Joe Abercrombie Schattenklingen

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Inhaltsangabe zu „Schattenklingen“ von Joe Abercrombie

Der Meister der düster-grimmigen Fantasy gibt sich erneut die Ehre und mit ihm die Helden, die Hunderttausenden von Lesern ans Herz gewachsen sind: der zynische Großinquisitor Glokta muss sich der größten Herausforderung seines Lebens stellen, König Bethod versucht vergeblich, dem Norden endlich Frieden zu bringen, und der legendäre Barbarenkrieger Logen Neunfinger zieht erneut in die Schlacht. Die insgesamt dreizehn – zum Teil brandneuen – Geschichten aus der Welt der beliebten Klingen-Romane machen Schattenklingen zu einem absoluten Muss für jeden Joe-Abercrombie-Fan.

Wer die vorherigen Bücher ebenso liebt wie ich, wird auch dieses hier lieben. Eine Kurzgeschichtensammlung von meinem persönlichen Helden.

— LittleMissCloudy
LittleMissCloudy

Ein typischer Abercrombie, bei dem das Lesen einfach nur Spaß macht! Ironisch, voll mit schwarzem Humor und düster wie immer!

— Alondria
Alondria

Mit makellos fehlerhaften Figuren, dunklem Humor und einer brillianten Erzählweise, ist "Schattenklingen" ein Fantasy-Muss.

— Red_Dandelion
Red_Dandelion

Großartig, ungeschminkt und düster - ein echter Abercrombie!

— TanjaMaFi
TanjaMaFi

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  • [Rezension] Joe Abercrombie: Schattenklingen

    Schattenklingen
    Alondria

    Alondria

    04. April 2017 um 12:07

    Das Buch Ein ehrgeiziger Oberst der Unionsarmee namens Glokta muss sich der größten Herausforderung seines Lebens stellen.In Styrien gerät eine junge Diebin in das Ränkespiel mächtiger Unterweltfürsten und Magier.Bethod, Clanhäuptling im Norden, will Frieden schaffen, doch dazu braucht er seinen besten und gefährlichsten Krieger - den Blutigen Neuner . . . Meine Meinung Nach dem sechsten und damit vorerst letzten Teil der First Law-Welt von Joe Abercrombie war ich sehr traurig, dass ich in diese Welt wohl nicht mehr eintauchen werden kann. Getröstet hat mich dann die Shattered Sea-Trilogie des Autors, aber dennoch fehlten mir gewisse Charaktere wie Logen Neunfinger oder Superior Glokta. Und dann die frohe Botschaft: Eine Anthologie wird erscheinen, Setting: First Law-Welt. Das Buch wurde direkt vorbestellt, blieb dann aber auf Grund von Zeitmangel erstmal liegen. Als ich es dann jedoch angefangen habe, konnte ich es kaum noch zur Seite legen.Abercrombie schreibt genau so, wie er es auch in den anderen 6 Klingen-Büchern getan hat: mit viel Ironie, schwarzem Humor und unbeschönigter Ausdrucksweise in entsprechenden Situationen. Ich konnte mich direkt wieder ins Buch einfinden.Besonders schön war es, alte Freunde und Feinde wiederzutreffen (bspw. eben genannter Superior Glokta, der hier eine noch gar nicht so hohe Stellung hat und tatsächlich irgendwie sympathisch wirkt). Aber auch neue Gesichter lernt man hier kennen, zu denen ich allerdings ebenso schnell Zugang finden konnte, wie zu alten Bekannten.Ich habe zuvor noch nie eine Anthologie gelesen und weiß daher nicht, ob es sich dabei immer um aufeinander aufbauende Geschichten handelt. Aber das ist hier der Fall und das gefällt mir richtig gut. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise durch mehrere Jahrzehnte, in denen sich die Charaktere auch weiterentwickeln. Die Entwicklung der Charaktere gibt ihnen eine Authentizität, die ich immer wieder besonders gern in Büchern sehe.Das Cover ist an die vorherigen Klingen-Bände angepasst und gleich gestaltet. So wirkt es nicht fehl am Platz und gehört ganz eindeutig mit dazu (sieht im Regal übrigens wirklich toll aus ;) ).Was mir etwas gefehlt hat, war Logen Neunfinger aka der Blutige Neuner. Ich hatte mir erhofft, mehr von ihm zu lesen, da er meine absolute Lieblingsfigur in der Klingen-Reihe war. Über ihn gibt es aber leider nur eine kleine Geschichte, die nicht einmal aus seiner Sicht erzählt wird. Schade... Fazit Für diese Anthologie gebe ich volle Punktzahl! Dass ein Charakter mir gefehlt hat, ist kein Grund zum Punktabzug, da dies meine persönliche Meinung ist und nichts mit der Qualität des Buches zu tun hat. Abercrombie ist sich wieder treu geblieben und hat es geschafft, mich beim Lesen immer wieder zum Lachen zu bringen. Empfehlung: Lest erst die anderen 6 Bücher, dann macht diese Anthologie viel mehr Spaß!

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    • 2
  • für Fans nicht übel

    Schattenklingen
    derMichi

    derMichi

    03. March 2017 um 17:50

    Wie das mit erfolgreichen Buchreihen eben so ist - irgendwann entwickeln sie ein Eigenleben. Das äußert sich zum einen in der regen Produktion von Fanfiction, aber auch die Autoren selbst erhören gelegentlich den Wunsch ihres Publikums nach neuen Geschichten in der bekannten Welt ihrer Bücher. Oft gilt es dabei Lücken zu schließen, bekannte Charaktere wieder auftreten zu lassen oder einfach eine gefühlte Fortsetzung zu lesen, die eigentlich keine ist. Joe Abercrombies neuer Geschichtenband aus dem beliebten Universum seiner Klingen-Romane ist ein bisschen von allem, wobei sich der Autor vor allem stilistisch treu bleibt.Gleich in der ersten Geschichte gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannte: wir erleben Oberst Sand dan Glokta in der Blüte seiner Jahre, lange bevor er zum Krüppel wurde. Ein interessanter Einblick in das Leben eines schon zu dieser Zeit ziemlich durchtriebenen und vor allem maßlosen Charakters, das einen reizvollen Kontrast zu dem darstellt, was Abercrombie-Leser schon über Glokta wissen. Obwohl das Titelblatt den Band als "Roman" ankündigt scheinen die übrigen Geschichten nicht miteinander verbunden zu sein. Erst mit der weiteren Lektüre zeigt sich, dass vor allem die Abenteuer der Diebin Schevedieh als eine Art locker aneinandergereihter Episodenroman immer wieder auftaucht und sich teilweise sogar mit den Geschichten anderer Protagonisten überschneidet.Die Qualität der übrigen Erzählungen ist durchwachsen. Abercrombies souveräner Erzählstil entführt alle Fans augenblicklich wieder in die Welt der beliebten Romanreihe, auch wenn es der Autor zur Kunst erhoben hat, ähnlich wie sein Kollege Stephen King sehr viel über die Charaktere zu erzählen, die Handlung in diesen Momenten aber für mehrere Absätze stillstehen zu lassen. In einem Roman geht das, in knappen Geschichten wie diesen kann es aber mehr aufhalten als nützen. Besonders positiv fällt die Erzählung "Gestern, bei einem Dorf namens Barden auf", in der Unionssoldaten auf eine Abteilung Nordmänner treffen. Ein grimmiges Kriegsszenario mit intensiven Schlachtszenen, Charakteren voller Überraschungen und unvorhergesehenen Ereignissen.Gegen Ende darf sogar Logen Neunfinger vorbeischauen, kurz bevor die Handlung mit einer Leseprobe zum ersten Roman "Kriegsklingen" übergeleitet wird. Damit darf man diesen Band offenbar als Vorgeschichte(n) zur Klingen-Reihe verstehen. Ähnlich wie in George R.R. Martins "Der Heckenritter von Westeros" handeln die Geschichten nicht ausschließlich von bekannten Figuren, sondern ergänzen die bekannte Welt mit neuen Gesichtern, Gegenden und Abenteuern. Für Fans ein lohnender Tipp, Neueinsteigern ist der Sammelband aufgrund diverser Insider allerdings weniger zu empfehlen.Originaltitel: "Sharp Ends"Seitenzahl: 432Format: 13,7 x 20,6 cm, KlappenbroschurVerlag: HeyneBonusmaterial: Leseprobe aus "Kriegsklingen"

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  • Fortsetzung ja oder nein

    Schattenklingen
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    15. January 2017 um 17:44

    Ja, ich weiß, nach Heldenklingen und insbesondere nach Blutklingen meinte ich, dass die Reihe für mich schon nach den ersten drei Büchern abgeschlossen war. Als ich allerdings den Klappentext las war ich doch wieder gefangen in der Welt der Klingenreihe und dachte mir einem solchen Werk sollte man durchaus die nötige Würde verleihen und es lesen. Zumal der Autor seine flüssige Schreibweise aus den ersten Bändern zurückerlangt zu haben scheint. Schattenklingen ist im herkömmlichen Sinne keine Fortsetzung der Reihe. Vielmehr handelt es sich um einzelne Kurzgeschichten, die sowohl für den Kenner der Reihe von Interesse sein werden, weil einige Charaktere wieder auftauchen und für denjenigen, der sich noch unschlüssig ist, ob er die Klingenreihe überhaupt anfangen soll bietet es einen ersten Einblick auf die Figuren und den Schreibstil des Autors.   Ich will hier gar nicht genau sagen, welche meine Lieblingsgeschichte war. Im Prinzip haben sie alle ihren eigenen Charme und man wird leicht fündig, seine Lieblingsfiguren herauszupicken. In jedem Fall schafft es der Autor, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann und so sind 450 Seiten lesevergnügen schneller vorbei, als man sich vorstellen mag. Aber es verleitet einen auch dazu erneut zu den alten Büchern zu greifen und sich diese noch einmal zu Gemüte zu führen.   Fazit: Das Buch ist sowohl für den bekennenden Abercrombie-Fan geeignet, als auch für all jene, die in die Reihe hineinschnuppern wollen und sich nicht sofort die gesamten Werke besorgen wollen. Also schnuppert hinein und lasst euch von Figuren faszinieren, die vielschichtig sind und nicht platt daher kommen.

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  • Fantastische Sammlung - nicht nur für Fans

    Schattenklingen
    TanjaMaFi

    TanjaMaFi

    08. June 2016 um 11:55

    Nach langem Warten geht es endlich zurück nach Styria, Adua und Carleon – und es ist ebenso großartig, ungeschminkt und düster wie wir es gewohnt sind. „Schattenklingen“ (orig. Sharp Ends) ist Joe Abercrombies erste Kurzgeschichtensammlung. Zwar wurden einige der Geschichten bereits vorher veröffentlicht und mögen Abercrombie Aficionados schon bekannt sein, dennoch wird die Sammlung mit einigen neuen Geschichten gemischt. Generell ist es schwierig eine Kurzgeschichtensammlung zu bewerten, da häufig einige gute und einige weniger gute Geschichten dabei sind – dies gilt nicht für Schattenklingen. Abercrombie bleibt bei seiner unverklärt-zynischen Erzählstruktur und findet neben alten Gesichtern auch neue Charaktere. So gibt es ein Wiedersehen mit Logan Neunfinger, Colonel Glokta und Curnden Craw, die sich in neuen Geschichten (und anderem Licht) präsentieren. Daneben werden die einzelnen Geschichten von zwei neuen Figuren durchzogen. Shevedieh, eine geschickte Diebin, und Javre, die Löwin von Hoskopp, erleben gemeinsam einige Abenteuer, in denen sie sich selbst finden, den einen oder anderen Kampf überstehen und vor verschiedenen Prüfungen stehen. Dabei schafft Abercrombie es, dass sich beide Figuren trotz des wenigen Platzes eigenständig entwickeln und nicht neben den vorherigen Geschichten leben, sondern in diese eingebunden werden. Fans der „First Law“ Reihe kommen hier auch erstmals in den Genuss einer Chronologie der Ereignisse, die das Einordnen der Romane durchaus erleichtert. Aber auch ohne sie, wird deutlich, wann welche Geschichte spielt – denn die meisten beziehen sich auf Ereignisse in den Romanen. Aus diesem Grund ist die Kurzgeschichtensammlung auch nicht nur etwas für Kenner der Reihe (die mit Sicherheit schon nach der ersten Seite begeistert sein werden). Neueinsteiger bekommen einen ersten Eindruck von Abercrombies Erzählweise, seinen Figuren und Schauplätzen, welcher durchaus repräsentativ ist. Die Sammlung macht definitiv Lust auf mehr! Buch gelesen auf Englisch (erschienen 2016, Gollancz)

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