Königsklingen

von Joe Abercrombie 
4,4 Sterne bei170 Bewertungen
Königsklingen
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J

Fand ich gut. Die ersten Bände waren eher schwierig, aber dann wurde es schnell besser.

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Ein spannendes Finale dieser Trilogie mit interessanten Enden.

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Inhaltsangabe zu "Königsklingen"

Für Logen, den Barbarenkrieger, sind die Zeiten siegreicher Schlachten vorbei – und dennoch steht ihm der größte Kampf seines Lebens bevor . Zu viele Herren und zu wenig Zeit haben den zynischen Inquisitor Glokta in ganz andere Schwierigkeiten gebracht – unversehens steht er im Zentrum eines tödlichen Geheimnisses . Als die Schatten des Bösen auf das Land fallen, hat der Erste der Magier wie immer einen Plan zur Rettung der Welt – doch dieses Mal geht er ein schreckliches Risiko ein …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453532526
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:944 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.09.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Zyrins avatar
    Zyrinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannendes Finale dieser Trilogie mit interessanten Enden.
    Königsklingen


    Nachdem der Erste der Magie mit seiner Gruppe vom Ende der Welt zurückgekehrt ist, gehen die Begleiter ihrer Wege. Logen kehrt in den Norden und damit in den Krieg zurück, um an der Seite von West gegen seinen größten Feind zu kämpfen. Dabei gerät er zwischen die Fronten und zu guter Letzt in eine aussichtslos scheinende Situation. Nicht viel anders ergeht es Superior Glotka, der ebenfalls nach seiner Rückkehr mit Aufgaben betraut wird, die ihn irgendwann dazu zwingen könnten, seine Loyalität mehr als nur auf die Probe zu stellen. Allein für Jezal scheint sich das Schicksal auf unerwartete Weise zum Guten zu wenden, denn er landet, aus ihm nicht ganz nachvollziehbaren Gründen, sehr plötzlich auf dem Unionsthron mit Bayaz als ständigen Ratgeber und Begleiter an seiner Seite. Doch das Glück hält nur eine kurze Weile. Spätestens als sich die Nachricht über den Einfall der Gurkhisen bewahrheitet und die Streitkräfte der Union immer noch im Norden kämpfen, würde der neugekrönte König am liebsten die Flucht ergreifen. 


    Mit Königsklingen endet die Trilogie um den Barabarenkrieger Logen und alle Gefährten, die ihn begleitet haben. In diesem Band tobt sich Abercrombie in unzähligen Kämpfen und Schlachten aus, die eines Tolkiens sicherlich würdig sind. Auch arbeitet er die Charaktere nochmals aus, besonders Glotka, Logen, Jazal und Ardee. Das große Finale findet zudem in der Hauptstadt Adua statt, wo sich alle wichtigen Figuren nochmals über den Weg laufen. Doch ein Happy End gibt es nur für die wenigsten. Damit nimmt Abercrombie diesem Band einen Teil des Fantasy-Aspekts und bewegt sich sehr nahe an einer realistischen Schilderung von Kriegsereignissen und deren Ausgang für die einzelnen Beteiligten. 
    Neben den Kriegs-Szenarien beweist Abercrombie in diesem Band ebenfalls sein Können im Hinblick auf Intrigen. Hierbei bedient er sich hauptsächlich der Figur des Superiors Glotka, der in diesem Buch eine interessante charakterliche „Wendung“ erfährt, Gleiches widerfährt auch Logen. Es bleiben gegen Ende des Buches einige Dinge unklar, auch wenn man merkt, dass sich der Autor sehr darum bemüht hat, für jede Figur eine Auflösung in der Geschichte zu finden. Gut, das ist bei den vielen Charakteren auch nicht so einfach. Dies liegt aber daran, dass auch in diesem Teil Abercrombie zuerst drei nahezu voneinander unabhängige Handlungsstränge aufbaut, die er zum Ende hin zusammenführen muss.
    Auch wenn in diesem Band der Schwerpunkt auf Kampf und Schlachten liegt, gelingt es dem Autor die Spannung über die gesamte Länge aufrecht zu erhalten und man möchte als Leser stets wissen, welchen Einfluss die Ereignisse in dem einen Handlungsstrang auf den anderen haben. Somit ist gute Unterhaltung auf jeden Fall garantiert. 


    Eigene Meinung
    Für mich ist Königsklingen zwar ein gelungenes Fantasy-Abenteuer, aber von den drei Büchern um Logen bis auf den Schlussteil das schwächste. Dies mag aber daran liegen, dass ich Schlachten und sehr umfangreichen Kampfszenen nicht viel abgewinnen kann, obwohl Abercrombie hier wirklich sehr gute Arbeit leistet.


    Fazit: Schönes Buch und eine angenehmen Abwechslung aus dem Genre Fantasy.

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    RueSars avatar
    RueSarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: In „Königsklingen“ zeigt Joe Abercrombie nochmal sein ganzen Können und überzeugt mit unerwarteten Wendungen.
    Königsklingen von Joe Abercrombie

    Zwischen dem zweiten Band „Feuerklingen“ und dem dritten Band „Königsklingen“ ist ein kleiner Zeitsprung von ca. 3 Monaten vorhanden. Das tut der Geschichte allerdings keinen Abbruch, sondern trägt nur dazu bei, dass der Leser eine weniger spannende und ereignisreiche Zeit überspringen kann. Durch diesen Zeitsprung werden auch gleich am Beginn (leider weniger spektakulär als erhofft) einige Handlungsstränge zusammengeführt. Dadurch bilden sich neue Gruppierungen der Protagonisten.

    Die Story hat in diesem Band ein sehr schnelles Tempo, ständig passiert irgendetwas neues. Aufstände, Kriege, Zweikämpfe, Intrigen und Machtwechsel geben sich die Türe in die Hand. Dabei gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, die bis zum Schluss überzeugen können. Obwohl der dritte Band von der First-Law-Trilogie nur so von Kämpfen strotzt, kommen die Entwicklungen und persönlichen Geschichten der bekannten Protagonisten auch nicht zu kurz. Immer wieder baute der Autor Passagen ein, wo der Leser wieder an die privaten Probleme der Charaktere erinnert wird und sie dabei begleitet. Der Autor scheut sich aber nicht bekannte und lieb gewonnene Charaktere aus dem Leben scheiden zu lassen bzw., wie die Nordmänner sagen würden, wieder zu Schlamm werden zu lassen.
    Der Roman ist durch die vielen Geschehnisse so extrem spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

    Die Charaktere entwickeln sich auch im dritten Band ständig weiter. Manche erleben dabei eine extrem große Verwandlung, wie etwa Jezal dan Luthar, manche eher in schleichender Geschwindigkeit, wie etwa Logen. Doch bei allen ist diese Weiterentwicklung nachvollziehbar und wenn man sich an den Anfang des ersten Bandes erinnert, sind die Veränderungen teilweise doch sehr (positiv) überraschend.

    Der Schreibstil von Joe Abercrombie ist auch im dritten Band wieder wie gewohnt und es macht einfach Spaß seine Formulierungen zu lesen. Dazu gibt es natürlich wieder eine Portion schwarzen Humor, raue Formulierungen und wunderbare Beschreibungen von Kämpfen und Landschaften..
    Jedoch gab es ein paar Sätze, in denen ein sehr neumodernes Wort verwendet wurde, was für die mittelalterliche Welt einfach nicht ganz passend erscheint. Allerdings kann dies auch aufgrund der Übersetzung sein und da dies wirklich nur ganz selten ist, mache ich dem Autor dafür keine Vorwürfe.

    Fazit

    In „Königsklingen“ zeigt Joe Abercrombie nochmal sein ganzen Können und überzeugt mit unerwarteten Wendungen. Da ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, gibt es 5 von 5 Sternen.

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 4 Jahren
    Es geht nahtlos weiter

    Bei Königsklingen handelte es sich um den dritten Teil der Reihe von Joe Abercrombie. Nahtlos schließt er an die beiden ersten Bänder an. Der Inhalt beantwortet offene Fragen und bringt auch diesmal die unverhofften Wendungen, die man bis zu dem Moment bereits schätzen und lieben gelernt hat.

    Fazit: Nach dem Band kann man nur mehr gespannt zur Fortsetzung greifen. Immerhin ist der Wunsch da, noch weit mehr über die einzelnen Figuren zu erfahren.

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    Alondrias avatar
    Alondriavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der 3. Teil der Klingen-Reihe ist mindestens genauso gut wie 1 und 2.
    Abercrombie: Königsklingen

    Inhalt Der Krieg in Angland ist noch in vollem Gange und fordert weiterhin viele Tote, als in Adua der König plötzlich auf dem Sterbebett liegt. Um den Krieg im Norden ohne weitere unnötige Opfer zu beenden, fordert Logen den König der Nordmänner, Bethod, zum Duell heraus. Der Kämpfer, den er gegen Logen in den Ring schickt ist kein Mensch und ihn zu töten scheint unmöglich zu sein, doch wenn Logen Neunfinger zum "Blutigen Neuner" wird, haben auch die unmenschlichsten Wesen ihm nichts mehr entgegen zu setzen. Währenddessen muss ein Nachfolger des Königs gefunden werden, was sich allerdings als schwierig erweisen soll, da seine beiden Söhne tot und keine weiteren rechtmäßigen Erben vorhanden sind. Während die Höchsten des Reichs um die Krone buhlen, verfolgt Bayaz schon wieder ganz eigene Pläne. Und so wird ein Mann zum König ernannt, mit dem wohl keiner gerechnet hat. Doch auch, wenn der Krieg in Angland anscheinend beendet ist, rückt eine neue Gefahr näher. Das Heer der Gurkhisen rückt im Süden näher und näher und der Großteil des Heeres von Adua befindet sich noch in Angland und kann auf Grund des Wetters nicht direkt zurückkehren. Sand dan Glokta hat derweil ein ganz anderes Problem. Er hat an zu vielen Fronten auf einmal gekämpft und kann nun niemandem mehr trauen - nicht mal seinen beiden engsten "Freunden", Praktikal Serverad und Praktikal Frost. Als schließlich die Gurkhisen in die Stadt einfallen, überschlagen sich die Ereignisse und Bayaz bricht mit Hilfe von Ferro das Erste Gebot der Magie, um die Stadt und das Volk zu retten. Doch die Magie hat Nebenwirkungen, an denen die Menschen nach und nach zu Grunde gehen. Ist die Stadt noch zu retten? Und wie kommt Glokta aus der Zwickmühle? Auch Logen muss sich einem seiner engsten Freunde stellen, als er zurück in Angland ist - er wird dort nicht mehr geduldet.
    Meine Meinung Der dritte Teil ist wieder einmal voll Spannung und ... Gemetzel - anders kann man es wohl nicht ausdrücken! Die detaillierte Beschreibung der Kämpfe lässt einem manchmal schlecht werden, alles in allem ist das Buch aber wieder genial. Die Figuren sind so realistisch dargestellt mit ihren Macken und Fehlern und man kann sich gut in sie hineinversetzen, was das Lesen und Nachvollziehen vereinfacht. Auch spielen dieses Mal Gefühle wie Liebe und Trauer eine größere Rolle, als in den ersten beiden Bänden.

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    Steppenwolfs avatar
    Steppenwolfvor 7 Jahren
    Rezension zu "Königsklingen" von Joe Abercrombie

    Würdiger Schluss mit leicht fadem Beigeschmack

    Bisher erschienen:

    Die Trilogie „The First Law“:
    01 Kriegsklingen
    02 Feuerklingen
    03 Königsklingen
    und der bisher eigenständige Roman „Racheklingen“.
    Für August 2011 ist der neue Roman von Joe Abercrombie mit dem Titel „Heldenklingen“ angekündigt.

    Logan Neunfinger muss abermals eine Entscheidung treffen, deren Fortwirken für die kommenden Ereignisse er unmöglich abschätzen kann und schließt sich letztlich seinen ehemaligen Gefährten, den Nordmännern an, um in die Schlacht zu ziehen.
    Sand dan Glokta weiß derweil nicht mehr wem er noch trauen kann, denn zu viele Intrigen sind gesponnen und er muss sich vorsehen, wem er noch den Rücken zuwenden kann. Kann er abermals das Blatt zu seinen Gunsten wenden?
    Die Gurkhisen nähern sich zur selben Zeit unaufhaltsam aus dem Süden, der König liegt im Sterben und Jezal dan Luthar kehrt von seiner Reise ans Ende der Welt zurück, doch statt der wohlverdienten Ruhe warten andere Aufgaben auf ihn, Aufgaben die er sich wahrlich nie im Leben hätte träumen lassen. Ganz unbeteiligt daran scheint auch Bayaz nicht zu sein, der nach wie vor im Hintergrund operiert und die Fäden zieht.
    Die Spannung wird auch hier wieder konstant hoch gehalten. Es fällt wirklich noch schwerer, das Buch aus der Hand zu legen, da nun alles auf ein großes Finale zuläuft. Die wechselnden Perspektiven tragen ihr übriges dazu bei.
    Die begonnene Umkehrung der Sympathien für die einzelnen Charaktere wird weitergeführt bzw. bestätigt. Jezal hat dabei wahrscheinlich die größte Wandlung durchlebt und hat gänzlich ungewollt eine große Lasst zu tragen. Mir hat er teilweise wirklich Leid getan. Bayaz hingegen ist richtig unsympathisch geworden: Selbstgefällig, arrogant und besserwisserisch. Kurioserweise alles Eigenschaften, die zuvor noch Jezal auszeichneten, der seine Einstellung komplett geändert hat.
    Erwartungsgemäß trifft Logan wieder mit den Nordmännern zusammen und das Ausmaß seines Rufes wird erstmals in vollem Umfang deutlich. Er hat sich eine Menge Feinde geschaffen, da sein dunkler Bruder, der blutige Neuner, nichts von Regeln hält und weder Freund noch Feind kennt. Eine Tatsache die auch die kommenden Ereignisse stark beeinflusst.
    Abercrombie scheut nicht davor zurück, den Tod zuschlagen zu lassen. Seine Sprache ist abermals schlicht und schnörkellos direkt. Das macht die gesamte Trilogie sehr gut lesbar und ist zudem auch absolut stimmig.
    Der einzige Wehmutstropfen, der bleibt, ist das Ende. Abercrombie hat hier einen Spagat zwischen den Charakteren hingelegt, die sowohl eine Art Happy End bekommen, wenn man es denn so ausdrücken möchte, ein tragisches Ende und ein offenes. So ist die Trilogie zwar abgeschlossen, lässt aber durchaus Raum für eine Fortsetzung. Ob das jedoch vom Autor geplant ist, wage ich zu bezweifeln, da hierzu das Ende einfach zu passend ist. Im ersten Moment sehr unbefriedigend, aber rückblickend auch einfach richtig.
    Fazit: Wem bereits die beiden Vorgänger gefallen haben, der wird auch diesen Band verschlingen. Der fade Beigeschmack am Ende mag manchem missfallen, passt aber doch gut ins Konzept. „Königsklingen“ ist der würdige Abschluss einer einzigartigen Fantasy-Trilogie, die ihresgleichen sucht.

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    Daisukes avatar
    Daisukevor 8 Jahren
    Rezension zu "Königsklingen" von Joe Abercrombie

    So nun endlich nach über einem halben Jahr oder Jahr ich weis schon gar nicht wie lange ich da drauf gekaut hab, hab ichs durch. Der Abschluss der Triolig ist ziemlich umfangreich und interessnt. Man könnte es wunderbar lesen wen nicht immer diese Charakter schwenks. Das nervt weil dan liest man sich in denen einen ein dan kommt der nächste. Sonst is das Buch und auch die Reihe echt top. Es ist ein offenes Ende und es gibt ja auch Racheklingen aber das handelt nicht direkt von den Charakter.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Königsklingen" von Joe Abercrombie

    „Königsklingen“ von Joe Abercrombie, der abschließende Band der First Law Trilogie. Fantasy, die fast ohne Fremdwesen und mit nur wenig Magie auskommt, dafür aber jede Menge Schlachten und Intrigen bietet.

    Immer deutlicher tritt zu Tage, das die große Union unregierbar geworden ist, denn während das Reich an seinen Rändern bröckelt und in Kriege verwickelt ist verrennt man sich in der Hauptstadt Adua lieber in innenpolitische Intrigen und kümmert sich nicht um die wirklich wichtigen Dinge... und so steht Adua bald riesigen Problemen, denn die Gurkhisen nutzen die Schwäche aus und ehe sie sich versehen sind all unsere Helden in einen Kampf um Weltanschauungen verwickelt und müssen gegen besseres Wissen mit den wirklich Mächtigen Händel eingehen, die zwar die momentane Rettung verheißen, aber weit von dem entfernt sind was sie eigentlich wollen.

    Während die Geschichte ihren Lauf nimmt entpuppt sich nach und nach immer mehr von den eigentlichen Hintergründen der Geschichte und was Abercrombie hier schließlich zu Tage bringt hat mit klassischer Fantasy kaum noch etwas zu tun, dafür ist es eine gekonnte Parabel auf das Hier und Jetzt, auf unsere wirkliche Welt und als Leser darf man sich ertappt fühlen, wie man sich in den gleichen Fallstricken verfängt, wie die Protagonisten und sich mit ihnen in den Netzen der Macht und der Notwendigkeiten, in den Zeitenwenden verfängt.

    Bei den beiden ersten Bänden tat ich mich noch schwer ein großes Lob auszusprechen, zu viele Klischees fand ich vor, zu viel erschien mir unausgegoren oder nicht genau genug beleuchtet. Mit diesem Abschluss aber hat Abercrombie mich gänzlich überzeugt. Das Ende der Geschichte ist so hart wie Logan der Barbar, so verführerisch und leicht getan wie es für Jezal das Leben in seiner jugendlichen Naivität ist, aber es ist auch so ironisch und bitterböse wie die Gedankengänge Gloktas und mit Ferro kommt man zu dem Schluss, das Vertrauen nichts einbringt und man letztlich ganz alleine da steht... Ich habe selten ein scheinbares Happyend gelesen, das so bitter erkauft werden musste, ebenso wie man nicht oft einen Fantasy-Roman zu lesen bekommt an dessen Ende man feststellt eigentlich keinem Helden begegnet zu sein.

    Spannende Trilogie mit wirklich interessanten Figuren und einem Twist zum Ende hin, der schaurig ist … schaurig genial! Sehr, sehr lesenswert.

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    S
    Staeljmunvor 9 Jahren
    Rezension zu "Königsklingen" von Joe Abercrombie

    Hmmm, schon unterhaltsam, aber sehr langatmig

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    A
    artemisvor 9 Jahren
    Rezension zu "Königsklingen" von Joe Abercrombie

    das dritte Buch ist ein bisschen zu lang geworden , ansonsten sind die Figuren klasse

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    J
    Joernvor 10 Jahren
    Rezension zu "Königsklingen" von Joe Abercrombie

    Die First Law Trilogie (die bald noch um einen vierten Band erweitert wird) ist eine außergewöhnliche Fantasy Geschichte ganz ohne Elfen, Zwerge und Co. Die Story ist in meinen Augen eher schlicht. Das wird allerdings doppelt wieder gut gemacht durch geniale Figuren. Ich würde mir wahrscheinlich auch eine 2.500 Seiten dicke Geschichte über Logen und seinen Topf oder Gloktas Kampf gegen seine eigene Ermordung (und die eigenen Gelenke) durchlesen. Einfach wunderbar geschrieben.

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