Joe Abercrombie Red Country

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Inhaltsangabe zu „Red Country“ von Joe Abercrombie

'Joe Abercrombie is doing some terrific work' George R. R. Martin, author of GAME OF THRONES. They burned her home. They stole her brother and sister. But vengeance is following. Shy South hoped to bury her bloody past and ride away smiling, but she'll have to sharpen up some bad old ways to get her family back, and she's not a woman to flinch from what needs doing. She sets off in pursuit with only a pair of oxen and her cowardly old stepfather Lamb for company. But it turns out Lamb's buried a bloody past of his own, and out in the lawless Far Country, the past never stays buried. Their journey will take them across the barren plains to a frontier town gripped by gold fever, through feud, duel and massacre, high into the unmapped mountains to a reckoning with the Ghosts. Even worse, it will force them into alliance with Nicomo Cosca, infamous soldier of fortune, and his feckless lawyer Temple, two men no one should ever have to trust... The past never stays buried... (Quelle:'E-Buch Text/18.10.2012')

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  • Rezension zu "Red Country" von Joe Abercrombie

    Red Country
    ChristineElinor

    ChristineElinor

    21. February 2013 um 12:43

    Joe Abercrombie – Blutklingen/A red Country 3/5 Ja Noon, was tun? Vorneweg - Abercrombie ist einer der wenigen Autoren, die ich blind kaufe, wenn sie was Neues veröffentlichen. Noch. Ich schätze ihn seiner genauen Beobachtungsgabe und seines eigenwilligen Umgangs mit klassischen Elementen der Fantasy wegen. Sein Zynismus ist wunderbar erheiternd und sichert, dass die düstere Story doch „angenehm" zu lesen ist, also nicht zu einem zu dick aufgetragenen Apell wird, wie man ihn von anderen Autoren aus Print und Film kennt und fürchtet. Zum Buch: Das Original heißt Red Country" und klingt wie ein Sergio Leone-Western. Damit gibt der Autor seinem Leser einen wichtigen Hinweis, der dem deutschen Leser mit dem gewohnt dümmlichen Titel "Blutklingen" vorenthalten wird. Denn dieses Buch ist ein Western, auch wenn er im Fantasy-Kleid daherkommt. Typisch für Fantasy ist die Vorstellung neuer Welten, daher spricht ja grundsätzlich nichts dagegen, dass sich auch dort Landstriche finden, die an Amerikas Mittelwesten erinnern... Aber in der Umsetzung erwarte ich dann eine Weiterentwicklung. Sowenig ich es leiden kann, wenn Fantasy zu einem Historienroman ohne Rechercheverpflichtung verkommt, so wenig mag ich einen Western lesen, wenn ich ein Fantasybuch kaufe. Und auch wenn Abercrombie die genretypischen Szenarien, den besonderen Fluch des Westernhelden, die Zerrissenheit und Flucht vor dem eigenen ich, gekonnt aufgreift und in seine Welt transportiert. Zum Plot: Auch der Plot könnte der vierte Teil der Dollar-Triologie sein. Shy und Lamb finden nach einer Reise ihre einsame Farm ausgebrannt und dekoriert mit einem erhängten Arbeiter vor. Von Shys Geschwistern keine Spur, weshalb die beiden wieder losreiten, um sie zu suchen. Dabei begegnen sie allen möglichen neuen und alten Figuren, die alle irgendwie vor irgendwas davonlaufen. Wie auch schon bei Heldenklingen"/"The Heroes" sind auch hier wieder ein paar Figuren zu viel vorgestellt. Abercrombie kann gut Charaktere entwickeln und macht das offenbar gern, aber in einem Buch sollten die Figuren dem Plot und seiner Entwicklung dienen, das vermisse ich hier, dabei entsteht das Gefühl von Lääääänge und man will dem Pferd die Sporen geben bzw. rasch weiterblättern. Die Geschichte kommt rüber wie ein Zirkeltraining, bei dem man an allen klassischen Westernklischees Station macht. Das kann amüsant sein. Bei Pratchett zum Beispiel gelingt das meist sehr vorzüglich. Aber hier bleibt das Unterfangen seltsam halbgar. Die hierfür erforderliche ironische Distanz fehlt und die macht der bei Abercrombie übliche Zynismus nicht wett. Die Geschichte wird in der zweiten Hälfte weniger elegisch, es tut sich mehr und das in schnellerer Abfolge. Doch auch wenn es hinten raus etwas straffer zugeht und Action dominiert (oder vielmehr Blutvergießen), bin ich jedenfalls mit dem Buch insgesamt nicht warm geworden. Fazit: Wer nicht nur Fantasy, sondern auch Western mag, könnte sich an diesem Crossover erfreuen. Wer Abercrombie kennt, dürfte sich freuen, ein paar sehr beliebte Figuren aus den bekannten Vorgänger-Werken wiederzutreffen. Ich habe dieses Buch gern und in einem Zug gelesen, aber ich habe es - leider - auch ohne Reue wieder weggelegt. Das Buch ist belanglose Unterhaltung, was kein Nachteil sein muss. Aber eigentlich kann Abercrombie es besser.

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