Joe Abercrombie Königskrone

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Inhaltsangabe zu „Königskrone“ von Joe Abercrombie

Das packende Finale der großen Fantasy-Trilogie von Joe Abercrombie

Wer in den eiskalten Ländern rund um die Bruchsee aufwächst, lernt schon früh, dass der Tod vor niemandem haltmacht. Eine Lektion, die auch Prinzessin Skara von Throvenland nicht erspart bleibt: Hilflos muss sie mit ansehen, wie ihre ganze Familie ermordet wird. Ihr Wunsch nach Vergeltung führt sie nach Gettland zu Prinz Yarvi, einem Mann, der sich wie kein Zweiter mit der minutiösen Planung von Racheakten auskennt. Yarvi führt Skara in die Welt der politischen Intrige und der Kriegsführung ein. Eine Welt, in der das Recht des Stärkeren regiert ...

Wäre besser gewesen wenn sie im Mittelalterlichen Setting geblieben wären, die Albenrelikte waren einfach zu viel

— Sianna

Atmosphärisch dicht, nur die Albenrelikte hätte er sich sparen sollen.

— Beust

Kommt zwar nicht an den Vorgänger ran, hat aber auf seine eigene Weise viel Positives und ein fesselndes Ende.

— Annabel

Düster, voll Verrat, Intrigen und ein bisschen Hoffnung auf eine bessere Zeit. Ein typischer Abercrombie!

— Alondria

Ein episches Finale der Trilogie! Ein paar Ecken und Kanten, aber auf keinen Fall eine Enttäuschung :D

— TeamFirered

Packendes Ende mit krassen Ereignissen. Zwar etwas vorhersehbar, aber dennoch ein guter Abschluss für eine tolle Trilogie!

— FlyingTurtle

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  • Ein bisschen Luft nach oben

    Königskrone

    Annabel

    14. October 2016 um 19:08

    Die ersten Kapitel ist es mir doch recht schwer gefallen, Sympathie für die Hauptfiguren zu entwickeln. Ich war einfach nicht wieder gleich in diesem Strom gefangen, der mich im vorhergehendem Band so von der ersten Seite an gepackt hatte. Nach und nach tauchen aber immer mehr alte bekannte Figuren aus „Königsjäger“ auf und nach einer ganzen Weile sogar meine heiß geliebte Dorn Bathu, mit der auch wieder Biss in die Geschichte kommt.Trotzdem bleiben die anfänglichen politischen Gespräche doch sehr anstrengend und ich war froh, dass sie immerhin zum Ende hin abebbten und es wieder ans Eingemachte ging. Trotzdem hatte ich auch hier bei den ersten Kämpfen Probleme, dem Verlauf zu folgen und war des Öfteren verwirrt. Diesem Buch fehlt es einfach an dem Kick-Ass-Charme, den „Königsjäger“ hat und wodurch dieses Buch auch so besonders gemacht wird. Nichtsdestotrotz hat auch „Königskrone“ Besonderheiten, die ich hier gern hervorheben möchte, da es sie so nicht oft gibt: In fast jeder wichtigen und höheren Position steht eine Frau. In dieser Geschichte haben sie das Sagen, leiten Erkundungstrupps, überfallen Städte und führen Kriege an. Ich finde es durchaus schön, auch hier auf starke Frauen zu treffen, die, abgesehen von Skara, nicht nur in wallenden Kleidern im Schatten der breitschultrigen Männer stehen. Der dritte Band dieser Reihe unterscheidet sich einfach sehr deutlich von dem zweiten Band. Das liegt nicht zuletzt an den doch sehr verschiedenen Hauptprotagonistinnen. Im Gegensatz zu der kämpferischen Dorn Bathu ähnelt Skara eher einem ängstlichen Kind, dass sich mit dem Verlauf der Geschichte zu einem kleinen Biest entpuppt. Es ist sehr schwer, sie wirklich einzuschätzen, da sie merkwürdige Entscheidungen trifft, ihre Art sich oft wandelt und sie jeder Person im Buch ein anderes Gesicht zeigt. Durch das Finale gewann sie bei mir an einigen Sympathiepunkten, doch ist mir Dorn immer noch sehr viel lieber als sie. Es fallen mehr Worte als Köpfe und das Drama um Skara spielt sich mehr auf, als es eigentlich nötig ist.Als die männliche Hauptfigur hätten wir da dann noch Raith. Auch er ist eine sehr komplizierte Person und beim Lesen und dem Vergleich zu Band 2 (Band 1 habe ich ja nie gelesen.) ist mir aufgefallen, dass Joe Abercrombie eine Schwäche für schwierige Charaktere zu haben scheint. Raith war mir ebenfalls lange Zeit nicht geheuer. Er ist einer von den Typen, die immer Probleme machen, nichts überdenken und kaum Feingefühl haben. Und natürlich ist er scharf auf Skara... Das Positive: Er macht ebenfalls eine große Verwandlung durch, die ihn aber einfacher zu verstehen macht und am Ende war ich sogar etwas traurig, dass es nicht mehr von ihm zu lesen gab. Zum Schreibstil kann ich nicht viel mehr sagen als beim zweiten Band.- Er ist flüssig, packend und lässt nicht mehr los (Wenn man sich erst mal mit dem Hauptfiguren angefreundet hat).Fazit:Zwar kommt "Königskrone" nicht an "Königsjäger" ran, hat aber auf seine eigene Weise viele positive Punkte aufzuweisen und ein fesselndes Ende.(mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.com/2016/10/rezension-konigskrone.html)

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  • Schluss mit Genuss

    Königskrone

    derMichi

    24. September 2016 um 15:56

    War es im letzten Band noch die draufgängerische und rebellische Kriegerin Dorn Bathu, ist es nun mit Skara fast das Gegenteil: Wie eine Heldin fühlt sich das zierliche Mädchen mit dem schwachen Magen ganz und gar nicht und sie muss sich unverhofft in einer harten Welt zurechtfinden. Ein reizvoller Gegensatz, vor allem wenn Skara auf die bereits bekannten Helden trifft. Weitere neue Charaktere wie die ebenfalls sehr unterschiedlichen Jungen Koll und Raith fügen sich ebenfalls gut ins Gesamtbild ein und mit dem ewig grinsenden Hell Yilling gibt es noch einen Bösewicht dazu, wie er im Buche steht.Ein würdiger Abschluss dieser Trilogie also, der ebenso geradlinig wie sprachlich vielseitig geschrieben ist. Einzig die in der zweiten Hälfte der Handlung stattfindende Queste findet allzu schnell ein Ende, das man sich hätte denken können. Da hätten ruhig noch ein paar weitere Seiten und Gefahren auf den Leser losgelassen werden dürfen, denn Abercrombies Kollegen (und er selbst) hatten bisher noch nie Probleme mit zu dicken Büchern. Auch die große Schlacht ist erstaunlich schnell vorüber. Die zahlreichen Epiloge zeigen allerdings, warum das so ist: Auch in diesem Buch stehen die Figuren und ihre Gedanken und Gefühle im Mittelpunkt, weniger das große Spektakel oder eine möglichst exotische neue Fantasywelt.In dieser Hinsicht knüpft der Autor also an die Traditionen an, die das Genre einst groß gemacht haben und schickt seine Helden auf bodenständige Weise in ihre Abenteuer. Das ist auf erfrischende Art normal und trotz allem spannend bis zum Ende. Selbst Charaktere, die man bisher meinte einschätzen zu können zeigen kurz vor Schluss noch einmal ganz neue Seiten, die man nicht unbedingt erwartet hätte.Originaltitel: "Half A War"Seitenzahl: 480Format: 13,6 x 207 cm, KlappenbroschurVerlag: Heyne

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  • Gute Trilogie-Ende

    Königskrone

    Wuerfelheld

    01. July 2016 um 11:13

    Die seelischen Wunden leckend, weil man seinen Kriegern nicht den Kampf bieten konnte, den man ihnen versprochen hatte, sondern sich einer Übereinkunft mit dem Hochkönig und dessen Armee stellen muss, beginnt für Prinzessin Skara und ihrer Familie ein innerer Zwist den sie überstehen müssen. Schließlich wissen sie alle, dass die Übereinkunft keine Dauerhafte Lösung bzw. keine Übereinkunft für alle Zeiten sein wird, hat ihr jetziger Verbündeter schon des Öfteren versucht sie zu betrügen. Eines Tages sieht sich Skara ihrem Schicksal dann gegenüber, es sind einige Morde an der Herrschenden Familie passiert und nun wird nach ihrem Leben getrachtet. Schneller als ihr bewusst wird, befindet sich Skara auf der Flucht, wobei sie bei dieser auf die Hilfe eines ungeliebten Bekannten zählen kann. Bei ihrem Vater angelangt, erhält Skara Lehren die ihr bis dato fremd gewesen waren, die ihr aber bei ihrer Rückkehr, hoffentlich als Königin, gute Dienste leisten sollten. So macht sich Skara bald daran Verbündete zu suchen, nichts ahnend, dass sie bei den Willigen, auch mit dem Feind ins Bett gehen muss und dieses nicht einmal wirklich bemerkt. Allerdings ist ihr Wille, ihre Energie und ihr Voranschreiten, so stark und mitreißend, das schnell eine tatkräftige Armee auf die Beine gestellt ist, welche dem Hochkönig kräftigst in den Allerwertesten treten will… Meine Meinung: Ich muss gestehen, „Königskrone“ hatte mich nach ungefähr 20 Seiten wieder in die Geschehnisse von Bruchtal gezogen und mein Gedächtnis formte die bereits bekannte Kulissen und Persönlichkeiten hervorragend nach. Die Story entwickelte sich gut, man erhält Abercrombie-typisch seinen Anteil an Intrigen und Krieg, allerdings wie dieses Buch auch mit einer größeren Romanze aufzuwarten, was dem Buch einen gewissen Aspekt verleiht, allerdings teils auch nicht unbedingt fördernd ist. Die Eigenart von Abercrombie, oft die Perspektive zu wechseln und so die Geschehnisse aus mehreren dieser zu belichten, ist als Leser oft ein tolles Erlebnis, ist aber an der ein oder anderen Stelle auch nervig gewesen und nicht ganz sauber. Alles in allem, war dieser Abschlussband toll zu lesen und verschaffte der Story ein würdiges Ende. Meine Wertung: 4 von 5 Würfel

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  • [Rezension] Joe Abercrombie: Königskrone

    Königskrone

    Alondria

    29. April 2016 um 11:29

    Worte sind wie Waffen Kriege sind wie Schatten Rache brennt wie Feuer In den eiskalten Ländern rund um die Bruchsee macht der Tod vor niemandem Halt. Eine Lektion, die auch Prinzessin Skara von Throvenland nicht erspart bleibt: Hilflos muss sie mit ansehen, wie ihre Familie ermordet und ihr Land erobert wird. Ihre Flucht führt sie nach Gettland zu Vater Yarvi, der Skara in die Welt der Rachepläne und der Kriegstaktik einführt. Eine Welt, in der Worte wie Waffen über Leben und Tod entscheiden... Ihr einziger Vertrauter ist ein alter Kaufmannskapitän, und ihr wichtigstes Ziel ist nun das Überleben, um vielleicht irgendwann als Königin zurückzukehren. Auf ihrer Flucht muss Skara neue Verbündete suchen, und so reiht sie sich als Dritte in das Bündnis zwischen Gettland und Vansterland, zwischen König Uthil und Grom-gil-Gorm, dem Schwertbrecher, ein. Im Hintergrund steht der gerissene Ratgeber Vater Yarvi, der mit dem Bündnis ganz eigene Pläne verfolgt. Doch die Männer werden von Skaras Mut und Entschlusskraft überrascht - und schon bald segelt eine Flotte grimmiger Krieger auf die Festung Kap Bail zu, um sie aus der Hand des Hochkönigs zu befreien. Doch in diesem Krieg sind stärkere Kräfte als Stahl und Feuer am Werk, und nicht jeder Sieg ist ein Schritt in Richtung Frieden. Auch Worte sind wie Waffen, und im Krieg sind Waffen nur die halbe Wahrheit... Das hat mir gefallen: Joe Abercrombie hat eine Art zu Schreiben, die mich einfach unglaublich fesselt. Schon von der ersten Seite an zieht er mich so sehr in den Bann, dass ich das Buch kaum weglegen kann oder möchte. Er lässt seine Protagonisten durch charakterliche Ecken und Kanten lebendig werden und auch an Emotionen fehlt es ihnen nicht. Durch diese Art zu Schreiben hat Joe Abercrombie es auch wieder einmal geschafft, dass man sich den Protagonisten sehr nahe fühlt und ihre Emotionen allesamt nachempfindet - von Freude über Kriegeslust bishin zu Trauer. Die Story ist größtenteils wieder sehr typisch für Abercrombie: Intrigen, Verrat und Krieg. Was mich hier wirklich überrascht hat, war ein nicht unerheblicher Teil an "Liebesgeschichte" und Romantik zwischen verschiedenen Protagonisten. Das ist ja doch eher untypisch für Abercrombies Bücher. Aber es war eine positive Überraschung, die beim Lesen nur noch mehr zum Mitfühlen und Mitfiebern geführt hat. Durch die Erzählweise hat man als Leser aus allen möglichen Blickwinkeln eine Sicht auf die Geschehnisse - ob es nun die Sicht von Königen, Gelehrten oder sogar einfachen Handlangern und Mördern ist. Dadurch erfährt man natürlich auch viel mehr über Einzelpersonen, die sonst vielleicht eher untergegangen oder als unwichtig abgetan worden wären. Ein paar Worte muss ich hier auch noch zum Cover verlieren: Es ist so, dass ich beim zweiten Teil zunächst dachte "Okay, sieht ja aus wie das vom ersten Band" - das Schwert, die Landschaft und die drei bloß als Schatten erkennbaren Reiter. Mit diesem Teil hat sich meine eher neutrale Ansicht allerdings von jetzt auf gleich in absolute Begeisterung gewandelt, da es mir schlagartig klar wurde: Die Cover stellen eine Entwicklung dar, die auch in den Büchern zu finden ist - und zwar durch das Schwert. Während es zunächst noch sehr schlicht ist (Band 1), wirkt es auf dem zweiten Cover schon eher wie für einen besonderen Krieger. Und hier, auf dem letzten Cover, ist es ein königliches Schwert. Diese Entwicklung - vom Nichts zum einflussreichen Herrscher - stellt im Grunde genommen den Werdegang einzelner Protagonisten dar. Das hat mir im Nachhinein in der Gesamtbetrachtung sehr gut gefallen. Das hat mich enttäuscht: Welch eine Überraschung: Selbst bei dem Versuch, diesen Fantasy-Roman so objektiv wie nur möglich zu betrachten, gab es wieder einmal nichts, dass ich an Abercrombies Werk auszusetzen hätte. Sollte mir doch noch etwas einfallen, teile ich euch das gerne mit! Fazit Die düstere, weil von Krieg und Verrat geprägte Grundstimmung gehört meiner Meinung nach absolut zu Joe Abercrombies Fantasy-Romanen. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich war wirklich traurig, als das Buch dann schließlich zu Ende war - vor allem bei diesem Ende, das eine Fortsetzung durchaus verdient hätte! Abercrombie ist für mich einer der besten Fantasyautoren, die ich je für mich entdecken konnte und ich erwarte jetzt schon mit Freude seine nächsten Werke!

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  • Finale!

    Königskrone

    TeamFirered

    20. April 2016 um 20:27

    Der unweigerliche Krieg gegen den allmächtigen Hochkönig bricht schließlich aus. Es ist der alles entscheidene Kampf um die Herrschaft. Ihr Großvater und König ermordet, ihre liebsten getötet, ihre Heimat verbrannt,  kann Prinzessin Skara von Throvenland nach Gettland fliehen. Wird sie es zusammen mit Vansterland und Gettland an ihrer Seite, schaffen sich zu rächen und den Hochkönig zu stürzen? Im Finale der Trilogie kommt endlich der Krieg, der sich in den beiden Vorgängern über die Bruchsee zusammen gebraut hat. Und wieder bekommen wir von Joe Abercrombie neue Charaktere aus deren Sicht geschrieben wir: Prinzessin Skara von Throvenland, die alles verloren hat und von einem schwachen Mädchen zu einer starken Frau heranwächst. Raith, der Schwertträger des Schwertbrechers Grom-gil-Gorm, der nichts außer das Töten kennt. Und Koll, der Junge von der Südwind, der nun Schüler von Vater Yarvi ist.Raith, den Dreckskerl^^, mochte ich wirklich gerne und am liebsten. Skara konnte ich manchmal nicht verstehen, aber sie war mir durchaus sympathisch. Was Koll angeht: Ich fand es schade, weil ich ihn im zweiten Band eigentlich mochte, aber als pubertierender Teenager fand ich ihn eher unsympathisch. Leider konnte ich die Entwicklung der neuen Charaktere nicht so gut nachvollziehen, vor allem Raiths und Skaras kam mir etwas abwegig für die kurze Zeit vor. Allerdings kann der Krieg auch alles verändern… Ich hätte so gerne mal wieder aus Yarvis Sicht gelesen oder aus Brands oder Dorns, da dies meiner Meinung echt die Besten und sympathischsten der Reihe sind! “Mutter Krieg belohnt weder den Mutigen noch den Geschickten. (…) Sondern den, der das Beste aus dem macht, was das Schicksal ihm bietet” (Seite 141) Am Schreibstil Joe Abercrombies kann ich nicht meckern. Wie auch in den beiden anderen Bände gefiel er mir gut und der Humor des Autors ist genau nach meinem Geschmack. Vor allem Kampfszenen kann Abercrombie gut umsetzen und beschreiben, dass ist mir in diesem Band erst richtig aufgefallen. Dass es dabei auch erbarmungslos zugeht macht das Buch nochmal authentischer, als es sowieso schon ist. “Treue findet man bei Hunden häufiger als bei Menschen” (Seite 13) Schließlich bekommt am Ende jeder seinen Anteil ab. Ob nun zum guten oder schlechten. Dass nicht alles so ausgegangen ist wie ich anfangs oder zwischendurch gedacht habe, fand ich sehr gut, da mann manches wirklich nie gedacht hätte. Obwohl ich mir sicher war, ich wüsste wer dieser verdammte Verräter war, lag ich falsch. Und es geht zum Glück auch nicht alles gut aus, wobei es mir bei manchem echt das Herz zusammen gezogen hat.Am besten an Joe Abercrombies Büchern hat mir gefallen, wie authentisch und echt sie wirken. Letztendlich hätte ich mir zum Schluss wirklich, wirklich gern kurz ein paar Endsätze aus Yarvis Sicht gewünscht. Mit ihm hat alles angefangen, mit ihm sollte alles fallen. Er tat mir am Ende am meisten Leid, weil er trotz dem was er erreicht hat, irgendwie ganz alleine war… Fazit: Fans der Bücher werden nicht enttäuscht sein, obwohl sie die Sicht lieb gewonnener Charaktere vermissen werden. Neben blutigen Schlachten, einer Spur Humor und schicksalhaften Wendungen, erwartet euch ein episches Finale! Meine Bewertung: 4,3/5 Schwertern

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  • Hey Joe, mach deine Bücher demnächst doch bitte wieder etwas länger...

    Königskrone

    FlyingTurtle

    Vorweg: Ich habe die englische Originalversion des Buches gelesen, weil ich es nicht abwarten konnte, bis es auf Deutsch erscheint. Ich wurde nicht enttäuscht!Joe Abercombie führt auch in diesem Teil neue Protagonisten ein. Diesmal sogar 3 Stück: Skara, die Königin von Throvenland, deren Heimat zerstört wurde un nun über sich selbst hinauswachsen muss, um ihrem Erbe nachzukommen. Raith, ein junger Krieger Vensterlands, der sich sein ganzes Leben lang nur geprügelt hat und sich jetzt in Situationen befindet in denen ihm seine Fäuste keine Hilfe sind. Und Koll, den wir schon aus dem zweiten und eigentlich sogar ersten band kennen. Er ist der Schüler Yarvis und muss erkennen, dass sein meister nicht die Person ist, für die er ihn immer gehalten hat. Und genau das ist ein sehr wichtiger Aspekt des Buches. Während Yarvi und Dorn, die vorherigen Protagonisten(Brand kommt leider nicht so oft vor :[), sich weiter entwickeln und man wieder mehr über sie erfährt, obwohl sie nicht mehr die Hauptfiguren sind, läuft die Charakterentwicklung der neuen Hauptfiguren viel zu schnell und gezwungen ab. Ich hätte es hier lieber gehabt, wenn der Autor weiterhin Dorn, Brand und oder Yarvi als Protagonisten genutzt hätte, anstatt im letzten Teil der Trilogie 3 fast komplett neue Charaktere einzuführen. Das führte unweigerlich dazu, dass ich mich kaum für die neuen Charaktere interessiert habe, mich dafür umso mehr auf jede Information zu Dorn und Yarvi gestürzt habe, die ich kriegen konnte. Nichtsdestotrotz gefiel mir der letzte Teil der Trilogie gut und jetzt habe ich dieses flaue Gefühl im Magen, dass man hat, wenn man ein tolles Buch, oder in diesem Fall eine tolle Buchreihe, einfach nicht weglegen will. Und um dieses Gefühl loszuwerden, bzw. diese Lücke zu schließen, fange ich jetzt Joe Abercombies erste Trilogie an: "The First Law" an. Ein toller Autor!

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    • 4

    TeamFirered

    11. February 2016 um 13:00
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