sternen.

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  • Grausam, düster, spannend und absolut packend.

    Königsjäger

    Annabel

    08. September 2015 um 17:11

    Obwohl ich zugeben muss, dass ich den ersten Band zu „Königsjäger“ nicht gelesen habe, hatte ich keine Schwierigkeiten beim Lesen und es kamen auch keine Lücken auf, bei denen ich mich ärgerte, „Königsschwur“, also den Beginn der Reihe nicht zu kennen. Mir kam es beim Lesen vor, als wären hier ausnahmsweise mal die geschlechtstypischen Rollen vertauscht, die man sonst aus anderen Büchern kennt. Denn in diesem Buch ist die Frau, also Dorn, der ekelhafte, herumrotzende und dreckige Charakter. Brand hingegen ist eher still, zurückhaltend und wirkt viel gefühlvoller. Jedoch dringt der Leser im Verlauf der Geschichte in Dorns tatsächlich existierende Gefühlswelt ein, auch wenn man es nicht erwarten würde. An sich waren mir beide Charaktere gleich sympathisch. Ich mag starke weibliche Figuren als Helden. Vor allem, wenn sie nicht diese perfekten Puppen sind, sondern verschmodderte und eher maskuline Personen. Zwangsweise geraten Dorn und Brand immer wieder aneinander und werden gleichzeitig immer mehr in die Zukunft des Landes und in die bevorstehenden Kriege hineingezogen. Dies ist auch ein weiter Pluspunkt, denn neben wundervoll beschriebenden Landschaften und komplizierten politischen Strategien, viel Gefluche und einer Menge Dreck werden regelmäßig Kämpfe ausgetragen. Und selbst jene Kämpfe, die nur der Übung dienen und in denen die Krieger Holzschwerter benutzen, sind unfassbar aufregend, da sie sich immer wieder anders entwickeln, unterschiedlich ausgehen und man jedes Mal mitfiebert, als stünde man im Publikum. So kommt zu all dem vergossenem Blut auch schwarze Magie, welche jedoch eher nebenher immer mal einen kleinen Auftritt hat. Der Leser begibt sich mit "Königsjäger" auf eine spannende und sehr gefährliche Reise. Und die Welt, die man besegelt ist keine zauberhafte bunte oder schillernde, sondern voller Feinde und zwielichtigen Gestalten. Allgemein ist die ganze Atmosphäre eher wabernd und düster. Es gibt kaum glückliche Momente und auch die werden oft schnell wieder zerschlagen. „Königsjäger“ ist wie seine Charaktere: Verbittert, dunkel und voller Tragik, aber absolut nicht eintönig. Ich habe in jeder freien Sekunde darin gelesen, weil ich einfach nicht von diesem epischen Schreibstil des Autors losgekommen bin und mich so mit Dorn angefreundet habe, dass ich einfach nicht genug bekam.  Fazit Grausam, düster, spannend und absolut packend.  Wer dieses Buch zu lesen beginnt, kann sich erst einmal von seinem Real-Life verabschieden.

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  • Königsjäger

    Königsjäger

    weinlachgummi

    08. September 2015 um 10:16

    Dies ist Band 2 der Shattered Sea Reihe und kann somit Spoiler zu Band 1 Königsschwur enthalten. Band 1 konnte mich nicht so ganz überzeugen. Man hätte diesen für mich gut als Einzelband stehen lassen können, doch fand ich den Weltenentwurf sehr interessant und so wollte ich auch Band 2 der Reihe lesen. Am Anfang des Buches und am Ende findet man wieder eine Karte, doch wurde diese nun erweitert. Sie ist wieder sehr schön anzuschauen und informativ. In High-Fantasy Büchern ist eine Karte immer sehr praktisch, so auch hier. Sie hat mir öfters geholfen die Orientierung zu behalten. Die Handlung wird nicht direkt weiter geführt, sondern knöpft 3 Jahre später an. Es ist zwar von Vorteil, wenn man Band 1 gelesen hat, man kann Königsjäger aber auch unabhängig davon lesen. Es wird nicht mehr aus der Perspektive von Yarvi erzählt, was mir gefallen hat. Da ich ihn nicht besonders mochte, und doch ist er ein wichtiger Nebencharakter und der Lese begleitet ihn somit weiter. Man merkt, dass er sich weiter entwickelt hat, aber mir war er mit seiner Art immer noch unsympathisch. Erzählt wird nun aus der Sicht von Brand, er ist ein ruhiger Kerl, mit guten Herzen, besonnen, aber nicht zu unterschätzen. Und dann wäre da noch Dorn, sie ist eine sehr untypische Frau. Kriegerisch und so gar nicht mädchenhaft ist sie. Sie liebt das Kämpfen und redet auch mal unbedacht. Die Charaktere sind sehr Facettenreich, man merkt, dass Joe Abercrombie wert auf ihre Darstellung legt. Ich mag es immer sehr, wenn die Protagonisten nicht schwarz oder weiß sind, sondern es verschiedene Grauabstufungen gibt. Dies ist hier der Fall. Auch die Nebencharaktere sind interessant und vielschichtig. Und doch konnte ich leider niemanden finden, mit dem ich mich identifizieren konnte. Brand und Dorn waren mir zwar als Hauptprotagonisten sympathischer als Yarvi, aber trotzdem hatte ich keinen richtigen Zugang zu ihnen. So konnte ich auch nicht mit ihnen mitleiden, fiebern und hoffen. Der Weltenentwurf ist wieder sehr interessant. Herr Abercrombie hat da wirklich ein Talent für. Das Thema Rache ist wieder sehr wichtig. Und leider ging es mir hier wie bei Band 1, dieses starke Rachegefühl kam nicht bei mir an. Diese Rachegelüste, der Drang nach Vergeltung, es stand zwar auf dem Papier, aber die Gefühle drangen nicht bis zu mir durch. Beim lesen fehlte mir leider auch oft die Spannung. Es gab zwar immer wieder Kämpfe und gegen Ende wurde es auch noch mal Spannend. Und doch war es ein auf und ab. Wer Band 1 mochte macht hier nichts verkehrt.Kann auch unabhängig zu Band 1 gelesen werden.Der Weltenentwurf ist interessant und die Charaktere sind Facettenreich.Die Gefühle kamen nicht bei mir an und stellenweise fand ich es langweilig.

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  • Gelungene Fortsetzung mit neuen, interessanten Protagonisten

    Königsjäger

    TigorA

    So fand ich es: Ich war zuerst etwas überrascht, dass zwischen dem 1. Band und diesem hier anscheinend eine etwas größere Zeitspanne (von mindestens ein paar Monaten, genaueres erfährt man nicht) zu liegen scheint und auch, dass ganz andere Hauptprotagonisten eingesetzt werden. Aber schlussendlich hat mir auch dieser Band wieder ziemlich gut gefallen und ich konnte mich schnell mit dieser neuen Situation anfreunden. Die Charaktere sind wiedermal wunderbar ausgearbeitet und der Schreibstil wie gewohnt flüssig und auf seine Art mitreißend. Natürlich kommen auch alte Bekannte aus Band 1 vor, wie beispielsweise Yarvi, aber der Fokus liegt eindeutig auf dem Schicksal von Dorn und Brand, unseren zwei Hauptrotagonisten in diesem Band. Wir lernen die Beiden auf dem Übungsplatz kennen, wo sie zu Kriegern ausgebildet werden, was für Dorn als Mädchen natürlich sehr ungewöhnlich ist. Aber schnell wird klar, dass sie sehr wenig mädchenhaftes an sich hat, sehr ehrgeizig und direkt ist und das Kämpfen einfach liebt. Brand ist ein eher stiller und ruhiger junger Mann, sehr bescheiden aber auch keineswegs zu unterschätzen. Allerdings könnten die Zwei unterschiedlicher nicht sein und gerade das fand ich auf der einen Seite lustig, weil sie sich oft auch in der Wolle haben, aber irgendwie auch schön überlegt vom Autor wie sich das Schicksal der Beiden miteinander verwebt und was sie über sich lernen. An dieser Stelle möchte ich lieber nicht zu viel verraten.  Gut gefallen hat mir auch die Entwicklung, die die übrigen Charaktere die man aus Band 1 kennt, gemacht haben. Vor allem was Yarvi betrifft. Er ist zwar hier nur ein Nebencharakter, allerdings kein unwichtiger und man bekommt doch relativ viel von ihm mit.  Die Story wiederum knüpft schon an Ereignissen aus Band 1 an und unseren Helden steht mal wieder ein Krieg bevor. Und auch hier befinden wir uns wieder die meiste Zeit auf hoher See. Diesmal eben um gegen diesen Krieg Verbündete in den anderen Ländern zu gewinnen. Kamaradschaft wird einmal mehr groß geschrieben und es gibt Abenteuer zu bestehen, die die Mannschaft mehr und mehr zusammen schweißt und die man nur gemeinsam überleben kann. Aber natürlich ist auch das Thema Rache wieder allgegenwärtig. Auch Dorn will jemanden rächen, weswegen sie das harte Training und die Kampfausbildung auf sich nimmt. Und auch Yarvi hat seinen Racheschwur nicht vergessen. Was mir diesmal nicht so gut gefallen hat, war der Mittelteil des Buches. Den Anfang fand ich großartig und auch die letzten 150 Seiten des Buches waren super spannend und es gab Entwicklungen, die mir sehr gut gefallen haben und an denen ich meinen Spaß hatte. Aber zwischendrin gab es eine regelrechte Durststrecke. Zu viel Kampf und Gemetzel für meinen Geschmack und insgesamt zu sehr in die Länge gezogen. Die Handlung blieb da irgendwie auf der Strecke und ich fands teilweise echt ein bisschen langweilig. Aber das war auch das Einzige, was ich an diesem Buch zu bemängeln hätte. Insgesamt hat es mir wieder gut gefallen und allein die Charaktere machen schon vieles wieder wett. Mein Fazit: Eine tolle Fortsetzung, die nicht nahtlos an den Vorgänger anknüpft, was aber überhaupt nicht schlimm ist. Es gibt neue Protagonisten, die man sehr schnell ins Herz schließt und die einen über die Längen im Mittelteil des Buches hinweg tragen. Wunderbare High Fantasy über Rache, Freundschaft und Individualität.

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    • 2
  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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